DE3828731C2 - Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Wärmeempfindliches AufzeichnungsmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungs
material und insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeich
nungsmaterial, in welchem sowohl die Gleiteigenschaften als
auch die Beständigkeit aufgezeichneter Bilder verbessert sind,
ohne daß dies zur Verminderung der anfänglichen Farbdichte
aufgezeichneter Bilder oder zu Klebeffekten führt.
Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die von einer
farbbildenden Reaktion zwischen einem basischen farblosen
chromogenen Material und einem Elektronen empfangenden sauren
Reagens Gebrauch machen und in denen Farbbilder dadurch er
zeugt werden, daß das basische farblose chromogene Material und
das Elektronen empfangende saure Reagens durch Erwärmen in
Kontakt gebracht werden, sind wohlbekannt. Die Entwicklung von
Aufzeichnungssystemen wärmeempfindlicher Aufzeichnungsmateria
lien ist in der Vergangenheit sehr rasch vorangegangen, so
daß die Aufzeichnungsgeschwindigkeiten höher wurden und die
Aufzeichnungsgeräte kompakter und energiesparender.
Dementsprechend wurde das Anwendungsgebiet sehr breit. Die für
die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verlangten
Eigenschaften haben sich vermehrt. Insbesondere im Falle der
Verwendung von energiesparenden Aufzeichnungsgeräten, wie
kleinen Faksimilegeräten oder kleinen Druckern, wird für die
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verlangt, daß sie
hohe Empfindlichkeit und gute Gleiteigenschaften aufweisen.
Unter "guten Gleiteigenschaften" wird verstanden, daß das
wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit geringer Reibung
glatt durch das Aufzeichnungsgerät läuft.
Weiterhin haben gewöhnliche wärmeempfindliche Aufzeichnungs
materialien den Nachteil, daß der Kontakt der Aufzeichnungs
schicht mit Fetten und Ölen oder einer Plastikfolie die Farb
bilder unter der Einwirkung der Fette und Öle oder des in der
Plastikfolie enthaltenen Plastifizierers leicht entfärbt wer
den oder verblassen.
Dementsprechend besteht ein starker Bedarf an einem wärme
empfindlichen Aufzeichnungsmaterial, das gute Gleiteigenschaf
ten hat und das Farbbilder mit einer hohen Farbdichte erzeugen
kann, das hinsichtlich seiner Farbbeständigkeit überlegen ist
und unter der Einwirkung von Fetten und Ölen oder eines
Plastifizierers keine Entfärbung oder Verblassung zeigt.
Es ist wohlbekannt, daß Überzugsschichten für gewöhnliche
Aufzeichnungsmaterialien zur Verbesserung der Gleiteigenschaf
ten eine Metallseife oder ein Wachs zugefügt wird. Für wärme
empfindliche Aufzeichnungsmaterialien wird in der japanischen
Patentschrift 50-14531, der US-Patentschrift 3 988 501 und
der US-Patentschrift 4 032 690 beschrieben, daß die Gleit
eigenschaften durch Zugabe von Wachsen zur Aufzeichnungs
schicht zur Verminderung der durch Reiben, Kratzen und dgl.
erzeugten Reibungswärme und zur Vermeidung unnötiger Farbent
wicklung, nämlich der "Farbentwicklung durch Kratzen" im Auf
zeichnungspapier verbessert werden.
Gleichwohl ist es für eine hinreichende Verbesserung der
Gleiteigenschaften zur Befriedigung der vor stehend
beschriebenen Erfordernisse notwendig, Metallseifen oder
Wachse in sehr großen Mengen zu verwenden, so daß die an
fängliche Farbdichte der aufgezeichneten Bilder merklich
vermindert wird. Außerdem kann das Anhaften von Schmutz am
Thermokopf nicht vermieden werden. Werden zur Verbesserung der
Gleiteigenschaften Modifizierer verwandt, tritt das Problem
des "Klebens" auf, d. h. der Thermokopf klebt an der Aufzeich
nungsschicht. Da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
als äußerste Schicht ausgebildet ist, wird als Produkt ein
wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit sehr schlechter
Beständigkeit des aufgezeichneten Bildes erhalten.
Die US-Patentschrift 4 554 566 offenbart ein wärmeempfindli
ches Aufzeichnungsmaterial mit einer Aufzeichnungsschicht,
welcher feine Teilchen eines Materials, ausgewählt aus Ethy
len, α-Olefin-Copolymer, Polyethylen niedriger Dichte und
Ethylen-Vinylaceat-Copolymer, mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 0,03 bis 16 Mikron in einem Mengenbereich
von 5 bis 50 Gew.-% zugefügt werden. Das Wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial weist eine schlechte Beständigkeit des
aufgezeichneten Bildes auf.
Andererseits offenbart die US-Patentschrift 4 370 370 die
Bildung einer Schutzschicht, die ein wasserlösliches Polymer
auf der Aufzeichnungsschicht zur Verbesserung der Beständig
keit der aufgezeichneten Bilder umfaßt.
Aus der DE 32 07 054 ist ein wärmeempfindliches Aufzeich
nungsmaterial mit einem Schichtträger bekannt, der eine
wärmeempfindliche Farbbildungsschicht und eine Schutz
schicht aufweist, die einen Polyvinylalkohol mit einem
Verseifungsgrad von 70 bis 85% und gegebenenfalls ein
organisches Gleitmittel in einer Menge von vorzugsweise 30
bis 60 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Schutz
schicht, zur Verbesserung der Gleiteigenschaften enthält.
