DE38228C - Ventil mit gewellter Ventilscheibe und gewelltem Schutzdeckel - Google Patents
Ventil mit gewellter Ventilscheibe und gewelltem SchutzdeckelInfo
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- DE38228C DE38228C DENDAT38228D DE38228DA DE38228C DE 38228 C DE38228 C DE 38228C DE NDAT38228 D DENDAT38228 D DE NDAT38228D DE 38228D A DE38228D A DE 38228DA DE 38228 C DE38228 C DE 38228C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/14—Check valves with flexible valve members
- F16K15/141—Check valves with flexible valve members the closure elements not being fixed to the valve body
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Die Erfindung bezweckt, die Wirkung der Stöfse oder des Schiagens des Ventils gegen
Sitz und Schutzdeckel unschädlich zu machen, und besteht darin, dafs Ventilscheibe und
Schutzdeckel gewellte Flächen erhalten, so dafs beim Anschlagen des Ventils an den Schutzdeckel
eine Wasserschicht in den Rinnen der gewellten Fläche des Deckels und den Rippen
der Ventilscheibe eingeschlossen wird. Werden in aufsergewöhnlichen Fällen besonders grofse
Wassermengen durch die Ventile befördert, so erhält der Schutzdeckel aufser seiner gewellten
Flache auch Federn,' um die Wirkung der auf dies Ventil wirkenden Kräfte zu schwächen.
Auf den Zeichnungen ist A der Schutzdeckel, B die Ventilscheibe, C der Ventilsitz
und D der Ventilzapfen. Die am Umfang der Ventilscheibe angebrachte Rippe b bewirkt den
sanften Anschlag der Scheibe an den Sitz, während sie sich beim Oeffnen in die entsprechende,
im Umfang des Schutzdeckels angebrachte Rinne α einlegt. Wenn sich die
Ventilscheibe hebt und gegen den Deckel anschlägt, füllen die concentrischen Erhöhungen
des einen Theiles die Rinnen des anderen Theiles aus, indem sie Wasser zwischen sich
einschliefsen, welches den Stofs der Scheibe gegen den Deckel schwächt. Mit Ausnahme
der dem Ventilsitz gegenüber liegenden Rippen b am Umfange der Ventilscheibe können
dieselben auch anders angeordnet sein, z. B. in diagonaler oder radialer Richtung. Wenn
nach Fig. 3 nur eine einzige concentrische Rippe b angeordnet ist, so hat auch der Schutzdeckel
nur eine entsprechende Rinne a. Der Deckel hat in diesem Falle an seinem Rande
eine vorspringende Lippe d, welche sich, sobald
das Ventil ganz geöffnet ist und die Ventilscheibe B von unten gegen den Schutzdeckel
C drückt, den äufseren Rand der Scheibe umfafst und das Ausströmen des Wassers aus der Rinne a des Deckels erschwert.
Fig. 4 zeigt ein Ventil mit Federschlufs, anwendbar in Fällen, wo die Ventilscheibe nicht
durch ihr Eigengewicht auf den Sitz geprefst wird. Auf die Scheibe B drückt die Büchse G,
welche eine Feder h einschliefst, deren anderes Ende am Schutzdeckel A anliegt. Wird die
Scheibe von ihrem Sitz gehoben, so wird die Büchse G in die ringförmige Aushöhlung h1
des Körpers des Schutzdeckels gedrückt, wodurch die Feder h zusammengeprefst wird.
Sobald der Druck auf beiden Seiten der Ventilscheibe sich ganz oder beinahe ausgeglichen
hat, wird das Ventil B durch die Feder h auf seinen Sitz gedrückt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen ein langrundes Ventil, bei welchem die äufsere, an dem Umfange
der Scheibe angebrachte Rippe ebenfalls langrund ist, während sich durch die Längsachse
der Scheibe eine Längsrippe zieht, an deren Enden sich bogenförmige Rippen, Fig. 5,
anschliefsen. Im Schutzdeckel sind Rinnen angebracht, welche den Rippen der Scheibe
entsprechen.
Nach Fig. 7 und 8 ist im Schutzdeckel ein hohler Raum e angebracht, in welchen das
Wasser durch concentrische Kanäle eindringt, Fig. 8. Die concentrischen Rippen der gewellten
Ventilscheibe entsprechen den concentrischen Kanälen des Schutzdeckels, so dafs
das Wasser in die Kammer e eingeschlossen ' wird und bei dem Ventilstofs nach oben als
Buffer dient.
Die Fig. 9 bis 1 3 zeigen die Art und Weise, wie den Schutzdeckeln gewellter Ventilscheiben
eine vergröfserte Federkraft oder Elastizität für den Durchlafs aufsergewöhnlich grofser Wassermengen
bei entsprechenden aufsergewöhnlich grofsen Pressungen auf die einzelnen Ventiltheile
gegeben wird, um dem Bruch derselben vorzubeugen. Der Schutzdeckel A, Fig. 9
und 10, ist mit einem beweglichen Boden al
versehen, welcher durch die in Hülsen des Deckels eingelegten Federn a1 in der gezeichneten
Stellung gehalten wird. Wenn nun ein aufsergewöhnlich grofser Druck auf das Ventil
und den Boden λ1 ausgeübt wird, so wird
letzterer gehoben, und durch die Vergröfserung seines Abstandes vom Ventilsitz wird der
Ventilscheibe ein gröfserer Hub gestattet.
Nach F1Ig. 11 ist der Schutzdeckel hohl zur
Aufnahme der Gummifedern a2, welche als
Ersatz für die Schraubenfedern α2 des in
Fig. 9 und 10 dargestellten Ventils dienen.
Bei der Abänderung nach Fig. 12 wird der -Boden "α1 mittelst einer einzigen um die Nabe
des Deckels gewundenen Feder a2 am Platze
gehalten. Diese Bauart pafst am besten für •kleinere Ventile.
Nach Fig. 13 ist der Schutzdeckel mit einer Einlage von elastischem Stoff, am besten von
Gummi, versehen, deren untere Fläche gewellt ist.. Infolge dessen wird der Deckel weniger
stark beansprucht, wenn er beim Oeffnen des Ventils unter Druck· steht und letzteres gegen
ihn anschlägt. Die Einlage a1 kann entweder
ganz aus Gummi bestehen oder nur die Rückwand derselben, in welch letzterem Falle die
vordere gewellte Fläche derselben aus härterem Stoff gemacht wird.
Claims (3)
1. Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Construction
eines Ventils mit gewellter Ventilscheibe B und gewelltem Schutzdeckel A,
wodurch beim Oeffnen des Ventils Wasser in der Rinne α zwischen Deckel und
Scheibe und beim Schlufs desselben Wasser zwischen Scheibe und Sitz bei b eingeschlossen
und hierdurch der Schlag des Ventils gegen Deckel oder Sitz gemäfsigt odef theilweise aufgehoben wird.
2. Bei dem im ersten Anspruch beschriebenen Ventil die Anbringung einer Feder h, Fig. 4,
um den selbsttätigen Schlufs des Ventils zu bewirken.
3. Bei dem im ersten Anspruch gekennzeichneten Ventil die Anbringung von Federn a2,
wie Fig. 9, 11 und 12, oder von gewellten
elastischen Einlagen a\ Fig. 13, im Schutzdeckel,
wodurch bei sehr starken Pressungen der Ventilhub zum Durchlassen aufsergewöhnlich
grofser Wassermengen vergröfsert wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38228C true DE38228C (de) |
Family
ID=313947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38228D Expired - Lifetime DE38228C (de) | Ventil mit gewellter Ventilscheibe und gewelltem Schutzdeckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38228C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USRE31417E (en) * | 1973-04-09 | 1983-10-18 | Klinger Ag | Sealing system for shutoff elements |
-
0
- DE DENDAT38228D patent/DE38228C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USRE31417E (en) * | 1973-04-09 | 1983-10-18 | Klinger Ag | Sealing system for shutoff elements |
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