DE3822729C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3822729C2
DE3822729C2 DE3822729A DE3822729A DE3822729C2 DE 3822729 C2 DE3822729 C2 DE 3822729C2 DE 3822729 A DE3822729 A DE 3822729A DE 3822729 A DE3822729 A DE 3822729A DE 3822729 C2 DE3822729 C2 DE 3822729C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swirling
section
inlet
chamber
plant according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3822729A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3822729A1 (de
Inventor
Karl-Heinz 4722 Ennigerloh De Kukuck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
Original Assignee
Krupp Polysius AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Polysius AG filed Critical Krupp Polysius AG
Priority to DE3822729A priority Critical patent/DE3822729A1/de
Priority to US07/366,749 priority patent/US4934613A/en
Priority to SE8902187A priority patent/SE8902187L/
Priority to ZA894848A priority patent/ZA894848B/xx
Priority to AU37816/89A priority patent/AU613852B2/en
Publication of DE3822729A1 publication Critical patent/DE3822729A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3822729C2 publication Critical patent/DE3822729C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/08Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/18Adding fluid, other than for crushing or disintegrating by fluid energy
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut, insbesondere mineralischem Gut, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE-OS 36 09 229 ist bereits eine Anlage bekannt, bei der für die Zerkleinerung von sprödem Mahlgut eine Gutbett-Walzenmühle verwendet wird, der ein Sichter nachgeschaltet ist, wobei die in der Walzenmühle gebildeten Agglomerate durch eine mit Prallelementen besetzte rotierende Mahlgut-Aufgabeeinrichtung des Sichters auf trockenem Wege aufgelöst werden, bevor das Mahlgut dem Sichtvorgang unterworfen wird.
Eine Anlage nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist etwa aus der DE-AS 27 08 053 bekannt. In diesem Falle sollen die bei der Gutbettzerkleinerung in der Walzenmühle erzeugten Agglomerate in einem nachgeschalteten Gerät zunächst durch eine weitere mechanische Beanspruchung, bei der ggf. Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, unterstützend zugesetzt werden kann, zerstört werden, bevor das zerkleinerte Mahlgut beispielsweise mit Hilfe eines Siebes, eines Windsichters oder eines Hydroxyklons klassiert wird.
Gemäß einem weiteren, nicht vorveröffentlichten Vorschlag für eine Zerkleinerungsanlage der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art (P 37 12 147.2) ist im Bereich zwischen einer Walzenmühle und einem Siebklassierer eine Aufschlußvorrichtung angeordnet, die in Form einer Hammermühle, einer Prallmühle, in Form eines Mischgefäßes mit Flüssigkeitszuführung oder in sonst geeigneter Weise ausgeführt sein kann. Hierdurch sollen die bei der Druckzerkleinerung gebildeten fladenförmigen Agglomerate (sogenannte Schülpen) vor dem Klassiervorgang zerkleinert werden, um das in diesen Agglomeraten enthaltene Feingut entsprechend freizulegen. Zerkleinerungsanlagen dieser Art eignen sich besonders gut für eine Druckzerkleinerung von mineralischem Mahlgut, wie z. B. Zementklinker und Erz, wobei diese Zerkleinerung generell auf trockenem oder nassem Wege erfolgen kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Anlage der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art derart weiterzubilden, daß auf verhältnismäßig einfache und äußerst wirkungsvolle Weise vor allem die bei der Druckzerkleinerung in der Walzenmühle gebildeten, etwa fladenförmigen Agglomerate vor ihrer Aufgabe auf den Siebklassierer so weit desagglomeriert werden können, daß im wesentlichen der ganze Feinanteil dieser Agglome­ rate freigelegt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Den Kern der vorliegenden Erfindung bildet die zwischen der Walzenmühle und dem Siebklassierer angeordnete Aufschlußvorrichtung, die in einen Zulaufabschnitt mit den Zuführeinrichtungen für die Agglomerate und die Flüssigkeit sowie in einen Verwirbelungsabschnitt unterteilt ist, an dessen unterem Ende eine Förderpumpe für die Suspension aus Flüssigkeit und desagglomeriertem Zerkleinerungsprodukt vorgesehen ist. Bei dieser erfindungsgemäßen Zerkleinerungsanlage erfolgt somit zumindest das Desagglomerieren des Zer­ kleinerungsproduktes, nämlich der Schülpen, auf nassem Wege, indem zunächst im Zulaufabschnitt der Aufschlußvorrichtung aus dem Zerkleinerungspro­ dukt der Walzenmühle und zugeführter Flüssigkeit (insbesondere Wasser) eine geeignete Trübe herge­ stellt wird, wozu die schurrenartig ausgebildete Agglomerat-Zuführeinrichtung des Zulaufabschnittes in einen Zuführkanal mündet, an den die Flüssig­ keits-Zuführeinrichtung nach Art eines Treibwas­ serinjektors angeschlossen ist. Der zuvor er­ wähnte Zuführkanal fördert das gebildete Trübe- Gemisch in den Verwirbelungsabschnitt der Auf­ schlußvorrichtung, in dem eine desagglomerierende Wirkung auf die Schülpen (Zerkleinerungsprodukt der Walzenmühle) ausgeübt wird.
