DE3814C - Mechanismen, um Platten von Kautschuk und ähnlichen Substanzen in bestimmte Formen zu schneiden - Google Patents
Mechanismen, um Platten von Kautschuk und ähnlichen Substanzen in bestimmte Formen zu schneidenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D3/00—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
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-
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Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 39.
CHARLES FORD, J. MORGAN SLADE und FRANKLIN BAYLIES
in NEW-YORK (V. S. A.).
Mechanismen, um Platten von Kautschuk und ähnlichen Substanzen in bestimmte Formen
zu schneiden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Juni 1878 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich zuerst auf die Fabrikation von Gummischuhen, und die
Neuerungen sollen mit den gegenwärtig gebrauchten Walzen, um den Kautschuk in Platten zu bringen, verbunden werden.
Der in Platten gebrachte Kautschuk läuft durch Druck- und Auftragwalzen, um die Linien
zu bezeichnen, welchen von Hand gefolgt wird, um die bestimmten Formen für Gummischuhe
oder ähnliche Artikel zu bilden.
Der Zweck dieser Erfindung ist, ganz oder theilweise die Handarbeit, welche darin besteht,
die Kautschukplatte nach dem Verlassen der Auftragwalzen in Formen zu schneiden, zu beseitigen
und besagte Platten in fortlaufende Streifen zu formen und fertig zu schneiden, so
dafs nur ein einfaches Trennen der doppelten Formen nach der Quere des Streifens genügt,
um die bestimmten Formen hergestellt zu haben.
Die Erfindung ist im Anschlüsse an die Druckwalzen oder die Auftragwalzen, wenn
solche angewendet werden, angeordnet und besteht in gewissen neuen Combinationen von in
nachfolgendem besonders beschriebenen Mechanismen, mittelst deren die Kautschukplatte in
bestimmte Formen zerschnitten wird, während sie in Bewegung ist und sie auf diese Art und
Weise zum sofortigen Gebrauche hergestellt und die Kasten und ein grofser Theil der Handarbeit
bei der Gummischuhfabrikation vermieden werden.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht unseres Mechanismus, mit Walzen
A und B im oberen Theile des Gestelles, welche Druckwalzen darstellen. Fig. 2 stellt
einen Grundrifs des besagten Mechanismus und Fig. 3 eine Seitenansicht desselben dar, welch
letztere die Getriebe zur Bewegungsmittheilung von einer Walze auf die andere zeigt; Fig. 4
ist ein Verticalschnitt nach x-x, Fig. 1; Fig. 5 ist eine Hinteransicht des Mechanismus.
C ist eine Schneidwalze, welche die Kautschukplatte passirt, wenn sie die Druckwalzen
A und B verläfst; ihre Umfangsgeschwindigkeit ist die der Kautschukplatte. Diese Walze C
sowohl, als alle anderen Walzen des Mechanismus, sind auf Wellen montirt, die mit Lagern
in den Endgestellen D D versehen sind. Unter dieser Walze C sind zwei verticale Spindeln EE,
welche in Lagern in den Trägern F F in solcher
Art und Weise montirt sind, dafs sie sich in horizontaler Richtung in einer verticalen
Ebene, welche durch die Axe der Rolle C geht, zurück- und vorbewegen und auch auf
ihren eigenen Axen rotiren können. Mit den oberen Enden der genannten Spindeln EE sind
Hülsen G G verbunden, die bis nahe an die Peripherie der Walze C reichen; dieselben ent-'
halten kurze Hülsen HΗ, welche die drehenden Messer KK auf horizontalen Stiften tragen,
welche Stifte ihre Lager in genannten Hülsen haben. Die Hülsen HH haben einen viereckigen
Querschnitt und passen in viereckige Büchsen im oberen Theil der Hülsen, damit sie
sich mit den Spindeln und Hülsen drehen müssen. Unter diesen Hülsen in den Büchsen
befinden sich Spiralfedern, die dazu dienen, einen continuirlichen Druck auf die viereckigen
Hülsen nach aufwärts auszuüben, wodurch die Messer gegen die Walze C oder die darunter
befindliche Kautschukplatte geprefst werden.
Die Spindeln E E ragen abwärts über die Träger F F hervor, und ihre Enden sind an
den Seiten abgeflacht, um in die curvenartigen Vertiefungen Z Z in der Walze O zu passen.
Diese Abflachung dient dazu, ein Herumdrehen der Spindel zu verhindern und die rotirenden
Messer, welche in einer verticalen Ebene parallel mit den abgeflachten Seiten stehen, zu zwingen,
denselben Winkel bezüglich der Axe der Walze C anzunehmen, unter welchem die abgeflachten
Seiten des Bodens der Spindeln der Axe der Walze O gegenüberstehen. Die Veränderungen
der Winkel werden durch die Curve der Vertiefungen Z Z während des Umlaufes der Walze O hervorgebracht.
Die Walze O befindet sich im Gestell unter der Walze C und ihre Axe ist in derselben
verticalen Ebene und parallel zu ihr.
Curvenartige Vertiefungen Z Z sind in ihre Oberfläche geschnitten und breiten sich rundum
über den ganzen Umfang aus; sie sind so gestaltet, dafs sie den von der· Kautschukplatte
mittelst der umdrehenden Messer geschnittenen Theilen die gewünschte Form geben, während
der Kautschuk der Richtung des Pfeiles (in der Fig. 4) entlang passirt. Die Geschwindigkeit
der Kautschukplatte und diejenige des Umfanges der Walze sollte dieselbe sein, in welchem
Falle die auf der Kautschukplatte geschnittenen und über eine dem Umfange der Walze O
gleichen Länge sich ausdehnenden Linien genau mit der Bahn der Vertiefung am Umfange der
genannten Walze O correspondiren. Die rotirenden Messer KK werden in diesem Falle
immer unter dem Winkel, den die Wände der Vertiefungen am Berührungspunkte zwischen den
unteren Enden der Spindeln und der besagten Wände zeigen, schneiden.
Die Träger FF sind so angeordnet, dafs sie in horizontaler Richtung parallel mit den Axen
der Walzen C und O in Führungen JVIY
gleiten.
An der Seite jedes Trägers ist gegenüber der Curvenwalze M ein Stift P befestigt, welcher
horizontal in die curvenartigen Vertiefungen QQ eingreift, die in die Oberfläche der Walze M
geschnitten sind und dieselbe Gestaltung wie die Vertiefungen Z Z in der Walze O haben.
Die Vertiefungen Q Q auf der Walze M sind
jedoch mit den Vertiefungen L L auf der Walze O mittelst Getriebe RSTU verbunden,
so dafs sie den Trägern durch den Stift P dieselbe Bewegung geben können, wie sie besagten
Trägern durch die Spindeln EE und Vertiefungen
LL mitgetheilt wird. Zweck der Curvenwalze yJ/und ihrer Vertiefungen ist, den Trägern
und Spindeln eine bestimmtere Bewegung zu geben, den Spindeln theilweise den Antrieb
der Träger zu erleichtern und von den Vertiefungen L L nur das Geben des richtigen Winkels
für die rotireriden Messer abhängig zu machen.
Die Operation ist wie folgt: Die auf eine der Walzen wirkende Kraft wird der andern
mittelst der Getriebe zugeführt, und ist es wünschenswerte, dafs die Umfangsgeschwindigkeit
aller Walzen dieselbe sei.
Nachdem der Kautschuk durch in den Zeichnungen nicht ersichtliche Walzen, aber auf dem
gewöhnlichen Wege in eine Platte gebracht wurde und diese Platte zwischen den Druckwalzen
A und B durchgegangen und unter die Walze C geleitet worden ist, trifft sie die rotirenden
Messer KK und wird in irgend eine •gewünschte Form geschnitten, die von der
Form der Curvenvertiefungen der Walzen M und O abhängt. Die auf diese Art geschnittene
Kautschukplatte läuft in continuirlichen Längen, so dafs sie die Walzen passirt, wenn sie von
der Maschine frei wird.
Die doppelten Formen werden dann besonders geschnitten und zu den Artikeln verarbeitet,
für die sie bestimmt sind.
In gewissen Fällen ist es zweckmäfsig, den Kautschuk über die Walze C laufen zu lassen
und die Messer und Walzen M und O darüber
zu stellen; da aber die Kautschukplatte genügend an der Walze C anhängt, um die rotirenden
Messer wirken zu lassen, so haben wir die hierin beschriebene Anordnung als die in vieler
Hinsicht entsprechendere (besonders betreffs der Festigkeit der Theile) angenommen.
Die Curven können von beliebiger Gestalt sein, und es können vier Spindeln mit Messern
und Curven angewendet werden, um dem Innern des Theiles, der die obere Seite des Gummischuhes
oder auch anderer Artikel bildet, die Form zu geben; die hier in den Zeichnungen
gezeigte Form ist der Theil des Schuhes, welcher an die Sohle befestigt wird.
Wenn eine Auftrag- oder Ornamentirungswalze gebraucht werden soll, so kann man die
Walze JB dazu benutzen. In diesem Fall sollte die Walze B von der Walze C in einer genügenden
Entfernung stehen, um die Walze B zu verhindern, die Kautschukplatte stark gegen
die Walze C zu drücken.
Claims (3)
1. Die im wesentlichen hierin beschriebene Combination der Schneidwälze, einzelner
oder mehrerer mit Messern versehener Träger und Spindeln und einer oder mehrerer rotirender
Führungscurven (geformt und verbunden, wesentlich wie beschrieben), um die Spindeln oder Messer entlang der Oberfläche
der Messerwalze parallel mit ihrer Axe zu bewegen, alles angeordnet, um in der beschriebenen Art und Weise und zu
den beschriebenen Zwecken zu wirken.
2. Die im wesentlichen hierin beschriebene ■ Combination der Messerwalze, einzelner
oder mehrerer mit Messern versehener Träger und Spindeln und zweier rotirender Führungscurven für jeden Träger und jede
Spindel; eine Curve, um die Messer in den betreffenden Winkel zur Kautschukplatte zu
stellen, und eine, um dem Messer eine Bewegung entlang der Oberfläche der Schneidwalze
parallel mit ihrer Axe zu geben, alles construirt und angeordnet, um in der Art
und Weise und zu dem Zweck, wie beschrieben, zu wirken.
3. Die im wesentlichen hierin beschriebene Combination der Messerwalze mit rotirenden
Messern einzelner oder mehrerer Träger und Spindeln, welche rotirende Messer derart
angeordnet sind, dafs sie "sich parallel zur Axe der Schneidwalze bewegen, wesentlich
wie beschrieben und zu dem beschriebenen Zweck.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3814C true DE3814C (de) |
Family
ID=282720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3814D Active DE3814C (de) | Mechanismen, um Platten von Kautschuk und ähnlichen Substanzen in bestimmte Formen zu schneiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3814C (de) |
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