DE379367C - Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern - Google Patents
Vorrichtung zum Beschicken von SchmiedefeuernInfo
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- DE379367C DE379367C DEW55807D DEW0055807D DE379367C DE 379367 C DE379367 C DE 379367C DE W55807 D DEW55807 D DE W55807D DE W0055807 D DEW0055807 D DE W0055807D DE 379367 C DE379367 C DE 379367C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J19/00—Blacksmiths requisites not otherwise provided for
- B21J19/02—Hearths; Air supply arrangements specially adapted therefor
Landscapes
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- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern. Die Erfindung Letrifft eine Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern. Es ist schon vorgeschlagen worden, die frische Kohle von unten zuzuführen; es ist aber bisher nicht gelungen, mittels der hierzu benutzten Einrichtungen praktische Erfolge zii erzielen. Die vorliegende Erfindung bewirkt die Zuführung der Kohle von unten dadurch, (1a1 ;ler voll unten kommende Brennstoff in tangentialer Richtung der Feuerschüssel zugeführt wird. so daß die neue Kohle sich unter und uin den eigentlichen Feuerkegel schiebt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Brennstoff bei der Gruppierung unter und um den eigentlichen Feuerkegel weit mehr ausgeliut7t wird, als dies bisher der Fall war; auch die den Schmied belästigende Rauchentwicklung hört auf. Wie Versuche ergeben haben, ist die Hitze des neuen Feuers bedeutend größer als bei den bisherigen Schmiedefeuern, so daß also auch wesentlich an Kohle gespart wird.
- Alb. i zeigt einen teilweisen Längsschnitt und Abb. ? den Grundriß. In diesem Grundriß sind beispielsweise drei Zuführungsvorrichtungen für die Kohle vorgesehen, die tangential zur Feuerschüssel liegen. Das Schmiedefeuer selbst bestellt aus einer doppelwandig ausgebildeten Feuerschüssel a, aus deren Hohlraum h der Gebläsewind durch Düsenöffnungen F, dem Feuer zugeführt wird. Wird durch das Rohr c Druckluft in den Innenraum 1) eingeführt, so findet diese lediglich einen Ausgang aus den in einem Kreise angeordneten Düsen k. Unterhalb der Feuerschüssel befindet sich in ebenfalls üblicher Weise ein Kegelventil r., das durch einen Handhebel l betätigt wird. Dieses dient gleichzeitig auch zur Reinigung der Feuerschüssel. Uni nun gemäß der Erfindung die frische Kohle unterhalb der in der Schüssel noch brennenden Kohle und uni den Feuerkegel herumzuführen zu können, sind unmittelbar unter der oberen Platte des Schmiedefeuers mehrere Tröge d angeordnet, in denen eine Schneckenschraube e drehbar gelagert ist, Das Ende eines derartigen Schneckentroges d schließt sich auf rler einen Seite an den Auslauf eines Kohlenl:ehälters ua an und mündet mit seinem entgegengesetzten Ende unmittelbar in den unteren Teil der Feuerschüssel, so daß die durch die Schnecke zugeführte Kohle sich unter und um den eigentlichen Feuerkegel schiebt. Die Vorrichtung wird vervollständigt durch eine Welle h mit einem Zahnrad g, das mit einem zweiten Zahnrad f in Eingriff steht, das auf die eigentliche Schnekkenwelle aufgekeilt ist. Die Welle h, wird durch ein Handrad mit Kurbel i oder eine ähnliche Vorrichtung gedreht; auch kann der Antrieb mechanisch erfolgen. Die Geschwindigkeit, finit der die frische Kohle durch die Schnecke in und um den eigentlichen Feuerkegel geschoben wird, wird im wesentlichen davon abhängen, wieviel Kohle das Schmiedefeuer erfordert. Die Schneckentröge d münden mit Vorteil tangential in den Herd der Feuerschüssel, um die eingeführte frische Kohle auf kreisförmiger Bahn vorwärts zu schieben und dadurch möglichst gleichmäßig unterhalb der brennenden Koble zu verteilen. Nebenbei bietet die Feuerung namentlich für Schmieden mit vielen Feuern den wesentlicheil Vorteil. daß alle Fülltrichter, und damit auch alle Feuer, von einer gemeinsamen Bekohlungsanlage, beispielsweise einem Becherwerk und einer über sämtliche Fülltrichter führenden Schnecke, beschickt werden können.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern mittels Zuführung des Brennstoffes von unten, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Brennstoffes in tangentialer Richtung zurFeuerschüssel (a.) so erfolgt, daß der zugeführte Brennstoff sich unter und um den eigentlichen Feuerkegel schiebt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Tröge (d) mit Förderschnecken (e) tangential zur Feuerschüssel (a) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW55807D DE379367C (de) | Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW55807D DE379367C (de) | Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE379367C true DE379367C (de) | 1923-08-21 |
Family
ID=7604988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW55807D Expired DE379367C (de) | Vorrichtung zum Beschicken von Schmiedefeuern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379367C (de) |
-
0
- DE DEW55807D patent/DE379367C/de not_active Expired
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