DE3788018T2 - Richtkoppler. - Google Patents

Richtkoppler.

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    • H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00—Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/12—Coupling devices having more than two ports
    • H01P5/16—Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port
    • H01P5/18—Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers
    • H01P5/184—Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers the guides being strip lines or microstrips
    • H01P5/185—Edge coupled lines

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  • Waveguides (AREA)
  • Microwave Amplifiers (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Richtungskoppler, welcher im Mikrowellenbandbereich benutzt wird, und insbesondere auf einen Richtungskoppler des lose gekoppelten Typs aufgebaut aus Mikrostreifenleitungen und beispielshalber benutzt als Ausgabemonitor eines Hochleistungs- Mikrowellenverstärkers.
  • Diese Art von Richtungskoppler sollte eine Kopplung von weniger als -20 dB und eine zufriedenstellende Richtwirkung haben.
  • Herkömmliche Richtungskoppler sind in zwei Typen klassifiziert,
  • d. h. einen Zweigleitungs-Kopplungstyp und einen Verteilungs- Kopplungstyp.
  • Der Zweigleitungs-Kopplungstyp hat insofern einen Nachteil, als daß, wenn die Kopplung sehr klein gemacht werden muß, um die Ausgangsleistung mit einem kleinen Leistungsverlust in der Hauptleitung darzustellen, die Leitungsbreite der als Kopplungsarm benutzten Mikrostreifenleitung sehr eng wird und schwierig herzustellen ist.
  • Der Verteilungs-Kopplungstyp hat einen Nachteil insofern, als daß dieser Typ von Richtungskoppler fast keine Richtwirkung hat, wenn die Kopplung sehr klein ist.
  • Die JP-A-52-6058 beschreibt einen Richtungskoppler des Verteilungs-Kopplungstyps.
  • Zwei Leitungen bilden Koppler, welche parallel verbunden sind mit einer Hauptübertragungsleitung und anliegen über die Länge einer Viertelwellenlänge eines Eingabesignals. Der mittlere Abstand zwischen den Kopplern ist n + 1/4 Mal der Signalwellenlänge. Die Länge der zwei Leitungen unterscheidet sich, so daß sich die an die Hauptleitung übertragenen Signale um 90º unterscheiden.
  • Die US-A-2 860 308 beschreibt eine Hochfrequenz- Übertragngsleitungs-Kopplungsvorrichtung.
  • Zwei Leiter sind parallel angeordnet unter einem Abstand eines Viertels der Wellenlänge des übertragenen Signals und isoliert von und senkrecht zu einer Übertragungsleitung.
  • Die US-A-2 749 519 beschreibt einen Richtungskoppler bestehend aus zwei Leitern parallel angeordnet, wobei ihre Enden leicht beabstandet angeordnet sind von dem Leitungsleiter eines Leitungsmasse-Übertragungssystems. Die zwei Leiter sind beabstandet um ein Viertel der Signalwellenlänge und sind mit einer Querverbindung versehen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Richtungskoppler des lose gekoppelten Typs zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Richtungskoppler mit einer konzentrierten konstanten Kopplung zu schaffen.
  • Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Richtungskoppler zu schaffen, durch den die Ausgabe eines Hochleistungs-Mikrowellenverstärkers dargestellt werden kann.
  • Die obigen Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst nach Anspruch 1 durch einen Richtungskoppler mit einer Hauptleitung gebildet durch eine Mikrostreifenleitung; einer ersten Reihenschaltung einschließlich eines ersten leitfähigen Musters und einem in Reihe verbundenen ersten Widerstand, wobei der erste Widerstand ein Ende mit Masse verbunden hat; einer zweiten Reihenschaltung einschließlich eines zweiten leitfähigen Musters und einem zweiten in Reihe verbundenen Widerstand, wobei der zweite Widerstand ein Ende mit Masse verbunden hat, wobei das erste und zweite leitfähige Muster gekoppelt sind mit der Hauptleitung und das erste leitfähige Muster und zweite leitfähige Muster separiert sind, um einen Abstand gleich λg/4, wobei λg die Wellenlänge des an die Hauptleitung eingespeisten Signals ist; einem dritten leitfähigen Muster mit einem Ende verbunden mit dem ersten leitfähigen Muster; einem vierten leitfähigen Muster mit einem Ende verbunden mit dem zweiten leitfähigen Muster, wobei das dritte leitfähige Muster eine Länge verschieden um λg/4 von der Länge des vierten leitfähigen Musters hat; und einem Ausgabeanschluß verbunden mit anderen Enden des dritten und vierten leitfähigen Musters; dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite leitfähige Muster verbunden ist mit der Hauptleitung in einer konzentrierten konstanten Art, um so eine erwünschte lose Kopplung zwischen der Hauptleitung und dem ersten oder zweiten leitfähigen Muster zu realisieren und das dritte und vierte leitfähige Muster jeweils Breiten schmaler als die Breite der Hauptleitung haben.
  • Die obigen Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden klarer erscheinen aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die begleitende Zeichnung. Die Figuren zeigen im einzelnen:
  • Fig. 1 ein Prinzip eines Musteranordnungs-Diagramms eines Richtungskopplers nach der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2A ein Musteranordnungs-Diagramm eines Richtungskopplers nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2B eine perspektivische Ansicht des in dem Diagramm von
  • Fig. 2A gezeigten Widerstands;
  • Fig. 3A ein Musteranordnungs-Diagramm eines Richtungskopplers nach der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 3B eine Darstellung zum Zeigen der Beziehung zwischen dem Zwischenraum und der Kopplung bei der zweiten Ausführungsform;
  • Fig. 3C eine Darstellung zum Zeigen der Beziehung zwischen der Frequenz und der Kopplung;
  • Fig. 4A eine Musteranordnung eines herkömmlichen Richtungskopplers des Zweigleitungs-Kopplungstyps; und
  • Fig. 4B eine Musteranordnung eines herkömmlichen Richtungskopplers des Verteilungs-Kopplungstyps.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden zunächst herkömmliche Richtungskoppler beschrieben werden mit Bezug auf Fig. 4A und 4B. Herkömmlicherweise sind als Richtungskoppler, welche aus Mikrostreifenleitungen aufgebaut sind, zwei Typen von Richtungskopplern bekannt, wie in Fig. 4A und 4B gezeigt.
  • Fig. 4A zeigt einen der herkömmlichen Richtungskoppler, bei dem Streifenleitungen auf einem dielektrischen Substrat gebildet sind als Zweigleitungshybridtyp, oder mit anderen Worten einen Zweigleitungs-Kopplungstyp. Der Richtungskoppler in Fig. 4A besteht aus zwei Signalpassierarmen L&sub1; und L&sub2; parallel zueinander angeordnet und jeweils mit einer charakteristischen Impedanz Z&sub5; und zwei Kopplungsarmen 11 und 12 parallel zueinander angeordnet und sich senkrecht zu den Signalpassierarmen L&sub1; und L&sub2; erstreckend. Die Kopplungsarme 11 und 12 sind getrennt um λg/4, wobei λg die Wellenlänge des Eingangssignals ist. Die charakteristische Impedanz jedes Kopplungsarms ist ZP. Der Signalpassierarm L&sub1; hat eine Eingangsleitung 1 mit einer charakteristischen Impedanz von Z&sub0; und eine Ausgangsleitung 2 mit der gleichen charakteristischen Impedanz Z&sub0;. Der Signalpassierarm L&sub2; hat eine Eingangsleitung 3 und eine Ausgangsleitung 4.
  • Ein Eingabesignal zugeführt an die Eingangsleitung 1 mit der charakteristischen Impedanz Z&sub0; wird ausgegeben von den Ausgangsleitungen 2 und 4.
