DE378577C - Rohrleitung zum Befoerdern von unter Druck stehenden Fluessigkeiten - Google Patents

Rohrleitung zum Befoerdern von unter Druck stehenden Fluessigkeiten

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DE378577C
DE378577C DEM73504D DEM0073504D DE378577C DE 378577 C DE378577 C DE 378577C DE M73504 D DEM73504 D DE M73504D DE M0073504 D DEM0073504 D DE M0073504D DE 378577 C DE378577 C DE 378577C
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DEM73504D
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ITALIANA EDISON DI ELETTRICITA
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ITALIANA EDISON DI ELETTRICITA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/14Compound tubes, i.e. made of materials not wholly covered by any one of the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 20. JULI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47f GRUPPE
(M 73504 XHl47f)
Pietro Marinoni und Societa Generale Italiana Edison di Elettricita in Mailand, Ital.
Rohrleitung zum Befördern von unter Druck stehenden Flüssigkeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Italien vom 11. Mai 1920 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rohrleitung zum Befördern von unter Druck stehenden Flüssigkeiten, die aus einem äußeren Rohr aus Beton und einem inneren Rohr aus Blech besteht. Die bisher bekannten Rohrleitungen dieser Art haben den Nachteil, daß die mit der Zeit in dem Betonrohr auftretenden unvermeidlichen Risse dem damit verbundenen inneren Blechrohre eine so hohe Beanspruchung zumuten, daß es auf die Dauer to
nicht dicht hält und für hohe Drücke nicht brauchbar ist.
Diese Nachteile sollen der Erfindung gemäß dadurch vermieden werden, daß das äußere Rohr durch eine in das Gelände eingelassene Schicht aus Beton oder Kies oder Sand, die durch Längsrippen aus unter Druck eingegossenem Zement versteift ist, gebildet ist und das innere Rohr aus einem mit WeI-lungen versehenen dünnen, mit dem Beton nicht verbundenen Metallzylinder besteht. Wenn bei einer solchen Ausbildung der ; Leitung das äußere Betonrohr sich verzieht ! oder in ihm Risse entstehen, so beeinflußt dies in keiner Weise die innere Blechverklei- ' dung, weil der auf das Metall, beispielsweise beim Auftreten eines Risses, ausgeübte Zug ! ein Abflachen der dem Riß zunächstliegenden j Wellung hervorruft, was durch das Fehlen j einer innigen. Verbindung von Beton und j Blech ohne weiteres möglich ist. Es wird da- j durch die Haltbarkeit und Brauchbarkeit der j Leitung auch bei starken Verziehungen und S beim Rissigwerden des Betonrohres selbst bei hohen Drücken der Flüssigkeit nicht in Frage gestellt. Die Nachgiebigkeit und Elastizität des inneren Rohres wird für gewöhnlich durch Wellungen erzeugt, die in der Längs- und Querrichtung des Rohres verlaufen. Es kann aber unter Umständen zweckmäßig oder gar erforderlich sein, sie auch gekreuzt oder in beliebig anderer Richtung anzuordnen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung für den Fall dargestellt, j daß der Zwischenraum zwischen dem Blech- I rohr und dem Erdreich durch Beton ausgefüllt und das Blech nicht genügend dehnbar ist. Hierbei zeigt die
Abb. ι einen Querschnitt durch die Leitung, Abb. 2 einen Längsschnitt eines Teiles des j inneren Blechrohres in größerem Maßstabe,
Abb. 3 eine Wellung des Blechrohres in noch größerem Maßstabe,
Abb. 4 einen halben Querschnitt des Blechrohres und
Abb. 5 eine zugehörige Draufsicht in einem Maßstab zwischen dem der Abb. 1 und dem der Abb. 2.
Die Rohrleitung besteht aus einem äußeren Rohr, das durch eine in das Gelände eingelassene Schicht α aus Beton oder Kies oder Sand gebildet wird. Um die Widerstandsfähigkeit dieser Schicht zu steigern, ist sie durch eine beliebige Anzahl Längsrippen f, die aus unter Druck eingegossenem Zement bestehen, versteift. Der in diesem äußeren Rohr gebildete Hohlraum b wird durch ein dünnes Blechrohr c ausgekleidet, das sich lose gegen die Wand der Aushöhlung b legt. In dem Blechrohr c sind Wellungen d angeordnet, die bei der Ausführungsform nach Abb. 2 in der Querrichtung des Rohres liegen. Treten nun in den Strängen m und η des äußeren Betonrohres Verziehungen auf oder entsteht ein Riß s, so können die den Rissen zunächstliegenden Wellungen nachgeben und sich abflachen, wie dies in Abb. 2 in punktierten Linien gezeigt ist. Um die hierdurch bedingte Elastizität des inneren Rohres in allen Fällen aufrechtzuerhalten, sind die Hohlräume der Wellungen d durch Scheiben oder Platten e abgedeckt, so daß diese beim Eingießen des Betons nicht ausgefüllt werden. Man kann das dünnwandige Blechrohr auch mit einem glatten Blech bekleiden. Baut man das dünne Blechrohr erst nach dem Eingießen des Betons ein, so kann auf die Schutzplatten e oder auf die Hilfsbleche verzichtet werden. Für gewöhnlich wird man das innere Blechrohr auf der ganzen Oberfläche in der Längs- und Querrichtung mit Wellungen versehen, die ihm das in Abb. 5 dargestellte oder ein ähnliches Aussehen geben. In besonderen Fällen können die Wellungen in beliebig anderer Richtung verlaufen.
Die sonstige bauliche Ausbildung berührt nicht das Wesen der Erfindung, und es könnte beispielsweise der Querschnitt der Leitung anstatt kreisrund auch polygonal, elliptisch o. dgl. sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Rohrleitung zum Befördern von unter Druck stehenden Flüssigkeiten, bestehend aus einem äußeren Rohr aus Beton und einem inneren Rohr aus Blech, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Rohr durch eine in das Gelände eingelassene Schicht (a) aus Beton oder Kies oder Sand, die durch Längsrippen (f) aus unter Druck eingegossenem Zement versteift ist, gebildet ist, und das innere Rohr aus einem mit Wellungen (d) versehenen dünnen, mit dem Beton (α) nicht verbundenen Metallzylinder (c) besteht.
  2. 2. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellungen (d) des inneren Blechrohres (c) gegen die Umkleidung durch Scheiben oder Platten (e) abgedeckt sind. no
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM73504D 1920-05-11 1921-04-27 Rohrleitung zum Befoerdern von unter Druck stehenden Fluessigkeiten Expired DE378577C (de)

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