DE3828480A1 - Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pflastersteinen mit einer koernigen hochwertigen flaeche durch spuelung sowie ein nach diesem verfahren erzeugter pflasterstein - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pflastersteinen mit einer koernigen hochwertigen flaeche durch spuelung sowie ein nach diesem verfahren erzeugter pflasterstein

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DE3828480A1
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Ugo Giannelli
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/08Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for reshaping the surface, e.g. smoothing, roughening, corrugating, making screw-threads
    • B28B11/0818Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for reshaping the surface, e.g. smoothing, roughening, corrugating, making screw-threads for roughening, profiling, corrugating

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pflastersteinen mit einer körnigen hoch­ wertigen Fläche durch Spülung sowie einen nach diesem Verfahren erzeugten Pflasterstein.
In diesem Zusammenhang bezeichnet der Ausdruck "Pflasterstein mit einer körnigen hochwertigen Flä­ che" ein Erzeugnis, das für die äußerlichen Decken von befahrbaren und Fußgänger-Flächen besonders geeignet ist. Solche Pflastersteine sind durch eine Verbundplatte mit wechselnder Dicke und Format ge­ bildet, die aus zwei Schichten Betonmischung be­ steht, wobei die erste, oben liegende Schicht die zur Reliefbildung der Ansichtfläche bestimmten Kiesel bindet und dadurch die hochwertige Fläche bildet, während die zweite, unten liegende Schicht aus Feinsandbindung besteht und lediglich dazu dient, dem Erzeugnis eine höhere Steife zu ver­ leihen.
Bei den aus der Praxis bekannten Verfahren er­ folgt die Herstellung solcher Pflastersteine ent­ weder durch die Verwendung eines chemisch be­ handelten Papiers, das an die körnige hochwertige Fläche zur Verzögerung der Betonabbindereaktion an­ gesetzt wird, oder durch eine unmittelbar nach dem Entformen am frischen Pflasterstein aufgebrachte Spülung.
Im ersten Falle sind die Nachteile durch die Papierkosten sowie die folgliche Abbürstearbeit be­ dingt, wobei Schwierigkeiten auftreten können, wenn das Abbürsten des Abbindeverzögerungspapiers mehr als 24 Stunden später, beispielsweise am Wochenende in den Arbeitspausen zwischen Freitagabend und Montagmorgen, erfolgt. Im zweiten Falle ist das Hauptproblem auf die Handhabung von frischen Pflastersteinen, bei welchen die Abbindereaktion noch keine zur Vermeidung jeglicher Bruchstellen bzw. Absplitterungen notwendige Festigkeit bewirkt hat, zurückzuführen.
Es steht jedenfalls fest, daß die Spülung der gattungsgemäßen Pflastersteine bei den bekannten Verfahren immer zu einem dem Entformen folgenden Zeitpunkt stattfindet.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufga­ be zugrunde, ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pflastersteinen mit einer körnigen hochwertigen Fläche durch Spülung anzugeben, wobei keine Handhabung der frischen Pflastersteine vorge­ sehen ist, so daß jegliche Bruch- und/oder Ab­ splitterungsgefahr zuverlässig vermieden wird.
Diese und weitere Aufgaben der Erfindung werden dem Branchenexperten aus der nachfolgenden Be­ schreibung sowie den Patentansprüchen deutlich er­ scheinen.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Er­ findung und als Aufklärung werden die Pflastersteine mit einer körnigen hochwertigen Flä­ che durch den Einsatz von Pressen der Type mit Drehtisch und mehreren Stationen hergestellt, und zwar:
  • - eine erste Station, die zum Laden der ersten Schicht Mischung bestimmt ist, welche in diesem Falle durch den meistens aus einem Flußbett kommenden Kies gebildet ist;
  • - eine bzw. mehrere Stationen, die zum Vibrieren der abgesetzten Mischung bestimmt sind, um eine homogenere Verteilung derselben in der Form zu erreichen;
  • - eine zum Laden der zweiten Schicht einer aus Sand und Beton mit beschränktem Feuchtigkeitsgehalt bestehenden Mischung bestimmte Station;
  • - eine Preß-Station, der gegebenenfalls eine Vor­ spannungs-Station vorausgehen kann; und
  • - eine Entform-Station, wobei der Pflasterstein aus der Preßform nach unten ausgeworfen und an­ schließend auf eine entsprechende unter die hochgehobene Preßform eingesetzte Plattform ab­ gelegt wird.
Das erfindungsgemäße, in der oben beschriebenen Arbeitsfolge durchzuführende Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Spülung der hochwertigen körnigen Fläche un­ mittelbar nach dem Pressen und noch vor dem Ent­ formen erfolgt, wobei der Pflasterstein noch auf derselben Preßmaschine und in einer ent­ sprechenden Preßform mit seiner nach unten ge­ wandten körnigen hochwertigen Fläche sowie in einer Horizontalebene liegt.
Die Spülung erfolgt insbesondere an der körnigen hochwertigen Fläche durch von unten auf­ gebrachte und mit Sprühmittel gespritzte Wasserstrahlen, wobei die Sprühmittel zur Aus­ führung eines oder mehrerer Ausschläge, nämlich hin und zurück, von unten und dem Pflasterstein entlang gesteuert werden. Um eine wirksame Spülung zu gewährleisten, werden die Wasserstrahlen gegen die körnige hochwertige Flä­ che in einer schrägen gegenüber der Vertikalen variablen Richtung gerichtet.
Nach einer weiteren Eigenschaft der Erfindung wird der Spülschlamm durch eine unter die Preß­ form positionierte und die Wasserversorgungs­ mittel enthaltende Schürze gesammelt.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Ver­ fahren anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, wobei die einzige Figur den in einer zwischen der Preß-Station und der Entform-Stati­ on eingesetzten Station zu diesem Zweck durchge­ führten Arbeitsvorgang darstellt.
Bei der A-Stellung liegt die Preßform 1 auf dem Gummiboden 2 und der Pflasterstein 3 wird noch gegen die Wände der Einfassung 4 gepreßt.
Die Schürze 5 zur Schlammaufnahme, mit dem Sprührohr 6, liegt in einer gegenüber der Presse 7 äußeren Warte-Stellung.
Bei der B-Stellung ist die Preßform 1 zusammen mit dem Pflastersein 3 aufgehoben worden, wobei ein Restdruck noch gegen die inneren Wände der Einfassung 4 ausgeübt wird.
Die Schürze 5 zur Schlammaufnahme ist mit einem Horizontalgang in eine der Preßform 1 unter­ liegende sowie der Gummiebene 2 oben liegende Stellung gefahren worden.
Bei der C-Stellung wird die Schürze 5 aufge­ hoben, so daß ihr Rand an der unteren Fläche der Preßform anliegt, wobei ein geschlossener Raum zur Vermeidung von Wasserspritzen- bzw. Schlam­ m-Auslaufen gebildet wird.
In diesem Inenraum führt das Sprührohr 6 einen oder mehrere Ausschläge hin und zurück durch, wo­ bei die Wasserstrahlen zweckmäßig gerichtet werden.
Bei der D-Stellung ist die Schürze 5 bereits aus dem der Preßform unterliegenden Bereich ent­ fernt worden, wobei die Preßform mit dem abge­ spülten Pflasterstein 3, unter Beibehaltung der gehobenen Stellung, in eine nachfolgende Station bewegt wird und das Entformen durch einen ent­ sprechenden überliegenden Entformpuffer erfolgt.
Aus obiger Beschreibung ergibt sich, daß die Spülung der hochwertigen Fläche des Pflastersteins die Entfernung eines Teiles der den Kies bildenden Mischung aus demselben er­ möglicht, wobei der Arbeitsvorgang noch an der Presse, in derselben Preßform und in einer zwischen der Preß-Station und der Entform-Stati­ on angeordneten Station erfolgt.

Claims (8)

1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pflastersteinen mit einer körnigen hoch­ wertigen Fläche durch Spülung, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spülung dieser hochwertigen Fläche unmittelbar nach dem Pressen und vor dem Entformen erfolgt, wobei der Pflasterstein noch auf derselben Preßmaschine liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spülung mit dem in der ent­ sprechenden Preßform noch eingesetzten Pflasterstein erfolgt, wobei seine hochwertige Fläche nach unten gewandt ist und in einer Horizontalebene liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spülung an dieser hochwertigen Fläche mit von unten aufgebrachten Wasserstrahlen erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wasserstrahlen auf diese hoch­ wertige Fläche in einer schrägen gegenüber der Vertikalen variablen Richtung gerichtet werden.
5. Verfahren nach einem der Anspüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülung durch Sprühmittel erfolgt, die für eine Bewegung ent­ lang des Pflastersteins und unter demselben ge­ steuert werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlamm während der Spülung in einer unter die Preßform positi­ onierten und die Wasserversorgungsmittel ent­ haltenden Schürze gesammelt wird.
7. Ein Pflasterstein mit einer körnigen hoch­ wertigen, nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 6 erzeugten Fläche.
Dies alles wie oben zu den genannten Zwecken beschrieben, erläutert und beansprucht.
DE3828480A 1987-12-23 1988-08-22 Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pflastersteinen mit einer koernigen hochwertigen flaeche durch spuelung sowie ein nach diesem verfahren erzeugter pflasterstein Ceased DE3828480A1 (de)

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IT23204/87A IT1223598B (it) 1987-12-23 1987-12-23 Procedimento per la produzione in continuo, mediante lavaggio, di mattonelle con faccia pregiata granulare e mattonella ottenuta con tale procedimento

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DE3828480A Ceased DE3828480A1 (de) 1987-12-23 1988-08-22 Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pflastersteinen mit einer koernigen hochwertigen flaeche durch spuelung sowie ein nach diesem verfahren erzeugter pflasterstein

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1683929A1 (de) * 1967-01-31 1971-03-04 Omag Ostfriesische Maschb Ag Verfahren und Vorrichtung zum Auswaschen der Feinstanteile von Betonfertigteilen
DE2358505A1 (de) * 1973-11-23 1975-06-05 Bernhard Broecker Maschine zum herstellen von waschbetonformlingen
DE3239891A1 (de) * 1982-10-28 1984-05-03 Maier & Funck Moderne Bauverfahren, 7801 Hartheim Verfahren zum herstellen von waschbetonplatten sowie vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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IT1223598B (it) 1990-09-29
IT8723204A0 (it) 1987-12-23
ES2010796A6 (es) 1989-12-01

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