DE3787351T2 - Farbbildverarbeitungsgerät. - Google Patents
Farbbildverarbeitungsgerät.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Farbbildverarbeitungsgerät, das mit einer Farbgeist-Beseitigungsfunktion versehen ist und vorteilhaft in einer einfachen elektrophotographischen Farbkopiereinrichtung und ähnlichem angewendet wird.
- Ein Farbbildverarbeitungsgerät, bei der die Bildinformation auf einem Originaldokument oder dergleichen optisch ausgelesen und mittels eines Ausgabegerätes wie einer elektrophotographischen Farbkopiereinrichtung auf einem Aufzeichnungspapier aufgezeichnet wird, ist bereits bekannt.
- Wenn eine elektrophotographische Farbkopiereinrichtung als Ausgabegerät verwendet wird, so wird gewöhnlich die Farbbildinformation auf einem Originaldokument oder dergleichen in mehrere Typen von unabhängigen Farbinformationen (inklusive eines nicht-farbigen Typs) getrennt, wobei auf einer derartigen Farbinformation basierend ein unabhängiges elektrostatisches latentes Bild ausgebildet, entwickelt und fixiert wird.
- Im übrigen verwendet ein derartiges Farbbildverarbeitungsgerät eine Vielzahl von photoelektrischen Umwandlungselementen wie CCD's, die als Mittel zum lesen der Bildinformation dienen, um mehrere Arten von Informationen für die entsprechende Zahl von Farben zu gewinnen. Wenn die unabhängigen Farbbilder, die jeweils entsprechend den zugehörigen CCD's gelesen werden, zueinander versetzt angeordnet sind, so wird eine spezifische Farbinformation als Differenzfarbinformation ausgegeben.
- Eine derart schlechte Ausrichtung ergibt das Auftreten von Farbgeistern. Ein Farbgeist tritt auch auf, wenn die Abbildungsschärfe einer optischen Linse verstellt ist, eine Linse eine starke chromatische Aberration besitzt oder wenn sich von dem Bildsignal unterscheidende Rauschanteile in dem CCD- Aussgangssignal enthalten sind.
- Das oben erwähnte Farbbildverarbeitungsgerät ist mit einem Farbgeist-Beseitigungskreis zur Beseitigung eines aus diesen Gründen auftretenden Farbgeistes versehen.
- Das Farbgeist-Beseitigungsverfahren wird nicht nur unter Bezug auf die Pixel durchgeführt, die dem Farbgeist-Beseitigungsverfahren unterzogen werden, sondern auch in Bezug auf die Farbinformation einer Vielzahl von Pixeln, die an die erstgenannten Pixel angrenzen. Mit anderen Worten, das Farbgeist-Beseitigungsverfahren wird auf Grundlage eines Farbmusters durchgeführt, das mit einer bestimmten Anzahl von Pixeln gebildet wird.
- Wenn ein Farbmuster, das wie oben erwähnt aus einer spezifischen Pixelzahl zusammengesetzt ist, verwendet wird, um Farbgeister zu beseitigen, und angenommen, daß eine Anzahl getrennter, unabhängiger Farbinformationstypen N sowie eine Anzahl von Pixel, auf die Bezug genommen wird, M betragen, so erfordert das Farbgeist-Beseitigungsverfahren für einen Objektpixel (wobei ein Pixel dem Farbgeist-Beseitigungsverfahren unterzogen wird) unter Verwendung von M Pixelsätzen, mindestens
- NM
- Farbmustersätze, auf die Bezug genommen wird.
- Die entsprechenden Zahlen der erforderlichen Farbmuster, wenn N = 2 bis 4 und M = 3 bis 9 betragen, sind in Fig. 21 aufgelistet.
- Ein Farbgeist tritt auf, wenn N größer oder gleich 3 ist. Dementsprechend wird ein Farbgeist durch Bereitstellung einer Anzahl von Farbmustern beseitigt, auf die Bezug genommen wird, wie sie in Fig. 21 aufgelistet ist.
- Eine geringe Anzahl M ist vorteilhaft. Jedoch kann ein größeres M ein Bild mit einem größeren Geist korrigieren. Dementsprechend beträgt ein ideales M 7 bis 9.
- Wenn jedoch der Wert von M auf einen größeren Wert als 9 gesetzt wird, und der Wert von N auf ungefähr 4 gesetzt wird, was bedeutet, daß vier Farbtypen aufgezeichnet werden sollen, so wird das auszuarbeitende Farbmuster zu umfangreich. Da derartige Farbmuster in einem ROM gespeichert werden sollen, kann es für das oben genannte Setzen notwendig sein, einen ROM vorzubereiten, der eine große Speicherkapazität besitzt. Dementsprechend kann der große ROM hohe Kosten verursachen.
- Außerdem besitzt ein derartiges Verfahren den Nachteil, daß die Dichte bereits als Folge einer Mehrwert-Umwandlung schwankt, da das Verfahren nur die Korrektur von Farbkodierungen und nicht von Dichteinformationen entsprechender Farben bewirkt.
- Dokument EP-A 0 251 278 bezieht sich auf ein Bildverarbeitungsverfahren und eine Einrichtung, die dieses Verfahren ausführt, die auf die Beseitigung von Farbgeistern unter Verwendung nicht nur eines bestimmten Bildelementes, sondern auch von Elementen gerichtet ist, die an dieses Element angrenzen. EP-A-0 251 278 wurde am 7. Januar 1988 veröffentlicht-und stellt daher ein nicht-vorveröffentlichtes Dokument gemäß Art. 54.3 EPÜ dar.
- Dementsprechend löst die vorliegende Erfindung die Probleme im Stand der Technik sicher mittels eines einfach aufgebauten Systems, welches in befriedigender Weise einen Farbgeist beseitigt, ohne eine vergrößerte Zahl von Farbmustern zu erfordern, wobei ein Farbbildverarbeitungsgerät bereitgestellt wird, bei dem die Dichtefluktuation reduziert wird, die bei der Farbgeist-Beseitigung entsteht.
- Um das oben genannte Problem zu lösen, wird durch das erfindungsgemäße Farbbildverarbeitungsgerat ein Bild auf einem Original gelesen und eine Vielzahl von Sätzen unabhängiger Farbbilder erzeugt, wobei nicht nur die Farbgeist-Beseitigung, sondern auch die Dichteverarbeitung nach der Farbextraktion durchgeführt wird.
- Die Farbgeist-Beseitigung wird ausschließlich mit Farbkodierungsdaten aus der Farbinformation durchgeführt.
- Wenn ein Farbgeist auftritt, so unterscheidet sich der Dichtewert, den die Originalfarbinformation besitzt, von einem Dichtewert der Farbinformation, was sich aus dem Farbgeist ergibt. Dementsprechend wird erfindungsgemäß, wie es in den Ansprüchen ausgeführt ist, bei dem Farbgeist-Beseitigungsverfahren nicht nur die Farbinformation, sondern auch der Dichtewert der entsprechenden Information korrigiert.
- Diese Anordnung verringert die Dichtefluktuation speziell an dem Kantenbereich eines Bildes und stellt ein natürliches sowie schärferes Farbbild bereit.
- Das Farbgeist-Beseitigungsverfahren entspricht dem folgenden Konzept.
- Gemäß Fig. 21 ist es möglich, einen Farbgeist für einen Pixel zu beseitigen, wenn M = 5 beträgt, und für zwei Pixel zu beseitigen, wenn M = 7 beträgt.
- Dementsprechend kann, wenn M = 7 beträgt, die doppelte Durchführung des Farbgeist-Beseitigungsverfahrens eine Farbgeist- Korrektur bewirken, die fast gleichwertig zu der Korrektur mit M = 9 ist.
- Wenn M = 7 beträgt, so ist die Zahl der auszuarbeitenden Farbmuster sehr viel kleiner als die bei M = 9. Das bedeutet, daß ein ROM mit einer geringeren Kapazität die gleiche Aufgabe erfüllt.
