DE3812733C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3812733C2 DE3812733C2 DE19883812733 DE3812733A DE3812733C2 DE 3812733 C2 DE3812733 C2 DE 3812733C2 DE 19883812733 DE19883812733 DE 19883812733 DE 3812733 A DE3812733 A DE 3812733A DE 3812733 C2 DE3812733 C2 DE 3812733C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- circuit
- switching element
- short
- switching
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/08—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
- H02H3/087—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current for DC applications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/10—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
- H02H7/12—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
- H02H7/122—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for inverters, i.e. DC/AC converters
- H02H7/1227—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for inverters, i.e. DC/AC converters responsive to abnormalities in the output circuit, e.g. short circuit
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/08—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage
- H03K17/082—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage by feedback from the output to the control circuit
- H03K17/0826—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage by feedback from the output to the control circuit in bipolar transistor switches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Electronic Switches (AREA)
- Protection Of Static Devices (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
- Amplifiers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kurzschluß-Schutzschaltung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Kurzschluß-Schutzschaltung ist aus "Elektronik",
9.9.1983, Seiten 125-127, bekannt.
Bei der genannten Kurzschluß-Schutzschaltung sind bereits
Maßnahmen getroffen, um einen Leistungs-MOSFET davor zu
schützen, durch Überstrom zerstört zu werden. Die zu diesem
Zweck vorgesehene Schutzschaltung erzeugt einen kontinuierlichen
Stromfluß von einer Spannungsquelle durch eine Diode und
mehrere Widerstände.
Durch diesen ständigen Stromfluß ist ein Leistungsverlust
gegeben und es muß für eine Wärmeabfuhr gesorgt werden.
Aus der DE-OS 30 03 123 ist eine Überstromschutzschaltung
für einen Leistungstransistor bekannt, bei der ebenfalls
ein Dauerstromfluß vorgesehen ist, so daß sie die gleichen
Nachteile aufweist.
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, eine
Kurzschluß-Schutzschaltung der eingangs genannten Art zu
schaffen, die stromsparend arbeitet.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten
Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß wird der Transistor nur dann eingeschaltet,
wenn ein Schaltelement eingeschaltet ist, so daß Strom
durch den Transistor und einen Widerstand nur dann fließt,
wenn das Schaltelement eingeschaltet ist. Somit arbeitet
die erfindungsggemäße Kurzschluß-Schutzschaltung während des
Betriebs stromsparend.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung, in der
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer
Zeichnung erläutert wird, welche
ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
einer Kurzschluß-Schutzschaltung
nach der vorliegenden Erfindung zeigt.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Kurzschluß-
Schutzschaltung nach der vorliegenden Erfindung. Anders
als bei dem bekannten Schaltkreis,
weist dieses Ausführungsbeispiel ein Spannungsübertragungselement
19 zum Übertragen der Spannung
von der Hochspannungsseite eines Schaltelement 1 auf
einen Spannungskomparator 14, der wiederum die von dem
Übertragungselement 19 übertragene Spannung mit einer
Vergleichspannung 15, um einen Ausgang zu erzeugen,
wenn die letztere geringer ist als die erste, und
Treiberkreissteuermittel 16 zum Beenden des Betriebs
des Treiberkreises 8 in Antwort auf das Ausgangssignal
des Spannungskomparators 14. In der Figur ist der Treiberkreis
durch zwei Transistoren Q1 und Q2, Widerstände R1
bis R3, Kondensatoren C1 und C2 und ein Schaltsteuerelement
17 zur Durchführung der Ein-/Aussteuerung des
Schaltelements 1 bei normalen Betrieb gebildet. Der
Transistor Q1 ist durch einen NPN-Transistor, der Transistor
Q2 durch einen PNP-Transistor gebildet. Emitter
und Basen der Transistoren Q1 und Q2 sind jeweils
miteinander verbunden, eine gemeinsame Verbindung zwi
schen den Emittern ist mit der Basis des Schaltelements
1 verbunden. Der Kollektor des Transistors Q1 ist über
einen Widerstand R1 mit einer Spannungsversorgungsleitung
18 verbunden. Ein Kollektor des Transistors Q2 ist
mit der Masse GND über den Kondensator C1 verbunden.
