DE378540C - Galvanisches Element - Google Patents
Galvanisches ElementInfo
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- DE378540C DE378540C DEW61638D DEW0061638D DE378540C DE 378540 C DE378540 C DE 378540C DE W61638 D DEW61638 D DE W61638D DE W0061638 D DEW0061638 D DE W0061638D DE 378540 C DE378540 C DE 378540C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/30—Deferred-action cells
- H01M6/36—Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. JULI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 378540
KLASSE 21 b GRUPPE 8
KLASSE 21 b GRUPPE 8
Württembergische Elemente- und Apparatebau-Gesellschaft m. b. H. in Weißenstein, 0.-A. Geislingen.
Galvanisches Element.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1922 ab.
Wegen der bekannten Erscheinung, daß bei galvanischen Elementen die dem Verbrauch
ausgesetzte Elektrode, z. B. die Zinkelektrode, sich auch dann verzehrt, wenn dem Element
kein Strom entnommen wird, verwendet man bisher die sogenannten Taschenlampenbatterien u.
dgl. in unangesetztem Zustande, d. h. fertig zusammengestellt, jedoch mit trockener Füllung.
Vor der Benutzung eines solchen Elementes oder einer solchen Batterie muß dann in die einzelnen
Zellen sorgfältig so viel Wasser eingeführt werden, als gerade nötig ist. Wird hierbei ungeschickt
vorgegangen, fließt Wasser über, oder werden beispielsweise die Zinkbehälter avtCen
benäßt, so wird hierbei ein Stromschluß hergestellt, der zu sehr raschem Verbrauch des Elementes
oder der Batterie führt. Auf besonders sorgsame oder fachmännische Behandlung kann
jedoch gerade bei derartigen Batterien nicht ίο gerechnet werden.
Gemäß der Erfindung ist nun auf einem bisher
noch nicht beschrittenen Wege sowohl möglichst große Lagerfähigkeit für lange Zeitdauer als
auch die Vermeidung jeder Schwierigkeit und die Gefahr des Verderbens des Elementes oder
der Batterie bei deren Inbetriebsetzung veimieden worden. Die dem Verbrauch ausgesetzte
Elektrode, z. B. die Zinkelektrode wird nämlich gemäß der Erfindung mit einem Schutzüberzug
versehen, der durch Erwärmen des Elementes von außen her bis auf mäßige, jedoch diegewchnliche
Atmosphärentemperatur übersteigende Temperatur zum Schmelzen und dadurch zur Entblößung der Elektrode nach den Elektrolyten
zu gebracht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Batterie gemäß der Erfindung in schaubildlicher Ansicht nach Abnahme
des Hauptteils der äußeren Schutzhülse.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch die Batterie in größerem Maßstäbe.
In den Zinkbehältern α befinden sich in bekannter
Weise die in Beuteln b steckenden Kohleelektroden und um diese herum die sonst
noch für den Elektrolyten oder den Depolarisator benötigten Chemikalien.
Die Innenwände der Zinkbehälter α sind gemäß
der Erfindung mit einem leicht schmelzbaren Schutzüberzug, z. B. Paraffin, Wachs
o. dgl. versehen. Jedes Element wird dann —■■ noch vor dem Versand — fertig angesetzt, d. h.
die Chemikalien werden in zugeführtem Wasser so weit als nötig aufgelöst. Oben, nach den Anschlußelektroden
zu, sind die Elemente durch einen entsprechenden Ausguß, der in Abb. 2 nicht gezeigt ist, in bekannter Weise abgeschlossen.
Zweckmäßig ist die übliche äußere, isolierende Hülse, z. B. aus Pappe, wie in Abb. 1 angedeutet,
zweiteilig, derart, daß die den Ausguß aufnehmende Zone d fest mit den Elementen verbunden
bleibt, während der Hauptteil e der Hülse von den Elementen abgezogen werden kann, so daß
die Elemente an der entblößten Stelle behufs Inbetriebsetzung der Batterie entweder den Son
nenstrahlen oder einer anderen Wärmequelle ausgesetzt werden können, beispielsweise in heii>\Vasser
eingetaucht werden können.
Die Erprobung hat gezeigt, daß eine verh5.ltnismäßig
kurzdauernde Erwärmung genügt, um die dem Verbrauch ausgesetzte Elektrode
zur unmittelbaren Berührung mit dem Elektrolyten freizumachen.
Da die Elemente von dem Zeitpunkt an, in welchem sie zum Versand kommen, vollständig
geschlossen bleiben, kann auch bei ungeschickter Handhabung nichts vom Elektrolyten usw. vergeudet werden, und es besteht nicht mehr die
Möglichkeit, daß bei ungeschickter Handhabung vor der Ingebrauchnahme der Batterie die
Außenseite der Elemente benäßt und dadurch Schluß hergestellt wird.
Für den Schutzüberzug des dem Verbrauch ausgesetzten Elektrolyten wird zweckmäßig ein
solcher Stoff verwendet, dessen Schmelzpunkt etwa zwischen .. 0c und 100c liegt.
Bemerkenswert ist, daß die gemäß der Erfindung vorbehandelten Elemente schon vor dem
Wegschmelzen des Schutzüberzuges Spannung zeigen, also geprüft werden können, ohne Strom
abzugeben.
Es ist klar, daß gemäß der Erfindung galvanische Elemente beliebiger Art behandelt werden
können, gleichviel wie sie im übrigen zusammengestellt sind. Es ist beispielsweise auch möglich,
statt nur einer Elektrode beide Elektroden mit dem Schutzüberzug zu versehen.
Claims (1)
- -Ansprüche :i. Galvanisches Element, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verbrauch ausgesetzte Elektrode (Zink) mit einem Schutzüberzug versehen ist, dessen Schmelzpunkt über der höchsten natürlichen Atmosphärentemperatur liegt, aber noch so niedrig ist, daß der Überzug durch Erwärmen des Elementes von außen zum Schmelzen und dadurch zur Entblößung der Elektrode und Inbetriebsetzung des Elementes gebracht werden kann.■2. Galvanisches Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dessen äußere isolierende Schutzhülse derart zweiteilig gemacht ist, daß die den isolierenden Ausguß bei den Anschlußelektroden enthaltende Zone mit dem Element fest verbunden bleibt, während der den eigentlichen Behälterteil des Elementes umgebende Hülsenteil abgezogen werden kann, um die Erwärmung zu erleichtern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW61638D DE378540C (de) | 1922-07-08 | 1922-07-08 | Galvanisches Element |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW61638D DE378540C (de) | 1922-07-08 | 1922-07-08 | Galvanisches Element |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE378540C true DE378540C (de) | 1923-07-18 |
Family
ID=7606360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW61638D Expired DE378540C (de) | 1922-07-08 | 1922-07-08 | Galvanisches Element |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE378540C (de) |
-
1922
- 1922-07-08 DE DEW61638D patent/DE378540C/de not_active Expired
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