- Es zeigen:
- Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Farbbildverarbeitungsgerätes,
- Fig. 2 einen Aufbau einer einfachen, elektrophotographischen Farbkopiereinrichtung,
- Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Beispiels eines Bildlesegerätes,
- Fig. 4 ein Wellenform-Diagramm, das zur Beschreibung des Betriebs einer Bildleseeinheit gemäß Fig. 3 verwendet wird,
- Fig. 5 eine erläuternde Darstellung zur Schattenkorrektur,
- Fig. 6 eine Blockdarstellung eines Beispiels eines Schattenkorrekturschaltkreises,
- Fig. 7A-C und Fig. 8 Darstellungen zur Beschreibung der Farb-Abtrennungsoperation,
- Fig. 9 ein Beispiel einer Farbextraktion,
- Fig. 10 eine Blockdarstellung eines Beispiels eines Farbextraktionsschaltkreises, der einen Hauptbereich des erfindungsgemäßen Signalverarbeitungssystems darstellt,
- Fig. 11 (a)-(c) jeweils entsprechend Zustände, wie relevante Daten in einem Speicher gespeichert werden, wobei diese Darstellungen zur Beschreibung des Betriebs des Farbextraktionsschaltkreises gemäß Fig. 10 verwendet werden,
- Fig. 12 eine Wahrheitswerte-Tabelle eines Weiß-Kodierungs-Generators,
- Fig. 13 und 14 jeweils entsprechend erläuternde Darstellungen eines Farbgeistes,
- Fig. 15 eine Blockdarstellung eines Konzepts eines Farbgeist- Beseitigungsschaltkreises,
- Fig. 16-a und 16-b schematische Blockdarstellungen eines typischen Beispiels eines Farbgeist-Beseitigungsschaltkreises,
- Fig. 17 eine Darstellung einer logischen Operation im Verlauf einer Farbgeist-Beseitigung durch den Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis gemäß Fig. 16,
- Fig. 18 eine erläuternde Darstellung einer Dichtekorrektur- Operation durch den Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis gemäß Fig. 16,
- Fig. 19 eine schematische Blockdarstellung eines weiteren Beispiels eines Farbextraktionsschaltkreises gemäß Fig. 10,
- Fig. 20 eine Logik-Tabelle, die zur Beschreibung der Wirkungsweise eines Farbextraktionsschaltkreises gemäß Fig. 19 verwendet wird, und
- Fig. 21 eine Darstellung eines herkömmlichen Farbgeist-Beseitigungsverfahrens.
- Ein Farbbildverarbeitungsgerät, das zur Anwendung der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird im folgenden unter Bezug auf Fig. 1 im einzelnen beschrieben.
- Dabei ist jedoch das unten beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Beispiel, bei dem die Erfindung in einer Farbbildverarbeitungseinrichtung angewendet wird, die als Ausgabegerät eine elektrophotographische Farbkopier-Einrichtung verwendet.
- Dementsprechend wird zunächst unter Bezug auf Fig. 1 der allgemeine Aufbau eines ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellenden Farbbildverarbeitungsgerät beschrieben.
- An einem Bildlesegerät 50 wird die Bildinformation eines Original-Dokuments oder dergleichen einer Bildverarbeitung wie einer Schattenkorrektur, Farbabtrennung, A/D-Umwandlung u. ä. ausge-setzt und in Bilddaten umgewandelt, die einem unabhängigen Farbsignal entsprechen und aus einer bestimmten Anzahl von bits zusammengesetzt sind, die z. B. in einer 16-Stufen- Schreibweise (0-F) ausgedrückt werden.
- Die Bilddaten jeder unabhängigen Farbe sind aus einer Dichteinformation und Farbkodierungsdaten zusammengesetzt. Diese Bilddaten werden einem Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis 300 zugeführt, der die Farbgeist-Beseitigung ausführt. Wenn die Bilddaten aus einer Dichteinformation und Farbkodierungsdaten zusammengesetzt sind, so können das, was der Farbgeist-Beseitigung unterzogen wird, Farbkodierungsdaten oder sowohl Farbkodierungsdaten als auch die Dichteinformation sein.
- Unabhängige Bilddaten, die der Farbgeist-Beseitigung unterzogen wurden, werden einer Bildverarbeitung wie Vergrößerung oder Verkleinerung unterzogen, die z. B. auf einem linearen Interpolationsverfahren basiert. In diesem Fall werden die Interpolationsdaten, die als Nach-Vergrößerungs/Verkleinerungs-Bilddaten verwendet werden, in einer Interpolationsdaten-Tabelle (Interpolations-ROM) gespeichert, wobei sowohl Signale zur Auswahl dieser Interpolationsdaten, Vor-Vergrößerungs/Verkleinerungs-Bilddaten, als auch Interpolation-Auswahldaten, die in einem Daten-ROM gespeichert sind, verwendet werden. Die erforderlichen Interpolations-Auswahldaten werden auf Grundlage eines Kommandos aus einem Systemsteuerschaltkreis 80 entsprechend einem bestimmten Maßstabsverhältnis ausgewählt.
- Nach der Bildverarbeitung werden die Bilddaten einem Ausgabegerät 65 zugeführt, wo das Bild in einem von außen bestimmten Maßstabsverhältnis aufgezeichnet wird. Als Ausgabegerät 65 wird eine elektrophotographische Farbkopiereinrichtung verwendet.
- Bilddaten, die durch das Bildlesegerät 50 erzeugt wurden, oder andererseits Bilddaten, die aus der Bildverarbeitung hervorgehen, werden durch einen Speicher 160 aufgezeichnet.
- Das Bildlesegerät 50 ist mit einem Motor, der das Bildlesegerät 50 antreibt, und mit einer Belichtungslampe oder dergleichen versehen. Diese Bestandteile werden gemäß einem vorbestimmten Zeitplan durch ein Kommandosignal eines Folgesteuerschaltkreises 70 gesteuert betrieben. In den Folgesteuerschaltkreis 70 werden Daten von einem Positions-Fühler (nicht gezeigt) eingegeben.
- An dem Steuer/Anzeige-Bereich 75 werden verschiedene Eingabedaten wie ein bestimmtes Maßstabsverhältnis, eine bestimmte Aufzeichnungsposition, eine bestimmte Aufzeichnungsfarbe oder dergleichen eingegeben, wobei eine Anzeigeeinrichtung den Inhalt der eingegebenen Daten anzeigt. Als Anzeigeeinrichtung wird z. B. ein LED-Element verwendet.
- Die verschiedenen o. g. Steuerschritte, die sowohl das gesamte Bildverarbeitungssystem als auch den Zustand verschiedener Bereiche in dem System steuern, werden mit einem Systemsteuerschaltkreis 80 gesteuert. Dementsprechend ist es vorteilhaft, die Systemsteuerung mit einem Mikro-Computer durchzuführen.
- In Fig. 1 ist ein Beispiel einer Steuerung mit einem Mikrocomputer dargestellt, bei dem ein Systembus 81 zwischen einem Steuerschaltkreis 80 und den verschiedenen o. g. Schaltkreisen angeschlossen ist, so daß sowohl die notwendigen Bild- Verarbeitungsdaten als auch die Steuerdaten übertragen werden.
- An das Bildlesegerät 50 werden über den Systembus 81 ein Bildlese-Startsignal, ein schattenkorrektur-Startsignal, ein Aufzeichnungsfarben-Bestimmungssignal u.ä. zugeführt.
- Daten, die einem Maßstabverhältnis entsprechen, welches mit dem Steuer/Anzeige-Bereich 75 bestimmt wurden, und andere Daten werden zunächst dem Steuerschaltkreis 80 zugeführt und schließlich über den Systembus 81 an einen Vergrößerungs/Verkleinerungs-Schaltkreis 2 angelegt.
- Dabei ist es diesem Vergrößerungs-/Verkleinerungs-Schaltkreis 2 möglich, die Bilddaten binär zu kodieren. Erfindungsgemäß wird jedoch der Binär-Kodierungsprozeß auf Seite des Bildlesegerätes 50 durchgeführt.
- Wenn die Bilddaten binär kodiert werden, so können die Schwellwertdaten zur Binärkodierungsoperation auf Grundlage des Typs der Dichte oder dergleichen des aufzuzeichnenden Bildes ausgewählt werden. Ein Signal, das ein Kommando zur Auswahl der Schwellwertdaten trägt, wird über den Systembus 81 zugeführt.
- Dem Ausgabegerät werden ein Bildaufzeichnungs-Startsignal, ein Aufzeichnungspapiergrößen-Auswahlsignal u. ä. zugeführt.
- Im folgenden werden diese Bestandteile im einzelnen beschrieben:
- Um ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen, wird im folgenden ein Beispiel eines einfach aufgebauten Farbkopiergerätes unter Bezug auf Fig. 2 beschrieben.
