DE379601C - Einrichtung fuer Druckluftantriebe - Google Patents

Einrichtung fuer Druckluftantriebe

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DE379601C
DE379601C DEA37857D DEA0037857D DE379601C DE 379601 C DE379601 C DE 379601C DE A37857 D DEA37857 D DE A37857D DE A0037857 D DEA0037857 D DE A0037857D DE 379601 C DE379601 C DE 379601C
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DE
Germany
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compressed air
energized
pressure
movement
valve
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Expired
Application number
DEA37857D
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AEG AG
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AEG AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/34Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Einrichtung für Druckluftantriebe. Es sind Druckluftantriebe für Fahrzeugkontroller bekannt, bei denen die hinter dem einen oder andern d---i boiden starr miteinander verbundenen Kolben befindliche. Druckluft zum Entweichen gebracht wird, so daß sich die Kolben in Bewegung setzen. Die Druckluft entweicht jedoch nicht sofort, sondern in Abh<s.ngigkeit von der zu entfernenden Druckluftmenge und von der Größe der Luftaustrittsüffnung. Die Schaltgeschwindigkeit wird hierdurch im allgemeinen sehr beeinträchtigt, wenn man nicht eine allzu große Luftaustrittsöffnung vorsehen will.
  • Nach der vorliegenden Erfindung, die eine weitere Ausbildung der in der Patentschrift 373139 beschriebenen Einrichtung darstellt, können große Schaltgeschwindigkeiten unabhängig von der Größe der Luftaustrittsöffnung erreicht werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, daß der eine der Druckzylinder dauernd Druckluft erhält, während der andere Druckzylinder dauernd mit der Außenluft verbunden bleibt, wobei die druckluftgesteuerte Rastenklinke das Festhalten der Antriebsvorrichtung in den einzelnen Stellungen bewirkt.
  • Die Ventile für die Druckzylinder des Antriebes werden gleichmäßig so ausgeführt, daß sie bei unerregten Spulen die Druckzylinder gegen den Druckluftbehälter absperren und mit der Außenluft verbinden, bei erregten Spulen aber die Druckzylinder gegen die Außenluft absperren und mit dem Druckbehälter verbinden. Das Ventil des Rastenklinkendruckzylinders ist hingegen so ausgebildet, daß es bei erregter Spule den Druckzylinder gegen den Druckluftbehälter absperrt und mit der Aut;enluft verbindet, bei unerregter Spule hingegen den l)ruekzylinder gegen die Außenluft absperrt und mit dem Druckluftbehälter verbindet.
  • Weiterhin soll nach der Erfindung die Hauptschaltwalze nur diejenige Ventilspule schalten, welche zur Bedienung der Rastenklinke vorgesehen ist, während die Ventilspulen für die Bedienung des Druckluttantriebes je nach der Stellung der im Führerschalter befindlichen Schleppwalze abwechselnd, aber bei gleicher Schaltrichtung ununterbrochen gespeist werden.
  • Da der nichtarbeitende, willig druckfreie Kolben dem arbeitenden Kolben keinen Wid--rstand entgegensetzt, kann letzterer seine volle Kraftwirkung ausüben und mit großer Geschwindigkeit schalten. Diese Schaltgeschwindigkeit des Druckluftantriebes kann unter Umständen zu groß sein, so daß die betätigten Schalter darunter leiden. L m in dieser Hinsicht eine Verbesserung zu erzielen, wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung angewandt, durch die eine Dämpfung oder Bremsung des Druckluftantriebe,# bis zu einem beliebigen gewünschten Grade herbeigeführt wird. Dieselbe kann z. B. in einer Einströmdrosselung für den Druckluftzutritt zum arbeitenden Druckzylinder bestehen, in einer mechanischen oder elektrischen Bremse oder in einem von dem Druckluftantrieb selbst angetriebenen, Arbeit leistenden Organ jeglicher Art. Auch steht in dieser Hinsicht das Mittel der Druckluft selbst zur Verfügung. Man kann z. B. Druckluft in Nebenzylindern kleinen Kalibers teilweise komprimieren und durch Luftkanäle sehr kleinen Durchmessers in die Speiseleitung zurücktreiben. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung. Die Abbildung veranschaulicht die Rastenklinke nebst den im Schnitt dargestellten Zylindern und Ventilen. Es bedeutet -7 und 8 die beiden Ventilspulen, die den Druckluftein- bzw. -auslaß der Zylinder g und 1o regeln. Die Kolben 11 und 12 sind mittels der Zahnstange 13 starr verbunden, die auf das punktiert dargestellte Ritze] 14 einwirkt. Auf der gleichen Welle 15 des Ritzels 11 ist die Rastenscheibe 16 angebracht, in die die Rastenklinke 17 eingreift, wenn die Spule 18 aberregt ist und im Zusammenhange damit der Zylinder ig unter Druck gesetzt wird.
