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Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie Instrumente
und Einrichtungen zum Kultivieren von Gewebezellen.
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Bekannte Kultivierungsmethoden für Gewebe- oder
tierische Zellen sind die Kolbenkultivierung unter Verwendung
flüssiger Medien; eine Drehzellkultur, welche bewirkt, daß
die Zellen an der Innenwand einer Rollflasche anhaften oder
darin treiben; eine andere Weise, welche bewirkt, daß die
Zellen an den Oberflächen von Kügelchen anhaften und dort
kultiviert werden; oder eine weitere Art, welche bewirkt,
daß die Zellen an einer hohlen Membran eines
halbdurchlässigen semipermeablen Films anhaften und bei der deren
Rückseite eine Kultivierungsflüssigkeit zugeführt wird.
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Jedoch können bei diesen herkömmlichen Methoden die
Zellen beim Auswechseln der Kulturmedien für die in der
Rollflasche treibenden Zellen einsinken oder sich durch die
Zentrifugalwirkung niederschlagen. Diese Vorgehensweise ist
nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich in bezug auf
eine Verunreinigung. Weiterhin ist bei der Drehzellkultur
wegen der Befestigung der Kügelchen das Sammeln der Zellen
schwierig, und sie benötigt eine thermostatische Kammer
oder einen besonderen Inkubator. In der hohlen Membran des
halbdurchlässigen Films ist die Ausbeute gering, weil die
Zellen daran anhaften, und wenn eine Kultivierung großer
Mengen notwendig ist, sollte die Fläche des Hohlfaserfilms
verbreitert werden. Zusätzlich ist eine Einrichtung
notwendig zum Zirkulieren und Zuführen der
Kultivierungsflüssigkeit und insgesamt wird die Einrichtung von großen Ausmaßen
und hohen Kosten sein.
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Die FR-A-1 448 148 beschreibt bereits ein Verfahren
und eine Einrichtung zum Kultivieren von Gewebezellen, bei
der die zu kultivierenden Zellen zusammen mit einem
Kulturmedium innerhalb eines aus einem semipermeablen
Filmmaterial gefertigten inneren Behälter enthalten sind, welcher
innerhalb eines mit Kulturmedium und Gas gefüllten
Gehäusebehälters angebracht ist. Während der Behälter aus dem
semipermeablen Filmmaterial für das Kulturmedium und das
Gas durchlässig ist, ist er für die Zellen nicht
durchlässig. Auch die WO-A-87/00548 beschreibt eine ähnliche
Einrichtung zum Kultivieren von Gewebezellen, wobei das
Kultermedium in dem äußeren Behälter mit Hilfe von
Umwälzpumpen in Bewegung versetzt wird, um das Kulturmedium
homogen zu machen. Zusätzlich werden die Zellen innerhalb des
inneren Behälters aus dem semipermeablen Film mittels
mechanisch oder hydraulisch erzeugter lokalisierter Kräfte,
die Verformungen des semipermeablen Films bewirken, in
Dispersion gehalten.
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Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum
Kultivieren der Gewebezellen auf eine wirksame und ökonomische
Weise bei hoher Konzentration oder hoher Aktivität zu
schaffen.
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Es ist ein anderes Ziel der Erfindung, Instrumente und
Einrichtungen zum wirksamen und ökonomischen Durchführen
des Kultivierungsverfahrens zu schaffen.
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Zum Kultivieren der Gewebezellen sind diese zusammen
mit Kultivierungsmedium und Gas in einem Behälter aus
halbdurchlässigem Film eingeschlossen, und das Medium und das
Gas werden außerhalb des halbdurchlässigen Films gehalten,
um dadurch die Zellen durch den halbdurchlässigen Film
mittels des Mediums in dem Behälter aus halbdurchlässigem Film
ebenso wie durch Diffusionsphänomene durch das
Konzentrationsgefälle des Mediums außerhalb des Films bei hoher Dichte
zu kultivieren. Es ist vorzuziehen, die Zellen zu
kultivieren,
während der Behälter in für die Zellen vorteilhaften
Winkeln gedreht oder geschwenkt wird.
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Mit dem Behälter aus dem halbdurchlässigen Film ist
eine Kultivierungseinrichtung zum Halten der zu
kultivierenden Zellen vorgesehen, und mit einem anderen Behälter
zum Halten der Kultivierungsflüssigkeit und des Gases
außerhalb des Behälters aus halbdurchlässigem Film, sowie
eine Verbindung zwischen den ersteren und letzteren
Behältern.
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Der halbdurchlässige Film kann eine Zellulose wie eine
regenerierte Zellulose oder Zelluloseacetat sein oder ein
Film wie Polyacrylnitril, Polymethylmesacrylat, Polysulfon,
Polycarbonat, Polyamid, Polyethylen, Polypropylen,
Ethylenvinylalkohol, Chitin oder Chitosan.
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Die Porengrößen sind abhängig von den Größen der
Zellen oder der Kultivierungsflüssigkeit, aber sie sind
ausreichend, um die Kultivierungsflüssigkeit und das Gas
durchzulassen und die Zellen nicht durchzulassen,
vorzugsweise nicht mehr als 0,2 u. Wenn andere Additive als die
Kultivierungsflüssigkeit zugegeben werden, sollten die
Porengrößen so ausgewählt werden, daß die Größen der Additive
berücksichtigt werden (wenn die Additive in den Behälter
aus halbdurchlässigem Film zugegeben werden, sollte die
Porengröße so gewählt sein, daß sie die Additive nicht
durchlas sen und wenn sie der Kultivierungsflüssigkeit außerhalb
des Films zugegeben werden, wird die Porengröße so gewählt,
daß sie diese durchläßt, nicht jedoch von den Zellen
erhaltene nützliche Produkte).
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Vorzugsweise umgibt eine siebartige Umhüllung den
Behälter aus halbdurchlässigem Film und die
Kommunikationsmündung kann bei Bedarf mehrfach ausgeführt werden.
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Beim Kultivieren der Zellen in dem Behälter wird der
Behälter gedreht oder geschwenkt, um diese langsam in
Bewegung
zu versetzen, so daß die innere Flüssigkeit und die
äußere Flüssigkeit durch den Film miteinander in wirksamen
Kontakt treten, und verhindert wird, daß die Zellen an
dessen innerer Wand anhaften und die Wirksamkeit der Ausbeute
der Zellen vergrößert werden kann. Die Bewegungseinrichtung
umfaßt eine Befestigungsplatte zum Tragen des
Kultivierungsbehälters und einen Dreh- oder Schwenkmechanismus für
die Befestigungsplatte. Das Drehsystem ist nicht auf
spezielle Winkel beschränkt, jedoch können die gewünschten
Ergebnisse bei beliebigen Winkeln von 300, 450 und 600
erhalten werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Skizze eines Kultivierungsbehälters
nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines
Kultivierungsbehälters;
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Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Kultivierungsbehälters nach der Erfindung, wobei (A) einer
in zerlegtem Zustand ist und (B) eine perspektivische
Ansicht von einem zusammengesetzten im halben Querschnitt
zeigt;
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Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines
weiteren Ausführungsbeispiels des Behälters zur Verwendung bei
dieser Erfindung;
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Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Behälters, wobei (A) eine Skizze desselben ist und (B) eine
Skizze eines Beutels aus halbdurchlässigem Film ist;
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Fig. 6 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer
Drehzellenkultivierungseinrichtung, bei der der
erfindungsgemäße Behälter verwendet werden wird;
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Fig. 7 ist eine Ansicht, die eine
Befestigungseinrichtung für den Behälter in der Einrichtung von Fig. 6 im
zerlegten Zustand zeigt;
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Fig. 8 ist eine Skizze zur Erläuterung eines
Antriebsmechanismus für die Einrichtung von
Fig. 6;
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Fig. 9 ist eine Seitenansicht, die ein Bett zur
Aufnahme der Drehzellenkultivierungseinrichtung zeigt;
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Fig. 10 ist eine erläuternde Ansicht für die
Betätigung einer Schwenkplatte zum Kultivieren der Zellen durch
Schwenken des Behälters;
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Fig. 11 ist eine Seitenansicht von Fig. 10;
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Fig. 12 ist eine grafische Darstellung, die die
zeitliche Änderung zwischen einem Zentrum O und Höhen von A, B,
C, D zeigt;
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Fig. 13 ist eine Skizze der Schwenkeinrichtung zum
Bewegen der Schwenkplatte mit Perioden gemäß Fig. 12;
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Fig. 14 bis 17 sind Skizzen zur Erläuterung der
Betätigung der Schwenkplatte entsprechend den Perioden gemäß
Fig. 12;
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Fig. 18 bis 21 sind Skizzen der Änderungen bei der
Betätigung der Schwenkeinrichtung in Ansprache auf
Bewegungen der Schwenkplatte gemäß Fig. 14 bis 17, wobei (A)
eine rückwärtige Seitenansicht von Fig. 13 und (B) eine
Ansicht der rechten Seite von (A) ist;
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Fig. 22 ist eine Skizze der Schwenkeinrichtung zur
Betätigung des Kultivierungsbehälters mit einer anderen
Periode;
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Fig. 23 ist eine Ansicht der rechten Seite von Fig.
22;
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Fig. 24 ist eine grafische Darstellung, die die
zeitliche Änderung zwischen einem Zentrum O und Höhen A, B, C,
D der durch die Einrichtung gemäß Fig. 22 und 23
betätigten Schwenkplatte zeigt;
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Fig. 25 ist eine Skizze, welche die Kultivierung
darstellt, wobei die Temperatur kontrolliert wird, wenn die
Schwenkkultivierungseinrichtung in einer abgedichteten
Kammer angeordnet ist;
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Fig. 26 bis 33 sind Skizzen zur Erläuterung von
Sequenzen beim Betreiben der erfindungsgemäßen
Kultivierungseinrichtung;
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Fig. 26 ist eine Skizze zur Erläuterung des Waschens
des Kultivierungsbehälters;
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Fig. 27 ist eine Skizze, die das Abdichten eines
Verbindungsschlauchs zeigt, nachdem der äußere Beutel
gewaschen worden ist;
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Fig. 28 ist eine Skizze, die die Verbindung einer
Zugabeeinrichtung für die schwebenden Zellen in den inneren
Beutel zeigt;
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Fig. 29 ist ein Adapter zur Verwendung bei der
Erfindung;
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Fig. 30 ist eine Skizze, die eine Verbindung des
inneren Beutels mit einer Zugabeeinrichtung für sterilisierte
Luft zeigt;
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Fig. 31 ist eine Skizze einer Verbindung des äußeren
Beutels mit einem Kultivierungsbeutel;
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Fig. 32 ist eine perspektivische Ansicht, die den an
der Schwenkkultivierungseinrichtung befestigten Behälter
zeigt;
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Fig. 33 ist eine Skizze einer Verbindung eines
Zellgewinnungsbeutels mit dem inneren Beutel;
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Fig. 34 ist eine grafische Darstellung, die die
aktivierten Killerzellen von LAK-Zellen bei dem
erfindungsgemäßen und einem herkömmlichen Verfahren zeigt;
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Fig. 35 ist eine grafische Darstellung, die die
Wachtumskurven von Raji-Zellen zeigt; und
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Fig. 36 ist eine grafische Darstellung, die die
Wachstumskurven von Hybridoma der Maus zeigt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
DER ERFINDUNG
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Fig. 1 ist eine skizzierte Ansicht, die ein Beispiel
des erfindungsgemäßen Kultivierungsbehälters zeigt. Das
Bezugszeichen 1 bedeutet einen Dichtungsbeutel, der aus einem
weichen oder halbharten Kunststoff hergestellt ist, welcher
mit einer einzigen Schicht oder einem Laminat aus
Vinylchlorid, Ethylenacetatvinylcopolymer, Polypropylen,
Polyethylen, Polyester, Teflon oder Polyamid behandelt ist, und
es sind Verbindungsmündungen 2 vorgesehen zum Einfüllen der
Kultivierungsflüssigkeit und des Gases an oberen und
unteren
Teilen. Eine einmal verwendete Mündung wird
abgedichtet, um eine Wiederverwendung nicht zu gestatten.
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Innerhalb des äußeren Beutels 1 ist ein Beutel 3 aus
halbdurchlässigem Film vorgesehen und ein Teil 5 ist
außerhalb des Beutels 3 ausgebildet, um die
Kultivierungsflüssigkeit zu halten. Von dem oberen Teil des äußeren Beutels
1 springt eine Verbindungsmündung 4 zum Einfüllen der
Zellen vor. Der Beutel 3 aus dem halbdurchlässigen Film ist
von einer Schutznetzhülle 6 umgeben.
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Der äußere Beutel 1 ist durch Verschweißen von zwei
Lagen Kunststoff an ihrem Umfang gebildet. Die
Kunststoffröhren als die Verbindungsmündungen 2, 4 sind mit dem
Beutel 1 so verbunden, daß sie dessen oberes und unteres Ende
abdichten und diese können mit Mündungen versehen sein
(entsprechend einer Bluttransfusionsmündung zur Verwendung
mit einem Blutbeutel). Die Schutzhülle 6 ist als Beutel
ausgebildet und enthält den Beutel 3 aus halbdurchlässigem
Film darin.
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Die Kunststofflage ist an vier Ecken mit Löchern 7
versehen zur Befestigung, wenn das Drehen oder Schwenken
durchgeführt wird.
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Fig. 2 zeigt einen Kultivierungsbehälter, der Fig. 1
folgend zum Versuch hergestellt wurde, wobei die gleichen
Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen wurden. Ein
Unterschied gegenüber Fig. 1 ist, daß die mit dem Inneren
des äußeren Beutels 1 in Verbindung stehenden Mündungen 2,
2 am unteren Teil des Beutels mehrfach vorgesehen sind. Die
Verbindungsmündungen 2, 2 sind mit Schutzhüllen 2a
abgedichtet.
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Fig. 3 zeigt ein weiteres Beispiel des
Kultivierungsbehälters, der dadurch gebildet ist, daß zwei Lagen des
halbdurchlässigen Films 11, 11 und zwei Lagen der äußeren
Schutznetzhüllen 12, 12 zwischen den äußeren
Kunststofflagen
10, 10 gehalten sind und die Verbindungsmündungen 13,
14 zwischen den Lagen 11, 11 und zwischen der äußeren Lage
10 und der Schutzhülle 12 angebracht und am Umfang
verschweißt sind. Somit ist der Beutel aus dem
halbdurchlässigen Film von einem aus den Lagen 10, 10 gebildeten Beutel
eingeschlossen, wobei ein Teil 15 zum Enthalten der
Kulturflüssigkeit und des Gases außerhalb des Beutels ausgebildet
ist.
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Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung, wobei ein äußeres Dichtungsgehäuse 20 zylindrisch
ist und ein halbdurchlässiger Film 21 in Form eines am
unteren Ende abgedichteten Rohres darin aufgenommen ist und
eine netzartige Schutzhülle 22 den äußeren Teil des Films
21 umgibt.
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Auf der Außenseite des Films 22 ist eine Behälter 23
für Kulturmedium und Gas ausgebildet und eine
Verbindungsmündung 24 ist zur Verbindung mit dem Behälter 23 an einer
Seite des Dichtungsgehäuses 20 vorgesehen und eine
Verbindungsmündung 25 ist am oberen Teil des Behälters 20 zur
Verbindung mit dem Inneren des Films 21 vorgesehen.
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Fig. 5 (A) zeigt eine Einrichtung zur Reduzierung
dieses erfindungsgemäßen Verfahrens im Sinne einer
Ausführung auf die einfachste Weise, wobei die Zellen und das
Medium in einem Beutel 34 eingeschlossen sind, so daß diese
in der Kultivierungsflüssigkeit 32 in dem Behälter 30 in
Form einer Glas- oder Kunststoffflasche treiben, deren
Mündung mit einem Stopfen 31 abgedichtet ist. Der Beutel 34
ist, wie in Fig. 5 (B) gezeigt, am unteren Teil 35 in Form
eines Röhrchens abgedichtet und mit einem Gummistopfen 36
versehen, an den eine Zugabemündung 37 angeschlossen ist.
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Fig. 6 ist eine perspektivische Gesamtansicht, die
ein Beispiel einer rotierenden Zellkultivierungseinrichtung
(Bewegungseinrichtung) zur Verwendung für die Bewegung der
treibenden Zellen und des Mediums zeigt. Das Bezugszeichen
40 ist eine Drehplatte und 41 ist ein Gehäuse, worin ein
Drehantriebsmechanismus für die Drehplatte 40 untergebracht
ist.
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Die Drehplatte 40 ist in geeigneter Weise gegenüber
der Horizontalebene geneigt und an den vier Ecken mit
Befestigungsmitteln 60 für den Kultivierungsbeutel versehen.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
Neigungswinkel 450
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Fig. 7 zeigt den Aufbau der Befestigungsmittel 60 im
Detail. Die Drehplatte 40 ist an ihren vier Ecken mit
Stifthaltelöchern 40a versehen, wobei diese Löcher zum
Zentrum der Drehplatte 40 hin ausgedehnt sind. Das Loch 40a
ist mit einer Anzahl von bogenförmigen Ausschnitten 40b
versehen, um den Stift 60 in mehreren Stufen zu halten.
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In das Loch 40a ist der Stift 61 mit seinem unteren
Teil 61b von der oberen Seite der Drehplatte 40 her
eingesetzt und eine Befestigungsschraube 62 zieht diesen fest
und der Stift 61 ist an der Drehplatte 40 befestigt. Ein
Flansch 61a ist um den unteren Bereich des Stiftes 61
angeordnet und ein Stiftbereich 61b unterhalb des Flansches 61a
hat einen Durchmesser, der in einen Ausschnitt 40b des
Stifthaltelochs 40a paßt und ist mit einem (nicht
gezeigten) Gewindeloch darin versehen.
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Die Befestigungsschraube 62 ist auch mit einem Flansch
62a versehen und ein am Ende der Schraube 62 ausgebildeter
Bereich 62b hat einen solchen Durchmesser, daß er in den
Ausschnitt 40b des Lochs 40a paßt. Weiterhin ist ein
Gewinde 62c in ein Loch des unteren Stiftes 61b
eingeschraubt.
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Die Schraube 62 ist mit dem Stift 61 verschraubt und
die Flansche 61a, 62a sind am Umfang des Lochs 40a
festgelegt, so daß der Stift 61 an der Drehplatte 40 befestigt
ist.
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Wenn die Lage des Stiftes 61 eingestellt wird, wird
die Schraube 62 gelöst und der Stift 61 längs des Loches
40a bewegt und der untere Stift 61 wird zu dem gewünschten
Ausschnitt 40b bewegt und der Stift 61 wieder mittels der
Schraube 62 an der Drehplatte 40 befestigt.
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Auf dem Stift 61 ist ein mit einer
Befestigungsschraube 63a versehener zylindrischer Anschlagring 63
verschiebbar angebracht, und wenn die Schraube 63a festgezogen
wird, kann der Anschlagring 63 an jedem Teil der Länge des
Stifts 61 angebracht werden.
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Fig. 8 ist eine skizzierte Ansicht, die einen
Drehmechanismus für die Drehplatte 40 zeigt. In einem Gehäuse 41
ist eine Platte 49 zur Befestigung des Antriebsteils
angebracht, die in geeigneter Weise geneigt ist (45º bei diesem
Ausführungsbeispiel). Die Befestigungsplatte 49 ist
versehen mit einem Motor 48, einem
Geschwindigkeitsreduktionsgetriebekopf 42 und einem Lager 46. Das Bezugszeichen 43 ist
eine Platte zum Tragen des Motors 48.
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Zwischen dem Getriebekopf 42 und dem Lager 46 ist eine
Welle mittels einer Kupplung 45 verbunden zu sehen. Eine
Drehwelle 44 ist durch das Lager 46 drehbar gelagert und
hat daran ein Teil 47 zum Tragen der Drehplatte 40 mittels
Bolzen befestigt.
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Eine Motorsteuereinheit 50 ist darin mit einem
Mechanismus zur Steuerung der Drehung des Motors 48 mit einer
bestimmten Geschwindigkeit untergebracht. Bei diesem
Ausführungsbeispiel kann die Drehgeschwindigkeit der
Drehplatte 40 innerhalb von 0,5 bis 10 U/min bestimmt werden.
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Der Aufbau der Befestigungseinrichtung 60 für den
Kultivierungsbeutel der Erfindung und der Drehmechanismus für
die Drehplatte 40 sind nicht auf die gezeigten beschränkt,
sondern sie können entsprechend den Erfordernissen
verändert werden.
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Wie in Fig. 9 gezeigt, ist die
Drehzellenkultivierungseinrichtung in entsprechender Weise auf einer
Vorrichtung 51 so getragen, daß der Winkel in geeigneter Weise für
die zu kultivierenden Zellen eingestellt werden kann. Die
Bewegungseinrichtung dreht die Kultivierungseinrichtung,
aber sie kann sie lateral und longitudinal bewegen.
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Die Fig. 10 und 11 erläutern den schwenkbetrieb.
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Das Bezugszeichen 70 bezeichnet eine schwenkplatte zum
Halten der Zellkultivierungseinrichtung, wobei ein Punkt O
ein Zentrum der Schwenkplatte ist, A und C Punkte auf der
durch das Zentrum O verlaufenden X-Achse sind und B und D
Punkte auf der durch dasselbe verlaufenden Y-Achse sind.
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Die Schwenkplatte 70 bewegt die
Kultivierungseinrichtung lateral und longitudinal um die X- und Y-Achsen.
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Fig. 11 ist eine Seitenansicht der Platte 70, die den
Zustand bei der Bewegung der Platte 70 um die Y-Achse
zeigt. Die Punkte A und C der Platte 70 werden vertikal in
bezug auf die Höhe hO des Zentrums O bewegt. Die maximale
Auslenkung der Bewegung von A und C ist mit +hA, -hA und
+hC, -hC ausgedrückt ("+" ist der Maximalwert in einer
Richtung höher als hO, und "-" ist der Maximalwert in einer
Richtung niedriger als hO). Beim Bewegen der Platte 70 um
die X-Achse sind die Auslenkungen der Bewegung von B und D
mit +hB, -hB und +hD, -hD bezeichnet.
Bewegungssystem I
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Es wird Bezug genommen auf ein erstes
Ausführungsbeispiel der Schwenkplatte 70. Während sich die Platte 70
einmal vertikal um die X-Achse bewegt (tatsächlich bewegt sich
die X-Achse leicht auf einem Kreis, vgl. Fig. 12), bewegt
sich die Platte 70 einmal vertikal um die Y-Achse
(tatsächlich bewegt sich auch die Y-Achse leicht auf einem Kreis).
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Es sei Bezug genommen auf einen Fall, daß die
vertikalen und gleichzeitigen Bewegungen der Platte 70 um die X-
und Y-Achsen periodisch wiederholt werden. Die Zyklen von
hO und hA, hB, hC, hD werden ausgedrückt mit einer Formel
(1).
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1 hA = cos ω t
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2 hB = cos (ω t - π/2)
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3 hC = cos (ω t - π)
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4 hD = cos (ω t - 3/2π)
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5 hO = 0 (1)
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Hierbei ist h die Höhe, t die Zeit und ω die
Winkelgeschwindigkeit. Die Winkelgeschwindigkeit wird durch die
folgende Formel ausgedrückt.
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ω = 2 π f (f ist die Schwingungsanzahl).
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Dabei werden die positionsmäßigen Beziehungen von hO
und hA, hB, hC, hD periodisch geändert, wie in Formel (2)
gezeigt.
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6 hA > hO, hC < hO, hB = hO, hD = hO
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7 hA = hO, hC = hO, hB > hO, hD < hO
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8 hA < hO, hC > hO, hB = hO, hD = hO
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9 hA = hO, hC = hO, hB < hO, hD > hO (2)
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6, 7, 8, 9 der Formel entsprechen t0, t1, t2, t3, t4
von Fig. 12.
