DE3785172T2 - Verbindungsstueck. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steckverbinder zur Herstellung eines elektrischen Anschlusses einer ROM- oder IC-Karte mit einem darin gespeicherten Computerprogramm an beispielsweise ein mit einem Computer ausgerüstetes Gerät.
- Bei der ROM-Karte handelt es sich um eine Kompaktbaugruppe, bei der eine Leiterplatte mit einer gedruckten Schaltung einen ROM mit den erforderlichen Anschlüssen aufweist, wobei an einer Seitenkante dieser Leiterplatte ein nach außen offener Stecker vorgesehen ist, der beim Einstecken der ROMKarte in den Steckverbinder der Hauptleiterplatte des Geräts die erforderlichen elektrischen Anschlüsse mit deren gedruckter Schaltung herstellt.
- Fig. 8 zeigt einen herkömmlichen Steckverbinder. Dieser Verbinder ist so gebaut, daß beim Einschieben einer ROM-Karte 3 in den Karteneinsteckschlitz 2 des Körpers 1 die in gebogener Form ausgeführten Kontakte 6 in Pfeilrichtung nach außen gedrückt werden, während sie in Reibberührung mit der ROM-Karte 3 bleiben, wobei die elektrischen Anschlüsse bei 6 mit den entsprechenden Steckverbinderteilen 5 der im Körper 1 untergebrachten Leiterstreifen 4 einzeln hergestellt werden, und daß beim Einsetzen der ROM-Karte 3 in ihre Position die Kontaktteile 6 in elastische Berührung mit den Kontakten auf der ROM-Karte 3 kommen.
- Ein anderer herkömmlicher Steckverbinder, der in Fig. 9 dargestellt wird, ist so gebaut, daß in einem Körper 1 ein Dehnglied 7 vorgesehen ist, das beim Drehen um einen vorgegebenen Winkel (z.B. 90º) in der einen Richtung die im Körper 1 angeordneten Leiterstreifen 4 gegen ihre Federkraft nach außen drückt, der Kontakt der ROM-Karte 3 beim Einschieben in den Karteneinsteckschlitz 2 nicht in Reibberührung mit den Kontakten 6 der Leiterstreifen 5 kommt, und nachdem die ROM- Karte 3 in ihre Einsetzstellung gebracht ist, die Kontakte 6 durch Drehen des Dehnglieds 7 um diesen Winkel in der umgekehrten Richtung, wie durch die strichpunktierte Linie in Fig. 9 gezeigt wird, unter der Federkraft des entsprechenden Steckverbinderteils 5 der Leiterstreifen 4 in ihre ursprünglichen Stellung zurückgestellt werden, worauf die Kontakte 6 in elastische Berührung mit den Kontakten der ROM-Karte 3 kommen.
- Wenn jedoch beim Verbinder in Fig. 8 die Kontakte 6 der Leiterstreifen 4 in strenger, elastischer Berührung mit dem Kontakt der ROM-Karte 3 vorgesehen sind, um eine einwandfreie Stromdurchgängigkeit zu gewährleisten, ist beim Einschieben der ROM-Karte 3 eine größere Einschubkraft erforderlich, was die Leichtigkeit des Einschiebens behindert und zusätzlich eine starke Reibung zwischen den Kontakten der ROM-Karte 3 und den Kontakten 6 der Leiterstreifen 4 beim Einschieben und Herausziehen der ROM-Karte 3 bewirkt, so daß sich der Kontakt bzw. die Kontakte auf einer Seite oder auf beiden Seiten abnützen und ihre Leistungsqualität dadurch unvorteilhaft beeinflußt wird. Wenn andererseits die Federvorspannung der Steckerteile 5 der Leiterstreifen 4 im Bestreben, diese Qualitätsminderung zu vermeiden, verringert wird, wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Berührungsdruck zwischen den betreffenden Kontakten übermäßig reduziert mit dem Ergebnis einer schlechten Stromdurchgängigkeit. Beim Verbinder gemäß Fig. 8 muß daher zwecks Minimierung einer möglichen Qualitätsminderung der Kontakte und zwecks Erzielens einer guten Stromdurchgängigkeit nicht nur die Federvorspannung der Kontaktteile 5 konstruktiv sehr genau eingerichtet werden, sondern es müssen auch die Leiterstreifen 4 aus einem teueren Hochleistungs-Federmaterial hergestellt werden, und ferner muß die Dicke der Beschichtung der Kontakte 6 noch weiter verbessert werden; das alles bringt erhöhte Fertigungskosten mit sich. Ein weiteres Problem ist, daß die ROM-Karte 3 nicht im Steckverbinder sitzen darf, wenn sie nicht gebraucht wird, und aus diesem Grund häufig eingeschoben und herausgezogen werden muß und sich der Kontakt trotz der obigen Maßnahmen stark abnützt.
- Wenn beim Verbinder gemäß Fig. 9 die Kontaktteile 5 der Leiterstreifen 4 vom Dehnglied 7 nach außen gedrückt werden, reibt der Kontakt der ROM-Karte 3 beim Einsetzen und Herausziehen nicht auf den Kontakten 6 der Leiterstreifen 4, damit ist es möglich, eine höhere Federvorspannung für die Leiterstreifen 4 vorzusehen, um eine einwandfreie Stromdurchgängigkeit zu gewährleisten; das verhindert die Qualitätsminderung infolge der Abnutzung, wie oben gesagt. Dieser Steckverbinder benötigt aber als unerlässlichen Bestandteil das Dehnglied 7 und verschiedene Teile zum Betätigen desselben, und das macht die Anordnung kompliziert. Ferner muß bei jedem Einschieben oder Herausziehen der ROM-Karte 3 das Dehnglied 7 betätigt werden, was sehr umständlich ist.
- Das gilt auch, wenn anstatt der ROM-Karte eine IC-Karte benutzt wird. Die DE-A-3 442 397 offenbart einen Chip-Kartenleser mit von einem Wagen getragenen Kontaktfedern für einen Chip und einem Schieber zum Steuern der Kontakte.
- Zur Lösung der obigen Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung einen Steckverbinder vor, der aufweist:
- einen Körper mit einem Einsteckschlitz für eine kontaktbehaftete Karte, ein Halterteil im Inneren des Körpers zum Halten der Leiterstreifen an deren Mittelteilen, ein bewegliches Glied, das in diesem Körperinneren vorgesehen ist und vorwärts und rückwärts verschiebbar ist entlang eines Wegs zum Einschieben und Herausziehen der Karte, die zwischen dieses bewegliche Glied und diesen Körper eingesetzt wird, Federelemente zum konstanten Vorspannen des beweglichen Glieds in seiner Vorwärtsrichtung, und einen Verriegelungsmechanismus zum Positionieren des beweglichen Glieds in seiner zurückgezogenen Stellung und in einer vorgeschobenen Stellung, wobei jeder Leiterstreifen einen Verbinderteil aufweist, der im Eingriff mit diesem Halterteil steht und entlang diesem Einschub- und Ausziehweg angeordnet ist, wobei dieser Verbinderteil weg von seinem freien Ende einen Kontakt aufweist, der in den Kontakt der Karte eingreift bzw. vom Kontakt der Karte freigegeben wird,
- wobei dieses bewegliche Glied ein Stufenteil zum Anschlag am Vorderende der Karte aufweist, wenn die Karte durch diesen Einsteckschlitz eingeschoben wird, und eine Steuerfläche die Steuerstifte an den freien Enden dieser Verbinderteile gegen deren Federkraft hebt, so daß sich die Kontakte dieser Verbinderteile von der Berührung mit der Karte wegbewegen, wenn das bewegliche Glied in seiner vorgeschobenen Stellung steht, und das die Rückstellung der freien Enden dieser Verbinderteile unter deren Federkraft zuläßt, so daß die Kontakte in diesem Verbinderteil in Berührung mit den Kontakten auf der Karte kommen, wenn das bewegliche Glied in seiner zurückgezogenen Stellung steht,
- wobei dieser Verriegelungsmechanismus abwechselnd in einen verriegelten Zustand, in dem dieses bewegliche Glied in seiner zurückgezogenen Stellung gehalten wird, und in einen entriegelten Zustand, in dem dieses bewegliche Glied aus seiner zurückgezogenen Stellung in die vorgeschobene Stellung gleitet, durch Wiederholung der Einschubbewegung der Karte, die sich an dieses Stufenteil angelegt befindet, gebracht wird.
- Wenn also gemäß dieser Anordnung die durch den Einsteckschlitz im Körper bis zum Anliegen ihres Vorderendes an das Stufenteil des beweglichen Glieds eingeschobene Karte noch weiter hineingedrückt wird, zieht sich das bewegliche Glied gegen die Vorspannkraft der Federelemente noch weiter in Richtung der zurückgezogene Stellung zurück, worauf die Verriegelungsvorrichtung in den Verriegelungszustand geschaltet wird, so daß der bewegliche Teil in der zurückgezogenen Stellung festgehalten wird. Durch diese Reihe Karteneinschubbewegungen werden die Kontakte der Leiterstreifen, die unter der Wirkung der Steuerfläche des beweglichen Glieds von der Berührung mit der Karte zurückgehalten wurden, erst dann in elastische Berührung mit den Kartenkontakten gebracht, wenn die Karte ganz in ihre Einsetzstellung gedrückt ist.
- Wenn die Karte aus ihrer Einsetzstellung noch weiter nach innen gedrückt wird, geht der Verriegelungsmechanismus in den Entriegelungszustand über und das bewegliche Glied gleitet unter der Vorspannkraft der Federelemente in die vorgeschobene Stellung, worauf die Karte durch das bewegliche Glied ausgeworfen wird. Während dieses Auswurfvorgangs werden die Kontakte der Leiterstreifen unter der Einwirkung der Steuerfläche weg von den Kartenkontakten gehalten.
- Beim erfindungsgemäßen Steckverbinder können also die Kontakte der Leiterstreifen nur durch Einschieben und Herausziehen der Karte ohne besondere Steuerung des beweglichen Glieds weg von, und zur Berührung mit, den Kontakten der Karte bewegt werden. Somit ist keine umständliche Steuervorrichtung erforderlich und eine leichtere Anwendung kann erzielt werden. Ferner werden erfindungsgemäß die Steckverbinderteile der Leiterstreifen, die entlang dem Karteneinschub- und -ausziehweg angeordnet sind, unter der Wirkung der Steuerfläche des beweglichen Glieds an ihren Vorderenden elastisch bewegt und wieder rückgestellt, und somit können diese Steckverbinderteile ganz glatt und leicht elastisch verrückt und rückgestellt werden. Damit kann die Vorspannkraft der Federelemente zum Vorspannen des beweglichen Glieds in seiner Vorwärtsrichtung von kleiner Größenordnung sein und damit wird die Leichtigkeit der Karteneinschiebbewegung gesichert.
- Fig. 1 ist eine perspektivische, teilweise geschnittene auseinandergezogene Darstellung eines Steckverbinders als eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ist ein Querschnitt und zeigt eine Innenansicht des Steckverbinders;
- Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III - III in Fig. 2;
- Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IV - IV in Fig. 2;
- Fig. 5A bis 5D sind erklärende Ansichten und zeigen die Wirkungsweise eines Schiebers;
- Fig. 6A - 6C sind erklärende Ansichten und zeigen die Wirkung des Verriegelungsmechanismus;
- Fig. 7 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VII - VII in Fig. 6A;
- Fig. 8 ist eine Schnittansicht und zeigt eine Anordnung gemäß dem Stand der Technik; und
- Fig. 9 ist eine Schnittansicht und zeigt eine andere Anordnung gemäß dem Stand der Technik.
- Fig. 1 ist eine perspektivische, teilweise geschnittene auseinandergezogene Darstellung eines Steckverbinders als eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und Fig. 2 ist ein Querschnitt und zeigt eine Innenansicht des Steckverbinders. Der gezeigte Steckverbinder ist von vereinfachter Konstruktion und beinhaltet ein besondere Merkmal, das verhindert, daß sich die Leiterstreifen gegenseitig berühren.
- Ein Körper 10 des Steckverbinders besteht aus einer Kombination eines äußeren Körpers 11 und eines inneren Körpers 12, die beide aus Kunststoff-Formmasse gefertigt sind. Der innere Körper 12 hat an seiner Vorderseite einen Halter 14, durch welchen Leiterstreifen 13 an ihrem Mittelteil gehalten werden, und weist ferner mehrere Rippen 15 auf, die abstandsgleich in der Breitenrichtung angeordnet sind, wobei sich diese Rippen 15 über einen Bereich erstrecken, der die obere und die untere Fläche eines vorspringenden Teils 16 des inneren Körpers 12 durch das hintere Ende desselben überdeckt. An der Unterseite des vorspringenden Teils 16 des inneren Körpers 12 ist eine Aussparung 17 ausgebildet, die nach unten offen ist, und eine Aussparung 18, die nach vorne offen ist. Ferner sind an einem unteren Teil des hinteren Endes des inneren Körpers 12 vertikale Nute 19a, 19b mit zwei unterschiedlichen Tiefen ausgebildet, die in alternierender Reihenfolge angeordnet sind, und an den Seiten des inneren Körpers 12 sind Vorsprünge 20 und Klinken 21 vorgesehen.
- Der äußere Körper 11 in der Form einer hohlen Box weist an der Vorderseite einen Einsteckschlitz 22 für eine ROM-Karte auf. Der äußere Körper hat ferner Nutenteile 23, in die die Vorsprünge 20 des inneren Körpers 12 passen, Einsetznuten 24 zum Einsetzen der Klinken 21, und Einpaßnuten 26 zum Einpassen der Verriegelungskomponenten 25, die später noch beschrieben werden.
- Die Bezugsziffer 27 zeigt ein bewegliches Glied (nachstehend "Schieber" genannt). An der Vorderseite des Schiebers 27 ist ein abgestufter Teil 28 zum Anschlag für das Vorderende der ROM-Karte ausgebildet, wobei die obere Fläche des abgestuften Teils als Steuerfläche 29 ausgebildet ist. Wie Fig. 2 im einzelnen zeigt, besteht diese Steuerfläche 29 aus einer ersten flachen Fläche 30, einer zweiten flachen Fläche 31, wobei diese zwei Flächen auf unterschiedlicher Höhe liegen, und einer geschrägten Führungsfläche 32, die in die erste flache Fläche 30 übergeht. Die erste flache Fläche 30 ist länger als die zweite flache Fläche 31 in Längsrichtung, und sie ist unterteilt durch eine Vielzahl von Rippen 30a. Auf jeder Seite dieses beweglichen Teils 27 ist ein sich seitlich erstreckender Federsitz 34 vorgesehen zur Aufnahme eines Federelements 33, das aus einer Schraubenfeder besteht, wobei ein Haltezapfen 35 auf dem Federsitz 34 einstückig ausgebildet ist. 36 ist ein Flansch zum Montieren des Steckverbinders an den Körper eines mit einem Rechner ausgerüsteten Geräts.
- Jeder der Leiterstreifen 13 besteht aus einem länglichen Metallblatt und beinhaltet einen Steckerteil 37, der mehr nach dem Vorderende zu als in Richtung zu seinem Teil zum Einsetzen in das Halteteil 14 ausgebildet ist, wobei dieser Steckerteil an seinem Mittelteil 37 V-förmig gebogen ist, um einen Kontakt 38 zu bilden. Das Vorderende des Steckerteils 37 ist gekrümmt und bildet so einen Steuerstift 39 entsprechend der Steuerfläche 29. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Leiterstreifen 13 vor dem Zusammenbau in einer Form, daß eine Vielzahl von ihnen durch Traversen 40 miteinander verbunden sind. Jeder Steckerteil 37 ist in einem Winkel abgewinkelt, der fast im rechten Winkel zu einem Leitungsteil 41 steht. Dieser Leitungsteil 41 weist an bestimmten Stellen dreieckige Vorsprünge 42 auf.
- Der Verriegelungsmechanismus 25 besteht jeweils aus einem Stift 43, einem Einbaurahmen 44, der am Boden des äußeren Körpers 11 befestigt ist und den Stift drehbar an einem Ende trägt, einer Feder 45 und einer Führungsnut 46, die in der Unterseite des Schiebers 27 ausgebildet ist. Der Aufbau der Führungsnut 46 wird später noch genau beschreiben.
- Der obige äußere Körper 11, der innere Körper 12, der Schieber 27 und der Verriegelungsmechanismus 25 werden zusammengebaut, wie in Fig. 2 gezeigt wird. Im zusammengebauten Zustand ist der innere Körper 12 in den äußeren Körper 11 eingepaßt, wobei der Schieber 27 in den Aussparungsteil 18 des inneren Körpers 12 eingesetzt wird, so daß er entlang des Einschub/Ausziehweges (bezeichnet mit der Bezugsziffer 51) für die ROM-Karte 50 vor- und zurückgleitbar ist. Das Vorderende des Stifts 43 jedes Verriegelungsmechanimus paßt in die Führungsnut 46, wobei der Stuft 43 durch die Feder 45 immer in die Führungsnut 46 gedrückt wird. Wie Fig. 4 zeigt, sind die Federelemente 33 jeweils zwischen den entsprechenden Federsitz 34 des Schiebers 27 und den entsprechenden Vorsprung 20 des inneren Körpers 12 angeordnet, so daß sie den Schieber immer in seiner Vorwärtsrichtung vorspannen, d.h. in Richtung zum Einsteckschlitz 22. Die Leiterstreifen 13 werden einzeln zwischen die entsprechenden nebeneinanderliegenden Rippen 15, 15 des inneren Körpers 12 eingepaßt, wobei ihre entsprechenden Kontaktteile 37 so gebogen sind, daß sie sich um den vorspringenden Teil 16 des inneren Körpers 12 legen und sich so entlang des Einschub- und Ausziehwegs 51 für die ROM-Karte 50 legen. Wie in Fig. 3 im Detail gezeigt wird, graben sich die Vorsprünge 42 der einzelnen Leiterstreifen 13 in die anliegenden Rippen 15 und halten so die Leiterteile 41 unverrückbar am inneren Körper 12 fest.
- Die Führungsnut 46 der einzelnen Verriegelungsmechanismen 25 wird erklärt unter Bezugnahme auf die Fig. 6A - 6C und 7. Diese Führungsnut 46 hat ein herzförmiges Eingriffsteil 47, V-förmige Führungsflächen 48a, 48b, und gestufte Teile 49a, 49b, 49c 49d an vier Stellen ausgebildet. Durch diese gestuften Teile 49a, 49b, 49c, 49d wird der Stift 43 nur in der vorgeschriebenen Richtung geführt und kann sich nicht relativ rückwärts bewegen.
- Als nächstes soll die Funktion des obigen Steckverbinders erklärt werden.
- Wie Fig. 5A zeigt, wird, wenn die ROM-Karte nicht eingesetzt ist, der Schieber 27 unter der Vorspannkraft der Federelemente 33 in die vorgeschobene Stellung gedrückt. Dementsprechend gleitet der Führungsstift 39 der einzelnen Leiterstreifen 13 dem ersten flachen Teil 30 der Steuerfläche 29, so daß der Kontaktteil 37 auf der Höhe des Flachen Teils 30 gehalten wird. Solange der Kontaktteil 37 in dieser angehobenen Stellung ist, wird der Kontakt 38 des Leiterstreifens 37 in eine Stellung außerhalb des Einschub/Ausziehwegs 51 für die ROM-Karte 50 zurückgezogen. Daher gibt es beim Einschieben der ROM-Karte 50 keine Reibberührung zwischen dem obigen Kontakt 38 und dem Kontakt der ROM-Karte 50.
- Wenn die ROM-Karte 50 in den Einsteckschlitz 22 des Körpers 1 eingeschoben wird, so daß ihr Vorderende an den gestuften Teil 28 des Schiebers 27 anschlägt, und die ROM-Karte 50 weiter eingeschoben wird, wie in den Fig. 5B und 2 dargestellt ist, wird der Schieber gegen die Vorspannkraft der Federelemente 33 in seine zurückgeschobene Stellung gedrückt, während der Steuerstift 39 kurz bevor der Schieber 27 seine zurückgeschobene Stellung erreicht, von seiner Stellung auf dem ersten flachen Teil 30 in eine Stellung auf dem zweiten flachen Teil 31 gleitet, worauf der Kontaktteil 37 in den Einschub/Ausziehweg 51 vorspringt. Zu diesem Zeitpunkt geht also der Kontakt 38 des Leiters 13 in eine federnde Berührung mit dem Kontakt der ROM-Karte 50 über. Wenn also die ROM- Karte 50 den Schieber 27 in die zurückgeschobene Stellung drückt, reibt der Kontakt 38 des Leiterstreifens 13 auf dem Kontakt der ROM-Karte 50 während die ROM-Karte 50 aus ihrer Stellung unmittelbar vor der Einsetzposition in die Einsetzposition gedrückt wird. In diesem Fall dient das Reiben zwischen den Kontakten zur sogenannten Selbstreinigung der Kontakte; dieses Reiben ist nämlich unter dem Gesichtspunkt einer guten Kontaktqualität erwünscht.
- Inzwischen ist während der obigen Reihe von ROM-Karten- Einschiebbewegungen die Führungsnut 46 der einzelnen Verriegelungsmechanismen 25 aus der Stellung der Fig. 6A in die Stellung der Fig. 6B in Bezug auf den Stift 43 verschoben worden, und der Verriegelungsteil 47 greift mit dem Stift 43 unter der Vorspannkraft des Federelements 33 in diesen Verriegelungsteil 47 ein, so daß der Verriegelungsmechanismus in den Verriegelungszustand übergeht, der Schieber 27 somit in der zurückgeschobenen Stellung positioniert wird. Die ROM- Karte 50 ist in ihrer Einsetzstellung eingesetzt.
- Wenn die ROM-Karte 50 in der Einsetzstellung in Fig. 5C noch weiter zurückgedrückt wird und den Schieber 27 nach hinten drückt, wird die Führungsnut 46 der einzelnen Verriegelungsmechanismen 25 weiter nach hinten geschoben, wie Fig. 6C zeigt, so daß der Stift 43 aus dem Verriegelungsteil 47 freigegeben wird und die Verriegelungsvorrichtung auf diese Weise in ihren Entriegelungszustand übergeht. Dementsprechend wird der Schieber 27 aus seiner zurückgeschobenen Stellung unter der Vorspannkraft des Federelements 33 in seine vorgeschobene Stellung gedrückt, und damit wird die ROM-Karte 50 nach außen gedrückt, wie in Fig. 5D gezeigt wird. Inzwischen wird die Führungsnut 46 des Verriegelungsmechanismus 25 aus der Stellung in Fig. 6C in die Stellung gemäß Fig. 6A rückgestellt, und der Schieber 27 wird in seine vorgeschobene Stellung gedrückt. Der Führungsstift 39 der einzelnen Leiterstreifen 13 folgt dieser gleitenden Bewegung des Schiebers 27 und wird von der Führungsfläche 32 geführt und erreicht die erste flache Stelle 30, der Steckerteil 37 wird somit gegen seine Federkraft vom Einschub/Ausziehweg weg nach außen gedrückt. Während nun die ROM-Karte 50 in die Einsetzstellung bis an die Stelle, wo der Führungsstift 39 auf den erste flachen Teil 30 gehoben wird, gedrückt wird, reibt der Kontakt der ROM-Karte 50 auf dem Kontakt des Leiterstreifens 13; aber wenn im nächsten Schritt der Führungsstift 39 auf den ersten flachen Teil 30 gehoben wird, wird der Kontakt 38 weg vom Kontakt der ROM-Karte 50 gehalten. Hier muß angemerkt werden, daß in diesem Zusammenhang bei der Reibberührung zwischen den Kontakten in dieser Anfangstellung zum Auswurf der ROM-Karte 50, wie schon gesagt, der Selbstreinigungseffekt eintritt; dieses Reiben ist unter dem Gesichtspunkt einer guten Kontaktqualität erwünscht.
- Bei dem obigen Steckverbinder wird das Auslenken der Kontaktteile 37, das im Zusammenhang mit der Gleitbewegung des Schiebers 27 eintritt, als Drehbewegung des Leiterstreifens 13 um seinen Auflagepunkt 14 am inneren Körper 12 oder einen Punkt in seiner unmittelbaren Nachbarschaft bewirkt. Der Führungsstift 39 der einzelnen Leiterstreifen 13 ist an einer Stelle vorgesehen, die von diesem Drehpunkt weiter beabstandet ist, als der Kontakt 38. Daher wird, auch bei Erhöhung der Vorspannung der Kontaktteile 37, damit die Kontakte 38 in stärkere elastische Berührung mit dem Kontakt der ROM-Karte 50 kommen, die Gleitbewegung des Schiebers 27 mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand möglich. Daraus ergibt sich, daß auch die abnehmende Federkraft (Vorspannkraft) des Federelements 33 den Schieber 27 stetig aus der zurückgezogenen Stellung in die vorgeschobene Stellung schiebt. Auf diese Weise kann die Kraft zum Einschieben der ROM-Karte 50 minimiert werden.
- Diese obige Beschreibung gilt auch, wenn IC-Karten statt ROM- Karten einzusetzen sind.
- Wie oben beschrieben, kommt es, auch wenn eine stärkere Vorspannung auf die Kontaktteile der Leiterstreifen aufgebracht wird, kaum zur Kontaktabnützung infolge Reibens der Kontakte aufeinander, und somit kann die Qualität der Kontakte lang in gutem Zustand gehalten werden. Ferner hat die Erfindung im Vergleich zur herkömmlichen Anordnung gemäß Fig. 9 den Vorteil, daß sich das umständliche Verfahren, das bisher nötig war, erübrigt, wobei es erfindungsgemäß möglich wird einen Verbinder zu schaffen, der leicht zu handhaben und billig in der Fertigung ist. Ein weiterer Vorteil ist, daß auch bei Erhöhung der Kontaktfederkraft zum Erzielen einer einwandfreien Stromdurchgängigkeit die Kraft zum Einschieben einer Karte minimiert werden kann. Wenn daher die Erfindung auf einen Steckverbinder angewandt wird, der eine große Anzahl Kontakte aufweist, wird die Anwendung stark erleichtert, weil die zum Einschieben der Karte trotz der großen Anzahl Kontakte benötigte Kraft verhältnismäßig klein sein kann.
- Wie oben gesagt, ist der erfindungsgemäße Steckverbinder mit Vorteil anwendbar für elektrische Leiterplatten, wie z.B. ROM-Karten und IC-Karten, die in eine Hauptleiterplatte eines elektrischen Geräts häufig eingesteckt bzw. herausgezogen werden müssen.
Claims (7)
1. Verbindungsstück, enthaltend:
einen Körper (10) mit einem Einsteckschlitz (22) für eine mit
Kontakten versehene Karte (50), einem Halterteil (14), das im
Inneren des Körpers vorgesehen ist und mit den Zwischenteilen
der Leiterstreifen (13) im Eingriff ist, ein bewegliches
Glied (27), das in diesem Inneren vorgesehen ist und vor- und
zurückgleitbar ist entlang eines Wegs (51) zum Einschieben
bzw. Herausziehen der Karte, wobei zwischen diesem
beweglichen Glied und dem Körper zwecks kontinuierlicher
Vorspannung des beweglichen Glieds in seiner Vorwärtsrichtung
Federelemente (33), sowie ein Verriegelungsmechanismus (25)
zum Positionieren des beweglichen Teils in einer
zurückgezogenen bzw. in einer vorgeschobenen Stellung angeordnet
sind,
wobei diese Leiterstreifen jeweils einen Kontaktteil (37) im
Eingriff mit diesem Halteteil aufweisen und entlang diesem
Einschub- bzw. Ausziehweg angeordnet sind, wobei dieser
Kontaktteil im Abstand vom freien Ende derselben einen Kontakt
(38) aufweist, der vom Kontakt der Karte (50) erfaßt bzw.
freigegeben wird,
dieses bewegliche Glied einen gestuften Teil (28) zur Anlage
am Vorderende der Karte aufweist, wenn die Karte in den
Einschubschlitz eingesteckt wird, und eine Steuerfläche (29),
die Steuerstifte (39) an den freien Enden dieser Kontaktteile
(37) gegen deren elastische Kraft hochhebt, so daß sich die
Kontakte (38) dieser Kontaktteile weg vom Kontakt der Karte
bewegen, wenn dieses bewegliche Glied (27) in seiner
vorgeschobenen Stellung steht, und die es zulassen, daß sich die
freien Enden dieser Leiterteile unter ihrer Federkraft
zurückstellen, so daß die Kontakte dieser Kontaktteile in
Berührung mit dem Kontakt der Karte kommen, wenn das
bewegliche Glied in seiner zurückgezogenen Stellung steht,
dieser Verriegelungsmechanismus alternierend in einen
Verriegelungszustand, in dem dieses bewegliche Glied in der
zurückgezogenen Stellung gehalten wird, und in einen
entriegelten Zustand, in dem dieses bewegliche Glied aus seiner
zurückgezogenen Stellung in die vorgeschobene Stellung
gleiten kann, durch Wiederholen der Einschubbewegung der
Karte in Anlage an diesen gestuften Teil (28) übergeht.
2. Verbindungsstück gemäß Anspruch 1, bei dem der Körper
aus einem äußeren Körper in der Form einer hohlen Box mit
einem Karteneinsteckschlitz in einer Wand und einem inneren
Körper mit einem Halteteil besteht, das sich in Richtung auf
diesen Karteneinsteckschlitz des äußeren Körpers zu
erstreckt, wobei dieses Halteteil in den äußeren Körper
eingesetzt und daran befestigt wird.
3. Verbindungsstück gemäß Anspruch 2, bei dem das
bewegliche Glied in den äußeren Körper durch Einpassen zusammen
mit dem Halteteil des inneren Körpers montiert wird.
4. Verbindungsstück gemäß Anspruch 2, bei dem die
Leiterstreifen, die in Vielzahl vorgesehen sind, jeweils mit
ihrem Mittelteil zwischen nebeneinanderliegende, der Breite
nach mit festen Zwischenräumen ausgebildete Rippen im
Halteteil eingesetzt sind, wobei dieses Mittelteil in die
entsprechenden Rippen eingreift.
5. Verbindungsstück gemäß Anspruch 4, bei dem eine
Vielzahl von Leiterstreifen jeweils mit dem Mittelteil von oben
zwischen die entsprechenden nebeneinanderliegenden Rippen des
Halteteils eingesetzt und darin eingreifend gehalten werden,
der Mittelteil des Leiterstreifens am Vorderende entlang
eines Vorderendteils des Halteteils U-förmig gebogen ist, so
daß der Leiterstreifenteil, der dem beweglichen Teil
gegenüberlag, sich so weit wie nötig in Richtung zur Innenseite
des Grundteils des Halteteils erstreckt.
6. Verbindungsstück gemäß Anspruch 5, bei dem der
Kontaktteil jedes Leiterstreifens, der sich in Richtung auf die
Innenseite des Grundteils des Halteteils zu erstreckt, so
angepaßt ist, daß er zwischen die auf dem beweglichen Teil
ausgebildeten Rippen eingesetzt werden kann.
7. Verbindungsstück gemäß Anspruch 1, bei dem jeder der
Verriegelungsmechanismen einen am Körper befestigten
Einbaurahmen, einen drehbar in diesem Einbaurahmen gehalterten
Stift, und eine Führungsnut im beweglichen Glied an einer
Seite desselben, in die dieser Stift eingeschoben wird, um in
eine Verriegelungsstellung bzw. Entriegelungsstellung zu
gleiten, aufweist.
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| Publication number | Publication date |
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| DE3785172D1 (de) | 1993-05-06 |
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