  • Die Kopplung zwischen der Eingangsleitung 1 und der Ausgangsleitung 4 wird durch die charakteristische Impedanz ZS, welche gleich Z&sub0; in der Figur ist, der Signalpassierleitung L&sub1; oder L&sub2;, und die charakteristische Impedanz ZP des Kopplungsarms l&sub1; oder l&sub2; bestimmt. Die charakteristischen Impedanzen ZP und Z&sub5; werden bestimmt durch die Leitungsbreite WS der leitfähigen Leitung L&sub1; oder L&sub2;, die Leitungsbreite Wp der leitfähigen Leitung l&sub1; oder l&sub2; und die
  • Dielektrizitätskonstante, d. h. die Permittivität, eines
  • dielektrischen Substrats, auf dem die Leitungen L&sub1;, L&sub2;&sub1; l&sub1; und l&sub2; gebildet sind.
  • Fig. 4B zeigt einen weiteren herkömmlichen Richtungskoppler, welcher als ein Quadraturhybridtypkoppler bezeichnet wird oder mit anderen Worten ein Rückwärtswellenkoppler oder ein Richtungskoppler des Verteilungs-Kopplungstyps. Der in Fig. 4B gezeigte Richtungskoppler besteht aus zwei Mikrostreifenleitungen L&sub1; und L&sub2;&sub1; welche parallel zueinander angeordnet sind. Die Länge jeder Mikrostreifenleitung L&sub1; und L&sub2; ist ungefähr λg/4. Die notwendige Kopplung wird erhalten durch die verteilte Kopplung zwischen den Rändern der Mikrostreifenleitungen L&sub1; und L&sub2;.
  • Der in Fig. 4B gezeigte Richtungskoppler wird analysiert durch das gerade/ungerade Orthogonalmodus-Anregungsverfahren. Falls eine erwünschte Kopplung oder eine Lastimpedanz Z&sub0; für den zu entwerfenden Richtungskoppler vorgegeben sind, können die zwei Orthogonalmodusimpedanzen Z0e und Z&sub0;&sub0; berechnet werden. Wenn die Orthogonalmodusimpedanzen Z0e und Z&sub0;&sub0; bestimmt sind, kann die praktische physikalische Größe der Mikrostreifenleitungen erhalten werden unter Benutzung der charakteristischen Impedanzen der zu benutzenden Kopplungsleitungen (siehe z. B. "Mikrowellenschaltung zur Kommunikation", herausgegeben an der Elektronischen Kommunikationskonferenz, Japan, Seite 54)
  • Bei dem obenbeschriebenen Stand der Technik ist der Entwurf eines Richtungskopplers theoretisch möglich.
  • Der in Fig. 4A gezeigte Zweigleitungskopplungstyp jedoch kann nicht praktisch realisiert werden, da die Leitungsbreite WP der Mikrostreifenleitung l&sub1; oder l&sub2; zu klein zum Bilden wird. Beispielsweise ist unter der Annahme, daß der Richtungskoppler des Zweigleitungs-Kopplungstyps gezeigt in Fig. 4A ein Richtungskoppler des Losekopplungstyps mit einer Kopplung niedriger als -20 dB ist, daß der Richtungskoppler gebildet ist auf einem Teflonglas (eingetragenes Warenzeichen) Substrat mit einer Dicke von 0,8 mm und mit einer spezifischen Permittivität εr = 2,6, daß die Hauptfrequenz 5 GHz ist und daß die Impedanz Z&sub0; oder Z&sub5; 50 Ω ist, die Breite WP der Mikrostreifenleitung l&sub1; oder l&sub2; schmaler als 0,1 Mikrometer, was nicht unter der gegenwärtigen Mikrostreifenleitungs-Herstellungstechnologie hergestellt werden kann.
