DE378880C - Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von mehlfoermigen Stoffen mittels Druckluft - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von mehlfoermigen Stoffen mittels Druckluft

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DE378880C
DE378880C DEP42953D DEP0042953D DE378880C DE 378880 C DE378880 C DE 378880C DE P42953 D DEP42953 D DE P42953D DE P0042953 D DEP0042953 D DE P0042953D DE 378880 C DE378880 C DE 378880C
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DE
Germany
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compressed air
container
balance beam
conveying
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Expired
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DEP42953D
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ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
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Polysius AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/16Pneumatic conveyors
    • B65G2812/1608Pneumatic conveyors for bulk material
    • B65G2812/1691Pumping systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von mehlförmigen Stoffen mittels Druckluft. Luftförderer für Schüttgut sind Bekannt. die mit mehreren pendelnden Zwischenbehältern arbeiten, zu deren getrennten und voneinander unabhängigen Aufhängung Gewichtshebel vorgesehen sind; die Umsteuerung der Förderluft wird hierbei nur von dem niedergehenden Z%vischenbehälter bewirkt.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fördern von mehlförmigen Stoffen mittels Druckluft aus einem Zwischenbehälter, das durch eine bestimmte Aufeinanderfolge mechanischer Arbeitsvorgänge gekennzeichnet ist, und bei dem die Differentialwirkung von an einem Waagebalken befestigten Gewichten dazu benutzt wird, die selbsttätige Absperrung der Druckluft nach dem Herausdrücken einer ganz bestimmten Gewichtsmenge des Fördergutes herbeizuführen. Dadurch wird bewirkt, daß die jeweils herauszudrückende Gutmenge durch Wahl des -Jeweilig zu wählenden Differentials genau festgelegt werden kann. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, die Behälter ganz zu entleeren, jedoch wird gleichzeitig verhindert, daß Druckluft in die Förderleitung eintritt.
  • Auf der Zeichnung ist in der Abb. i eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens schematisch dargestellt, während Abb.'a eine bezüglich der Steuerung veränderte Ausführungsform wiedergibt. Der Behälter a dient zur Aufnahme des zu fördernden Gutes. Er steht mit einer Saugleitung t in Verbindung, durch die das zu fördernde Gut geführt wird. Zugleich ist an den Behälter eine Druckleitung z für die Abführung des Gutes angeschlossen. Die Saug-und Druckluft wird .durch ein in den oberen Teil des Behälters a einmündendes Rohr ya eingeleitet, das zu einem weiter unten beschriebenen Steuerorgan r führt.
  • Der Behälter a ist an dem einen Ende eines Waagebalkens b drehbar aufgehängt. Das andere Ende des Waagebalkens b trägt zur Herbeiführung der eigentlichen Differentialwirkung beispielsweise zwei Gegengewichte d und f. An dem Waagebalken ist eine aufrecht stehende Zunge g befestigt, dessen oberer Teil als SCheiLe=h ausgebildet ist, deren rechtes und linkes Ende j e einen Anschlagstift i trägt. Die Anschlagstifte i dienen zum Bewegen eines kleinen Steuerhebels k, der sich an der Scheibe h entlangbewegt und durch Vermittlung der beiden Anschlagstifte i das Steuerorgan a- bewegt. Auf diese Weise wird die Füllung und Entleerung des Behälters a j e nach Einschaltung der Saugluftleitung o oder Preßluftleitung in herbeigeführt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende: In der Stellung nach Abb, i hat die Füllung des Behälters a bereits begonnen, aus dem die Luft durch das Rohr n herausgesaugt wird. Das Gewicht f ist schon so weit angehoben, (laß es das noch aufliegende zweite Gewicht d soeben berührt. Der Steuerhebel k des Steuerorgans r hat die Saugleitung o mit dem Rohr n verbunden, wodurch der Behälter a evakuiert und daher mit Gut gefüllt wird. Das durch das Zuleitungsrohr t strömende Gut wird durch das Saugventil x hindurch in den Behälter a eingesaugt. Nachdem nun der Behälter a so viel Mehl o. dgl. aufgenommen hat, wie den beiden Gewichten d und f entspricht, wird der Behälter a sich abwärts bewegen und infolge seiner Senkung ein Umsteuern des Steuerhebels k durch den Waagebalken h bewirken. Der Steuerhebel k wird in die linke Endlage gedreht, und zwar so weit, daß das Steuerorgan r nunmehr die bisher mit der Saugleitung o verbunden gewesene Rohrleitung ii mit der Druckluftleitung m verbindet. Die Folge davon wird die sein, rhiß die in den Behälter a einströmende Druckluft das im Behälter a befindliche Gut durch (las Druckventil 3, hindurch in die Druckleitung :. drückt. Infolge der eintretenden Entleerung des Behälters a pendelt der Waagebalken b zurück, bis sich zunächst das Gewicht d auf seine Unterlage auflegt und außer Wirksamkeit tritt. Infolge des Spiels in der "Zunge des Waagebalkens findet jetzt jedoch eine Umsteuerung des Steuerorgans r noch nicht statt: vielmehr wird dieses erst umgesteuert, wenn so viel Gut aus dem Behälter a leerausgedrückt ist, daß das zweite Gewicht f allein überwiegt und den Waagebalken b weiter zurückdreht. Auf diese Weise gelangt dann der Steuerhebel k von seiner linken Endlage wieder in seine rechte Anfangslage zurück, und das Spiel beginnt von neuem mit dem Evakuieren, d. h. mit dem Füllen des Behälters a.
  • Durch Abstimmung zwischen den beiden Gewichten d und f kann der Zeitpunkt des t'inschaltens des Steuerorgans r genau festgelegt werden. Es wird hierdurch der große Vorteil erreicht, daß i. die Druckluft nach dem Herausdrücken einer bestimmten Gewichtsmenge von Fördergut aus dein Behälter a selbsttätig abgesperrt wird, daß 2. die jeweils herausgedrückte Gutmenge durch Wahl des Gewichtsunterschiedes der beiden Gewichte d und f genau festgelegt werden kann, und daß 3. der Behälter nach Möglichkeit entleert wird, jedoch auch wieder verhindert wird, daß Druckluft in die Förderleitung eintritt.
  • Auf dem gleichen Erfindungsgedanken der Differentialwirkung beruht auch die in der Abb. 2 dargestellte Anordnung. Deren Arbeitsweise geht auch in der gleichen Weise wie fei der Vorrichtung nach Abb. i vor sich. Es ist in der Abb. 2 zur weiteren 'Veranschaulichung der Aufeinanderfolge der einzelnen Arbeitsvorgänge zugleich die zweite Endstellung des Behälters gezeigt, in der also die an den Behälter a angeschlossene Rohrleitung n mit der Preßluftleitung eia in Verbindung steht. Gleichzeitig tritt dann in der zu dem Kolben p führenden Druckluftleitung s Druckluft ein, wodurch der das Gewicht d tragende Kolben p aufwärts gedrückt wird. Bei dieser Ausführungsform wird also das bei der Anordnung nach Abb. i feste Auflager für das lose Gewicht d durch einen Druckkolben ersetzt. Während des Herausdrückens des Mehls aus dem Behälter a bleibt dieser daher anfänglich ruhig in seiner Endlage stehen. Es wird hierdurch das bei der Anordnung nach Abb. i notwendige Spiel in der Zunge ä des Waagebalkens h vermieden.

Claims (3)

  1. Pä, TFNT-ANCPRTT!"FTF' i. Verfahren zum Fördern von mehlförmigen Stoffen mittels Druckluft aus einem Zwischenbehälter, der an einem Waagebalken aufgehängt ist, dessen Ausschläge die Steuerung der- Druckluft beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Differentialwirkung von an dem Waagebalken (b) angeordneten Gewichten Lenutzt wird, um nach dem Herausdrükken einer bestimmten Gewichtswenge des Fördergutes aus dem Zwischenbehälter (a) die selbsttätige Absperrung der Druckluft herbeizuführen und dadurch die jeweils herauszudrückende Menge durch Wahl des Differentials genau festzulegen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialwirkung auf den Waagebalken (b) durch Druckluft hervorgerufen, wird (Abb.2).
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Differentialwirkung hervorrufende Druckluft durch die Steuerung (r) mitgesteuert wird, die auch die Zuführung der Förderluft zu dem Zwischenbehälter (a) steuert. .I. @-orrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dafl< der Waagebalken (b) mit der Steuerung (r) für die Förderluft durch toten Gang verbunden ist.
DEP42953D 1921-10-04 1921-10-04 Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von mehlfoermigen Stoffen mittels Druckluft Expired DE378880C (de)

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DE (1) DE378880C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137383B (de) * 1956-03-14 1962-09-27 Polysius Gmbh Vorrichtung zum abwechselnden pneumatischen Fuellen und Entleeren eines Behaelters mit fein-koernigem oder staubfoermigem Gut
WO1995008500A1 (en) * 1993-09-24 1995-03-30 Maurice Leslie Hessey Feeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137383B (de) * 1956-03-14 1962-09-27 Polysius Gmbh Vorrichtung zum abwechselnden pneumatischen Fuellen und Entleeren eines Behaelters mit fein-koernigem oder staubfoermigem Gut
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