DE381471C - Kontrollvorrichtung fuer die Zuendung von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen - Google Patents

Kontrollvorrichtung fuer die Zuendung von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen

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DE381471C
DE381471C DEG52976D DEG0052976D DE381471C DE 381471 C DE381471 C DE 381471C DE G52976 D DEG52976 D DE G52976D DE G0052976 D DEG0052976 D DE G0052976D DE 381471 C DE381471 C DE 381471C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P17/00—Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Kontrollvorrichtung für die Zündung von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Überwachung der elektrischen Zündung bei mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen, bei der in den Zündstromkreis der Kerzen parallel zu den Kerzenelektroden eine entsprechende Zahl beweglicher Elektroden eingeschaltet ist, zwischen denen sich ein zur Überwachung des Zündstromkreises dienender elektrischer Funke bilden kann. Die Elektroden können hierbei in einer solchen gegenseitigen Entfernung eingestellt werden, daß ein Funke zwischen den genannten Elektroden überzuspringen vermag, falls kein Kurzschluß in der Zündleitung vorhanden ist und die Funkenbildung in der Kerze normal vor sich geht.
  • Von den bisher bekannten Einrichtungen dieser Gattung unterscheidet sich die Kontrollvorrichtung nach der Erfindung dadurch, daß die beweglichen Elektroden und die festen Elektroden zueinander derart unsymmetrisch angeordnet sind, daß bei der Umdrehung der beweglichen Elektroden zunächst die eine der beweglichen Elektroden der einen festen Elektrode nahekommt, worauf bei fortgesetzter Umdrehung eine andere der beweglichen Elektroden einer anderen festen Elektrode nahekommt, wodurch sich die geringste Hebelbewegung für die Einstellung bzw. gleichmäßig verteilten festen Elektroden ergibt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt der Überwachungsvorrichtung, Abb. 2 ihre Vorderansicht und Abb. 3 eine gleiche Vorderansicht der Vorrichtung in einer anderen Arbeitslage.
  • Die in der Zeichnung dargestellte, für einen Vierzylindermotor bestimmte Ausführungsform der Kontrollvorrichtung ist mit vier festen Elektroden So, 51, 52, 53 versehen, die innerhalb eines zylindrischen, beispielsweise aus Hartgummi bestehenden Gehäuses 54 in Bleichgroßen Abständen im Kreise angeordnet sind. In der Mitte des Gehäuses 54 und in gleichem Abstande von den Elektroden So, 51, 52, 53 ist eine Achse 55 gelagert, auf der frei drehbar eine kreisrunde Metallscheibe 56 angebracht ist, die am Rande vier radial nach außen ragende Elektroden 57, 58, 59, 6o trägt. Diese sind derart unsymmetrisch zueinander angeordnet, daß beim Drehen der Scheibe in der Richtung des aus Abb.2 ersichtlichen Pfeiles zunächst die eine Elektrode 57 in geringer Entfernung an der festen Elektrode So vorüberbewegt wird (Abb.3), während bei fortgesetzter Drehung der Scheibe die Elektrode 58 der festen Elektrode 51 nahekommt usw. Die Drehung der Scheibe 56 wird hierbei zweckmäßig durch einen Arm 61 bewirkt, der in geeigneter Weise an der Scheibe befestigt ist und durch einen in dem Gehäuse 54 vorgesehenen Schlitz radial nach außen ragt. Die Elektroden So, 51, 52, 53 stehen in leitender Verbindung mit je einer von der Stromquelle zur Zündkerze führenden Leitung, während die Scheibe 56 und mit ihr die Elektroden 57, 58, 59, 6o mit dem Zylinder leitend verbunden sind. Die Scheibe 56 wird für gewöhnlich durch eine Feder 62 in der aus Abb.3 ersichtlichen Lage gehalten und in diese Lage auch selbsttätig zurückgeführt, sobald der Arm 61 nach beendigter Drehung der Scheibe wieder freigegeben wird.
  • Die Entfernung zwischen den festen Elektroden So, 51, 52, 53 und dem Umfang der Scheibe 56 ist so bemessen, daß, wenn der Widerstand in einer Zündkerze zu groß werden sollte, um: das normale Überspringen des Funkens zwischen ihren Elektroden zu gestatten, der Strom in einem Funken zwischen den entsprechenden Elektroden So, 51, 52 oder 53 und der Scheibe überspringt; wenn dagegen die Zündkerze ordnungsmäßig angeschlossen ist, so wird der Strom in einem Funken zwischen den festen Elektroden So, 51, 52 oder 53 und den beweglichen Elektroden 57, 58, 59 oder 6o überspringen, sobald diese den festen Elektroden gegenüberstehen. Das Gehäuse ist mit einem Fenster 63 versehen; so daß die Funkenbildung bequem beobachtet werden kann.
  • Die Kontrollvorrichtung wird hierbei zweckmäßig dort angeordnet, wo die Ausschläge beobachtet werden sollen, beispielsweise bei Schiffsmotoren entweder am Führerstand oder auch am Aufenthaltsorte des Schiffers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontrollvorrichtung für die Zündung von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen, bei der die Anzahl der beweglichen Elektroden der Anzahl der festen Elektroden entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Elektroden und die festen Elektroden zueinander derart unsymmetrisch angeordnet sind, daß bei der Umdrehung der beweglichen Elektroden zunächst die eine (57) der beweglichen Elektroden (57, 58, 59, 6o) der einen festen Elektrode (56) nahekommt, worauf bei fortgesetzter Umdrehung eine andere (6o) der beweglichen Elektroden (57, 58, 59, 6o) einer anderen festen Elektrode (53) nahekommt.
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