  • Der Richtungskoppler des Verteilungs-Kopplungstyps, wie gezeigt in Fig. 4B, hat ebenfalls ein Problem insofern, als daß er fast keine Richtwirkung hat, da die Phasengeschwindigkeiten der zwei orthogonalen Modi, d. h. des geraden Modes und des ungeraden Modes, der Übertragungssignale verschieden sind. Die Nicht- Koinzidenz der Phasengeschwindigkeiten tritt auch wegen der Nicht-Gleichförmigkeit des Übertragungsmediums auf. D. h., Luft liegt oberhalb der Mikrostreifenleitung, aber ein Dielektrikum ist unter der Mikrostreifenleitung. Im allgemeinen ist die Phasengeschwindigkeit Re des geraden Modus kleiner als die Phasengeschwindigkeit R&sub0; des ungeraden Modus. Die Differenz der Phasengeschwindigkeiten verursacht eine Kopplung von etwa -23 dB von der Eingangsleitung 1 zur Eingangsleitung 4, wenn die spezifische Permittivität εr 9,6 ist. Als idealer Richtungskoppler sollte die Kopplung zwischen den Anschlüssen 1 und 3 -10 dB und die Kopplung zwischen den Anschlüssen 1 und 4 Null sein. In der Praxis jedoch tritt eine Kopplung von ungefähr -23dB zwischen den Anschlüssen 1 und 4 auf. Deshalb hat, wie zuvor erwähnt, der herkömmliche verteilte Kopplungstyp fast keine Richtwirkung, wenn die Kopplung sehr gering ist.
  • Das Prinzip der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 illustriert, wobei Metallmuster (oder in anderen Worten leitfähige Chips) A1 und A2 so plaziert sind, daß sie neben einer Hauptleitung 1 gebildet durch einen Mikrostreifenleitung liegen. Ein Teil der durch die Hauptleitung 1 hindurchtretenden Leistung wird an die Metallmuster A1 und A2 transferiert, welche elektromagnetisch oder kapazitiv gekoppelt sind an die Hauptleitung 1 in konzentrierter konstanter Art und Weise. Die Metallmuster Al und A2 sind separiert durch einen Abstand gleich λg/4, wobei λg die Wellenlänge des an die Hauptleitung 1 eingespeisten Signals ist. Wegen der Trennung zwischen den Metallmustern A1 und A2 haben Signale auf den Metallmustern A1 und A2 eine Phasendifferenz von ungefähr 90º voneinander. Durch Leiten der Signale auf den Metallmustern A1 und A2 durch Eng- Breitenmustern B1 und B2 mit einer geeigneten Länge an einen Ausgabeanschluß C kann eine lose Kopplung und eine hinreichende Richtwirkung in dem Richtungskoppler erhalten werden, solange die Eng-Breitenmuster B1 und B2 so eng in ihrer Breite sind, daß sie kaum mit der Hauptleitung gekoppelt sind.
  • Da das Muster B1 länger gemacht ist als das Muster B2, und zwar um λg/4, wird ein Teil der Leistung, die übertragen wird von der Eingangsleitung 1 an die Ausgangsleitung 2 abgetrennt, um auf einer Seite durch die Muster A1 und B1 an den Ausgabeanschluß C übertragen zu werden, und um auf der anderen Seite durch die Muster A2 und B2 an den Ausgabeanschluß C übertragen zu werden. In diesem Fall sind die Phase des Signals durch das Muster B1 und die Phase des Signals durch das Muster B2 dieselbe am Ausgabeanschluß C.
  • Wenn die Leistung übertragen wird von der Leitung 2 an die Leitung 1, ist die Phase des Signals an dem Ausgabeanschluß C durch das Muster B1 entgegengesetzt zur Phase des Signals an dem Ausgabeanschluß C durch das Muster B2. Deshalb ist die Leistung an dem Ausgabeanschluß C Null.
  • Dementsprechend erscheint ein Teil der Signalübertragung von der Leitung 1 an die Leitung 2 an dem Ausgabeanschluß C, wohingegen die Signalübertragung von der Leitung 2 an die Leitung 1 nicht an dem Ausgabeanschluß C erscheint. Somit ist eine Richtungskopplung realisiert.
