DE3810228C2 - - Google Patents
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- DE3810228C2 DE3810228C2 DE3810228A DE3810228A DE3810228C2 DE 3810228 C2 DE3810228 C2 DE 3810228C2 DE 3810228 A DE3810228 A DE 3810228A DE 3810228 A DE3810228 A DE 3810228A DE 3810228 C2 DE3810228 C2 DE 3810228C2
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- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B7/00—Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
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- G02B7/34—Systems for automatic generation of focusing signals using different areas in a pupil plane
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Description
Die Erfindung betrifft einen Signalprozessor für ein Auto
fokus-Videosignal zur Scharfeinstellung einer Kamera gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Signalprozessor ist z. B. aus der DE-PS 31 31 053
bekannt.
Elektronisch gesteuerte Kameras, insbesondere fotografische
Kameras, haben allgemein ein automatisch fokussierendes op
tisches System, mit dem die Scharfeinstellung des aufzu
nehmenden Objekts möglich ist. Fig. 18 zeigt schematisch
die Anordnung eines solchen Autofokus-Systems. Darin sind
ein Aufnahmeobjektiv 1, ein aufzunehmendes Objekt 2, eine
Sichtfeldmaske 3, eine Kondensorlinse 4, eine Blendenmas
ke 5, Teilungslinsen 6 und 7 als bildteilende Elemente und
eine lichtempfindliche Anordnung 8 vorgesehen. Das Auto
fokus-System ist insgesamt mit 9 bezeichnet.
In diesem System ist die Sichtfeldmaske 3 nahe einer film
äquivalenten Ebene 10 angeordnet, die zu dem Objekt 2 über
das Aufnahmeobjektiv 1 konjugiert ist. Auf der filmäquiva
lenten Ebene 10 wird ein scharfes Bild 11 des Objekts 2 er
zeugt, wenn das Aufnahmeobjektiv 1 scharf eingestellt ist.
Die Kondensorlinse 4 und die Blendenmaske 5 teilen das
Licht, welches durch das Aufnahmeobjektiv 1 fällt, in zwei
separate Strahlen. Die Teilungslinsen 6 und 7 sind in einer
optisch konjugierten Position zum Aufnahmeobjektiv 1 über
die Kondensorlinse 4 angeordnet. Das in der filmäquivalen
ten Ebene 10 erzeugte Objektbild 11 wird mit den Teilungs
linsen 6 und 7 als Bilder 11′ in zwei Bereichen eines elek
trische Ladungen ansammelnden Teils PD der lichtempfindli
chen Anordnung 8 reproduziert.
Wenn der Abstand zwischen den scharf eingestellten repro
duzierten Bildern 11′ die Länge l0 hat, wie sie in Fig. 19a
und 20 gezeigt ist, so ist der Abstand zwischen den Bildern
kürzer als l0, wenn das Aufnahmeobjektiv 1 von der Ebene 10
fokussiert, wie es in Fig. 19b gezeigt ist. Der Abstand zwi
schen den reproduzierten Bildern ist jedoch länger als l0,
wenn das Aufnahmeobjektiv 1 hinter der Ebene 10 fokussiert
ist. Da die Änderung des Abstandes zwischen den reprodu
zierten Bildern proportional dem Betrag der Defokussierung
des Aufnahmeobjektivs 1 ist, wird der Abstand gemessen, und
die Daten werden in einer Zentraleinheit für die automati
sche Fokussierung verarbeitet, so daß das Aufnahmeobjek
tiv 1 abhängig von der Richtung und dem Betrag seiner De
fokussierung bewegt werden kann, um es in die Fokussierungs
position zu bringen.
Hierzu muß das Autofokus-Videosignal der lichtempfindlichen
Anordnung 8 in vorbestimmter Weise verarbeitet werden. Elek
tronisch gesteuerte Kameras enthalten einen hierzu geeigne
ten Signalprozessor.
Der Signalprozessor für das Autofokus-Videosignal enthält
folgende Komponenten: einen Fotosensor mit selbsttätiger
Abtastung und einem Ladungen sammelnden Teil zur Ansammlung
elektrischer Ladungen entsprechend der Leuchtdichte des Ob
jekts, einen Überwachungssensor zur Sammlung elektrischer
Ladungen, die den elektrischen Signalladungen entsprechen,
welche auf dem genannten Teil des Fotosensors vorhanden
sind, und einen Dunkelladungssensor zum Sammeln elektri
scher Dunkelladung. Der selbsttätig abtastende Fotosensor
gibt seine Signalladungen sequentiell als Autofokus-Video
signal ab. Ferner ist eine Vergleichsschaltung vorgesehen,
die einen Referenzwert durch Verschieben des Ausgangspegels
des Dunkelladungssensors derart einstellt, daß das Poten
tial der elektrischen Signalladungen des Fotosensors auf
einen vorbestimmten Wert gebracht wird. Die Vergleichs
schaltung liefert ferner bei Umkehrung des Referenzwertes
und des Ausgangspegels des Überwachungssensors ein Ausgangs
signal, welches die Autofokus-Zentraleinheit zur Abgabe ei
nes Befehls veranlaßt, durch den die auf dem genannten Teil
des Fotosensors angesammelte Ladung abgegeben wird. Bei die
sem Signalprozessor für das Autofokus-Videosignal wird der
Abgabebefehl von der Autofokus-Zentraleinheit einer Treiber
schaltung zugeführt, die die elektrischen Signalladungen
des Fotosensors sequentiell als Autofokus-Videosignal einem
Analog/Digital-Umsetzer zuführt.
Ein dunkles Objekt mit schwachem Kontrast erzeugt eine re
lativ kleine Ladungsmenge in dem Ladungen ansammelnden Teil
des Fotosensors und erzeugt dann auch ein Autofokus-Video
signal mit dem schwachen Kontrast entsprechendem Pegelun
terschied, der die Differenz zwischen einem Pegelwert bei
hoher Leuchtdichte und einem Pegelwert bei geringer Leucht
dichte ist. Dieser Pegelunterschied ist dann relativ klein.
Es besteht also der Nachteil, daß die Autofokus-Zentralein
heit unter Nutzung des Autofokus-Videosignals eines Objekts
mit schwachem Kontrast keine richtigen Entfernungsdaten er
zeugen kann, da das Wiederholungsmuster eines solchen Auto
fokus-Videosignals schwach ist.
Ein helles Objekt mit schwachem Kontrast wird gleichfalls
ein schwaches Wiederholungsmuster erzeugen.
Da der Pegel des Autofokus-
Videosignals allgemein abgesenkt ist, kann das helle Auto
fokus-Videosignal mit schwachem Kontrast bei Verstärkung
die Grenze für den Arbeitsbereich überschreiten, jenseits
der ein richtiger Verfahrensablauf nicht mehr gewährleistet
ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Signalprozessor anzugeben,
der Autofokus-Videosignale so verarbeitet, daß eine genaue
Scharfeinstellung der Kamera auch auf Objekte mit schwachem
Kontrast gewährleistet ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs
1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Der Signalprozessor nach der Erfindung hat den Vorteil, daß
ein Autofokus-Videosignal abhängig von der Helligkeit und
dem Kontrast des Objekts so bearbeitet werden kann, daß
sich Signalgrößen ergeben, die zu fehlerfreien Fokussierungsdaten
führen. Wenn der Signalprozessor in eine komplizierte,
elektronisch gesteuerte Multifunktionskamera eingebaut
wird, so erleichtert er deren Konstruktion und kompakte
Ausführung.
Der dem schwachen Kontrast entsprechende Pegelunterschied,
nämlich die Differenz des der hohen Leuchtdichte entsprechenden
Pegels und des der geringen Leuchtdichte entsprechenden
Pegels des Autofokus-Videosignals, die durch das
Objekt mit schwachem Kontrast verursacht wird, wird in
einen Wertebereich verlagert, der einem starken Kontrast
entspricht, in dem dann die Differenz des einer hohen
Leuchtdichte entsprechenden Pegelwertes und des einer geringen
Leuchtdichte entsprechenden Pegelwertes eines Autofokus-Videosignals
eines Objekts mit starkem Kontrast maßgebend
ist.
Bei einer Verstärkung und Pegelverlagerung des Autofokus-Videosignals
kann eine Änderung von einem Objekt schwachen
Kontrastes zu einem Objekt starken Kontrastes möglicherweise
zu einem Autofokus-Videosignal führen, das nach der Verstärkungsregelung
und der Pegelverlagerung den vorgegebenen
Arbeitsbereich überschreitet. Ein solches Autofokus-Videosignal
kann den Analog/Digital-Umsetzer sättigen und dadurch
zu Verzerrungen führen. Dies vermeidet die Weiterbildung
der Erfindung nach Anspruch 2 bzw. 3.
