DE382964C - Membranverdichter - Google Patents

Membranverdichter

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DE382964C
DE382964C DEC30851D DEC0030851D DE382964C DE 382964 C DE382964 C DE 382964C DE C30851 D DEC30851 D DE C30851D DE C0030851 D DEC0030851 D DE C0030851D DE 382964 C DE382964 C DE 382964C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/04Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B45/053Pumps having fluid drive
    • F04B45/0533Pumps having fluid drive the fluid being actuated directly by a piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Membranverdichter. Die Erfindung bezieht sich auf Membranverdichter, die insbesondere zum Verdichten von Gasen bestimmt sind und Lei welchen eine Membran an ihrer Peripherie zwischen zwei Platten eingeklemmt ist, von denen eine die Saug- und Druckventile trägt. Die Membran schwingt in einer Kammer von allgemein doppelkegelförmiger Gestalt, die zwischen den Platten vorgesehen ist, unter der Einwirkung eines Pumpenkolbens, der ein Flüssigkeitsvolumen verdrängt, (las auf die Oberfläche der 'Membran einwirkt.
  • Die Erfindung bezweckt, abwechselnd ein möglichst genaues Anpressen der 'Membran an beide Platten zu erzielen.
  • Beim Druckhuhe des Pumpenkolbens muß sich die 'Membran möglichst vollständig und mit ihrer ganzen Fläche gegen die mit den Ventilen ausgerüstete Platte legen, um den schädlichen Raum auf ein 'Minimum zu reduzieren, und gleichzeitig muß der Membran gestattet «-erden, sich leicht von der Platte zu l('isen, uni sich beim Saugbube des Pumpenkoll:ens in gleicher Weise gegen die gegenüberliegende Platte legen zu können.
  • Z u dieseln Zwecke sind in der mit den @-entilen ausgerüsteten Platte oder auf der dieser Platte zugekehrten Fläche der 'Membran Nuten, Leitungen, Kanäle o. dgl. vorgesehen, die sich radial zu dem oder den Druckventilen hin erstrecken und durch welche das Gas am Ende des Druckhubes bis zu dein oder den Druckventilen unterhalb der gegen diese Platte gedrückten 'Membran geleitet werden kann.
  • Man kann dieselbe Anordnung zwischen der anderen Fläche der 'Membran und der gegenüberliegenden Platte treffen, um der Membran zu gestatten, sich leicht von der Fläche der Platte zu lösen, und uni der Flüssigkeit zu gestatten, beim Saughuhe des Puinpenkolliens in den Pumpenkörper zurückzukehren.
  • Um das Absaugen der Luft und den Zutritt der Flüssigkeit zu dein zwischen der Meinbran und der die Pumpe tragenden Platte befindlichen Winkel zu gestatten, sind in dieser Platte eine oder mehrere mit Stopfen oder Hähnen versehene Löcher vorgesehen. Die Zeichnung stellt in senkrechtem achsialen Schnitt eine Ausführungsform eines Mernbranverdichters gemäß der Erfindung beispielsweise dar.
  • Der Verdichter besitzt zwei Platten a und b, die an ihrer Peripherie durch Bolzen miteinander verbunden sind und zwischen welchen hei ä", b- die MeinlIran c eingeklemmt ist, die in der Kammer dl, d2 von iiii allgemeinen doppelkegelförmiger Gestalt, die zwischen (len beiden Platten ra, b vorgesehen ist, schn-ingen kann; die untere Platte a. trägt die Ventile c und f zum Ansaugen und Ausstoßen des zu verdichtenden Gases durch die Leitungen a1 und a2; diese Ventile werden gesteuert durch die Verscliiehung der Membran in der Kam-Z, dl, dl, und diese Membran selbst wird betätigt durch den Punipenkolhen h, der ini Pumpenkörper i ein Flüssigkeitsvolumen, z. B. Z)1, verschiebt, das auf die Oberfläche der :Membran c einwirkt, indem es durch die Öffnungen bl durchtritt, die im zentralen Teil der oberen Platte b vorgesehen sind.
  • Bei (lein veranschaulichten Verdichter verschiebt, uni die 'Membran c gegen die Oberfläche der die Ventile e, f tragenden Platte a zu pressen, der Pumpenkolben h ein Flüssigkeitsvolumen, welches viel größer ist als dasjenige, welches von der 'Ieml@ran zwischen ihren Leiden äußersten Stellungen in der Verdichtungskammer erzeugt wird, d. h. wenn sie gegen die untere bzw. ollere Platte gepreßt ist. Dieses Resultat wird dadurch erzielt, daß man den Kolben h. selbst als Flüssigkeitsbehälter ausbildet und mit einem Ventil il versieht, das so angeordnet ist, daß es sich unter einem bestimmten Druck öffnet, um am Ende des Druckhubes den Überschuß an Flüssigkeit in den Kolben zurücktreten zu lassen, sowie finit einem Schnarchventil i2, das so angeordnet ist, claß es sich unter einem bestimmten Vakuum öffnet, um am Ende des Saughubes die vorher durch das Ventil il hindurchgedrückte Flüssigkeit aus dem Innern des Kolbens h in den Pumpenkörper zurücktreten zu lassen.
