DE38204C - Nähmaschine zum Aufnähen von Ösenknöpfen - Google Patents
Nähmaschine zum Aufnähen von ÖsenknöpfenInfo
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- DE38204C DE38204C DENDAT38204D DE38204DA DE38204C DE 38204 C DE38204 C DE 38204C DE NDAT38204 D DENDAT38204 D DE NDAT38204D DE 38204D A DE38204D A DE 38204DA DE 38204 C DE38204 C DE 38204C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/12—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
- D05B3/16—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing shank buttons
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigen Fig. ι und 2 die Maschine in den beiden
Seitenansichten. Fig. 2 a ist ein Schnitt durch den oberen Theil der Nadelstange, Fig. 3 eine
Endansicht der Maschine. Fig. 4 bis 12 sind Perspectivansichten, welche den Arbeitsgang in
seinen verschiedenen Stadien erläutern. Fig. 13 ist eine Schnittansicht eines Theiles der Maschine
mit den Bewegungstheilen für die Nadelstange, Fig. 14 eine Ansicht der Vorrichtung
zum Festklemmen des Fadens, Fig. 15 ein
Schnitt hiervon nach x-x, Fig. 16 eine Schnittansicht eines Theiles der Maschine mit den
Antriebstheilen für die Nadel- und Abwerferstange, Fig. 17 die Rückansicht eines Theiles
hiervon; Fig. 18 ist ein Verticalschnitt durch den Stoffträgerarm und zeigt die Bewegungseinrichtung
für den Faden- oder Schleifenführer; Fig. 19 ist eine Kopfansicht von letzterem
und seinen Bewegungstheilen, und Fig. 20 eine Seitenansicht der Maschine mit theilweisem
Schnitt. Fig. 21 bis 25 veranschaulichen in
verschiedenen Ansichten die Vorrichtungen zum Ausbreiten der Fadenschlinge, Fig. 26 bis 28
den Klebstoff behälter im Stoffträgerarm, im Schnitt sowohl als in der Ansicht. Fig. 31 ist
eine hintere Ansicht der Maschine, Fig. 32 eine schräge Endansicht, Fig. 32a ein Schnitt hiervon
nach \-\i Fig. 33 eine Seitenansicht der
Maschine unter Fortlassung des Knopf behälters und der Knopfführung, Fig. 34 ein Schnitt
nach x-x, Fig. 33. Fig. 5 zeigt einen Theil des Knopf kastens, Fig. 36 den unteren Theil
der Knopfführung. Fig. 37 ist ein Schnitt nach y-y, Fig. 36. Fig. 38 ist eine Seitenansicht
eines Theiles der Maschine und zeigt die Vorrichtungen, welche die Knopfführung in oscillirende Bewegung versetzen; Fig. 39 ist
ein Schnitt hiervon nach der Linie ^1-^1.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren die gleichen Theile/
α ist ein Tragrahmen mit schmalem, länglichem
Stoffträgerarm B, der am besten horizontal angeordnet und so grpfs gemacht wird,
dafs das Oberleder eines Schuhes oder Stiefels darauf geschoben und seitlich darauf hin- und
herbewegt werden kann. Der Arm B ist hohl und enthält einen Gummibehälter, einen schwingenden
Fadenführer C und entsprechende Spannvorrichtungen, welche Theile nachstehend noch
näher beschrieben werden. Ueber dem Fadenführer liegt die Nadelplatte D, welche einen
Theil der Oberfläche des Armes B bildet und mit einem Schlitz versehen ist, der sich in der
Längsrichtung des Armes erstreckt und der Nadel den Durchtritt durch die Nadelplatte
gestattet, so dafs sie sich in der Längsrichtung des Armes beim Niedergehen bewegen kann.
E ist der Tragarm für die Nadel-, Drückerund Abwerferstange; derselbe ist oberhalb des
Stoffträgerarmes B angeordnet. Die Nadelstange F und die Abwerferstange G werden
direct von einem Führer H getragen, der sich in Führungen 11, Fig. 16, im Tragarm E
horizontal hin- und herbewegen kann. Der Führer H ist mit dem im wesentlichen horizontalen
Arm V versehen, an dessen äufserem Ende, der Hebel W drehbar befestigt.ist. Letz-
terer schwingt auf der Achse A 4, die im Tragrahmen
α sitzt und einen aus ihrem unteren Ende vorstehenden Arm B1 hat, Fig. 16 und 17.
Zwei durch eine gemeinschaftliche Nabe E4
verbundene Arme C4 D4 schwingen auf der Achse Ai, welche durch die Nabe hindurchgeht.
Der Arm C4 steht nach oben vor und trägt eine Rolle F4, während der Arm D4
über den Arm B* des Hebels W wegragt und
der Arm Bi durch eine Feder G4 gegen eine
verstellbare Schraube HA im Arm D4 angedrückt
wird. Der Hebel W trägt eine neben der Rolle F4 liegende Rolle I4; beide Rollen
werden durch die unrunden Scheiben J4 und K4 auf der Triebwelle R beeinflufst. Die
Scheiben treten wechselweise in Wirkung, wie noch zu beschreiben. Die Schraubenfeder G4
auf der Achse A1 ist mit ihrem einen Ende an einer Büchse auf dem Arm J34 befestigt,
Fig. 17, und prefst durch ihren auf den Arm B 4
ausgeübten Druck den Hebel W gegen die Daumenscheiben J4 K4, so dafs der Führer H
in entgegengesetzter Richtung zu der ihm von den Scheiben übermittelten Bewegungsrichtung
verschoben wird. Die Scheibe J4 ist so gestaltet, dafs sie die Vorwärtsbewegung des
Führers H unter dem Druck der Feder G4 während eines kleinen Theiles einer von der
Scheibe ausgeführten ganzen Umdrehung gestattet, und zwar findet diese Vorwärtsbewegung
statt, nachdem die Nadel eine Schlinge durch die Oese eines Knopfes in der Knopfführung
nach aufwärts gezogen hat. Beim nächsten Niedergehen der Nadel geht dieselbe aufserhalb der Knopföse durch die zuletzt
heraufgezogene Schleife hindurch und zieht eine zweite Schleife durch die Oese, was nachstehend
noch näher beschrieben werden wird. Die zweite Scheibe K4 hat eine solche Form,
dafs sie den Hebel W zurückdrückt und den Führer nach hinten zu bewegt, während die
Nadel im Arbeitsstück sich befindet und im Begriff steht, die zweite Schlinge heraufzuziehen,
wie noch weiter zu erörtern sein wird.
Die Schraube H4 im Arm D4 bestimmt die
Stellung des Armes C4 und ermöglicht die Einstellung des letzteren in Bezug auf den
Hebel W und die Scheibe JK Die Stellung des Armes C4 bestimmt die Länge der dem
Führer H verliehenen Hin- und Herbewegung; eine Verstellung des Armes in der Richtung
des in Fig. 16 auf demselben eingezeichneten Pfeiles bringt den Hebel W näher an die
Daumenscheibe i£4 und läfst letztere mit
gröfserem Hube darauf einwirken, so dafs die Gröfse der den Nadeln mitgetheilten Vorschubbewegung
vergröfsert wird, wie noch zu beschreiben ist.
Eine Verstellung des Armes C4 in der entgegengesetzten
Richtung verkürzt diese Vorschubbewegung. Diese Verstellungen ändern die Lage, in welcher die Nadel in das Arbeitsstück
eintritt, und machen eine entsprechende Aenderung oder Verstellbarkeit der Knopfführung
erforderlich, wie solche noch im Nachstehenden beschrieben werden wird.
Die Nadelstange F ist mit einem in Fig. 2 und 13 punktirt angegebenen Zapfen O versehen,
der durch einen Verticalschlitz O9 im Führer H hindurchgeht und in eine Oeffnung
im Schieber N, Fig. 2, eintritt; letzterer sitzt in einem Schlitz L im oscillirenden Hebel J,
der bei K am Tragarm E drehbar befestigt ist und mittelst einer Curvenführung in der
Scheibe K5 auf der Welle R und einer Verbindungsstange S mit Zapfen und Rolle, welche
in der Curvenbahn läuft, und mit Aussparung, Fig. 13, durch welche die Triebwelle R hindurchtritt,
in verticaler Richtung in Schwingung versetzt wird. Die Nadelstange F wird aui
die Weise in senkrechter Richtung' auf- und abbewegt, was durch den Schlitz L im Hebel
J ermöglicht wird.
Die Abwerferstange G ist mit zwei Ansätzen hh versehen, zwischen denen ein Zapfen i an der
Nadelstange befestigt ist, der einen beträchtlichen freien Spielraum zwischen den Ansätzen
hat; beim Auf- und Abgehen der Nadelstange bewegt der Zapfen i die Abwerferstange in begrenztem
Mafse in denselben Richtungen, um das Abwerfen der ersten Schleife, wie nachstehend
noch beschrieben, zu bewirken.
Die Nadelstange ist mit einer länglichen Aushöhlung P an ihrem oberen Theile versehen,
wie Fig. 2a und 2, letztere punktirt, zeigen; in diese Aushöhlung tritt eine Stange oder ein
Finger 2 ein, dessen oberes Ende über die Abwerferstange G gebogen ist und auf derselben
aufliegt. Zwischen der Büchse T auf dem unteren Ende der Stange 2 und einer
auf dem oberen Ende der Nadelstange F aufgeschraubten Haube Q. ist eine Feder 3 eingeschaltet,
welche einen nach abwärts wirkenden Druck auf die Abwerferstange G ausübt. Letztere ist an ihrer inneren Seite mit einem
vorspringenden Zapfen I7 versehen, der während
eines Theiles des Arbeitsprocesses auf einer horizontalen Nase J7 auf dem Arm E
aufliegt. Die Nase J7 verhindert das zu tiefe Herabgehen des Abwerfers, so dafs derselbe
mit dem Arbeitsstück nicht in Berührung kommt, bevor nicht die Nadel ihre Rückschubbewegung ausführt, wie noch zu beschreiben ist.
Der Zapfen I7 gleitet bei dieser Bewegung von der Nase herunter, so dafs der Abwerfer
durch den federnden Finger 2 niedergedrückt wird und auf das Arbeitsstück sich auflegt,
während die zweite Schleife auf nachstehend noch zn beschreibende Weise in die Höhe gezogen
wird. Die Drückerstange j ist mit einem länglichen Drückerfufse k versehen, der aus
den beiden Armen 21^1 gebildet wird, welche
durch einen Block oder eine Verstärkung M3,
an der die Drückerstange mittelst Schraube 41 angebracht ist, verbunden sind. Die Arme 2 \ 3 *
sind durch einen Schlitz / getrennt, der sich in der Längsrichtung des den Stoff oder das
Arbeitsstück tragenden Armes B erstreckt. Die Seiten des Schlitzes / sind so ausgebildet, dafs
sie den Kopf eines Schuhknopfes der verbildlichten Art aufrecht mit nach unten in den
Schlitz eintretender Oese tragen können, so dafs beim Emporziehen der zweiten Schleife
auf unten noch zu beschreibende Weise dieselbe die Oese des Knopfes nothwendigerweise
umfassen mufs.
Die Drückerstange j wird abwechselnd nach unten gedruckt und emporgehoben, so zwar,
dafs das Arbeitsstück durch die Vorschubbewegungen der Nadel mittelst eines bei B7 am
Tragarm E drehbar angebrachten Hebels A7 vorgeschoben wird; zu diesem Zwecke befindet
sich in einer auf der Hauptwelle R sitzenden Scheibe eine Curvenführung C7, welche eine
am Ende des Hebels A7 sitzende Rolle aufnimmt und auf diese Weise eine oscillirende
Bewegung auf den Hebel übermittelt; an letzterem bildet der federnde Arm D7 eine Verlängerung,
die oben auf dem Zapfen E7 an der Drückerstange aufliegt. Ferner ist bei B7
ein Hebel F7 drehbar angebracht, der mit
einem Ende gegen die Unterseite des Zapfens E7
drückt, während eine Schraube G7 in einem Ansatz am Hebel A7 auf den Hebel F7 drückt.
Wenn das die Schraube G7 tragende Ende des
Hebels A7 herabgedrückt wird, drückt die Schraube das entsprechende Ende des Hebels
F7 nieder und hebt durch dessen anderes Ende die Drückerstange mittelst des Zapfens E7.
Bei Umkehrung der oben beschriebenen Bewegung des Hebels A7 drückt dessen federnde
Verlängerung D7 den Drückerfufs nach unten mit federndem Druck auf das Arbeitsstück
hinab und ermöglicht so dem Fufse, sich der Dicke des Arbeitsstückes genau anzupassen,
indem die Elasticität des federnden Ansatzes D 7
alle Reibungsvermehrung zwischen der Curvenbahn C7 und dem Hebel A 7 verhindert, wenn
der Drückerfufs das Arbeitsstück festhält und die Dicke des letzteren dabei keine Rolle spielt;
denn die Reibung der Theile wird in keiner Weise vermehrt, auch wenn der Drückerfufs
Arbeitsstücke von ungewöhnlicher Dicke festhalten mufs.
Der Hebel F7 ist nicht mit positiver Befestigung
am Hebel A7 angebracht, da die Schraube G7 lose auf dem Hebel F7 aufliegt
und letzterer demnach unabhängig bethätigt werden kann, um durch Niederdrücken seines
hinteren Endes den Drückerfufs nach Wunsch des Arbeiters zu heben. Zu diesem Zweck ist
mit dem hinteren Ende des Hebels .F7 eine Stange w5 verbunden, die mit einem (weiter
nicht verbildlichten) Fufstritt versehen ist, so dafs der Arbeiter durch eine Fufsbewegung den
Drückerfufs behufs Einsetzens und Wegnehmens des Arbeitsstückes heben kann. Durch
Auf- oder Abstellen der Schraube G7 wird die
Ausdehnung der dem Drückerfufs durch die Wirkung des Hebels A7 mitgetheilten Aufwärtsbewegung
verringert oder vergröfsert.
Z1 ist ein fest an dem Drehzapfen b1 befestigter
Arm; b1 ist in den Armen 21, 31 des
Drückerfufses k gelagert und der zwischen 21, 31
angeordnete Arm c1 mit einer länglichen Aussparung d1 versehen, die bis ungefähr zu dessen
unterem Ende hinabreicht und eine dünne Platte e1 unter sich hat. Die die Seiten des
Längsschlitzes d1 bildenden Theile des Armes c1
sind über der Platte el bei c4 ausgespart und
die Platte ist in Form eines Hakens hergestellt worden. Letzterer hat eine dreieckige Gestalt
und bildet vorn am Arm c\ Fig. 22 und 25, eine winklige Spitze f1 mit divergirenden
Seiten.
An den Seiten des Armes c1 sind Arme Oder
Platten d 2 d 2 drehbar angebracht, deren untere
Enden unter das untere Ende des Armes c1 gebogen sind, so dafs sie unter der hinteren
Seite von c1 fast zusammentreffen, wie in Fig. 25
dargestellt; die umgebogenen Enden sind an ihren hinteren Seiten eingekerbt, so zwar, dafs
sie divergirende Kanten g1 bilden, welche sich über die divergirenden Kanten der Platte oder
des Hakens e1 erstrecken. Die Arme d2 sind
mit Federn hl hl versehen, welche sie im normalen Zustande in der in Fig. 10 und 11 gezeigten
Lage halten, aber auch ein Federn der Arme gestatten, wie in Fig. 12 gezeigt.
Hinter dem Arm c1 befindet sich eine dünne
Platte il, welche zu einem unten noch zu berührenden
Zwecke ein wenig unter dem Haken e1 vorsteht.
Der Drehzapfen bl ist mit einem Arm I1
versehen, der drehbar an der Stange o1 sitzt, welche nach rückwärts bis zum Hebel p1 reicht;
letzterer wird durch ein Excenter auf der Hauptwelle in schwingende Bewegung versetzt und
übermittelt diese Bewegung auf den die Schleife ausbreitenden Arm und dessen Zubehör.
α ist der Knopfbehälter und b die daran
sich anschliefsende Knopfführung. Der Behälter besteht aus dem Körper 2 und der hinteren
Platte 3, die durch einen um den Rand des Behälters herumlaufenden Schlitz oder Zwischenraum
4 getrennt sind. Die Knopfführung hat einen Arm b\ der bei c, Fig. 32, an Ansätzen d
des Zapfens e befestigt ist; letzterer ist in dem fest am Tragarm E der Maschine sitzenden
Arm/ gelagert, und zwar liegen Drehsitft C und Zapfen e rechtwinklig zu einander, so
dafs die Knopfführung auf den Arm E zu, von demselben weg und parallel mit demselben
oscilliren kann, indem die beschriebene Ver-
bindung der Führung mit dem Arm ein Doppelgelenk bildet.
Die Knopfführung erstreckt sich von dem Behälter nach unten und besteht . aus zwei
durch Schlitz 41, welcher die Knopfköpfe aufnimmt
, von einander getrennten parallelen .Seitenstücken 21, 31^ Das Seitenstück 21 ist
mit Schlitz oder Nuth 5 versehen, welche zur Aufnahme der Knopfösen dient und durch das
Stück 21 am unteren Ende der Knopfführung
durchgeschnitten ist, so dafs die Oesen aus der Führung vorstehen; ferner ist die Nuth
gebogen, um die Oese eines jeden Knopfes in horizontale Lage zu bringen, wenn letzterer
.das untere Ende der Führung erreicht, so dafs ;die herabkommende Nadel, wie noch zu beschreiben,
durch die Oese treten kann.
An der Seite 21 der Führung ist bei 6 eine
Klappe oder Fallthür 7 drehbar befestigt, die durch eine Feder 8 gegen einen starren Theil
,der Führung gedruckt und so vor den Schlitz 41
gelegt wird, dessen unteres Ende sie theilweise versperrt. Sie verhindert dadurch den Austritt
der Knöpfe, aus dem Schlitz, bis sie mit genügender Kraft zurückgezogen wird, wie noch
:beschrieben werden wird. Die Thür besteht aus einem massiven, unelastischen Metallblock
;und schwingt rechtwinklig zur Bewegungsebene :der Knöpfe in der Knopfführung; sie kann
durch das Eigengewicht der Knöpfe und den ■durch die Bewegung der Maschine hervorgerufenen
Druck der letzteren nicht verrückt werden, sondern bedarf zu diesem Zweck einer gröfseren Kraft.. In ihrem den Anschlag für
■die Knöpfe bildenden Ende ist die Thür mit einer Vertiefung 7.',.Fig. 37, versehen, in welche
die Knopfköpfe mit ihrer einen Seite genau passen und welche den untersten Knopf stets
genau an der richtigen Stelle aufhält, um seine Oese in die zur Aufnahme der sich senkenden
Nadel erforderliche Stellung zu bringen. Die Thür hat ferner eine an ihrer inneren Seite
vorstehende Schraube^, welche einen ,verstellbaren,
gegen das Seitenstück 21 der Knopfführung
sich anlegenden "Anschlag bildet, durch den die Bewegungsausdehnung der Thür unter
dem Einfiufs ihrer Feder in der Richtung auf den Theil 2.1 zu begrenzt und so die.Anfangsstellung der Vertiefung 71 bestimmt, sowie die
Einstellung der letzteren für Knöpfe mit verschieden dicken Köpfen ermöglicht wird.
. In Anbetracht der Unterschiede in den Kopfdicken der Knöpfe und der Notwendigkeit, dafs die Oese des untersten Knopfes stets genau aus dem. Schlitz 5 in die Bahn der Nadel hineintreten mufs, ist die Wichtigkeit der genauen Einstellung der Thür 7 und der dazu dienen-, den Mittel augenscheinlich. ...
. In Anbetracht der Unterschiede in den Kopfdicken der Knöpfe und der Notwendigkeit, dafs die Oese des untersten Knopfes stets genau aus dem. Schlitz 5 in die Bahn der Nadel hineintreten mufs, ist die Wichtigkeit der genauen Einstellung der Thür 7 und der dazu dienen-, den Mittel augenscheinlich. ...
Die Hinterplatten 3 und 3] des Knopf behälters
und der Knopfführung sind aus einem einzigen Stück hergestellt, welches an den
ebenfalls aus nur einem Stück bestehenden Theilen 2 und 21 durch Schrauben SS befestigt
ist, die durch die Platten 3 und 31 hindurch
in Schraubenlöcher in den Theilen 2 und 21 eintreten. In Schraubenlöchern in den
Platten 3, 31 sitzen ferner die Schrauben S1S1,.
welche mit ihren Enden gegen die Theile 2, 21 drücken, ohne jedoch in diese einzutreten, und
mit den Schrauben S S zusammenwirken, um die Theile 3, 31 in der erforderlichen Entfernung
von den Theilen 2, 2' zu halten, so dafs die Weite der Schlitze 4, 41 den verschiedenen
Kopfgröfsen der Knöpfe entsprechend geändert werden kann.
Knopfführung und Behälter werden auf dem Zapfen e in schwingende Bewegung versetzt,
und zwar mittelst des bei 10 drehbar am Maschinengestell sitzenden Hebels q, dessen
Rolle in einer Curvenführung 11 in einer auf der Hauptwelle R sitzenden Scheibe läuft und
der durch die Stange g mit dem Auge 15 an der Knopfführung verbunden ist. Die Drehung
der Curvenscheibe versetzt den Hebel q in Schwingung, und durch die Stange g wird
diese schwingende Bewegung auf die Knopfführung übertragen.
Die auf diese Weise auf die Knopfführung übermittelten Bewegungen würden parallel mit
der Länge des Armes E erfolgen, wäre nicht der doppelarmige Hebel L, Fig. 38 und 39,
an der unteren Seite dieses Armes drehbar so befestigt, dafs er in horizontaler Richtung oscilliren
könnte. Der Arm 12 dieses Hebels wird durch, einen Bolzen 14 auf der Verbindungsstange g angeschlagen, wenn letztere und die
Knopfführung sich, Fig. 38, nach rechts bewegen. Der Hebel L wird dadurch auf seinem
Zapfen gedreht, so dafs sein zweiter Arm nach aufsen auf das Auge 15 drückt, an dem der
Hebel g sitzt, und so die Knopfführung zwingt, vom Drückerfufs weg nach aufsen herumzuschwingen
während dessen Rückwärtsbewegung.
Eine Feder 16, welche einen Arm auf der Knopfführung mit dem Tragarm E verbindet,
zieht die erstere für gewöhnlich auf den letzteren zu, so dafs beim Vorwärtsschwingen der
Knopfführung die Feder dieselbe nach innen in ihre gehörige Stellung neben der Nadel
zieht. .
Die Verbindungsstange g ist bei 17. und 18
drehbar befestigt, so dafs sie. den durch den doppelarmigen Hebel L und die Feder 16 hervorgerufenen
Bewegungen der Knopfführung folgen kann.
Das Auge 15, an dem die Stange g drehbar
sitzt, ist verstellbar an der Knopfführung b angebracht, und zwar mittelst eines Bolzens al
und eines, fest an der Knopfführung sitzenden Armes, der mit Schlitz. &4 zur Aufnahme des
Bolzens versehen ist. Dieser Schlitz gestattet die Anordnung des Auges 15 in verschiedenen:
Entfernungen von der Knopfführung, so dafs die Anfangsstellung der letzteren oder die
Stellung, welche sie einnimmt, wenn sie die Knopföse der sich herabsenkenden Nadel darbietet,
den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend justirt werden kann.
Der zwischen den aufgenähten Knöpfen auf dem Arbeitsstück zu belassende Zwischenraum
wird durch die Stellung der Nadel bestimmt, wenn dieselbe in das Arbeitsstück, vor dem
Vorschübe desselben, eindringt, und zwar läfst die Nadel sich so einstellen, dafs sie in gröfserer
oder geringerer Entfernung von dem das Arbeitsstück tragenden Arm in dieses eintritt.
Die justirbare Verbindung zwischen Stange g und Knopfführung gestattet eine Einstellung
der letzteren derart, dafs sie mit jeder Einstellungsart der Nadelstange in Uebereinstimmung
gebracht werden kann. Es kann auch die Verbindungsstange g so eingerichtet sein,
dafs sie verlängert oder verkürzt werden kann, um die Einstellung der Knopfführung zu bewirken.
Der zum Aufnähen der Knöpfe dienende Faden tritt durch eine Oeffnung im hohlen
Zapfen p2 hindurch, der am Maschinengestell
sitzt, Fig. 2, 14 und 15. In diesem Zapfen
befindet sich eine Fadenklemme, bestehend aus der Stange q, die mittelst einer Daumenscheibe ql auf der Hauptwelle R wechselweise
gehoben wird und beim Hochgehen den Faden zwischen ihrem oberen Ende und dem unteren
Ende eines Bolzens q"1 festklemmt, der durch
eine Feder qs, hinter welcher die Stellschraube qe
im Kopftheil des Hohlzapfens p2 sitzt, nach
abwärts gedrückt wird. Eine Feder u1 drückt die Stange q nach unten, so dafs die in ihrem
unteren Ende gelagerte Rolle ν jederzeit auf dem Umfange der Scheibe q1 aufliegt, deren
Form so gewählt ist, dafs sie bei jedesmaliger Umdrehung der Welle R die Stange q zweimal
hebt. Der Faden wird dabei jedesmal festgehalten, wobei zu gleicher Zeit die Schleifen,
welche jeden Knopf befestigen, angezogen werden, wie noch beschrieben wird. Die Feder q&
gestattet dem Bolzen q2, etwas nachzugeben, so dafs der Faden nicht zerreifsen kann, sondern
nachgeben mufs, wenn ein zu starker Zug auf ihn ausgeübt wird.
An dem Arm B ist mittelst des Bolzens JB1
ein Behälter A1 drehbar angebracht, der eine
Gummilösung für den Faden enthält. In seiner normalen Lage befindet sich dieser Gummibehälter
A1 innerhalb des Armes B, doch ermöglicht
es ihm seine scharnierartige Anordnung, seitlich aus dem Arm herauszuschwingen, wenn er frisch gefüllt oder der Faden durch
ihn hindurchgeführt werden soll. Der Faden tritt durch ein bei D1 im Arm B vorgesehenes
Loch in den Gummibehälter A1 ein, geht durch ein am Boden des letzteren befindliches Auge E1
und von hier durch eine Nuth F1 und ein Loch G3 in dem fest am äufseren Ende des
Behälters A1 angebrachten Arm G1. Der Behälter
ist in der Nähe des Loches G 3 mit zwei
Kissen G6 Ga aus Gummi oder anderem elastischen Material versehen, zwischen denen der
Faden hindurchläuft; dieselben werden durch eine Platte J* zusammengedrückt, welche mittelst
einer Schraube J3 darauf geprefst wird. Der von den Kissen auf den Faden ausgeübte
Druck verhindert das Abträufeln der Gummilösung vom Faden.
Diese neuartige Anordnung des Gummibehälters A1 im Arm B in nächster Nähe der
Nadel verhindert das vorzeitige Abtrocknen des Klebstoffes, während andererseits die drehbare
Verbindung von Behälter A1 und Arm B eine bequeme Freilegung und Verdeckung des
Behälters ermöglicht. Von dem Arm G' des letzteren läuft der Faden zunächst durch eine
Spannungsfeder K1 am Behälter, dann durch das Oehr des oscillirenden Fadenführers C, der
durch im Nachstehenden noch beschriebene Vorrichtungen in Thätigkeit gesetzt wird, und
durch den Schlitz in der Nadelplatte D schliefslich zur Nadel.
Der in Fig. 18 und 19 dargestellte Fadenführer
C besteht aus einem Arm, der an dem verticalen Zapfen A9 angebracht ist; letzterer
ist im Arm B gelagert und hat einen Arm B9, mit welchem das eine Ende der Verbindungsstange C9 verbunden ist, deren anderes Ende
an dem einen Arm des Winkelhebels D9 sitzt. D9 ist bei I?9 am Gestell α drehbar befestigt
und trägt an seinem anderen Arm eine Rolle F9, welche in einer Curvenführung H9 im Umfange
der Scheibe P auf der Welle R läuft. Durch die Curvenbahn H9 wird der Hebel D9
in Schwingung versetzt, der seinerseits durch die Stange C 9 diese oscillirende Bewegung auf
den Zapfen A9 und den Fadenführer C überträgt. Die Spannungsfeder K1 übt einen beständigen
Druck nach unten auf den Faden zwischen dem Gummibehälter und dem Fadenführer C aus und verhindert ein Schlaffwerden
des Fadens zwischen C und dem Arbeitsstück infolge der Bewegungen des Fadenführers.
An der oberen Fläche der Nadelplatte D,
ein wenig hinter dem Drückerfufs, ist die Feder L1 befestigt, welche das Fadenende vor
der ersten Stichbildung festhält; der Faden wird durch die Nadelplatte geführt und durch
die Feder gehalten, während die Nadel die erste Schleife emporzieht; der Vorschub des
Arbeitsstückes nimmt den Faden unter der Feder L : weg, so dafs die letztere keine Wirkung
mehr äufsert, bis mit dem nächsten Arbeitsstück begonnen wird.
Die Wirkungsweise des Ganzen ist wie folgt: Wenn die Knopfführung sich in der in Fig. 2
und 4 gezeigten Stellung befindet, so geht die
Nadel durch die Oese des untersten Knopfes in der Führung hindurch und tritt durch den
Stoff in die Nadelplatte D; zu derselben Zeit schwingt der Fadenführer C, wie in Fig. 5
gezeigt, herum und prefst den Faden gegen die Hakenseite der Nadel. Letztere wird dann
gehoben und zieht eine erste Schleife C2 durch die Oese des Knopfes, wie in Fig. 6 gezeigt
ist, und wird hierauf infolge des Zusammenwirkens der Feder G4 und der unrunden
Scheibe J4 ein wenig auf das äufsere Ende des den Stoff oder das. Arbeitsstück tragenden
Armes B zu bewegt, wie Fig. 7. zeigt, und geht alsdann durch die erste Schlinge C2
aufserhalb des Knopfes herab. Die Knopfführung wird nun rückwärts bewegt und die
Schlinge C2 dadurch veranlafst, den letzten
Knopf aus der Knopfführung herauszuziehen, wie dies Fig. 8 darstellt.
Während der vorbeschriebenen Vorgänge ist der Abwerfer durch die Nase J7 daran ' verhindert
worden, herabzugehen und auf das Arbeitsstück zu drücken, jetzt aber wird er,
während die Nadel sich im Arbeitsstück befindet, mit der Nadel rückwärts bewegt, und
diese schiebt dabei das Arbeitsstück vor, indem gleichzeitig der Zapfen V der Abwerferstange
von der Nase J7 herabgeschoben und der Abwerfer durch den federnden Finger 2 in
die erste Schleife gedrückt wird, Fig. 8, wobei er sich auf das Arbeitsstück auflegt. Nach der
Vorschubbewegung geht die Nadel in die Höhe und zieht eine zweite Schleife Ds durch die
Schleife C2 empor, wie Fig. 10 dies zeigt, während der Abwerfer in seiner herabgedrückten
Lage und in der Schlinge C2 bleibt, bis der Nadelhaken über C2 emporgestiegen ist und
die Nadel sich nicht in der Schlinge verfangen kann. Wenn der Zapfen i der emporgehenden
Nadelstange gegen den oberen Ansatz h der Abwerferstange anschlägt, so wird die letztere
mit nach oben genommen, bis ihr Zapfen I7 mit der federnden Klinke L7, Fig. 3, am Arm E
in Eingriff tritt. Die Klinke hält den Abwerfer oberhalb des Hakens der gehobenen Nadel
fest, während die Nadelstange sich weit genug nach.unten bewegt, um den Haken von der
zweiten Schleife loszumachen, und während der im Folgenden noch beschriebene Mechanismus
zum Ausweiten der Schleife diese erfafst.
Wenn sich Nadel- und Abwerferstange in ihre Anfangsstellung nach vorwärts bewegen,
so geht der Zapfen V von der Klinke L7 weg und wird durch den federnden Finger 2 niedergedrückt,
bis er durch die Nase J7 aufgehalten wird, welch letztere den Abwerfer an einem
tieferen Herabsinken verhindert, als nöthig ist, um ihn behufs ruhigen Festhaltens des untersten
Knopfes in der Knopfführung auf diesen sich
auflegen zu lassen.,, wärend die Nadel durch
dessen Oese geht, wie Fig. 5 dies zeigt. Das vollständige Emporziehen der zweiten Schleife!)3
hat ein Straffziehen der ersten Schleife C2 zur Folge. Kurz vor dem Loslösen der zweiten.
Schleife von der Nadel schwingt der Arm C1 auf die Nadel zu, bis diese in den in c1.befindlichen Schlitz dl eintritt, wie in Fig. 11
gezeigt ist; der Haken oder die dreieckige Platte e] des Armes c1 tritt dabei in die
Schlinge D s ein, ehe letztere vom Nadelhaken
sich loslöst. Der Arm cl schwingt dann von der Nadel ab nach rückwärts, so dafs die
Hakenenden gl g1 des Armes d2 in die
Schlinge D 3 eintreten und dieselbe über den
Knopf kopf bewegen, wie in Fig. 12 dargestellt, wobei die Arme J2 vor den Arm c1 treten
und die Schleife D3 vom Haken el loskommt.
Zu gleicher Zeit hebt die Daumenscheibe q1 die Fadenklemme q, welche den Faden festhält,
während der Fadenführer C in die in Fig. 5 gezeigte Lage schwingt und so die
'Schleife D3 einzieht, indem er sie von- den
federnden Armen d"1 wegzieht. Dies beendet
die Befestigung des Knopfes, indem das Einziehen der zweiten Schleife D3 letztere mit
der ersten Schleife C2 verriegelt. Während
die Schleife D3 über den Knopf gezogen wird, gehen Nadel und Knopfführung in ihre ursprünglichen
Lagen zurück; die Nadel geht alsdann durch die Oese des nächstfolgenden Knopfes, ergreift den ihr vom Fadenführer C
wiederum dargebotenen Faden, und derselbe Vorgang wiederholt sich.
Die unrunde Scheibe ql ist so gestaltet, dafs
sie die Klemmvorrichtung q hebt, während die Nadel die erste Schleife C2 durch die Knopföse
emporzieht und dadurch den Faden festhält, so dafs die Spannungsfeder K1 auf dem
Gummibehälter nicht mehr Faden aufnehmen kann, als zur Bildung der ersten Schleife C"2
erforderlich ist, was der Bildung einer losen oder schlaffen ersten Schlinge vorbeugt.
Die Platte z1 auf dem Arm c1 dient zur
Bildung der Schleife D3; wenn der Arm c1
. sich in der Stellung Fig. 11 befindet, so verhindert
sie das Einbiegen der Schleife nach innen während der Rückwärtsbewegung des
Armes. Hinter den Theilen des Drückerfufses k, auf denen der Knopf aufliegt, während
die Schleife darübergeworfen wird, befinden sich kleine Erhöhungen 12, Fig. 3,
welche verhindern, dafs der Knopf unter dem Druck der Schleife, welcher auf den Vordertheil
des Kopfes ausgeübt wird, nach rück-, wärts gestofsen wird. ■
: Der den Fadenführer C bildende Arm erstreckt sich von dem Zapfen A^ in horizontaler
Richtung nach aufsen und ist hier umgebogen,
wie in Fig. 2, 5 und 13 gezeigt ist; der: nach,
oben gebogene Theilhat.ein Oehr 2% durch.
welches der Faden hindurchgeht. Das Gehr wird deshalb über den Hauptkörper des
Armes C gehoben, so dafs der Arm frei unter der Nadel wegschwingen kann, ohne letztere
im herabgesenkten Zustande anzuschlagen.
Die in der Scheibe k 5 befindliche und den
Nadelstangenhebel J bewegende Curvenbahn wird in der Pfeilrichtung Fig. 13 gedreht. Der
Theil 20 dieser Nuth verleiht durch den Zwischenmechanismus der Nadel ihre Abwärtsbewegung,
während sie durch die Oese des letzten Knopfes in der Knopfführung geht;
der Theil 21 hält die herabgesenkte Nadel in
Ruhe, während der Fadenführer dagegen drückt; der Theil 22 hebt die Nadel empor und veranlafst
sie, die erste Schleife hochzuziehen; der Theil 23 senkt die Nadel herab und läfst sie
aufserhalb der Knopföse durch die erste Schleife gehen; der Theil 24 hält die Nadel in
herabgedrückter Lage, während sie behufs Vorschubes des Arbeitsstückes bewegt wird; der
Theil 25 hebt die Nadel in die Höhe und läfst sie die zweite Schlinge hochziehen; der
Theil 26 verleiht der Nadel eine geringe Abwärtsbewegung, welche sie aufser Eingriff mit
der zweiten Schleife bringt, während der Ausweiter letztere erfafst.
Die Anordnung des Knopf behälters am
äufseren Ende des Armes E gestattet die Anwendung einer im Vergleich mit früher viel
kürzeren und leichteren Knopfführung mit starkem, fast senkrechtem Gefälle, so dafs die
Knöpfe unbedingt nach unten rutschen müssen. Ferner bildet die Verbindung der Knopfführung
mit dem Arm E mittelst der Drehzapfen ein Doppelgelenk, welches der Knopfführung
frei nach jeder Richtung hin zu schwingen gestattet.
Das Rührwerk für die Knöpfe im Behälter besteht aus der auf dem Zapfen ο sitzenden
Nabe r und strahlenförmig aus dieser vortretenden Borstenbüscheln s; das Rührwerk
wird von dem die Nadelstange betätigenden
schwingenden Hebel / in Schwingung versetzt, und zwar mittelst eines Verbindungsmechanismus,
welcher aus dem am Zapfen 0 befestigten Arm u und der drehbar am äufseren
Ende des letzteren und am Hebel J sitzenden Verbindungsstange ν besteht, wie in Fig. 31,
33, 34 und 35 gezeigt ist.
Claims (5)
- Patent-Anspruch:Eine Nähmaschine zum Aufnähen von Oesenknöpfen, bei welcher der Knopf behälter am Tragarm der Maschine angeordnet ist und welche durch die nachfolgenden Merkmale und deren Zusammenspiel gekennzeichnet wird:
ι. Den Mechanismus zum Bewegen der Nadel-, Abwerfer - und Drückerstange und des Stoffes, im wesentlichen bestehend aus:a) der Einrichtung zum Hervorrufen der schiebenden Horizontalbewegung der Nadelstange F und der Abwerferstange G durch den von der unrunden Scheibe J4 bethätigten Stellhebel C1 und den von der Scheibe KA beeinflufsten Hebel W, sowie zum gleichzeitigen Hervorbringen der Verticalbewegung dieser Stangen F Und G durch den zweiarmigen Hebel /, dessen hängender Arm 5 durch eine Aussparung im Rade K5 hindurchtritt und von der im Innern desselben vorgesehenen Gurvenbahn in vertical oscillirende Thätigkeit gesetzt wird, Fig. 2, 13 und 16;b) der Einrichtung der Abwerferstange G mit dem Zapfen I7, welcher auf der Nase J7 am Tragarm E aufliegt und das weitere Herabgehen der Stange G mit der Nadelstange F verhindert, bis die erste Schleife ' gezogen ist, dann aber beim Zurückkehren der Stange F von J7 abgleitet und dadurch den Finger 2 mit Feder 3 auf die Stange G einwirken läfst, um dieselbe in dem durch die Vorsprünge hhi beschränkten Mafse herabzuziehen, Fig. 2 und 2a;c) der Einrichtung zum elastischen Andrücken des Drückerfüfses k durch den auf die Drückerstange j mit seinem federnden Ansatz D7 einwirkenden, durch die Curvenführung C 7 bewegten Hebel A7, um Arbeitsstücke jeder Dicke mit gleichmäfsigem Druck festzuhalten, Fig. 2;d) dem durch die einstellbare Schraube G7 an dem unter c) genannten Hebel A7 gehobenen zweiarmigen Hebel F7, der von unten auf den Zapfen E7 an der Drückerstange j einwirkt, um den Drückerfufs k emporzuheben und den Vorschub des Stoffes zu gestatten, Fig. 2. - 2. Die Vorrichtung zum Ausweiten der Schleife am Drückerfufs k, bestehend aus dem in eine dreieckige Platte auslaufenden Haken e1 und den beiden federnden Armen ds, welche die Schleife nach dem Ausweiten über den Knopf werfen und die von einem Excenter auf der Hauptwelle R aus bewegten Hebel 01P1 in Wirkung gesetzt werden, Fig. 2, 11, 12, 20 und 21.
- 3. Die durch die rotirende Daumenscheibe q1 wechselweise in Wirkung gesetzte Fadenklemme q, welche den durch die unter 2. beschriebene Vorrichtung ausgeweiteten und über den Knopfkopf geworfenen Faden festhält, während der oscillirende Faden-führer C die zweite Schleife einzieht, Fig. 5 und 15.
- 4. Den am Tragarm E schwingend angeordneten Knopf behälter α mit der sich daran anschliefsenden, durch die einstellbaren Platten 21^1 gebildeten Knopfführung b, welche mit der unter dem Einflufs der Feder 8 stehenden Verschlufsthür 7 versehen ist, in deren veränderbarer Vertiefung 71 der unterste Knopf bis zum Aufnähen festgehalten wird, Fig. 36 und 37.
- 5. Die Einrichtung zum Hervorbringen der oscillirenden Bewegung des unter 4. genannten Knopfzuführungsmechanismus, bestehend aus der Curvenscheibe 11, dem Hebel q, der stellbaren Schubstange g und dem zweitheiligen Hebel L, dessen Arme 12 und 13 abwechselnd gegen den Zapfen 14 stofsen, wodurch die Bewegung hervorgerufen und so ein selbstthätiges Herabgleiten der Knöpfe veranlafst wird, Fig. 32 und 38.Den drehbar in unmittelbarer Nähe der Stichbildung angeordneten Gummibehälter A1 in Verbindung mit den beiden Gummikissen G6, welche durch Platte J1 und Schraube Js so zusammengedrückt werden, dafs sie das Abträufeln der Gummilösung vom Faden verhindern, Fig. 22 und 26.Hierzu 6 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38204C true DE38204C (de) |
Family
ID=313924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38204D Expired - Lifetime DE38204C (de) | Nähmaschine zum Aufnähen von Ösenknöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38204C (de) |
-
0
- DE DENDAT38204D patent/DE38204C/de not_active Expired - Lifetime
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