Bei den der Erfindung zugrundeliegenden Versuchen hat es sich als besonders vorteilhaft herausge­ stellt, daß bereits der Zerkleinerungsvorgang in der Walzenmühle besonders energiesparend durchge­ führt werden kann, wenn der Walzenmühle bereits feuchtes oder sogar nasses Mahlgut aufgegeben wurde. Während des Zerkleinerungsvorganges, d.h. während der Druckzerkleinerung zwischen den Wal­ zen, ergab sich ein überraschend guter Entwässe­ rungseffekt für das Zerkleinerungsprodukt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß die als Zerkleinerungsprodukt von der Walzenmühle er­ haltenen Schülpen jeweils in Abhängigkeit von der Materialbeschaffenheit des aufgegebenen Mahlgutes eine unterschiedliche Härte aufweisen können. Dementsprechend gestatten es die Maßnahmen nach den Unteransprüchen besonders gut, vor allem die erfindungsgemäß ausgebildete Aufschlußvorrichtung auch so zu gestalten, daß sie besonders gut auf die zu erwartende Härte der Schülpen abgestimmt ist.
Die Erfindung sei nachfolgend anhand einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbei­ spiele näher erläutert. In der weitgehend schema­ tisch gehaltenen Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer ersten Ausführungsform der Zerkleine­ rungsanlage, bei der der Verwir­ belungsabschnitt der Aufschluß­ vorrichtung im wesentlichen durch einen Pumpensumpf gebildet ist;
Fig. 2 eine Teil-Vertikalschnittansicht durch den Zulaufabschnitt der Aufschlußvorrichtung, und zwar etwa gemäß Schnittlinie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Aufsicht - entsprechend Pfeil III in Fig. 1 - auf den Verwirbelungsabschnitt dieser ersten Ausführungsform;
Fig. 4 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Aufschlußvorrichtung, bei der der Verwirbelungsabschnitt durch zwei abgestuft untereinander an­ geordnete Verwirbelungskammern gebildet wird;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V in Fig. 4 durch eine Verwirbelungskammer.
Anhand der Fig. 1 sei zunächst der Gesamtaufbau des ersten Ausführungsbeispieles der erfindungs­ gemäßen Zerkleinerungsanlage beschrieben, die zum Zerkleinern von sprödem Mahlgut, wie z.B. Zement­ klinker, Erz usw., ausgeführt ist.
Diese Zerkleinerungsanlage gemäß Fig. 1 enthält als Hauptanlagenteile eine nur grob angedeutete, in ihrer Konstruktion an sich bekannte Walzenmühle 1, eine im Bereich darunter angeordnete Auf­ schlußvorrichtung 2 mit einem Zulaufabschnitt 3 und einem Verwirbelungsabschnitt 4 sowie einen in Gutförderrichtung (vgl. Pfeile 5) der Aufschluß­ vorrichtung 2 nachgeordneten Siebklassierer 6, der ebenfalls an sich bekannter Ausführung sein kann und dazu dient, das aufgegebene Gut zumindest in ein Durchfallprodukt (Pfeil 7) und ein Überlauf­ produkt (Pfeil 8) zu klassieren. Die Aufschluß­ vorrichtung 2 dient dazu, die nachfolgend nur noch als Schülpen bezeichneten fladenförmigen Agglomerate des Zerkleinerungsproduktes der Wal­ zenmühle so weitgehend zu desagglomerieren bzw. aufzuschließen, daß im nachfolgenden Siebklassie­ rer 6 die in den Schülpen enthaltenen Feingutan­ teile so weitgehend wie möglich von den Grobgut­ anteilen getrennt werden können, die dann z.B. erneut der Walzenmühle 1 aufgegeben werden können.
Die Aufschlußvorrichtung 2 ist somit ein wesent­ licher Teil der Zerkleinerungsanlage im Bereich zwischen der Walzenmühle 1 und dem Siebklassierer 6.
Bei der nachfolgend anhand der Fig. 1 bis 3 er­ läuterten ersten Ausführungsform der Aufschluß­ vorrichtung 2 sei angenommen, daß diese Vorrich­ tung vor allem zum Aufschließen von Schülpen relativ geringer Härte bestimmt ist.
Diese Aufschlußvorrichtung 2 ist in den Zulaufabschnitt 3 und den Verwirbelungsabschnitt 4 unterteilt.
Der Zulaufabschnitt 3 enthält - wie Fig. 1 und 2 zeigen - eine Agglomerat-Zuführeinrichtung 9, die nach Art eines Trichters schurrenartig ausgebil­ det ist. In diesem Beispiel wird es vorgezogen, das obere Ende 9a der Agglomerat-Zuführeinrichtung 9 unmittelbar unter dem Auslauf der Walzenmühle 1 anzuordnen. Dementsprechend ist dieses obere Ende 9a der Zuführeinrichtung in seinen oberen Quer­ schnittsabmessungen ausreichend groß gehalten, damit die bei der Druckzerkleinerung in der Wal­ zenmühle 1 anfallenden Schülpen direkt in diese Zuführeinrichtung 9 hineinfallen können; im Quer­ schnitt, gemäß Fig. 2, kann diese Zuführeinrichtung 9 eine schmale, hohe Trichterform besitzen.
Das untere Ende 9b der Agglomerat-Zuführeinrich­ tung 9 mündet offen in einen Zuführkanal 10 aus, der nach Art eines Mischrohres ausgeführt sein kann und an den eine Flüssigkeits-Zuführeinrich­ tung 11 nach Art eines an sich bekannten Treib­ wasserinjektors angeschlossen ist. Dieser rohr­ förmige Zuführkanal 10 verläuft vom unteren Ende 9b der Agglomerat-Zuführeinrichtung 9 bis zum Be­ reich des Einlaufes 12 vom Verwirbelungsabschnitt 4 unter einem Neigungswinkel α in bezug auf die Horizontale. Diese Neigung des Zuführkanales 10 kann der Materialbeschaffenheit (insbesondere dem Schüttgewicht) des zu desagglomerierenden Gutes angepaßt werden und kann etwa im Bereich zwischen 30 und 75° liegen; im Beispiel der Fig. 1 beträgt der Neigungswinkel α gegenüber der Horizontalen etwa 60°. Das untere Ende des Zuführkanales 10 ist vorzugsweise mit einem Rohrkrümmer 10a ausge­ bildet, der an den Einlauf 12 des Verwirbelungs­ abschnittes 4 angeflanscht oder in sonstiger Weise befestigt sein kann.
Der Verwirbelungsabschnitt 4 dieses ersten Bei­ spieles ist im wesentlichen durch einen Pumpen­ sumpf gebildet, der einen im wesentlichen zylin­ drischen Oberteil 4a und einen sich trichterförmig nach unten verjüngenden Unterteil 4b aufweist. Der zylindrische Oberteil 4a dieses Verwirbelungs­ abschnittes 4 besitzt den Einlauf 12, der - wie Fig. 3 zeigt - in Form eines Rohres ausgebildet und tangential an diesen Oberteil 4a - dicht unterhalb seiner Deckwand 4c - anschließt. Am unteren Ende des trichterförmigen Unterteiles 4b befindet sich die nach unten offene Auslauföffnung 4d des Verwirbelungsabschnittes 4. Unmittelbar an diese untere Auslauföffnung 4d ist die Eintritts­ öffnung 13a einer Förderpumpe 13 angeschlossen, durch die die Suspension aus Flüssigkeit und desagglomeriertem Zerkleinerungsprodukt (Schülpen) über eine Suspensions-Förderleitung 14 direkt dem Siebklassierer 6 zugefördert wird. Im vorliegenden Falle ist die Suspensions-Förderpumpe nach Art einer Vertikalpumpe (13) mit oberer Eintrittsöffnung 13a ausgebildet. Durch diese Ausbildung und Zu­ sammenordnung von Pumpensumpf und Förderpumpe 13 kann die Suspension aus Flüssigkeit und desagglomerier­ ten Schülpen vollkommen störungsfrei, d.h. ohne irgendwelche Ablagerungen oder Verstopfungen, aus dem Unterteil 4b des Verwirbelungsabschnittes 4 direkt der Förderpumpe 13 zufließen; eine weite­ re Pumpe für den Suspensionstransport zum Sieb­ klassierer 6 ist nicht erforderlich.
Zur Funktionsweise dieser Aufschlußvorrichtung 2 sei noch auf folgendes hingewiesen: Die aus der Walzenmühle 1 kommenden Schülpen fallen in der Agglomerat-Zuführeinrichtung 9 nach unten direkt in den Zuführkanal 10. Hier prallt der von der Flüssigkeits-Zuführeinrichtung 11 injektorartig zugeführte Wasserstrom gegen die aufgegebenen Schülpen und bewirkt dadurch - gleichzeitig mit einer intensiven Vermischung - eine erste Auf­ lösung bzw. Desagglomerierung der Schülpen. Hier­ bei wird eine Turbulenz erzeugt, und es werden die Schülpen zusammen mit dem Wasserstrom im Zuführ­ kanal 10 schräg nach unten gefördert, etwa hori­ zontal umgelenkt und dann über den Einlauf 12 tangential in den als Pumpensumpf ausgebildeten Verwirbelungsabschnitt 4, und zwar in dessen Ober­ teil 4a eingespült. In diesem Verwirbelungsab­ schnitt 4 erfolgt eine schraubenlinienförmige Abwärtsbewegung des Suspensionsstromes mit einer ausreichend langen Verweilzeit, so daß die Schül­ pen hier eine weitere Desagglomerierung erfahren. Die ausreichend desagglomerierten Schülpen ge­ langen dann schließlich - suspendiert im Wasser - über die untere Auslauföffnung 4d des Verwirbe­ lungsabschnittes 4 direkt in die Suspensions- Förderpumpe 13, die diese Suspension über die Suspensionsförderleitung 14 dem Siebklassierer 6 zufördert.
Wie in den Fig. 1 und 3 gestrichelt angedeutet ist, kann es ferner besonders vorteilhaft sein, im Oberteil 4a des Verwirbelungsabschnittes 4, und zwar vorzugsweise an seiner Deckwand 4c, eine von oben her schräg gegen den Bereich seines tangentia­ len Einlaufs 12 gerichtete Wasserstrahldüse 15 vorzusehen. Diese zusätzliche Wasserstrahldüse er­ weist sich insofern als sehr günstig, als dadurch seitlich auf den tangential eingeführten und sich etwa schraubenlinienförmig nach unten bewegenden Suspensionsstrom mit Hilfe des Wasserstrahles 15a derart eingewirkt werden kann, daß eine zusätz­ liche Verwirbelung dieses Suspensionsstromes und dadurch eine weiter gesteigerte Desagglomerierung der Schülpen herbeigeführt werden kann.
Ein zweites Beispiel für die Ausführung der zwischen der Walzenmühle und dem Siebklassierer angeordneten Aufschlußvorrichtung sei anhand der Fig. 4 und 5 erläutert. Da die Walzenmühle 1 für die Druckzerkleinerung des spröden Mahlgutes und der Siebklassierer 6 generell gleichartig ausgeführt und angeordnet sein können wie beim ersten Aus­ führungsbeispiel, sind diese in Fig. 4 der besseren Übersichtlichkeit halber weggelassen worden, d.h. Fig. 4 veranschau­ licht im wesentlichen nur diese zweite Ausführungs­ form der Aufschlußvorrichtung 2′. Diese zweite Ausführungsform ist insbesondere für Schülpen mittlerer und größerer Härte bestimmt.
