DE3785131T2 - Anzug. - Google Patents

Anzug.

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DE3785131T2
DE3785131T2 DE8787115095T DE3785131T DE3785131T2 DE 3785131 T2 DE3785131 T2 DE 3785131T2 DE 8787115095 T DE8787115095 T DE 8787115095T DE 3785131 T DE3785131 T DE 3785131T DE 3785131 T2 DE3785131 T2 DE 3785131T2
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    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
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Description

  • Die Erfindung betrifft ganz allgemein begrenzt tragbare, wegwerfbare Überanzüge aus nicht gewebtem Material.
  • In einer Reihe von Dienstleistungsindustrien ist es häufig erforderlich, die Arbeiter mit Überanzügen auszustatten, um die Arbeiter und ihre Kleidung vor schädlichen Stoffen zu schützen, die sich am Arbeitsplatz vorfinden. Herkömmlich waren diese Überanzüge aus schwerem Gewebematerial hergestellt und wurden in vielen Größen vorrätig gehalten, um guten Sitz und bequemes Tragen sicherzustellen. Solche Überanzüge bieten aber nur geringen Schutz gegen schädliche Teilchen und Flüssigkeiten, sie fasern und müssen gewaschen werden.
  • Um die Nachteile der üblichen Stoffüberanzüge zu vermeiden, wurden in verschiedenen Industrien wegwerfbare Überanzüge eingeführt. Wegwerfbare Überanzüge sind in aller Regel aus nicht gewebtem Material hergestellt, um sicherzustellen, dar sie kostengünstig weggeworfen werden können. Insbesondere sind die unter dem geschützten Warenzeichen "Kleenguard" von der Kimberly-Clark Corporation in Roswell, Georgia, vertriebenen Überanzüge aus einem Dreischichtenmaterial gefertigt, das zwei äußere Schichten aus vliesverfestigten Polypropylenfilamenten und eine innere Schicht aus schmelzgeblasenen, mikrofeinen Polypropylenfasern aufweist. Die äußere Schicht aus vliesverfestigtem Polypropylen liefert eine strapazierfähige, haltbare und abriebfeste Oberfläche, die wasserabstoßend ist. Desweiteren wirkt die innere Schicht als Sperrfilter, welches luftdurchlässig ist und Feuchtigkeit verdampfen läßt, das aber in der Lage ist, viele Schadstoffpartikel auszufiltern. Die "Kleenguard" -Überanzüge werden in den Größen Small, Medium, Large, Extra Large und Extra Extra Large verkauft.
  • Obwohl die "Kleenguard" -Überanzüge auf dem Markt erfolgreich waren, haben wir festgestellt, daß solche aus nicht gewebtem Material hergestellten Überanzüge, selbst wenn sie in fünf Größen vorliegen, nicht allen Arbeitern, die sie tragen müssen, bequem passen. Insbesondere haben wir festgestellt, dar solche Überanzüge, wenn sie für einen bestimmten Arbeiter nur etwas zu klein sind, an den Nähten platzen können, wenn sich der Arbeiter bückt, sich zusammenkauert oder etwas hochhebt.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Überanzug zu schaffen, der die obengenannten Schwierigkeiten vermeidet. Diese Aufgabe wird durch den Überanzug gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale des Überanzuges ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Die Erfindung bietet einen Überanzug, der in weniger Größen geliefert werden kann und trotzdem in bequemer und praktischer Weise einer größeren Zahl von Trägern paßt. Der nicht-gewebte, begrenzt tragbare, wegwerfbare Überanzug gemäß der Erfindung sieht in seinem Aufbau an besonderen Belastungsstellen Elastomerteile vor, um die Belastung der Nähte zu verringern und einen bequemeren Sitz und eine größere Haltbarkeit zu gewährleisten.
  • Elastomerstreifen oder Elastomerteile sind bereits als Bestandteile eines Kleidungsstückes benutzt worden. Siehe beispielsweise den Reitanzug, der in der GB-A-1 560 836 offenbart ist, oder das geschlossene Unterkleid, das in der US-A-1 277 074 offenbart ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung weisen die Überanzüge einen Elastomerstreifen auf, der sich entlang der Hinterseite des Überanzuges anstelle der normalen, festen Hinternaht von der Kragennaht bis zur Zwickelnaht erstreckt.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erstreckt sich ein Elastomer-Schulterteil von den Schulternähten über den hinteren Teil des Überanzugs und fügt anstelle der üblichen festen Rückennaht am Kragen des Überanzuges die Seitenteile oben zusammen. Desweiteren kann ein Elastomermaterialstreifen am Rücken des Überanzuges zwischen der Taille und dem Zwickel des Überanzuges vorgesehen sein anstelle dieses Teiles der festen Rückennaht.
  • Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält Elastomerkeile oder Elastomerteile an jeder Seite der festen Rückennaht. Die Elastomerkeile erstrecken sich im wesentlichen parallel zur festen Rückennaht vom Kragen zur Taille. Desweiteren kann dieser gleiche Überanzug ein unteres Elastomerteil aufweisen, das anstelle der Rückennaht die Seitenteile zwischen der Taille und dem Zwickel und anstelle eines Teiles der Vordernaht zwischem dem Zwickel und dem vorderen Verschluß verbindet. Das untere Teil kann sich außerdem vom Zwickel entlang der Beininnennähte nach unten erstrecken.
  • Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung und aus den Zeichnungen.
  • Fig. 1 stellt eine Hinteransicht eines Überanzuges gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.
  • Fig. 2 stellt eine Hinteransicht eines Überanzuges gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.
  • Fig. 3 stellt eine Hinteransicht eines Überanzuges gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, und
  • Fig. 4 stellt eine Vorderansicht des Überanzuges gemäß Fig. 3 dar.
  • Obgleich die Erfindung in Zusammenhang mit der bevorzugten Ausführungsform beschrieben wird, versteht es sich von selbst, dar nicht beabsichtigt ist, die Erfindung auf diese Ausführungsform zu beschränken. Vielmehr sollen alle Alternativen, Modifikationen und Äquivalente, die in Geist und Umfang der Erfindung enthalten sind, wie er in den beigefügten Patentansprüchen zum Ausdruck kommt, abgedeckt sein.
  • In Fig. 1 ist ein Überanzug 10 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Überanzug besteht aus einem linken Seitenteil 12 und einem dazu spiegelbildlichen rechten Seitenteil 14. Das linke Seitenteil 12 weist ein Körperteil 16 und ein Beinteil 18 auf, die voneinander durch ein elastisches Taillenband 20 getrennt sind. In gleicher Weise hat das rechte Seitenteil 14 ein Körperteil 22 und ein Beinteil 24, die voneinander durch ein elastisches Taillenband 26 getrennt sind.
  • Die zwei Seitenteile 12 und 14 sind hinten mittels eines zwei bis vier Inch breiten Streifens 28 aus elastischem Material verbunden, der sich entlang einer von der Kragennaht 30 zum Zwickel 32 des Überanzuges 10 reichenden Linie erstreckt. Der Elastomerstreifen 28 ist anstelle einer üblichen festen Hinternaht vorgesehen. Die Seitenteile 12 und 14 sind vorne mittels einer üblichen festen Vordernaht (nicht gezeigt) verbunden, die sich vom Zwickel 32 zu den Taillenbändern 20 und 26 erstreckt und die kurz vor der Taille endet. Ein Reißverschluß (nicht gezeigt) erstreckt sich auf der Vorderseite des Überanzuges vom Ende der festen Vordernaht bis in die Nähe der Kragennaht.
  • Die Beine entstehen dadurch, dar das Beinteil 18 entlang einer festen Innennaht 34 mit sich selbst verbunden wird, um das linke Bein zu formen, und, dar das Beinteil 24 entlang einer festen Innenanht 36 mit sich selbst verbunden wird, um das rechte Bein zu formen. Ein linker Ärmel 38 mit Ärmelnaht 39 ist mit dem Körperteil 16 des linken Seitenteiles 12 entlang einer Schulternaht 40 verbunden. In gleicher Weise ist ein rechter Ärmel 42 mit Ärmelnaht 41 mit dem Körperteil 22 des rechten Seitenteiles 14 entlang einer Schulternaht 44 verbunden. Ein Kragen 46 kann dem Überanzug dadurch hinzugefügt werden, dar der Kragen 46 an den Armel 38, das Körperteil 16, den elastischen Streifen 28, das Körperteil 22 und den Ärmel 42 entlang der Kragennaht 30 angenäht wird.
  • Auf diese Weise hat der in Fig. 1 gezeigte Überanzug einen 5,08 bis 10,16 cm (2 bis 4 Inch) breiten Elastomerstreifen 28, der auf der Hinterseite des Überanzuges anstelle der üblichen festen Naht von der Kragennaht 30 bis zum Zwickel 32 verläuft. Der Elastomerstreifen 28 dient dazu, die beiden Seitenteile 12 und 14 zusammenzuhalten. Folglich dehnt sich der Elastomerstreifen 28, sobald der Träger sich bückt, zusammenkauert oder nach vorne langt, um sich der Bewegung anzupassen, wodurch sich der Druck auf die Schulternähte 40 und 44 und die Innennähte 34 und 36 des Überanzuges 10 verringert.
  • Das Material, das zur Herstellung des Überanzuges verwendet wird, besteht mit Ausnahme des Elastomermaterials vorzugsweise aus einem dreischichtigen Material aus vliesverfestigtem Polypropylen auf der Innenseite und der Außenseite des Überanzuges und einer Schicht von schmelzgeblasenem Polypropylen, die zwischen die beiden Schichten des vliesverfestigten Materials eingefügt ist. Das Material wird in Anzügen verwendet, die von der Kimberly-Clark Corporation in Roswell, Georgia, unter dem Warenzeichen "Kleenguard" hergestellt und vertrieben werden. Dieses Material ist für die Verwendung bei Überanzügen wohl bekannt.
  • Das Eastomermaterial, aus dem der Streifen 28 besteht, ist ein 30/60/30-Laminat aus Polyurethan/Ethylen- Vinylacetat/Polyurethan. Das Polyurethan ist vorzugsweise ein aromatisches Polyurethan mit guten Bonding-Eigenschaften und guter Ultravioletbeständigkeit. Die Polyurethanschichten des Laminates werden mittels konventioneller Schmelzblastechniken hergestellt. Das dabei bevorzugte Polyurethan ist das Q-Thane PE 90-100, das von der K. J. Quinn Company hergestellt wird. Die Ethylen-Vinylacetatschicht wird ebenfalls mittels konventioneller Schmelzblastechniken hergestellt. Das dabei bevorzugte Ethylen-Vinylacetat ist das Escorene Ultra LD 764, das von der Exxon Corporation hergestellt wird. Die Bezeichnung 30/60/30 bezeichnet das Flächengewicht in Gramm pro Quadratmeter jeder der Schichten von Polyurethan, Ethylen- Vinylacetat und Polyurethan. Das entstehende Elastomermaterial hat vorzugsweise die folgenden Eigenschaften:
  • Flächengewicht: 111,9 g/m² (3,3 oz./yd.2)
  • Gewebereißfestigkeit--
  • Maschinenrichtung: 28,9 N (6,5 lbs.)
  • Querrichtung: 20,5 N (4,6 Pounds)
  • Kettenreißfestigkeit--
  • Maschinenrichtung: 12,0 N (2,7 Pounds)
  • Querrichtung: 10,7 N (2,4 Pounds) Frasier-Porosität: 22,9 m³ m&supmin;² min&supmin;¹ (75 ft.³/ft.²/min)
  • Tabor-Abnutzungstest: 100 + Zyklen
  • Wasserabstoßung: 20 cm
  • Größte Dehnung--
  • Maschinenrichtung: 400-500%
  • Querrichtung: 350-450%
  • Größte Energie--
  • Maschinenrichtung: 3,7-6,6 N m (5-9 ft.-lbs.)
  • Querrichtung: 1,5-4,4 N m (2-6 ft.-lbs.)
  • Elastizitätsgrenze--
  • Maschinenrichtung: 30-40%
  • Querrichtung: 25-35%
  • Bleibende Verformung bei 50% Dehnung--
  • Maschinenrichtung: 8-10%
  • Querrichtung: 8-10%
  • Nach 5 Zyklen--
  • Maschinenrichtung: 10-12%
  • Querrichtung: 10-14%
  • Bleibende Verformung bei 150% Dehnung--
  • Maschinenrichtung: 15-20%
  • Querrichtung: 18-23%
  • Nach 5 Zyklen--
  • Maschinenrichtung: 30-32%
  • Querrichtung: 30-33%
  • Die vorstehenden Parameter beziehen sich auf spezifische Materialeigenschaften. Z.B. geben die Gewebe- und Kettenreißfestigkeit die Stärke des Materials an. Die Gewebereißfestigkeit versinnbildlicht den auf das Gewebe während des Gebrauches ausgeübten Zug und gibt die Newton (Pounds der Kraft) an, die zum Bruch des Gewebes erforderlich ist. Höhere Werte bedeuten dabei selbstverständlich größere Festigkeit. Die Gewebereißfestigkeit wurde nach der Federal Test Method (FTM) 191A gemessen. Die Kettenreißfestigkeit wurde nach ASTM D-1117-14 gemessen. Die Frasier-Porosität gibt die Porosität des Gewebes als in einer bestimmten Zeit durch das Gewebe dringende Luftmenge an. Sie wird benutzt, um die Atmungsaktivität des Gewebes anzugeben und ihre Ergebnisse werden in Kubikmeter pro Minute (Kubikfuß pro Minute) angegeben, wobei ein größerer Wert größere Atmungsaktivität und größeren Komfort bedeutet. Die Frasier-Porosität wurde nach FTM 191A, Method 5450, gemessen. Der Taber-Test ist ein Test, der die Abriebfestigkeit des Gewebes angibt. Dieser Test wurde nach FTM 191A, Method 5306, durchgeführt. Die Wasserabstoßung gibt die Abstoßungsfähigkeit des Gewebes gegenüber einer zunehmenden Wassermenge an. Die Werte werden in Zentimeter angegeben, wobei größere Werte größere Wasserabstoßung und damit besseren Schutz für den Träger bedeuten. Die Wasserabstoßung wurde gemäß FTM 191A, Method 5514, gemessen. Die größte Dehnung ist die größte vor dem Bruch erreichte Dehnung des Materials. Die größte Energie gibt die gesamte Energie unter der Last in Newton (Pounds) multipliziert mit der Dehnung der Probe in Meter (Fuß) an. Die Elastizitätsgrenze ist der Prozentsatz der Dehnung, bei dem sich 95% der ursprünglichen Probenlänge wieder herstellen. Die bleibende Verformung bei 50% Dehnung gibt den Betrag an Dehnung an, um den sich das Material nicht mehr zurückverformt, nachdem es um 50% gedehnt wurde. Die bleibende Verformung nach 5 Zyklen bezeichnet das Ergebnis, nachdem das Material fünf mal um 50% gedehnt und wieder entlastet wurde. Die 150% bleibende Verformung ist auf die gleiche Weise bestimmt, wie die 50% bleibende Verformung.
  • In Fig. 2 ist ein Überanzug 110 gezeigt, der eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Der Überanzug 110 besteht aus einem linken Seitenteil 112 und einem dazu spiegelbildlichen rechten Seitenteil 114. Das linke Seitenteil 112 weist ein Körperteil 116 und ein Beinteil 118 auf, die durch ein elastisches Tai1lenband 120 voneinander getrennt sind. In gleicher Weise weist das rechte Seitenteil 114 ein Körperteil 122 und ein Beinteil 124 auf, die durch ein elastisches Taillenband 126 voneinander getrennt sind.
  • Die zwei Seitenteile 112 und 114 sind hinten mittels einer hinteren Naht 150 verbunden, die sich entlang eines Teiles einer Linie erstreckt, die von der Kragennaht 130 bis zum Zwickel 132 des Überanzuges 110 reicht. Ein Elastomer- Schulterteil 152 ist entlang von Diagonalnähten 115 und 121 an dem linken und rechten Körperteil 116 und 122 befestigt. Desweiteren sind die beiden Seitenteile 112 und 114 hinten mittels eines 5,08 bis 10,16 cm (2 bis 4 Inch) breiten Elastomerstreifens 128 miteinander verbunden, der sich von den Taillenbändern 120 und 126 bis zum Zwickel 132 erstreckt. Die Seitenteile 112 und 114 sind vorne durch eine übliche feste Vordernaht (nicht gezeigt) verbunden, die vom Zwickel 132 ausgeht und kurz vor der Taille endet. Ein Reißverschluß (nicht gezeigt) erstreckt sich auf der Vorderseite des Überanzuges vom Ende der festen Vordernaht bis in die Nähe der Kragennaht.
  • Die Beine entstehen dadurch, daß das Beinteil 118 entlang einer festen Innennaht 134 mit sich selbst verbunden wird, um das linke Bein zu formen und, daß das Beinteil 124 entlang einer festen Innennaht 136 mit sich selbst verbunden wird, um das rechte Bein zu formen. Ein linker Armel 138 mit einer Ärmelnaht 139 ist entlang einer Schulternaht 140 mit dem Elastomer-Schulterteil 152 verbunden. In gleicher Weise ist ein rechter Ärmel 142 mit einer Ärmelnaht 141 entlang einer Schulternaht 144 mit dem Elastomer-Schulterteil 152 verbunden. Dem Überanzug kann ein Kragen 146 hinzugefügt werden, indem der Kragen 146 entlang einer Kragennaht 130 an den Ärmel 138, an das Elastomer-Schultertei1 152 und an den Ärmel 142 angenäht wird.
  • Auf diese Weise erstreckt sich bei dem in Fig. 2 gezeigten Überanzug 110 das Elastomer-Schulterteil 152 zwischen den Schulternähten 140 und 144 und den Diagonalnähten 115 und 121. Deshalb streckt sich das Elastomer-Schulterteil 152, um sich der Bewegung anzupassen, sobald der Träger sich bückt, zusammenkauert oder nach vorne langt, wodurch der Zug auf die Schulternähte 140 und 144 und auf die Diagonalnähte 115 und 121 vermindert wird. Außerdem dient der Elastomerstreifen 128, der von der Taille bis hinten zum Zwickel reicht, dazu, den Zug zu vermindern, wenn der Träger sich nach vorne beugt.
  • In Figuren 3 und 4 ist ein Überanzug 210 gezeigt, der eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Der Überanzug besteht aus einem linken Seitenteil 212 und einem dazu spiegelbildlichen rechten Seitenteil 214. Das linke Seitenteil 212 hat ein Körperteil 216 und ein Beinteil 218, welche durch ein elastisches Taillenband 220 voneinander getrennt sind. In gleicher Weise hat das rechte Seitenteil 214 ein Körperteil 222 und ein Beinteil 224, die durch ein elastisches Taillenband 226 voneinander getrennt sind.
  • Die beiden Seitenteile 212 und 214 sind hinten mittels einer üblichen festen Hinternaht 250 zusammengefügt, die sich von der Kragennaht 230 bis zu den Taillen 220 und 226 erstreckt. Desweiteren sind das linke Seitenteil 212 und rechte Seitenteil 214 hinten von den Taillenbändern bis zum Zwickel 232 mittels eines Elastomereinsatzes 260 zusammengehalten. Der Elastomereinsatz 260 erstreckt sich auch vom Zwickel 232 zum unteren Teil der Beine entlang von Teilen der Innennähte 234 und 236.
  • Die Seitenteile 212 und 214 sind ferner vorne mittels des Elastomereinsatzes 260 zusammengehalten, der sich vom Zwickel 232 aufwärts bis zu den Taillenbändern 220 und 226 erstreckt und der am Endpunkt 264 zwischen Zwickel und Taillenband endet. Die Seitenteile 212 und 214 sind außerdem vorne mittels eines Reißverschlusses 262 zusammengehalten, der sich von der Nähe der Kragennaht 230 bis zu dem Endpunkt 264 des Elastomereinsatzes 260 erstreckt.
  • Jedes Körperteil 216 und 222 weist hinten einen länglichen, ovalen Keil 266 bzw. 268 auf. Die Keile 266 und 268 erstrecken sich von der Nähe der Kragennaht 230 bis in die Nähe der Taillenbänder 220 und 226.
  • Dadurch vermindern die Keile 240 und 244 den Zug auf die Rückennaht 250 und die Schulternähte 140 und 144, wenn sich der Träger bückt, zusammenkauert oder, wenn er nach vorne langt. Desweiteren vermindert der Elastomereinsatz 260 die Belastung der Innennähte 234 und 236.

Claims (11)

1. Überanzug, mit einem linken Seitenteil (12) und einem rechten Seitenteil (14), bei welchem das linke Seitenteil (12) und das rechte Seitenteil (14) an der Hinterseite entlang einer vom Kragen (46) bis zum Zwickel (32) reichenden Linie, entlang von Beininnennähten (34,36) und entlang einer Vordernaht, die einen Verschluß enthält, miteinander verbindbar sind, wobei der Überanzug dadurch gekennzeichnet ist, daß er einen Elastomerstreifen (28) aufweist, der das linke Seitenteil (12) und das rechte Seitenteil (14) an der Hinterseite verbindet und sich zumindest über einen Teil der vom Kragen (46) bis zum Zwickel (32) reichenden Linie erstreckt.
2. Überanzug nach Anspruch 1, bei dem der Elastomerstreifen (28) zwischen 5,08 und 10,16 cm (2 bis 4 Inch) breit ist und eine Elastizitätsgrenze zwischen 25% und 40% aufweist.
3. Überanzug nach Anspruch 1, bei dem der Elastomerstreifen (28) ein Laminat aus Polyurethan, Ethylen-Vinylacetat und Polyurethan ist.
4. Überanzug, mit einem linken Seitenteil (112) mit einem linken Taillenband (120), einem rechten Seitenteil (114) mit einem rechten Taillenband (126), einem linken Ärmel (138) und einem rechten Ärmel (142), bei welchem das linke Seitenteil (112) und das rechte Seitenteil (114) an der Hinterseite entlang einer vom Kragen (146) bis zum Zwickel (132) reichenden Linie, entlang von Beininnennähten (134,136) und entlang einer Vordernaht, die einen Verschluß enthält, miteinander verbindbar sind, und bei welchem der linke Ärmel (138) und der rechte Ärmel (142) entlang einer linken Schulternaht (140) bzw. einer rechten Schulternaht (144) mit dem linken Seitenteil (112) und dem rechten Seitenteil (114) verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Überanzug ein Elastomer-Schulterteil (152) aufweist, das hinten an der linken Schulternaht (140) und an der rechten Schulternaht (144) befestigt ist und sich dazwischen erstreckt, um das linke Seitenteil (112) und das rechte Seitenteil (114) in der Nähe des Kragens (146) entlang eines Teiles der Linie miteinander zu verbinden.
5. Überanzug gemäß Anpruch 4, bei dem ein Elastomerstreifen (128) vorgesehen ist, der das linke Seitenteil (112) und das rechte Seitenteil (114) hinten entlang zumindest eines Teiles der Linie zwischen dem linken und dem rechten Taillenband (120,126) und dem Zwickel (132) miteinander verbindet.
6. Überanzug nach Anspruch 4 oder 5, bei dem der Elastomerstreifen (128) und das Elastomer-Schulterteil (152) eine Elastizitätsgrenze zwischen 25% und 40% aufweisen.
7. Überanzug nach Anspruch 4 oder 5, bei dem der Elastomerstreifen (128) und das Elastomer-Schulterteil (152) Laminate aus Polyurethan, Ethylen-Vinylacetat und Polyurethan sind.
8. Überanzug, mit einem linken Seitenteil (212) mit einem linken Taillenband (220), einem Körperteil (216) und einem integralen Beinteil (218), sowie mit einem rechten Seitenteil (214) mit einem rechten Taillenband (226), einem Körperteil (222) und mit einem integralen Beinteil (224), wobei das linke Seitenteil (212) und das rechte Seitenteil (214) hinten entlang einer Rückenlinie (250), die sich vom Kragen (246) bis zum Zwickel (232) erstreckt, entlang von Beininnennähten (234,236) und vorne entlang einer Frontlinie, die einen Verschluß (262) enthält, miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Überanzug Elastomerkeile (266,268) an der Hinterseite des Körperteiles (216,222) des linken und des rechten Seitenteiles (212,214) zu beiden Seiten der Linie (250) aufweist, die sich auf einem Teil jedes Körperteiles (216,222) parallel zur Linie (250) erstrecken.
9. Überanzug nach Anspruch 8, bei dem ein Elastomereinsatz (260) vorgesehen ist, um das linke Seitenteil (212) und das rechte Seitenteil (214) hinten entlang eines Teiles der Rückenlinie zwischen den Taillenbändern (220,226) und dem Zwickel (232) zu verbinden und um das linke Seitenteil (212) und das rechte Seitenteil (214) vorne entlang eines Teiles der vorderen Linie zu verbinden, die sich zwischen dem Zwickel (232) und einem Punkt (264) am Verschluß (262) und vom Zwickel (232) entlang der Beinteile (218,224) erstreckt, um jedes Beinteil (218,224) entlang eines Teiles jeder Beininnennaht (234,236) zu verbinden.
10. Überanzug nach Anspruch 8 oder 9, bei dem die Elastomerkeile (266,268) und der Elastomereinsatz (260) eine Elastizitätsgrenze zwischen 25% und 40% aufweisen.
11. Überanzug nach Anspruch 8, 9 oder 10, bei dem die Elastomerkeile (266,268) und der Elastomereinsatz (260) Laminate aus Polyurethan, Ethylen-Vinylacetat und Polyurethan sind.
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