DE378977C - Vorrichtung zum Schleifen einer Mehrzahl nacheinander freischwingend in einem Traeger angeordneter Rasierklingen - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen einer Mehrzahl nacheinander freischwingend in einem Traeger angeordneter Rasierklingen

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DE378977C
DE378977C DESCH64402D DESC064402D DE378977C DE 378977 C DE378977 C DE 378977C DE SCH64402 D DESCH64402 D DE SCH64402D DE SC064402 D DESC064402 D DE SC064402D DE 378977 C DE378977 C DE 378977C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schleifen einer Mehrzahl nacheinander freischwingend in einem Träger angeordneter Rasierklingen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen und Abziehen von Rasierklingen in größerer Anzahl und besteht in der besonderen Ausbildung und Anordnung der frei pendelnd gelagerten Klingenhalter.
  • Diese Klingenhalter sind an Horizontalachsen eines hin und her bewegbaren Schlittens oder an den Gliedern endloser Ketten o. dgl. Triebe gelagert und werden durch besondere Blattfedern und Führungen so beeinflußt, daß die Rasierklingen bei ihrer Hin-und Herbewegung über einer elastischen Schleif- bzw. Abziehfläche an dieser wechselseitig mit den beiden Schneideflächen einer Schneide unter dem erforderlichen Druck anliegen. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Die Abb. i bis 3 zeigen die Gesamtanordnung schematisch in einer Seitenansicht, in einem Grundriß und einem Schnitt nach der Linie A-B von Abb. a.
  • Abb.4 veranschaulicht in einem teilweisen Längsschnitt durch die Vorrichtung den Vorgang des Schleifens oder Abziehens der Rasierklingen bei ihrer Fortbewegung nach der einen Seite.
  • Abb. 5 zeigt einen Ktingenträger in Seitenansicht.
  • Die Rasierklingen d bzw. die dieselben festhaltenden Klingenhalter b sind frei pendelnd an horizontalen Achsen c aufgehängt, welche bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung in beliebiger Anzahl nebeneinanderliegend in einem von Hand oder maschinell hin und her bewegbaren Schlitten d gelagert sind. Diese Klingenhalter b bestehen aus einer die Achse c lose aufnehmenden geschlitzten Hülse e und der Klemmvorrichtung f, welche mehrere Klingen nebeneinanderliegend aufnehmen kann (s. Abb. 5).
  • Die Klemmvorrichtung f besitzt die aus Abb.4 ersichtliche Querschnittsform; sie besteht aus einem ösenförmigen Teil,-, welcher innerhalb der Hülse e liegt und an den sich die beiden gewellten, gegeneinander federnden Klemmschenkel anschließen. Die Klingen a werden in ihren Durchlochungen in bekannter Weise mittels zweier, zu diesem Zwecke geeignete Eingriffsteile aufweisender, aneinander angelenkter Stäbchen h gefaßt und mit diesem Stäbchen in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zwischen die beiden Klemmschenkel geschoben. An den beiden Enden der Röhre e sind gabelzinkenförm.ige Federn i so befestigt, daß die Klingenhalter b in der Mitte zwischen den Federschenkeln liegen.
  • Das zum Schleifen oder Abziehen der Klingen dienende elastische Leder- o. dgl. Kissen k, welches fest oder auch abnehmbar in der Führungsbahn des Schlittens angeordnet sein kann, ist an seinen beiden Enden mit seitlichen Rollen 1 versehen, deren gegenseitiger Abstand in der Querrichtung dem Abstande der Federbügel i der einzelnen Klingenträger entspricht. Wenn bei der Verschiebung des Schlittens die jeweils vorderen Federschenkel gegen die Rollen l stoßen, werden diese Schenkel bzw. die mit denselben verbundenen Klingenträger zunächst angehoben. `'Während dann die vorderen Federschenkel über die Rollen l hinweggleiten, legen sich die rückwärtigen Federschenkel unter Spannung von unten gegen den nachfolgenden Klingenträger an, derart, daß die Klingen frei über den Rand des Lederkissens hinweggeführt werden. Erst, wenn die vorderen Federschenkel die Rollen 1 verlassen haben, werden die Klingen durch die Federwirkung der rückwärtigen Federschenkel unter dem richtigen Schleifwinkel gegen die Schleif- oder Abziehfläche des Lederkissens gepreßt.
  • Bevor die Klingen das Schleifkissen verlassen, werden sie durch Auflaufen der vorderen Federschenkel auf das zweite Rollenpaar von der Schleiffläche abgehoben. Es wird auf diese bekannte Weise jede schädliche Berührung der Klingenschneiden mit dem Randteil des Schleifkissens vermieden.
  • Als Anschlag für die rückwärtigen Bügelschenkel des jeweils letzten Klingenträgers sind am Schlitten Anschlagstifte rtt vorgesehen.
  • Der von Hand oder maschinell hin und her bewegbare, die Klingenträger aufnehmende Schlitten besteht bei .der dargestellten Ausfünrungsform der Vorrichtung aus drei in gleicher Entfernung voneinander parallel laufend angeordneten, durch obere Querleisten miteinander verbundenen, hochkant stehenden Wänden o, p, q aus Holz o. dgl., welche mit ihrem unteren Rande in geeigneten Führungen r laufen. In den beiden Zwischenräumen zwischen den Wänden o, p, q können Klingenträger b in beliebiger Anzahl gelagert werden. Der eine der beiden Klingenträgerabschnitte kann sich dabei beispielsweise über einem Schleifkissen und der andere über einem Abziehkissen bewegen, so daß eine große Anzahl von Klingen gleichzeitig zum Teil geschliffen und zum Teil abgezogen werden können.
  • Wie eingangs erwähnt, kann die Lagerung der Klingenträger statt in einem Schlitten auch an endlosen Bändern, den Gliedern endloser Ketten- o. dgl. Triebe usw. erfolgen, wobei der Vorgang des Schleifens bzw. Abziehens der gleiche bleibt wie in obigem Falle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schleifen einer Mehrzahl nacheinander freischwingend in einem Träger angeordneter Rasierklingen durch Hin- und Herbewegung ihres Halters längs der ebenen Fläche eines Schleifwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbaren Klingenhalter (b) mit je zwei gabelzinkenförmig ausgebildeten, die Klinge umgebenden Blatt- o. dgl. Federn (i) versehen sind, die sich beim Bewegen des Klingenhalterträgers (c) gegenüber dem an den Enden mit Rollen (1) ausgestatteten Schleifwerkzeug (k) zunächst an den Schwingzapfen (c) der nachfolgenden Klinge und an die erste Rolle unter Spannung anlegen und dabei die Schneide etwas über die Schleiffläche anheben. worauf nach Abgleiten der unteren Feder von der Rolle die obere den Schleifdruck hervorbringt und bei der zweiten Rolle sich der Abhebevorgang zur Schonung der Schneide wiederholt.
DESCH64402D 1922-03-16 1922-03-16 Vorrichtung zum Schleifen einer Mehrzahl nacheinander freischwingend in einem Traeger angeordneter Rasierklingen Expired DE378977C (de)

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