DE3801581C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß od. dgl. nach dem Ober
begriff von Anspruch 1.
Das bekannte Kraftfahrzeug-Türschloß, von dem die Erfindung ausgeht, ist
ein solches mit motorischer Schließhilfe (DE-PS 34 09 996). Dieses Kraft
fahrzeug-Türschloß ist in besonderem Maße als Türschloß für die Hecktür
eines Kombikraftfahrzeuges geeignet, kann in seinen grundsätzlichen Funk
tionen aber auch als Seitentürschloß oder als Haubenschloß Verwendung finden.
Aus Sicherheitsgründen ist es bei Kraftfahrzeug-Türschlössern Vorschrift,
für die Schloßfalle eine Vorschließstellung (Vorrast) und eine Hauptschließ
stellung (Hauptrast) vorzusehen. Während beim Bringen der Schloßfalle in
die Vorschließstellung nur geringe Schließkräfte auftreten, treten auf dem
Weg zwischen Vorschließstellung und Hauptschließstellung relativ große,
durch die umlaufende Dichtung bestimmte Schließkräfte auf. Bei dem bekannten
Kraftfahrzeug-Türschloß ist die Schloßfalle ohne weiteres durch Schließen
der entsprechenden Tür von Hand in die Vorschließstellung bringbar, während
der Weg von der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung durch die
motorische Schließhilfe, also mittels des Hilfsmotors zurückgelegt wird.
Das ist sicher technisch zweckmäßig und komfortabel.
Beim Öffnen eines Kraftfahrzeug-Türschlosses, und zwar hier insbesondere
eines Hecktürschlosses, durch Betätigen des Außenauslösehebels kann es
passieren, daß die Schloßfalle die Öffnungsstellung nicht sofort erreicht,
da ungewollt durch Loslassen des Außenauslösehebels die Sperrklinke in
Vorschließstellung einfällt und die Schloßfalle nochmals sperrt. Das er
fordert bei einem nicht mit einer motorischen Schließhilfe ausgerüsteten
Kraftfahrzeug-Türschloß ein nochmaliges Betätigen des Außenauslösehebels,
was häufig als störend empfunden wird. Besonders häufig passiert das bei
durch Druckknöpfe betätigten Außenauslösehebeln, wie sie häufig an Kraft
fahrzeug-Türschlössern für Hecktüren von Kombikraftfahrzeugen Verwendung
finden.
Bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit motorischer Schließhilfe, bei der,
wie zumeist vorgesehen, der Hilfsmotor durch Einfallen der Sperrklinke in
Vorschließstellung eingeschaltet wird, führt der zuvor geschilderte Funk
tionsablauf dazu, daß zunächst die motorische Schließhilfe in Schließ
richtung wieder ausgelöst wird und die Tür ungewollt wieder zuzieht. Bei
einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit motorischer Schließhilfe ist also dieser
Effekt ganz besonders störend merkbar.
Schließlich kann es insbesondere bei Seitentüren von Kraftfahrzeugen bei
sehr hohen Komfortansprüchen auch als störend empfunden werden, daß die
Sperrklinke beim Zuschlagen der Tür über beide Schenkel der als Gabelfalle
ausgeführten Schloßfalle, verbunden mit jeweils einem entsprechenden Schlag
geräusch, hinüberschnappt.
Ausgehend von dem zuvor erläuterten Stand der Technik liegt nun der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Kraftfahrzeug-Türschloß od. dgl.
in der Handhabung, insbesondere in der Handhabung bei der Öffnungsbewegung,
weiter zu verbessern.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit
den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kenn
zeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird dann, wenn die Sperrklinke durch den Außenauslösehebel
in die Freigabestellung geschwenkt worden ist, eine besondere Maßnahme aus
gelöst, nämlich eine Blockierung der Sperrklinke so lange, bis die Schloß
falle die Vorschließstellung passiert hat. Ggf. kann eine gleiche Funktion
auch ausgelöst vom Innenauslösehebel auftreten, wenn überhaupt ein Innen
auslösehebel vorhanden ist. Das ist bei den Hecktüren von Kombikraftfahr
zeugen nicht immer der Fall.
Die Sperrklinke wird also beim normalen Öffnen der Tür von außen her zunächst
in Freigabestellung geschwenkt, so daß die Schloßfalle freigegeben wird.
Nun wird die Sperrklinke aber, anders als im Stand der Technik, von dem die
Erfindung ausgeht, in Freigabestellung gehalten, unabhängig von dem weiteren
Betätigungszustand des Außenauslösehebels, insbesondere also auch beim Los
lassen eines entsprechenden äußeren Druckschließzylinders od. dgl. Die
Schloßfalle kann unbehindert die Vorschließstellung passieren und voll in
Öffnungsstellung schwenken. Folglich ist systematisch ausgeschlossen, daß
sich die Sperrklinke versehentlich in Vorschließstellung "verhakt", die
eingangs erläuterten unschönen Folgen sind systematisch ausgeschlossen.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-
Türschloß od. dgl. auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird zunächst
auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche verwiesen. Diese Ansprüche
und weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen werden im übrigen in Ver
bindung mit der Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Er
findung anhand der Zeichnung weiter erläutert. Die einzige Figur der Zeich
nung zeigt in schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes Kraftfahr
zeug-Türschloß in der Ausführungsform für die Hecktür eines Kombikraftfahr
zeuges, und zwar in Hauptschließstellung.
Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-Türschloß kann nicht nur, wie darge
stellt, für die Hecktür 1 eines Kombikraftfahrzeuges eingesetzt werden,
sondern ebenso in entsprechender Anpassung an die dortige Schloßkonstruk
tion für Seitentüren, Hauben usw. An der in der einzigen Figur dargestellten
Hecktür 1 ist zunächst ein Druckschließzylinder 2 zu erkennen, durch den
die Außenbetätigung des Türschlosses erfolgt. Nicht dargestellt ist ein zu
dem Kraftfahrzeug-Türschloß in der Hecktür 1 korrespondierender Schließ
kolben am Türrahmen. Gut erkennbar hingegen ist eine Schloßfalle 3, die
im hier dargestellten Ausführungsbeispiel als schwenkbar gelagerte Gabel
falle ausgeführt ist, eine die Schloßfalle 3 in Schließstellung, d. h.
sowohl in einer Vorschließstellung als auch in einer Hauptschließstellung
sperrende, schwenkbar gelagerte Sperrklinke 4 und eine Schließmechanik 5
zur Betätigung von Schloßfalle 3 und Sperrklinke 4. Die einzelnen Teile
der Schließmechanik 5 werden nur insoweit erläutert, wie sie für das Ver
ständnis der Lehre der Erfindung von Bedeutung sind.
Die Schließmechanik 5 weist zunächst einen Außenauslösehebel 6 auf. Nicht
dargestellt ist, daß meistens auch ein lnnenauslösehebel vorgesehen ist,
der im hier dargestellten Ausführungsbeispiel ohne weiteres auch am Außen
auslösehebel 6 angreifen und in gleicher Weise wie dieser in Wirkung treten
könnte. Entsprechend einem bevorzugten Anwendungsfall der Erfindung ist das
hier dargestellte Kraftfahrzeug-Türschloß im übrigen in der Schließmecha
nik 5 mit einem in Wirkverbindung mit der Schloßfalle 3 stehenden, die
Schloßfalle 3 motorisch aus der Vorschließstellung in die Hauptschließ
stellung schwenkenden Hilfsmotor versehen, von dem hier nur ein Abtriebs
kurbelarm 7 dargestellt ist. Wie der Hilfsmotor am Abtriebskurbelarm 7
hier im einzelnen angelenkt ist und um welche Art von Hilfsmotor es sich
handelt - Elektromotor, Pneumatikmotor, Hydraulikmotor usw. - kann hier
offenbleiben. Lediglich zum besseren Verständnis der dargestellten Schloß
konstruktion ist darauf hinzuweisen, daß das hier konkret dargestellte
Kraftfahrzeug-Türschloß in der Schließmechanik 5 eine schwenkbare, an einem
Mitnehmerzapfen 8 der Schloßfalle 3 unter Zwischenschaltung einer Hilfs
kulisse 9 angreifende Kulisse 10 aufweist, die mit dem Abtriebskurbelarm 7
schwenkbar verbunden ist. Zwischen dem Abtriebskurbelarm 7 und der Schloß
falle 3, d. h. hier dem Mitnehmerzapfen 8 der Schloßfalle 3 ist eine aus
rastbare Kupplung vorgesehen, die ein zwischen der Kulisse 10 und der
Hilfskulisse 9 wirksames Kraftübertragungselement 11 aufweist. Das Kraft
übertragungselement 11 ist manuell aus einer die Kulisse 10 mit der Hilfs
kulisse 9 kuppelnden Betriebsstellung, in der einzigen Figur dargestellt,
in eine Lösestellung und umgekehrt schwenkbar. Im übrigen ist gestrichelt
angedeutet, wie der Druckschließzylinder 2 in der Schließmechanik 5 un
mittelbar auf eine Kraftübertragungsplatte 12 am Außenauslösehebel 6 wirkt,
so daß dieser um seine Schwenkachse 13 zum Öffnen der Tür entgegen dem
Uhrzeigersinn geschwenkt werden kann. Beim Schwenken des Außenauslösehe
bels 6 nimmt dieser über eine entsprechende Steuerfläche 14 einen Mitnehmer
zapfen 15 der Sperrklinke 4 mit, so daß die Sperrklinke 4 in die Freigabe
stellung geschwenkt, d. h. angehoben wird.
Wie bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit motorischer Schließhilfe üblich,
ist im übrigen auch bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der
Hilfsmotor durch Einfallen der Sperrklinke 4 in Vorschließstellung ein
schaltbar, so daß dann die Schloßfalle 3 über Abtriebskurbelarm 7, Kulisse 10,
Kraftübertragungselement 11, Hilfskulisse 9 und Mitnehmerzapfen 8 als Kraft
übertragungszug in die Hauptschließstellung schwenkbar ist. Dort fällt die
Sperrklinke 4 in die Hauptrast ein und sperrt die Schloßfalle 3.
Wesentlich ist nun, daß die bei in Hauptschließstellung befindlicher Schloß
falle 3 durch Betätigen des Außenauslösehebels 6, ggf. auch des Innenaus
lösehebels, in die Freigabestellung geschwenkte Sperrklinke 4 unabhängig
von dem weiteren Betätigungszustand des Außenauslösehebels 6 (bzw. des Innen
auslösehebels) so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die
Schloßfalle 3 die Vorschließstellung passiert hat, und danach wieder freige
geben ist. Der Effekt dieser erfindungsgemäßen Maßnahme ist im allgemeinen
Teil der Beschreibung schon erläutert worden, so daß darauf verwiesen wer
den darf.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel gilt für die Sperrklinke 4, daß diese
so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle 3 die
Öffnungsstellung erreicht hat. Bei Erreichen der Öffnungsstellung durch
die Schloßfalle 3 wird die Sperrklinke 4 wieder freigegeben und kann unter
der üblichen Federbelastung in die dann mögliche Stellung einschwenken,
aus der heraus sie beim erneuten Schließen der Tür von selbst zunächst in
die Vorrast und dann in die Hauptrast an der Schloßfalle 3 einfällt. Die
Bewegung der Sperrklinke 4 gegenüber der Schloßfalle 3 entspricht insoweit
beim Schließen der Tür dem normalen Ablauf. Ist keine motorische Schließ
hilfe vorgesehen oder wird die motorische Schließhilfe auf andere Weise
als durch das Einfallen der Sperrklinke 4 in die Vorrast eingeschaltet, so
ist es grundsätzlich auch denkbar, daß die Sperrklinke so lange in der
Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle erneut die Hauptschließ
stellung erreicht hat. Das hat hinsichtlich der eingangs erläuterten
Komfortfrage den Vorteil, daß ein Schlaggeräusch beim Einfallen der Sperr
klinke in die Vorschließstellung während des Schließens der Tür nicht auf
tritt.
Grundsätzlich bestehen alle konstruktiven Möglichkeiten, das Halten der
Sperrklinke 4 in der Freigabestellung zu realisieren. Beispielsweise wäre
es denkbar, in die Schließmechanik 5 ein Zeitglied, beispielsweise ein me
chanisches, hydraulisches oder pneumatisches Zeitglied, aufzunehmen, durch
das die Sperrklinke nach Betätigen des Außenauslösehebels noch für eine be
stimmte, vorgegebene Zeitspanne in Freigabestellung gehalten wird, die
ausreicht, um die Schloßfalle durch die Vorschließstellung in die Öffnungs
stellung schwenken zu lassen.
Nach einer in der Zeichnung dargestellten, besonders bevorzugten Lehre der
Erfindung gilt aber, daß insoweit die Sperrklinke 4 bzw. ein Mitnehmer
zapfen 15 der Sperrklinke 4 bzw. ein mit der Sperrklinke 4 bzw. dem Mit
nehmerzapfen 15 gekuppelter Hilfshebel 16 in Freigabestellung der Sperr
klinke 4 durch einen in die Bewegungsbahn eingefallenen, vorzugsweise
eingeschwenkten Blockierhebel 17 blockiert ist. Der Hilfshebel 16 ist
in der einzigen Figur der Zeichnung in Hauptschließstellung bei nichtbe
tätigtem Außenauslösehebel 6 in durchgezogenen Linien dargestellt, bei
betätigtem Außenauslösehebel 6 nimmt er die in der einzigen Figur ge
strichelt dargestellte Lage ein, in der er vom Blockierhebel 17 blockiert
ist. Die Kupplung von Sperrklinke 4 und Hilfshebel 16 erfolgt über den
Mitnehmerzapfen 15, dessen Funktion zuvor schon erläutert worden ist.
Die Bewegung des Blockierhebels 17 in die Bewegungsbahn hier des Hilfs
hebels 16 kann in mechanisch gesteuerter Weise beispielsweise durch eine
Hebelübersetzung erfolgen, im hier dargestellten Ausführungsbeispiel gilt
aber, daß der Blockierhebel 17 in Einfallsrichtung federbelastet ist,
sich normalerweise in Einfallstellung befindet und an der sich in Frei
gabestellung bewegenden Sperrklinke 4 bzw. an dem Mitnehmerzapfen 15 bzw.
an dem Hilfshebel 16 vorbeischnappt.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt auch eine konkrete konstruktive
Lösung, wie man erreichen kann, daß die Sperrklinke 4 durch die in die
Öffnungsstellung schwenkende Schloßfalle 3 wieder freigegeben wird. Die
hier dargestellte Konstruktion zeigt, daß dazu der Blockierhebel 17 mit
einem Anschlagarm 18 in die Bewegungsbahn der Schloßfalle 3 bzw. eines
Mitnehmerzapfens 8 der Schloßfalle 3 ragt und durch Betätigen des An
schlagarms aus der die Sperrklinke 4 bzw. den Mitnehmerzapfen 15 bzw. den
Hilfshebel 16 blockierenden Einfallstellung in eine die Sperrklinke 4
bzw. den Mitnehmerzapfen 15 bzw. den Hilfshebel 16 freigebende Freigabe
stellung bewegbar, insbesondere schwenkbar, ist. Wo der Anschlagarm 18
in die Bewegungsbahn der Schloßfalle 3 bzw. des Mitnehmerzapfens 8 ragt,
hängt davon ab, in welcher Lage die Sperrklinke 4 wieder aus der Freigabe
stellung gelöst werden soll. Die dargestellte Position des Anschlagarms 18
entspricht der in Anspruch 2 erläuterten Funktionsweise, am anderen Ende
der Bewegungsbahn des Mitnehmerzapfens 8 müßte der Anschlagarm 18 liegen,
wenn die in Anspruch 3 erläuterte Funktionsweise verwirklicht werden sollte.
Der erfindungsgemäß vorgesehene Blockierhebel 17 kann in der Schließmecha
nik 5 schwenkbar angelenkt, aber einteilig ausgeführt sein. Nach einer
weiter bevorzugten Lehre der Erfindung gilt aber, daß der Blockierhebel 17
mehrteilig ausgeführt ist und vorzugsweise aus einem mit der Sperrklinke 4
bzw. dem Mitnehmerzapfen 15 bzw. dem Hilfshebel 16 zusammenwirkenden Über
tragungshebel 19 und einem den Anschlagarm 18 bildenden Umlenkhebel 10 be
steht, wobei die jeweils freien Arme von Übertragungshebel 19 und Umlenk
hebel 20 miteinander in Eingriff stehen. Bevorzugt ist es hierbei, daß die
freien Arme des Übertragungshebels 19 und des Umlenkhebels 20 über einen
Zapfen 21 und ein Langloch 22 miteinander in Eingriff stehen.
Im übrigen zeigt die einzige Figur, daß hier der Übertragungshebel 19 eine
am Hilfshebel 16 blockierend zur Anlage kommende Anschlagverstärkung auf
weist, die lediglich aus fertigungstechnischen Gründen gesondert auf den
Übertragungshebel 19 aufgepunktet ist.
Schließlich zeigt die einzige Figur, daß im hier dargestellten und insoweit
bevorzugten Ausführungsbeispiel die Federbelastung des Blockierhebels 17
durch eine am Umlenkhebel 20 angeordnete Feder 23 erfolgt. Die am Umlenk
hebel 20 angeordnete Feder 23 spannt den Umlenkhebel 20 in Richtung auf
die Bewegungsbahn des Mitnehmerzapfens 8 der Schloßfalle 3 und den Über
tragungshebel 19 in Einfallsrichtung des Blockierhebels 17 vor, also in
die in der einzigen Figur dargestellte Lage.
Claims (10)
1. Kraftfahrzeug-Türschloß od. dgl. mit einer schwenkbar gelagerten Schloß
falle (3), einer die Schloßfalle (3) in einer Vorschließstellung und einer
Hauptschließstellung sperrenden, schwenkbar gelagerten Sperrklinke (4) und
einer Schließmechanik (5) zur Betätigung von Schloßfalle (3) und Sperrklin
ke (4), wobei die Schließmechanik (5) einen Außenauslösehebel (6), vorzugs
weise auch einen Innenauslösehebel, und, vorzugsweise, einen in Wirkverbin
dung mit der Schloßfalle (3) stehenden, die Schloßfalle (3) motorisch aus
der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung schwenkenden Hilfsmotor
aufweist, wobei bei Betätigen des Außenauslösehebels (6) die Sperrklinke (4)
in eine die Schloßfalle (3) nicht sperrende Freigabestellung schwenkbar,
insbesondere anhebbar ist und wobei, vorzugsweise, der Hilfsmotor durch
Einfallen der Sperrklinke (4) in Vorschließstellung einschaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die bei in Hauptschließ
stellung befindlicher Schloßfalle (3) durch Betätigen des Außenauslösehe
bels (6), ggf. auch des Innenauslösehebels, in die Freigabestellung ge
schwenkte Sperrklinke (4) unabhängig von dem weiteren Betätigungszustand
des Außenauslösehebels (6) (bzw. des Innenauslösehebels) so lange in der
Freigabestellung gehalten ist, bis die Schloßfalle (3) die Vorschließ
stellung passiert hat, und danach wieder freigegeben ist.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrklinke (4) so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis
die Schloßfalle (3) die Öffnungsstellung erreicht hat.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrklinke so lange in der Freigabestellung gehalten ist, bis die
Schloßfalle erneut die Hauptschließstellung erreicht hat.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Sperrklinke (4) bzw. ein Mitnehmerzapfen (15) der
Sperrklinke (4) bzw. ein mit der Sperrklinke (4) bzw. dem Mitnehmerzapfen (15)
gekuppelter Hilfshebel (16) in Freigabestellung der Sperrklinke (4) durch
einen in die Bewegungsbahn eingefallenen, vorzugsweise eingeschwenkten
Blockierhebel (17) blockiert ist.
5. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Blockierhebel (17) in Einfallsrichtung federbelastet ist, sich normaler
weise in Einfallstellung befindet und an der sich in Freigabestellung be
wegenden Sperrklinke (4) bzw. an dem Mitnehmerzapfen (15) bzw. an dem Hilfs
hebel (16) vorbeischnappt.
6. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Blockierhebel (17) mit einem Anschlagarm (18) in die Bewegungsbahn
der Schloßfalle (3) bzw. eines Mitnehmerzapfens (8) der Schloßfalle (3)
ragt und durch Betätigen des Anschlagarms aus der die Sperrklinke (4) bzw.
den Mitnehmerzapfen (15) bzw. den Hilfshebel (16) blockierenden Einfall
stellung in eine die Sperrklinke (4) bzw. den Mitnehmerzapfen (15) bzw.
den Hilfshebel (16) freigebende Freigabestellung bewegbar, insbesondere
schwenkbar, ist.
7. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Blockierhebel (17) mehrteilig ausgeführt ist und
vorzugsweise aus einem mit der Sperrklinke (4) bzw. dem Mitnehmerzapfen (15)
bzw. dem Hilfshebel (16) zusammenwirkenden Übertragungshebel (19) und
einem den Anschlagarm (18) bildenden Umlenkhebel (20) besteht, wobei die
jeweils freien Arme von Übertragungshebel (19) und Umlenkhebel (20) mit
einander in Eingriff stehen.
8. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die freien Arme des Übertragungshebels (19) und des Umlenkhebels (20) über
einen Zapfen (21) und ein Langloch (22) miteinander in Eingriff stehen.
9. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 7 oder 8, daß der Übertragungs
hebel (19) eine Anschlagverstärkung aufweist.
10. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Federbelastung des Blockierhebels (17) durch eine
am Umlenkhebel (20) angeordnete Feder (23) erfolgt.
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