- Das Farbkopiergerät, das hier dargestellt ist, dient der Aufzeichnung eines Farbbildes durch Trennung der Originalfarbinformation in drei Typen unabhängiger Farbinformationen. Wie oben erwähnt, sind die drei Typen unabhängiger Farbinformationen schwarz (BK), rot (R) und blau (B).
- In Fig. 2 stellt das Bezugszeichen 200 ein Beispiel eines Hauptbereiches eines Farbkopiergerätes dar, wobei das Bezugszeichen 201 ein trommelförmiges Bildträgerelement darstellt, dessen Oberfläche ein fotoleitendes Schichtelement ist, welches aus Selen, OPC (organischer Halbleiter) oder dergleichen hergestellt ist, und auf dem ein latentes elektrostatisches Bild entsprechend dem optischen Bild ausgebildet wird.
- Entlang der Oberfläche des Bildträger-Elementes 201 sind entlang der Drehrichtung die folgenden Elemente angeordnet, die in Folge beschrieben werden.
- Nach der bildweisen Belichtung wird ein latentes elektrostatisches Bild mit einer angeschlossenen Entwicklungseinheit entwickelt. Die Anzahl der angeordneten Entwicklungseinheiten entspricht der Anzahl von unabhängigen Farbbildern. Bei diesem Kopiergerät sind entlang der Drehrichtung des Bildträgerelements 201 und zu dessen Oberfläche weisend drei Entwicklungseinheiten in der Reihenfolge einer Entwicklungseinheit 205, die einen Entwickler mit einem roten Toner enthält, einer Entwicklungseinheit 206, die einen Entwickler mit einem blauen Toner enthält, und einer Entwicklungseinheit 207 angeordnet, die einen Entwickler mit einem schwarzen Toner enthält.
- Die Entwicklungseinheiten 205-207 werden in Folge und selektiv in Verbindung mit der Drehung des Bildträger-Elements 201 betrieben. Wenn z. B. die Entwicklungseinheit 207 selektiv betrieben wird, so wird ein latentes elektrostatisches Bild, das auf einem unabhängigen Schwarz-Bild basiert, durch Aufbringung von Toner entwickelt, wobei ein positives Schwarz-Bild erzeugt wird.
- Auf der Entwicklungseinheit 207 sind eine Vor-Übertragungs- Ladungs-Einheit 209 und eine Vor-Übertragungs-Belichtungs- Lampe 210 angeordnet, die beide ermöglichen, daß das Farbbild vollständig auf ein Aufzeichnungselement P übertragen wird. Dabei ist jedoch weder die Vor-Übertragungs-Ladungs-Einheit 209 noch die Vor-Übertragungs-Belichtungslampe 210 entsprechend einem bestimmten Erfordernis angeordnet.
- Ein entwickeltes Farbbild oder monochromatisches Bild auf dem Bildträgerelement 201 wird auf das Aufzeichnungspapier P durch eine Übertragungseinheit 211 übertragen. Das Aufzeichnungspapier P, das ein übertragenes Bild trägt, wird sodann einem Fixierprozeß ausgesetzt, der eine Fixiereinheit 212 verwendet, und dann nach außen ausgeworfen.
- Eine Neutralisierungseinheit 213 ist aus einem der beiden Elemente Neutralisierungslampe und Neutralisierungs-Korona- Entladungseinheit zusammengesetzt, von denen jedes entsprechend einem bestimmten Erfordernis angeordnet ist.
- Ein Reinigungsgerät 214 ist aus einem Reinigungsblatt, einer Wollbürste u.ä. zusammengesetzt. Das Reinigungsgerät 214 entfernt Resttoner, der sich auf der Trommeloberfläche selbst dann befindet, nachdem das Farbbild von dem Bildträger-Element 201 übertragen wurde.
- Es ist im Stand der Technik gut bekannt, daß bei der Toner- Beseitigung das Reinigungsgerät 214 sich von der Oberfläche des Bildträgerelements 201 entfernt befindet, bis die Fläche, die der Entwicklung unterzogen wurde, die Fläche erreicht, auf der das Gerät Kontakt erhält.
- Als Ladeeinheit 202 ist eine Scorotron-Korona-Entladung oder dergleichen verfügbar, da eine derartige Entladung verhältnismäßig frei von der umgekehrten Wirkung früherer Ladung und zur Bereitstellung der Oberfläche des Bildträgerelements 201 mit einer stabilen Tribo-Elektrizität geeignet ist.
- Als Bildbelichtungslampe 204 kann eine Bildbelichtungslampe verwendet werden, die durch einen Laserstrahl-Scanner gebildet wird, da ein Laserstrahl-Scanner ermöglicht, daß ein scharfes Farbbild aufgezeichnet wird.
- Mindestens bei der zweiten Entwicklung, nach der wiederholt überlappende Farbbilder ausgebildet werden, ist es notwendig, daß ein Toner, der auf dem Bildträgerelement in einer vorhergehenden Entwicklung aufgebracht wurde, nicht bei der nächsten Entwicklung verschoben wird. Aus diesem Grunde sollte die Entwicklung vorzugsweise entsprechend dem berührungslosen Sprung-Entwicklungssystem durchgeführt werden.
- Die Entwicklungseinheiten gemäß Fig. 2 sind solche, die dem berührungslosen Sprung-Entwicklungssystem entsprechen.
- Der bevorzugte Entwickler ist der sog. Zwei-Komponenten-Entwickler. Dies liegt daran, daß ein zwei-Komponenten-Entwickler einen brillanten Farbton besitzt und jede Tonerauftragung erlaubt.
- Fig. 3 stellt beispielhaft einen Aufbau eines Bildlesegerätes 50 dar.
- Entsprechend der Figur wird die Farbbildinformation (optisches Bild) eines Originaldokumentes 52 durch einen dichroitischen Spiegel 55 in zwei unabhängige Farbbilder, bei diesem Beispiel in ein unabhängiges Rotbild R und ein unabhängiges Cyanbild Cy getrennt. Dementsprechend besitzt der verwendete dichroitische Spiegel 55 eine Kante bei 540-600 nm. Diese Anordnung führt dazu, daß die rote Komponente ein hindurchtretendes Licht und die Cyan-Komponente ein reflektiertes Licht bilden.
- Die unabhängigen Rot-(R) und Cyan-(Cy)-Bilder werden entsprechend auf die Bildleseeinrichtungen 56 und 57 gerichtet, die jeweils entsprechend aus einem CCD-Element oder dergleichen zusammengesetzt sind, wobei das Bildleseeinrichtung 56 ein Bildsignal ausgibt, das einzig aus der Rot-Komponente R zusammengesetzt ist, und das Bildlesegerät 57 ein Bildsignal ausgibt, das einzig aus der Cyan-Komponente Cy zusammengesetzt ist.
- Fig. 4 stellt die Zwischenbeziehung zwischen den Bildsignalen R und Cy sowie verschiedene Zeitsignale dar, wobei ein Horizontalrichtungs-Wirksamkeitssignal (H-VALID) (Fig. 4C) der maximalen Zuglesebreite W der CCD-Elemente 56 und 57 entspricht und die jeweils in den Fig. 4-F und 4-G gezeigten Bildsignale R und Cy zu Zeitpunkten ausgelesen werden, die durch ein Synchronisations-Taktsignal CLK1 (Fig. 4-E) bestimmt werden.
- Die Bildsignale R und Cy werden jeweils entsprechend über Normierungsverstärker 58 und 59 an A/D-Wandler 60 und 61 angelegt, wo sie in ein Digitalsignal konvertiert werden, das aus einer bestimmten Zahl zusammengesetzt ist.
- Diese Digitalbildsignale werden einer Schattenkorrektur unterzogen. Die Bezugszeichen 63 und 64 stellen Schattenkorrekturschaltkreise mit identischem Aufbau dar. Ein bestimmtes Beispiel derartiger Schaltkreise wird später beschrieben.
- Die digitalen Farbbildsignale werden im nächsten Schritt einem Farbabtrennungsschaltkreis 150 zugeführt, wobei sie in eine Vielzahl von Farbsignalen R, B und BK getrennt werden, die zur Aufzeichnung eines Farbbildes notwendig sind. Diese Farbsignale R, B und BK sind im einzelnen aus Farbkodierungsdaten und Dichtedaten zusammengesetzt.
