DE3801581C1 - - Google Patents

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DE3801581C1
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Bernd 5600 Wuppertal De Weyerstall
Klaus Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen De Claar
Jan Dipl.-Ing. 7268 Gechingen De Schilling
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T292/1043Swinging
    • Y10T292/1075Operating means
    • Y10T292/1082Motor

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Description

Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß od. dgl. nach dem Ober­ begriff von Anspruch 1.
Das bekannte Kraftfahrzeug-Türschloß, von dem die Erfindung ausgeht, ist ein solches mit motorischer Schließhilfe (DE-PS 34 09 996). Dieses Kraft­ fahrzeug-Türschloß ist in besonderem Maße als Türschloß für die Hecktür eines Kombikraftfahrzeuges geeignet, kann in seinen grundsätzlichen Funk­ tionen aber auch als Seitentürschloß oder als Haubenschloß Verwendung finden. Aus Sicherheitsgründen ist es bei Kraftfahrzeug-Türschlössern Vorschrift, für die Schloßfalle eine Vorschließstellung (Vorrast) und eine Hauptschließ­ stellung (Hauptrast) vorzusehen. Während beim Bringen der Schloßfalle in die Vorschließstellung nur geringe Schließkräfte auftreten, treten auf dem Weg zwischen Vorschließstellung und Hauptschließstellung relativ große, durch die umlaufende Dichtung bestimmte Schließkräfte auf. Bei dem bekannten Kraftfahrzeug-Türschloß ist die Schloßfalle ohne weiteres durch Schließen der entsprechenden Tür von Hand in die Vorschließstellung bringbar, während der Weg von der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung durch die motorische Schließhilfe, also mittels des Hilfsmotors zurückgelegt wird. Das ist sicher technisch zweckmäßig und komfortabel.
Beim Öffnen eines Kraftfahrzeug-Türschlosses, und zwar hier insbesondere eines Hecktürschlosses, durch Betätigen des Außenauslösehebels kann es passieren, daß die Schloßfalle die Öffnungsstellung nicht sofort erreicht, da ungewollt durch Loslassen des Außenauslösehebels die Sperrklinke in Vorschließstellung einfällt und die Schloßfalle nochmals sperrt. Das er­ fordert bei einem nicht mit einer motorischen Schließhilfe ausgerüsteten Kraftfahrzeug-Türschloß ein nochmaliges Betätigen des Außenauslösehebels, was häufig als störend empfunden wird. Besonders häufig passiert das bei durch Druckknöpfe betätigten Außenauslösehebeln, wie sie häufig an Kraft­ fahrzeug-Türschlössern für Hecktüren von Kombikraftfahrzeugen Verwendung finden.
Bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit motorischer Schließhilfe, bei der, wie zumeist vorgesehen, der Hilfsmotor durch Einfallen der Sperrklinke in Vorschließstellung eingeschaltet wird, führt der zuvor geschilderte Funk­ tionsablauf dazu, daß zunächst die motorische Schließhilfe in Schließ­ richtung wieder ausgelöst wird und die Tür ungewollt wieder zuzieht. Bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit motorischer Schließhilfe ist also dieser Effekt ganz besonders störend merkbar.
Schließlich kann es insbesondere bei Seitentüren von Kraftfahrzeugen bei sehr hohen Komfortansprüchen auch als störend empfunden werden, daß die Sperrklinke beim Zuschlagen der Tür über beide Schenkel der als Gabelfalle ausgeführten Schloßfalle, verbunden mit jeweils einem entsprechenden Schlag­ geräusch, hinüberschnappt.
Ausgehend von dem zuvor erläuterten Stand der Technik liegt nun der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Kraftfahrzeug-Türschloß od. dgl. in der Handhabung, insbesondere in der Handhabung bei der Öffnungsbewegung, weiter zu verbessern.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kenn­ zeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird dann, wenn die Sperrklinke durch den Außenauslösehebel in die Freigabestellung geschwenkt worden ist, eine besondere Maßnahme aus­ gelöst, nämlich eine Blockierung der Sperrklinke so lange, bis die Schloß­ falle die Vorschließstellung passiert hat. Ggf. kann eine gleiche Funktion auch ausgelöst vom Innenauslösehebel auftreten, wenn überhaupt ein Innen­ auslösehebel vorhanden ist. Das ist bei den Hecktüren von Kombikraftfahr­ zeugen nicht immer der Fall.
Die Sperrklinke wird also beim normalen Öffnen der Tür von außen her zunächst in Freigabestellung geschwenkt, so daß die Schloßfalle freigegeben wird. Nun wird die Sperrklinke aber, anders als im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, in Freigabestellung gehalten, unabhängig von dem weiteren Betätigungszustand des Außenauslösehebels, insbesondere also auch beim Los­ lassen eines entsprechenden äußeren Druckschließzylinders od. dgl. Die Schloßfalle kann unbehindert die Vorschließstellung passieren und voll in Öffnungsstellung schwenken. Folglich ist systematisch ausgeschlossen, daß sich die Sperrklinke versehentlich in Vorschließstellung "verhakt", die eingangs erläuterten unschönen Folgen sind systematisch ausgeschlossen.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug- Türschloß od. dgl. auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird zunächst auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche verwiesen. Diese Ansprüche und weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen werden im übrigen in Ver­ bindung mit der Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Er­ findung anhand der Zeichnung weiter erläutert. Die einzige Figur der Zeich­ nung zeigt in schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Kraftfahr­ zeug-Türschloß in der Ausführungsform für die Hecktür eines Kombikraftfahr­ zeuges, und zwar in Hauptschließstellung.
Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-Türschloß kann nicht nur, wie darge­ stellt, für die Hecktür 1 eines Kombikraftfahrzeuges eingesetzt werden, sondern ebenso in entsprechender Anpassung an die dortige Schloßkonstruk­ tion für Seitentüren, Hauben usw. An der in der einzigen Figur dargestellten Hecktür 1 ist zunächst ein Druckschließzylinder 2 zu erkennen, durch den die Außenbetätigung des Türschlosses erfolgt. Nicht dargestellt ist ein zu dem Kraftfahrzeug-Türschloß in der Hecktür 1 korrespondierender Schließ­ kolben am Türrahmen. Gut erkennbar hingegen ist eine Schloßfalle 3, die im hier dargestellten Ausführungsbeispiel als schwenkbar gelagerte Gabel­ falle ausgeführt ist, eine die Schloßfalle 3 in Schließstellung, d. h. sowohl in einer Vorschließstellung als auch in einer Hauptschließstellung sperrende, schwenkbar gelagerte Sperrklinke 4 und eine Schließmechanik 5 zur Betätigung von Schloßfalle 3 und Sperrklinke 4. Die einzelnen Teile der Schließmechanik 5 werden nur insoweit erläutert, wie sie für das Ver­ ständnis der Lehre der Erfindung von Bedeutung sind.
Die Schließmechanik 5 weist zunächst einen Außenauslösehebel 6 auf. Nicht dargestellt ist, daß meistens auch ein lnnenauslösehebel vorgesehen ist, der im hier dargestellten Ausführungsbeispiel ohne weiteres auch am Außen­ auslösehebel 6 angreifen und in gleicher Weise wie dieser in Wirkung treten könnte. Entsprechend einem bevorzugten Anwendungsfall der Erfindung ist das hier dargestellte Kraftfahrzeug-Türschloß im übrigen in der Schließmecha­ nik 5 mit einem in Wirkverbindung mit der Schloßfalle 3 stehenden, die Schloßfalle 3 motorisch aus der Vorschließstellung in die Hauptschließ­ stellung schwenkenden Hilfsmotor versehen, von dem hier nur ein Abtriebs­ kurbelarm 7 dargestellt ist. Wie der Hilfsmotor am Abtriebskurbelarm 7 hier im einzelnen angelenkt ist und um welche Art von Hilfsmotor es sich handelt - Elektromotor, Pneumatikmotor, Hydraulikmotor usw. - kann hier offenbleiben. Lediglich zum besseren Verständnis der dargestellten Schloß­ konstruktion ist darauf hinzuweisen, daß das hier konkret dargestellte Kraftfahrzeug-Türschloß in der Schließmechanik 5 eine schwenkbare, an einem Mitnehmerzapfen 8 der Schloßfalle 3 unter Zwischenschaltung einer Hilfs­ kulisse 9 angreifende Kulisse 10 aufweist, die mit dem Abtriebskurbelarm 7 schwenkbar verbunden ist. Zwischen dem Abtriebskurbelarm 7 und der Schloß­ falle 3, d. h. hier dem Mitnehmerzapfen 8 der Schloßfalle 3 ist eine aus­ rastbare Kupplung vorgesehen, die ein zwischen der Kulisse 10 und der Hilfskulisse 9 wirksames Kraftübertragungselement 11 aufweist. Das Kraft­ übertragungselement 11 ist manuell aus einer die Kulisse 10 mit der Hilfs­ kulisse 9 kuppelnden Betriebsstellung, in der einzigen Figur dargestellt, in eine Lösestellung und umgekehrt schwenkbar. Im übrigen ist gestrichelt angedeutet, wie der Druckschließzylinder 2 in der Schließmechanik 5 un­ mittelbar auf eine Kraftübertragungsplatte 12 am Außenauslösehebel 6 wirkt, so daß dieser um seine Schwenkachse 13 zum Öffnen der Tür entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden kann. Beim Schwenken des Außenauslösehe­ bels 6 nimmt dieser über eine entsprechende Steuerfläche 14 einen Mitnehmer­ zapfen 15 der Sperrklinke 4 mit, so daß die Sperrklinke 4 in die Freigabe­ stellung geschwenkt, d. h. angehoben wird.
Wie bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit motorischer Schließhilfe üblich, ist im übrigen auch bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Hilfsmotor durch Einfallen der Sperrklinke 4 in Vorschließstellung ein­ schaltbar, so daß dann die Schloßfalle 3 über Abtriebskurbelarm 7, Kulisse 10, Kraftübertragungselement 11, Hilfskulisse 9 und Mitnehmerzapfen 8 als Kraft­ übertragungszug in die Hauptschließstellung schwenkbar ist. Dort fällt die Sperrklinke 4 in die Hauptrast ein und sperrt die Schloßfalle 3.
Wesentlich ist nun, daß die bei in Hauptschließstellung befindlicher Schloß­ falle 3 durch Betätigen des Außenauslösehebels 6, ggf. auch des Innenaus­ lösehebels, in die Freigabestellung geschwenkte Sperrklinke 4 unabhängig von dem weiteren Betätigungszustand des Außenauslösehebels 6 (bzw. des Innen­ auslösehebels) so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle 3 die Vorschließstellung passiert hat, und danach wieder freige­ geben ist. Der Effekt dieser erfindungsgemäßen Maßnahme ist im allgemeinen Teil der Beschreibung schon erläutert worden, so daß darauf verwiesen wer­ den darf.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel gilt für die Sperrklinke 4, daß diese so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle 3 die Öffnungsstellung erreicht hat. Bei Erreichen der Öffnungsstellung durch die Schloßfalle 3 wird die Sperrklinke 4 wieder freigegeben und kann unter der üblichen Federbelastung in die dann mögliche Stellung einschwenken, aus der heraus sie beim erneuten Schließen der Tür von selbst zunächst in die Vorrast und dann in die Hauptrast an der Schloßfalle 3 einfällt. Die Bewegung der Sperrklinke 4 gegenüber der Schloßfalle 3 entspricht insoweit beim Schließen der Tür dem normalen Ablauf. Ist keine motorische Schließ­ hilfe vorgesehen oder wird die motorische Schließhilfe auf andere Weise als durch das Einfallen der Sperrklinke 4 in die Vorrast eingeschaltet, so ist es grundsätzlich auch denkbar, daß die Sperrklinke so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle erneut die Hauptschließ­ stellung erreicht hat. Das hat hinsichtlich der eingangs erläuterten Komfortfrage den Vorteil, daß ein Schlaggeräusch beim Einfallen der Sperr­ klinke in die Vorschließstellung während des Schließens der Tür nicht auf­ tritt.
Grundsätzlich bestehen alle konstruktiven Möglichkeiten, das Halten der Sperrklinke 4 in der Freigabestellung zu realisieren. Beispielsweise wäre es denkbar, in die Schließmechanik 5 ein Zeitglied, beispielsweise ein me­ chanisches, hydraulisches oder pneumatisches Zeitglied, aufzunehmen, durch das die Sperrklinke nach Betätigen des Außenauslösehebels noch für eine be­ stimmte, vorgegebene Zeitspanne in Freigabestellung gehalten wird, die ausreicht, um die Schloßfalle durch die Vorschließstellung in die Öffnungs­ stellung schwenken zu lassen.
Nach einer in der Zeichnung dargestellten, besonders bevorzugten Lehre der Erfindung gilt aber, daß insoweit die Sperrklinke 4 bzw. ein Mitnehmer­ zapfen 15 der Sperrklinke 4 bzw. ein mit der Sperrklinke 4 bzw. dem Mit­ nehmerzapfen 15 gekuppelter Hilfshebel 16 in Freigabestellung der Sperr­ klinke 4 durch einen in die Bewegungsbahn eingefallenen, vorzugsweise eingeschwenkten Blockierhebel 17 blockiert ist. Der Hilfshebel 16 ist in der einzigen Figur der Zeichnung in Hauptschließstellung bei nichtbe­ tätigtem Außenauslösehebel 6 in durchgezogenen Linien dargestellt, bei betätigtem Außenauslösehebel 6 nimmt er die in der einzigen Figur ge­ strichelt dargestellte Lage ein, in der er vom Blockierhebel 17 blockiert ist. Die Kupplung von Sperrklinke 4 und Hilfshebel 16 erfolgt über den Mitnehmerzapfen 15, dessen Funktion zuvor schon erläutert worden ist.
Die Bewegung des Blockierhebels 17 in die Bewegungsbahn hier des Hilfs­ hebels 16 kann in mechanisch gesteuerter Weise beispielsweise durch eine Hebelübersetzung erfolgen, im hier dargestellten Ausführungsbeispiel gilt aber, daß der Blockierhebel 17 in Einfallsrichtung federbelastet ist, sich normalerweise in Einfallstellung befindet und an der sich in Frei­ gabestellung bewegenden Sperrklinke 4 bzw. an dem Mitnehmerzapfen 15 bzw. an dem Hilfshebel 16 vorbeischnappt.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt auch eine konkrete konstruktive Lösung, wie man erreichen kann, daß die Sperrklinke 4 durch die in die Öffnungsstellung schwenkende Schloßfalle 3 wieder freigegeben wird. Die hier dargestellte Konstruktion zeigt, daß dazu der Blockierhebel 17 mit einem Anschlagarm 18 in die Bewegungsbahn der Schloßfalle 3 bzw. eines Mitnehmerzapfens 8 der Schloßfalle 3 ragt und durch Betätigen des An­ schlagarms aus der die Sperrklinke 4 bzw. den Mitnehmerzapfen 15 bzw. den Hilfshebel 16 blockierenden Einfallstellung in eine die Sperrklinke 4 bzw. den Mitnehmerzapfen 15 bzw. den Hilfshebel 16 freigebende Freigabe­ stellung bewegbar, insbesondere schwenkbar, ist. Wo der Anschlagarm 18 in die Bewegungsbahn der Schloßfalle 3 bzw. des Mitnehmerzapfens 8 ragt, hängt davon ab, in welcher Lage die Sperrklinke 4 wieder aus der Freigabe­ stellung gelöst werden soll. Die dargestellte Position des Anschlagarms 18 entspricht der in Anspruch 2 erläuterten Funktionsweise, am anderen Ende der Bewegungsbahn des Mitnehmerzapfens 8 müßte der Anschlagarm 18 liegen, wenn die in Anspruch 3 erläuterte Funktionsweise verwirklicht werden sollte.
Der erfindungsgemäß vorgesehene Blockierhebel 17 kann in der Schließmecha­ nik 5 schwenkbar angelenkt, aber einteilig ausgeführt sein. Nach einer weiter bevorzugten Lehre der Erfindung gilt aber, daß der Blockierhebel 17 mehrteilig ausgeführt ist und vorzugsweise aus einem mit der Sperrklinke 4 bzw. dem Mitnehmerzapfen 15 bzw. dem Hilfshebel 16 zusammenwirkenden Über­ tragungshebel 19 und einem den Anschlagarm 18 bildenden Umlenkhebel 10 be­ steht, wobei die jeweils freien Arme von Übertragungshebel 19 und Umlenk­ hebel 20 miteinander in Eingriff stehen. Bevorzugt ist es hierbei, daß die freien Arme des Übertragungshebels 19 und des Umlenkhebels 20 über einen Zapfen 21 und ein Langloch 22 miteinander in Eingriff stehen.
Im übrigen zeigt die einzige Figur, daß hier der Übertragungshebel 19 eine am Hilfshebel 16 blockierend zur Anlage kommende Anschlagverstärkung auf­ weist, die lediglich aus fertigungstechnischen Gründen gesondert auf den Übertragungshebel 19 aufgepunktet ist.
Schließlich zeigt die einzige Figur, daß im hier dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel die Federbelastung des Blockierhebels 17 durch eine am Umlenkhebel 20 angeordnete Feder 23 erfolgt. Die am Umlenk­ hebel 20 angeordnete Feder 23 spannt den Umlenkhebel 20 in Richtung auf die Bewegungsbahn des Mitnehmerzapfens 8 der Schloßfalle 3 und den Über­ tragungshebel 19 in Einfallsrichtung des Blockierhebels 17 vor, also in die in der einzigen Figur dargestellte Lage.

Claims (10)

1. Kraftfahrzeug-Türschloß od. dgl. mit einer schwenkbar gelagerten Schloß­ falle (3), einer die Schloßfalle (3) in einer Vorschließstellung und einer Hauptschließstellung sperrenden, schwenkbar gelagerten Sperrklinke (4) und einer Schließmechanik (5) zur Betätigung von Schloßfalle (3) und Sperrklin­ ke (4), wobei die Schließmechanik (5) einen Außenauslösehebel (6), vorzugs­ weise auch einen Innenauslösehebel, und, vorzugsweise, einen in Wirkverbin­ dung mit der Schloßfalle (3) stehenden, die Schloßfalle (3) motorisch aus der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung schwenkenden Hilfsmotor aufweist, wobei bei Betätigen des Außenauslösehebels (6) die Sperrklinke (4) in eine die Schloßfalle (3) nicht sperrende Freigabestellung schwenkbar, insbesondere anhebbar ist und wobei, vorzugsweise, der Hilfsmotor durch Einfallen der Sperrklinke (4) in Vorschließstellung einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bei in Hauptschließ­ stellung befindlicher Schloßfalle (3) durch Betätigen des Außenauslösehe­ bels (6), ggf. auch des Innenauslösehebels, in die Freigabestellung ge­ schwenkte Sperrklinke (4) unabhängig von dem weiteren Betätigungszustand des Außenauslösehebels (6) (bzw. des Innenauslösehebels) so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle (3) die Vorschließ­ stellung passiert hat, und danach wieder freigegeben ist.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (4) so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle (3) die Öffnungsstellung erreicht hat.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle erneut die Hauptschließstellung erreicht hat.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Sperrklinke (4) bzw. ein Mitnehmerzapfen (15) der Sperrklinke (4) bzw. ein mit der Sperrklinke (4) bzw. dem Mitnehmerzapfen (15) gekuppelter Hilfshebel (16) in Freigabestellung der Sperrklinke (4) durch einen in die Bewegungsbahn eingefallenen, vorzugsweise eingeschwenkten Blockierhebel (17) blockiert ist.
5. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Blockierhebel (17) in Einfallsrichtung federbelastet ist, sich normaler­ weise in Einfallstellung befindet und an der sich in Freigabestellung be­ wegenden Sperrklinke (4) bzw. an dem Mitnehmerzapfen (15) bzw. an dem Hilfs­ hebel (16) vorbeischnappt.
6. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Blockierhebel (17) mit einem Anschlagarm (18) in die Bewegungsbahn der Schloßfalle (3) bzw. eines Mitnehmerzapfens (8) der Schloßfalle (3) ragt und durch Betätigen des Anschlagarms aus der die Sperrklinke (4) bzw. den Mitnehmerzapfen (15) bzw. den Hilfshebel (16) blockierenden Einfall­ stellung in eine die Sperrklinke (4) bzw. den Mitnehmerzapfen (15) bzw. den Hilfshebel (16) freigebende Freigabestellung bewegbar, insbesondere schwenkbar, ist.
7. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Blockierhebel (17) mehrteilig ausgeführt ist und vorzugsweise aus einem mit der Sperrklinke (4) bzw. dem Mitnehmerzapfen (15) bzw. dem Hilfshebel (16) zusammenwirkenden Übertragungshebel (19) und einem den Anschlagarm (18) bildenden Umlenkhebel (20) besteht, wobei die jeweils freien Arme von Übertragungshebel (19) und Umlenkhebel (20) mit­ einander in Eingriff stehen.
8. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Arme des Übertragungshebels (19) und des Umlenkhebels (20) über einen Zapfen (21) und ein Langloch (22) miteinander in Eingriff stehen.
9. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 7 oder 8, daß der Übertragungs­ hebel (19) eine Anschlagverstärkung aufweist.
10. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Federbelastung des Blockierhebels (17) durch eine am Umlenkhebel (20) angeordnete Feder (23) erfolgt.
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