Als Gleitmittel kann unter anderem Polyethylenwachs
Verwendung finden. Die Teilchengröße der verwendeten
Gleitmittel wird nicht spezifiziert, ihr Einfluß z. B. auf
den Antiklebeeffekt wird nicht beschrieben.
Gleichwohl, trotz der Zugabe von Wachsen zur Schutzschicht zur
Verbesserung der Gleiteigenschaften wärmeempfindlicher Auf
zeichnungsmaterialien mit einer Schutzschicht, wurde bisher
noch kein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erzielt,
das gute Gleiteigenschaften aufweist und sowohl hinsichtlich
der anfänglichen Farbdichte als auch hinsichtlich der Bestän
digkeit der aufgezeichneten Bilder überlegen ist und keine
Klebeffekte zeigt.
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von wärmeempfindli
chen Aufzeichnungsmaterialien, mit welchen Probleme wie das
Anhaften von Schmutz am Thermokopf und das Kleben praktisch
vermieden werden und welche in den Gleiteigenschaften, der
anfänglichen Farbdichte und der Beständigkeit aufgezeichneter
Bilder überlegen sind.
Die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien haben eine be
sondere Schutzschicht auf der Aufzeichnungsschicht, die auf
einer Unterlage gebildet wird und einen Farbbildner und einen
Farbentwickler in einem Zustand umfaßt, daß sie durch Er
wärmen unter Erzeugung von Farbbildern in Kontakt gebracht
werden. Die Schutzschicht umfaßt ein wasserlösliches Hoch
polymer, in welchem Teilchen eines Polyethylenwachses mit
einer durchschnittlichen Teilchengröße von 3 bis 10 µm vor
liegen. Das Polyethylenwachs ist in einer Menge von 0,1 bis
30 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile an festen Bestandteilen der
Schutzschicht enthalten.
Erfindungsgemäß kann ein wärmeempfindliches Aufzeichnungs
material, in welchem die Gleiteigenschaften, die anfängliche
Farbdichte und die Beständigkeit des aufgezeichneten Bildes
bemerkenswert verbessert sind, ohne nachteilige Begleiter
scheinungen, wie das Kleben und das Anhaften von Schmutz am
Thermokopf, durch Zugabe eines Polyethylenwachses in Form von
relativ großen Teilchen mit einer durchschnittlichen Teil
chengröße von 3 bis 10 µm zur Schutzschicht erhalten werden.
Bei der Verwendung eines Polyethylenwachses mit einer durch
schnittlichen Teilchengröße von weniger als 3 µm ist es not
wendig, eine große Menge an Wachs hinzuzugeben, damit die er
wünschten Gleiteigenschaften erhalten werden können, jedoch
können Nachteile, wie das Kleben und das Anhaften von Schmutz,
nicht vermieden werden. Andererseits, wenn Polyethylenwachs
mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von mehr als 10 µm
verwandt wird, können die erwünschten Gleiteigenschaften er
zielt werden, jedoch vermindert sich die Qualität der aufge
zeichneten Bilder. Dementsprechend sollte das erfindungsgemäß
verwandte Polyethylenwachs eine durchschnittliche Teilchen
größe von 3 bis 10 µm aufweisen, vorzugsweise von 4 bis 8 µm.
Die erfindungsgemäß verwandte Menge an Polyethylenwachs wird
im allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 30 Gew.-Teilen pro
100 Gew.-Teile an festen Bestandteilen der Schutzschicht ge
halten. Eine bevorzugte Menge ist 0,5 bis 10 Gew.-Teile, eine
stärker bevorzugte Menge 0,5 bis 5 Gew.-Teile und die am
meisten bevorzugte Menge 0,5 bis 4 Gew.-Teile.
Wenn die Menge an Polyethylenwachs weniger als 0,1 Gew.-Teile
ausmacht, können die erwünschten erfindungsgemäßen Vorteile
nicht erzielt werden. Andererseits, wenn die Menge an Poly
ethylenwachs mehr als 30 Gew.-Teile beträgt, treten verschie
dene Probleme, wie eine starke Erniedrigung der anfänglichen
Farbdichte und der Beständigkeit des aufgezeichneten Bildes
und eine Verschlechterung der Anpassungsfähigkeit an Auf
zeichnungsgeräte durch Klebenbleiben und Anhaften von Schmutz
auf.
Wenn das Polyethylenwachs im Mengenbereich von 0,5 bis 5 Gew.-Teilen,
insbesondere 0,5 bis 4 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teile
an festen Bestandteilen der Schutzschicht zugegeben wird, kann
ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten werden,
das hinsichtlich der anfänglichen Farbdichte der aufgezeichne
ten Bilder, der Beständigkeit der aufgezeichneten Bilder und
der Gleiteigenschaften stark überlegen ist und hinsichtlich
der Anpaßbarkeit an Aufzeichnungsgeräte überlegen ist, ohne
die Nachteile des Klebenbleibens und des Anhaftens von Schmutz.
