DE382605C - Trockentrommel mit Zellenringen um die Drehachse der Trommel - Google Patents

Trockentrommel mit Zellenringen um die Drehachse der Trommel

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DE382605C
DE382605C DEB101543D DEB0101543D DE382605C DE 382605 C DE382605 C DE 382605C DE B101543 D DEB101543 D DE B101543D DE B0101543 D DEB0101543 D DE B0101543D DE 382605 C DE382605 C DE 382605C
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DEB101543D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0404Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis with internal subdivision of the drum, e.g. for subdividing or recycling the material to be dried
    • F26B11/0418Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis with internal subdivision of the drum, e.g. for subdividing or recycling the material to be dried the subdivision consisting of a plurality of parallel tubes, e.g. through which the material to be dried is conveyed in single or multi-pass fashion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockentrommel mit Zellenringen um die Drehachse der Trommel. Die Erfindung bezieht sich auf Trockentrommeln, bei denen die rohrförmig ausgebildeten und zur Aufnahme des Trockengutes bestimmten Trockenzellen rings um clie Drehachse der Trommel angeordnet sind. Sie besteht darin, daß zwischen den Trockenzellen eine Leitung vorgesehen ist, die an beiden Enden mit den Enden der Trockenzellen in Verbindung steht und zusammen mit letzteren durch einen dauernd umlaufenden Luftstrom bestrichen wird. Durch diese Anordnung läßt sich eine gute Ausnutzung der Heizgase erreichen.
  • Außerdem sind Vorkehrungen getroffen, durch die die tun'laufende Luft erwärmt und teilweise erneuert werden kann. Die abzuführende Luft wird hierbei so abgeleitet, daß sie nicht wieder in Berührung finit den Heizvorrichtungen kommt. Auch diese Anordnung trägt wesentlich zu einer günstigen Verwertung der Heizgase bei.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt im oberen Teil einen Längsschnitt, im unteren Teil eine Seitenansicht der Trockentrommel.
  • Abb. 2 zeigt links die Außenansicht und rechts einen Querschnitt durch die Trommel. Abb. 3 zeigt eine andere Trockentrommel mit fortlaufender Beschickung im Längsschnitt.
  • Abb. d. zeigt auf der rechten Seite eine Außenansicht von links gesehen, und auf der linken Seite einen Querschnitt durch diese Trommel.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. i und 2 besitzt die Trockentrommel acht röhrenförmige Zellen i von achteckigem Querschnitt, die kranzartig um die Leitung 2 angeordnet sind, mit der zusammen sie in zwei Endkammern 3 ausmünden, «-elche sich über die Stirnflächen der Trommel erstrecken. Diese Endkammern tragen Drehzapfen .4, mit denen die Trockentrommel in den Lagern 5 gehalten wird, so daß sie sich um die Achse der mittleren Leitung 2 drehen kann. Der .antrieb erfolgt durch ein Zahnrad 6 auf einen der Zapfen .4, welches mit einem Triebrad 7 in Verbindung steht, das von der Antriebscheibe i 9 in Umlauf versetzt wird.
  • Im Innern der Leitung 2 ist die Heizvorrichtung untergebracht, «-elche im dargestellten Beispiel, da Dampf- oder Heißwasserheizung Verwendung finden soll, von einem Bündel Rippenrohren 8 gebildet wird, die mit den Leitungen 9 und io für die Zu- und Abführung des Heizmittels in Verbindung stehen. Diese Leitungen 9 und i o sind durch den Drehzapfen der Trommel hindurchgeführt. An Stelle der beschriebenen Heizung kann auch eine elektrische Heizung oder eine Heizung anderer Art Verwendung finden.
  • Durch die Leitung 2 und die Zapfen d ist achsial eine Welle i i hindurchgeführt, «-elche an dem einen Ende der Leitung 2 einen Lüfter 12 trägt. In den Mittelöffnungen 13 der Hauben i.t, welche die Kammern 3 abschließen, sind auf die Welle i i zwei weitere Lüfter 15 und 15' aufgesetzt, welche kleiner sind als der Lüfter 12 und beide im gleichen Sinne aber entgegengesetzt zum Lüfter 12 wirken.
  • jede der Öffnungen 13 der Stirnkammern 3 mündet in eine Kammer ib, die gewöhnlich unmittelbar im Anschluß an den Zapfen .I ausgebildet ist und Öffnungen 17 besitzt, welche in die Außenluft münden.
  • Die Welle i i, welche durch die Zapfen hindurchgeführt ist, trägt an ihrem einen Ende eine Riemenscheibe 18, durch die sie angetrieben wird. Die Drehung der Welle i i erfolgt also unabhängig von der Drehung der Trommel und setzt die drei Lüfter 12, 15 und 15' in Tätigkeit, von denen der erstere einen fortlaufenden Luftstrom durch die Leitung 2, die verschiedenen Rohrzellen i und die Stirnkammern 3 erzeugt. Infolgedessen wird auf den in den Zellen i aufgespeicherten Stoff ein Luftstrom von erheblichem Umfang und großer Geschwindigkeit erzeugt, der sich bei jedem Umlauf an den Heizkörper der Leitung z von neuem erhitzt.
  • Gleichzeitg verursachen die Lüfter 15 und 15' eine teilweise Erneuerung der in Umlauf befindlichen Luft; denn der eine Lüfter führt nette Luft in die anliegende Stirnkammer 3 ein, während der andere Lüfter aus seiner Kammer 3 eine entsprechende Luftmenge absaugt. Diese Wirkung ist unabhängig von dem Drehsinn der Welle ii. Sie findet also auch statt, wenn die Welle in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Die gleiche Wirkung läßt sich natürlich auch erreichen, wenn die Lüfter auf verschiedenen Wellen angeordnet sind unter der Voraussetzung, daß die Lüfter 15 und 15' Luftströme entgegengesetzt zur Richtung des Luftstromes im Lüfter 12 erzeugen.
  • Bei dieser Anordnung wird ferner erreicht, daß die Ausscheidung der zu erneuernden Luft erfolgt, ehe diese wieder mit dem Heizkörper in Berührung kommt. Der Heizkörper braucht auch nicht in der Leitung 2 angeordnet zu sein. Er kann vielmehr als feststehender Heizkörper an einem Ende der umlaufenden Trommel angeordnet werden.
  • Eine derartige Ausführung ist in den Abh. 3 und 4 dargestellt, in denen die Trockenzellen i und die mittlere Leitung 2 an Laufkränzen 2o befestigt sind, die auf Rollen a1 und 21' ruhen. Einige dieser Kränze tragen Verzahnungen 22, die mit den Triebrädern 23 der Antriebswelle 23' in Verbindung stehen.
  • Die Zellen i und die Mittelleitung münden an einem Ende in eine Stirnkammer 3, die haubenartig ausgebildet und mit einer mittleren öffnung versehen ist, an die sich ein Ansatz 2d. mit einer Öffnung 25 zum Ausstoßen der Luft anschließt. Am entgegengesetzten Ende stehen die Zellen mit einem Raum 26 in Verbindung, der die Heizkörper enthält. Diese Heizkörper bestehen auch hier wieder aus Rippenrohren 8, durch die das Heizmittel hindurchstreicht. Sie können auch durch andere Heizvorrichtungen oder durch eine unmittelbare Feuerung ersetzt werden.
  • Im Raum 26 sind zwei Lüfter 27 und 28 untergebracht, von denen der erstere in einem kegeligen- Rohr 27' liegt, an welches sich die Leitung 2 anschließt. Der zweite Lüfter liegt in einkm Rohrstück 28', das mit der Außenluft in Verbindung steht. Der Lüfter 28 ist auf einer hohlen Welle 29 angeordnet, in der die Welle 30 verläuft, welche den Leitkörper 33 und den Lüfter 27 trägt. Die Lüfter werden durch zwei Riemenscheiben 32 und 31 angetrieben, welche auf die Welle 29 und 30 aufgesetzt sind.
  • Läßt man die beiden Lüfter 27 und 28 entgegengesetzt zueinander und mit richtigen Geschwindigkeiten umlaufen, so wird in den Zellen i ein Luftumlauf erzeugt, der durch die in die Zeichnung eingetragenen Pfeile gekennzeichnet wird. Durch diesen Luftstrom wird der in den Zellen untergebrachte Stoff einer großen Heizwirkung ausgesetzt, welche durch die Heizvorrichtung 8 erzeugt wird. Der Luftstrom wird teilweise durch neue Luft ersetzt, die durch den Lüfter 28 zugeführt wird. Ein entsprechender Luftstrom- wird infolgedessen am, entgegengesetzten Ende durch die Öffnung 25 entweichen.
  • Die Einführung und Entnahme des Stoffes aus den Zellen i kann in der bei Trocknern üblichen Weies erfolgen. Bei der Ausführung nach den Abb. 3 und 4. wird der Stoff durch einen Trichter 3.4 zugeführt, der in das Innere der Stirnkammer 3 ausläuft. Der Stoff fällt also auf den Boden der Kammer 3 und dringt infolge der Neigung der Kammerwände in die Zellen i ein, solange sich diese in der untersten Lage befinden.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. i und 2 besitzt jede Trockenzelle i außen zwei mit Gelenken befestigte Deckel, deren freie Enden durch Schraubzwingen miteinander verbunden werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockentrommel, bei der die Trockenzellen rings um die Drehachse der Trommel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Trockenzellen (i) eine Leitung (2) vorgesehen ist, die an beiden Enden mit den Enden der Trockenzellen in Verbindung steht und zusammen mit letzteren durch einen dauernd umlaufenden i.uftstrom bestrichen wird.
  2. 2. Trockentrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenzelle (i) und die Mittelleitung (2) in zwei Kammern (3 und 26) münden, wo die Einrichtungen zum Vorwärmen und zum Bewegen der Luft untergebracht sind.
  3. 3. Trockentromjniel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Lüfter (15, 15') in der Nähe der Zu- und Abführung der Luft vorgesehen sind, die .eine Erneuerung der Luft herbeiführen und Ströme entgegengesetzt zu denjenigen des Hauptbelüfters (12) erzeugen (Abb. i). d.. Trockentrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Frischluft zuführender Lüfter (28) dem Lüfter (27) für die Hauptluft gegenüber angeordnet ist, der einen dem Hauptluftstrom entgegengesetzt gerichteten Luftstrom erzeugt, während die Luftabgabe durch eine Öffnung (25) am entgegengesetzten Ende des Trockners erfolgt (Abb. 3).
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