Der Kondensator C1 dient als Stromquelle zum Herausziehen
von Strom aus der Basis des Schaltelementes 1 bei
Leitung des Transistors Q1. Das Schaltsteuerelement 17
wird durch einen N-Kanal MOS-Transistor gebildet. Das
Schaltsteuerelement 17 hat ein Gate, das mit einem
(nicht gezeigten) Impulsgenerator verbunden ist, der
dem Pulsgenerator, wie er in der bekannten Schaltung verwendet wird,
ähnlich, wobei die Source mit der Masse (GND) und die
Drain mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt der Transistoren
Q1 und Q2 verbunden ist. Ein Treiberkreis 8 des
vorerwähnten Aufbaus steuert einen Ein-/Aus-Zustand des
Schaltelements 1 in Abhängigkeit von einem Hoch-/Tief-
Pegel eines Signals von dem (nicht gezeigten) Impulsge
nerator.
Das Spannungsübertragungselement 19 ist durch einen N-
Kanal MOS-Transistor gebildet, dessen Gate mit dem
Drain des Schaltsteuerelements 17 verbunden ist. Ein
Drain ist mit dem Kollektor des Schaltelements 1 und
eine Source mit der Masse GND über einen Widerstand R4
verbunden.
Der erste Eingang des Spannungskomparators 14 ist mit
der Source des Spannungsübertragungselements 19 verbunden,
der zweite Eingang mit Masse GND über die Bezugsspannungsquelle
15, als auch über die Spannungsversorgungsleitung
18 über einen Widerstand R4, der Ausgang
ist mit einem (nicht gezeigten) Display verbunden. Das
Treiberkreissteuermittel 16 wird durch ein Treiber
kreis-Steuerelement 20, einen Kondensator C3 und einen
Widerstand R6 gebildet. Das Treiberkreis-Steuerelement
20 wird durch einen N-Kanal MOS-Transistor gebildet,
dessen Gate mit dem Ausgang des Spannungskomparators
14, dessen Drain mit der Verbindung zwischen den Widerständen
R2 und R3 über den Widerstand R6 und dessen
Source mit Masse (GND) verbunden ist. Der Kondensator
C3 liegt zwischen den Widerständen R6 und Masse (GND).
Wenn die Verbindung zwischen den Widerständen R2 und R3
auf einen Tiefpegel kommt bei Leitung des Treiberkreis-
Steuerelements 20 stabilisiert der Kondensator C3 den
niedrigen Pegel. Der restliche Aufbau entspricht dem
bekannten Schaltkreis.
Ein Schaltelement 4 ist mit ähnlichen Schaltungen mit
dem Treiberkreis 8, dem Spannungserkennungsmittel 13,
dem Spannungskomparator 14 und dem Treiberkreis-Steuerkreis
16 verbunden.
Die Betriebsweise des Schaltkreises nach dem vorerwähnten
Aufbau wird jetzt beschrieben. Bei normalem Betrieb
der Schaltelemente 1 bis 4 nimmt das Schaltelement auf
folgende Weise einen leitenden Zustand an. Ein Niedrig
pegel-Signal wird von einem (nicht gezeigten) Impulsgenerator
an das Gate des Schaltsteuerelementes 17 gelegt,
um das Nichtleiten des Schaltsteuerelementes 17
zu ermöglichen. In diesem Fall steigt das Potential an
dem Gate des Spannungsübertragungselements 19 an, um
eine Leitung des Spannungsübertragungselements 19 zu
erlauben. Das Potential an dem gemeinsamen Verbindungspunkt
zwischen den Transistoren Q1 und Q2 steigt entsprechend
an. Sodann kommt der Transistor Q1 in einen
leitenden Zustand, der Transistor Q2 kommt in einen
nicht leitenden Zustand. Das Potential an der Basis des
Schaltelements 1 nimmt zu, so daß das Schaltelement 1
einen nicht leitenden Zustand annimmt. Das Schaltele
ment 1 dagegen auf folgende Weise in einen nicht lei
tenden Zustand gebracht. Ein Hochpegel-Signal wird von
dem (nicht gezeigten) Impulsgenerator an das Gate des
Schalt-Steuerelementes 17 angelegt, um eine Leitung des
Schalt-Steuerelement 17 zu erlauben. Das Potential an
dem gemeinsamen Verbindungspunkt zwischen den Transi
storen Q1 und Q2 wird reduziert. Sodann nimmt der
Transistor Q1 einen nicht leitenden Zustand an, der
Transistor Q2 einen leitenden Zustand. Das Potential an
dem Gate des Schaltelements 1 wird so reduziert, so daß
das Schaltelement 1 in einen nicht leitenden Zustand
kommt.
Es wird hier angenommen, daß die Schaltelemente 1 und 2
in einem leitenden Zustand und die Schaltelemente 3 und
4 in einem nicht leitenden Zustand sind, um die Dar
stellung zu vereinfachen. Wenn die Schaltelemente 3 und
4 in einem leitenden Zustand sind, sind die Schaltele
mente 1 und 2 in einem nicht leitenden Zustand.
Da die Schaltelemente 1 und 2 leitend sind, fließt
Strom in eine Richtung entlang des Schaltelements 2,
einer Last 7 und dem Schaltelement 1. Danach wird ein
Signal Φ an einen (nicht gezeigten) Pulsgenerator ge
liefert, um dessen Ausgangssignal auf einen hohen Pegel
zu bringen. Das Signal wird an das Gate des Schaltsteu
erelements 17 angelegt, so daß das Schaltelement 1
einen nicht leitenden Zustand annimmt, wie dies oben
beschrieben worden ist. Das Schaltelement 2 verbleibt
zu diesem Zeitpunkt in dem leitenden Zustand. In einem
solchen Zustand fließt Strom in einer Schleife entlang
der Last 7, der Diode D3, dem Schaltelement 2 und der
Last 7 auf der Grundlage der in der Last 7 gespeicher
ten Energie. Der Strom nimmt graduell ab durch den
Widerstand in der Schleife. Danach wird das Schaltele
ment 1 wieder in einen leitenden Zustand gebracht, um
Strom in der Richtung entlang des Schaltelements 2, der
Last 7 und Schaltelement 1 zu bringen, um wieder Ener
gie in der Last 7 zu speichern.
Ein solcher Vorgang wird wiederholt, um Gleichstrom in
Wechselstrom zu wandeln durch Änderung der über der
Last 7 erzeugten Spannung. Da die Schaltelemente 1 bis
4 in diesem Zustand in Normalbetrieb sind, ist die
Spannung, die über dem Widerstand R4 durch einen Strom
fluß durch das Spannungsübertragungselement 19 ent
wickelt wird, übereinstimmend oder geringer als die
Spannung der Bezugspannungsquelle, so daß der Span
nungskomparator 14 ein Niedrigpegel-Signal erzeugt. Das
Treiberschalt-Steuerelement 20 leitet daher nicht, der
Treiberkreis 8 führt den vorerwähnten Normalbetrieb
aus.
Es wird jetzt der Fall beschrieben, wo ein Kurzschluß
zwischen den Drähten 5 und 6 vorliegt. Es wird hier
angenommen, daß die Schaltelemente 1 und 2 in leitendem
Zustand und die Schaltelemente 3 und 4 in einem nicht
leitenden Zustand sind, um die Darstellung zu erleich
tern. In diesem Fall wird ein Niedrigpegel-Signal von
dem (nicht gezeigten) Impulsgenerator geliefert, um das
Nichtleiten des Schaltsteuerelements 17 zu erlauben,
wodurch das Potential an einem Gate eines Spannungs
übertragungselements 19 auf hohem Pegel ist. Das Span
nungsübertragungselement 19 ist daher in einem leiten
den Zustand.