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Fig. 12 zeigt die periodischen Änderungen von hA, hB,
hC, hD mit der Zeit. Es ist ersichtlich, daß die Vertikalbewegungen
von A, B, C, D der Platte 70 Phasenbeziehungen
haben. Die einmalige vertikale Bewegung der Platte 70, die
an dem Beispiel von B in Fig. 12 erläutert werden soll,
bedeutet daß die Höhe hB des Punktes B sich vertikal in
einem Zyklus von hO → +hB → hO → -hB → hO vertikal bewegt.
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Die Fig. 14 bis 17 zeigen die Bewegungen der
Schwenkplatte 70 auf diesen Schwenkzyklus folgend.
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(a) In Fig. 14 befindet sich der Punkt A auf der X-
Achse auf der Höhe von +hA und der Punkt C ist auf der Höhe
von -hC. Die Punkte B und D auf der Y-Achse haben dieselbe
Höhe wie hO (zur Zeit t1 in Fig. 12).
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Die Platte 70 beginnt sich um die Y-Achse zu bewegen
und die Punkte A, C beginnen sich auf die gleiche Höhe wie
hO zu bewegen und gleichzeitig beginnt B sich auf +hB um
die X-Achse zu bewegen und D beginnt sich zu -hD zu bewegen
(zur Zeit t1+Δt in Fig. 12).
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(b) Nachfolgend, wie in Fig. 15 gezeigt, befindet
sich B in der Höhe von +hB und D ist auf der Höhe von -hD,
und A und C haben die gleiche Höhe von hO (zur Zeit t2 in
derselben).
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Die Schwenkplatte 70 beginnt sich um die X-Achse zu
bewegen und B, D bewegen sich auf die gleich Höhe hO und
gleichzeitig A auf -hA und C auf -hC (zur Zeit t2+Δt in
derselben).
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(c) Wie in Fig. 16 gezeigt, kommt der Punkt C auf die
Höhe von hC, der Punkt A auf -hA und B, D auf die gleiche
Höhe von hO (zur Zeit t3 in derselben).
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Die Platte 70 beginnt sich um die Y-Achse zu drehen
und allmählich kommen die Punkte A, C auf die Höhe von hO
und D auf +hD und B auf -hB.
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(d) Wie in Fig. 17 gezeigt, erhält der Punkt D die
Höhe von +hD und A, C von hO (Zeit t4).
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Danach gelangt B, D zu hO und der Punkt A zu +hA und C
zu -hC (Zeit t4+Δt) und sie kehren wiederum zu der
Bedingung
(a) zurück und wiederholen die Bedingungen (a) bis
(d).
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Fig. 13 zeigt ein Beispiel einer Einrichtung zum
Bewegen der den Zellkulturbehälter tragenden Schwenkplatte
gemäß dem oben beschriebenen Prinzip. 70 ist die
Schwenkplatte und 71 ist der Kulturbehälter. Befestigungsmittel
für den Behälter 71 sind die gleichen wie bei Fig. 7. Das
Zentrum O der Platte 70 wird mittels einer Verbindungskugel
79a an einem Ende einer von dem Gehäuse 74 getragenen Säule
78 um einen freien Winkel geschwenkt. Das Bezugszeichen 73
ist ein Antriebsmechanismus der Schwenkplatte 70. In dem
Gehäuse 74 ist ein Motor 75 und Getrieberäder 76a, 76b und
76c untergebracht. Diese Getrieberäder greifen ineinander
ein, wobei das Getrieberad 76b über eine Kupplung 77 mit
dem Motor 75 gekoppelt ist. Ein weiteres Getrieberad 76a
ist fest mit einem Zwischenelement 80 verbunden und das
Getrieberad 76c ist fest mit einem Zwischenelement 81
verbunden. Das Zwischenelement 80 ist mit einem Ende einer
Schubstange 82 gelenkig verbunden, deren anderes Ende mittels
einer Verbindungskugel 79b schwenkbar in der X-Achse (oder
Y-Achse) in der Platte 70 verbunden ist. Ähnlich ist das
Zwischenelement 81 gelenkig mit einem Ende einer
Schubstange 83 verbunden, deren anderes Ende mittels einer
Verbindungskugel 79c gelenkig in der Y-Achse (oder X-Achse) in
der Platte 70 verbunden ist.
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Die Betätigung der in Fig. 13 gezeigten
Schwenkeinrichtung soll im Vergleich mit dem Schwenken der Platte 70
unter Bezugnahme auf die Fig. 18 bis 21 erläutert
werden.
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Die Änderungen der Schwenkeinrichtung in den Fig.
18 bis 21 entsprechen denen der Fig. 14 bis 17, wobei
(A) die Rückseite von Fig. 13 skizziert und (B) Ansichten
der rechten Seite (A) sind.
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(a') Eine Verbindung 85 zwischen dem Zwischenelement 80
und der Schubstange 82 ist in der Position (P1), so daß die
Schubstange 82 den Punkt A der Platte 70 aufwärts auf +hA
bewegt und der Punkt C abwärts zu -hC bewegt wird. Da die
Verbindung 86 (Gelenkbereich) zwischen dem Zwischenelement
81 und der Schubstange 83 sich auf der Position (Q4)
befindet, befinden sich die Punkte B, D der Platte 70 zu dieser
Zeit auf der gleichen Position wie das Zentrum O (Fig.
18).
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(b') Wenn sich die Zwischenelemente 80, 81 um 450 im
Gegenuhrzeigersinn drehen, bewegt sich die Verbindung 85
zwischen dem Zwischenelement 80 und der Schubstange 83 in
die Position (P2) und die Punkte A, C der Platte 70 sind in
der gleichen Höhe wie der Punkt O.
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Weil sich die Verbindung 86 zu dieser Zeit in der
Position (Q1) befindet, wird der Punkt B der Platte 70 nach
oben auf die Höhe +hB geschoben und der Punkt D wird
abwärts auf die Höhe -hD bewegt (Fig. 19).
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(c') Wenn die Zwischenelemente 80, 81 sich um weitere
450 drehen, bewegt sich die Verbindung 85 in die Position
(P3), so daß der Punkt A der Platte 70 nach unten auf die
Höhe von -hA gezogen wird und der Punkt C aufwärts auf die
Höhe von +hC bewegt wird. Da die Verbindung 86 sich zu
dieser Zeit auf der Position (Q2) befindet, haben die Punkte
B, D der Platte 70 die gleiche Höhe wie der Punkt O (Fig.
20).
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(d') Wenn die Zwischenelemente 80, 81 um 45º im
Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, ist die Verbindung 85 an der
Position von (P4), so daß die Punkte A, C der Platte 70 in
der gleichen Position wie der Punkt O sind.
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Weil die Verbindung 86 sich auf der Position von (Q3)
befindet, wird dann der Punkt B der Platte 70 nach unten
auf die Höhe von -hB bewegt und der Punkt D nach oben auf
die Höhe von +hD bewegt (Fig. 21).
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Weiterhin, wenn die Zwischenelemente 80, 81 um 45º im
Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, wird der Zustand auf den
oben genannten Zustand (a') zurückgeführt und die Zustände
(a') bis (d') werden wiederholt.
Bewegungssystem II
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Weiterhin soll bezug genommen werden auf den Fall, daß
die Schwenkplatte n mal unregelmäßig um die X- und Y-Achsen
vertikal betätigt wird, um es dadurch zu gestatten, die
Beziehung zwischen hO, und hA, hB, hC, hD auszuwählen.
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Fig. 22 ist eine Frontansicht der Schwenkplatte zur
Ausführung des vorliegenden Beispiels und Fig. 23 ist eine
Seitenansicht von Fig. 22. Das Bezugszeichen 70 ist die
Schwenkplatte, deren Zentrum O mittels einer
Verbindungskugel 90a um einen freien Winkel gegenüber einer Säule 91a
schwenkbar ist. 91, 92 sind Schubstangen für die Platte 70,
wobei über Verbindungskugeln 90b, 90c die erstere auf der
X-Achse geschwenkt und die letztere auf der Y-Achse
geschwenkt wird.
-
Das andere Ende der Schubstange 91 ist gelenkig an
einem Ende einer Zahnstange 93 befestigt und das andere Ende
der Schubstange 92 ist gelenkig an einer Zahnstange 94
befestigt. Die Zahnstange 93 wird mittels eines durch einen
Motor 95 gedrehten Ritzels 96 bewegt. Die Zahnstange 94
wird mittels eines durch einen Motor 97 gedrehten Ritzels
98 bewegt.
-
Das Bezugszeichen 99 ist eine Einrichtung zum Steuern
der Drehzahl und der Drehrichtung der Motoren 95, 97. Durch
die Steuereinrichtung können die Motoren 95, 97 unabhängig
oder gleichzeitig angetrieben werden.
-
(a'') Zuerst sind die Höhen hA, hB, hC, hD der Punkte
A, B, C, D der Schwenkplatte 70 auf der gleichen Höhe wie
hO des Punktes O (Zeit t1 in Fig. 24).
-
Wenn die Zahnstange 93 durch Antrieb des Motors 95
vorgeschoben wird, schiebt die Schubstange 91 die Platte 70
nach oben. Dadurch beginnt sich die Platte 70 um die Y-
Achse zu drehen und der Punkt A bewegt sich vertikal auf
+hA und der Punkt C auf -hC ( Zeit t1+Δt in Fig. 24).
-
(b'') Nachdem der Punkt A auf die Höhe von +hA kommt
und der Punkt C auf die Höhe von -hC (Zeit t2 in Fig. 24),
wird die Zahnstange 93 durch Umkehrung des Motors 95
zurückbewegt und die Schubstange 91 zieht die Platte 70 nach
unten und die Punkte A, C beginnen allmählich sich auf die
gleiche Höhe wie hO zu bewegen (Zeit t2+Δt in Fig. 24).
Dann haben die Punkte B, D stets die gleiche Höhe wie hO
bis zu der Zeit t1 bis t2+Δt.
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(c'') Nachdem die Punkte A, B, C, D wiederum auf die
gleiche Höhe wie hO zurückkehren (Zeit t3 in Fig. 24) wird
die Zahnstange 94 durch den Motor 97 vorgeschoben und die
Schubstange 92 schiebt die Platte 70. Dadurch beginnt die
Platte 70 sich um die X-Achse zu drehen und der Punkt B
beginnt sich allmählich zu +hB zu bewegen und der Punkt D zu
-hD (Zeit t3+Δt in Fig. 24).
-
(d'') Nachdem der Punkt B nach +hB kommt und der Punkt
D nach -hD (Zeit t4 in Fig. 24) bewegt sich die Zahnstange
94 durch Umkehrung des Motors 97 zurück und die Schubstange
92 zieht die Platte 70 nach unten. Daher beginnt sich die
Platte 70 um die X-Achse zu drehen und die Punkte B, D
bewegen sich allmählich vertikal auf die gleiche Höhe wie hO
(Zeit t4+Δt in Fig. 24). Zu dieser Zeit haben die Punkte
A, C die gleiche Höhe wie hO bis zu t3 bis t4+Δt.
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(e'') Die Punkte A, B, C, D kehren zu der gleichen Höhe
wie hO zurück und führen die Bewegungen als Wiederholung
der folgenden Betätigungen durch.
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Zur Zeit t5 und t5 + Δt die Betätigung von (c''),
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zur Zeit t6 und t6 + Δt die Betätigung von (d''),
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zur Zeit t7 und t7 + Δt die Betätigung von (a''), und
-
zur Zeit t8 und t8 + Δt die Betätigung von (b'').
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Somit bewegt sich die Platte 70 bei diesem Beispiel
während sie abwechselnd die vertikalen Bewegungen um das
1/2 fache um die X-Achse und das 1/2 fache um die Y-Achse
wiederholt. Gemäß der Einrichtung von Fig. 22 und 23
kann das oben erläuterte Bewegungssystem I durchgeführt
werden.
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Im folgenden soll bezug genommen werden auf das
Schwenken derselben.
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(f'') Zuerst sind die Punkte A, B, C, D auf der
gleichen Höhe wie hO (Zeit t9).
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Wenn der Motor 97 rückwärts gedreht wird, um die
Zahnstange 94 zurückzubewegen, wird der Punkt B der Platte 70
um die X-Achse in Richtung auf -hB bewegt und der Punkt D
in Richtung auf +hD (Zeit t9+Δt in Fig. 24).
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(g'') Nachdem der Punkt B die Position von -hB annimmt
und der Punkt D +hD annimmt (Zeit t10 in derselben), wird
der Motor 95 angetrieben und die Zahnstange 93
vorgeschoben, um die Platte 70 nach oben zu schieben, und die Platte
70 wird durch den Motor 97 über die Schubstange 92 nach
unten gezogen. Von der Zeit t10+Δt bis zur Zeit t14 kann die
Platte in der gleichen Weise geschwenkt werden wie sie von
der Zeit t4+Δt bis zur Zeit t8 geschwenkt wird.
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Weiterhin ist es bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel möglich, durch normale oder umgekehrte Drehung des
Motors 95 die Schwenkplatte 70 gleichzeitig über die
Schubstangen 91, 92 nach oben zu schieben oder nach unten zu
ziehen.
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Fig. 25 zeigt, daß die Schwenkeinrichtung 70 in Fig.
13 in einem abgedichteten Behälter 100 untergebracht ist,
wobei die Temperatur darin so kontrolliert wird, daß sie
für die Zellkultivierungsbedingungen optimal ist.
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Weiterhin wird Bezug genommen auf eine Sequenz zum
Kultivieren der Zellen mittels der in Fig. 2 gezeigten
Kultureinrichtung und der Dreheinrichtung von Fig. 6.
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Ein bei diesem Beispiel verwendeter äußerer Beutel des
Kulturbehälters ist aus Polyvinylchlorid hergestellt. Die
Dicke der Lage ist 0,4 mm und das Fassungsvermögen ist
insgesamt 4000 ml, wobei die äußere Flüssigkeit 2000 ml
beträgt und die Luft ungefähr 2000 ml beträgt. Der innere
Beutel 3 ist aus regenerierter Zellulose hergestellt. Die
Filmdicke ist 20 um, das Molekulargewicht 10000 und das
Fassungsvermögen ist insgesamt 1000 ml, wobei die innere
Flüssigkeit 500 ml beträgt und die Luft ungefähr 500 ml
beträgt. Bei dem vorstehenden Betriebsbeispiel soll die
Erläuterung unter Bezugnahme auf die Kultivierung von
menschlichen Lymphozyten erfolgen. Die Erfindung ist auch
insbesondere verfügbar zur hochdichten Kultivierung einer
Zellinie, die von dem Blut abgeleitet ist wie Hybridoma der
Maus.
(I) Waschen des Kulturbeutels
-
Der innere Beutel 3 ist gegen Austrocknung mit
Glyzerin beschichtet. So für das Waschen ein physiologische
Salzlösung notwendig.
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Wie in Fig. 26 gezeigt, ist ein Verbindungsschlauch
111 an einem Ende mit einem die physiologische Salzlösung
enthaltenden Beutel 110 verbunden und am anderen Ende mit
einer Mündung 4 (Verbindungsmündung) zur Handhabung der
inneren Flüssigkeit verbunden. Der Verbindungsschlauch 111
verfügt über Flüssigkeitsführungsnadeln 112, 113 und eine
Klemme 114 im mittleren Teil. Die Klemme 114 ist zuerst
geschlossen und wird geöffnet nachdem die
Handhabungsmündung und der Beutel 110 verbunden worden sind, um dadurch
die physiologische Salzlösung von ungefähr 500 ml von oben
einzugießen.
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Die Klemme 114 wird geschlossen und der
Verbindungsschlauch 111 wird von dem Beutel 110 weggenommen, wonach
zwei Teile um die Handhabungsöffnung 4 verknotet und
überflüssige Teile abgeschnitten werden.
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Der innere Beutel wird bezüglich eines Lecks überprüft
und ungefähr 2000 ml physiologische Salzlösung werden in
der gleichen Weise wie oben beschrieben in den äußeren
Beutel 1 gegeben. Fig. 27 zeigt, daß nachdem die Salzlösung
in den äußeren Beutel 1 gegeben worden ist, ein
Verbindungsschlauch 111a bei 115, 115a abgedichtet wird. Für die
äußere Handhabungsöffnung 2 (Verbindungsöffnung) wird
zuerst eine ohne Schutzabdeckung 2a verwendet.
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Der Kulturbeutel ist auf einer
Drehbewegungseinrichtung wie der in Fig. 6 gezeigten vorgesehen und wird mit
vier bis fünf U/min für ungefähr 15 Minuten gedreht.
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(II.) Das Eingießen von in einem Medium von
suspendierten Lymphozyten (innere Flüssigkeit) und Kulturmedium
(äußere Flüssigkeit).
(1) Ausgießen der Waschflüssigkeit
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Der Kulturbeutel wird von der Drehbewegungseinrichtung
entfernt und der Verbindungsschlauch 111a wird von der
Handhabungsmündung 2 für die äußere Flüssigkeit entfernt
und ein neuer Verbindungsschlauch (Klemme geschlossen)
angeschlossen. Die Klemme des Verbindungsschlauchs wird
geöffnet und die Waschflüssigkeit in dem äußeren Beutel 1
wird aufgrund des hydrostatischen Drucks entleert, wonach
der Verbindungsschlauch zum Abdichten zweimal festgeknotet
wird und überflüssige Teile abgeschnitten werden.
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Danach wird der innere Beutel 3 auf ein Leck überprüft
und die Waschflüssigkeit in dem inneren Beutel 3 wird in
der gleichen Weise wie oben beschrieben entleert und der
Verbindungsschlauch abgedichtet und überflüssige Teile
abgeschnitten.
(2) Einfüllen der inneren Flüssigkeit
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Die in dem Medium suspendierten Lymphozyten werden in
einer sauberen Bank in den inneren Beutel 3 gefüllt.
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Die in dem Medium suspendierten Lymphozyten werden in
der folgenden Prozedur eingefüllt.
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Der Verbindungsschlauch 111 wird von der
Handhabungsmündung 4 für die innere Flüssigkeit entfernt und ein
Instrument 120 zum Eingießen von Flüssigkeit mit
suspendierten Zellen wird wie in Fig. 28 gezeigt in einer solchen
Weise angeschlossen, daß ein Zuführungsschlauch 122 mit
einem Trichter 121 verbunden ist, wobei an dem Schlauch 122
eine Nadel 123 befestigt ist.
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Nachdem die Nadel 123 in die Mündung 4 eingestochen
worden ist, werden die in dem Medium suspendierten
Lymphozyten aufgrund der Schwerkraft in den inneren Beutel 3
eingegossen.
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Nach dem Eingießen des Mediums mit den suspendierten
Lymphozyten wird das Eingießinstrument 120 weggenommen und
ein in Fig. 29 dargestellter Adapter 130 angeschlossen,
welcher durch eine Kappe 132 gebildet ist, die einen
Gummistopfen an einem hinteren Bereich einer
Flüssigkeitszuführungsnadel 131 aufweist.
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Der Adapter 130 ist mit einem Instrument 140 zur
Zuführung von sterilisierter Luft verbunden, wie in Fig. 30
gezeigt, welches durch Verbindung der Reihe nach von einer
Einwegspritze 144, einem Dreiwegestopphahn 143, einem
Einwegmembranfilter 142 und einer Einwegnadel 141 gebildet
ist.
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Nach dem Einstechen der Einwegnadel 141 in den
Gummistopfen eines Arbeitsadapters 130 wird durch die
Kolbenwirkung der Spitze 144 und Umschalten des Dreiwegestopphahns
143 sterilisierte Luft zugeführt, so daß der inneren Beutel
3 unter Druck gesetzt wird. Die Menge der sterilisierten
Luft ist nicht besonders bestimmt. Nach dem Zuführen der
sterilisierten Luft wird das Instrument 140 entfernt.
(3) Eingießen der äußeren Flüssigkeit
-
Wie in Fig. 31 gezeigt, wird ein vorher vorbereiteter
Beutel 150 mit Kulturmedium mit einer Nadel 112b eines
Verbindungsschlauchs 111b des gleichen Aufbaus wie oben
beschrieben verbunden und der Verbindungsschlauch von der
äußeren Handhabungsmündung 2 des äußeren Beutels entfernt und
die andere Nadel 113b mit der Öffnung 2 verbunden. Danach
wird die Klemme 114b geöffnet und die äußere Flüssigkeit
wird aufgrund der Schwerkraft eingegossen.
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Dann wird der Verbindungsschlauch 111d von der Mündung
2 weggenommen und mit einem Adapter 130 des gleichen
Aufbaus wie oben beschrieben verbunden.
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Das sterilisierte Filter 142 und die Einwegnadel 141
des Instruments 140 für die Zuführung der sterilisierten
Luft werden gegen neue ausgetauscht und dem äußeren Beutel
1 in der gleichen Weise wie dem inneren Beutel 3
sterilisierte Luft zugeführt, um den äußeren Beutel 1 unter Druck
zu setzen. Die Menge der sterilisierten Luft ist wie gesagt
nicht bestimmt.
(III) Beginn der Kultivierung
-
Eine Drehbewegungseinrichtung wie in Fig. 6 gezeigt
wird in einer auf 37ºC eingestellten thermostatischen
Kammer oder einem Inkubator angebracht und der Kulturbeutel
wird ausgerichtet wie in Fig. 32 gezeigt.
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Der Kulturbeutel wird an der Drehplatte 40 angebracht
durch Lösen der Schraube 63a in der Befestigungseinrichtung
60, um den Anschlagring 63 von dem Stift 61 zu entfernen,
Anbringung jedes der Befestigungslöcher 7 auf dem
jeweiligen Stift 61, Einsetzen des Anschlagrings 63 auf die Stifte
61, Festziehen der Schrauben 63a und Befestigen des Rings
63 auf dem Stift 61. Somit wird jede der Ecken des äußeren
Beutels 1 an jeder der Ecken der Drehplatte 40 befestigt.
-
Wenn der Kulturbeutel in irgendeiner Weise schlaff
wäre, könnte die ihm innewohnende Form nicht
aufrechterhalten werden und eine gleichmäßige Bewegung nicht
durchgeführt werden. Daher sollte der Kulturbeutel unter Spannung
gesetzt werden.
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Der Kulturbeutel wird unter Spannung gesetzt durch
Lösen der Schraube 62 des Stiftes 61, Bewegen des Stifts 61
entlang des Lochs 40a in die richtige Stellung des
Ausschnitts 40b und Befestigen des Stifts 61 mittels der
Schraube 62. Der gleiche Vorgang wird an den übrigen
Positionen ausgeführt, um den Kulturbeutel unter Spannung zu
setzen.
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Wenn der Kulturbeutel an der Drehplatte 40 befestigt
ist, wird die Drehgeschwindigkeit festgelegt und der Motor
41 angetrieben. Da die Drehplatte 40 im Sinne eines Neigens
bezüglich der Horizontalfläche gedreht wird, wird der
Kulturbeutel periodisch aufrecht und auf den Kopf gekehrt, so
daß die innere Flüssigkeit und die äußere Flüssigkeit
innerhalb der abgedichteten Beutel in Bewegung versetzt
werden. Die beiden Flüssigkeiten stehen durch den
halbdurchlässigen
Film als innerer Beutel in Kontakt und das Medium
in der äußeren Flüssigkeit bewegt sich in die innere
Flüssigkeit aufgrund eines Diffusionsphänomens.
-
Die Drehgeschwindigkeit der Platte 40 ist im
allgemeinen 4 bis 5 U/min. Die Kultivierung durch diese Einrichtung
wird in der thermostatischen Kammer oder dem Inkubator bei
der für die Kultivierung in geeigneter Weise eingestellten
Temperatur vorgenommen.
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Der Kulturbeutel wird an der Drehplatte 40 befestigt
und die letztere zur Ausführung der Kultivierung mit 4 bis
5 U/min gedreht.
(IV) Auswechseln des Kulturmediums (äußere
Flüssigkeit)
-
Die Auswechslungsdauer wird als erreicht angesehen,
wenn die äußere Flüssigkeit gelb wird. Es dient der
Bequemlichkeit, das genau kontrollierte Kulturmedium in
Kulturbeutel zu unterteilen.
-
Wenn das Kulturmedium ausgewechselt wird, wird die
Drehung der Drehbewegungseinrichtung angehalten und der
Kulturbeutel entfernt. Dann wird die Handhabungsöffnung 2
für die nichtbenutzte äußere Flüssigkeit mit einem
Verbindungsschlauch (Klemme geschlossen) des gleichen Aufbaus wie
in Fig. 26 gezeigt verbunden und die Klemme geöffnet, um
die äußere Flüssigkeit aufgrund der Schwerkraft
auszuleeren.
-
Nach dem Ausleeren der äußeren Flüssigkeit wird die
Klemme geschlossen und ein vorher vorbereiteter
Kulturbeutel mit einem weiteren Verbindungsschlauch verbunden
(Klemme geschlossen), wonach der an die Öffnung 2
angeschlossene Verbindungsschlauch weggenommen und mit dem
Verbindungsschlauch des besagten Kulturbeutels verbunden wird,
und gleichzeitig wird die Klemme geöffnet, um die äußere
Flüssigkeit aufgrund der Schwerkraft einzufüllen.
-
Wenn die äußere Flüssigkeit vollständig eingegossen
worden ist, wird die Klemme geschlossen und der
Verbindungsschlauch von dem Kulturbeutel weggenommen und zweimal
verknotet und fest abgedichtet und unnötige Teile
abgeschnitten. Wenn die Spannung des äußeren Beutels
nachgelassen hat, wird sterilisierte Luft in der gleichen Weise wie
oben beschrieben zugegeben.
-
Der Kulturbeutel wird an der Drehbewegungseinrichtung
befestigt und die Kultivierung wieder vorgenommen.
-
(V) Beendigung der Kultivierung und Sammeln der in dem
Medium (innere Flüssigkeit) suspendierten Lymphozyten.
-
Nach Beendigung der Kultivierung wird der Kulturbeutel
von der Drehbewegungseinrichtung entfernt und ein
Sammelbeutel 170, wie in Fig. 33 gezeigt, vorbereitet.
-
Der Sammelbeutel 170 ist mit einem Zuführungsschlauch
171 verbunden, an dessen Endbereich eine
Flüssigkeitszuführungsnadel 172 vorgesehen ist. Der Zuführungsschlauch 171
ist nahe dem Beutel unter vorheriger Bildung einer Schleife
173 leicht verknotet. Der Arbeitsadapter wird von der
Handhabungsöffnung 4 für die inneren Flüssigkeit weggenommen
und die Nadel 172 des Sammelbeutels 170 wird daran
angeschlossen und die innere Flüssigkeit wird aufgrund der
Schwerkraft über den Zuführungsschlauch 171 in den
Sammelbeutel 170 gesammelt.
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Die Schleife 173 des Schlauchs 171 wird nach dem
Sammeln fest verknotet und die Nadel 172 von der
Handhabungsöffnung 4 entfernt. Ein weiterer Knoten wird nahe dieses
Knotens angebracht und abgedichtet. Überflüssige Teile
werden abgeschnitten.
-
Die oben beschriebenen Kulturbeutel, Mediumsbeutel,
Sammelbeutel, Verbindungsschlauch, Arbeitsadapter,
Instrument zum Eingießen der Zellen, sowie Instrument zur
Zuführung sterilisierter Luft sind alle aus Kunststoff
hergestellte Einwegprodukte.
-
Das folgende bezieht sich auf Beispiele des
Kultivierens von Zellen unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Einrichtungen.
Beispiel 1
-
Die Kulturflüssigkeit (RPMI 1640 500 ml) enthaltend
menschliche Lymphozyten, Interleukin-2 (im folgenden als
"IL-2" bezeichnet) und menschliches +AB-Serum (20%) wurde
in den inneren Beutel 3 der Kultureinrichtung (Porengröße
24 Å) eingeschweißt. Die Kulturflüssigkeit (RPMI 1640 : 2000
ml) und die Luft (2000 ml) wurden in den äußeren Beutel
gegeben.
-
Die Kultureinrichtung wurde auf der Drehplatte 40 der
Bewegungseinrichtung (Drehwinkel: 300) befestigt und die
Züchtung von LAK-Zellen (Lymphokin-aktivierte Killerzellen)
wurde in einem Inkubator durchgeführt. Während der
Durchführung, wurde die Kulturflüssigkeit von einer anderen
Öffnung ausgewechselt.
-
Änderungen des aktivierten Killermerkmals der
LAK-Zellen gemäß der Erfindung wurden mit dem herkömmlichen
Verfahren (Rollflasche) verglichen und in Fig. 34
dargestellt, wo die Vertikalachse das aktivierte Killermerkmal
und die Längsachse die Kultivierungstage bedeuten und die
durchgezogene Linie die vorliegende Erfindung zeigt und die
gestrichelte Linie den stand der Technik zeigt.
-
Das aktivierte Killermerkmal wurde für die Erfindung
und den Stand der Technik in der Zunahme für 16 Tage
beobachtet.
Das aktivierte Killermerkmal wurde durch das ATP-
Verfahren gemessen.
-
Der Vergleich zwischen der Erfindung und dem Stand der
Technik ist in Tabelle 1 gezeigt. Im Vergleich mit dem
Stand der Technik, wo die Kulturflüssigkeit und die
Lymphozyten gemischt werden, ist gemäß der Erfindung die
verwendete Menge des wertvollen IL-2 der Erfindung 1000u, wogegen
die beim Stande der Technik 2500u ist. Die verwendete Menge
des menschlichen AB-Serums bei der Erfindung ist 100 ml,
während die beim Stand der Technik 1000 ml ist. Obwohl bei
der Erfindung die verwendete Menge stark vermindert war,
war somit das aktivierte Killermerkmal für die Erfindung
und den Stand der Technik äquivalent. Bei Verwendung von
Einwegprodukten, wie oben gesagt, konnte die sterile
Handhabung leichter durchgeführt werden als die herkömmliche.
Tabelle 1: Vergleich Kultivierung von Lymphozyten zu 1.0 · 10¹&sup0;
Stand der Technik Erfindung Konzentration Zellkonzentration während der Kultivierung benötigte Menge an benötigte Menge an Kulturmedium Menge im halbdurchlässigen Film 0,5 l Menge außerhalb des halbdurchlässigen Films 6 l Kultivierungsdauer benötigte Menge an AB Serum Kultivierungsbehälter fünf Rollflaschen mit 2,0 Kapazität ein Kultivierungsbeutel Einrichtung Flaschenrolleinrichtung Bewegungseinrichtung Kultivierungsort ausschließlich Inkubator
Beispiel 2
-
Die Kulturflüssigkeit (Eagle's MEM) enthaltend Luft
und Raji-Zellen und FCS wurden in dem inneren Beutel 3 des
Kulturbehälters in abdichtender Weise eingebracht und die
Kulturflüssigkeit (Eagle's MEM) und Luft in den äußeren
Beutel 1 gegeben. Der Kulturbehälter wurde an der
Drehplatte 40 befestigt und die Kultivierung durch den
Inkubator ausgeführt.
-
Die Wachstumskurven der Raji-Zellen gemäß der
Erfindung und dem herkömmlichen Verfahren (Kolbenkultivierung)
sind in Fig. 35 gezeigt, wo die vertikale Achse die
Konzentration der Zellen und die Längsachse die
Kultivierungstage bedeuten und die durchgezogene Linie die
Erfindung und die gestrichelte Linie den stand der Technik
darstellt.
-
Bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung und
bei dem herkömmlichen Verfahren wurde die Kultivierung bei
einer Zellkonzentration von so/mm³ begonnen. Während bei
der letzteren eine Zellkonzentration von 455/mm³ in vier
Tagen der Kultivierung erreicht wurden, nahm sie danach ab,
aber bei der Erfindung setzte sich die Zunahme der
Zellkonzentration auf 2060/mm³ nach sieben Kultivierungstagen
fort.
Beispiel 3
-
Luft und Kulturflüssigkeit (NS-1) enthaltend Hybridoma
der Maus und FCS wurden in den inneren Beutel 3 des
Kulturbehälters dicht eingebracht und Luft und Kulturflüssigkeit
(NS-1) in den äußeren Beutel eingebracht. Der
Kulturbehälter wurde auf der Drehplatte 40 der Bewegungseinrichtung
befestigt und die Kultivierung im Inkubator durchgeführt.
Das Wachstumskurven der Hybridoma gemäß der Erfindung und
dem Stand der Technik sind in Fig. 36 gezeigt.
-
Das herkömmliche Verfahren erreichte eine
Zellkonzentration von 1000/mm³ in vier Kultivierungstagen und nahm
dann ab, bei der Erfindung dauerte das Wachstum jedoch an
bis zu einer Zellkonzentration von 1000/mm³ in sechs
Kultivierungstagen.
-
Bei den Entwicklungen der Beispiel 1 bis 3 wurden
weitere Untersuchungen durchgeführt und die hervorragenden
Resultate sind in Tabelle gezeigt, wo die die Kultivierung im
Kolben betreffenden Daten gemäß dem Stand der Technik für
den Vergleich gezeigt sind.
Tabelle 2-a
Zellart Kultivierungsbed. Maus Hybridoma (NS-1 Mutterzelle) Art der Kultivierung mit FCS vollständ. Serumfrei Komponenten des inneren Mediums Volumen des inneren Mediums Anzahl der Zellen zu Beginn der Kultivierung Komponenten des äußeren Mediums (kein Insulin, BSA, Transferrin) Kultivierungsdauer Zellkonzentration am Ende der Kultivierung Gesamtvolumen des äuß. Mediums Vergleichsdaten: Kultivierung m. herk. Kolbenverfahren Kolbenmedium (vollst. Serumfrei obere Grenze bei Kultivierung mit Kolben erhöhte Dichte CR Gewebezellen ./. Kolben erhöhte Dichte von monoklonalen Antikörpern ./. Standardverfahren
Zellen i. Kolben Bemerkungen
Tabelle 2-b
Zellart Kultivierungsbed. Raji-Zellen Lymphozyte (menschlich) Art der Kultivierung mit FCS LAK Induktion PHA Rejuvenation PHA BLAST Kultivierung Komponenten des inneren Mediums Volumen des inneren Mediums Anzahl der Zellen zu Beginn der Kultivierung Komponenten des äußeren Mediums Kultivierungsdauer Zellkonzentration am Ende der Kultivierung Gesamtvolumen des äuß. Mediums Vergleichsdaten: Kultivierung m. herk. Kolbenverfahren Kolbenmedium obere Grenze bei Kultivierung mit Kolben erhöhte Dichte CR Gewebezellen ./. Kolben erhöhte Dichte von monoklonalen Antikörpern ./. Standardverfahren
Zellen i. Kolben Bemerkungen
Tabelle 2-c
Zellart Kultivierungsbed. HeLa Art der Kultivierung mit FCS vollständ. Serumfrei Komponenten des inneren Mediums Volumen des inneren Mediums Anzahl der Zellen zu Beginn der Kultivierung Komponenten des äußeren Mediums (kein Insulin, BSA, Transferrin) Kultivierungsdauer Zellkonzentration am Ende der Kultivierung Gesamtvolumen des äuß. Mediums Vergleichsdaten: Kultivierung m. herk. Kolbenverfahren Kolbenmedium (vollst. Serumfrei) obere Grenze bei Kultivierung mit Kolben erhöhte Dichte CR Gewebezellen ./. Kolben erhöhte Dichte von monoklonalen Antikörpern ./. Standardverfahren
Zellen i. Kolben Bemerkungen
Tabelle 2-d
Zellart Kultivierungsbed. MDT-4 SU-1 HBS Art der Kultivierung mit FCS Komponenten des inneren Mediums Volumen des inneren Mediums Anzahl der Zellen zu Beginn der Kultivierung Komponenten des äußeren Mediums Kultivierungsdauer Zellkonzentration am Ende der Kultivierung Gesamtvolumen des äuß. Mediums Vergleichsdaten: Kultivierung m. herk. Kolbenverfahren Kolbenmedium obere Grenze bei Kultivierung mit Kolben erhöhte Dichte CR Gewebezellen ./. Kolben erhöhte Dichte von monoklonalen Antikörpern ./. Standardverfahren
Zellen i. Kolben Bemerkungen
-
CR Gewebe : Bemerkungen
-
(1) FCS = Fetal Kalb-Serum
-
(2) PHA = Phytohemaglutinin Rejuvenation
-
(3) BSA = Rinder-Serum Albumin
-
(4) Epith = Epithelial - ähnliche Zelle
-
(5) Lymph = Lymphoblast - ähnliche Zelle
-
(6) E-NYSF-404 = angereich. NYSP-404
-
(7) SU-1 = abgeleitet V Ovar. Carcinom
-
Wie oben erwähnt, konnten gemäß der vorliegenden
Erfindung die folgenden hervorragenden Effekte hervorgerufen
werden.
-
(1) Im Vergleich mit dem Stand der Technik ist eine
hervorragende und ökonomische Kultivierung möglich.
Tatsächlich, z. B., können beim Beispiel 1 die verwendeten
Mengen von IL-2 und dem menschlichen AB-Serum stark vermindert
werden und bei den Zellkultivierungen in den Beispielen 2
und 3 und in Tabelle 2 ist eine hohe Konzentration möglich
im Vergleich mit dem Stand der Technik. Es ist möglich, die
Zellen zu kultivieren durch Wechseln, wenn nötig, des
Mediums in dem halbdurchlässigen Filmbehälter und der
Komponenten in dem Medium außerhalb des Films.
-
(2) Eine Kultivierung innerhalb der Abdichtung ist
möglich und weil die Mediumsflüssigkeit nicht zirkuliert
wird, wie es beim der herkömmlichen Hohlmembran getan wird,
kann ein steriler Betrieb leicht vorgenommen werden.
-
(3) Eine Kultivierung ist möglich auf engen Räumen und
in Einrichtungen mit kleinen Abmessungen in Vergleich mit
der Drehkultivierung durch die herkömmliche Rollflasche.
Weiterhin wird kein kompliziertes System wie bei der
Kultivierung mit der Hohlmembran benötigt und es ist eine sehr
komprimierte Kultivierung möglich.
-
(4) Die zu kultivierenden Zellen und das Kulturmedium
werden in verschiedenen Behältern abgedichtet. Das Zugeben
und Sammeln der Zellen, das Auswechseln des Kulturmediums
und das Zuführen der sterilisierten Luft werden durch
einfache "one touch"-Verbindung der Betriebseinrichtungen
durchgeführt.
-
(5) Durch Verwendung jeder der obigen Einrichtungen
kann das Sammeln der Zellen und Auswechseln des
Kulturmediums unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden.
-
(6) Im Vergleich mit der Drehkultivierung durch die
herkömmliche Rollflasche erfolgt der Durchtritt der Nahrung
zu der Zellseite durch den halbdurchlässigen Film, und
durch Auswechseln des Kulturmediums ist es möglich, die
Zellen innerhalb des halbdurchlässigen Films bei hoher
Konzentration zu kultivieren.
-
(7) Weil die Zellen und das Kulturmedium in gemäßigter
Weise bewegt werden, wird die Zellkomponente gleichförmig
verteilt und die Zellen haften nicht an der Wand des
Behälters an oder bewirken eine Kondensation und es kann eine
hohe Ausbeute erreicht werden. Zusätzlich wird die
Kultivierung durch Drehen oder Schwenken des Kulturbehälters
durchgeführt, so daß trotz der kleinen Fläche des Films im
Vergleich mit dem herkömmlichen Kulturbehälter der
Hohlmembran eine Kultivierung in großem Ausmaß möglich ist.