Auch bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Aufschlußvorrichtung 2′ wiederum in einen Zulauf­ abschnitt 3′ und in einen Verwirbelungsabschnitt 16 unterteilt.
Der Zulaufabschnitt 3′ dieses zweiten Ausführungs­ beispieles kann genau gleichartig gestaltet sein wie der Zulaufabschnitt 3 des ersten Beispieles, so daß auf eine detaillierte Erläuterung dieses Zulaufabschnittes 3′ im wesentlichen verzichtet werden kann. Es sei lediglich darauf hingewiesen, daß dieser Zulaufabschnitt 3′ wiederum eine schurrenartig ausgebildete Agglomerat-Zuführein­ richtung 9′ enthält, die in den rohrförmigen Zu­ führkanal 10′ einmündet, wobei an diesen Zuführ­ kanal 10′ dann wiederum - wie nur kurz angedeutet - die Flüssigkeits-Zuführeinrichtung 11′ nach Art eines Treibwasserinjektors angeschlossen ist. Der vom unteren Ende der schurrenartigen Agglomerat- Zuführeinrichtung 9 ausgehende Zuführkanal 10′ verläuft dann auch in diesem Falle bis zum oberen, schrägen Einlauf 17 des Verwirbelungsabschnittes 16 unter einem Neigungswinkel α gegenüber der Horizontalen.
Was die Anordnung der in Fig. 4 nicht näher ge­ zeigten Walzenmühle 1 anbelangt, so kann diese gleichartig sein wie im ersten Beispiel, d.h. das obere Ende der Agglomerat-Zuführeinrichtung 9′ kann ebenfalls unmittelbar unter dem Auslauf der Walzenmühle 1 angeordnet sein. Es sei an dieser Stelle jedoch auch erwähnt, daß es grundsätzlich auch möglich ist - sowohl bei diesem als auch beim vorhergehenden Beispiel - die Walzenmühle 1 versetzt gegenüber der Agglomerat-Zuführeinrich­ tung 9 bzw. 9′ anzuordnen, wobei dann ein geeig­ neter Zwischenförderer vorzusehen ist.
Was nun die Ausbildung des Verwirbelungsabschnit­ tes 16 dieses zweiten Ausführungsbeispieles (Fig. 4 und 5) anbelangt, so enthält dieser wenigstens eine Ver­ wirbelungsstufe in Form einer aufrechten Ver­ wirbelungskammer. In dem in Fig. 4 ver­ anschaulichten Ausführungsbeispiel enthält dieser Verwirbelungsabschnitt 16 zwei Ver­ wirbelungsstufen, von denen jede durch eine im wesentlichen gleichartig aufgebaute Ver­ wirbelungskammer, nämlich eine obere Verwirbe­ lungskammer 18 und eine untere Verwirbelungs­ kammer 19 gebildet wird. Diese beiden Verwirbe­ lungskammern 18, 19 sind - in später noch zu er­ läuternder Weise - abgestuft bzw. stufenförmig untereinander angeordnet.
Da beide Verwirbelungskammern 18, 19 konstruktiv gleichartig ausgeführt sein können, genügt eine genauere Beschreibung lediglich einer dieser Kammern, beispielsweise der Kammer 18. Eine solche Verwirbelungskammer 18 besitzt einen im wesentlichen aufrechten äußeren Behälter 20, der generell jede geeignete Querschnittsform auf­ weisen könnte, vorzugsweise jedoch eine recht­ eckige, insbesondere quadratische Querschnitts­ form gemäß Fig. 5 aufweist. An der einen Seiten­ wand 20a dieses Kammerbehälters 20 ist am oberen Ende der Einlauf 17 im wesentlichen stumpf, d.h. direkt an die Seitenfläche angebracht, wie in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet ist. In diesem im Querschnitt quadratischen Behälter 20 der Verwirbelungskammer 18 ist etwa mittig eine mit einem Drehantrieb 21 verbundene, vertikale Rühr­ werkswelle 22 angeordnet, die sich im wesentli­ chen über die ganze Höhe im Kammergehäuse 20 er­ streckt. Im unteren Bereich ist in der Verwirbe­ lungskammer 18 bzw. im Kammergehäuse 20 ein im wesentlichen horizontaler Siebboden 23 angebracht, der sich über den ganzen Behälterquerschnitt er­ streckt und in Form eines stabilen Siebes bzw. Rostes mit angepaßter Öffnungsweite ausgebildet ist. Die vertikale Rührwerkswelle 22 erstreckt sich dabei nach unten durch den Siebboden 23, wo­ bei oberhalb sowie unterhalb dieses Siebbodens 23 wenigstens je ein Rührer drehfest von der Rühr­ werkswelle 22 getragen wird. Hierbei hat es sich für die praktische Ausführung als zweckmäßig er­ wiesen, unterhalb des Siebbodens 23 einen Rührer 24 mit geeignetem Abstand unter diesem Siebboden vorzusehen, während oberhalb des Siebbodens 23 wenigstens zwei Rührer 25, 26, mit axialem Abstand voneinander sowie auch vom Siebboden 23, an der Rührwerkswelle 22 befestigt sind.
Wie in Fig. 4 (und z.T. auch in Fig. 5) angedeutet ist, besitzt jeder Rührer 24, 25, 26 mehrere Rührelemente 24a, 25a, 26a, wobei die Rührelemente der verschiedenen Rührer 24, 25, 26 mit unter­ schiedlichem Anstellwinkel gegenüber der Hori­ zontalen befestigt sind. Bei den beiden oberhalb des Siebbodens 23 auf der Rührwerkswelle 22 ange­ ordneten Rührern 25, 26 ist vorgesehen, daß die Rührelemente 25a bzw. 26a so angestellt sind, daß bei Drehung der Rührwerkswelle 22 in Richtung des Drehrichtungspfeiles 28 der obere Rührer 25 eine stark nach unten gerichtete und der untere Rührer 26 eine vorzugs­ weise nur schwach nach oben gerichtete Flüssig­ keitsströmung erzeugt (wie jeweils durch Pfeile angedeutet), während die Rührelemente 24a des unterhalb des Siebbodens 23 auf der Rührwerks­ welle 22 angebrachten Rührers 24 zur Erzeugung einer relativ stark nach oben gerichteten Flüssig­ keitsströmung angestellt sind.
Wie insbesondere in Fig. 5 gezeigt ist, kann ferner zumindest an der Innenwandung des Behälters 20 der oberen Verwirbelungskammer 18 eine Anzahl von etwa vertikal ausgerichteten Leisten, sogenannten Schwelleisten 27 angebracht sein, die über den Innenumfang der Verwirbelungskammer 18 gleich­ mäßig verteilt sind. Gemäß der Querschnittsdar­ stellung in Fig. 5 ist etwa in der Mitte jeder der vier Seitenwände des Behälters 20 eine aufrechte Schwelleiste 27 vorgesehen.
Unterhalb des Siebbodens 23 und des darunter auf der Rührwerkswelle 22 angeordneten Rührers 24 weist die Verwirbelungskammer 18 bzw. deren Be­ hälter 20 vorzugsweise einen einseitig schrägen Kammer- bzw. Behälterboden 20b auf, an dem ein vorzugsweise in Form eines Seitenauslaufes 18a ausgeführter Auslauf für die Suspension aus des­ agglomerierten Schülpen und Flüssigkeit ausge­ bildet ist. Dieser Seitenauslauf 18a verläuft somit vom unteren Ende der Verwirbelungskammer 18 schräg nach unten und schließt unmittelbar an den Einlauf 17′ der der ersten Verwirbelungskammer 18 nachgeordneten zweiten Verwirbelungskammer 19 an.
Wie bereits erwähnt worden ist und wie sich in Fig. 4 gut erkennen läßt, sind die beiden Verwirbelungskammern 18, 19 dieses Ausführungsbei­ spieles abgestuft unmittelbar hintereinander und untereinander angeordnet, und zwar in der Weise, daß der untere Suspensionsauslauf 18a der ersten Verwirbelungskammer 18 direkt an den Einlauf 17′ der zweiten Verwirbelungskammer 19 angeschlossen ist, wobei der Einlauf 17 der ersten Verwirbe­ lungskammer 18 den Einlauf für den hier vorge­ sehenen Verwirbelungsabschnitt 16 und der eben­ falls als Seitenauslauf 19a ausgebildete Suspen­ sionsauslauf der zweiten Verwirbelungskammer 19 den Suspensionsauslauf des ganzen Verwirbelungs­ abschnittes 16 bildet.
An diesen Suspensionsauslauf bzw. Suspensions- Seitenauslauf 19a der letzten Verwirbelungskammer 19 ist unmittelbar der Ansaugstutzen 29a der hier vorgesehenen Suspensions-Förderpumpe 29 ange­ schlossen, während mit dem Druckstutzen 29b dieser Förderpumpe 29 wiederum die Suspensionsförder­ leitung 14′ verbunden ist, die ihrerseits mit dem - in Fig. 4 nicht dargestellten - Siebklassierer 6 in Verbindung steht.
Es versteht sich von selbst, daß bei der Aus­ führungsform des Verwirbelungsabschnittes 16 gemäß Fig. 4 die Anzahl der durch Verwirbelungs­ kammern, z.B. 18, 19, gebildeten Verwirbelungs­ stufen den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann, d.h. bei weniger harten Schülpen kann eine einzige Verwirbelungskammer, z.B. 18, aus­ reichend sein, während für besonders harte Schül­ pen auch mehr als zwei aufrechte und im wesent­ lichen gleichartig konstruierte Verwirbelungs­ kammern abgestuft untereinander angeordnet sein können. Wenn wenigstens zwei solcher Verwirbe­ lungskammern, also beispielsweise die Verwirbe­ lungskammern 18 und 19, abgestuft hintereinander und untereinander angeordnet sind, dann ist es besonders zweckmäßig, wenn der Siebboden 23 der in Fließrichtung nachfolgenden Verwirbelungskam­ mer, z.B. 19, jeweils eine kleinere Maschenweite (Sieböffnungen) besitzt als der Siebboden 23 der vorhergehenden Verwirbelungskammer, z.B. 18.
Zur Funktion dieser vorstehend insbesondere anhand Fig. 4 beschriebenen zweiten Ausführungsform der Aufschlußvorrichtung 2′ sei folgendes gesagt: Das Vormischen und erste Zerkleinern bzw. Auflösen der von der Walzenmühle 1 zugeführten frischen Schülpen erfolgt in gleicher Weise wie beim ersten Ausfüh­ rungsbeispiel in dem gleichartig aufgebauten Zu­ laufabschnitt 3′. Von hier aus wird die gebildete Suspension schräg nach unten in die erste, obere Verwirbelungskammer 18 des Verwirbelungsabschnit­ tes 16 eingespült. Durch die sich mit der Rühr­ werkswelle 22 drehenden Rührer 24, 25, 26 erfolgt eine äußerst intensive Verwirbelung und weitgehen­ de Desagglomerierung der eingetragenen Schülpen. Hierbei kann die Intensität der Rührer im Bedarfs­ falle auch noch durch die Größe der Anstellwinkel ihrer Rührelemente 24a, 25a, 26a sowie auch durch die Anzahl dieser Rührelemente beeinflußt werden. Die Desagglomeration in dieser Verwirbelungs­ kammer 18 wird ferner unterstützt durch die An­ ordnung und Verteilung der Schwelleisten 27 am Innenumfang des Kammerbehälters 20. Nach teilweiser Zerkleinerung der Schülpen verlassen diese - suspendiert in der Flüssigkeit - die erste Ver­ wirbelungskammer 18 durch deren Seitenauslauf 18a und gelangen in die zweite Verwirbelungskammer 19, in der im wesentlichen in gleichartiger Weise wie in der ersten Verwirbelungskammer 18 weiter desagglo­ merierend auf diese Schülpen eingewirkt wird. Diese mit einem Siebboden 23 kleinerer Maschenweite ausgerüstete zweite Verwirbelungskammer 19 ver­ lassen die ausreichend zerkleinerten und aufge­ lösten Schülpen durch den Suspensions-Seitenaus­ lauf 19a, durch den die Suspension direkt in die Suspensions-Förderpumpe 29 gelangt, die in diesem Falle vorzugsweise mit horizontaler Antriebswelle ausgebildet ist. Auch in diesem Falle kann äußerst zuverlässig und verstopfungsfrei gearbeitet wer­ den, so daß die desagglomerierten Schülpen dann unmittelbar dem Siebklassierer 6 zugefördert werden können. In diesem Verwirbelungsabschnitt 16 wird vorzugsweise ein Trübestand bzw. Suspensionsstand aufrechterhalten, wie er in Fig. 4 bei 31 angedeu­ tet ist, d.h. dieser Trübestand erstreckt sich im wesentlichen vom Seitenauslauf 19a der unteren Verwirbelungskammer 19 bis nahezu über die ganze Höhe der oberen Verwirbelungskammer 18.
Vergleicht man die anhand der Fig. 1 und 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiele kurz miteinander, dann läßt sich feststellen, daß für Schülpen relativ geringer Härte ein Verwirbelungs­ abschnitt 4 in Form eines relativ einfachen Pum­ pensumpfes und - abgesehen von der Förderpumpe 13 selbst - ohne bewegliche bzw. angetriebene Ein­ bauten ausgeführt sein kann, während es zum Des­ agglomerieren von Schülpen mittlerer und größerer Härte erforderlich ist, zusätzlich zur Flüssig­ keitsverwirbelung angetriebene Rührer 24, 25, 26 sowie zuge­ ordnete Siebböden 23 vorzusehen, wobei auch hier eine Reihe von Maßnahmen zur Beeinflussung der Intensität der Desagglomeration gegeben sind.

Claims (13)

1. Anlage zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut, insbesondere mineralischem Gut, enthaltend
  • a) eine Walzenmühle (1), in der das Mahlgut unter Anwendung von hohem Druck und Bildung von etwa fladenförmigen Agglomeraten zer­ kleinert wird,
  • b) einen Siebklassierer (6) zur Klassierung des Zerkleinerungsproduktes der Walzen­ mühle,
  • c) eine zwischen der Walzenmühle (1) und dem Siebklassierer (6) angeordnete Aufschluß­ vorrichtung (2), die eine Flüssigkeitszu­ führung aufweist und in der die Agglomerate aus der Walzenmühle mit Flüssigkeit ver­ mischt und desagglomeriert werden,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • d) die Aufschlußvorrichtung (2, 2′) ist in einen Zulaufabschnitt (3, 3′) mit den Zu­ führeinrichtungen für die Agglomerate und die Flüssigkeit sowie in einen Verwirbe­ lungsabschnitt (4, 16) unterteilt, an dessen unterem Ende (4b, 4d, 19a) eine Förderpumpe (13, 29) für die Suspension aus Flüssigkeit und desagglomeriertem Zerkleine­ rungsprodukt vorgesehen ist,
  • e) die Agglomerat-Zuführeinrichtung (9, 9′) des Zulaufabschnittes (3, 3′) ist schurrenartig ausgebildet und mündet in einen Zuführkanal (10, 10′), an den die Flüssigkeits-Zuführ­ einrichtung (11, 11′) nach Art eines Treib­ wasserinjektors angeschlossen ist und der den Zulaufabschnitt (3, 3′) mit dem Einlauf (12, 17) des Verwirbelungsabschnittes (4, 16) ver­ bindet.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführkanal (10, 10′) etwa vom unteren Ende (9b) der schurrenartigen Agglomerat-Zu­ führeinrichtung (9, 9′) bis zum Bereich des Einlaufs (12, 17) vom Verwirbelungsabschnitt (4, 16) unter einem spitzen Winkel (α) ge­ genüber der Horizontalen verläuft.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (9a) der Agglomerat-Zuführ­ einrichtung (9) unmittelbar unter dem Auslauf der Walzenmühle (1) angeordnet ist.
4. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verwirbelungsabschnitt (4) im wesent­ lichen durch einen Pumpensumpf gebildet ist, der einen etwa zylindrischen Oberteil (4a) mit tangentialem Einlauf (12) und einen sich trichterförmig nach unten verjüngenden Unter­ teil (4b) aufweist, an dessen untere Auslauf­ öffnung (4d) die Eintrittsöffnung (13a) der Förderpumpe (13) angeschlossen ist.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der unteren Auslauföffnung (4d) des Verwirbelungsabschnittes (4) angeschlossene Förderpumpe (13) als Vertikalpumpe mit oberer Eintrittsöffnung (13a) ausgebildet und über eine Suspensions-Förderleitung (14) mit dem Siebklassierer (6) verbunden ist.
6. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Oberteil (4a) des Verwirbelungsab­ schnittes (4), vorzugsweise an seiner Deckwand (4c), eine von oben her schräg gegen den Be­ reich seines tangentialen Einlaufs (12) ge­ richtete Wasserstrahldüse (15) vorgesehen ist.
7. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verwirbelungsabschnitt (16) wenigstens eine Verwirbelungsstufe in Form einer aufrech­ ten Verwirbelungskammer (18, 19) enthält, in deren unterem Bereich ein im wesentlichen horizontaler Siebboden (23) angebracht und in der etwa mittig eine mit einem Drehantrieb (21) verbundene, vertikale Rührwerkswelle (22) ange­ ordnet ist, die sich nach unten bis durch den Siebboden (23) hindurch erstreckt und oberhalb sowie unterhalb dieses Siebbodens wenigstens einen Rührer (24, 25, 26) trägt.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verwirbelungskammer (18, 19) einen rechteckigen, vorzugsweise quadratischen Quer­ schnitt besitzt.
9. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwandung der Verwirbelungskammer (18, 19) mehrere etwa vertikal ausgerichtete Leisten (27) angebracht sind, die über den Innenumfang der Kammer gleichmäßig verteilt sind.
10. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwerkswelle (22) oberhalb des Sieb­ bodens (23) wenigstens zwei mit axialem Ab­ stand voneinander befestigte Rührer (25, 26) aufweist, deren Rührelemente (25a, 26a) so angestellt sind, daß der obere Rührer (25) eine nach unten gerichtete und der untere Rührer (26) eine nach oben gerichtete Flüssig­ keitsströmung erzeugt, und daß die Rührelemente (24a) des unterhalb des Siebbodens (23) auf der Rührwerkswelle (22) angebrachten Rührers (24) ebenfalls zur Erzeugung einer nach oben ge­ richteten Flüssigkeitsströmung angestellt sind.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß zumindest zwei Verwirbelungsstufen durch zwei abgestuft untereinander angeordnete Verwirbelungskammern (18, 19) in der Weise vor­ gesehen sind, daß der untere Suspensionsauslauf (18a) der ersten Verwirbelungskammer (18) direkt an den Einlauf (17′) der zweiten Ver­ wirbelungskammer (19) angeschlossen ist und daß der Siebboden (23) einer in Fließrichtung nachfolgenden Verwirbelungskammer (19) jeweils eine kleinere Maschenweite besitzt als der der vorhergehenden Kammer (18) .
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß der Suspensionsauslauf jeder Verwir­ belungskammer (18, 19) als Seitenauslauf (18a, 19a) an einem einseitig schrägen Kammerboden (20b) ausgebildet ist und daß die Suspensions- Förderpumpe (29) mit ihrer Antriebswelle (30) horizontal ausgerichtet ist, wobei der Suspen­ sions-Seitenauslauf (19a) der letzten Verwir­ belungskammer (19) unmittelbar an den Ansaug­ stutzen (29a) der Förderpumpe (29) angeschlos­ sen ist und der Druckstutzen (29b) dieser För­ derpumpe über eine Suspensions-Förderleitung (14′) mit dem Siebklassierer (6) in Verbindung steht.
DE3822729A 1988-07-05 1988-07-05 Anlage zur zerkleinerung von sproedem mahlgut Granted DE3822729A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3822729A DE3822729A1 (de) 1988-07-05 1988-07-05 Anlage zur zerkleinerung von sproedem mahlgut
US07/366,749 US4934613A (en) 1988-07-05 1989-06-14 Apparatus for crushing brittle material for grinding
SE8902187A SE8902187L (sv) 1988-07-05 1989-06-16 Anlaeggning foer krossning av sproett malgods
ZA894848A ZA894848B (en) 1988-07-05 1989-06-27 Apparatus for crushing brittle material for grinding
AU37816/89A AU613852B2 (en) 1988-07-05 1989-07-04 Apparatus for crushing brittle material for grinding

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3822729A DE3822729A1 (de) 1988-07-05 1988-07-05 Anlage zur zerkleinerung von sproedem mahlgut

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3822729A1 DE3822729A1 (de) 1990-01-11
DE3822729C2 true DE3822729C2 (de) 1991-08-22

Family

ID=6358003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3822729A Granted DE3822729A1 (de) 1988-07-05 1988-07-05 Anlage zur zerkleinerung von sproedem mahlgut

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4934613A (de)
AU (1) AU613852B2 (de)
DE (1) DE3822729A1 (de)
SE (1) SE8902187L (de)
ZA (1) ZA894848B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4341285A1 (de) * 1993-12-03 1995-06-08 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3843338A1 (de) * 1988-12-22 1990-06-28 Krupp Polysius Ag Sichter
US5310122A (en) * 1991-09-24 1994-05-10 Mcfarlane John M Method and apparatus for pulverizing glass
US5251826A (en) * 1992-03-13 1993-10-12 Pennsylvania Crusher Corporation Tumbling media mill and control system
EP0643994A3 (de) * 1993-09-20 1995-09-13 Nippon Paint Co Ltd Verfahren zur Zufuhr von Pulverlacken zu Beschichtungsgeräten und Pulverbeschichtungsvorrichtung zur Zerstäubung von Pulverlackgranulat in zerstäubbaren Pulver.
DE19504868A1 (de) * 1995-02-14 1996-08-22 Krupp Polysius Ag Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von feuchtem mineralischem Gut
CA2216326C (en) * 1997-10-14 2007-09-18 Companhia Vale Do Rio Doce Process for iron ore pellets production
DE102006049495B4 (de) * 2006-03-07 2009-09-03 Tronox Pigments Gmbh Verfahren zur Mahlung und Dispergierung von Klinker
US8091817B2 (en) * 2009-12-11 2012-01-10 Flsmidth A/S Milling device
BR112015021693A2 (pt) * 2013-03-14 2017-12-12 Shell Int Research método para a digestão de sólidos de biomassa celulósica
CN109129895A (zh) * 2018-09-07 2019-01-04 铜陵丰泽建材科技有限公司 一种蒸压加气混凝土砌块料分级混合装置
CN111013716B (zh) * 2020-02-10 2020-11-24 聊城创新置业有限公司 一种牙科用牙模石膏处理加工装置
CN112999946A (zh) * 2021-02-07 2021-06-22 山东隆信药业有限公司 一种化工颗粒物料搅拌机
CN114917996A (zh) * 2022-05-18 2022-08-19 陕西竹园嘉原矿业有限公司 一种煤矿加工用破碎机

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH9731A (de) * 1894-12-19 1895-07-31 Julius Schmidt Misch- und Mahlmühle für Farben etc.
DE922134C (de) * 1951-12-28 1955-01-10 Christian Dr-Ing Schmid Wurfschleuder und Aufloeser, insbesondere fuer Mahlgut in Muehlen u. dgl.
US2679982A (en) * 1952-01-31 1954-06-01 Western Machinery Company Attrition machine
DE2708053C3 (de) * 1977-02-24 1986-05-07 Schönert, Klaus, Prof. Dr.-Ing., 7500 Karlsruhe Verfahren zur Fein- und Feinstzerkleinerung von Materialien spröden Stoffverhaltens
DE2945361C2 (de) * 1979-11-09 1985-09-19 Maizena Gmbh, 2000 Hamburg Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Stärkemilch
DE3302176A1 (de) * 1983-01-24 1984-07-26 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Verfahren und anlage zur kontinuierlichen druckzerkleinerung sproeden mahlgutes
DE3609229A1 (de) * 1986-03-19 1987-09-24 Krupp Polysius Ag Verfahren und anlage zur zerkleinerung von sproedem mahlgut
US4702421A (en) * 1986-05-19 1987-10-27 Marathon Oil Company Process for conveying raw coal
DE3644341A1 (de) * 1986-12-23 1988-07-07 Krupp Polysius Ag Verfahren und anlage zur zweistufigen zerkleinerung von sproedem mahlgut
DE3712147A1 (de) * 1987-04-10 1988-10-20 Krupp Polysius Ag Verfahren und anlage zur zerkleinerung von sproedem mahlgut
DE3736243C2 (de) * 1987-10-27 1999-02-25 Deutz Ag Verfahren und Anlage zur Gewinnung von Gold aus Golderz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4341285A1 (de) * 1993-12-03 1995-06-08 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut

Also Published As

Publication number Publication date
AU3781689A (en) 1990-01-11
AU613852B2 (en) 1991-08-08
DE3822729A1 (de) 1990-01-11
US4934613A (en) 1990-06-19
SE8902187L (sv) 1990-01-06
ZA894848B (en) 1990-03-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3822729C2 (de)
DE69610703T2 (de) Verfahren und Rollenmühle zum Trocknen und Mahlen von feuchtem Mahlgut
EP2122047B1 (de) Stofflöser zur zerkleinerung und suspendierung von papierstoff sowie seine verwendung
DE2711515A1 (de) Klassierende strahlmuehle
EP3568237B1 (de) Magnetabscheider
DE2942325C2 (de)
EP0727256A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von feuchtem mineralischem Gut
DE69505850T2 (de) Mineralien-trenner
DE1223237B (de) Strahlmuehle mit flachzylindrischer Mahlkammer
EP2238291B1 (de) Stofflöser zur zerkleinerung und suspendierung von papierstoff
CH660073A5 (de) Vakuum-trocken-vorrichtung.
DE1932094C3 (de) Vorrichtung zum Mischen pulver förmiger und breiartiger Guter
DE3626044C2 (de)
DE3730597C2 (de) Strahlmühle
DE3418635C2 (de)
DE541517C (de) Zerkleinerungsvorrichtung fuer koerniges Gut, bei welcher dessen Teile durch gegeneinander gerichtete Stroeme eines gasfoermigen Druckmittels gegeneinander geschleudert werden
DE2751425A1 (de) Luft-rotationssortierer
DE112015005341B4 (de) Vertikalwalzenmühle
EP2572035A1 (de) Pulper mit einem zuführraum und einem verdrängerraum
DE29709918U1 (de) Vorrichtung zum Ausscheiden von Fein- und Leichtgut aus trockenem, rieselfähigem Schüttgut
DE2736812C2 (de)
DE10149817A1 (de) Walzenschüsselmühle
DE1217983C2 (de) Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung eines koernigen oder pulvrigen gutes
DE2543691C2 (de) Strahlmühle
CH556196A (de) Fraktionieranlage fuer im luftstrom getragenes mahlgut.

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee