DE380174C - Schlammentleerungsvorrichtung fuer Klaerbecken - Google Patents

Schlammentleerungsvorrichtung fuer Klaerbecken

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DE380174C
DE380174C DEF50570D DEF0050570D DE380174C DE 380174 C DE380174 C DE 380174C DE F50570 D DEF50570 D DE F50570D DE F0050570 D DEF0050570 D DE F0050570D DE 380174 C DE380174 C DE 380174C
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DE
Germany
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sludge
spoon
suction
bridge
emptying device
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Expired
Application number
DEF50570D
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English (en)
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MAX PRUESS
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MAX PRUESS
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Publication of DE380174C publication Critical patent/DE380174C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Schlammentleerungsvorrichtung für Klärbecken.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlammentleerungsvorrichtung für Klärbecken, bei welcher eine Brücke Anwendung findet, die über das Becken, sofern es rechteckigen Grundriß hat, längsverfahrbar oder radialverfahrbar ist, wenn das Becken kreisförmigen Querschnitt aufweist.
  • Um den abgesetzten Schlamm unter Wasser und ohne Störung des Klärbetriebes konsistent abpumpen zu können, ist erfindungsgemäß an der Brücke ein Saugelöffel angeordnet, der an der Brücke entlang verschiebbar und außerdem höhenverstellbar ist. Um die gewünschte Konsistenz des Schlamm es zu erhalten, ist eine Leerlaufeinricht ung angeordnet, so daß beim Ingangsetzen der Einrichtung, beim Wenden des Löffels und wenn ein Wasserdurchbruch stattgefunden hat, das zu dünne Gemisch abgeleitet werden kann.
  • Die Verschiebbarkeit ermöglicht ein geordnetes, reihenweises Entfernen der Schlamm ablagerungen, wobei die Höhenverstellbarkeit nicht nur für Einstellzwecke, sondern auch insofern wichtig ist, als bei starker Schlammablagerung das Aufnehmen des Schlammes in mehreren Schichten nacheinander erfolgen kann; weiter ist die Höhenbeweglichkeit des Saugelöffels von Vorteil, um die Brücke ungehindert durch den Löffel von einem Zil einem anderen Klärbecken fahren zu können.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen Schnitt durch die Kläranlage.
  • Abb. 2 zeigt einen ähnlichen teilweisen Schnitt mit einer Abänderung.
  • Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe einen Schnitt gegenüber einer in Abb. 1 um go0 verdrehten Ebene.
  • Abb. 4 und 5 zeigen in Stirnansicht und Längsschnitt einen Saugelöffel.
  • Abb. 6 zeigt in einem wagerechten Schnitt eine Abart des Saugelöffels.
  • Bei der Anlage nach Abb. 1 erfolgt die Klärung des Abwassers in beliebig vielen, flachen benachbarten Bccken b mit den Einlauföffnungen c. ober der Mittelrimle a zwischen den Beckenreihen liegt frei die fest eingebaute Saugeleitung d, die zum Pumpenhause führt und in die der Schlamm aus dem Becken zu schaffen ist.
  • Auf der Brücke e läuft der schraffiert dargestellte, von Hand oder durch Mutter zu bewegende Wagen f, der das Saugerohr g trägt, welches durch Zahnstangengetriebe h (Abb. 1 und 4) auf und ab bewegt werden kann.
  • Das obere Ende des Saugerohrs g wird durch eine bewegliche Rohrleitung o. dgl. mit einem Anschlußstutzen der Saugeleitung d verbunden.
  • Am unteren Ende des Saugerohrs g ist der Saugelöffel i angebracht, der vorn ganz und oben teilweise offen ist. Die in den Löffel i ausmündende Saugeleitung g ist gemäß Abb. 4 und 5 durch Rechenstäbe k gesichert. Vor den Stäben k mündet eine mit Spritzdü-en ausgerüstete Rohrleitung 1, die mit einer gemäß Abb. 1 neben der Hauptsaugeleitung d liegenden rohrleitung m verbunden ist. Diese Leitung m I dient dazu, je nach der Beschaffenheit des Schlamm es Druckluft oder Druck-und Spülwasser in den Löffel i zu schicken.
  • Man wird Druckluft anwenden, wenn der beim Vorschub in die Schaufel gelangende Schlamm zwar zum Pumpen ausreichenden Wassergehalt besitzt, er aber erst aufgerührt werden muß, um in Bewegung gesetzt werden zu können.
  • Spülwasser wird angewendet, wenn der NVassergehalt des abgelagerten Schlammcs zur Pumpfähigkeit nicht ausreicht. Das in dem Becken über dem Schlamm stehende Wasser kann bei der dauernden Füllung des Löffels mit Schlamm nicht bis zum Mundstück der Saugeleitung g gelangen; man hat daher die Bemessung der Wasserinenge, die man dem Schlamm beim Pumpen durch das Rohr 1 zuführt, fest in der Hand und ist in der Lage, nur so viel Wasser zuzusetzen, wie für die Fortbewegung des Schlammes in den Rohrleitungen unbedingt nötig ist. Bei entsprecht grobkörnigem Schlamm kann das Spülwasser durch das Rohr 1 unter Druck eingespritzt und hierdurch gleichzeitig ein Aufrühren und Pumpfähigmachen des Schlamm es erreicht werden. Reicht ein Zusatz von Spülwasser ohne Druck aus, so wird es nur nötig sein, die Leitung 1 mit dem über dem Schlamm stehenden Wasser in regelbare Verbindung zu bringen.
  • Beim Vorschieben des Wagens f und an ihm feststehenden Löffel i wird der Schlamm streifenweise abgeschnitten. Der Vorschub braucht bei entsprechender Größe des Löffels nur so langsam zu geschehen, daß das durch den Vorschub bewirkte Aufrühren des Schlammes die Klärwirkung im Becken nicht ernstlich herabsetzt.
  • Bei entsprechend großer Schlammhöhe kann der Schlamm in mehreren Schnitten übereinander abgegraben werden. Zweckmäßig erhält die untere Löffelkante einen Kratzer n aus Gummi oder Leder, um die Beckensohle sauber abzuräumen.
  • Zweckmäßig wird ein Löffel von der Form nach den Abb. 4 und 5 um seine senkrechte Achse drehbar an der Brücke befestigt; hat die Brücke dann das Ende eines Beckens erreicht, so wird der den Löffel tragende Wagen f unter gleichzeitiger allmählicher Drehung des Löffels um I80" so weit auf der Brücke zur Seite bewegt, daß der nächste abzunehmende Schlammstreifen sich vor dem Löffel befindet, worauf dessen Abnahme bei Zurückbewegung der Brücke erfolgt.
  • Bei Ausbildung des Saugelöffelkopfes gemäß Abb. 6 braucht dieser nicht gedreht zu werden.
  • Der Saugekopf besteht hier aus drei je um 90-versetzten Kammern L1, L2, L3. Die Saugeleitung g mündet in drei einzelne nach Bedarf eine und abstellbare Saugestutzen in diesen einzelnen Kammern aus. Natürlich ist auch die Spritzleitung I in entsprechender Weise in jede Kopfabteilung einzuführen.
  • In Abb. 2 ist über der Mittelrinne ein fahrbares Pumpenhaus s für sehr große Beckenanlagen dargestellt. Die Pumpe wird an die festverlegte Druckleitung p angeschlossen, die Saugeleitung q ist mit dem Pumpenhaus s verfahrbar. Dabei erhält, um das Pumpenhaus selten verfahren zu brauchen, die Saugeleitung q bei entsprechender Ausdehnung ihrerseits mehrere Anschlußstutzen für die biegsame Brückenleitung.
  • Die Rohrstutzen t (Abb. 2) sind Abzweigungen der Druckleitung p, sie dienen dazu, bei Ingangsetzen der Anlage das Pumpgut in das zu entleerende Becken zurück oder in eine besondere Schmutzwasserrinne zu leiten; das erfolgt so lange, bis die Konsistenz des Fördergutes zum Abbefördern genügend ist. Die Stutzen t können auch bei Unterbrechungen in der Grabarbeit des Saugelölfels eingeschaltet werden.
  • Bei kreisrunden Becken wird man die Brücke sich ständig um einen Mittelpfeiler drehen lassen, wobei der Saugelöffel an der Brücke ständig von innen nach außen oder umgekehrt wandert, so daß der Schlamm in Spiralbahnen aufgenommen wird.
  • Wird bei kreisrunden Beckenanlagen die Schlammflüssigkeit in der Mitte eingeführt, dann lagert sich Schlamm von verschiedener Körnung verschiedenartig ab, der grobkörnigste Schlamm in der Nähe des Zuflusses, der feinkörnige, der sich langsamer absetzt, in größerer Entfernung vom Zufluß, also näher der Außenwand des Beckens. Ein solches Auswaschen des Schlammes nach Korngrößen kann mit der vorliegenden Einrichtung gefördert werden, indem während des Klärbetriebes der Saugelöffel den Schlamm in spiraligen Schnitten von innen nach außen lediglich aufgräbt, also ohne daß der Schlamm aus dem Löffel abgesaugt wird. Durch Einleitung von Druckluft in die Spülleitung t des Löffels i wird hierbei der aufgegrabene Schlamm in dem Löffel aufgewirbelt, die groben Schlammteile fallen hinter dem Löffel schnell zu Boden, während die feinen Schlammteilchen von dem das Klärbecken durchfließende Wasser weiter zur Außenwand getragen werden. Dieser Vorgang läßt sich sinngemäß auch bei rechteckigen Becken ausführen.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Schlammentleerungsvorrichtung für Klärbecken mit einer über das Becken längs- bzw. radialverfahrbaren Brücke, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abpumpen desSchlammes unterWasser ein Saugelöffel (i) entlang der Brücke (e) verschiebbar und höhenverstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Schlammentleerungsvorrichtung für Klärbecken nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugelöffel aus drei je um goo versetzten Kammem gebildet ist, so daß er ohne gedreht zu werden nach drei verschiedenen Richtungen arbeiten kann.
  3. 3. Schlammentleerungsvorrichtung für Klärbecken nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Saugelöffel (i) eine zweckmäßig düsenartig endende. besondere Leitung (t) mündet, durch welche Druckluft oder Druckwasser in den Saugelöffel eingeführt oder Mischwasser aus der über dem Schlamm stehenden Wasser schicht durch die innerhalb des Saugt löffels auftretende Saugewirkung hineingesogen wird.
  4. 4. Schlammentleerungsvorrichtung für Klärbecken nach Ansprüchen 1 - und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlammleitung (g) mit einer zum Klärbecken führenden Leitung (t) verbunden ist, durch welche dünnflüssiger Schlamm in die Klãr anlage zurückgeleitet wird.
DEF50570D Schlammentleerungsvorrichtung fuer Klaerbecken Expired DE380174C (de)

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