- Außerdem verwendet, wie oben erwähnt, das erfindungsgemäße Kopiergerät ein Bildausbildungsverfahren, bei dem je Umdrehung des Bildträgerelementes 201 ein Farbbild mit einer bestimmten Farbe ausgebildet wird. Dementsprechend wird jede der Entwicklungseinheiten 205 bis 207 selektiv in Verbindung mit der Drehung des Bildträgerelementes 201 angetrieben, wobei gleichzeitig ein einer ausgewählten Entwicklungseinheit entsprechendes Farbsignal sequentiell ausgewählt und ausgegeben wird.
- Dabei tritt in einem Gerät, bei dem ein Bild durch Beleuchtung eines Originaldokuments mit einer Lampe und Sammlung des reflektierten Lichtes mit einer Linse gelesen wird, durch optische Fehler in der Lampe, der Linse u. ä. eine Ungleichheit in einem optischen Bild auf, die "Schattierung" genannt wird.
- Gemäß Fig. 5 sind, angenommen die Bilddaten in der Haupt-Abtastrichtung sind V1, V2, . . . Vn, die Pegel an beiden Enden der Hauptabtastrichtung niedrig. Um eine derartige Störung zu korrigieren, führen die Schattenkorrekturschaltkreise 63 und 64 das folgende Verfahren durch.
- In Fig. 5 stellt VR einen Maximalwert eines Bildpegels und V1 einen Bildpegel in dem ersten Bit unter den Daten dar, die durch Lesen einer weißen Bezugstafel (nicht gezeigt) erhalten wurden. Angenommen, der tatsächliche Bildpegel, der durch Lesen eines Bildes erhalten wurde, beträgt d1, so wird der Tonpegel d1' der Nachkorrektur wie folgt definiert:
- d1' = d1·VR/V1
- Um den obigen Ausdruck zu korrigieren, wird die Korrektur je Bilddaten für jeden Pixel durchgeführt.
- Fig. 6 stellt einen beispielhaftesten Aufbau eines Schattenkorrekturschaltkreises 63 dar.
- Ein erster Speicher 66a, der aus einem RAM oder dergleichen besteht, ist ein Speicher zum Einlesen eines Normierungssignals (Schattenkorrekturdaten), das eine Zeile von Daten enthält, die erzeugt werden, wenn eine weiße Bezugstafel beleuchtet wird.
- Ein zweiter Speicher 66b, der aus einem ROM oder dergleichen besteht, ist ein Speicher zur Korrektur der Bilddaten während des Bildlesens, wobei die Bilddaten auf den Schattenkorrektur-daten basieren, die in dem ersten Speicher 66a gespeichert sind.
- Zur Schattenkorrektur werden zunächst die Bilddaten für eine Zeile, die durch Abtasten der weißen Bezugstafel erhalten wurden, in dem ersten Speicher 66a gespeichert. Wenn ein Bild auf einem Originaldokument gelesen wird, so werden die relevanten Bilddaten den Adressanschlüssen A0 bis A5 an dem zweiten Speicher 66b angelegt und gleichzeitig werden die Schattenkorrekturdaten, die aus dem ersten Speicher 66a ausgelesen werden, an die Adressanschlüsse A6-A11 angelegt.
- Dementsprechend gibt der zweite Speicher 66b die Bilddaten aus, in denen die Schattenkorrektur entsprechend dem oben angegebenen Korrekturausdruck enthalten ist.
- Die oben genannte Farbabtrennung (Trennung von zwei Farbkomponenten in drei Typen von unabhängigen Farbsignalen) wird entsprechend dem folgenden Konzept durchgeführt.
- Die Fig. 7-A-C stellen schematisch die spektralen Reflektivitäten von Farbverläufen unabhängiger Farbkomponenten dar. Fig. 7-A stellt die spektrale Reflektivität einer achromatischen Komponente, Fig. 7-B die spektrale Reflektivität einer blauen Komponente B, und Fig. 7-C die spektrale Reflekivität einer roten Komponente C dar.
- Die Horizontalachse entspricht der Wellenlänge, während die Vertikalachse der relativen Empfindlichkeit (%) entspricht. Wenn eine spektrale Neutralität bei 600 mm vorliegt, so erlaubt der dichroitische Spiegel 55, daß die rote Komponente R hindurch tritt und die Cyan-Komponente Cy reflektiert wird. Unter der Annahme, daß der Pegel des Rot-Signals R, der auf Grundlage einer weißen Farbe normiert ist, VR und der Pegel eines in ähnlicher Weise normierten Cyan-Signals VC betragen, so wird auf Grundlage einer Farbtrennungstafel, die auf Grundlage eines aus diesen Signalen VR und VC zusammengesetzten Koordinatensystems ausgebildet ist, die Farbtrennung in die Farben rot, blau und schwarz durchgeführt. Bei der Bestimmung der Koordinatenachsen sollten die folgenden Kriterien beachtet werden:
- I. Um die Aufzeichnung eines Halbtons zu ermöglichen, sollte das Konzept der Reflektivität (Reflexionsdichte) des Originaldokuments 52, die einem Leuchtdichtesignal unter den Fernsehsignalen entspricht, enthalten sein.
- II. Es ist das Konzept der Farbdifferenzen (inklusive Farbton und Farbsättigung) in Rot, Cyan oder dergleichen einzufügen.
- Dementsprechend sind die vorteilhafte Leuchtdichteinformationen (z. B. ein 5 Bit-Digital-Signal) und das vorteilhafte Farbdifferenzsignal (in ähnlicher Weise ein 5-Bit-Digital-Signal), die folgenden:
- Leuchtdichteinformation = VR + VC (1)
- wobei
- 0 ≤ VR ≤ 1.0 (2)
- 0 ≤ VC ≤ 1.0 (3)
- 0 ≤ VR + VC ≤ 2.0 (4)
- Eine Gesamtsumme von VR und VC (VR + VC) entspricht dem Bereich von Schwarzpegel (= 0) bis zum Weißpegel (= 2.0). Daher überdeckt der Bereich 0 bis 2.0 alle Farbpegel.
- Farbdifferenzsignalinformation = VR/(VR + VC) oder
- VC/(VR + VC) (5)
- Im Falle einer achromatischen Farbe ist das Verhältnis zwischen dem Rotpegel VR und dem Cyanpegel VC gegenüber dem Gesamtpegel (VR + VC) ständig konstant. Dementsprechend ist
- VR/(VR + VC) = Vc/(VR + VC) = 0.5 (6)
- Dazu im Gegensatz wird im Falle einer chromatischen Farbe, z. B. eine rote Farbreihe wie folgt ausgedrückt
- 0.5 < VR/(VR + VC) ≤ 1.0 (7)
- 0 ≤ VC/(VR + VC) < 0.5 (8)
- wobei eine Cyan-Farbreihe wie folgt ausgedrückt wird:
- 0 ≤ VR/(VR + VC) < 0.5 (9)
- 0.5 < VC/(VR + VC) ≤ 1.0 (10)
- Dementsprechend werden bei Verwendung eines aus zwei Koordinatenachsen, (VR + VC) und VR/(VR + VC), oder (VR + VC) und Vc/(VR + VC), zusammengesetzten Koordinatensystems, die chromatischen Farben (rot und blau) in definierter Weise von einer achromatischen Farbe, einfach durch ein Pegelvergleichsverfahren getrennt.
- Fig. 8 zeigt eine Koordinatensystem mit einer Vertikalachse, die eine Leuchtsignalkomponente (VR + VC) darstellt und einer Horizontalachse, die eine Farbdifferenzsignalkomponente Vc/(VR + VC) darstellt.
- Wenn die Farbdifferenzsignalkomponente vc/(VR + VC) verwendet wird, so gehört der Bereich unterhalb 0.5 zu einer roten Farbreihe R und der Bereich größer als 0.5 zu einer blauen Farbreihe B. Achromatische Farben sind sowohl in der Nähe der Farbdifferenzeinzelinformation = 0.5 als auch in einem Bereich enthalten, der eine geringe Zahl von Leuchtdichte-Signaldaten enthält.
- Auf diesem Weg können durch Bestimmung der Pegel des Rotsignals R und des Cyansignals Cy die drei unabhängigen Farbsignale (rot R; blau B; schwarz BK) auf Grundlage des Farbinformationssignals ausgegeben werden, das einem Originalfarbdokument entspricht.