  • Fig. 2A ist ein Musteranordnungs-Diagramm eines Richtungskopplers nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Der in Fig. 2A gezeigte Richtungskoppler ist ein Leistungsmonitor mit einer Mittenfrequenz von etwa 6 GHz. Der Leistungsmonitor, der in Fig. 2A gezeigt ist, gibt am Ausgabeanschluß 1 eine Leistung von 1/300stel der von der Eingangsleitung 1 der Hauptleitung 1 eingespeisten Leistung aus. Die Kopplung ist etwa -25 dB.
  • Falls die Leistung eingegeben wird von der Leitung 2, wird ein Signal nicht von dem Anschluß C ausgegeben.
  • Der in Fig. 2A gezeigte Richtungskoppler ist auf einem Teflonglas-Substrat mit einer Dicke von 0,8 mm gebildet. Fig. 2A zeigt obere Leiter von Mikrostreifenleitungen gebildet auf dem Substrat, wobei 1 eine Hauptleitung mit einer Breite von ungefähr 2,2 mm ist, 2a und 3a Kopplungsmetallmuster oder leitfähige Chips separiert voneinander durch etwa 8,6 mm und 2b und 3b Abschlußwiderstände. Jeder der Widerstände 2b und 3b bei dieser Ausführungsform ist ein Chipwiderstand mit einem Widerstandsfilm 21 und leitfähigen Filmen 22 und 23, wie in Fig. 2B gezeigt. Diese Widerstände agieren zur Stabilisierung der Schaltung. Ein Widerstandswert der Widerstände ist 100 Ω bei dieser Ausführungsform.
  • Bezugszeichen 4 und 5 bezeichnen das leitfähige Muster B1 und B2, welche die gekoppelten Signale an den Ausgabeanschluß C leiten. Jedes der leitfähigen Muster hat eine Breite von etwa 0,55 mm bei dieser Ausführungsform, so daß die charakteristische Impedanz 100 Ω wird. Deshalb ist die Ausgangsimpedanz gesehen vom Ausgabeanschluß C 50 Ω, welches übereinstimmt mit der Eingangsimpedanz der verschiedenen Meßrichtungen, die mit dem Ausgabeanschluß C zu verbinden sind. Bei dieser Ausführungsform ist die Länge des leitfähigen Musters 4 etwa 17 mm, und die Länge des leitfähigen Musters 5 ist etwa 8,3 mm. Bezugszeichen 2e und 3e in Fig. 2A bezeichnen Massemuster und 2c und 3c bezeichnen Massedurchgangslöcher.
  • Fig. 3A zeigt eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In der Figur haben die gleichen Bezugszeichen und Symbole wie in Fig. 2A die gleichen Teile und Funktionen. In der zweiten Ausführungsform gezeigt in Fig. 3A ist das leitfähige Muster B2 in Fig. 2A eliminiert. Mit anderen Worten ist die Länge des leitfähigen Musters B2 im wesentlichen Null. Deshalb werden die gekoppelten Wellen an den leitfähigen Mustern 2a und 3a zugeführt an dem leitfähigen Muster 3a. Dementsprechend kann das leitfähige Muster 5 bei der ersten Ausführungsform weggelassen werden, was in einem Richtungskoppler kleiner Dimension resultiert.
  • Fig. 3B ist eine Darstellung zum Zeigen der Beziehung zwischen dem Zwischenraum und der Kopplung bei der zweiten Ausführungsform.
  • Wie in Fig. 3C gezeigt, nimmt die Kopplung linear proportional zum Zwischenraum zwischen der Hauptleitung und dem Rand des leitfähigen Musters 2a oder 3a ab.
  • Fig. 3C ist eine Darstellung zum Zeigen der Beziehung zwischen der Frequenz und der Kopplung bei der zweiten Ausführungsform.