Als mit dem Polyethylenwachs mit der oben beschriebenen spezi
fischen durchschnittlichen Teilchengröße unter Bildung einer
erfindungsgemäßen Schutzschicht verwandte wasserlösliche
Hochpolymere werden die folgenden beispielweise genannt: Poly
vinylalkohole, wie völlig (oder teilweise) verseifter Poly
vinylalkohol, mit Carboxylgruppen modifizierter Polyvinyl
alkohol und mit Acetoacetylgruppen modifizierter Polyvinylalko
hol; Cellulosederivate, wie Hydroxyethylcellulose,
Methylcellulose und Carboxymethylcellulose; Stärkederi
vate, wie oxidierte Stärke, Enzym-modifizierte Stärke, katio
nische Stärke, veresterte Stärke und veretherte Stärke;
Kasein, Natriumalginat, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid,
Salze von Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Polyurethan
harze, Harnstoffharze, Melaminharze, Polyamidharze und Epichlor
hydrin-modifizierte Polyamidharze. Diese wasserlösli
chen Hochpolymere können in Kombination verwandt werden, falls
erforderlich, und können weiterhin mit wenigstens einer der
synthetischen Polymeremulsionen, wie Styrol-Butadien-Copoly
meremulsionen, Styrol-Acrylsäureesteremulsionen und Polyacryl
esteremulsionen verwandt werden. Unter diesen wasser
löslichen Polymeren wird mit Acetoacetylgruppen modifizierter
Polyvinylalkohol am meisten bevorzugt verwandt, weil er zur
Verbesserung der Beständigkeit der aufgezeichneten Bilder sehr
geeignet ist.
Weiterhin können, falls notwendig, der Schutzschicht zur Ver
besserung der Druckfähigkeit Pigmente zugefügt wer
den. Solche Pigmente schließen anorganische Pigmente, wie
Calciumcarbonat, Zinkoxid, Aluminiumoxid, Titandioxid, Sili
ciumdioxid, Aluminiumhydroxid, Bariumsulfat, Zinksulfat, Talk,
Kaolin, Tonerde, calciniertes Kaolin und kolloidales Silicium
dioxid; sowie organische Pigmente, wie Styrol-Mikro
kugeln, Polyamidpulver, Harnstoffharzfüller, Formaldehydharz
füller und rohe Stärketeilchen ein. Die verwandte Menge
ist nicht besonders begrenzt, jedoch ist es im allgemeinen be
vorzugt, die Pigmente in einem Mengenbereich von 5 bis
500 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile der als Bindemittel enthal
tenen Harzkomponente zu verwenden.
Zusätzlich können der Schutzschicht verschiedene Additive
zugesetzt werden, beispielsweise Schmiermittel, wie Zinkstea
rat, Calciumstearat, Carnaubawachs, Paraffinwachs und Esterwachs;
oberflächenaktive Mittel (Dispersionsmittel oder
Benetzungsmittel), wie Natriumdioctylsulfosuccinat und dgl.;
Härter, wie Glyoxal, Borsäure, Dialdehydstärke, Epoxyverbin
dungen und dgl.; Antischaummittel; Färbemittel; Fluoreszenz
mittel.
Die zur Bildung der Schutzschicht verwandte Beschichtungszu
sammensetzung wird im allgemeinen als wäßrige Zusammensetzung
durch Mischen und Dispergieren, falls notwendig, mit einem
Mischer oder Mahlwerk, wie einer Kugelmühle, einer Reibe oder
einer Walzenmühle, hergestellt und dann auf die
wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einer herkömmlichen
Beschichtungsvorrichtung, wie einem Schlitzdüsenbeschichter,
einem Stabrakelbeschichter, einem Rakelbeschichter, einem Be
schichter mit kurzer Verweildauer oder einem
Vorhangbeschichter aufgebracht und getrocknet. Die
Beschichtungsmenge unterliegt keinen besonderen Grenzen, liegt
jedoch im allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 20 g/m2, vorzugs
weise 0,5 bis 10 g/m2 auf Trockenbasis, da bei zu großer Be
schichtungsmenge die Aufzeichnungsempfindlichkeit des wärme
empfindlichen Aufzeichnungsmaterials vermindert wird.
Die Kombination von Farbbildner und Farbentwickler, die in der
Aufzeichnungsschicht enthalten ist, unterliegt keinen besonde
ren Beschränkungen. Jede Kombination kann verwandt werden, so
lange Farbbilder dadurch erzeugt werden, daß durch Erwärmen
der Farbbildner und der Farbentwickler miteinander in Kontakt
gebracht werden. Beispielsweise sei eine Kombination von farb
losen basischen chromogenen Materialien und anorganischen oder
organischen sauren Verbindungen, eine Kombination von Metall
salzen höherer Fettsäuren, wie Eisen-III-stearat, und von
Phenolen, wie Gallussäure, und eine Kombination von Diazonium
verbindungen, Kupplungsreagentien und basischen Verbindungen
genannt. Unter ihnen ist die Kombination eines farblosen basi
schen chromogenen Materials und anorganischer oder organischer
saurer Verbindung zur Erzielung der erwünschten Vorteile der
Erfindung sehr geeignet und dementsprechend am meisten bevor
zugt.
Unter den in den erfindungsgemäßen Aufzeichnungsschichten ent
haltenen farblosen chromogenen Materialien seien beispiels
weise genannt: Triarylmethanverbindungen, wie 3,3-Bis(p-di
methylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(p-di
methyl-aminophenyl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1,2-di
methylindol-3-yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl),
3-(2-Methylindol-3-yl)phthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-5-di
methylaminophthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-6-di
methylaminophthalid, 3,3-Bis(9-ethylcarbazol-3-yl)-6-di
methylaminophthalid, 3,3-Bis(2-phenylindol-3-yl)-6-diamino
phthalid, 3-p-Dimethylaminophenyl-3-(1-methylpyrrol-3-yl)-6-di
methylaminophthalid und dgl.; Diphenylmethanverbindungen,
wie 4,4'-Bis-dimethylaminobenzhydrylbenzylether, N-Halogen
phenylleucoauramin, N-2,4,5-Trichlorphenyl-leucoauramin und
dgl.; Thiazinverbindungen, wie Benzoyl-leucomethylenblau,
p-Nitrobenzoyl-leucomethylenblau und dgl.; Spiroverbindungen,
wie 3-Methylspirodinaphthopyran, 3-Ethylspirodinaphthopyran,
3-Phenylspirodinaphthopyran, 3-Benzylspirodinaphthopyran,
3-Methylnaphtho-(6'-methoxybenzo)spiropyran, 3-Propylspiro
dibenzopyran und dgl.; Lactamverbindungen, wie Rhodamin-B-ani
linolactam, Rhodamin(p-nitroanilino)lactam, Rhodamin(o-chlor
anilino)lactam und dgl.; sowie Fluoranverbindungen, wie
3-Dimethylamino-7-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-6-methoxy
fluoran, 3-Diethylamino-7-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-7-chlor
fluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-chlorfluoran, 3-Di
ethylamino-6,7-dimethylfluoran, 3-(N-Ethyl-p-toluidino)-7-me
thylfluoran, 3-Diethylamino-7-(N-acetyl-N-methylamino)-fluoran,
3-Diethylamino-7-N-methylaminofluoran, 3-Diethyl
amino-7-dibenzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-(N-methyl-N-benzyl
amino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(N-chlorethyl-N-methyl
amino)fluoran, 3-Diethylamino-7-N-diethylaminofluoran,
3-(N-Ethyl-p-toluidino)-6-methyl-7-phenylaminofluoran,
3-(N-Ethyl-p-tolidino)-6-methyl-7-(p-toluidino)fluoran, 3-Diethylamino-6-me
thyl-7-phenylaminofluoran, 3-Dibutylamino-6-methyl-7-phenyl
aminofluoran, 3-Diethylamino-7-(2-carbomethoxoyphenyl
amino)fluoran, 3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-phenyl
aminofluoran, 3-Pyrrolidono-6-methyl-7-phenylamino
fluoran, 3-Piperidino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-Di
ethylamino-6-methyl-7-xylidinofluoran, 3-Diethylamino-7-(o-chlor
phenylamino)fluoran, 3-Dibutylamino-7-(o-chlorphenyl
amino)fluoran, 3-Pyrrolidino-6-methyl-7-p-butylphenylamino
fluoran, 3-(N-Methyl-N-n-amyl)amino-6-methyl-7-phenylamino
fluoran, 3-(N-Ethyl-N-n-amyl)amino-6-methyl-7-phenylamino
fluoran, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-phenylamino
fluoran, 3-(N-Methyl-N-n-hexyl)amino-6-methyl-7-phenylamino
fluoran, 3-(N-Ethyl-N-n-hexyl)amino-6-methyl-7-phenylamino
fluoran und 3-(N-Ethyl-N-β-ethylhexyl)amino-6-methyl-7-phenyl
aminofloran. Diese chromogenen Materialien können
entweder allein oder in Kombination verwendet werden.
Die sauren Verbindungen, die eine Farbe entwickeln, wenn sie
mit den obengenannten chromogenen Materialien in Kontakt ge
bracht werden, sind anorganische saure Verbindungen, wie
aktivierter Ton, saurer Ton, Attapulgit, Bentonit, kolloidales
Siliciumdioxid, Aluminiumsilikat und dgl.; organische saure
Verbindungen, wie phenolische Verbindungen, z. B. 4-t-Butyl
phenol, α-Naphthol, β-Naphthol, 4-Acetylphenol, 4-t-Octyl
phenol, 4,4'-sec-Butylidendiphenol, 4-Phenylphenol, Hydro
chinon, 4,4'-Dihydroxydiphenylmethan, 4,4'-Isopropylidendi
phenol, 2,2'-Bis(4-hydroxyphenyl)-4-methylpentan, 4,4'-Cyclo
hexylidendiphenol, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfid, 4,4'-Thio
bis-(6-t-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon,
4-Hydroxy-4'-methyldiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-methoxydiphenyl
sulfon, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon, Hydrochinon
monobenzylether, Butyl-bis(4-hydroxyphenyl)acetat, 4-Hydroxy
benzophenon, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,4,4'-Trihydroxybenzo
phenon, 2,2',4,4'-Tetrahydroxybenzophenon, 2,2'-Methylenbis-(4-chlor
phenol), 1,3-Di(2-(4-hydroxyphenyl)-2-propyl)benzol,
Bis(3-allyl-4-hydroxyphenyl)sulfon, Dimethyl-4-hydroxyphtha
lat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Ethyl-4-hydroxybenzoat,
Propyl-4-hydroxybenzoat, Butyl-4-hydroxybenzoat, Pentyl-4-hydroxy
benzoat, Phenyl-4-hydroxybenzoat, Benzyl-4-hydroxybenzoat,
Tolyl-4-hydroxybenzoat, Chlorphenyl-4-hydroxybenzoat, Phenyl
propyl-4-hydroxybenzoat, Phenetyl-4-hydroxybenzoat, p-Chlor
benzyl-4-hydroxybenzoat, p-Methoxybenzyl-4-hydroxybenzoat,
Novolakphenolharz, Phenolpolymere und dgl.; aromatische Car
bonsäuren, wie Benzoesäure, p-t-Butylbenzoesäure, Trichlor
benzoesäure, Terephthalsäure, 3-sec-Butyl-4-hydroxybenzoe
säure, 3-Cyclohexyl-4-hydroxybenzoesäure, 3,5-Dimethyl-4-
hydroxybenzoesäure, Salicylsäure, 3-Isopropylsalicylsäure,
3-t-Butylsalicylsaure, 3-Benzylsalicylsäure, 3-(α-Methyl
benzyl)salicylsäure, 3-Chlor-5-(α-methylbenzyl)salicyl
säure, 3,5-Di-t-butylsalicylsäure, 3-Phenyl-5-(α,α-di
methylbenzyl)salicylsäure und 3,5-Di-α-methylbenzylsalicylsäure;
Salze der obengenannten phenolischen Verbindungen
oder aromatischen Carbonsäuren mit polyvalenten Metallen, wie
Zink, Magnesium, Aluminium, Calcium, Titan, Mangan, Zinn und
Nickel; sowie Antipyrinkomplexe von Zinkthiocyanat ein. Diese
sauren Verbindungen können entweder allein oder in Kombination
verwendet werden.
Das Verhältnis der erfindungsgemäß verwendeten Farbbildner und
Farbentwickler kann in geeigneter Weise in Abhängigkeit von
der Art des Farbbildners und des Farbentwicklers ausgewählt
werden und unterliegt keinen besonderen Beschränkungen.
Gleichwohl liegt, wenn basische chromogene Materialien und
saure Verbindungen verwendet werden, die Menge an sauren Ver
bindungen allgemein im Bereich von 1 bis 50 Gew.-Teilen, vor
zugsweise im Bereich von 1 bis 10 Gew.-Teilen, pro Gew.-Teil
der chromogenen Materialien.
Das Verfahren zur Bildung der Aufzeichnungsschicht unterliegt
keinen Beschränkungen. Sie kann durch Aufbringen einer Be
schichtungszusammensetzung auf die Unterlage gebildet werden.
Die Beschichtungszusammensetzung kann durch gleichzeitiges
oder getrenntes Dispergieren des Farbbildners und des Farbent
wicklers in einem wäßrigen Medium unter Verwendung eines
Mischers oder Mahlwerks, wie einer Kugelmühle, einer
Reibmühle oder einer Sandmühle hergestellt werden.
Die Beschichtungszusammensetzung umfaßt gewöhnlich ein Binde
mittel in einer Menge von 10 bis 70%, vorzugsweise 15 bis
50 Gew.-%, auf Basis der gesamten Feststoffmenge. Als geeig
nete Bindemittel können Stärken, Hydroxyethylcellulose,
Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Kasein,
Gummiarabikum, Polyvinylalkohol, Salze von Diisobutylen-Ma
leinsäureanhydrid-Copolymer, Salze von Styrol-Maleinsäure
anhydrid-Copolymer, Salze von Ethylen-Acrylsäure-Copolymer,
Salze von Styrol-Acrylsäure-Copolymer und Styrol-Butadien-Co
polymeremulsionen genannt werden.
Die Beschichtungszusammensetzung kann Zusätze, wie Disper
giermittel, z. B. Natriumdioctylsulfosuccinat, Natriumdodecyl
benzolsulfonat, Natriumlaurylsulfat, Alginate und Metallsalze
von Fettsäuren; Absorber für UV-Strahlen, z. B. Benzophenon
verbindungen und Triazolverbindungen; Antischaummittel;
fluoreszierende Farbstoffe und Farbstoffe einschließen.
Weiterhin können der Beschichtungszusammensetzung Schmiermit
tel, wie Zinkstearat, Calciumstearat, Carnaubawachs, Paraffin
wachs und Esterwachs; anorganische Pigmente, wie Kaolin, Talk,
Calciumcarbonat, calciniertes Kaolin, Titandioxid, Diatomeen
erde, feinverteiltes wasserfreies Siliciumdioxid und aktivier
ter Ton, zugesetzt werden.
Zusätzlich, solange die durch die Erfindung erzielten er
wünschten Vorteile nicht beeinträchtigt werden, können als Sensibi
lisatoren zugesetzt werden: Fettsäureamide, wie Stearinsäure
amid, Stearinsäuremethylenbisamid, Ölsäureamid, Palmitinsäure
amid und das Amid der aliphatischen Kokosnuß-Säure; gehinder
te Phenole, wie 2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol),
4,4'-Butylidenbis(6-tert-butyl-3-methylphenol) und
1,1,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan; Ether, wie
1,2-Bis(phenoxy)ethan, 1,2-Bis(4-methylphenoxy)ethan,
1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan und 2-Naphtholbenzylether; UV-Strahlen
absorber, wie 2-(2'-Hydoxy-5'-methylphenyl)benzotriazol und
2-Hydroxy-4-benzyloxybenzophenon; verschiedene bekannte wärme
verschmelzbare Materialien, wie p-Benzylbiphenyl.
Zur Ausbildung der erfindungsgemäßen Aufzeichnungsschicht
kann jedes herkömmliche Beschichtungsverfahren verwandt wer
den. Beispielsweise kann die Beschichtungszusammensetzung mit
einem Schlitzdüsenbeschichter, einem Stabrakelbeschichter,
einem Rakelbeschichter, einem Beschichter mit kurzer Verweil
dauer oder einem Vorhangbeschichter
auf die Unterlage aufgebracht werden und dann getrocknet wer
den. Die Menge an aufgebrachter Beschichtungszusammensetzung
beträgt im allgemeinen 2 bis 12 g/m2, vorzugsweise 3 bis
10 g/m2, auf Trockenbasis.
Als Unterlagen können Papier, Plastikfolien und synthetisches
Papier verwandt werden. Wegen der Kosten und der
Beschichtbarkeit wird am meisten bevorzugt Papier verwendet.
Da die so erhaltenen erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien eine Schutzschicht aufweisen, in
welcher eine spezifische Menge Polyethylenwachs mit einer
spezifischen durchschnittlichen Teilchengröße enthalten ist,
haben sie überlegene Anti-Klebeeigenschaften, Anti-Verschmut
zungseigenschaften und Gleiteigenschaften, und können weiter
hin gut Farbbilder entwickeln, die hinsichtlich der Farbdichte
und der Bildbeständigkeit hochwertig sind.
Falls notwendig, kann auf der gegenüberliegenden Oberfläche
der Unterlage eine Harzschicht ausgebildet werden, um die
Bildbeständigkeit noch weiter zu verbessern. Weiterhin können
verschiedene, bei der Herstellung wärmeempfindlichen Aufzeich
nungsmaterialien bekannte Techniken angewendet werden, wie das
Zwischenbeschichten auf der Unterlage und das Auftragen
eines Klebstoffes auf die Rückseite des Aufzeichnungsmaterials
zur Erzeugung von Klebeetiketten.
In den nachstehenden Beispielen bezeichnen, sofern nicht anders
angegeben, Teile und % jeweils Gewichtsteile und Gewichtsprozent.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle
geführt.
| 3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-phenylaminofluoran | 10 Teile |
| 5%ige wäßrige Methylcelluloselösung | 20 Teile |
| Wasser | 10 Teile |
Es wurde solange pulverisiert, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 µm erreicht war.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle
geführt:
| 4,4'-Isopropylidendiphenol | 20 Teile |
| 5%ige wäßrige Methylcelluloselösung | 5 Teile |
| Wasser | 55 Teile |
Es wurde solange pulverisiert, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 µm erreicht war.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle
geführt.
| 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan | 20 Teile |
| 5%ige wäßrige Methylcelluloselösung | 5 Teile |
| Wasser | 55 Teile |
Es wurde solange pulverisiert, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 µm erreicht war.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde zur Herstellung einer
Beschichtungszusammensetzung gemischt.
| Flüssigkeit A | 40 Teile |
| Flüssigkeit B | 80 Teile |
| Flüssigkeit C | 80 Teile |
| 20%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol (Polymerisationsgrad: 500; Verseifungsgrad: 98,0 - 99,0 mol-%) | 100 Teile |
Die Beschichtungszusammensetzung wurde auf eine Papierunter
lage von einem Gewicht von 50 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2
auf Trockenbasis aufgetragen und getrocknet, so daß ein
wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde zur Herstellung einer
Schutzschichtzusammensetzung gemischt.
| 10%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol (Polymerisationsgrad: 1000; Verseifungsgrad: 98,0 - 99,0 mol-%) | 100 Teile |
| Calciumcarbonat | 20 Teile |
| 30%ige wäßrige Emulsion von Polyethylenwachs (durchschnittliche Teilchengröße: 7 µm) | 10 Teile |
| Wasser | 55 Teile |
Die Schutzschichtzusammensetzung wurde auf die Aufzeichnungs
schicht des obengenannten wärmeempfindlichen Aufzeichnungs
materials in einer Menge von 6 g/m2 auf Trockenbasis aufgetra
gen und getrocknet. Das resultierende Material wurde super
kalandriert und ergab ein wärmeempfindliches Aufzeichnungs
material mit einer Schutzschicht.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle
geführt.
| 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon | 20 Teile |
| 5%ige wäßrige Methylcelluloselösung | 5 Teile |
| Wasser | 55 Teile |
Es wurde solange pulverisiert, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 µm erreicht war.
Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde auf die
gleiche Weise erhalten, wie in Beispiel 1 beschrieben, außer
daß die obengenannte Flüssigkeit D anstelle von Flüssigkeit B
verwandt wurde.
Die gleiche Schutzschichtzusammensetzung wie in Beispiel 1
wurde auf die Aufzeichnungsschicht aus dem obengenannten
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial in einer Menge von
6 g/m2 auf Trockenbasis aufgebracht und getrocknet. Das resul
tierende Material wurde super-kalandriert und ergab ein wärme
empfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise erhalten, wie in Beispiel
2 beschrieben, außer daß die zur Herstellung der Schutz
schichtzusammensetzung verwandte Menge an 30%iger wäßriger
Polyethylenwachsemulsion (durchschnittliche Teilchengröße:
7 µm) 2 Teile betrug.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise erhalten, wie in Beispiel
2 beschrieben, außer daß die zur Herstellung der Schutz
schichtzusammensetzung verwandte Menge an 30%iger wäßriger
Polyethylenwachsemulsion (durchschnittliche Teilchengröße:
7 µm) ein Teil betrug.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise erhalten, wie in Beispiel
2 beschrieben, außer daß die zur Herstellung der Schutz
schichtzusammensetzung verwandte Menge an 30%iger wäßriger
Polyethylenwachsemulsion (durchschnittliche Teilchengröße:
7 µm) 4 Teile betrug.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise erhalten, wie in Beispiel
2 beschrieben, außer daß die durchschnittliche Teilchen
größe des zur Herstellung der Schutzschichtzusammensetzung
verwandten Polyethylenwachses 5 µm betrug.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise erhalten, wie in Beispiel
6 beschrieben, außer daß die zur Herstellung der Schutz
schichtzusammensetzung verwandte Menge an 30%iger wäßriger
Polyethylenwachsemulsion (durchschnittliche Teilchengröße:
5 µm) 2 Teile betrug.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle
geführt.
| 1,2-Bis(phenoxy)ethan | 20 Teile |
| 5%ige wäßrige Methylcelluloselösung | 5 Teile |
| Wasser | 55 Teile |
Es wurde solange pulverisiert, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 µm erreicht war.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde zur Herstellung einer
Beschichtungszusammensetzung gemischt.
| Flüssigkeit A | 40 Teile |
| Flüssigkeit D | 80 Teile |
| Flüssigkeit E | 80 Teile |
| 20%ige wäßrige Polyvinylalkohol lösung (Polymerisationsgrad: 500; Verseifungsgrad: 98,0 - 99,0 mol-%) | 100 Teile |
Die Beschichtungszusammensetzung wurde auf eine Papierunter
lage von einem Gewicht von 50 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2
auf Trockenbasis aufgetragen und getrocknet und ergab ein
wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterials.
Die gleiche Schutzschichtzusammensetzung wie in Beispiel 5
wurde auf die Aufzeichnungsschicht des oben beschriebenen
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in einer Menge von
6 g/m2 auf Trockenbasis aufgebracht und getrocknet. Das re
sultierende Material wurde super-kalandriert und ergab ein
wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle
geführt.
| 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-4-methylpentan | 20 Teile |
| 5%ige wäßrige Methylcelluloselösung | 5 Teile |
| Wasser | 55 Teile |
Es wurde solange pulverisiert, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 µm erreicht war.
Die nachstehende Zusammensetzung wurde zur Herstellung einer
Beschichtungszusammensetzung gemischt.
| Flüssigkeit A | 40 Teile |
| Flüssigkeit E | 80 Teile |
| Flüssigkeit F | 80 Teile |
| 20%ige wäßrige Polyvinylalkohollösung (Polymerisationsgrad: 500; Verseifungsgrad: 98,0 - 99,0 mol-%) | 100 Teile |
Die Beschichtungszusammensetzung wurde auf eine Papierunter
lage von einem Gewicht von 50 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2
auf Trockenbasis aufgetragen und getrocknet und ergab ein
wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial.
Die gleiche Schutzschichtzusammensetzung wie in Beispiel 5
wurde auf die Aufzeichnungsschicht des obengenannten wärme
empfindlichen Aufzeichnungsmaterials in einer Menge von 6 g/m2
auf Trockenbasis aufgetragen und getrocknet. Das resultierende
Material wurde super-kalandriert und ergab ein wärmeempfind
liches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise hergestellt, wie in Bei
spiel 1 beschrieben, außer daß eine 30%ige wäßrige Zink
stearatemulsion (durchschnittliche Teilchengröße: 3 µm) an
stelle einer 30%igen wäßrigen Polyethylenwachsemulsion
(durchschnittliche Teilchengröße: 7 µm) zur Herstellung der
Schutzschichtzusammensetzung verwandt wurde.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise hergestellt, wie in Bei
spiel 2 beschrieben, außer daß eine 30%ige wäßrige Zink
stearatemulsion (durchschnittliche Teilchengröße: 3 µm) an
stelle einer 30%igen wäßrigen Polyethylenwachsemulsion
(durchschnittliche Teilchengröße: 7 µm) zur Herstellung der
Schutzschichtzusammensetzung verwandt wurde.
Vier wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien mit einer
Schutzschicht wurden auf die gleiche Weise hergestellt, wie in
Beispiel 2 beschrieben, außer daß eine 30%ige wäßrige Stea
rinsäureamidemulsion mit einer durchschnittlichen Teilchen
größe von 7 µm (Vergleichsbeispiel 3), eine 30%ige wäßrige
Ethylenbisstearinsäureaminemulsion mit einer durchschnittli
chen Teilchengröße von 4 µm (Vergleichsbeispiel 4), eine
30%ige wäßrige Paraffinwachsemulsion mit einer durchschnitt
lichen Teilchengröße von 1,7 µm (Vergleichsbeispiel 5) und
eine 30%ige wäßrige Mikrowachsemulsion mit einer durch
schnittlichen Teilchengröße von 6,5 µm (Vergleichsbeispiel 6)
anstelle der 30%igen wäßrigen Polyethylenwachsemulsion mit
einer durchschnittlichen Teilchengröße von 7 µm zur Herstel
lung der Schutzschichtzusammensetzung verwandt wurde.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise hergestellt, wie in Bei
spiel 2 beschrieben, außer daß eine 30%ige wäßrige Poly
ethylenwachsemulsion mit einer durchschnittlichen Teilchen
größe von 2,5 µm anstelle der 30%igen wäßrigen Polyethylen
wachsemulsion mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von
7 µm zur Herstellung der Schutzschichtzusammensetzung verwandt
wurde.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise hergestellt, wie in Bei
spiel 2 beschrieben, außer daß eine 30%ige wäßrige Poly
ethylenwachsemulsion mit einer durchschnittlichen Teilchen
größe von 0,5 µm anstelle der 30%igen wäßrigen Polyethylen
wachsemulsion mit einer durchschnittlichen Teilchen von 7 µm
zur Herstellung der Schutzschichtzusammensetzung verwandt
wurde.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise hergestellt, wie in Bei
spiel 2 beschrieben, außer daß 50 Teile einer 30%igen wäß
rigen Polyethylenwachsemulsion mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 2,5 µm anstelle von 10 Teilen einer 30%igen
wäßrigen Polyethylenwachsemulsion mit einer durchschnittli
chen Teilchengröße von 7 µm zur Herstellung der Schutz
schichtzusammensetzung verwandt wurde.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutz
schicht wurde auf die gleiche Weise hergestellt, wie in Bei
spiel 2 beschrieben, außer daß die zur Herstellung der
Schutzschichtzusammensetzung verwandte Menge an 30%iger Poly
ethylenwachsemulsion mit einer durchschnittlichen Teilchen
größe von 7 µm 0,02 Teile betrug.
Die Eigenschaften der so erhaltenen 19 wärmeempfindlichen Auf
zeichnungsmaterialien mit einer Schutzschicht wurden nach den
folgenden Verfahren geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1
wiedergegeben.
Jedes der so erhaltenen 19 wärmeempfindlichen Aufzeichnungs
materialien mit einer Schutzschicht wurde mit einem
Thermo-Faksimilegerät beschriftet, um ein Farbbild zu
entwickeln. Die optische Dichte des Farbbildes wird mit
einem Densitometer gemessen.
Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf einer
beweglichen Platte befestigt, an welcher eine flache Metall
oberfläche mit einer Urethanmatte auf eine Weise bedeckt ist,
daß die Schutzschicht nach außen exponiert ist. Weiterhin
wird das gleiche wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial an
einem festen Gewicht mit einem Gewicht von 200 g und einer
Bodenfläche von 63 mm × 63 mm auf eine Weise befestigt, daß
die Schutzschicht nach außen exponiert ist. Das feste Gewicht
wird auf die bewegliche Platte gestellt, so daß das wärme
empfindliche Aufzeichnungsmaterial an der beweglichen Platte
mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial an dem festen
Gewicht in Berührung ist. Ferner wird ein Gewicht von 200 g
auf das feste Gewicht gesetzt, eine Seite des festen Gewichts
über einen Metalldraht mit einem Lastsensor verbunden und dann
die bewegliche Platte mit einer konstanten Geschwindigkeit von
16 cm/min in die zum Lastsensor entgegengesetzte Richtung be
wegt.
Bei Bewegung der beweglichen Platte wird der vom Lastsensor
angezeigte anfängliche Lastwert gemessen und der anfängliche
Lastwert durch 400 (g) dividiert. Der resultierende Wert ist
als statischer Reibungskoeffizient angegeben.
Ferner wird bei der kontinuierlichen Bewegung der beweglichen
Platte der Lastwert gemessen, wenn die bewegliche Platte zwi
schen 5 cm und 10 cm vom Startpunkt wegbewegt worden ist. Der
durchschnittliche Lastwert wird durch 400 (g) dividiert. Der
resultierende Wert ist als dynamischer Koeffizient angegeben.
Bei Beschriftung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
in einem Thermo-Faksimilegerät
wird der beobachtete Klebeffekt wie folgt bewer
tet.
○: Kleben wird nicht beobachtet.
×: Erhebliches Kleben tritt auf.
×: Erhebliches Kleben tritt auf.
Eine von Mitsui Toatsu Chemicals, Inc. hergestellte Polyvinyl
chloridfolie wird dreimal um ein Polypropylenrohr mit einem
Durchmesser von 40 mm gewickelt. Das wärmeempfindliche Auf
zeichnungsmaterial wird nach der Farbentwicklung auf eine
Weise auf die äußere Oberfläche gebracht, daß das Farbbild
nach außen zeigt, wonach die gleiche Polyvinylchloridfolie
dreimal um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ge
wickelt wird. Das resultierende Material wird 8 h bei 20°C
stehengelassen. Die Beständigkeit gegen den Plastifizierer
wird durch das Ausmaß an Entfärbung des Farbbildes wie folgt
bewertet:
: Im wesentlichen tritt keine Entfärbung auf.
○: Leichte Entfärbung wird bemerkt, kann aber ver nachlässigt werden.
∆: Merkliche Entfärbung tritt auf, so daß diese zum Problem bei praktischem Gebrauch wird.
×: Erhebliche Entfärbung tritt auf, so daß ein prak tischer Gebrauch unmöglich wird.
○: Leichte Entfärbung wird bemerkt, kann aber ver nachlässigt werden.
∆: Merkliche Entfärbung tritt auf, so daß diese zum Problem bei praktischem Gebrauch wird.
×: Erhebliche Entfärbung tritt auf, so daß ein prak tischer Gebrauch unmöglich wird.
Einige Tropfen Baumwollsaatöl wurden nach der Farbentwicklung
auf die Farbbilder des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsma
terials getropft, 8 h stehengelassen und dann mit Gaze wegge
wischt. Die Ölfestigkeit wurde nach dem Maß der Entfärbung
der Farbbilder bestimmt. Die Bewertung erfolgte auf die glei
che Weise, wie im oben beschriebenen Plastifizierer-Beständig
keitstest.
Tabelle 1
Claims (4)
1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer
Schutzschicht, die ein wasserlösliches Hochpolymeres
und ein Polyethylenwachs umfaßt, auf einer Aufzeich
nungsschicht, welche auf einem Basisblatt gebildet
ist und welche einen Farbbildner und einen Farbent
wickler in einem Zustand umfaßt, daß sie durch Erwär
mung unter Erzeugung von Farbbildern in Kontakt
gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das
Polyethylenwachs eine durchschnittliche Teilchengröße
von 3 bis 10 µm aufweist und in einer Menge von 0,1
bis 30 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile an festen
Bestandteilen der Schutzschicht enthalten ist.
2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Polyethylenwachs eine
durchschnittliche Teilchengröße von 4 bis 8 µm hat.
3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Polyethylenwachs in einer
Menge von 0,5 bis 10 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile an
festen Bestandteilen der Schutzschicht enthalten ist.
4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Polyethylenwachs in einer
Menge von 0,5 bis 5 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile an
festen Bestandteilen der Schutzschicht enthalten ist.
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