- Fig. 9 zeigt ein bestimmtes Beispiel einer Farbtrennungstafel, wobei die Farbklassifizierung entsprechend einem derartigen Farbtrennungsverfahren durchgeführt wurde. Diese ROM- Tabelle speichert quantisierte, der Dichte entsprechende Werte, die von den Reflektionsdichten auf dem Originaldokument 52 abgeleitet wurden. Dieses Beispiel ist eine Farbtrennungstabelle mit 32*32 Blöcken.
- Eine tatsächliche Bildverarbeitungseinrichtung besitzt eine Vielzahl von ROM's, die einer Zahl von unabhängigen Farben entsprechen, wobei jeder ROM Tafeldaten für jede Farbe speichert. Die Einzelheiten werden später beschrieben.
- Fig. 10 ist eine Blockdarstellung, die den Hauptbereich eines Beispiels eines Farbtrennungsschaltkreises 150 zur Ermöglichung des oben genannten Farbtrennungsverfahrens zeigt.
- In dieser Figur werden den Anschlüssen 150a und 150b entsprechend das Rot-Signal R und das Cyan-Signal Cy vor der Farbtrennung in drei Farben zugeführt. Diese Farbsignale können Signale sein, in denen eine Tonumwandlung, eine Gamma-Korrektur u. ä. enthalten sind.
- Die nach-arithmetischen Operationsdaten werden nicht nur als ein Adressignal, das an einen Speicher 152 angelegt wird, der das arithmetische Ergebnis von (VR + VC) zur Bestimmung der Leuchtdichtesignaldaten speichert, sondern auch als ein Adressignal verwendet, das an einen Speicher 151 angelegt wird, der das arithmetische Ergebnis der Farbdifferenzsignaldaten VC/(VR + VC) speichert.
- Die Ausgangssignale von jedem dieser Speicher 151 und 152 werden als ein Adressignal für die Trennspeicher (als ROM gestaltet) 153 bis 155 verwendet. Der Speicher 153 ist mit dem Rotsignal R, der Speicher 154 mit dem Blausignal B und der Speicher 155 mit dem Schwarzsignal BK verbunden.
- Die Speicher 153 bis 155 speichern unabhängig sowohl Daten der Farbtrenntafel, d. h. Dichtedaten (4-Bit-Anordnung) als auch jede der folgenden Farbkodierungsdaten (2-Bit-Anordnung).
- Wie oben erwähnt, wird jede Farbinformation durch 2 Bits dargestellt, wenn Rot und Blau als achromatische Farben verwendet werden.
- Dementsprechend beträgt:
- Weiß = (1, 1) = 3
- Schwarz = (0, 0) = 0
- Rot = (1, 0) = 2
- Blau = (0, 1) = 1
- Die durch D in Fig. 9 ausgedrückte Dichte wird nicht einzeln in jedem der Speicher 153 bis 155, sondern gemeinsam mit jeder der Farbkodierungen 1, 2, 3 und 4 in jedem der Speicher 153 bis 155 gespeichert. Dementsprechend speichert jeder Speicher die Daten in der folgenden Weise:
- 0D . . . Schwarz (Speicher 155)
- 2D . . . Rot (Speicher 153)
- 1D . . . Blau . . . (Speicher 154)
- In allen Daten stellen die oberen zwei Bits die Farbkodierungsdaten und die unteren 4 Bits die Dichtedaten dar.
- Die Fig. 11-a bis 11-c stellen gemeinsam dar, in welcher Weise die Daten gespeichert werden, wobei eine mit schrägen Linien schattierte Fläche eine Fläche zur Speicherung von Daten und X die Dichtedaten darstellen. Die Dichtedaten werden in Hexadezimal-Notation dargestellt.
- Eine Fläche außerhalb derjenigen mit schrägen Linien speichert die Weißfarben-Kodierungsdaten "30".
- Die Bilddaten (Farbkodierungsdaten und Dichtedaten), die in Folge von jedem der Speicher 153 bis 155 ausgelesen werden, werden dem Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis 300 zugeführt, wo sie dem Farbgeist-Beseitigungsverfahren unterzogen werden.
- Diejenige Farbinformation, die dem Farbgeist-Beseitigungs- Verfahren unterzogen wird, sind die Farbkodierungsdaten und die Dichtedaten. Folglich ändern die überarbeiteten Farbkodierungsdaten ihrerseits die Farbinformation und die überarbeiteten Dichtedaten ändern ihrerseits den Pegel der Farbinformation.
- Die in den Bilddaten enthaltenen Dichtedaten, die von einem Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis 300 ausgegeben werden, sind durch eine Binär-Kodierungseinrichtung 171 binär-kodiert, das durch einen Speicherdaten-Verarbeitungsschaltkreis 170 gebildet wird.
- Wenn die oben genannten binär-kodierten Dichtedaten vorliegen, so zeichnet der Speicher 160 eine Farbkodierung entsprechend den Dichtedaten auf.
- Wenn keine binär-kodierten Dichtedaten vorliegen, so zeichnet der Speicher 160 eine Farbkodierung entsprechend weiß auf.
- Dementsprechend werden, wie in Fig. 10 gezeigt, die Farbkodierungsdaten, die aus den Speichern 153 bis 155 ausgelesen wurden, einem Weißkode-Generator 174 zugeführt, wobei gleichzeitig die binär-kodierten Daten durch einen Inverter 173 phasen-umgekehrt und dann dem Weißkode-Generator 174 als dessen Steuersignal zugeführt werden.
- Wenn keine binär-kodierten Dichtedaten bestehen, das heißt, wenn die Hintergrundfarbe des Originaldokuments weiß ist, so erzeugt die Binär-Kodierungseinrichtung 171 binär-kodierte Daten "L"; das erlaubt, daß Farbkodierungsdaten bedingungsfrei in Weißfarbkodierungsdaten umgewandelt und als solche unabhängig davon ausgegeben werden, von welchem Typ die Farbkodierungsdaten sind.
- Wenn die binär-kodierten Dichtedaten bestehen, so werden die eingegebenen Farbkodierungsdaten unverändert ausgegeben.
- Als Weißkode-Generator 174 kann ein logischer Schaltkreis oder ein ROM verwendet werden. Wenn ein logischer Schaltkreis verwendet wird, so sollte die Wahrheitswertetabelle derjenigen von Fig. 12 entsprechen.
- Wie oben erklärt wurde, werden sowohl die Dichtedaten als auch die Farbkodierungsdaten entsprechend in aus zwei Bit aufgebauten Bilddaten (im folgenden als Speicherdaten bezeichnet) umgewandelt und von dem Weißkode-Generator 174 ausgegeben. Daher werden gewöhnlich als Speicher 160 zur Speicherung der Speicherdaten, zwei Speicherebenen 160A und 160B wie in Fig. 10 gezeigt, verwendet.
- Mit dieser Anordnung wird, wenn der eine Speicher 160A als ein Speicher zur Speicherung der unteren Bits in den gespeicherten Daten verwendet wird, der andere Speicher 160B als Speicher zur Speicherung der oberen Bits verwendet.
- Zusätzlich ist eine Speicherebene zur Speicherung von binär kodierten Daten eines Bildes mit einer geforderten Größe in der Lage. Als Speicherebene kann ein dynamischer RAM oder ein statischer RAM verwendet werden.
- Wie oben beschrieben wurde, wird, wenn die Farbinformation in der Form von Farbkodierungsdaten gespeichert wird, die Kapazität einer Speicherebene wie folgt ausgedrückt.
- 297 mm*210 mm*(16 Punkte/mm)²*2 Bit
- = 31933440 Bit
- = 4 MBytes
- Dies bedeutet, daß ein Speicher 160 mit einer gewöhnlich geringen Kapazität dieselbe Funktion erfüllen kann.
- Dazu im Gegensatz ist, wenn die Farbinformation z. B. zur 3- Farbenaufzeichnung unverändert gespeichert wird, die erforderliche Kapazität die folgende:
- 297 mm*210 mm*(16 Punkte/mm)²*3 Farben
- = 47900160 Bit
- = 6 MBytes.
