DE3824522C2 - - Google Patents
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- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 19
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 17
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 3
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/12—Control, e.g. using remote control
- E21D23/14—Effecting automatic sequential movement of supports, e.g. one behind the other
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Revetment (AREA)
- Lining And Supports For Tunnels (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Rücken eines aus
einer Vielzahl von in einer Reihe nebeneinander angeord
neten Ausbaugestellen bestehenden Strebausbaues, wobei
die Ausbaugestelle in Streblängsrichtung in fester Reihenfolge
den Streb entlang gerückt werden und diese zunächst
vom Druck entlastet, dann um einen Rückschritt
gerückt und anschließend wieder unter Druck zwischen Hangendem
und Liegendem verspannt werden.
Die bisher übliche Art und Weise des Rückens eines Streb
ausbaues besteht darin, daß die einzelnen Ausbaugestelle
jedes für sich und jeweils zeitlich nacheinander gerückt
werden, also zunächst das erste Ausbaugestell, anschlie
ßend das zweite, danach das dritte und die übrigen Aus
baugestelle bis zum Ende des Strebausbaues. Die dadurch
erreichte Geschwindigkeit des Nachrückens des Strebaus
baues ist geringer als die Geschwindigkeit der Schräm
maschine, so daß die Schrämmaschine auf den Ausbau warten
muß bzw. die Schrämmaschine nicht mit ihrer vollen Lei
stung für die Hereingewinnung von Kohle eingesetzt werden
kann (deutsche Patentschriften 22 12 686, 22 29 154, 31
10 854 und 31 11 875 sowie deutsche Auslegeschrift 27 00
798).
In der Zeitschrift "Glückauf" 1965, Seite 862 ist ein
Verfahren zum Rücken eines Strebausbaues vorgeschlagen,
wonach die Baue nicht in fester Folge den Streb entlang
vorrücken, sondern in breiter Front den Anschluß an die
Abbaufront suchen. Hierbei muß jedoch vermieden werden,
daß mehrere nebeneinander stehende Baue gleichzeitig
schreiten. Aus diesem Grunde ist der Strebausbau in eine
Vielzahl von Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe eine
bestimmte Anzahl von Bauen aufweist. Es handelt sich um
gleichzeitig in Richtung auf die Kohlenfront vorstrebende
Gruppen. In jeder Gruppe darf immer nur ein Bau schreiten.
Damit arbeitet dieser bekannte Strebausbau nach dem
Prinzip des Stafettenlaufs: Mehrere Gruppen mit jeweils
der gleichen Anzahl von Bauen schreiten unabhängig voneinander
zur fortschreitenden Kohlenfront, in jeder Gruppe
aber schreitet immer nur ein Bau. Die Gruppen sollen einerseits
nicht zu groß sein, weil es sonst zu lange dauert,
bis die freigelegte Hangendfläche von allen Ausbaueinheiten
unterfangen ist, andererseits sollen sie nicht
zu klein sein, damit im ganzen Streb nicht zu viele Ausbaueinheiten
gleichzeitig zum Schreiten entlastet sind.
Gehören beispielsweise fünf Baue zu einer Gruppe, und in
jeder Gruppe schreitet ein Bau, dann können 20% aller
Baue, ein noch zulässiger Anteil, gleichzeitig entlastet
sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Rücken eines Strebausbaues der einleitend genannten
Art dahingehend weiterzubilden, daß unter Beibehaltung
der Ausbaustützkräfte und der Sicherheit die Geschwindigkeit
des Nachrückens des Strebausbaues in Streblängsrichtung
wesentlich erhöht wird und die Schrämmaschine nicht
mehr auf den Ausbau zu warten braucht und somit ihre volle
Leistung entfalten kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
jeweils zwei überbenachbarte Ausbaugestelle gleichzeitig derart
gerückt werden, daß zunächst das erste Paar überbenachbarter
Ausbaugestelle und danach die jeweils folgenden
Paare überbenachbarter Ausbaugestelle gerückt werden.
Auf diese Weise gelangt man zu einem Verfahren zum Rücken
eines Strebausbaues, mit dem das Nachrücken des Strebaus
baues in Streblängsrichtung nahezu doppelt so schnell
durchgeführt werden kann wie nach dem bisher üblichen bekannten
Rückverfahren. Dadurch wird gleichzeitig ermöglicht,
daß die Schrämmaschine nicht mehr auf den Ausbau
zu warten braucht und daher ihre volle Leistung entfalten
kann.
Zum Rücken des Strebausbaues werden vom vierten Ausbaugestell
aus zunächst das erste und dritte Ausbaugestell gerückt,
anschließend vom fünften Ausbaugestell aus das
zweite und vierte Ausbaugestell. Danach werden vom achten
Ausbaugestell aus das fünfte und siebte Ausbaugestell und
vom neunten Ausbaugestell aus das sechste und achte Ausbaugestell
gerückt. Dieses Rückverfahren wird bis zum Ende
des Strebausbaues durchgeführt. Dadurch wird für das
Rücken des gesamten Strebausbaues nur noch etwa die Hälfte
der bisherigen Rückzeit benötigt.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können die
Ausbaugestelle von einem Steuerstand zentral gerückt wer
den. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Ausbau
gestelle von einem diesen benachbarten Ausbaugestell von
Hand zu rücken.
Der Ausbau kann in beiden Richtungen gerückt werden. Dabei
kann der Bedienungsmann sich entweder in einem vor
den zu rückenden Ausbaugestellen oder in einem hinter den
zu rückenden Ausbaugestellen befindlichen Ausbaugestell
aufhalten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird erfin
dungsgemäß auch dadurch gelöst, daß zunächst zwei überbe
nachbarte Ausbaugestelle gleichzeitig gerückt werden und
nach beendetem Rücken das zwischen diesen Ausbaugestellen
befindliche mittlere Ausbaugestell gerückt wird, derart,
daß zunächst das erste Paar von überbenachbarten
Ausbaugestellen gerückt und nach beendetem Rücken das zugehörige
mittlere Ausbaugestell beigerückt wird und danach
die jeweils folgenden Paare überbenachbarter Ausbaugestelle
gerückt und deren zugehörige mittlere Ausbaugestelle
anschließend beigerückt werden.
Hierdurch wird der Strebausbau gewissermaßen in Gruppen
von vier Ausbaugestellen eingeteilt, wobei vom vierten
Ausbaugestell her das erste und dritte Ausbaugestell ge
rückt werden und anschließend das zweite Ausbaugestell
beigerückt wird. In gleicher Weise werden vom siebenten
Ausbaugestell her das vierte und sechste Ausbaugestell
gerückt und anschließend das fünfte Ausbaugestell beige
rückt. Hierbei wird zweckmäßig das jeweils mittlere, also
das zweite, fünfte, achte usw. Ausbaugestell nach beendetem
Rücken der beiden benachbarten Ausbaugestelle auto
matisch beigerückt.
Durch dieses Rückverfahren ergibt sich der Vorteil, daß
für das Rücken des gesamten Strebausbaues nur noch etwa
2/3 der Zeit benötigt werden, die gemäß dem herkömmlichen
Rückverfahren erforderlich ist.
Zweckmäßig werden die Ausbaugestelle von einem Steuer
stand zentral gerückt. Es ist jedoch auch möglich, daß
die Paare von überbenachbarten Ausbaugestellen von einem
diesen benachbarten Ausbaugestell von Hand gerückt und
die jeweiligen mittleren Ausbaugestelle nach beendetem
Rücken automatisch beigerückt werden.
Je nach Rückrichtung befindet sich bei Rücken von Hand
die Bedienungsperson entweder in einem vor den zu rückenden
Ausbaugestellen oder in einem hinter den zu rückenden
Ausbaugestellen befindlichen Ausbaugestell.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Verfahren wird nachfol
gend anhand zweier Ausführungsbeispiele des näheren er
läutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teil der den Strebausbau bildenden Aus
baugestelle vor dem Rücken gemäß einem ersten
erfindungsgemäßen Rückverfahren,
Fig. 2 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem er
sten Teilrücken,
Fig. 3 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem
zweiten Teilrücken,
Fig. 4 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem
dritten Teilrücken,
Fig. 5 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem
vierten Teilrücken,
Fig. 6 einen Teil der den Strebausbau bildenden Aus
baugestelle vor dem Rücken gemäß einem zwei
ten erfindungsgemäßen Rückverfahren,
Fig. 7 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem er
sten Teilrücken,
Fig. 8 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem
zweiten Teilrücken,
Fig. 9 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem
dritten Teilrücken und
Fig. 10 die Stellung der Ausbaugestelle nach dem
vierten Teilrücken.
Der Strebausbau besteht aus etwa zweihundert Ausbauge
stellen, von denen in den Fig. 1 bis 5 die ersten
zehn Ausbaugestelle 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 dargestellt sind.
In Fig. 1 ist die Situation vor dem Rücken veranschau
licht. Fig. 2 zeigt die Stellung der Schildausbaugestel
le nach dem ersten Teilrücken, wenn vom Ausbaugestell 4
aus die Ausbaugestelle 1 und 3 gerückt worden sind. An
schließend werden von dem Ausbaugestell 5 aus die Ausbau
gestelle 2 und 4 gerückt. Diese Situation ist in Fig. 3
dargestellt. Danach werden vom Ausbaugestell 8 aus die
Ausbaugestelle 5 und 7 vorgerückt und anschließend vom
Ausbaugestell 9 aus die Ausbaugestelle 6 und 8. Diese
beiden Situationen sind in den Fig. 4 und 5 darge
stellt.
In Fig. 6 sind nochmals die zehn ersten Ausbaugestelle
11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 und 20 eines Strebausbaues vor
dem Rücken dargestellt. Vom Ausbaugestell 14 werden zu
nächst die Ausbaugestelle 11 und 13 gleichzeitig gerückt
und nach beendetem Rücken der Ausbaugestelle 11, 13 das
Ausbaugestell 12 beigerückt. Diese Situationen sind in
den Fig. 7 und 8 dargestellt. Anschließend werden vom
Ausbaugestell 17 aus die Ausbaugestelle 14 und 16 gerückt
und anschließend das Ausbaugestell 15 automatisch beige
rückt. Diese beiden Stellungen sind in den Fig. 9 und
10 veranschaulicht.
Claims (6)
1. Verfahren zum Rücken eines aus einer Vielzahl von in
einer Reihe nebeneinander angeordneten Ausbaugestellen
bestehenden Strebausbaues, wobei die Ausbaugestelle in
Streblängsrichtung in fester Reihenfolge den Streb
entlang gerückt werden und diese zunächst vom Druck
entlastet, dann um einen Rückschritt gerückt und anschließend
wieder unter Druck zwischen Hangendem und
Liegendem verspannt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwei überbenachbarte Ausbaugestelle
gleichzeitig derart gerückt werden, daß zunächst das
erste Paar überbenachbarter Ausbaugestelle und danach
die jeweils folgenden Paare überbenachbarter Ausbaugestelle
gerückt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausbaugestelle von einem Steuerstand zentral gerückt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausbaugestelle von einem diesen benachbarten Ausbaugestell
von Hand gerückt werden.
4. Verfahren zum Rücken eines aus einer Vielzahl von in
einer Reihe nebeneinander angeordneten Ausbaugestellen
bestehenden Strebausbaues, wobei die Ausbaugestelle in
Streblängsrichtung in fester Reihenfolge den Streb
entlang gerückt werden und diese zunächst vom Druck
entlastet, dann um einen Rückschritt gerückt und anschließend
wieder unter Druck zwischen Hangendem und
Liegendem verspannt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst zwei überbenachbarte Ausbaugestelle
gleichzeitig gerückt werden und nach beendetem Rücken
das zwischen diesen Ausbaugestellen befindliche mitt
lere Ausbaugestell beigerückt wird, derart, daß zunächst
das erste Paar von überbenachbarten Ausbaugestellen
gerückt und nach beendetem Rücken das zugehörige
mittlere Ausbaugestell beigerückt wird und danach
die jeweils folgenden Paare überbenachbarter Ausbaugestelle
gerückt und deren zugehörige mittlere Ausbaugestelle
anschließend beigerückt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausbaugestelle von einem Steuerstand zentral gerückt
werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Paare von überbenachbarten Ausbaugestellen von einem
diesen benachbarten Ausbaugestell von Hand gerückt
und die jeweiligen mittleren Ausbaugestelle nach beendetem
Rücken automatisch beigerückt werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3824522A DE3824522A1 (de) | 1988-07-20 | 1988-07-20 | Verfahren zum ruecken eines strebausbaues |
| US07/381,840 US4957327A (en) | 1988-07-20 | 1989-07-19 | Methods of translating a face support |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3824522A DE3824522A1 (de) | 1988-07-20 | 1988-07-20 | Verfahren zum ruecken eines strebausbaues |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3824522A1 DE3824522A1 (de) | 1990-01-25 |
| DE3824522C2 true DE3824522C2 (de) | 1991-11-14 |
Family
ID=6359067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3824522A1 (de) |
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- 1988-07-20 DE DE3824522A patent/DE3824522A1/de active Granted
-
1989
- 1989-07-19 US US07/381,840 patent/US4957327A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US4957327A (en) | 1990-09-18 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WESTFALIA BECORIT INDUSTRIETECHNIK GMBH, 4670 LUEN |
|
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |