DE3824546C2 - - Google Patents
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- DE3824546C2 DE3824546C2 DE3824546A DE3824546A DE3824546C2 DE 3824546 C2 DE3824546 C2 DE 3824546C2 DE 3824546 A DE3824546 A DE 3824546A DE 3824546 A DE3824546 A DE 3824546A DE 3824546 C2 DE3824546 C2 DE 3824546C2
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Leistungs
schalter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einem Leistungsschalter, wie er beispielsweise durch
die ältere, nicht vorveröffentlichte DE-OS 37 37 539 bekannt
geworden ist, sind die Kontaktbrücken jeweils in
einem Kontaktbrückenträger gehalten; das Schaltschloß
verläuft in der Fluchtlinie der Kontaktbrücke, wogegen
die einzelnen Schlagankersysteme neben den Kontaktbrücken
bzw. neben dem Schaltschloß liegen und auf die Kontakt
brücken über einem ortsfest im Gehäuse des Leistungs
schalters drehbar gelagerten Hebel einwirken. Gleichzei
tig sind die Schlagankersysteme auch mit dem Schaltschloß
gekoppelt, ebenso wie die thermischen Überstromauslöser,
die ebenfalls jeweils einer Doppelkontaktstelle zugeord
net sind.
Ein elektrischer Leistungsschalter der eingangs genannten
Art ist aus der US-PS 34 95 198 bekannt geworden. Dieser
bekannte Leistungsschalter besitzt ein Magnetsystem, bei
dem ein Tauchanker in eine Spule gezogen wird; über eine
Verbindungsstange zieht der Anker die beweglichen Kon
taktstücke von den festen Kontaktstücken ab.
Ausgehend von diesem bekannten Schaltgerät ist es Aufgabe
der Erfindung, einen Leistungsschalter mit hoher Schalt
leistung auf möglichst geringem Raum unterzubringen, der
besonders schnell und gut strombegrenzend schaltet.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß also befinden sich die Kontaktstellen mit
den zugehörigen Lichtbogenlöscheinrichtungen nahe an der
als Befestigungswand dienenden Bodenwand, wobei die
Löschbleche der Lichtbogenlöscheinrichtungen parallel zu
der Bodenwand verlaufen. Die Kontaktdruckfedern befinden
sind zwischen der Bodenwand und den Kontaktbrücken, wobei
die Kontaktbrücken selbst im Gehäuse des Leistungsschal
ters geführt sind. Zur Überbrückung der Bewegung des
Schaltschlosses auf jeden Hebel ist eine Betätigungs
stange vorgesehen, die parallel zum Tauchanker verläuft
und auf den drehbar gelagerten Hebel zum Ausschalten ein
wirkt.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist dem An
spruch 2 zu entnehmen. Dadurch werden eigene, als Kon
taktbrückenträger dienende Körper zur Halterung und Führung
der Kontaktbrücken vermieden und damit die Masse der
zu bewegenden Teile verkleinert. Das Zwischenglied, das
zur Übertragung der Bewegung des Tauchankers bzw. der
Tauchanker auf die einzelnen Kontaktbrücken benötigt
wird, kann sehr klein gehalten werden, wodurch die zu be
tätigenden Massen erheblich reduziert und die Antriebs
kraft des Schalters verkleinert werden können, was
schlußendlich auch in einer erheblichen Beschleunigung
des Ausschaltvorganges und/oder in einer erheblich ver
billigten Schlagankersystemausführung einmündet.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dem Anspruch
3 zu entnehmen. Mit diesen Merkmalen werden Wechselwirkungen
zwischen den nebeneinander benachbart liegenden
Löschanordnungen und Rückwirkungen in dem Raum, in dem
sich die Schlagankersysteme und das Schaltschloß befin
den, vermieden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
sind den weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegen die
einzelnen Komponenten des Leistungsschalters wie folgt
hintereinander und zwar gesehen von der Bodenwandung aus:
Der Bodenwandung benachbart sind die Kontaktstellen mit
den zugehörigen Löschanordnungen; daran schließen sich an
die Schlagankersysteme, wobei der Hebel für das Zwischen
glied zwischen den Kontaktstellen und den Schlagankersy
stemen am Zwischenglied angreift und
drehbar dort gelagert ist; am jenseitigen Ende, also im
Bereich der vorderen Frontwand, befindet sich das
Schaltschloß.