Es wird hier angenommen, daß ein Kurzschluß verursacht
wird über den Leitungen 5 und 6 durch Kurzschließen der
Last 7 in diesem Zustand. Sodann fließt ein Überstrom
zu den Schaltelementen 1 und 2, wodurch die Spannung
der Hochspannungsseite des Schaltelementes 1 ungewöhn
lich erhöht wird gegenüber der bei Normalbetrieb des
Hauptschaltkreises A, beispielsweise von 2 V bis 200 V.
Der zu dem Widerstand R4 durch das Spannungsübertra
gungselement fließende Strom 19 wird daher erheblich
größer als derjenige bei Normalbetrieb des Hauptkreises
A. Infolge dessen ist die über dem Widerstand R4 er
zeugte Spannung ausreichend höher als die Spannung der
Bezugsspannungsquelle 15. Der Spannungsgenerator 14
liefert so ein Hochpegel-Ausgangssignal an das Treiber
kreis-Steuerelement 20, so daß das Treiberkreis-Schalt
element 20 sofort leitet. Das Potential an der Verbin
dung zwischen den Widerständen R2 und R3 wird daher
reduziert, so daß der Transistor Q1 einen nicht leiten
den Zustand und der Transistor Q2 in Antwort darauf
einen leitenden Zustand annimmt. Das Potential an der
Basis des Schaltelements 1 wird reduziert, um die
Nichtleitung des Schaltelements 1 zu erlauben. Es
fließt daher kein Strom zu den Schaltelementen 1 und 2.
Die Schaltelemente 1 und 2 sind daher vor einen Zusam
menbruch geschützt, der durch einen Überstrom aufgrund
des Kurzschlusses der Last 7 verursacht wird.
Das Schaltelement 4 kann fälschlich einen leitenden
Zustand annehmen bei einem leitenden Zustand der
Schaltelemente 1 und 2, um einen Kurzschluß zwischen
den Leitungen 5 und 6 zu bewirken. Auch in diesem Fall
ist die Spannung der Hochspannungsseite des Schaltele
ments 1 ungewöhnlich erhöht gegenüber derjenigen in dem
Normalzustand des Hauptkreises A. Entsprechend zu dem
obigen Betrieb kommt das Schaltelement 1 in den nicht
leitenden Zustand, so daß kein Strom zu den Schaltele
menten 1 und 2 fließt. Die Schaltelemente 1 und 2
können so vor einem Zusammenbruch geschützt werden, der
durch Überstrom aufgrund einer fälschlichen Leitung des
Schaltelements 3 verursacht wird, geschützt werden.
Das Schaltelement 4 kann irrtümlich einen leitenden
Zustand annehmen bei dem leitenden Zustand der Schalt
elemente 1 und 2, um einen Kurzschluß zwischen den
Leitungen 5 und 6 zu verursachen. Wenn das Schaltele
ment 4 in einem nicht leitenden Zustand ist, wird das
Hochpegel-Signal in ein Element entsprechend dem
Schaltsteuerelement 17 von einem (nicht gezeigten)
Impulsgenerator eingegeben. Es ist so ein dem Span
nungserkennungselement 19 entsprechendes Element in
einem nicht leitenden Zustand, es fließt daher kein
Strom zu einem dem Widerstand R4 entsprechenden Wider
stand. Ein Spannungsgenerator entsprechend dem Span
nungskomparator 14 erzeugt daher ein Signal, das einem
nicht hohen Pegel entspricht, wodurch das Schaltelement
4 in dem nicht leitenden Zustand verbleibt. Es wird
hier angenommen, daß in diesem Zustand fälschlich von
dem (nicht gezeigten) Impulsgenerator ein Niedrigpegel-
Signal zu dem den Schaltelement 17 entsprechenden Ele
ment angelegt wird. Das Schaltelement 4 kommt in einen
leitenden Zustand und verursacht einen Kurzschluß über
den Leitungen 5 und 6. In diesem Fall steigt die Span
nung an dem Gate des dem Spannungsübertragungselement
19 entsprechenden Element, um eine Leitung des dem
Spannungsübertragungselement 19 entsprechenden Elements
zu erlauben. Bei Leitung des Schaltelements 4 wird die
Spannung der Hochspannungsseite des Schaltelements 4
ungewöhnlich erhöht gegenüber derjenigen bei Normalbe
trieb des Hauptkreises A, entsprechend dem Fall, wo das
Schaltelement 2 fälschlich einen leitenden Zustand bei
normaler Leitung lediglich der Schaltelemente 3 und 4
annimmt. Der zu dem Widerstand R4 fließende Strom ist
daher gegenüber demjenigen bei Normalbetrieb des Haupt
kreises A erhöht. Infolge dessen erzeugt der dem Span
nungskomparator 14 entsprechende Spannungskomparator
ein Hochpegel-Signal, wodurch das Schaltelement 4 einen
nicht leitenden Zustand annimmt in der Art und Weise,
wie es oben beschrieben wurde. Es fließt daher kein
Strom zu den Schaltelementen 2 und 4. Die Schaltelemen
te 2 und 4 sind daher vor einem Zusammenbruch ge
schützt, der verursacht wird durch Überstrom aufgrund
eines fehlerhaften Leitens des Schaltelements 4.
Da der zu den Schaltelementen 1 und 4 fließende Strom
durch Halbleiter erkannt wird, wie sie hier oben be
schrieben worden sind, sind folgende Vorteile gegeben:
Der Kurzschluß-Schutzkreis kann in der Größe kleiner
sein gegenüber einem Aufbau zum Erkennen des zu den
Schaltelementen 2 und 4 fließenden Stromes durch einen
Stromwandler 9 oder dem Stromshunt 10. Wenn Überstrom
zu den Schaltelementen 1 und 2 fließt, kann die Zeit
dauer von dessen Erkennung zum Ausschalten der Schalt
elemente reduziert werden gegenüber dem Fall der Ver
wendung eines Stromwandlers 9 oder des Stromshunts 10,
wodurch die Schutzwirkung eines Kurzschluß-Schutzkrei
ses verbessert werden kann. Weiter tritt - anders als
bei Verwendung eines Stromshunts 10 - praktisch kein
Leistungsverlust auf, auf eine Wärmeableitung braucht
keine Rücksicht genommen zu werden.
Obwohl das obige Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf den Fall beschrieben worden ist, wo die Schaltele
mente 1 und 2 in einem leitenden Zustand und die
Schaltelemente 3 und 4 in einem nicht leitenden Zustand
sind, kann die vorliegende Erfindung auch angewendet
werden auf den Fall, wo die Schaltelemente 3 und 4 in
einem leitenden Zustand und die Schaltelemente 1 und 2
in einem nicht leitenden Zustand sind.
Wenn der ganze Schaltkreis durch ein Leistungs-IC ge
bildet wird, können das Spannungserkennungselement 20,
der Widerstand R4 und dergleichen in dem Hauptschalt
kreis A oder dem Schaltkreis 8 aufgenommen werden, um
den Anwendungsbereich zu vergrößern.
Die Spannung der Hochspannungsseite des Schaltelements
1 kann direkt an dem ersten Eingang des Spannungskompa
rators 14 angelegt werden. Weiter kann das Spannungs
übertragungselement 19 mit der niedrigen Seite des
Schaltelements verbunden sein.
Claims (8)
1. Kurzschluß-Schutzschaltung, mit
- - einer Gleichspannungsquelle;
- - einer Last (7);
- - wenigstens einem Schaltelement (1), das zwischen der Last (7) und der Seite mit niedrigem Potential der Spannungsquelle liegt, zum Steuern des durch die Last (7) fließenden Stroms durch Ein- und Ausschalten des Schaltelements (1);
- - einem auf Steuersignale ansprechenden Treiberkreis (8) zum Treiben des Schaltelementes (1),
- - einem die Spannung an dem einen, vom Laststrom durchflossenen Anschluß des Schaltelements (1) mit einer Bezugsspannung vergleichenden Kurzschluß- Erkennungsmittel zum Erzeugen eines Kurzschluß- Erkennungssignals, wenn die Spannung an dem einen Anschluß des Schaltelementes 1 größer ist als die Bezugsspannung, unter Verwendung eines Spannungskomparators 14, an dessen einem Eingang die Spannung an dem einen Anschluß des Schaltelementes (1) und an dessen anderem Eingang die Bezugsspannung anliegt, und
- - einem Spannungsübertragungsmittel zur elektrischen Verbindung des einen Eingangs des Spannungskomparators (14) mit dem einen Anschluß des ersten Schaltelements (1).
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Spannungsübertragungsmittel einen Transistor (19) mit einer mit dem Treiberkreis (8) verbundenen Steuerelektrode, einer mit dem einen Anschluß des Schaltelements (1) verbundenen ersten Elektrode und einer mit dem ersten Eingang des Spannungskomparators 14 verbundenen zweiten Elektrode zum Ein- bzw. Ausschalten des Schaltelements in Antwort auf ein Signal von dem Treiberkreis (8) aufweist.
2. Kurzschluß-Schutzschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Treiberkreis-Steuermittel (16)
zum Inaktivieren des Treiberkreises (8) in Antwort auf
das von dem Kurzschluß-Erkennungsmittel gelieferte
Kurzschlußerkennungssignal vorgesehen ist.
3. Kurzschluß-Schutzschaltkreis nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Treiberkreis-Steuermittel (16)
ein Inaktivierungsmittel zum Inaktivieren des Treiberkreises
(8) durch Entfernen der Steuersignale an dem
Treiberkreis (8) in Antwort auf das Kurzschluß-Erkennungssignal
aufweist.
4. Kurzschluß-Schutzschaltung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Inaktivierungsmittel einen
Transistor (20) mit einer Steuerelektrode, die mit dem
Ausgang des Spannungskomparators (14) verbunden ist,
mit einer ersten Elektrode, die mit dem vorgegebenen Potential
verbunden ist und mit einer zweiten Elektrode, die mit
dem Treiberkreis (8) verbunden ist, aufweist, wobei
der Transistor (20) in Antwort auf das Kurzschluß-
Erkennungssignal in den Leitzustand übergeht.
5. Kurzschluß-Schutzschaltkreis nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel
(1) und die Last (7) einen Wandler zum Wandeln einer
Gleichspannung in eine Wechselspannung bilden.
6. Kurzschluß-Schutzschaltkreis nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement
(1) ein NPN-Transistor ist, dessen Basis mit dem
Treiberkreis (8), dessen Kollektor mit der Kathode
einer Diode (D1) und dessen Emitter mit der Anode der
Diode (D1) verbunden ist.
7. Kurzschluß-Schutzschaltkreis nach einem der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als
Leistungs-IC in monolitischer oder hybrider Form.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP62104989A JPS63268432A (ja) | 1987-04-27 | 1987-04-27 | 短絡保護回路 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3812733A1 DE3812733A1 (de) | 1988-11-17 |
| DE3812733C2 true DE3812733C2 (de) | 1990-12-13 |
| DE3812733C3 DE3812733C3 (de) | 1994-08-11 |
Family
ID=14395504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883812733 Expired - Fee Related DE3812733C3 (de) | 1987-04-27 | 1988-04-16 | Kurzschluß-Schutzschaltung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS63268432A (de) |
| DE (1) | DE3812733C3 (de) |
| FR (1) | FR2614479B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19800580B4 (de) * | 1997-03-11 | 2005-01-20 | Mitsubishi Denki K.K. | Leistungswandlervorrichtung |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19842256C1 (de) * | 1998-09-15 | 2000-05-25 | Doehler Peter | Schutzschaltung für die Schalttransistoren einer H-Brückenschaltung |
| RU2289194C2 (ru) * | 2005-01-24 | 2006-12-10 | Закрытое акционерное общество "Контактор" | Способ управления инвертором тока |
| RU2321146C2 (ru) * | 2005-06-14 | 2008-03-27 | Открытое акционерное общество ЭЛСИ | Способ управления двухоперационным тиристором |
| JP5118411B2 (ja) * | 2007-08-07 | 2013-01-16 | オンセミコンダクター・トレーディング・リミテッド | パワーアンプ |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4225897A (en) * | 1979-01-29 | 1980-09-30 | Rca Corporation | Overcurrent protection circuit for power transistor |
| IT1110628B (it) * | 1979-01-30 | 1985-12-23 | Sp El Srl | Circuito per la protezione automatica dei transistori di potenza particolarmente per convertitori a commutazione o simili |
-
1987
- 1987-04-27 JP JP62104989A patent/JPS63268432A/ja active Pending
-
1988
- 1988-04-16 DE DE19883812733 patent/DE3812733C3/de not_active Expired - Fee Related
- 1988-04-26 FR FR8805509A patent/FR2614479B1/fr not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19800580B4 (de) * | 1997-03-11 | 2005-01-20 | Mitsubishi Denki K.K. | Leistungswandlervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2614479B1 (fr) | 1994-05-06 |
| DE3812733A1 (de) | 1988-11-17 |
| JPS63268432A (ja) | 1988-11-07 |
| DE3812733C3 (de) | 1994-08-11 |
| FR2614479A1 (fr) | 1988-10-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69508644T2 (de) | Halbleiter-Leistungsmodul und -Leistungswandlervorrichtung | |
| DE68925163T2 (de) | Treiberschaltung für Transistor mit isoliertem Gate; und deren Verwendung in einem Schalterkreis, einer Stromschalteinrichtung, und einem Induktionsmotorsystem | |
| DE68928161T2 (de) | Treiberschaltung zur Verwendung bei einer spannungsgesteuerten Halbleitervorrichtung | |
| DE102016224706B4 (de) | Gate-Antriebsschaltung für Halbleiterschaltgeräte | |
| DE10020981B4 (de) | Motor-Steuergerät mit Fehlerschutzschaltung | |
| DE69122419T2 (de) | Schutzschaltung für eine Halbleiteranordnung | |
| DE4334386A1 (de) | Überstromschutzschaltung einer Leistungsvorrichtung und integrierte Halbleiterschaltungsvorrichtung | |
| DE69530131T2 (de) | Schutzanordnung für eine aktive Fernsprechsleitungsschnittstellenschaltung | |
| DE19600808A1 (de) | Überspannungsklemmen- und Entsättigungsdetektionsschaltkreis | |
| DE102005022309A1 (de) | Halbleitervorrichtung | |
| EP0176800A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Schaltzustands eines Abschaltthyristors | |
| DE19702134A1 (de) | Schutzschaltung für Hochleistungs-Schalterbauteile | |
| DE102005053257A1 (de) | Leistungshalbleitervorrichtung | |
| DE19613957A1 (de) | Spannungsseitiger Schalterkreis | |
| DE3640546A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum fehlertesten eines steuerbaren abschalt-halbleiters | |
| DE69636743T2 (de) | Leistungshalbleitermodul und zusammengesetztes Leistungsmodul | |
| DE3537920C2 (de) | Stabilisator mit Schutz gegen Übergangs-Überspannungen, deren Polarität entgegengesetzt zur Polarität des Generators ist, insbesondere für die Verwendung in Kraftfahrzeugen | |
| DE2809439A1 (de) | Schaltungseinrichtung zur steuerung des basisstromes eines als schalttransistor betriebenen leistungstransistors | |
| DE3204800A1 (de) | Leistungswechselrichter | |
| DE2235573A1 (de) | Elektronische treiberschaltung fuer halbleiterschalter | |
| DE102021207090A1 (de) | Oberzweig-Ansteuerschaltung und Steuerverfahren für Oberzweig-Ansteuerschaltung | |
| DE3405793A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kurzschlussschutz eines stromrichtergeraetes mit gto-thyristoren | |
| DE3812733C2 (de) | ||
| DE68924493T2 (de) | Schutzschaltung gegen transiente Überspannungen. | |
| DE3741394A1 (de) | Schaltungsanordnung zum schutz vor verpolungsschaeden fuer lastkreise mit einem mos-fet als schalttransistor |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: BOEHMERT, A., DIPL.-ING. HOORMANN, W., DIPL.-ING. DR.-ING., 2800 BREMEN GODDAR, H., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN STAHLBERG, W., RECHTSANW., 2800 BREMEN |
|
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |