Genaue Beschreibung der Erfindung
A. Industrielles Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine die Bildung eines Lipid-Peroxids
inhibierende Zusammensetzung und Pyrazolonderivate und deren Salze, welche die
aktiven Bestandteile solcher inhibierender Zusammensetzungen sein können, und
insbesondere betrifft sie eine die Bildung eines Lipid-Peroxids inhibierende
Zusammensetzung, welche als ein prophylaktisches Medikament und/oder
therapeutisches Medikament gegen verschiedene Ischämieerkrankungen und
verschiedene daraus resultierende Erkrankungen, wie verschiedenartige
Gehirnkrankheiten, Herzkrankheiten und periphere Kreislaufkrankheiten, verwendbar
ist, und sie betrifft Pyrazolonderivate mit einer solchen inhibierenden Aktivität
und deren pharmazeutisch annehmbare Salze.
B. Stand der Technik und Probleme desselben
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Bezüglich der Kreislaufstörungen und Erkrankungen im Gehirn, im Herzen und
in der Peripherie bewirkt Ischämie (das Phänomen, bei dem Blut dem Gewebe
nicht zugeführt wird) die Lipid-Peroxid-Bildung durch die Wirkung von aktiven
Sauerstoffspezien (HO-Radikal, Superoxid), welche im peripheren Gewebe
gebildetwerden. Es ist bekannt, daß eine solche Änderung nicht nur während der
Dauer der Ischämie voranschreitet, sondern auch von der Reoxidation durch den
Blutrückfluß beschleunigt wird und weiteren Schaden an der Zellmembran, welche
reich an ungesättigten Fettsäuren ist, Schaden am zentralen und peripheren
Gewebe und am Vaskularendothel, vaskulare Kontraktion oder Gewebsödeme
bewirkt, was zu einem Voranschreiten des morbiden Zustandes führt, aufgrund
einer Reihe von Teufelskreisen ("Cerebral ischemia and cell disturbance",
herausgegeben von Takao Asano, Nyuron Co., Ltd., 1980; "Cerebralischemia and free
radical", herausgegeben von Takao Asano, Nyuron Co., Ltd., 1983).
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Wenn folglich die durch die aktiven Sauerstoffspezien bedingte Bildung von Lipid-
Peroxid inhibiert oder diese eingefangen werden, wird es möglich, den Schaden am
Gewebe und am Vaskularendothel, eine vaskulare Kontraktion und
Gewebsödeme zu verhindern und ein neuartiges prophylaktisches Medikament und/oder
therapeutisches Medikament zu bewerkstelligen, welches gegen den Ursprung
der Erkrankung wirkt und sich vollständig von den traditionellen Medikamenten
unterscheidet, welche auf den Kreislauf betreffende Verbesserungen durch
Erhöhung des Blutdurchflusses abzielen. Insbesondere in den letzten Jahren wurden
die Behandlungen des zunehmenden Blutdurchflusses im Gehirn in ihrer
Wirksamkeit angezweifelt, und es wurde ihnen vorgeworfen, daß sie einen nachteiligen
Einfluß in der akuten Phase von Gehirngefäßstörungen ausüben. Unter diesen
Umständen wurde der Entwicklung einer neuen Arznei, wie sie oben beschrieben
ist, eine große Bedeutung beigemessen.
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Die Pharmazeutika, von denen bekannt ist, daß sie die durch aktive
Sauerstoffspezien bedingte Lipid-Peroxidation inhibieren, schließen Vitamin E. Idebenon
(Blochemical and Biophysical Research Communications, 125, 1046 (1984);
Journal of Takeda Research Laboratories 44, 30 (1985)), welches folgende Formel
besitzt:
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und Nizofenon (Journal of Neurochemistry, 37, 934 (1981)), welches folgende Formel besitzt:
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Allerdings reicht Vitamin E nicht aus, um die Lipid-Peroxidation zu inhibieren.
Sowohl Idebenon als auch Nizofenon erfordern ein langwieriges
Syntheseverfahren. Darüber hinaus ist Idebenon schwer in Wasser löslich, was bei der
Herstellung von injizierbaren Formulierungen Probleme bereitet. Nizofenon ist schädlich
bezüglich der Schwächung des zentralen Nervensystems (IYAKUHIN KENKYU, 16,
1 (1985)).
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Eine Vielzahl von Pyrazolonderivaten ist bereits bekannt.
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Die japanischen Patentveröffentlichungen Sho 45 (1970)-10148 und Sho 45
(1970)-26736 offenbaren die Derivate von 3-Pyridylpyrazolin-5-on der folgenden
Formel A:
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worin R¹ ein Wasserstoffatom (H) oder eine Methylgruppe ist und R² für ein
Wasserstoffatom (H) oder einen Substituenten steht, wobei die Derivate als Analgetika
oder Antispasmodika angewandt werden. Darüber hinaus wird in Diss. Pharm.
Pharmacol., 18 (4) 345 (1966) die Verbindung der folgenden Formel B offenbart:
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wobei die Verbindung als ein Antiphlogistikum eingesetzt wird. Es gibt allerdings keine Beschreibung hinsichtlich der Inhibierung der durch aktive
Sauerstoffspezien bedingten Lipid-Peroxidation.
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Pubs. inst. quim., "Alonso Barba" (Madrid) 4, 310 (1950) (Chemical Abstracts,
Band 46, 8082 (1952)) offenbart die Verbindung der folgenden Formel C:
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wobei die Verbindung mit einer Phytohormon-Funktion in Beziehung steht, aber
es gibt keine Beschreibung bezüglich der pharmakologischen Wirkung.
C. Methoden zur Lösung der oben erwähnten Probleme
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Unsere intensiven Untersuchungen und Studien zum Zwecke der Bereitstellung
brauchbarer Medikamente, die in der Lage sind, die durch aktive
Sauerstoffspezien bedingte Lipid-Peroxidbildung zu inhibieren, führte zu der Erkenntnis, daß
eine starke inhibierende Wirkung gegen die Lipid-Peroxidbildung sowie eine
Schutzfunktion, wie die Wiederherstellung eines anormalen
Elektronencephalogramms in einem Tiermodell, das einem tatsächlichen pathologischen Zustand in
der Wiederaufnahmebedingung von zerebraler Ischämie nahekommt, durch ein
Pyrazolonderivat oder pharmazeutisch annehmbare Salze davon gezeigt wird,
wobei das Derivat durch die folgende allgemeine Formel (I) angegeben wird:
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worin R¹, R², R³ und n die unten definierte Bedeutung besitzen.
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Die die Lipid-Peroxidbildung Inhibierende Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung umfaßt als aktiven Bestandteil mindestens eines der
Pyrazolonderivate, welche in der Ketoform der folgenden allgemeinen Formel (I') und/oder der
Enol-Form der anderen allgemeinen Formel (I'') vorliegen:
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und pharmazeutisch annehmbare Salze davon.
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In den obenstehenden Formeln steht R¹ für eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, wie die Cyclopentylgruppe, Cyclohexylgruppe oder
Cycloheptylgruppe; eine Phenylgruppe oder Naphthylgruppe, welche jeweils einen
Substituenten oder mehrere Substituenten enthalten können; oder eine Pyridylgruppe,
Pyrimidylgruppe, Pyridazinylgruppe oder Benzothiazolylgruppe.
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Die Substituenten für die Phenyl- oder Naphthylgruppe schließen Alkylgruppen
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie die Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe,
Isopropylgruppe, Butylgruppe, Isobutylgruppe, sec-Butylgruppe,
tert-Butylgruppe oder Pentylgruppe; Alkoxygruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie die
Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propoxygruppe, Isopropoxygruppe,
Butoxygruppe oder Pentyloxygruppe; Halogenatome wie das Chloratom;
Alkoxycarbonylgruppen mit insgesamt 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie die Methoxycarbonylgruppe.
Ethoxycarbonylgruppe, Propoxycarbonylgruppe oder Butoxycarbonylgruppe;
Carboxygruppe; Alkoxycarbonylalkylgruppen, wie
Alkoxycarbonylmethylgruppen mit insgesamt 3 bis 6 Kohlenstoffatomen; Carboxyalkylgruppen, wie die
Carboxymethylgruppe; Alkylmercaptogruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, wie die
Methylmercaptogruppe, Ethylmercaptogruppe, Propylmercaptogruppe;
Trifluormethylgruppe; und Hydroxylgruppe ein.
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R² steht für ein Wasserstoffatom (H) oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen.
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R³ steht für eine Pyridylgruppe, eine Furanylgruppe oder eine Imidazolylgruppe.
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n steht für Null (0) oder Eins (1).
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In einer bevorzugten, die Lipid-Peroxidbildung inhibierenden Zusammensetzung
ist R¹ in den Verbindungen der Formel (I) eine Phenyl-, 4-Methylphenyl-,
4-Ethylphenyl-, 4-Methoxyphenyl-, 4-Chlorphenyl-, 3,4-Dichlorphenyl-, Cyclohexyl-
oder Pyridylgruppe.
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In den Verbindungen der vorliegenden Erfindungist es bevorzugt, daß R¹ eine
Cyclohexylgruppe, eine Phenylgruppe, eine 4-Methylphenylgruppe, eine
4-Ethylphenylgruppe, eine 4-Methoxyphenylgruppe, eine 4-Ethoxyphenylgruppe oder
eine 4-Chlorphenylgruppe ist, R² für ein Wasserstoffatom (H), eine Methylgruppe,
eine Ethylgruppe oder eine Propylgruppe steht und R³ eine Pyridylgruppe oder
eine Furanylgruppe ist, und es ist insbesondere bevorzugt, daß die Verbindungen
eine 4-Methylphenylgruppe oder eine 4-Chlorphenylgruppe als R¹, ein
Wasserstoffatom (H), eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe oder eine Propylgruppe als R²
und eine Pyridylgruppe als R³ einschließen.
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Spezifische Beispiele der in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
verwendeten Pyrazolonderivate schließen die folgenden ein:
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(1) 1-Phenyl-3-(3-pyndyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(2) 1-(4-Methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(3) 1-(3-Methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(4) 1-(2-Methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(5) 1-(4-Ethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(6) 1-(4-Propylphenyl)-3-(3-pyndyl)-2-pyrazo1in-5-on,
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(7) 1-(4-Butylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(8) 1-(4-Pentylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(9) 1-(3,4-Dimethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(10) 1-(4-Methoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(11) 1-(3-Methoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(12) 1-(2-Methoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(13) 1-(4-Ethoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(14) 1-(4-Propoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(15) 1-(4-Butoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(16) 1-(4-Pentoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(17) 1-(3,4-Dimethoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(18) 1-(4-Chlorphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(19) 1-(3-Chlorphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(19a) 1-(3-Chlorphenyl)-4-methyl-3-(3-pyrldyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(20) 1-(4-Bromphenyl)-3-(3-pyrdiyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(21) 1-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyndyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(22) 1-(3-Chlor-4-methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(23) 1-(3-Trifluormethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(24) 1-(4-Trifluormethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(25) 1-(4-Methoxycarbonylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(26) 1-(4-Ethoxycarbonylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(26a) 4-[4-Methyl-3-(3-pyridyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]-benzoesäure.
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(27) 4-[3-(3-Pyridyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]-benzoesäure.
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(28) 1-(4-Ethoxycarbonylmethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(28a) 1-(4-Ethoxycarbonylmethylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin--5-on,
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(29) 4-[3-(3-Pyridyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]phenylessigsäure.
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(29a) 4-[4-Methyl-3-(3-pyridyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]-phenylessigsäure.
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(30) 1-(4-Methylthiophenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(31) 1-(3-Methylthiophenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(32) 1-(4-Hydroxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(33) 1-(3-Hydroxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(34) 1-(3,4-Dihydroxyphenyl)-3-(3-pydridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(35) 1-(3,4,5-Trimethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(35a) 1-(3,4,5-Trimethylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(36) 1-(α-Naphthyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(36a) 4-Methyl-1-(α-Naphthyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(37) 1-Cyclohexyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(38) 1-Cyclopentyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(38a) 1-Cyclopentyl-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(39) 1-Cycloheptyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(39a) 1-Cycloheptyl-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(40) 1-(2-Pyndyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(41) 1-(4-Pyridyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(42) 1-(2-Pyrazinyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(42a) 1-(2-Benzothiazolyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(43) 3-(3-Pyridyl)-1-(2-pyrimidyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(44) 1-(3-Pyridazinyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(45) 1-(2-Benzothiazolyl)-3-(3-pyrldyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(46) 1-Phenyl-3-(2-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(47) 1-Phenyl-3-(4-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(48) 4-Methyl-1-phenyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(48a) 4-Methyl-1-phenyl-3-(2-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(48b) 4-Methyl-1-phenyl-3-(4-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(49) 4-Methyl-1-(4-methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(50) 4-Methyl-1-(3-methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(50a) 4-Methyl-1-(4-propoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(51) 1-(4-Ethylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(52) 4-Methyl-1-(4-propylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(52a) 4-Methyl-1-(4-pentylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(53) 1-(4-Butylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(54) 1-(3,4-Dimethylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(55) 1-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(56) 1-(3-Methoxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(57) 1-(4-Ethoxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(58) 1-(4-Butoxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(59) 1-(3,4-Dimethoxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(59a) 1-(3,4-Dihydroxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(60) 1-(4-Chlorphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(60a) 1-(3-Chlor-4-methylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(61) 1-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(61a) 1-(3,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(62) 4-Methyl-1-(4-methylthiophenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(63) 1-(4-trifluormethylphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(64) 1-(4-Hydroxyphenyl)-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(65) 1-Cyclohexyl-4-methyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(66) 4-Methyl-1-(2-pyridyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(66a) 4-Methyl-1-(2-pyrazinyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(66b) 4-Methyl-3-(3-pyridyl)-1-(2-pyrimidyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(66c) 4-Methyl-1-(3-pyridazinyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(66d) 4-Methyl-1-(4-pyridyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(67) 4-Ethyl-1-phenyl-3-(3-pyridyl-2-pyrazolin-5-on,
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(68) 4-Ethyl-1-(4-methylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(69) 4-Ethyl-1-(4-ethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(70) 1-(4-Butylphenyl)-4-ethyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(71) 4-Ethyl-1-(3,4-dimethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(72) 4-Ethyl-1-(4-methoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(73) 1-(4-Ethoxyphenyl)-4-ethyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(74) 1-(4-Chlorphenyl)-4-ethyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(75) 1-Cyclohexyl-4-ethyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(76) 4-Ethyl-1-(2-pyridyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(76a) 1-Phenyl-4-propyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(77) 1-(4-Methylphenyl)-4-propyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(78) 1-(4-Ethylphenyl)-4-propyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(79) 1-(4-Methoxyphenyl)-4-propyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(80) 1-(4-Ethoxyphenyl)-4-propyl-3-(3-pyndyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(81) 1-(4-Chlorphenyl)-4-propyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(82) 1-Cyclohexyl-4-propyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(82a) 4-Butyl-1-phenyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(83) 1-Phenyl-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(84) 1-(4-Methylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(85) 1-(3-Methylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(86) 1-(2-Methylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(87) 1-(4-Ethylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(88) 1-(4-Propylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(89) 1-(4-Butylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(90) 1-(3,4-Dimethylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(91) 1-(4-Methoxyphenyl)-3-(3-pyndylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(92) 1-(3-Methoxyphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(93) 1-(4-Ethoxyphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(94) 1-(4-Butoxyphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(95) 1-(3-4-Dimethoxyphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(96) 1-(4-Chlorphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(97) 1-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(98) 1-(4-Trifluormethylphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(99) 1-(4-Methylthlophenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(100) 4-[3-(3-Pyridylmethyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]-benzoesäure.
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(101) 1-(4-Hydroxyphenyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(102) 1-(α-Naphthyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(103) 1-Cyclohexyl-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(104) 1-(2-Pyridyl)-3-(3-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(105) 1-Phenyl-3-(2-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(106) 1-(4-Methylphenyl)-3-(2-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on.
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(107) 1-Phenyl-3-(4-pyridylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(108) 3-(2-Furanyl)-1-phenyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(109) 3-(2-Furanyl)-1-(4-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(110) 3-(2-Furanyl)-1-(3-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(111) 3-(2-Furanyl)-1-(2-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(112) 1-(4-Ethylphenyl)-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(113) 1-(4-Butylphenyl)-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(114) 3-(2-Furanyl)-1-(3,4-dimethylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(115) 3-(2-Furanyl)-1-(4-methoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(116) 3-(2-Furanyl)-1-(3-methoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(117) 1-(4-Ethoxyphenyl)-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(118) 1-(4-Butoxyphenyl)-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(119) 3-(2-Furanyl)-1-(3,4-dimethoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(120) 1-(4-Chlorphenyl)-3-(2-furanly)-2-pyrazolin-5-on,
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(121) 1-(4-Fluorphenyl)-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(122) 3-(2-Furanyl)-1-(4-methylthiophenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(123) 1-(4-Trifluormethylphenyl)-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(124) 3-(2-Furanyl)-1-(4-hydroxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(125) 3-(2-Furanyl)-1-(α-naphthyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(126) 1-Cyclohexyl-3-(2-furanyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(127) 3-(2-Furanyl)-1-(2-pyridyl)-2-pyrazolln-5-on,
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(128) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-phenyl-2-pyrazolin-5-on,
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(129) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(4-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(130) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(3-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(131) 1-(4-Ethoxyphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(132) 1-(4-Butylphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(133) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(3,4-dimethylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(134) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(4-methoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(135) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(3-methoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(136) 1-(4-Ethoxyphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
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(137) 1-(4-Butoxyphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(138) 1-(4-Chlorphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(139) 1-(4-Fluorphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(140) 1-(4-Hydroxyphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(141) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(α-naphthyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(142) 1-Cyclohexyl-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(143) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(2-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(144) 3-(1-Imidazolylmethyl)-4-methyl-1-phenyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(145) 3-(1-Imidazolylmethyl)-4-methyl-1-(4-methyl-phenyl)-2-pyrazolin-5-on-,
-
(146) 1-(4-Ethylphenyl)-3-(1-Imidaolylmethyl)-4-methyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(147) 1-(4-Butylphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-4-methyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(148) 1-(4-Chlorphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-4-methyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(149) 3-(1-Imidazolylmethyl)-1-(4-methoxyphenyl)-4-methyl-2-pyrazolin-5-on-,
-
(150) 1-Cyclohexyl-3-(1-imidazolylmethyl)-4-methyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(151) 3-(1-Imidazolylmethyl)-4-ethyl-1-(2-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(152) 4-Ethyl-3-(1-imldazolylmethyl)-1-phenyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(153) 4-Ethyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-(4-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(154) 1-(4-Butylphenyl)-4-ethyl-3-(1-imldazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(155) 1-(4-Chlorphenyl)-4-ethyl-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(156)1-(3,4-Dichlorphenyl)-4-ethyl-3-(1-Imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-o-n,
-
(157)4-Ethyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-(4-methoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(158) 1-Cyclohexyl-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(159) 3-(1-Imidazolylmethyl)-4-isopropyl-1-phenyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(160) 1-(4-Chlorphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-4-isopropyl-2-pyrazolin-5-o-n,
-
(161) 3-(1-Imidazolylmethyl)-4-isopropyl-1-(4-methylphenyl)-2-pyrazolin-5--on,
-
(162) 4-Butyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-phenyl-2-pyrazolin-5-on,
-
(163) 4-Butyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-(4-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(164) 4-Butyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-(3-methylphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(165) 4-Butyl-1-(4-butylphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(166) 4-Butyl-1-(4-chlorphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(167) 4-Butyl-1-(3,4-dichlorphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-o-n,
-
(168)4-Butyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-(4-methoxyphenyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(169) 4-Butyl-1-cyclohexyl-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(170) 4-Butyl-3-(1-imidazolylmethyl)-1-(2-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(171) 1-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(1-Imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on,
-
(172) 4-[3-(1-lmidazolylmethyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]-phenylessigsäure,
-
(173) 4-[3-(1-Imidazolylmethyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]-benzoesäure,
-
(174) 1-(4-Ethoxycarbonylmethylphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin--5-on,
-
(175) 1-(4-Ethoxycarbonylphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on.
-
Unter den oben aufgelisteten Verbindungen sind zum Beispiel die Verbindungen
(19a), (26), (26a), (28), (28a), (29a), (35a), (36a), (38a), (39a), (42a), (48) (107) und
(109)-(175) neu.
-
Die vorliegende Erfindung betrifft ebenso Pyrazolondrivate der folgenden
allgemeinen Formel (Ia):
-
worin R¹ eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine
Phenylgruppe, welche mit Alkylgruppe (n) mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkoxygruppe (n)
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Halogenatome (n), Alkoxycarbonylgruppe (n) mit 2
bis 5 Kohlenstoffatomen, Carboxylgruppe (n), Alkoxycarbonylalkylgruppe (n) mit
3 bis 6 Kohlenstoffatomen, Carboxyalkylgruppe (n), Alkylmercaptogruppe (n) mit
1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Trifluormethylgruppe (n) und/oder Hydroxylgruppe
(n) substituiert sein kann, oder eine Pyridylgruppe bedeutet, R² ein
Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, R³ für eine Pyridyl-,
Imidazolyl- oder Furanylgruppe steht und n 0 oder 1 ist, vorausgesetzt daß, wenn
n 0 ist und R³ für eine Pyridylgruppe steht, R² eine Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen bedeutet, und wenn n 0 ist und R³ eine Furanylgruppe bedeutet.
R¹ für eine Phenylgruppe steht, die durch mindestens einen oben angegebenen
Substituenten substituiert ist und deren Salze.
-
Mit anderen Worten sind die Verbindungen der allgemeinen Formel (Ia) neue
Pyrazolonderivate, wobei die Derivate in der Keto-Form der folgenden allgemeinen
Formel (Ia') und/oder der Inol-Form der anderen allgemeinen Formel (Ia'') vorliegen:
-
Bevorzugte Pyrazolonderivate sind jene, in denen R¹ in der Formel (Ia) für eine
Phenyl-, 4-Methylphenyl-, 4-Ethylphenyl-, 4-Methoxyphenyl-, 4-Chlorphenyl-,
3,4-Dichlorphenyl- oder Pyridylgruppe steht.
-
In der obenstehenden Formel ist R¹ eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7
Kohlenstoffatomen, wie Cyclopentylgruppe, Cyclohexylgruppe und Cycloheptylgruppe; eine
Phenylgruppe, welche einen Substituent(en) enthalten kann; oder eine
Pyridylgruppe.
-
Die Substituenten für die Phenylgruppe schließen Alkylgruppen mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen, wie die Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe,
Isopropylgruppe, Butylgruppe, Isobutylgruppe, sec-Butylgruppe, tert-Butylgruppe oder
Pentylgruppe; Alkoxygruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie die
Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propoxygruppe, Isopropoxygruppe, Butoxygruppe oder
Pentyloxygruppe; Halogenatome wie ein Chloratom; Alkoxycarbonylgruppen mit
insgesamt 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie die Methoxycarbonylgruppe,
Ethoxycarbonylgruppe, Propoxycarbonylgruppe oder Butoxycarbonylgruppe; die
Carboxylgruppe; Alkoxycarbonylalkylgruppen, wie Alkoxycarbonylmethylgruppe mit
insgesamt 3 bis 6 Kohlenstoffatomen; Carboxyalkylgruppen, wie die
Carboxymethylgruppe; Alkylmercaptogruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, wie die
Methylmercaptogruppe, Ethylmercaptogruppe oder Propylmercaptogruppe; die
Trifluormethylgruppe und Hydroxylgruppen ein.
-
R² steht für ein Wasserstoffatom (H) oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen.
-
R³ steht für eine Pyridylgruppe, eine Furanylgruppe oder eine Imidazolylgruppe.
-
n ist Null (0) oder Eins (1).
-
In den Verbindungen der Formeln (Ia), (Ia') und (Ia'') der vorliegenden Erfindung
ist es bevorzugt, daß R¹ eine Cyclohexylgruppe, eine Phenylgruppe, eine
4-Methylphenylgruppe, eine 4-Ethylphenylgruppe, eine 4-Methoxyphenylgruppe, eine
4-Ethoxyphenylgruppe oder eine 4-Chlorphenylgruppe ist, R² für ein
Wasserstoffatom (H), eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe oder eine Propylgruppe steht
und R³ eine Pyridylgruppe oder eine Furanylgruppe ist. Besonders bevorzugte
Verbindungen enthalten eine 4-Methylphenylgruppe oder eine
4-Chlorphenylgruppe als R¹, ein Wasserstoffatom (H), eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe oder
eine Propylgruppe als R² und eine Pyridylgruppe als R³.
-
Unter den Salzen der Verbindungen der Formel (I) sind die folgenden
eingeschlossen, welche pharmazeutisch annehmbar sind und deshalb in der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendet werden: Salze mit Mineralsäuren wie
Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Bromwasserstoffsäure oder
Phosphorsäure; Salze mit organischen Säuren, wie Methansulfonsäure,
p-Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Essigsäure, Glykolsäure, Glucuronsäure,
Maleinsäure, Fumarsäure, Oxalsäure, Ascorbinsäure, Zitronensäure, Salicylsäure,
Nikotinsäure oder Weinsäure; Salze mit Alkalimetallen, wie Natrium oder Kalium;
Salze mit Erdalkalimetallen, wie Magnesium oder Calcium; und Salze mit Aminen,
wie Ammoniak, Tris-(hydroxymethyl)aminomethan,
N,N-Bis-(hydroxyethyl)piperazin, 2-Amino-2-methyl-1-propanol, Ethanolamin, N-Methylglucamin oder L-
Glucamin.
-
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung können durch jedes beliebige
Verfahren synthetisiert werden, das den Zweck der Erfindung erfüllt, wobei ein
Beispiel das folgende ist:
-
worin R¹, R², R³ und n die vorstehende Bedeutung haben und R&sup4; für eine
Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen steht.
-
Genauer gesagt, wird die durch die Formel (I) angegebene Verbindung erhalten,
indem ein β-Ketosäurederivat der Formel (II) mit einem Hydrazinderivat der
Formel (III) bei einer Temperatur im Bereich von 10 bis 200ºC in Gegenwart oder
Abwesenheit eines Lösungsmittels, das aus Alkoholen wie Methanol oder Ethanol
und aromatischen Kohlenwasserstoffen wie Benzol und Toluol ausgewählt wird,
und, falls erforderlich, eines Katalysators, der aus Basen wie Kaliumcarbonat,
Natriumethoxid, Kalium-t-butoxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder
Natriumacetat; Mineralsäuren, wie Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder
Bromwasserstoffsäure; und organischen Säuren, wie Essigsäure oder
p-Toluolsulfonsäure, ausgewählt wird, zur Reaktion gebracht wird.
-
Darüber hinaus kann die Verbindung der Formel (I) in der folgenden Weise
synthetisiert werden, in Abhängigkeit von dem (den) Substituent(en) an der
Phenylgruppe von R¹:
-
worin R¹, R², R³ und n jeweils die obenstehenden Bedeutungen haben, sowohl R&sup5;
als auch R&sup6; Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen sind und m für Null (0)
oder Eins (1) steht.
-
Ferner kann die gewünschte Verbindung der Formel (I), In der der Substituent
eine Hydroxylgruppe ist, erhalten werden. Indem die relevante Alkoxygruppe mit
Bromwasserstoffsäure oder einer Lewis-Säure gespalten wird.
-
Wenn der Substituent eine Carboxylgruppe oder eine Carboxymethylgruppe ist,
kann die gewünschte Verbindung durch Hydrolisierung der
Alkoxycarbonylgruppe oder der Alkoxycarbonylmethylgruppe unter den herkömmlichen
Reaktionsbedingungen, wie in Gegenwart eines Alkali oder einer Säure, erhalten werden.
-
Die Syntheseverfahren der Verbindungen der Formel (Ia) bedürfen keiner
besonderen Erklärung, weil diese einen Teil der Verbindungen der Formel (I)
ausmachen.
-
Bei Anwendung der Verbindung der Formel (I) im klinischen Bereich. Ist es
bevorzugt, daß eine Verbindung der Formel (I) bei einem Erwachsenen 1 bis 3 mal pro
Tag, jedesmal in einer Menge von 1 bis 100 mg bei oraler Verabreichung, 2 bis 5
mal pro Tag,jedesmal in einer Menge von 0.01 bis 10 mg bei intravenöser Injektion
oder in einer Summe der obigen entsprechenden Menge für die kontinuierlich
intravenöse Tropfinfusion und 1 bis 3 mal pro Tag, jeweils in einer Menge von 1 bis
100 mg für die rektale Darreichung dosiert wird. Allerdings ist es stärker
bevorzugt, daß die obenstehende Standarddosierung von Fall zu Fall in Abhängigkeit
vom Alter, dem pathologischen Zustand und den Krankheitsumständen
gesteigert oder gesenkt werden.
-
Darüber hinaus können Depotpräparate für die orale oder rektale Dosierung
verwendet werden.
-
Bei der Herstellung der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung wird für
gewöhnlich mindestens eine der Verbindungen der Formel (I) und deren
pharmazeutisch annehmbaren Salze zusammen mit einem gängigen pharmazeutischen
Träger, Füllstoff oder anderen geeigneten Additiven verwendet.
-
Der pharmazeutische Träger kann in Form eines Feststoffs oder einer Flüssigkeit
vorliegen.
-
Beispiele der festen Träger sind Lactose, Kaolin, Rohrzucker, kristalline
Cellulose, Maisstärke, Talk, Agar-Agar, Pectin, Akazien, Stearinsäure,
Magnesiumstearat, Lezithin oder Natriumchlorid, Beispiele der flüssigen Träger sind Sirup,
Glyzerin, Arachisöl, Polyvinylpyrrolidon, Olivenöl, Ethanol, Benzylalkohol,
Propylenglykol oder Wasser.
-
Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können eine Vielzahl von
Darreichungsformen annehmen. Im Falle der festen Träger können die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung als Tabletten, Pulver, Körnchen,
weiche Kapseln, harte Kapseln, Gelatinekapseln, Suppositorien oder Pastillen
hergestellt werden. Die Menge des festen Trägers kann in einem weiten Bereich
variieren, sie liegt aber vorzugsweise in einem Bereich von etwa 1 mg bis etwa 1 g. Im
Falle von flüssigen Trägern können die Zusammensetzungen als Sirup, milchige
Flüssigkeit, weiche Gelatinekapseln, sterilisierte injizierbare Flüssigkeit in einer
Ampulle oder als wäßrige oder nicht-wäßrige Suspension hergestellt werden.
-
Die Verbindungen der Formel (I) können in einer Form vorliegen, bei der sie in
Cyclodextrinmolekülen eingeschlossen oder in Liposomen enthalten sind.
D. Effekt der Erfindung
-
Mit ihrer exzellenten Wirkung sind die die Lipid-Peroxidbildung inhibierenden
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung als Vorbeugungsmedikament
und/oder als therapeutisches Medikament für verschiedene
Ischämieerkrankungen oder verschiedene Erkrankungen, die auf das gleiche zurückzuführen sind,
das heißt verschiedene Gehirnerkrankungen, wie zerebraler Infarkt oder
zerebrale Apoplexie, durch die obigen Erkrankungen bedingte zerebrale Depression,
vaskuläre Demens oder durch das Altern bedingte pathologische Veränderungen im
zerebralen Gefäßgewebe; verschiedene Herzerkrankungen wie Herzinfarkt oder
Herzinsuffizienz, die durch die Ischämie im Myokadium bedingt sind, und
verschiedene periphere Kreislauferkrankungen.
E. Beispiele
-
Spezielle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den folgenden
Beispielen erläutert. Es versteht sich allerdings, daß die vorliegende Erfindung
nicht auf die spezifischen dargestellten Beschränkungen in den einzelnen
Beispielen eingeschränkt ist, es sei denn, es wird vom Umfang der vorliegenden
Erfindung, wie sie in den Ansprüchen definiert ist, abgewichen. Die durch die Verb
indungszahlen in den Beispielen angegebenen Verbindungen beziehen sich auf jene
in Tabelle 1
Synthesebeispiel 1
Synthese von 1-Phenyl-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on
(Verbindung Nr. 1)
-
15 ml Ethanol wurden mit 3,86 g Ethyl-3-oxo-3-(3-pyridyl)propionat und 2,16 g
Phenylhydrazin versetzt und 2 Stunden lang bei 50 bis 60ºC gerührt. Nach dem
Stehenlassen zur Abkühlung wurden die abgeschiedenen Kristalle abfiltriert und
aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 2,83 g der Verbindung Nr. 1 als farblose
Kristalle erhalten wurden.
-
Ausbeute: 60%
-
Schmelzpunkt 200 bis 204ºC.
Synthesebeispiele 2 bis 54
Synthese der Verbindungen Nr. 2 bis 8, 11 bis 47 und 51 bis 59
-
Wie im Synthesebeispiel 1 wurden die Verbindungen Nr. 2 bis 8, 11 bis 47 und 51
bis 59, wie sie in Tabelle 1 angegeben sind, synthetisiert.
Synthesebeispiel 55
Synthese von 4-[3-(3-Pyridyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yl]phenylessigsäure
(Verbindung Nr. 9)
-
1,6 ml einer wäßrigen 5%-igen Natriumhydroxidlösung wurde mit 326 mg 1-(4-
Ethoxycarbonylmethylphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on versetzt und 1
Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Einstellung des pH-Wertes der
Reaktionsmischung auf 3 mit einer 2%-igen Chlorwasserstoffsäurelösung (HCl)
wurden die abgeschiedenen Kristalle filtriert, wodurch 182 mg 4-[3-(3-Pyridyl)-5-
oxo-2-pyrazolin-1-yl]phenylessigsäure als farblose Kristalle erhalten wurden.
-
Ausbeute: 62%
-
Schmelzpunkt: > 250ºC.
Synthesebeispiel 56
Synthese von
4-[3-(1-Imidazolylmethyl)-5-oxo-2-pyrazolin-1-yliphenylessigsäure
(Verbindung Nr. 48)
-
0,5 ml einer wäßrigen 5%-igen Natriumhydroxidlösung wurden mit 100 mg 1-(4-
Ethoxycarbonylmethylphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on versetzt
und bei Raumtemperatur 1 Stunde lang gerührt.
-
Die Reaktionsmischung wurde bezüglich des pH-Wertes auf 3 eingestellt, und
zwar mit einer 2%-igen Chlorwasserstoffsäurelösung und die
niedergeschlagenen Kristalle wurden mittels Filtration gesammelt, 60 mg der Verbindung Nr. 48
wurden als farblose Kristalle erhalten.
-
Ausbeute: 65%
-
Schmelzpunkt: 220 bis 225ºC.
Synthesebeispiel 57
Synthese der Verbindung Nr. 49
-
Wie im Synthesebeispiel 56 wurde die Verbindung Nr. 49 synthetisiert.
Synthesebeispiel 58
Synthese von 1-(4-Hydroxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on
(Verbindung Nr. 10)
-
Eine Mischung aus 1 ml 47%-iger Bromwasserstoffsäure und 1 ml Essigsäure
wurde mit 267 mg 1-(4-Methoxyphenyl)-3-(3-pyridyl)-2-pyrazolin-5-on versetzt
und unter Rückfluß 6 Stunden lang gerührt. Nach dem Abdestillieren des
Lösungsmittels wurden Wasser und wäßrige NaHCO&sub3;-Lösung dem Rückstand
hinzugesetzt, um den pH-Wert auf 4 einzustellen, und es wurde unter Verwendung
von Ethylacetat extrahiert. Nach dem Trocknen und Konzentrieren der
organischen Schicht wurde der Rückstand aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 162
mg der Verbindung Nr. 10 als farblose Kristalle erhalten wurden.
-
Ausbeute: 64%
-
Schmelzpunkt: > 250ºC.
Synthesebeispiel 59
Synthese von 1-(4-Hydroxyphenyl)-3-(1-imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on
(Verbindung Nr. 50)
-
Eine Mischung von 1 ml 47%-iger Bromwasserstoffsäure und 1 ml Essigsäure
wurde mit 100 mg 3-(1-Imidazolylmethyl)-2-pyrazolin-5-on versetzt und unter
Rückfluß 4 Stunden lang gerührt. Nach der Entfernung des Lösungsmittels durch
Verdampfung wurde der Rückstand bezüglich des pH-Wertes auf einen Wert von 4
eingestellt, indem Wasser und eine wäßrige NaHCO&sub3;-Lösung hinzugesetzt
wurden; anschließend wurde mit einem gemischten Lösungsmittel aus Chloroform
und Ethanol (4 : 1) extrahiert.
-
Die organische Schicht wurde getrocknet und konzentriert. Die Umkristallisation
des Rückstandes aus Ethanol/Ether ergab 49 mg der Verbindung Nr. 50 als
farblose Kristalle.
-
Ausbeute: 60%
-
Schmelzpunkt: 168 bis 170ºC.
Anwendungsbeispiel
(1) Inhibitionsaktivität der Lipid-Peroxidbildung
(a) Herstellung eines Gehirnhomogenats
-
Ein Gehirnhomogenat wurde gemäß der folgenden Vorschrift unter Verwendung
einer männlichen Ratte vom Wistar-Stamm hergestellt: Die Ratte wurde einer
Brustöffnung unterzogen, und zwar unter Betäubung mittels einer Dosierung von
45 mg/kg Natriumpentobarbital i.p. in das Abdomen, und ein
Polyethylenschlauch wurde in die Aorta durch das linke Atrium eingeführt und fixiert. Dann
wurde eine Gehirnausspülung mit eiskalter physiologischer Kochsalzlösung, die
mit 50 mM Phosphorsäure (pH-Wert 7,4, nachfolgend als "PBS" bezeichnet)
gepuffert war, durchgeführt, und das gesamte Gehirn wurde extrahiert. Nach der
Entfernung des Kleinhirns wurde das Cerebrum im nassen Zustand gewogen, mit dem
neunfachen des Gewichtes mit PBS versetzt und in eiskaltem Wasser mit einem
Teflon-Homogenisator homogenisiert. Das Gehirnhomogenat wurde bei 40ºC und
2200 U/min 10 Minuten lang zentrifugiert, und 0,3 ml des Überstandes wurden in
ein lichtbeständiges Teströhrchen mit Schliffstopfen abgenommen, wodurch ein
Gehirnhomogenat zur Anwendung bei der Arzneimittelbeurteilung hergestellt
wurde.
(b) Beurteilung des Testarzneimittels
-
Das Gehirnhomogenat, welches durch das obenstehende Verfahren (a) hergestellt
worden war, wurde mit 0.6 ml PBS und 10 ul Ethanollösung, welche das
Testarzneimittel von 0,3 bis 100 ul in der Endkonzentration enthielt, versetzt und 30
Minuten in einem Wasserbad bei 37ºC inkubiert. Dann wurde die Mischung mit 200
ul einer wäßrigen 35%-igen Lösung von Perchlorsäure versetzt und bei 4ºC und
2600 U/min 10 Minuten lang zentrifugiert, um den Überstand zu sammeln.
-
Darüber hinaus wurden 10 ul Ethanol (Kontrolle) anstelle des Testarzneimittels
hinzugesetzt.
(c) Bestimmung des Lipid-Peroxids
-
0,1 ml des nach der obenstehenden Arbeitsweise (b) erhaltenen Überstandes
wurde mit 0,2 ml einer wäßrigen 8,1%-igen Natriumdodecylsulfatlösung, 1,5 ml 20
%-iger Essigsäurepufferlösung (pH 3,5), 1,5 ml 0,67%-iger
2-Thiobarbitursäurelösung und 0,7 ml destilliertem Wasser versetzt und gemischt. Die gemischte
Lösung wurde 60 Minuten lang in einem kochenden Wasserbad erhitzt, mit
eiskaltem Wasser gelöscht und mit 1,0 ml destilliertem Wasser und 5,0 ml einer
Mischungslösung aus Pyridin und Butanol (1 : 15) versetzt. Nach 30 Sekunden
langem Schütteln wurde die gemischte Lösung bei 3000 U/min 10 Minuten lang
zentrifugiert, und der Überstand wurde als Probe für die Lipid-Peroxidbestimmung
gesammelt.
-
Darüber hinaus wurden 0, 1 ml Lipoperoxid-Testreagenz (Wako Pure Chemicals
Co., Ltd.: 1,1,3,3-Tetraethoxypropan ist in einer Menge von 5 mMol/ml enthalten)
anstelle des in der obenstehenden Arbeitsvorschrift (b) erhaltenen
Gehirnhomogenats hinzugesetzt, um eine Referenzlösung herzustellen.
-
Die Menge des Lipid-Peroxids wurde bei einer Anregungswellenlänge von 515 nm
und einer Fluoreszenzwellenlänge von 550 nm unter Verwendung eines
Fluorospektrophotometers (Modell 204, hergestellt von Hitachi, Ltd.) gemessen und mit
der folgenden Formel berechnet:
-
Lipid-Peroxid-Menge (TBA-Wert)
-
= 0,5 · f/F · 1,1/0,3 · 10 (nMol/ml)
-
worin F = Fluoreszenzintensität der Referenzlösung und
-
f = Fluoreszenzintensität des Testarzneimittels ist.
-
Dann wurden die Inhibitionsraten der Testarzneimittel bei jeder Konzentration
für den TBA-Wert der Kontrolle unter obenstehendem (b) erhalten, und der IC&sub5;&sub0;-
Wert wurde durch das Mittlungsverfahren der kleinsten Quadrate berechnet. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
(2) Zerebrale Schutzaktivität im zerebralen Ischämie-Modell:
-
Einer etwa 400 g wiegenden männlichen Ratte vom Wistar-Stamm wurde 0,6 mg d-
Tubocurarin zur Immobilisierung intramuskulär verabreicht.
-
Nach Einführung einer Rachenkanüle wurde der Kopf unter künstlicher
Beatmung an der "Stereofax"-Vorrichtung fixiert. Nach dem Aufschneiden der
Kopfhaut und dem Aufbohren des Schädelknochens wurde eine Elektrode zur
Aufzeichnung des Elektroenzephalogramms an der Oberfläche des linken Stirnkortex
angebracht. Nach der Befestigung der Elektrode an dem Schädelknochen mittels
eines Dentalzementes wurde die Ratte in rückwärtiger Position gestützt. Dann
wurde eine Kanüle zur Bestimmung des Blutdrucks in die linke
Oberschenkelarterie intubiert, und eine andere Kanüle für die zusätzliche Dosierung von
d-Tubocurarin wurde ebenfalls in die linke Oberschenkelvene intubiert. Die
Herzfrequenz wurde mittels eines Kardiotachometers bestimmt, der durch den Pulsdruck
getriggert wurde.
-
Nach dem Erreichen des stabilen Zustandes mehrerer Parameter, einschließlich
des Blutdrucks, der Herzfrequenz und des Elektroenzephalogramms, wurde der
wirksame Bestandteil der vorliegenden Erfindung, welcher vorausgehend so
hergestellt wird, daß er in Form einer Suspension von 1 ml/kg mit 1%
Traganthgummilösung vorlag, direkt in das Duodenum in einer Dosis von 10 mg/kg 30 Minuten
vor dem Anlegen der zerebralen Ischämie eingeführt. Die Kontrollgruppe bekam
die gleiche Volumendosis, jedoch lediglich 1% Traganthgummilösung.
-
Der Blutdruck, die Herzfrequenz und das Elektroenzephalogramm wurden 10 bis
20 Minuten nach der Arzneimittelgabe mit dem Vielzweck-Polygraphen (Modell
RM-85, hergestellt von Nihon Kohden Co., Ltd.) aufgezeichnet, und die Operation
wurde gemäß der folgenden Arbeitsweise durchgeführt:
-
Als erstes wurden die Rippen vom linken Rippenknorpel befreit und die Brust
geöffnet. Dann wurden 30 Minuten nach der Arzneimittelgabe die linke (common)
Halsschlagader, die linke Vertebralarterie und die brachiozephalische Arterie
gleichzeitig am Ursprung der Arterien mit Arterieklemmen verstopft, um den
Blutfluß in das Gehirn 10 Minuten lang zu stoppen.
-
Die Wiederaufnahme des Blutflusses in das Gehirn wurde durch gleichzeitiges
Abnehmen der Arterieklemmen, die an den genannten Positionen angelegt worden
waren, gestartet.
-
Die zerebrale Schutzaktivität des Arzneimittels gegen die Störung nach dem
Freisetzen der angelegten zerebralen Ischämie wurde durch die Wiederherstellung
des Elektroenzephalogramms untersucht.
-
Während des Experiments wurde die rektale Temperatur bei 37 bis 38ºC mit einer
Heizmatte gehalten und kontinuierlich zusammen mit dem
Elektroenzephalogramm, dem Blutdruck am Oberschenkel und der Herzfrequenz auf dem
Aufzeichnungsgerät aufgezeichnet.
-
Sofort nach dem zehnminütigen Anlegen der zerebralen Ischämie verringerte sich
die Spannung des Elektroenzephalogramms und verschwand im Durchschnitt
nach 15 Sekunden. Eine solche abflachende Veränderung des
Elektroenzephalogramms während des Ischämiezustandes wurde sowohl bei der Kontrollgruppe als
auch in der Gruppe festgestellt, denen der wirksame Bestandteil der vorliegenden
Erfindung gegeben wurde.
-
Selbst nach Absetzen der zerebralen Ischämie nach 10 Minuten tauchte
überhaupt kein Elektroenzephalogramm mehr in der Kontrollgruppe auf, und die
Nivellierung schritt in der gleichen Weise wie bei der Ischämiebelastung voran. Die
kontinuierliche Nivellierung führte zum Tod der als Kontrolle verwendeten Tiere,
und zwar im Durchschnitt nach 75 Minuten nach dem Blutrückfluß.
-
Im Gegensatz zum obenstehenden Ergebnis tauchte bei der Gruppe, denen der
wirksame Bestandteil der Verbindungen Nr. 1 oder Nr. 24 der vorliegenden
Erfindung geben wurde, das Elektroenzephalogramm unter Wiederherstellung
während der Absetzung wieder auf, und die Funktion des Pulssystems aktivierte und
normalisierte sich mit der Wiederherstellung der zerebralen Funktion. Als
Gesamtergebnis ergab sich, daß die Überlebensdauer der Tiere der Gruppe deutlich
verlängert war.
Formulierungsbeispiele
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Die die Lipid-Peroxidbildung inhibierenden Zusammensetzungen der
vorliegenden Erfindung wurden wie folgt hergestellt:
(1) Tablette:
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Die folgenden Komponenten wurden gemäß der üblichen Art und Weise vermischt
und mit Hilfe der üblichen Vorrichtung in Tabletten geformt:
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Verbindung Nr. 1 10 mg,
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Kristalline Cellulose 21 mg,
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Maisstärke 33 mg,
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Lactose 65 mg und
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Magnesiumstearat 1,3 mg.
(2) Weiche Kapsel:
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Die folgenden Komponenten wurden gemäß der üblichen Art und Weise gemischt
und in eine weiche Kapsel verpackt:
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Verbindung Nr. 1 10 mg,
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Olivenöl 105 mg und
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Lecithin 6,5 mg.
(3) Ampulleninjektion:
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Die folgenden Komponenten wurden gemäß der üblichen Art und Weise gemischt,
um eine 1 ml-Ampulle herzustellen:
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Verbindung Nr. 1 0,7 mg,
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Natriumchlorid 3.5 mg und
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Destilliertes Wasser zur Injektion 1,0 ml.
Tabelle 1
Verbindung Nr. Schmelzpunkt (ºC) IC&sub5;&sub0;-Wert
Verbindung Nr. Schmelzpunkt (ºC) IC&sub5;&sub0;-Wert
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Verbindung Nr. Schmelzpunkt (ºC) IC&sub5;&sub0;-Wert
Verbindung Nr. Schmelzpunkt (ºC) IC&sub5;&sub0;-Wert
Verbindung Nr. Schmelzpunkt (ºC) IC&sub5;&sub0;-Wert *1 Hydrochlorid *2 Fumarsäuresalz *3 Prozent Inhibierung bei 100 um