Zur Überbrückung der Bewegung des Schaltschlosses auf
jeden Hebel für die den einzelnen Tauchankern zugeordne
ten Zwischenglieder ist ein Betätigungsstift bzw. eine
Betätigungsstange vorgesehen, der bzw. die unter dem
Druck einer Federanordnung steht bzw. stehen, wobei die
se die Hebel bei Auslösung in Richtung Ausschalten be
aufschlagen. Dabei ist die Kraft dieser Federanordnung
bzw. dieser Federanordnungen größer als die Kraft der
Kontaktdruckfedern, die die Kontaktbrücken dauernd in
Schließstellung beaufschlagen. Im nichtausgelösten Zu
stand ist die Betätigungsstange am Schaltschloß einge
klinkt. Beim Auslösevorgang wird das Schaltschloß, z. B.
von einem oder mehreren der Thermobimetalle oder von dem
oder den Magnetankersystemen entklinkt, wodurch die Be
tätigungsstange freigegeben wird und sich die Kraft der
Federanordnung zur Öffnung der Kontaktstellen über die
Hebel und die Zwischenglieder entladen kann.
Dabei ist zu beachten, daß an der einen, den Leistungs
schalter durchgreifenden Achse eine der Anzahl der Dop
pelkontaktstellen entsprechende Anzahl an Hebeln ange
formt ist, wobei jeder Hebel mit dem der dazugehörigen
Phase entsprechenden Zwischenglied des zugehörigen
Schlagankersystems zusammenwirkt. Da über die Achse die
drei Hebel miteinander starr gekoppelt sind, genügt auch
ein einziger Betätigungsstift, der mit einem der Hebel
zusammenwirkt. Der Betätigungsstift verläuft dabei pa
rallel zu der Längsachse der Tauchanker zwischen der
Drehachse des Hebels und der Kopplungsstelle zwischen
dem Hebel und dem Zwischenglied. In zweckmäßiger Weise
können zwei Betätigungsstifte oder- stangen vorgesehen
sein, die mit je einem Hebel zusammenwirken.
Die Ausgestaltung der einzelnen Hebel für jede Kontakt
brücke ist ähnlich wie bei der Ausführung nach der DE-
Patentanmeldung 37 37 539.9. Die Hebel können - wie dort
- von einem seitlich an das Leistungsschaltergehäuse
angesetzten Magnetankersystem, z. B. durch Fernbetätigung
oder Fernauslösung, betätigt werden.
Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt ist, sollen die Erfindung sowie
weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung und weitere Vorteile näher erläutert und
beschrieben werden.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch einen erfindungsge
mäßen Leistungsschalter und
Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie
II-II der Fig. 1.
In einem Gehäuse 10 mit einem Gehäuseoberteil 11 und
einem Sockelunterteil 12 sind der Anzahl der Phasen ent
sprechend Doppelkontaktstellen 13/14 vorgesehen, die je
zwei Festkontaktstücke 15 und 16 aufweisen, von denen
jedes mit einem beweglichen Kontaktstück 17 und 18 zu
sammenwirkt, welche beiden Kontaktstücke 17 und 18 an
einer Kontaktbrücke 19 angebracht sind. Diese Kontakt
brücke wird mittels einer Kontaktdruckfeder 20 dauernd gegen die
beiden zugehörigen festen Kontaktstücke 15 und 16 ge
drückt.
Die Fig. 1 zeigt das System für eine Phase; für die
anderen Phasen ist der Aufbau im wesentlichen gleich, so
daß die Beschreibung für diese eine Phase auch für die
anderen Phasen gilt.
Die Festkontaktstücke 15 und 16 jeder Phase sind an je
einer Lichtbogenleitschiene 21 und 22 angebracht, die
eine U-förmige Umbiegung 23 und 24 aufweisen, wodurch
zwei U-Formen gebildet sind, deren offene Seite von
einander wegweisen. An den dem Festkontaktstück jeweils
entgegengesetzen Schenkel 25 ist die Anschlußfahne 27 zu
einer Anschlußklemme 28 mittels einer Schraubverbindung
29 befestigt, wogegen an dem Schenkel 26 ein Z-förmiger
Träger 30 befestigt ist, an dem ein Schlagankermagnetsy
stem 31 befestigt ist. An der Innenfläche der Bodenwand
32 des Gehäuses ist ein ganz durchgehendes, der
Kontur der Innenfläche angepaßtes Leitblech 33 ange
bracht, das in seinem mittleren Bereich eine U-Form 34
bildet, welche U-Form 34 zur Führung der Kontaktdruckfe
der 20 dient, die sich dort an der U-Form abstützt. Die
Verlängerungen des Leitbleches 33 begrenzen als Lichtbo
genleitschiene 35 und 36 je eine Lichtbogenlöscheinrich
tung 37 und 38, die jeweils einzelne Lichtbogenlöschble
che 39 enthalten, die parallel zueinander zwischen den
beiden Lichtbogenleitschienen 21 und 35 bzw. 22 und 36
verlaufen. Zum Abführen der Lichtbogenlöschgase sind
Auspufföffnungen 40 und 41 im Gehäuse vorgesehen.
Wie oben erwähnt, befindet sich das Schlagankersystem 31
oberhalb der Symmetrieebene zwischen den Doppelkontakt
stellen 13 und 14; es enthält ein Magnetjoch 42, eine
Wicklung 43, einen Spulenkörper 44 sowie einen am Z-för
migen Träger 30 befestigten Magnetkern 45, der mit einem
Magnetanker 46 zusammenwirkt, der mit einem Fortsatz 47
den Magnetkern durchdringt und mit einem Zwischenglied
48 zusanmenwirkt, welches auf die Kontaktbrücke 19 auf
schlägt, wenn der Magnetkern den Magnetanker anzieht.
An einer ortsfesten, im Gehäuse 10 drehbar gelagerten
Achse 49 sind - der Anzahl der Phasen entsprechend -
drei parallel verlaufende, senkrecht zur Achse 49 ausge
richtete Hebel 50 angebracht, deren Enden gabelförmig
ausgebildet sind und je gegen einen Absatz 51 an je ei
nem Zwischenglied 48 anliegen. An dem Träger eines der
Schlagankersysteme ist weiterhin eine Federanordnung 52
vorgesehen, die eine parallel zu dem Tauch- oder Schlag
anker 46 und dem Zwischenglied 48 verlaufende und dort
geführte und an einem der Hebel 50 anliegende Betäti
gungsstange 53 dauernd in Richtung Verdrehen des Hebels
50 im Uhrzeigersinn beaufschlagt. Diese Betätigungsstan
ge 53 wirkt mit einem Klinkenhebel 54 zusammen, der um
eine Achse 55 drehbar im Gehäuse gelagert ist und in
einem nicht näher dargestellten Schaltschloß 56 ver
klinkt ist, welches oberhalb des Magnetankersystems an
geordnet ist und mittels eines Drehgriffes 57 ausge
schaltet bzw. betätigt werden kann. Die Längserstreckung
der Achse 49 verläuft senkrecht zu der Verbindungsebene
zweier einer Phase zugehöriger Löschanordnungen und die
Längserstreckung der Hebel 50 in etwa parallel zu der
Verbindungslinie der Kontaktstellen einer Doppelkontakt
stelle.
An dem Träger 30 ist ein Thermobimetall 58 angeschlos
sen, welches mit einem Fortsatz 59 in das Schaltschloß
56 einwirkt. Die Spule 43 ist mit einer Anschlußfahne 60
mit einer Amschlußklemme 61 elektrisch leitend verbun
den; sie ist weiterhin auch noch elektrisch leitend mit
einer Heizbewicklung 62 des Thermobimetalls 58 leitend
verbunden.
Wie oben erwähnt, sind für je eine Phase jeweils ein
Schlagankersystem, eine Doppelkontaktstelle mit Löschan
ordnungen und ein Thermobimetall vorhanden, so daß ein
Kurzschluß oder Überstrom, der in einer der Phasen de
tektiert wird, zur Öffnung aller Doppelkontaktstellen
führt. Das Schaltschloß 56 ist natürlich ein einziges
Mal vorhanden; die Thermobimetalle wirken einzeln auf
das Schaltschloß zu dessen Entklinkung und in der glei
chen Weise wirken auch die einzelnen Schlaganker 46 über
eine strichlierte Wirklinie 56a auf das Schaltschloß
ein, so daß der Klinkenhebel 54 freigegeben wird und die
Federanordnung 52 die Betätigungsstange 53 gegen den
Hebel 50 zu dessen Verdrehung und damit zur Öffnung der
Kontaktbrücken beaufschlagt.
In der Zeichnung ist lediglich eine Betätigungsstange 53
gezeichnet. Aus Symmetriegründen können vorzugsweise
zwei Betätigungsstangen vorgesehen sein, von denen je
eine an je einem Magnetankersystem angebracht bzw. ge
führt ist, wobei bei drei Hebeln je eine Betätigungs
stange zum ersten und zum dritten Hebel zugeordnet ist.
Die Betätigungsstangen sind jeweils an einem Klinkenhe
bel 54 aufgehängt. Zu diesem Zweck besitzt die Betäti
gungstange bzw. besitzen die Betätigungsstangen 53 je
weils einen Haken 53a, der hinter eine Auflagefläche 54a
an dem jeweiligen Klinkenhebel 54 verrastet.
In der Fig. 2 erkennt man eine Schnittansicht gemäß der
Schnittlinie II-II; man erkennt hier den Aufblick auf
die Kontaktbrücke 19, an deren Längskanten 70 und 71
Vorsprünge 72 und 73 vorgesehen sind, die in entspre
chenden Rücksprüngen bzw. Ausnehmungen 74 und 75 im Ge
häuse, d. h. also in einer Gehäusewand 77 und einer Zwischenwand 76 ge
führt sind, welche beidseitig die Löschkammern, in denen
sich die beiden Kontaktstellen 13 und 14 befinden, be
grenzen. Man muß sich die Fig. 1 so vorstellen, daß
hinter der in der Fig. 1 dargestellten Lichtbogenlösch
anordnung eine weitere und eine dritte Löschanordnung
jeweils mit Doppelkontaktstellen und einer zugehörigen
Kontaktbrücke befinden; die Zwischenwände 76 sind wie gezeichnet
ausgebildet und weisen an der entspre
chenden, gegenüberliegenden Seite ebenfalls Ausnehmungen
75 auf, in denen dann die Kontaktbrücken
geführt sind. Insgesamt sind also der Anzahl der Doppel
kontaktstellen entsprechende Schlagankersysteme 31 vor
handen; das Schaltschloß 56 übergreift diese Schlaganker
und ebenso sind für jede einzelne Kontaktstelle auch
jeweils ein Thermobimetall vorgesehen.
Jedes Zwischenglied 48 besitzt eine T-förmige Struktur,
wobei die Innenfläche des Quersteges durch den Absatz 51
gebildet ist, wogegen der Längssteg von dem Ende je ei
nes Hebels 50 umfaßt ist. Der Querschnitt des Zwischen
gliedes 48 ist rechteckig und demgemäß ist auch der Durchbruch
80 in einer die Lichtbogenlöschanordnung abdecken
den und übergreifenden Querwandung, die praktisch den
Sockel von dem Oberteil abteilt, ausgebildet. Die Quer
wandung besitzt die Bezugsziffer 81 und sie besitzt weitere
Durchbrüche 82 und 83, durch die die freien Schenkel 25
und 26 hindurchgreifen.
Der Hebel 50 ist - wie bei der Ausführung nach der DE-OS
37 37 539 der Hebel 42 (s. dort Fig. 1) - auch
- dazu gedacht, von einem an die Seitenwandung des Ge
häuses 10 angebrachten Anbauteil über die Achse 49
betätigt zu werden, so
daß auf diese Weise der Schalter ausgeschaltet werden
kann.
Claims (9)
1. Elektrischer Leistungsschalter mit der Anzahl
der abzuschaltenden Phasen entsprechenden Doppelkontakt
stellen (13, 14) mit je zwei Festkontaktstücken (15, 16)
und je einer beide überbrückenden Kontaktbrücke (19),
mit jeder Kontaktstelle zugeordneten Lichtbogenlöschein
richtungen (37, 38), mit je einem jeder Kontaktbrücke
zugeordneten Tauchsankersystem (31), das auf je eine Kon
taktbrücke zur Öffnung der Kontaktstellen einwirkt, und
mit einem Schaltschloß (56) zur bleibenden Öffnung aller
Kontaktstellen, auf welches Schaltschloß die Tauchanker
systeme und ein thermischer Auslöser (58) einwirken, wo
bei der Tauchanker jedes Tauchankersystems mit der Mit
telachse der zugehörigen Kontaktbrücke (19) fluchtet und
über ein Zwischenglied (48) seine lineare Bewegung auf
die Kontaktbrücke (19 direkt überträgt, wobei das Schaltschloß
(56) an der der Befestigungswand (32) des
Schalters entgegengesetzten Seite oberhalb des Tauchan
kersystems (31) angeordnet ist, und wobei für jede Dop
pelkontaktstelle ein drehbar gelagerter Hebel (50) vor
gesehen ist, dessen freies Ende auf das Zwischenglied
(48) einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakt
stellen mit den zugehörigen Lichtbogenlöscheinrichtungen
(37, 38) nahe an der als Befestigungswand dienenden
Bodenwand (32) angeordnet sind, wo
bei die Löschbleche der Lichtbogenlöscheinrichtungen
(37, 38) parallel zu der
Bodenwand (32) verlaufen und sich die Kontaktdruckfedern
(20) gegen die Bodenwand (32) und die Kontaktbrücken
(19) abstützen, daß die Kontaktbrücken (19) im Gehäuse
(10) des Leistungsschalters geführt sind, daß das
Schaltschloß (56) an der der Bodenwand (32) entgegenge
setzt liegenden oberen Frontwand angeordnet ist, daß das
Tauchankersystem (31) zwischen dem Schaltschloß (56) und
den Doppelkontaktstellen (13, 14) angeordnet ist, wobei
der Tauchanker (46, 47) als Schlaganker lediglich über
das Zwischenglied (48) auf die zugehörige Kontaktbrücke
(19) einwirkt, und daß auf den drehbar gelagerten Hebel
(50) eine vom Schaltschloß (56) betätigbare, parallel
zum Tauchanker verlaufende Betätigungsstange (53) zum
Ausschalten einwirkt.
2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kontaktbrücken (19) an ihren
Längskanten (70, 71) Vorsprünge (72, 73) aufweisen, die
in entsprechend angepaßte und in Richtung der Kontakt
brückenbewegung verlaufende Rücksprünge oder Ausneh
mungen (74, 75) eingreifen und so geführt sind.
3. Leistungsschalter nach einem der vorigen Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Doppel
kontaktstellen mittels Zwischenwänden (76) voneinander
getrennt sind, und daß in Abstand zur Bodenwand (32)
zwischen je zwei Zwischenwänden je eine Querwand (81)
vorgesehen ist, die die Löschanordnungen von den übrigen
Bereichen des Leistungsschalters trennt.
4. Leistungsschalter nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Querwand (81) Durchbrüche (82, 80,
83) aufweist, durch die Anschlußfahnen (27) sowie
das Zwischenglied (48) für jede Phase hindurchgeführt
sind.
5. Leistungsschalter nach einem der vorigen Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (50) für jede
Phase an einer Achse (49) angeformt sind, die parallel
zur Verbindungsebene der Schlagankersysteme (31) oder
quer zur Verbindungsebene der Löschanordnungen für eine
Doppelkontaktstelle verläuft.
6. Leistungsschalter nach Anspruch 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß jedes Zwischenglied (48) einen
rechteckförmigen Querschnitt und einen Absatz (51) auf
weist, auf dem das freie Ende je eines Hebels (50) auf
liegt.
7. Leistungsschalter nach einem der vorigen Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende jedes
Hebels (50) gabelförmig ausgebildet ist und einen Teil
bereich je eines Zwischengliedes (48) umfaßt.
8. Leistungsschalter nach einem der vorigen Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti
gungsstange (53) unter dem Druck
einer Federanordnung (52) steht, die im Auslösefall die
Hebel (50) in Richtung Ausschalten beaufschlagt, und
daß die Kraft der Federanordnungen (52) größer ist als
die Kraft der Kontaktdruckfedern (20), so daß im ausge
lösten Zustand die Kraft der Kontaktdruckfedern überwun
den werden.
9. Leistungsschalter nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet,
daß am Schaltschloß (56) der Anzahl der Betätigungs
stangen entsprechend Klinkenhebel (54) vorgesehen sind,
an denen die Betätigungsstangen (53) im verklinkten Zu
stand eingehängt sind.
Priority Applications (3)
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| DE3824546A DE3824546A1 (de) | 1988-07-20 | 1988-07-20 | Elektrischer leistungsschalter |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3824546A DE3824546A1 (de) | 1988-07-20 | 1988-07-20 | Elektrischer leistungsschalter |
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| DE3824546A1 DE3824546A1 (de) | 1990-01-25 |
| DE3824546C2 true DE3824546C2 (de) | 1992-09-24 |
Family
ID=6359086
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3824546A Granted DE3824546A1 (de) | 1988-07-20 | 1988-07-20 | Elektrischer leistungsschalter |
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE58908677T Expired - Lifetime DE58908677D1 (de) | 1988-07-20 | 1989-07-14 | Elektrischer Leistungsschalter. |
Country Status (2)
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| EP0351724B1 (de) | 1994-11-30 |
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