Ein Autofokus-Videosignal hat auch einen Offset gegenüber
dem Referenzpegel des Analog/Digital-Umsetzers. Dieser Off
set hängt von den Schaltungseigenschaften ab. Er führt zu
dem Problem, daß das Autofokus-Videosignal nicht richtig
in die digitale Form umgesetzt werden kann, wenn der Offset
zuvor nicht kompensiert wird. Eine Offsetkompensation
ist bei der Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 4
vorgesehen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Blockdarstellung eines Ausführungsbei
spiels eines Signalprozessors,
Fig. 2 die Schaltungsausführung des Signalprozessors,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Fotosensors,
Fig. 4 ein Ausgangs-Zeitdiagramm des Autofokus-Video
signals des Fotosensors,
Fig. 5 den Zusammenhang zwischen der Ladungssammel
zeit und dem Autofokus-Videosignal des Foto
sensors,
Fig. 6 das Autofokus-Videosignal vor der Offsetkom
pensation,
Fig. 7 das Autofokus-Videosignal nach der Offsetkom
pensation,
Fig. 8 den Zusammenhang zwischen der Ladungssammel
zeit und dem Autofokus-Videosignal für ein
dunkles Objekt,
Fig. 9 ein Flußdiagramm der Arbeitsweise der Autofo
kus-Zentraleinheit für ein dunkles Objekt,
Fig. 10 eine Darstellung der Verstärkungsregelung für
ein dunkles Objekt,
Fig. 11 das Autofokus-Videosignal für ein dunkles Ob
jekt mit schwachem Kontrast,
Fig. 12 das Autofokus-Videosignal nach Fig. 11 bei
höherer Verstärkung,
Fig. 13 das Autofokus-Videosignal für ein helles Ob
jekt mit schwachem Kontrast,
Fig. 14 ein Diagramm zur Erläuterung des Nachteils
einer höheren Verstärkung des Autofokus-Video
signals nach Fig. 13,
Fig. 15 ein Diagramm zur Erläuterung des Autofokus-
Videosignals nach Fig. 14 nach der Pegelver
lagerung,
Fig. 16 das verlagerte Autofokus-Videosignal nach
Fig. 15 bei höherer Verstärkung,
Fig. 17 den Vorgang einer Verstärkungsschaltung,
Fig. 18 eine schematische Darstellung eines Autofokus-
Systems und
Fig. 19 und 20 Diagramme zur Erläuterung des Verfahrens zur
Auswertung eines Fokussierungszustandes mit
einem Autofokus-System.
Fig. 1 zeigt eine Blockdarstellung des Signalprozessors,
Fig. 2 die Schaltungsausführung und Fig. 3 schematisch einen
selbsttätig abtastenden Fotosensor in dem Signalprozessor.
In Fig. 3 ist ein Fotosensor, ein sogenanntes CCD-Element
(charge coupled device) dargestellt. Dieser Fotosensor 20
hat einen elektrische Ladungen sammelnden Teil PD zum Sam
meln signalabhängiger elektrischer Ladungen, eine CCD-An
ordnung zur Übertragung der elektrischen Ladungen, ein Über
tragungstor TG, einen Drainteil 21, drei Überwachungssensoren
M1′, M2′ und M3′ zum Sammeln elektrischer Ladungen, die
den elektrischen Ladungen entsprechen, welche in dem Teil PD
gesammelt sind, und einen Dunkelladungssensor DM1′ zum Sam
meln elektrischer Dunkelladungen. Der Dunkelladungssensor
DM1′ ist mit einem Aluminiumfilm 22 beschichtet.
Der Fotosensor 20 beginnt das Sammeln signalabhängiger
elektrischer Ladungen bei Empfang eines Treiber-Befehls
signals Φint von einer CCD-Treiberschaltung 20′, die in
Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Elektrische Ladungen, die in dem
Ladungen sammelnden Teil PD, den Überwachungssensoren M1′,
M2′ und M3′ und in dem Dunkelladungssensor DM1′ gesammelt
sind, werden über den Drainteil 21 nach Erde abgeleitet,
bis das Treiber-Befehlssignal Φint empfangen wird.
Der Fotosensor 20 beginnt die Übertragung signalabhängiger
elektrischer Ladungen abhängig von Treiber-Befehlssignalen
ΦAD, wodurch das Autofokus-Videosignal bitweise nacheinan
der wie in Fig. 4 gezeigt übertragen wird. Das Treiber-
Befehlssignal ΦAD wird abhängig von der Ausgabe eines Über
tragungstorsignals ΦT ausgegeben. Die zeitliche Steuerung
der Ausgabe dieses Übertragungstorsignals ΦT wird später
erläutert. Die vorstehend erläuterte Anordnung des CCD-Foto
sensors ist bereits bekannt.
Die Ausgangssignale M1, M2 und M3 der Überwachungssensoren
M1′, M2′ und M3′ werden Vergleichern 23, 24 und 25 zugeführt.
Das Ausgangssignal DM1 des Dunkelladungssensors DM1′ wird
einem Eingang eines Subtrahierers 27 über ein Abfrage-Spei
cherglied 26 zugeführt. Eine Referenzspannung V 1 von bei
spielsweise 4 Volt wird dem zweiten Eingang des Subtrahie
rers 27 über eine Referenzspannungs-Einstellschaltung 28
zugeführt, die in Fig. 2 gezeigt ist. Diese Schaltung ent
hält eine Zenerdiode ZD und einen rückgekoppelten Verstär
ker 29, dessen einem Eingang die Versorgungsspannung von
12 Volt über einen Widerstand zugeführt wird.
Dem einen Eingang des Subtrahierers 27 wird auch eine
Schiebespannung zugeführt. Diese wird von einem Digital/
Analog-Umsetzer 30 geliefert. Dieser enthält an seinen Ein
gängen DA 5 bis DA 0 ein Datensignal mit 6 Bit Länge. Der Um
setzer liefert eine Schiebespannung mit dem Referenzwert V 1
von beispielsweise 4 Volt an seinem Ausgang VO, wenn das
Datensignal den Wert 111 111 hat. Die Schiebespannung be
trägt 3,972 Volt, wenn das Datensignal den Wert 111 110 hat.
Auf diese Weise kann die Ausgangsspannung DM1 schrittweise
mit Intervallen von 28 Millivolt geschoben werden abhängig
von der Kombination der Werte 0 und 1 des Datensignals von
6 Bit Länge. Die Spannung des Ausgangssignals DM1 ist ein
später zu beschreibender Referenzwert.
Das Abfrage-Speicherglied 26 enthält einen Schalter 31,
einen Kondensator 32 und eine rückgekoppelte Schaltung 33.
Der Schalter 31 wird geschlossen bei Empfang eines Signals
DMS, und das Abfrage-Speicherglied 26 speichert den Span
nungspegel des Ausgangssignals DM1 des Dunkelladungssensors
DM1′, wenn das Signal DMS empfangen wird. Das Signal
DMS wird von der Autofokus-Zentraleinheit zu einer vorbe
stimmten Zeit nach Beginn der Sammlung elektrischer Ladun
gen erzeugt. Der Grund für die Speicherung des Ausgangs
signals DM1 wird später genannt.
Die Vergleicher 23, 24 und 25, der Subtrahierer 27 und der
Digital/Analog-Umsetzer 30 bilden eine Vergleichsschaltung,
die den Bezugspegel durch Schieben des Ausgangspegels des
Dunkelladungssensors DM1′ so einstellt, daß das Potential
der in dem Ladungen sammelnden Teil PD gesammelten Ladung
einen vorbestimmten Pegel erreichen kann. Die Vergleichs
schaltung erzeugt bei Umkehrung des Referenzpegels und der
Ausgangspegel der Belichtungsmonitoren M1′, M2′ und M3′ ein
Ausgangssignal, durch das die Autofokus-Zentraleinheit
einen Übertragungsbefehl abgibt, der wiederum die Abgabe
der in dem Teil PD gesammelten elektrischen Ladungen be
wirkt. Die Funktion dieser Vergleichsschaltung wird im fol
genden an Hand der Fig. 5 beschrieben.
Das Autofokus-Videosignal wird dem Analog/Digital-Umset
zer 34 (Fig. 1) zur Umsetzung zugeführt und gelangt dann
zur Autofokus-Zentraleinheit. Der Analog/Digital-Umsetzer 34
hat einen Arbeitsbereich, der durch einen Referenzpegel und
durch einen Grenzpegel bestimmt ist. Ein Autofokus-Video
signal, das die Grenzwerte überschreitet, kann den Ana
log/Digital-Umsetzer sättigen und dadurch verzerrt werden.
Außerdem ist es unmöglich, richtige Daten des Objektab
standes zu erhalten, wenn ein Autofokus-Videosignal ohne
weitere Bearbeitung benutzt wird, das von einem Objekt schwa
cher Kontraste erzeugt wird. Vorzugsweise wird daher ein
Autofokus-Videosignal benutzt, dessen Pegel in möglichst wei
ten Grenzen innerhalb des vorgegebenen Arbeitsbereichs ver
änderlich ist.
Wenn die Oberfläche des Fotosensors 20 Licht in gleichmäßi
ger Verteilung empfängt, so leiten die Überwachungssensoren
M1′, M2′ und M3′, der Dunkelladungssensor DM1′ und der die
elektrischen Ladungen sammelnde Teil PD das Sammeln elek
trischer Ladungen zu dem Zeitpunkt ein, wenn das Treiber-
Befehlssignal Φint empfangen wird.
Die Spannungspegel der Ausgangssignale der Überwachungssensoren
M1′, M2′ und M3′ fallen mit der Zeit ab. Entsprechend
diesem Vorgang fällt auch der Spannungspegel der in dem
Teil PD angesammelten elektrischen Ladungen ab. Der Dunkel
ladungssensor DM1′ empfängt kein Licht, jedoch wird mit der
Zeit Dunkelladung angesammelt, so daß der Spannungspegel ADL
des Ausgangssignals DM1 gleichfalls abfällt. Der Spannungs
pegel ADL des Ausgangssignals DM1 wird um einen vorbestimm
ten Betrag nach unten verschoben. Da die Überwachungssensoren
M1′, M2′ und M3′ Licht empfangen, fällt der Spannungs
pegel A der Ausgangssignale M1, M2 und M3 schneller ab als
der Referenzpegel ADL′, der der verlagerte Pegel des Aus
gangssignals DM1 ist.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel der verlagerte Spannungs
pegel ADL′ abgefragt und gespeichert wird, wenn das entspre
chende Signal DMS erzeugt wird, ist der verlagerte Span
nungspegel ADL′ nach dem Abfrage-Speichervorgang konstant.
Nach einer bestimmten Zeit werden der Spannungspegel A und
der konstante Pegel ADL′′ umgekehrt und gemeinsam transpo
niert. Der Grund für den Abfrage-Speichervorgang des Aus
gangssignals DM1 besteht darin, daß ohne ihn die Umkehrung
des Spannungspegels des Referenzpegels und der Ausgangssi
gnale M1, M2 und M3 manchmal nicht eintritt, wenn Dunkella
dung bei einem Temperaturanstieg schnell angesammelt wird,
weil dann ein schneller Abfall des Spannungspegels des Aus
gangssignals DM1 eintritt.
Bei Umkehrung des Referenzpegels ADL′′ und des Spannungspe
gels A werden die Ausgangssignale der Vergleicher 23, 24
und 25 umgekehrt und die umgekehrten Signale M 10, M 20 und
M 30 der Autofokus-Zentraleinheit zugeführt. Abhängig von
diesen umgekehrten Signalen M 10, M 20 und M 30 erzeugt die
Autofokus-Zentraleinheit ein Übertragungstorsignal Φt, das
in Fig. 4 gezeigt ist. Danach erzeugt die CCD-Treiberschal
tung 20′ ein Treiber-Befehlssignal ΦAD abhängig von der
Ausgabe des Übertragungstorsignals Φt nach Fig. 4, und das
Autofokus-Videosignal wird von dem Fotosensor 20 erzeugt.
Die Zeit von der Erzeugung des Treiber-Befehlssignals Φint
bis zur Erzeugung des Übertragungstorsignals Φt ist die
Ladungssammelzeit T, während der signalabhängige elektri
sche Ladungen in dem Teil PD des Fotosensors 20 gesammelt
werden können. Die Ladungssammelzeit T ist bei hellen Ob
jekt relativ kurz, da der Spannungspegel der Ausgangssigna
le M1, M2 und M3 schnell abfällt, wie es durch die Refe
renzmarke A′ gezeigt ist (Fig. 5). Bei dunklem Objekt fällt
der Spannungspegel der Ausgangssignale M1, M2 und M3 lang
sam, und die Ladungssammelzeit T ist relativ lang. Ein vor
bestimmtes Autofokus-Videosignal kann unabhängig von der
Helligkeit des Objekts erzielt werden. Der auf der rechten
Seite der Fig. 5 gezeigte Signalverlauf ist eine schema
tische Darstellung eines solchen Autofokus-Videosignals.
Ist das Objekt zu dunkel, so wird das Übertragungstorsi
gnal Φt manchmal unabhängig von der Länge der Ladungssammel
zeit T nicht erzeugt. Die Autofokus-Zentraleinheit ist des
halb zur Erzeugung des Übertragungstorsignals Φt programmiert,
wenn eine maximale Ladungssammelzeit Tmax vergangen ist.
Dies wird später erläutert.
Das Autofokus-Videosignal wird einem Dunkelladungs-Abfrage-
Speicherglied 35 und einer automatischen Verstärkungsregel
schaltung 37 zugeführt. Die automatische Verstärkungsregel
schaltung 37 enthält einen Vergleicher 38 und einen Signal
verstärker 39. Das Dunkelladungs-Abfrage-Speicherglied 35
enthält einen Schalter 40, einen Kondensator 41 und eine
rückgekoppelte Schaltung 42. Der Schalter 40 wird geschlos
sen bei Empfang des Dunkelladungs-Abfrage-Speichersignals
DSH, um den Dunkelpegel des Autofokus-Videosignals abzufra
gen und zu halten.
Das Autofokus-Videosignal wird hinsichtlich eines Offset
korrigiert, bevor es der automatischen Verstärkungsregel
schaltung 37 zugeführt wird. Das nicht korrigierte Autofo
kus-Videosignal hat vor seiner Zuführung zum Analog/Digital-
Umsetzer einen Offset ΔV durch Schaltungseigenschaften des
Dunkelladungs-Abfrage-Speichergliedes 35 und der Verstär
kungsregelschaltung 37, wie in Fig. 6 dargestellt. Um den
Offset ΔV zu beseitigen, wird zuvor ein Datensignal, das
den Dunkelpegel dem Prozeßreferenzpegel angleicht, dem Di
gital/Analog-Umsetzer 30 über die Eingänge DA 0 bis DA 5 über
den Umsetzer 30 und eine Pegelschiebeschaltung 43 zugeführt.
Ferner wird das Autofokus-Videosignal geprüft, um festzu
stellen, ob sein Dunkelpegel dem Prozeßbezugspegel (Null
pegel) gleich ist, bevor es dem Analog/Digital-Umsetzer 34
zugeführt wird. Wenn der Dunkelpegel gleich dem Prozeßbe
zugspegel ist, werden die Eingabedaten in einen elektronisch
löschbaren, programmierbaren Lesespeicher (EEPROM) 44 ge
speichert. Wenn der Dunkelpegel dem Prozeßbezugspegel nicht
gleich ist, so werden die Eingangsdaten erhöht oder vermin
dert, so daß der Dunkelpegel dem Prozeßbezugspegel gleich
wird, und diese Daten werden dann in dem EEPROM 44 gespei
chert, wenn Gleichheit erreicht ist. Somit wird nach dieser
Offsetkompensation das Autofokus-Videosignal dem Analog-Di
gital-Umsetzer 34 zugeführt, so daß der Umsetzer 30 und die
Pegelschiebeschaltung 43 als Offsetkompensationsschaltung
arbeiten, die das Autofokus-Videosignal des Fotosensors 20
auf den Prozeßbezugspegel einstellt. Deshalb wird der Di
gital/Analog-Umsetzer zum Schieben des Bezugspegels der
Vergleichsschaltung und zur Offsetkompensation genutzt.
Die Pegelschiebeschaltung 43 enthält eine Schaltung 44 zur
schrittweisen Änderung des Schiebewertes. Diese Schaltung
44 enthält Schalter 45 und 46 und Widerstände und kann den
Schieberwert in vier Schritten ändern, abhängig von der
Kombination der Daten, die den Anschlüssen DAS 1 und DAS 2
zugeführt werden. Die Funktion der Schaltung 44 wird spä
ter beschrieben. Zunächst wird die automatische Verstär
kungsregelschaltung 37 erläutert.
Diese Schaltung 37 hat Anschlüsse GA 4, GA 8 und GA 16, mit
diesen Anschlüssen verbundene Schalter und Widerstände und
kann die Schalter 48 und 49 abhängig von Eingangsdaten an
den Anschlüssen GA 4, GA 8 und GA 16 öffnen und schließen, wo
durch ein oder mehrere gewählte Widerstände kurzgeschlos
sen werden und der Verstärkungsfaktor geändert wird. Die
Funktion der automatischen Verstärkungsregelschaltung 37
wird im folgenden an Hand der Fig. 8 bis 12 erläutert.
Wenn das Objekt dunkel ist, so fallen die Spannungspegel
der Ausgangssignale der Überwachungssensoren M1′, M2′ und
M3′ allmählich ab, wie in Fig. 8 gezeigt, jedoch können sie
nicht den Prozeßgrenzwert innerhalb der maximalen Ladungs
sammelzeit Tmax erreichen. Wird das Autofokus-Videosignal
unter diesen Umständen ohne weitere Bearbeitung abgegeben,
so hat es einen geringen, einem schwachen Kontrast ent
sprechenden Pegelunterschied, der der Differenz des einer
geringen Leuchtdichte und des einer hohen Leuchtdichte ent
sprechenden Pegels entspricht, wie in Fig. 11 gezeigt. Wenn
dieses Autofokus-Videosignal dem Analog/Digital-Umsetzer 34
ohne weitere Bearbeitung zugeführt wird, so führt es zu
entsprechend schwachen Scharfeinstellungsdaten, wodurch ein
relativ großer Fehler der Scharfeinstellung verursacht wird.
Deshalb bestimmt die Autofokus-Zentraleinheit, ob die maxi
male Ladungssammelzeit Tmax abgelaufen ist, wie in Fig. 9
gezeigt (Schritt S 1).
Dann wird der Bezugspegel des Dunkelladungssensors DM1′ auf
AGC0/2 durch den Digital/Analog-Umsetzer 30 verschoben
(Schritt S 2).
Dann wird das Auftreten des Treiber-Befehlssignals ΦAD er
wartet (Schritt S 3).
Wenn die Ausgangssignals M1, M2 und M3 sich ändern, wie
Fig. 8 als durchgezogene Linie zeigt, so werden ihre Pegel
relativ zum Referenzpegel AGC0/2 umgekehrt, und deshalb
wird das Übertragungstorsignal Φt in dem Moment erzeugt,
wenn der Bezugspegel auf AGC0/2 geschoben wird, und dadurch
wird das Befehlssignal ΦAD erzeugt.
Der Verlauf des Autofokus-Videosignals, der dann von dem
Fotosensor 20 erzeugt wird, ist in Fig. 8 gezeigt. Dieses
Signal liegt zwischen 50 und 100% des geeigneten Prozeß
bereichs.
Wenn die Amplitude dieses Autofokus-Videosignals verdoppelt
wird, so übersteigt es den Grenzwert des Prozeßbereichs.
Ein derart starkes Autofokus-Videosignal wird bei Weiter
leitung zum Analog/Digital-Umsetzer Verzerrungen verursa
chen. Deshalb wird die Verstärkung für den Referenzpegel
AGC0/2 auf den Wert 1 eingestellt.
Wenn die Ausgangssignale M1, M2 und M3 sich so ändern, wie
es durch die gestrichelte Linie dargestellt ist, so wird
das Treiber-Befehlssignal ΦAD nicht erzeugt, auch wenn der
Referenzpegel auf AGC0/2 geschoben wird. Somit wird ent
schieden, ob das Treiber-Befehlssignal ΦAD erzeugt wurde
(Schritt S 4). Ist dies nicht der Fall, so wird der Refe
renzpegel auf AGC0/4 geschoben (Schritt S 5). In diesem Fall
liegt das Autofokus-Videosignal zwischen 0 und 50% des
geeigneten Prozeßbereichs.
Wenn die Ausgangssignale M1, M2 und M3 die Änderung gemäß
der gestrichelten Linie erfahren, so wird das Treiber-Be
fehlssignal ΦAD erzeugt. Die Verstärkung wird auf den Wert 1
eingestellt, nachdem die Schritte S 6 und S 7 durchgeführt
wurden. Die Information für diese Einstellung wird der auto
matischen Verstärkungsregelschaltung 37 über die Anschlüsse
GA 4 bis GA 16 zugeführt.
Ist das Objekt noch dunkler, so wird das Signal ΦAD nicht
erzeugt, unabhängig von der Einstellung des Referenzpegels
auf AGC0/4. In diesem Fall wird der Schritt S 8 durchgeführt,
um das Übertragungstorsignal Φt zu erzeugen, und es wird
das Auftreten des Signals ΦAD erwartet (Schritte S 9 und S 10).
Der Zusammenhang zwischen der Verschiebung des Bezugspegels
und der Verstärkung ist in Fig. 10 dargestellt. Diese Ver
stärkungseinstellung gewährleistet, daß im wesentlichen
gleichartige Autofokus-Videosignale unabhängig davon erhal
ten werden, ob das Objekt hell oder dunkel ist, und ein
typisches Autofokus-Videosignal gemäß Fig. 11 wird zu einem
Signalverlauf verstärkt, der in Fig. 12 gezeigt ist.
Als nächstes wird die Funktion der Schaltung 44 zur Ein
stellung des Schiebewertes an Hand der Fig. 13 bis 16 er
läutert.
Bei einem hellen, jedoch kontrastschwachen Objekt wird der
allgemeine Pegel des Autofokus-Videosignals gemäß Fig. 13
abgesenkt. Wenn die Verstärkung des Autofokus-Videosignals
bei diesem abgesenkten Pegel erhöht wird, so überschreitet
der untere Grenzwert des Signals den Prozeßgrenzwert, wo
durch der erhaltene Signalverlauf gemäß Fig. 14 verzerrt
wird.
Im Falle eines hellen, jedoch kontrastschwachen Objekts
wird deshalb die Schaltung 44 den Pegelschiebewert für das
Autofokus-Videosignal so verstellen, daß das Signal den Pro
zeßgrenzwert (Nullpegel) nach Fig. 15 erreicht, und danach
wird die Verstärkung angehoben und so eingestellt, daß das
Autofokus-Videosignal innerhalb des geeigneten Prozeßbe
reichs liegt, wie in Fig. 16 gezeigt.
Wenn der allgemeine Pegel des Autofokus-Videosignals zum
Prozeßbezugspegel hin verschoben und dann die Verstärkung
eingestellt wird, so wird das Autofokus-Videosignal auto
matisch eingestellt und dann dem Analog/Digital-Umsetzer 34
zugeführt. Es kann dann bei einer Umschaltung von einem
kontrastschwachen zu einem kontraststarken Objekt den ge
eigneten Prozeßbereich überschreiten. Um dies zu vermei
den, wird geprüft, ob der Prozeßbezugswert des Analog/Digi
tal-Umsetzers 34 über m Bits liegt oder der Prozeßgrenzwert
über n Bits liegt, wie Fig. 17 zeigt. Abhängig von dem Er
gebnis wird dann die automatische Verstärkungsregelung
vorübergehend gesperrt.
Hierzu wird ein 8 Bit-Analog/Digital-Umsetzer 34 verwendet,
so daß die Bedingung m, n 8 besteht.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird
das Autofokus-Videosignal verstärkt, um es anzupassen, wenn
es von einem hellen, jedoch kontrastschwachen Objekt oder
von einem dunklen und kontrastschwachen Objekt erzeugt wird.
Wenn das Autofokus-Videosignal bei dem vorstehend beschrie
benen Ausführungsbeispiel Stör- bzw. Rauschkomponenten vor
der Verstärkung enthält, so werden diese gleichfalls ver
stärkt. Da in elektronisch gesteuerten Kameras verschiede
ne Steuerfunktionen verwirklicht sind, können solche Kompo
nenten Fehlfunktionen hervorrufen. Deshalb sollten sie vor
zugsweise nicht verstärkt werden.
Bei einem dunklen und kontrastschwachen Objekt fällt der
Ausgangspegel der Überwachungssensoren M1′, M2′, M3′ langsam
ab, so daß die Ladungssammelzeit, die durch die Umkehr der
Ausgangspegel der Überwachungssensoren M1′, M2′, M3′ und den
Bezugspegel bestimmt ist, der sich durch Schieben des Aus
gangspegels des Dunkelladungssensors DM1′ ergibt, länger
wird, als diejenige bei hellem, jedoch kontrastschwachem
Objekt, und den Maximalwert Tmax erreicht. Im Falle eines
dunklen und kontrastschwachen Objekts muß deshalb ein ge
eignetes Autofokus-Videosignal durch Verstärken bereitge
stellt werden, so daß in diesem Fall auch die Störkomponen
ten verstärkt werden. Im Gegensatz dazu ist bei einem hel
len, jedoch kontrastschwachen Objekt die Ladungssammelzeit
wesentlich kürzer als die maximale Ladungssammelzeit Tmax,
so daß sie verlängert werden kann. Bei einem hellen, jedoch
kontrastschwachen Objekt wird daher der Bezugspegel durch
Schieben des Ausgangspegels des Dunkelladungssensors DM1′
ohne Verstärkung eingestellt, so daß die Ladungssammelzeit
verlängert wird. Dadurch ergibt sich ein Autofokus-Video
signal, dessen Kontrast gleich demjenigen eines Signals ist,
das sich durch Verstärkung ergibt. Das durch Verlängerung
der Ladungssammelzeit erhaltene Autofokus-Videosignal wird
keine verstärkten Störkomponenten enthalten. Für ein helles,
jedoch kontrastschwaches Objekt nach Fig. 13 wird die Inte
grationszeit beispielsweise verdoppelt anstelle einer ent
sprechenden Verstärkungserhöhung. Dies ergibt ein Signal,
das dem in Fig. 14 gezeigten gleich ist. Sollte dieses Si
gnal Störkomponenten enthalten, so ist deren Betrag nur
halb so groß wie bei einem Autofokus-Videosignal nach Ver
stärkung. Da aber der hohe Signalpegel den Prozeßgrenzwert
überschreitet, tritt eine Verzerrung ein. Dann kann durch
Pegelverschiebung ein unverzerrtes Autofokus-Videosignal
nach Fig. 16 erhalten werden, das im wesentlichen gleich
einem Autofokus-Videosignal ist, welches durch Verstärkung
mit dem Faktor 2 und Pegelschiebung erzielt wird.
Um die Ladungssammelzeit in vorstehend beschriebener Weise
zu verlängern, wird zunächst bei dem in Fig. 9 gezeigten
Schritt S 1 bestimmt, ob die maximale Ladungssammelzeit Tmax
abgelaufen ist. Ist dies nicht der Fall, wird bestimmt, ob
das Signal ΦAD erzeugt wurde. Ist dies der Fall, so wird
der Bezugspegel auf 2 AGC0 geändert (dies entspricht dem
doppelten Anfangs-Bezugspegel), um die Ladungssammelzeit
zu verdoppeln, und es wird das Auftreten des Signals ΦAD
erwartet.
In Fig. 2 sind Schalter 50 und 51 dargestellt, die durch
Anlegen der Bezugsspannung leitend gesteuert werden. Ein
Schalter 53 wird über einen Anschluß TES 1 gesperrt, und
ein Schalter 54 wird über den Anschluß TES 1 leitend ge
steuert. Ferner sind in Fig. 2 Widerstandswerte R1, R2, R3
und R4 dargestellt, denen Multiplikationsfaktoren vorange
stellt sind.
Claims (5)
1. Signalprozessor für ein Autofokus-Videosignal zur
Scharfeinstellung einer Kamera mit
einem das Videosignal in analoger Form aus gespeicherten
Signalladungen sequentiell abgebenden
Fotosensor, einem Videosignalverstärker und einer
digitalen Signalauswerteschaltung, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Pegeländerungsschaltung (43)
den Gesamtpegel des Videosignals in einen für die
digitale Signalauswertung vorgegebenen Arbeitsbereich
verlegt und daß eine abhängig vom Objektkontrast
gesteuerte automatische Verstärkungsregelung
(37) die Verstärkung eines kontrastschwachen Videosignals
so einstellt, daß es die Amplitude
eines kontraststarken Videosignals erhält.
2. Signalprozessor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die automatische Verstärkungsregelschaltung
(37) bei Übergang von einem kontrastschwachen
auf ein kontraststarkes Videosignal vorübergehend
gesperrt wird.
3. Signalprozessor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrung der automatischen Verstärkungsregelschaltung
(37) abhängig von einem Überschreiten
des Arbeitsbereichs eines ihr nachgeschalteten
Analog/Digital-Umsetzers (34) durch das
Videosignal erfolgt.
4. Signalprozessor nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß vor der digitalen Signalauswertung
eine Offsetkompensation durchgeführt
wird.
5. Signalprozessor nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der
automatischen Verstärkungsregelung (37) entsprechend
der jeweiligen Pegeländerung erfolgt.
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| DE3810228C2 true DE3810228C2 (de) | 1992-02-27 |
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-
1989
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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