  • Die Abb. 2 zeigt den schematischen Schaltplan der Einrichtung. Die Hauptschaltwalze ist mit 20, die in Abhängigkeit von derselben gesteuerte Schleppwalze mit 21, die Fahrtrichtungswalze mit 22 und die durch den Druckluftantrieb betätigte Walze mit 23 bezeichnet. Die Kontakte 34, 35 der Fahrtrichtungswalze 22 dienen zum Anschluß der zu dem Fahrtwender führenden Leitungen. Die Stellungen der Hauptwalze 2o und der Walze 23 sind übereinstimmend mit I, II, . . . V, die Steuerleitungen mit I, 2, ... 6 bezeichnet. Die Einspule des Druckluftantriebes, die mit 25 bezeichnet ist, ist beim Vorwärtsschalten ununterbrochen an die Steuerleitung 1 angeschlossen, während die Ausspule 24 beim Rückwärtsschalten dauernd an der Steuerleitung 6 liegt. Die Spule 18 des Rastenklinkenventils wird durch die Steuerleitungen während der Bewegung der Schaltwalze 23 erregt, und aberregt, wenn der die Walze 23 antreibende Druckluftantrieb angehalten werden soll. Wenn z. B. bei Vorwärtsfahrt aus der Nullage bis zur Stellung IV geschaltet werden soll, so erhält die Einschaltspule von dem Pluspol der Batterie 26 über Leitung 27, Kontakte 28 der Schleppwalze 21, Leitung 29, Kontakte 3o der Walze 22, Leitung 31, Kontaktfinger 32, Kontaktbelag 33 der Hauptwalze und die Steuerleitung I Strom. Gleichzeitig erhält die Spule 18 des Rastenklinkenventils auf dem gleichen Wege über die Steuerleitungen 1, 2, 3 und 4 Strom. Der Druckluftantrieb setzt sich daher in Bewegung und wird in der Stellung IV angehalten, in der der letzte mit der Steuerleitung 4 verbundene Kontaktfinger von dem Belag der Walze 23 abgeleitet, die Ventilspule 18 aberregt wird und hierdurch die Klinke 17 in die Kastenscheibe 16 eingreifen läßt. Der Einschaltzylinder bleibt nichtsdestoweniger unter Druck, da seine Spule durch die Steuerleitung I weitergespeist wird. In gleicher Weise kann die Steuerung bei Vorwärts- oder Rückwärtsschaltung in jeder beliebigen Schaltstellung der Walze 2,3 angehalten werden.
  • Wie in der Einleitung beschrieben, kann zur Dämpfung bei allzu rascher Bewegung des Antriebes einegeeignetearbeitleistendeDämpfungseinrichtung verwendet werden.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z. Einrichtung für Druckluftantriebe nach Patent 373139, dadurch gekennzeichnet, daß der für die eine oder andere Bewegungsrichtung jeweils arbeitende Druckzylinder allein mit Druckluft gespeist wird, der andere Druckzylinder hingegen dauernd mit der freien Luft verbunden bleibt, während das Anhalten der Bewegung in den gewünschten Stellungen durch die Rastenscheibe der angetriebenen Welle und die zugehörige, durch Druckluft gesteuerte Rastenklinke bewirkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ein- bzw. Ausschaltbewegung des Druckluftantriebes veranlassenden Ventile und das die Kastenklinke überwachende Ventil von verschiedener Art sind, daß beispielsweise die ersteren Ventile bei unerregten Spulen die Druckzylinder gegen den Druckbehälter absperren und mit der Außenluft verbinden, bei erregten Spulen die Druckzylinder gegen die Außenluft absperren und mit dem Druckbehälter verbinden, das letztere Ventil aber bei erregter Spule den Druckzylinder gegen den Druckbehälter absperrt und mit der Außenluft verbindet und bei unerregter Spule gegen die Außenluft absperrt und mit dem Druckbehälter verbindet.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschaltwalze nur die Schaltung derjenigen Ventilspule übertragen wird, welche zur Bedienung der Kastenklinke vorgesehen ist, während die Speisung der Ventilspulen für die Bedienung des Druckluftantriebes lediglich von der Stellung des Schleppschalters abhängig gemacht wird.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 und den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen wird, welche die Bewegung des Druckluftantriebes dämpft oder bis zu einem gewünschten Grade abbremst, und daß diese Vorrichtung gegebenenfalls vom Druckluftantrieb selbst mitbetätigt wird.
DEA37857D Einrichtung fuer Druckluftantriebe Expired DE379601C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077248B (de) * 1955-11-14 1960-03-10 Zd Y V I Plzen Narodni Podnik Steuerung des Fahrschalters eines elektrischen Triebfahrzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077248B (de) * 1955-11-14 1960-03-10 Zd Y V I Plzen Narodni Podnik Steuerung des Fahrschalters eines elektrischen Triebfahrzeuges

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