DE3828638C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reduzierung der
Drehmomentbeanspruchung auf ein mittels eines Elektromotors
angetriebenen Systems gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs. Ferner betrifft die Erfindung eine
Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist aus der DE 35 40 645 A1 ein Verfahren bekannt, dem
die Aufgabe zugrundeliegt, eine Vorrichtung zu schaffen, mit
der Torsionsschwingungen in einem Mehrmassetorsionsschwinger
mit einem aktiven System gedämpft werden können. Solche
Torsionsschwingungen treten bevorzugt dort auf, wo
Drehmomentschwankungen aufgrund unterschiedlicher
Lastmomente erzeugt werden. Diese Drehmomentschwankungen
können Schwingungen anregen, welche in einem System, bei dem
mehrere und unterschiedliche Massen bewegt werden, zu sehr
hohen dynamischen Beanspruchungen der Bauteile führen.
Insbesondere Druckmaschinen weisen eine Vielzahl von
Einrichtungen auf, die unterschiedliche Lastmomente
erzeugen. So erzeugen beispielsweise Greifersteuerungen über
Kurvenscheiben, Bogenzuführeinrichtungen und
Bogenübergabeeinrichtungen, aber auch die Druckkräfte
selbst, zyklisch wiederkehrende Lastmomente, die alle auf
einen zentralen Antrieb wirken. Dies führt in den
Kraftübertragungsmitteln, beispielsweise in dem
Rädergetriebezug, welcher neben dem Antrieb auch für die
Winkelzuordnung der Druckwerke untereinander sorgt, zu
elastischen Verformungen, die ebenfalls periodisch
entsprechend den Lastmomentschwankungen auftreten. Die
Winkelzuordnung bzw. Synchronisierung der einzelnen
Druckwerke wird somit gestört, was sich im Druckbild als
Registerfehler bemerkbar machen kann.
Gemäß dem bekannten Verfahren werden Torsionsschwingungen,
die durch solche Lastmomentschwankungen erzeugt werden,
durch entgegengesetzte Momente ausgeglichen. Solche
entgegengesetzten Momente werden über ein Stellglied
aufgebracht und greifen an einer bestimmten Stelle innerhalb
des Antriebssystems an. Dieses Verfahren hat jedoch den
Nachteil, daß die Gegenmomente an einer einzigen Stelle des
Antriebs erzeugt werden und somit nicht dort den
Lastmomenten entgegenwirken wo diese entstehen. Damit treten
jedoch innerhalb des Antriebsstranges innere Spannungen auf,
die nicht ausgeglichen werden können. Diese inneren
Spannungen im Antrieb verringern nicht die Beanspruchung des
Getriebes, sondern können diese unter Umständen noch erhöhen
und zu größeren Verformungen des Getriebes führen.
Die Aufgabe der Erfindung liegt daher in der Schaffung eines
Verfahrens, welches die Lastmomentschwankungen wirksam
reduziert und die Beanspruchung des Antriebs wesentlich
herabsetzt.
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem gattungsgemäßen
Verfahren durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 und
ausgehend von der gattungsgemäßen Einrichtung durch das
Kennzeichen des Anspruchs 2 gelöst.
Bei einem System, welches Lastschwankungen unterworfen ist,
und welches von einem Motor über einen Räderzug angetrieben
wird, entstehen, wie schon erwähnt, an den Zahnflanken der
einzelnen Zahnräder unterschiedliche periodisch wechselnde
Kräfte. Diese Kräfte können sowohl zu Schwingungsanregungen
führen, als auch zu einem unruhigen Lauf der Druckmaschine
mit den damit verbundenen negativen Folgen.
Der Vorteil der Erfindung liegt nun darin, daß die Kräfte
zwischen den einzelnen Zähnen nahezu konstant gehalten
werden. Dies bedeutet also, daß bei einer momentanen
Erhöhung des Lastmoments, welches eine erhöhte Kraft
zwischen den Zahnflanken bedeuten würde, eine Reduzierung
des Antriebsmomentes vorgenommen wird. Damit weicht das
Antriebsmoment dem Lastmoment kurzfristig aus und zwar
soweit, daß die Kraft zwischen den Zahnflanken konstant
bleibt. Reduziert sich das Lastmoment, dann wird das
Antriebsmoment erhöht, so daß auch in diesem Fall keine
Lastschwankung an dem Räderzug auftreten kann.
Die Erfindung wendet sich von der bisher üblichen
Antriebsregelung ab, die normalerweise bei einer Erhöhung
des Lastmomentes auch eine Erhöhung des Antriebsmomentes
forderte, um die Antriebsdrehzahl auf einem konstanten Wert
zu halten. Die erfindungsgemäße Maßnahme steht jedoch nicht
im Widerspruch zu der Forderung nach der Einhaltung einer
vorgegebenen Drehzahl. Da eine Lastmomentschwankung immer
nur kurzfristig auftritt und sich periodisch wiederholt und
damit nach einer Erhöhung des Lastmoments auch wieder eine
Absenkung des Lastmoments erfolgt, bleibt die mittlere
Drehzahl, die über einen längeren Zeitraum gemessen wird,
konstant. Die Erfindung hat somit den Vorteil, daß das
Lastmoment welches an dem Antrieb des Systems angreift, auf
einem konstanten Wert gehalten wird. Damit können
Torsionsschwingungen und wechselnd wirkende elastische
Verformungen erst gar nicht auftreten. Es erübrigt sich
daher die Kompensation solcher Schwingungen.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, den
Lastmomentverlauf in Abhängigkeit von der Drehwinkelstellung
des Systems zu erfassen und in einer Speichereinrichtung
abzuspeichern. Anhand dieses Lastmomentverlaufs erfolgt dann
die Regelung des Antriebsmotors. Die Abspeicherung erfolgt
wegen drehzahlabhängiger
Lastmomente aufgrund von schwingenden Systemen
innerhalb bestimmter Drehzahlbereiche.
Die Drehwinkelstellung des Systems wird zweckmäßigerweise
durch einen Winkelgeber erfaßt, dieser Winkelgeber kann auch
als Inkrementalsensor ausgebildet sein.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, bei großen
Trägheitsmomenten des Antriebs oder des gesamten Systems bei
einer Erhöhung des Lastmoments nicht nur die Drehzahl zu
verringern, sondern auch eine aktive Bremsung des
Motors vorzunehmen. Diese Bremsung ist dann notwendig, wenn
eine reine Drehzahlverringerung nicht mehr ausreicht, um dem
Lastmoment entgegenzuwirken und das Lastmoment konstant zu
halten. Insbesondere bei Druckmaschinen weist der Rotor des
Antriebsmotors ein sehr hohes Trägheitsmoment auf, welches
einer rechtzeitigen Rücknahme des Antriebsmoments
entgegenwirkt. Deshalb kann ein Abbremsen des Motors
zweckmäßig sein. Ein Abbremsen des Motors wirkt sich aber im
wesentlichen nur auf den Motor aus, da das dem Motor
nachgeordnete Antriebssystem aufgrund der hier vorhandenen
geringeren Trägheitsmomente der Verzögerung folgt, ohne daß
das Bremsmoment auf diesen Antriebsbereich übergreift. Dies
bedeutet also, daß ein Lastwechsel bzw. eine
Lastrichtungsumkehr in einem Zahnradantrieb dieses
Antriebsbereiches nicht erfolgt.
Der Motor kann auch so stark und rechtzeitig bremsen, daß
das Trägheitsmoment des nachgeordneten Antriebssystems nicht
zur Erhöhung des Lastmoments beiträgt.
Zur Regelung der mittleren Drehzahl ist in vorteilhafter
Weise ein Inkrementalgeber vorgesehen, der die Drehzahl des
Systems erfaßt, diese Drehzahl einem Tiefpaß zuführt, wobei
dieser Tiefpaß einen Mittelwert bildet. Der Mittelwert wird
mit einer Drehzahl-Sollvorgabe verglichen und einer
Drehzahleinrichtung eine Abweichung zwischen Mittelwert und
Drehzahl-Sollvorgabe als Eingangsgröße aufgeschaltet. Die
Drehzahlabweichung führt dann zu einer Änderung der
Drehzahl, so daß der Mittelwert der Ist-Drehzahl der
Drehzahl-Sollvorgabe angepaßt wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung
enthalten.
Es zeigt
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer Druckmaschine,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Antriebsmomentregelung
und
Fig. 3a-c Diagramme zur Darstellung des Zusammenhangs
zwischen Antriebs- bzw. Lastmomenten und Drehzahl.
Die schematische Darstellung einer Druckmaschine 1 gemäß
Fig. 1 zeigt eine Bogenoffsetdruckmaschine mit einem
Bogenanleger 2, zwei Druckwerken 3, 4, und einem
Bogenausleger 7. Selbstverständlich kann die Druckmaschine
nur ein Druckwerk oder auch mehrere Druckwerke aufweisen.
Der Antrieb der gesamten Druckmaschine erfolgt über einen
Elektromotor 9, wobei das Antriebsmoment über einen
Riemenantrieb 10 auf einen Antriebsräderzug 11 an die
jeweils anzutreibenden Elemente verteilt wird. Eine
Druckmaschine weist aufgrund einer Vielzahl von
kurvengesteuerten Bewegungselementen wie z. B. Greifer,
Bogenanleger und Reiberwalzen, zyklisch schwankende
Lastmomente auf. Diese Lastmomente greifen an
unterschiedlichen Stellen im Antriebsräderzug an und können
elastische Verformungen der angetriebenen Teile bewirken.
Diese elastischen Verformungen bewirken einerseits eine
Schwingungsanregung des gesamten Systems und andererseits
geringfügige Abweichungen zwischen den Winkelstellungen der
einzelnen Druckwerke, so daß unter Umständen Passerfehler
auftreten können.
Üblicherweise wird die Drehzahl des Motors anhand einer
vorgegebenen Druckgeschwindigkeit eingestellt und über eine
Regeleinrichtung konstant gehalten. Die Regelung des Motors
auf eine konstante Drehzahl führt jedoch dazu, daß bei einer
Erhöhung des Lastmoments auch das Antriebsmoment erhöht wird
und damit die auf den Antriebsräderzug wirkenden Kräfte
ebenfalls zunehmen. Gleichfalls bewirkt eine Verringerung
des Lastmoments eine Verringerung des Antriebsmoments,
wodurch die Kräfte im Antriebsräderzug abnehmen. Diese
zyklischen Schwankungen des Lastmoments, die sowohl einen
höheren Verschleiß der angetriebenen Teile als auch eine
größere Ungenauigkeit des Druckes in Form eines
Passerfehlers bewirken, werden dadurch weitgehend reduziert,
daß nicht eine Regelung des Antriebsmotors auf eine
konstante Drehzahl, sondern eine Regelung des Antriebsmotors
zur Erzielung eines konstanten Lastmoments vorgenommen wird.
In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild einer solchen Regelung
gezeigt. Kernstück dieses Blockschaltbilds ist der
Antriebsmotor 9 zum Antrieb der Druckmaschine 1, die in
Block 12 schematisch dargestellt ist. An der Druckmaschine
ist ein Winkelgeber 13 und ein Drehzahlgeber 14 angeordnet.
Beide erfassen die Drehzahl bzw. die Druckgeschwindigkeit.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, einen
einzigen Drehzahlsensor anzuordnen, aus dessen Signalform
der Drehwinkel sowie die Drehzahl ableitbar ist, wie
beispielsweise aus einem Inkrementalgeber.
Das Signal des Drehzahlgebers 14 wird einem Tiefpaß 15
zugeführt, der aus diesem Signal n i den Mittelwert bildet.
Der Mittelwert i wird einem Drehzahl-Sollwert n s , welcher
von einer Druckgeschwindigkeitsvorgabe 16 gebildet wird,
überlagert. Das überlagerte Signal, d. h. das
Differenzsignal, führt zu einem Drehzahlregler 17, der bei
einer Abweichung zwischen dem Mittelwert des
Drehzahl-Istwertes und dem Drehzahl-Sollwert ein
Ausgangssignal über den Momentenregler 19 erzeugt, welches
die Drehzahl des Antriebsmotors 9 entsprechend beeinflußt.
Damit wird der Mittelwert der Drehzahl unabhängig von
Schwankungen des Antriebsmomentes konstant gehalten.
Das von dem Winkelgeber 13 gebildete Winkelstellungssignal
der Druckmaschine wird einer Speichereinrichtung 18
zugeführt. In dieser Speichereinrichtung ist die Verteilung
des Lastmoments der Druckmaschine in Bezug zu der
Winkelstellung des Antriebs abgespeichert. Zweckmäßigerweise
ist das Lastmoment von 0 Grad bis 360 Grad Winkelstellung
abgespeichert, wobei dieser Winkelbereich dem Durchlauf
eines Druckbogens durch ein Druckwerk entspricht. Die
Abspeicherung des Lastmoments kann beispielsweise in einem
Probelauf innerhalb bestimmter Drehzahlbereiche erfolgen.
Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die
Druckmaschine mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben
wird und bei diesen unterschiedlichen Drehzahlen die
Lastmomente aufgrund von beschleunigten Massen variieren.
Das abzuspeichernde Lastmoment kann aber auch nach jeder
Inbetriebnahme der Druckmaschine über Lastmomentaufnehmer
neu gebildet und abgespeichert werden. Auf diese Weise läßt
sich das abzuspeichernde Lastmoment auf die
unterschiedlichen Betriebsarten der Druckmaschine, wie
Schön- und Widerdruck, Drucken einer bestimmten Anzahl von
Farben, und Drucken unterschiedlicher Papierdicken,
anpassen.
Synchron zu der Winkelstellung der Druckmaschine, welche
durch den Winkelgeber 13 erfaßt wird, erfolgt die Ausgabe
des abgespeicherten Lastmomentes durch die
Speichereinrichtung 18. Dieses ausgegebene Lastmoment wird
dem Ausgangssignal des Drehzahlreglers 17 aufgeschaltet und
als Antriebsmomentvorgabe einem Momentenregler 19 zugeführt.
Dieser Momentenregler 19 regelt das Antriebsmoment über den
Motorstrom. Der Motorstrom, der als Ausgangssignal des
Momentenreglers 19 den Antriebsmotor 9 steuert, beinhaltet
somit, aufgrund seines Mittelwertes, ein Maß für die
mittlere Drehzahl und, aufgrund seiner zyklischen Anpassung
an das abgespeicherte Lastmoment, eine Variation des
Antriebsmomentes. Auf den Motor wirken also zwei unabhängig
voneinander arbeitende Regelkreise ein, wobei der innere
Regelkreis das Antriebsmoment abhängig von dem Lastmoment
variiert und der äußere Regelkreis die mittlere Drehzahl des
Motors in Abhängigkeit von der Drehzahl-Sollwertvorgabe
ausregelt.
In dem Diagramm gemäß Fig. 3 sind die Zusammenhänge zwischen
den unterschiedlichen Momenten und der Drehzahl gezeigt. Das
Diagramm 3a zeigt die Lastmomentverteilung über einen
Winkelstellungsbereich α von 0 Grad bis 360 Grad. Diese
Verteilung wiederholt sich zyklisch bei jeder
Maschinenumdrehung. Die Lastmomentverteilung M L ist bei
einer bestimmten Drehzahl (n 1) dargestellt. Dieses Diagramm
zeigt auch, daß eine Abspeicherung des Lastmoments bei
unterschiedlichen Drehzahlen erfolgt. Es ergeben sich
dann, den jeweiligen Drehzahlen zugeordnete Lastmomente
M L ( i ), die während des Betriebs der Druckmaschine je nach
vorliegender Druckmaschinendrehzahl der
Antriebsmomentenregelung aufgeschaltet werden. Das
Diagramm b zeigt den Motorstrom i, der in Abhängigkeit von
dem abgespeicherten Lastmoment durch den Momentenregler 19
erzeugt wird. Es ist ersichtlich, daß der Strom umgekehrt
proportional zu dem abgespeicherten Lastmoment ist. Das
Diagramm zeigt den Strom, der sich bei der Drehzahl n 1
einstellt. Aufgrund dieses Stromverlaufs und aufgrund des
auf den Motor wirkenden Lastmoment wird sich die Drehzahl n 1
des Motors gemäß Diagramm c einstellen.
Durch die Drehzahlabhängigkeit des Lastmoments hat die
Drehzahlreduzierung ein Absinken des Lastmoments zur Folge.
Die Größe der Drehzahlveränderung ist dabei so gewählt, daß
das von der Maschine gebildete Lastmoment näherungsweise
konstant bleibt. Es erfolgt also eine Wechselbeziehung
zwischen Motordrehzahl und Lastmoment derart, daß die
Absenkung bzw. Anhebung der Drehzahl unmittelbar die Wirkung
auf das Lastmoment entfaltet und zwar dahingehend, daß die
Lastmomentschwankungen wirksam reduziert werden und sich ein
mittleres Lastmoment einstellt, das näherungsweise konstant
ist. Das Diagramm c zeigt weiterhin die mittlere Drehzahl
1. Diese mittlere Drehzahl entspricht der
Soll-Drehzahlvorgabe und ist konstant.
Es wird ersichtlich, daß das beschriebene Verfahren zur
Reduzierung der Drehmomentbeanspruchung, d. h. zur
Konstanthaltung des Lastmoments keine Auswirkungen auf den
Produktionsablauf hat. Die mittlere Druckgeschwindigkeit
erfährt also keine Änderungen, sondern kann je nach Bedarf
vorgegeben werden.
Bezugszeichenliste
1 Druckmaschine
2 Bogenanleger
3 Druckwerk
4 Druckwerk
5 Druckwerk
6 Druckwerk
7 Bogenausleger
8 Zentralantrieb
9 Antriebsmotor
10 Riemenantrieb
11 Antriebsräderzug
12 Block (Druckmaschine)
13 Winkelgeber
14 Drehzahlgeber
15 Tiefpaß
16 Druckgeschwindigkeitsvorgabe
17 Drehzahlregler
18 Speichereinrichtung
19 Momentenregler
2 Bogenanleger
3 Druckwerk
4 Druckwerk
5 Druckwerk
6 Druckwerk
7 Bogenausleger
8 Zentralantrieb
9 Antriebsmotor
10 Riemenantrieb
11 Antriebsräderzug
12 Block (Druckmaschine)
13 Winkelgeber
14 Drehzahlgeber
15 Tiefpaß
16 Druckgeschwindigkeitsvorgabe
17 Drehzahlregler
18 Speichereinrichtung
19 Momentenregler
Claims (5)
1. Verfahren zur Reduzierung der Auswirkungen von
Drehmomentschwankungen auf ein mittels eines
Elektromotors angetriebenes System, insbesondere eine
Druckmaschine, wobei das System zyklisch auftretende
drehzahlabhängige Lastmomentschwankungen erzeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß Änderungen des Lastmoments durch entgegengerichtete
Änderungen des Antriebsmoments entgegengewirkt wird,
derart, daß das Lastmoment auf einem näherungsweise
konstanten Wert gehalten wird.
2. Einrichtung zur Reduzierung der Auswirkungen von
Drehmomentschwankungen auf ein mittels eines
Elektromotors angetriebenes System, insbesondere eine
Druckmaschine, wobei das System zyklisch auftretende
drehzahlabhängige Lastmomentschwankungen erzeugt, mit
einer Drehzahlregeleinrichtung, welche den Mittelwert
der Drehzahl des Elektromotors auf einem annähernd
konstanten vorgewählten Wert regelt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anordnung zur Erfassung des Lastmoments
vorgesehen ist und eine Anordnung zur Regelung des
Antriebsmoments, wobei die Regelung des Antriebsmoments
derart erfolgt, daß bei einer Änderung des Lastmoments
das Antriebsmoment entgegengerichtet verändert wird,
derart, daß das Lastmoment auf einem näherungsweise
konstanten Wert gehalten wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Speichereinrichtung (18) vorgesehen ist, in
welcher der Lastmomentverlauf in Abhängigkeit von der
Drehwinkelstellung des Systems abgespeichert ist.
4. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung zur Regelung des Antriebsmoments eine
zyklische Abbremsung des Motor-Rotors vornimmt.
5. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Drehzahlgeber (14) vorgesehen ist, welcher die
Ist-Drehzahl des Systems erfaßt und weiterhin ein
Tiefpaß (15) vorgesehen ist, welchem das von dem
Drehzahlgeber (14) gebildete Signal zugeführt wird und
welcher den Mittelwert der Drehzahl bildet und diesen
Mittelwert dem Drehzahl-Sollwert überlagert, wobei eine
Abweichung zwischen beiden Werten der
Drehzahlregeleinrichtung zugeführt wird, zur Regelung
der mittleren Drehzahl auf die Soll-Drehzahl.
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|---|---|---|---|
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