- Auf diesem Weg ermöglicht es das 2-Bit-Farbkodierungssystem, die Bilddaten in vier Farben zu speichern. In ähnlicher Weise erlaubt es ein 3-Bit-Farbkodierungs-System, die Bilddaten in bis zu acht Farben (inkl. weiß) zu speichern. Entsprechend dem letzteren System, erfüllen mit dem erfindungsgemäßen Bildverarbeitungsverfahren nur drei Speicherebenen, deren Anzahl der Anzahl von Farbkodierungs-Bits entspricht, das Erfordernis zur Bilddatenspeicherung, was sich von einem herkömmlichen Verfahren unterscheidet, welches soviel wie sieben Speicherebenen erfordert. Im Wesen verringert eine erfindungsgemäße Anordnung die Speicherkapazität des Speichers 160 auf weniger als die Hälfte.
- Im folgenden wird das Farbgeist-Beseitigungsverfahren beschrieben.
- Zunächst wird ein Beispiel eines Farbgeistes, bei dem eine Fluktuation im Ausgangspegel eines CCD-Elementes auftritt, beschrieben.
- Wie im oben beschriebenen Fall, bei dem die Farbtrennung auf Grundlage der arithmetischen Operation für die CCD-Ausgangspegel durchgeführt wurde, schwankt jeder Ausgangspegel gewöhnlich, um z. B.
- Dementsprechend weicht die Leuchtdichtesignalkomponente von dem Normalpegel um 2 und die Farbdifferenzsignalkomponente um:
- {VR - Vc/(VR + VC)²} ab.
- Diese Pegelfluktuation führt zu der Fluktuation von Datenadressen der Farbtrennspeicher 153-155. Genauer gesagt verschieben sich im Falle von Speicher-Rot-Daten die Originaladressen in den Speichern 151 und 152 zu höheren Adressen.
- Im Falle von Speicher-Blau-Daten fällt der Pegel des Farbdifferenzsignals ab.
- Wenn ein bestimmter Bereich auf einem Originaldokument mit einer bestimmten Farbe sich in der Nähe einer Kante der Gesamtfläche der Farbe befindet, so werden dementsprechend die Farbe und der Pegel (Dichtewert) in dem bestimmten Bereich entsprechend der o. g. Fluktuation im Ausgangspegel abweichen, wie es in Fig. 14 gezeigt ist. Auf diesem Weg tritt eine Fläche mit einer unerwünschten Farbe auf. Bei der vorliegenden Erfindung wird das Auftreten einer Fläche mit unerwünschter Farbe "das Auftreten eines Farbgeistes" genannt.
- Ein fehlausgerichtetes CCD-Element, oder ein anderer Grund verursachen auch einen Farbgeist. Die Beschreibung dieser Art eines Farbgeistes wird jedoch unterlassen.
- Wie in Fig. 15 dargestellt, ist der Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis aus einem ersten Geist-Beseitigungsabschnitt 300A und einem zweiten Geist-Beseitigungsabschnitt 300B zusammengesetzt, der mit dem ersteren in Reihe geschaltet ist. Beide Bereiche besitzen den selben Aufbau. Daher wird im folgenden nur einer von ihnen beschrieben.
- Das Farbgeist-Beseitigungsverfahren wird nicht nur in der Hauptabtastrichtung (horizontale Abtastrichtung), sondern auch in der Unterabtastrichtung (vertikale Abtastrichtung) durchgeführt, die der Drehrichtung des Bildträgerelements 201 entspricht.
- Mit dem beispielhaften Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis gemäß Fig. 16 betragen N = 4 und M = 7. Dementsprechend werden unter Verwendung von Bilddaten von sieben Pixeln in Horizontalrichtung und sieben Zeilen in Vertikalrichtung, der Farbgeist sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Richtung beseitigt.
- Die Farbkodierungen, die von den Speichern 153-155 ausgelesen wurden, werden in Folge einem 7-Bit-Schieberegister 301 zugeführt, wo sie in Paralleldaten umgewandelt werden. Die parallelen Farbkodierungsdaten für sieben Pixel werden einem ROM 302 zugeführt, der der Beseitigung des Geistes in der Horizontalrichtung dient, wo sie dem Geistbeseitigungsverfahren auf Pixel-für-Pixel-Basis unterzogen werden.
- Dementsprechend speichert der ROM 302 mindestens Nach-Geist- Beseitigungs-Farbkodierungsdaten, die der Anzahl von Bezugs- Farbmustern (16384 Farbmuster) entsprechend, die aus sieben Pixeln aufgebaut sind. Bei diesem Beispiel speichert der ROM 302 zusätzlich zu den Nach-Geistbeseitigungs-Farbkodierungsdaten alle Sätze von Farbkodierungsdaten, die jeweils entsprechend ein Nach-Bestimmungs-Farbmuster bilden.
- Wie Fig. 14 darstellt, verschiebt sich, wenn ein Originaldokument schwarzgefärbt ist, ein bestimmter Bereich fälschlicherweise nach rot oder blau, und, wenn ein Originaldokument rot- oder blaugefärbt ist, so verschiebt sich ein bestimmter Bereich fälschlicherweise nach schwarz. Auf Grundlage einer derartigen von der Eigenart der Farbtrenntafel abgeleiteten Charakteristik wird entsprechend die Farbe eines Zielpixels unter Verwendung der Farbinformation auf einem entsprechenden Farbmuster bestimmt.
- Fig. 17 zeigt den Inhalt von einigen Farbmustern. In dieser Figur ist unter jedem Satz von sieben Pixeln ein Pixel in der Mitte ein Zielpixel, das dem Farbgeist-Beseitigungsverfahren unterzogen wird, wobei das Zielpixel, wie in dieser Figur aufgelistet ist, modifiziert und ausgegeben wird.
- Wenn die Geistbeseitigung vervollständigt ist, so werden die Farbkodierungsdaten mit einem Halteschaltkreis 303 gehalten.
- Wie in Fig. 16-a gezeigt, werden die Dichtedaten, die von den Speichern 153 bis 155 ausgegeben wurden, zur Zeiteinstellung über das Schieberegister 305, dem Halteschaltkreis 306 zugeführt, woraufhin die Datenübertragungsbedingung derart gesetzt wird, daß die Dichtedaten in der Folge der Farbkodierungsdaten seriell übertragen werden.
- Fig. 16-b stellt eine erfindungsgemäße Dichtekorrektureinrichtung 350 zur Verringerung der Dichtefluktuation dar, wobei die Dichtedaten, die von den Speichern 153 - 155 ausgegeben wurden, zur Zeiteinstellung über einen 5-Bit-Schieberegister 305 dem Dichtekorrektur-Schaltkreis 350 für die Hauptabtastrichtung zugeführt werden.
- Wie in der Figur gezeigt, umfaßt der Dichtekorrekturschaltkreis 350 einen ROM 351, der die Dichte-Korrekturdaten speichert und einen Vergleicherschaltkreis 350 für die Farbkodierungsdaten.
- Der Fall, der die Dichte-Korrektur erfordert, ist ein Fall, bei dem die Vor-Farbgeist-Beseitigungs-Farbkodierungsdaten sich von den Nach-Farbgeist-Beseitigungs-Farbkodierungsdaten unterscheiden. Dementsprechend werden die Farbkodierungsdaten eines Zielpixels dem ROM 303 und die Farbkodierungsdaten, die von dem ROM 302 ausgegeben wurden, dem Vergleicherschaltkreis 352 zugeführt, wo bestimmt wird, ob beide Farbkodierungsdaten miteinander übereinstimmen oder nicht. Wenn beide Farbkodierungsdaten übereinstimmen, was bedeutet, daß kein Farbgeist aufgetreten ist, so werden die Dichtedaten, die in dem ROM 302 eingegeben wurden, unverändert ausgegeben.
- Wenn beide Farbkodierungsdaten nicht miteinander übereinstimmen, was bedeutet, daß ein Farbgeist aufgetreten ist und die Originalfarbinformation fälschlicherweise modifiziert wurde, so werden die Dichtedaten, die von dem ROM 351 ausgegeben wurden, ausgewählt. So werden die Nach-Korrektur-Dichtedaten ausgegeben.
- Wenn sich ein bestimmter Bereich zu Rot oder Blau im Ergebnis eines aufgetretenen Farbgeistes verschiebt, so wird dieser Bereich zur Korrektur entsprechend der Charakteristik der oben genannten Farbtrenntafel ins Schwarze verschoben. Theoretisch sind Schwarz-Pixel, die aus roten oder blauen Pixeln wie oben erwähnt umgewandelt wurden, die Pixel auf dem Kantenbereich. Die Dichtewerte dieser Pixel werden zur Schwarzseite und einem höheren Pegel hin verschoben, um zu verhindern, daß der Kantenbereich zu einer übermäßig dünnen Linie wird und um eine Rauhheit in dem schwarzen Kantenbereich zu beseitigen.
- Genauer gesagt, sollte, um das oben genannte Erfordernis zu erfüllen, die Korrektur derart durchgeführt werden, daß eine dem Leuchtdichtepegel entsprechende Adresse geringer wird, wie es durch einen Pfeil in Fig. 18 bezeichnet ist. Der zufriedenstellende Korrekturgrad beträgt eine bis drei Adressen. Wenn ein Schwarz-Geist auftritt, so wird dieser als Korrektur rot- oder blau-verschoben; der vorbestimmte, korrigierte Pegel ist umgekehrt gegenüber dem des oben genannten Korrekturbeispiels. Bis zu welchem Pegel der Pegel der Nach- Korrekturfarbe variiert werden sollte, wird durch Bezug sowohl der Farbkodierungsdaten, die von dem ROM 302 ausgegeben werden als auch durch die Vor-Korrektur-Dichtedaten bestimmt.
- Die Dichtedaten, die der Dichtekorrektur unterzogen wurden, werden einem Halteschaltkreis 306 zugeführt, wo die Datentransfer-Zeiteinstellung derart bestimmt wird, daß die Dichtedaten seriell auf die Farbkodierungsdaten übertragen werden.
- Wenn sie in ein serielles Datensignal umgewandelt sind, so werden sowohl die Farbkodierungsdaten als auch die Dichtedaten im nächsten Schritt einer Gruppe von Zeilenspeichern 310 zugeführt.
- Die Gruppe von zeilenspeichern 310 ist vorgesehen, um unter Verwendung der Bilddaten für sieben Zeilen einen Farbgeist in der vertikalen Richtung zu beseitigen. Die Gruppe von Zeilenspeichern enthält acht Zeilen, da eine Extra-Zeilen-Kapazität notwendig ist, um eine Echtzeit-Geist-Beseitigung zu erlauben.
- Die Farbkodierungsdaten und die Dichtedaten für acht Zeilenspeicher werden in dem nächsten Schritt in einer Gruppe von acht Torschaltkreisen 320 getrennt. Die Gruppe von Torschaltkreisen 320 enthält Torschaltkreise 321 bis 328, die den Zeilenspeichern 311 bis 318 entsprechen.
- Die Daten für acht Zeilenspeicher, die durch die Gruppe von Zeilenspeichern 310 in Paralleldaten umgewandelt wurden, werden jeweils entsprechend durch die Gruppe von Torschaltkreisen 320 in die Farbkodierungsdaten und Dichtedaten getrennt, wobei die abgetrennten Farbkodierungsdaten einem Daten-Auswahlschaltkreis 320 zugeführt werden, der Farbkodierungsdaten von sieben Zeilenspeichern unter acht Zeilenspeichern auswählt, was für die Farbgeist-Beseitigung notwendig ist. Bei diesem Verlauf werden, wenn die Zeilenspeicher 311-317 ausgewählt werden, bei dem nächsten Verfahrenstakt die Zeilenspeicher 312-318 ausgewählt; dadurch werden die ausgewählten Zeilenspeicher sequentiell verschoben.
- Wenn sie ausgewählt und in Parallel-Daten umgewandelt sind, so werden die Farbkodierungsdaten von sieben Zeilenspeichern einem folgenden ROM 340 zur Beseitigung eines Geists in der Vertikalrichtung zugeführt, wobei der Farbgeist in der Vertikalrichtung beseitigt wird.
- Danach werden die Farbkodierungsdaten durch einen Halteschaltkreis 341 gehalten.
- Andererseits werden die Dichtedaten, die durch die Gruppe von Torschaltkreisen 320 getrennt wurden, über einen Dichte-Korrekturschaltkreis 360 für die vertikale Richtung einem Halteschaltkreis 342 zugeführt, der die Dichtedaten nach zeitlicher Ausrichtung mit den Farbkodierungsdaten ausgibt.
- Der ROM 340 speichert auch ermittelte Farbkodierungsdaten, die der Zahl von Farbmustern (16384 Muster) in ähnlicher Weise wie den oben genannten entsprechen.
- Der Dichte-Korrekturschaltkreis 360 besitzt einen Aufbau, der ähnlich zu dem des Dichte-Korrekturschaltkreises 350 für die Horizontalrichtung ist, und umfaßt einen Dichtekorrektur-ROM 361 für die Vertikal-Richtung und einen Vergleicher-schaltkreis 362. Der Dichte-Korrekturschaltkreis 360 führt die Dichtekorrektur mit Pixeln durch, die der Farbgeist-Beseitigung unterzogen wurden.
- Die Dichtekorrektur in der Vertikalrichtung ist identisch mit der Dichtekorrektur in der Horizontalrichtung und wird nicht im Einzelnen beschrieben.
- Das Geist-Beseitigungsverfahren wird sowohl in der Hauptabtastrichtung als auch in der Unterabtastrichtung durch einen zweiten Geist-Beseitigungsbereich 300B erneut durchgeführt. Die ein zweites Mal wiederholte Geist-Beseitigung vervollständigt das Geist-Beseitigungsverfahren mit der selben Wirkung wie bei M = 9.
- Fig. 19 stellt eine erfindungsgemäße Einrichtung dar, bei der die Dichtedaten ternär-kodiert sind.
- Gewöhnlich erfordert die Bezeichnung von ternär-kodierten Daten mindestens zwei Bits. Die Farbkodierung enthält jedoch einen Weiß-Farben-Code; dieses Merkmal erlaubt es, daß ternär-kodierte Daten unter Verwendung eines Bits bezeichnet werden.
- Im Einzelnen wird bei einem sich von einem Weiß-Code unterscheidenden Ternär-Kode ein Pegel "H" als ein Ternär-Pegel und ein Pegel "L" als ein Binär-Pegel betrachtet. Dementsprechend wird ein Binär-Code sicher von einem Ternär-Code durch Ein-Bit-Daten unterschieden.
- Eine Farbkodierung erfordert jedoch wie in dem oben erwähnten Fall zwei Bits. Zusammengefaßt werden Daten für einen Pixel mit drei Bits ausgedrückt, die eine Farbkodierung enthalten. Im Ergebnis werden entsprechend dieser Anordnung unter Verwendung von nur drei Speicherebenen bis zu drei ternär-kodierte Bilder in drei unabhängigen Farben gespeichert. Andererseits können bei einem herkömmlichen Verfahren maximal drei binär-kodierte Bilder in drei unabhängigen Farben gespeichert werden.
- Um dieses Erfordernis zu erfüllen, besitzt ein Speicherdaten- Verarbeitungsschaltkreis 170 einen in Fig. 19 gezeigten Aufbau.
- Binär-kodierte Daten P2, die mit einer Binär-Kodierungseinrichtung 171 binär-kodiert wurden, werden gemeinsam mit 4- Bit-Dichtedaten einer Ternär-Kodierungseinrichtung 175 zugeführt, wobei die binär-kodierten Daten P2 auf Grundlage der Schwellwertdaten ternär-kodiert werden, die von einem Schwellwert-ROM 176 übertragen werden. Die ternär-kodierten Daten P1 werden gemeinsam mit den binär-kodierten Daten P2 einem-UND-Schaltkreis 177 zugeführt, wobei ein Ein-Bit-Ausgangssignal des UND-Schaltkreises 177 in einer dritten Speicherebene 160c gespeichert wird. Auf Grundlage des Datengehaltes von P3 werden die binär-kodierten Daten von den ternär-kodierten Daten unterschieden.
- Sowohl die ternär-kodierten Daten P1 als auch die binär-kodierten Daten P2 werden einem NOR-Schaltkreis 178 zugeführt, wobei ein Ausgangssignal von dem NOR-Schaltkreis 178 einen Weißcode-Erzeuger 174 steuert.
- Die Korrelation zwischen den Daten P1 bis P4 ist in Fig. 20 gezeigt. Obwohl diese Daten tatsächlich chromatische Farbinformationen sind, listet diese Tabelle zur Einfachheit der Beschreibung die Beispiele auf, in denen ternär-kodierte Pegel Leuchtdichteinformationen für drei achromatische Farben (weiß, schwarz und grau) repräsentieren.
- In dieser Tabelle entspricht ein Weißpegel dem Pegel von P4 "H". Dementsprechend wird ein Weißcode von dem Weißcode-Erzeuger 174 in einer Weise erhalten, die identisch gemäß Fig. 12 ist. Bei diesem Verlauf ist der Pegel von P3 "L".
- Im Falle eines Graupegels werden die Pegel von P4 und P3 "L" und eine eingegebene Farbkodierung wird unverändert in den Speicherebenen 160a und 160b gespeichert. Dementsprechend verbleibt der Pegel des unteren Codes in der Farbkodierung bei "L".
- Im Falle eines Schwarzpegels ist der Pegel von P3 "H" und der Pegel von P4 "L" und die Farbkodierung wird unverändert in den Speicherebenen 160a und 160b gespeichert. Dementsprechend ist der Pegel des unteren Codes in der Farbkodierung "H". Dieses Merkmal zeigt klar, daß der Schwarzpegel ein ternärkodierter Pegel ist.
- Eine derartige Farbbildverarbeitungsgerät enthält auch einen Farbgeist-Beseitigungsschaltkreis 300, wobei sowohl die Farbkodierungsdaten als auch die Dichtedaten einzeln dem Geist- Beseitigungs-Verfahren wie bereits oben erwähnt, unterzogen werden.
- Bei dem obigen Beispiel wird die Geist-Beseitigung zweimal unter Verwendung der ersten und zweiten Geist-Beseitigungs- Bereiche 300A und 300B durchgeführt. Die Geist-Beseitigung kann jedoch n-mal ununterbrochen wiederholt werden.
- Es sollte festgestellt werden, daß die Typen von Farbinformationen, in die die Originalfarbinformation getrennt wird, nicht notwendigerweise auf nur drei begrenzt sind.
- Wie aus der obigen Beschreibung verständlich ist, wird entsprechend der vorliegenden Erfindung ein Originalfarbbild zunächst in eine Vielzahl von Farbsignalen getrennt, wobei die Farbgeist-Beseitigung ununterbrochen unter Verwendung einer geringeren Zahl von Farbbildern wiederholt wird.
- Mit einer derartigen Anordnung wird eine Farbgeist-Beseitigung, die die Erfordernisse des praktischen Gebrauchs erfüllt, mit einer geringeren Anzahl von Mustern erreicht, die Daten zur Geist-Beseitigung speichern.
- Im Ergebnis kann ein ROM mit einer viel geringeren Kapazität dem Geist-Beseitigungs-Zweck dienen, wodurch ein sehr kostensparendes Farbbildverarbeitungsgerät bereitgestellt wird.
- Weiterhin wird gemäß einer derartigen Anordnung eine feine Linie nicht als eine übermäßig feine Linie aufgezeichnet, und ein Kantenbereich ist frei von Rauhigkeiten, da entsprechend dem Zustand des Farbgeistes nicht nur Farbkodierungsdaten, sondern auch Dichtedaten korrigiert werden. Dieses Merkmal sichert eine verbesserte Bildqualität. Eine derartige Art der Dichtebearbeitung ist ein wichtiges Verfahren, da die meisten Dokumente mit schwarzen Buchstaben geschrieben sind und die Aufzeichnung schwarzer Farbe ein hervorragendes Kriterium ist.
- Außerdem werden erfindungsgemäß Originalbilddaten in Farbkodierungsdaten und Dichtedaten getrennt. Diese Anordnung ermöglicht einem einzelnen Schaltkreis, eine Bildverarbeitung wie einen Vergrößerungs- oder Verkleinerungsbetrieb auf das obige Bild-Abtrennverfahren durchzuführen.
- Herkömmlich wurde die Farbgeist-Beseitigung nach dem Binär- Kodierungsschritt ausgeführt; es war notwendig, daß ein Vergrößerungs- oder Verkleinerungsverfahren für jede einzelne Farbe durchgeführt wird. Je höher die Zahl von getrennten Farben ist, desto komplizierter wird dementsprechend ein Schaltkreisaufbau.
- Entsprechend einer Anordnung der Erfindung werden die Daten eines Pixels, wenn ein Originalfarbbild in eine Vielzahl von Signalen getrennt wird, die jeweils Informationen für eine unabhängige Farbe tragen, zunächst in Farbkodierungsdaten und Dichtedaten getrennt, die anschließend beide einzeln in einem bestimmten Speicher gespeichert und schließlich in einem Aufzeichnungsgerät in der Form von gespeicherten Daten gespeichert werden. Mit dieser Anordnung speichert das Speichergerät sowohl die Farbkodierungsdaten als auch die Mehrwert-kodierten Daten (binär-kodierte Daten oder ternär-kodierte Daten).
- Im Wesen ist mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung die für ein externes Speichergerät erforderliche Speicherkapazität viel geringer als bei einem herkömmlichen Gerät. Die Wirkung der Erfindung wird mit einer vergrößerten Zahl unabhängiger Farben augenscheinlicher, in die das Originalbild getrennt wird, da die Speicherkapazität speziell in Betracht auf eine vergrößerte Zahl unabhängiger Farbsignale wirkungsvoller genutzt wird.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Verarbeitung von Farbbildsignalen,
umfassend:
Einrichtungen (56, 57) zum Einlesen eines Originals zur
Erzeugung eines ersten Farbbildsignals für jeden Pixel;
Einrichtungen (150) zur Verarbeitung des ersten
Farbbildsignals zur Klassifizierung der Farbe eines jeden Pixels
in eine von einer Vielzahl von vorbestimmten Farben und
zur Erzeugung eines zweiten Farbbildsignals für jeden
Pixel, wobei das zweite Farbbildsignal
Farbinformationsdaten, die die klassifizierte Farbe der vorbestimmten
Farben darstellen, und Dichteinformationsdaten enthält; und
Farbgeist-Beseitigungseinrichtungen (300) zur Beseitigung
eines Farbgeistes durch Änderung des zweiten
Farbbildsignals der klassifizierten Farbe in eine weitere Farbe der
vorbestimmten Farben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung weiterhin
umfaßt:
eine Dichtekorrektureinrichtung (350) zur Korrektur der
Dichteinformations-Daten des zweiten Farbbildsignals,
wobei die Dichtekorrektureinrichtung eine Einrichtung (352)
zur Feststellung der Änderung der Farbinformationsdaten
für jeden Pixel enthält, so daß die
Dichtekorrektureinrichtung die Dichteinformationsdaten eines bestimmten
Pixels korrigiert, dessen Farbinformationsdaten durch die
Farbgeist-Beseitigungseinrichtung verändert worden sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der das
Einleseeinrichtung ein Original in einer Hauptabtastrichtung abtastet,
um das Original Zeile für Zeile einzulesen, und bei der
die Farbgeist-Beseitigungseinrichtung ein erstes
Beseitigungselement, um die
Farbgeist-Beseitigungsoperation
in der Hauptabtastrichtung durchzuführen, und ein
zweites Beseitigungselement enthält, um die
Farbgeistbeseitigungsoperation in einer
Unterabtastrichtung senkrecht zur Hauptabtastrichtung durchzuführen.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, bei der jedes der ersten
und zweiten Beseitigungselemente die
Dichtekorrektur-einrichtung enthält.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der eine Vielzahl der
Farbgeist-Beseitigungseinrichtungen in Reihe vorgesehen
sind, so daß das zweite Farbbildsignal eines jeden Pixels
mehrfach der Farbgeist-Beseitigungsoperation unterzogen
wird.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die
Einleseeinrichtung eine Vielzahl von Farbkomponentensignalen wie das
erste Farbbildsignal für jeden Pixel erzeugt.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die
Farbkomponentensignale Rot und Cyan sind.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die
Verarbeitungseinrichtung ein Speicher ist, in dem die zweiten
Farbbildsignale entsprechend den vorbestimmten Farben
gespeichert werden.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der das erste
Farbbildsignal als ein Adreßsignal für den Speicher verwendet
wird.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die
Farbgeist-Beseitigungseinrichtung ein Farbmuster verarbeitet, das
Farbinformationsdaten einer Vielzahl von Pixeln
darstellt, die sich in Nachbarschaft zu einem Zielpixel
befinden, und die Farbinformationsdaten des Zielpixels
entsprechend dem Farbmuster ändert.
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