  • In Fig. 3C ist der Zwischenraum zwischen der Hauptleitung 1 und dem Metallmuster 2a oder 3a zu 0,65 mm gemacht. Die Kopplung in der Vorwärtsrichtung steigt linear an in Übereinstimmung mit dem Anstieg der Frequenz. Die Kopplung in der Rückwärtsrichtung ist niedriger als die in der Vorwärtsrichtung. Insbesondere ist die Kopplung in der Rückwärtsrichtung die niedrigste bei der Frequenz von etwa 6,2 GHz. Es sei bemerkt, daß die Vorwärtsrichtung bedeutet, daß das Eingangssignal eingespeist wird von der Eingangsleitung 1 an die Ausgangsleitung 2, wohingegen die Rückwärtsrichtung bedeutet, daß das Eingangssignal eingespeist wird von der Ausgangsleitung 2 an die Eingangsleitung 1.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt auf die obenbeschriebenen Ausführungsformen, und viele Änderungen und Modifikationen sind möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise ist die Gestalt des Kopplungsmetallmusters 2a oder 3a nicht beschränkt auf die eines Rechtecks. Um eine erwünschte Kopplung zu realisieren, kann der Rand des Metallmusters 2a oder 3a gegenüberliegend der Hauptleitung 1 gekrümmt sein, wie illustriert in Fig. 3A durch 2a'.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung wird klar, daß gemäß der vorliegenden Erfindung ein Richtungskoppler mit loser Kopplung, welcher nicht leicht herkömmlicherweise realisiert wurde, geschaffen werden kann und daß er benutzt werden kann als kleine Monitorvorrichtung zum Darstellen einer Leistung einer Hochleistungs-Radioausstattung.

Claims (5)

1. Richtungskoppler mit: - einer Hauptleitung (1) gebildet durch eine Mikrostreifenleitung; - einer ersten Reihenschaltung mit einem ersten leitfähigen Muster (A1) und einem ersten in Reihe geschalteten Widerstand (R1, 2b), wobei der erste Widerstand (R1, 2b) ein Ende mit Masse (2e) verbunden hat; - einer zweiten Reihenschaltung mit einem zweiten leitfähigen Muster (A2) und einem zweiten in Reihe geschalteten Widerstand (R2, 3b), wobei der zweite Widerstand (R2, 3b) ein Ende mit Masse (3e) verbunden hat, wobei das erste leitfähige Muster (A1) und das zweite leitfähige Muster (A2) mit der Hauptleitung (1) gekoppelt sind und das erste leitfähige Muster (A1) und das zweite leitfähige Muster (A2) separiert sind durch einen Abstand gleich λg/4, wobei λg die Wellenlänge des an die Hauptleitung (1) eingespeisten Signals ist; - einem dritten leitfähigen Muster (B1, 4) mit einem Ende verbunden mit dem ersten leitfähigen Muster (A1); - einem vierten leitfähigen Muster (B2, 5) mit einem Ende verbunden mit dem zweiten leitfähigen Muster (A2), wobei das dritte leitfähige Muster (B1, 4) eine Länge verschieden um λg/4 von der Länge des vierten leitfähigen Musters (B2, 5) hat; und - einem Ausgabeanschluß (C) verbunden mit anderen Enden des dritten und vierten leitfähigen Musters (B1, 4; B2, 5); dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite leitfähige Muster (A1; A2) gekoppelt sind mit der Hauptleitung (1) in einer konzentrierten konstanten Art, um so eine erwünschte lose Kopplung zwischen der Hauptleitung (1) und dem ersten und dem zweiten leitfähigen Muster (A1, A2) zu realisieren und das dritte und vierte leitfähige Muster (B1, 4; B2, 5) beide Breiten haben, die schmaler sind als die Breite der Hauptleitung (1).
2. Richtungskoppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite leitfähige Muster (A1, A2) so plaziert sind, daß sie in kapazitiver Kopplung mit der Hauptleitung (1) stehen.
3. Richtungskoppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite leitfähige Muster so plaziert ist, daß sie eine Monitorleistung an dem Ausgabeanschluß (C) erhalten.
4. Richtungskoppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände des ersten und zweiten Widerstandes (R1, 2b; R2, 3b) so bestimmt sind, daß sie das Ausgabesignal an dem Ausgabeanschluß (C) stabilisieren.
5. Richtungskoppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des vierten leitfähigen Musters (B2, 5) im wesentlichen gleich Null ist.
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