  • Das Schnarchv entil i.2 wird zu normaler Zeit durch eine elastische Blattfeder i2 auf seinem in der Mutter k gebildeten Sitz gehalten. Das Ventil il wird auf seinem Sitz j durch eine Spiralfeder i4 festgehalten, die um die Ventilstange i@ herumgelegt ist und sich auf die Mutter i° und die Gegenmutter il stützt, welche in das Innere des oberen Teiles des Kolbens k eingeschraubt sind, so .daß die Spannung der Feder i4 reguliert werden kann.
  • Lm die Gasblasen, die in der Flüssigkeit enthalten sind, zu entfernen, sind alle Oberflächen der Verdichtungskammern dl, d2, der Löcher b1 in der Platte b und des Pumpenkörpers i schräg und in einer Richtung angeordnet, so daß die Gasblasen bei der Bewegung der Flüssigkeit nach der Ventilöffnung hin bewegt werden, die sich im Kolhenboden hefindet. - -In der oberen Platte b, und zwar an der Stelle, von der die Schwingungen der Membran c ausgehen, d. h. an dem unbeweglich bleihenden Rande derselben sind eine oder mehrere Öffnungen b4 angebracht, die mit Stopfen oder Hähnen b5 versehen und so angeordnet sind, daß sie den Austritt der Luft und den Eintritt der Flüssigkeit in den sehr spitzen Winkel zwischen der Platte und der Membran gestatten. Eine dieser Öffnungen gestattet die Entleerung eines Teiles der Flüssigkeit, welcher genügt, damit bei der Ingangsetzung die Pumpe leer arbeitet. Wenn der Motor und die Pumpe einmal laufen, gießt man Flüssigkeit in die Rinne lag des Pumpenkörpers i, welche mittels der Löcher k1 des Kolbens k und des Schnarchventils i= abwärts gelangt und die Füllung des Raumes unter dem Kolben mit Hilfe einiger Pumpenhube allmählich bewirkt. Eine gleiche Öffnung mit geeigneter Ansatzröhre, die ein (nicht dargestelltes) Manometer trägt, gestattet praktisch die Kontrolle des Höchstdruckes in der Flüssigkeit.
  • Da die Flüssigkeit während der Verdichtung bestrebt ist, den kürzesten Weg zu nehmen, so wird sie lebhaft auf die Membran c bewegt, und diese legt sich auf das Saugventil e und das Druckventil f. Sie dichtet diese Ventile ab, während die Flüssigkeit sich über die ganze Oberfläche ausdehnt. Alsdann bildet das Gas aber Säcke und es kann nicht durch das Druckventil entweichen, welches durch die :Membran verstopft ist. Diese Säcke bilden einen beträchtlichen schädlichen Raum. Uin die Abdichtung des Druckventils durch die Membran gleich seit dem Beginn des Kolbenhubes zu verhindern, sind -die Öffnungen hl, die zum Hindurchlassen der Flüssigkeit durch die Platte b dienen, in geeigneter Weise verteilt. Außerdem sind in der Oberfläche der Platte a, welche die Ventile trägt, oder in der unteren Membranfläche, welche dieser Platte zugekehrt ist, feine Nuten, Leitungen, Kanäle o. dgl. vorgesehen, die radial zum Druckventil f hin verlaufen und das Gas zu diesem hinführen, um zu ermöglichen, daß das Gas von der Unterseite der Membran c, welche an der Platte ca anliegt, entweichen und in das oder die Druckventile eintreten kann.
  • Dasselbe gilt bezüglich der Flüssigkeit für die andere Platte und die Löcher b1, die sich darin befinden; diese Nuten, Leitungen o. dgl. dienen im entgegengesetzten Sinne beim Ansaugen, um der Membran zu gestatten, sich leicht von der Oberfläche der Platte a abzuheben, an der sie anliegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Membranverdichter, bei welchem die Membran zwischen zwei den Verdichtungsraum bildenden Platten eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der .die Saug- und Druckventile (e, f) tragenden Platte (a) öder in der dieser Platte zugekehrten Fläche der Membran (c) Rinnen, Kanäle, Leitungen o. dgl. vorgesehen sind, die radial zu dem oder den Druckventilen (f) führen und durch welche am Ende des Druckhubes der Pumpe das Gas zu diesem oder diesen Druckventilen unter die gegen diese Platte (a) gedrückte Membran (c) geleitet wird.
  2. 2. Verdichter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die den Pumpenkörper tragende Platte (b) oder die dieser Platte zugekehrte Fläche der Membran (c) Rinnen, Leitungen o. dgl., trägt, welche radial zu den Öffnungen (bl) der Platte (b) "führen, die die Verdichtungskammer mit dem Pumpenkörper (i) verbinden, um das Absaugen der Flüssigkeit in den Pumpenkörper (i) zu erleichtern und somit der Membran (c) zu gestatten, sich am Ende des Saughubes des Pumpenkolbens gegen die Platte (b) zu legen.
  3. 3. Verdichter nach Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Stopfen oder Hähnen (bli) versehene Öffnungen (b4) in der den Pumpenkörper tragenden Platte (b) vorgesehen sind, um beim Inbetriebsetzen das Austreten der Luft und den Zutritt der Flüssigkeit in den zwischen der Membran und -der Platte befindlichen Winkel während des Hubes der Pumpe zu ermöglichen.
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