DE3789C - Feuerfester Deckenputz unter hölzernen Balken - Google Patents

Feuerfester Deckenputz unter hölzernen Balken

Info

Publication number
DE3789C
DE3789C DENDAT3789D DE3789DA DE3789C DE 3789 C DE3789 C DE 3789C DE NDAT3789 D DENDAT3789 D DE NDAT3789D DE 3789D A DE3789D A DE 3789DA DE 3789 C DE3789 C DE 3789C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire mesh
wooden beams
fireproof ceiling
plaster
ceiling plaster
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT3789D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. RABITZ, Maurermeister, in Berlin
Publication of DE3789C publication Critical patent/DE3789C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1878 ab.
Mittelst des gewöhnlichen Deckenputzes, wie er durch Verrohrung auf Schalung hergestellt wird, läfst sich eine vollständig ebene Decke nicht erzielen, da die Schalung sich wirft und Unebenheiten und Risse in dem Putze erzeugt. In jüngster Zeit sind zum Ersätze des Rohres Holzleisten verschiedenen Profils vorgeschlagen, welche die angeführten Uebelstände zwar vermindern, indefs mit den älteren Decken noch immer das gemein haben, dafs sie nicht feuerfest sind.
Der Erfinder stellt nun einen Deckenputz her, welcher feuerfest und dem Werfen und Reifsen nicht unterworfen ist, indem er als Träger des. Putzes Drahtgewebe oder Drahtgeflecht anwendet. Das Verfahren ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Das Drahtgewebe A wird in passenden Breiten und Längen auf beiden Längsenden um ein Lattenstück α gewickelt, dessen Länge einer Breite des Gewebes entspricht, und mittelst Nägel darauf befestigt. Die Balken b werden auf ihrer Unterseite mit Leisten c von 15 bis 20 mm Dicke entweder doppelt, wie bei d, oder einfach, wie bei e, benagelt. Sodann bezieht man diese Unterseite mit Drahtgewebe, indem man das eine Ende einer Gewebebreite mittelst der eingewickelten Latte unter einen der Streichbalken nagelt und an der Wand mit Haken sicher befestigt, wie bei f ersichtlich. Man streckt dann das Gewebe seiner ganzen Länge nach aus, befestigt es provisorisch mittelst Draht unter den Balken und spannt es mittelst einer Wagenwinde B oder einer anderen zweckdienlichen Vorrichtung, die mittelst des Brettes g auf das noch unbefestigte Ende des Gewebes h wirkt, in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise, fest an, bis es beim Beklopfen klingt. Ist die nöthige Spannung erreicht, so wird auch dieses Ende des Gewebes h in gleicher Weise, wie/", sicher an dem'Streichbalken und der Mauer befestigt.
Liegen die Balken sehr weit aus einander, so kann das Gewebe auch noch zwischen ihnen an Haken aufgehängt werden, wie bei k ersichtlich.
Die Lattenstücke, um welche das Gewebe gewickelt ist, werden beim Putzen durch die Voute / verdeckt. Die Befestigung des Gewebes an den Balken geschieht durch Nägel mit flachen Köpfen, die neben den Leisten c eingetrieben werden, in der Weise, wie gezeichnet. Diese Leisten haben den Zweck, das Drahtgewebe von dem Balken etwas entfernt zu halten, so dafs in den Raum zwischen beiden Putz sich ablagern kann. Ist nach und nach die ganze Decke mit Drahtgewebe oder Drahtgeflecht bespannt, so wird zunächst Haarkalk in einer entsprechend dicken Schicht von unten durch die Maschen des Drahtnetzes gedrückt, der auf der oberen Fläche desselben vorquillt und, sich vereinigend, dem ferner aufzutragenden Putzmaterial, Kalk und Gyps, einen festen Halt gewährt.
Nach geschehener Ebnung und Glättung der so hergestellten Decke können in dieselbe Stuck, Verzierungen ohne Schrauben u. dergl. angebracht werden, in der Weise, wie bei m, Fig. 2, gezeichnet; dort sind entsprechende schwalbenschwanzförmige Nuthen in den Putz geschnitten, in welche die Stuckverzierungen mit flüssigem Gyps festgedruckt werden.
Wi ,Wm m · h*& *'
U"1
Die ganze Decke ist feuerfest, denn ihre dem bedeckten Raum zugekehrte Fläche ist von den Holztheilen durch den Putz genügend weit getrennt, um von dieser Seite die Weiterverbreitung eines unterhalb derselben ausbrechenden Feuers lange Zeit verhindern zu können.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Herstellung feuerfesten Deckenputzes auf Holzbalken mittelst ausgespannten Drahtgewebes bezw. Drahtgeflechtes, welches als Putzträger dient.
  2. 2. Die Anbringung der Leisten c unter den Balken zum Zwecke und in der. Weise, wie beschrieben.
  3. 3. Die Fassung und Befestigung der beiden Enden des Drahtgewebes durch eingewickelte Lattenstücke, wie gezeichnet und beschrieben.
  4. 4. Die Ausspannung des Drahtgewebes, wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3789D Feuerfester Deckenputz unter hölzernen Balken Active DE3789C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3789C true DE3789C (de)

Family

ID=282699

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT3789D Active DE3789C (de) Feuerfester Deckenputz unter hölzernen Balken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3789C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1800446U (de) Profilleiste zur befestigung von gegenstaenden.
DE3020311A1 (de) Betonbodenkonstruktion, die an der unterseite isoliert ist und dabei gebrauchte elemente aus isolationsmaterial
DE3789C (de) Feuerfester Deckenputz unter hölzernen Balken
DE2538412A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von dehnfugen in einem unterbau, insbesondere betonboden o.dgl., und in einer denselben abdeckenden verbundschicht
DE814936C (de) Bewehrung fuer die Rippen von Stahlbeton-Rippendecken
DE49024C (de) Feuersicherer und wasserdichter Abschlufs für Stockwerksbalkenlagen
DE65418C (de) Drahtgewebe mit Einschlag von geschlitzten Blechröhrchen zu Decken und Wänden
DE12980C (de) Holzleistengeflecht als Schalung für Zimmerdecken und Wände
DE810660C (de) Verfahren zur Herstellung von Geschossdecken
DE821264C (de) Staehlerner Deckentraeger, vorzugsweise Gittertraeger
DE846612C (de) Bauelement fuer schalungslose Stahlbeton-Rippendecken
DE809097C (de) Unterdecke und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE100171C (de)
DE62230C (de) Feuerfeste Decke mit Anwendung von Wellblech
DE834895C (de) Aufhaengeoese fuer Schwebedecken und Verfahren zu ihrer Befestigung
DE382154C (de) Putzdecke mit Putztraegern aus zwei Lagen zueinander versetzter Leisten dreieckigen Querschnitts
DE813767C (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung einer Decke mit fertiger Unterflaeche
DE805715C (de) Schalung fuer Rippendecken, insbesondere aus Stahlbeton
DE714815C (de) Holzbetondecke fuer Wohn- und Industriegebaeude
DE916978C (de) Selbsttragender Putztraeger fuer Holzbalkendecken
DE110995C (de)
DE151094C (de)
DE314670C (de)
DE10119C (de) Neuerungen iii der Herstellung von Rohrdecken
DE117350C (de)