DE3831005C2 - - Google Patents
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- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein mehrstufiges Zahnräderwechselgetriebe,
insbesonder für Kraftfahrzeuge nach den Merkmalen
im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bisher ist zum Schalten der einzelnen Getriebestufen sowie des
Rückwärtsganges ein Handschalthebel vorgesehen. Bei Frontlader-
und Staplerarbeiten tritt häufig ein rasch wechselnder Wendebetrieb
auf, d.h., es wird mit dem Fahrzeug wechselnd vor- und
rückwärts gefahren, wobei der Fahrer dadurch stark belastet
wird, daß seine rechte Hand den oder die Steuerhebel des Ladegerätes
bedienen muß und dann außerdem noch mit Hilfe des Hand
schalthebels den Vorwärts- und Rückwärtsgang einzurücken hat.
Dabei kommt es selbstverständlich darauf an, daß die Wendeschaltung,
also der Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt
möglichst rasch und für den Fahrer leichtgängig durchgeführt
werden kann.
Als Konstruktion, von dem die vorliegende Erfindung ausgeht,
wurde bereits ein mehrstufiges Zahnräderwechselgetriebe mit
mehreren dauernd im Eingriff stehenden Zahnrädern vorgeschlagen,
dessen Losräder der einzelnen Zahnradstufen mittels Wechselschaltkupplungen
in den Kraftfluß schaltbar sind, wobei zwei
durch Druckmittelbeaufschlagung betätigbare, wechselweise unter
Last schaltbare Kupplungen für die Losräder der Zahnnradstufen
Anwendung finden (DE-OS 37 38 627).
Als Stand der Technik ist darüber hinaus ein mehrgängiges Wechselgetriebe
für Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchem zwei Vorgelegewellen
Anwendung finden, auf denen mit der jeweiligen
Vorgelegewelle wahlweise kuppelbar Losräder lagern (DE-OS 33 09 869).
Hierbei sind die beiden Vorgelegewellen mittels zweier
gleichzeitig betätigbarer, unter Last schaltbarer Kupplungen
wahlweise antreibbar.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein mehrstufiges, insbesondere für Kraftfahrzeuge bestimmtes
Zahnräderwechselgetriebe mit dauernd in Eingriff stehenden
Zahnradstufen so auszubilden, daß sich für den Fahrer
hinsichtlich des Wechsels von Vorwärts- und Rückwärtsfahrt ein
erheblicher Zeit- und Komfortgewinn ergibt.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 gelöst.
Mit dieser erfindungsgemäßen Konstruktion braucht also der
Fahrer den Handschalthebel oder ein sonstiges Betätigungsglied
zur Getriebeschaltung nur einmal in die Stellung für die Rück
wärtsfahrt zu bringen, in der das Losrad der Getriebestufe
für die Rückwärtsfahrt mit der geschlossenen Zweitkupplung
verbunden ist, die andere kraftschlüssige Kupplung also kein
Drehmoment überträgt und der Rückwärtsgang in üblicher Weise
vor sich geht.
Soll nun aber vorwärtsgefahren werden, braucht der Handschalthebel
bzw. das betreffende Betätigungsglied der Getriebeschalter
einer Richtung nicht mit mehr oder weniger Kraft- und Zeitaufwand
in die Stellung für den betreffenden Vorwärtsgang gebracht
zu werden, sondern es genügt die Betätigung des Schalters
zur Veränderung der Fahrtrichtung, der ohne weiteres als
einfacher und daher auch mühelos zu bedienender Berührungsschalter
ausgebildet sein kann.
Zur neuerlichen Rückwärtsfahrt bleibt der Handschalthebel bzw.
das Betätigungsglied
der Getriebeschalteinrichtung in der zuerst gewählten
Rückwärtsgangstellung und es braucht nur der Schalter
neuerlich berührt bzw. betätigt zu werden, um den Beauf
schlagungswechsel der beiden Kupplungen und damit auch
den Fahrtrichtungswechsel herbeizuführen.
Diese beiden
unter Last schaltbaren Kupplungen werden zweckmäßigerweise
so ausgebildet, daß die erste Kupplung durch ein hydrau
lisches Druckmittel betätigt und die zweite Kupplung
durch Federkraft eingerückt wird, wenn die Druckmittel
beaufschlagung der ersten Kupplung aufhört. Da es sich
beim Schalter zur Veränderung der Fahrtrichtung vorzugs
weise um einen Bestandteil einer elektrischen Einrichtung
handelt, die zum Stromkreis für das zweckmäßigerweise als
Magnetventil ausgebildete Ventil gehört, ergibt sich
ein vergleichsweise geringer und raumsparender technischer
Aufwand.
Handelt es sich um eine pedalbetätigbare Trennkupplung
im Antriebsstrang des Geschwindigkeits-Wechselgetriebes,
so ist ein in Serie zum Schalter zur Veränderung der Fahrt
richtung angeordneter, nur bei Betätigung des Pedals ge
schlossener Sicherungsschalter vorgesehen. Dadurch wird
dafür gesorgt, daß in günstiger Weise jeder Fahrtrichtungs
wechsel nur bei unterbrochenem Kraftfluß vom Motor zum Zahnräder-
Wechselgetriebe erfolgt.
Fehlbedienungen werden erfindungsgemäß durch einen eben
falls in Serie zum Schalter zur Veränderung der Fahrt
richtung vorgesehenen weiteren Sicherungsschalter aus
geschlossen, der bei in Rückwärtsgangstellung befind
lichem Betätigungsglied der Getriebeschalteinrichtung
schließbar ist. Selbstverständlich ist es dabei möglich,
den Rückwärtsgang in üblicher Weise einzulegen, ohne
eine nachfolgende Vorwärtsfahrt mit Hilfe des Schalters
zur Veränderung der Fahrtrichtung auszulösen.
Um dem Fahrer stets anzuzeigen, welche Stellung das
Betätigungsglied der Schalteinrichtung einnimmt bzw.
welche Getriebestufe eingeschaltet ist, ist mit dem
weiteren Sicherungsschalter eine die Verstellung des
Betätigungsgliedes bei geschlossenem Schalter hindernde
Anzeigevorrichtung verbunden. Rückt der Fahrer das Be
tätigungsglied der Schalteinrichtung in die Stellung
zur Rückwärtsfahrt, so muß er daher, bevor er einen
raschen Fahrtrichtungswechsel vornehmen will, erst den
weiteren Sicherungsschalter betätigen und damit die An
zeigevorrichtung in die entsprechende Stellung bringen.
Umgekehrt muß er die Anzeigevorrichtung zunächst besei
tigen bzw. damit den weiteren Sicherungsschalter öffnen,
wenn er die üblichen Vorwärtsgänge einrücken will.
Schließlich ist eine elektrische Zusatzeinrichtung
vorgesehen, die bei Rückwärtsgangstellung befindlichem
Betätigungsglied der Getriebeschalteinrichtung nach
jeder Fahrtunterbrechung und unabhängig von der
Stellung des weiteren Sicherungsschalters die Rückwärts
fahrt des Fahrzeuges sichert. Auf diese Weise wird ge
währleistet, daß das Fahrzeug stets rückwärtsfährt, wenn sich
das Betätigungsglied der Schalteinrichtung in der ent
sprechenden Stellung befindet, obwohl gegebenenfalls vorher
durch Betätigung des Schalters zur Veränderung der Fahrt
richtung auch vorwärtsgefahren oder der weitere Sicherungs
schalter ausgeschaltet wurde.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispiels
weise dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 ein dreistufiges Zahnräder-Wechselgetriebe
mit Rückwärtsgang im Schema und
Fig. 2 das Schaltschema der zugehörigen elektrischen
Einrichtung.
Gemäß Fig. 1 weist das Zahnräder-Wechselgetriebe
eine Eingangswelle 1 auf, die von einem nicht dargestellten
Motor her über eine pedalbetätigbare Trennkupplung 2 ange
trieben wird, auf der die Antriebsräder von dauernd in
Eingriff stehenden Zahnradpaaren 3, 4, 5 bzw. Zahnrädern 6
drehfest und axial unverschiebbar angeordnet sind. Das
Zahnradpaar 3 entspricht einer mittleren Übersetzungsstufe
M, das Zahnradpaar 4 der niedrigsten Übersetzungsstufe N,
das Zahnradpaar 5 der höchsten Übersetzungsstufe H und
die Zahnräder 6 der Getriebestufe R für die Rückwärtsfahrt.
Auf der Getriebeabtriebswelle 7 sind die Losräder 3a,
4a, 5a und 6a der Getriebestufen M, N, H und R mittelbar ge
lagert. Ferner sind auf der Getriebeabtriebswelle 7 zwei
unter Last schaltbare Kupplungen, nämlich die Lamellenkupplun
gen 8, 9 angeordnet. Mit der zweiten Lamellenkupplung 8 sind
die Losräder 4a, 5a mittels einer Wechselschaltkupplung
10 wechselweise verbunden, wogegen die erste
unter Last schaltbare Kupplung 9 über eine weitere Wechselschaltkupplung
11 mit dem Losrad 3a der mittleren bzw. der dritten
Getriebestufe M und dem Losrad 6a der Getriebestufe R für
die Rückwärtsfahrt in Verbindung steht.
Die Kupplung 9 wird unter der Wirkung einer Druckfeder
12 eingerückt und befindet sich gemäß Fig. 1 in Kupplungs
stellung, wogegen die Kupplung 8 gelöst ist. Wird über die
Leitung 13 ein hydraulisches Druckmittel in den Zylinder
raum 14 eingebracht, so verschiebt sich einerseits der
Zylinder 15 nach links, so daß es zu einem Kraftschluß
in der zweiten Kupplung 8 kommt, wogegen der Kolben 16
nach rechts bewegt, die Feder 12 zusammengedrückt und
dadurch die erste Kupplung 9 gelöst wird. Die beiden
Kupplungen 8, 9 sind also wechselweise unter Last schalt
bar ausgebildet, wobei die Kupplung 9 bei fehlender
Druckmittelbaufschlagung über die Leitung 13 stets
eingeschaltet ist.
Wie ersichtlich, weisen beide Kupplungen 8, 9 als Ab
triebsglied je eine Hohlwelle auf, auf der die Losräder
4a, 5a bzw. 3a, 6a der Zahnradpaare 4, 5 bzw. 3, 6 frei
drehbar gelagert sind. Diese Losräder sind mittels der
beiden verschiebbaren Wechselschaltkupplungen 10, 11 wechselweise
mit den Hohlwellen der beiden Kupplungen 8, 9 in Antriebs
verbindung.
Gemäß Fig. 1 erfolgt in der dargestellten
Stellung der Kraftfluß von der Getriebeeingangswelle über
die Zahnradpaare 6 und die Kupplung 9 zur Getriebeab
triebswelle 7, es wird also im Rückwärtsgang gefahren,
obwohl das Losrad 4a über die Wechselschaltkupplung 10 mit der
zweiten Kupplung 8 in drehfester Verbindung steht. Erst wenn
über die Leitung 13 Druckmittel in den Zylinderraum 14 zu
geführt und dadurch die Kupplung 8 unter gleichzeitiger
Lösung der Kupplung 9 eingeschaltet wird, ist das Losrad
4a mit der Abtriebswelle 7 verbunden und es wird mit der
niedrigsten Übersetzungsstufe N vorwärtsgefahren.
Zur Druckmittelbeaufschlagung der beiden unter Last
schaltbaren Kupplungen 8, 9 bzw. des Zylinderraumes 14
dient ein Magnetventil 17, in dessen Stromkreis zwei
Schalter 18, 19 in Serie angeordnet sind. Der Schalter
18 wird mit Hilfe eines nicht dargestellten Handschalt
hebels oder eines sonstigen Betätigungsgliedes der Ge
triebeschalteinrichtung beim Verschieben der einen oder
anderen Wechselschaltkupplung 10, 11 betätigt bzw. geschlossen,
wogegen der Schalter 19 erst dann die Schließstellung
einnimmt, wenn jeweils die Schaltbewegung beendet ist.
Wie vorstehend erwähnt, ist in Fig. 1 die Stellung
dargestellt, die sich bei eingeschalteter Getriebestufe
für den Rückwärtsgang ergibt, wobei außerdem angenommen
ist, daß vorangehend die niedrigste Übersetzungs
stufe N eingeschaltet war, was sich daraus ergibt, daß
sich die Wechselschaltkupplung 10 in Eingriffsstellung mit dem
Losrad 4a befindet.
Um nun ohne Betätigung des Betäti
gungsgliedes der Schalteinrichtung aus der Rückwärts
fahrt sofort in die Vorwärtsfahrt mit der niedrigsten
Getriebestufe umschalten zu können, ist ein Schalter
20 zur Veränderung der Fahrtrichtung vorgesehen. Wird
dieser Schalter geschlossen bzw. betätigt, so erfolgt
eine Umstellung des Magnetventils 17, d.h. es wird der
Zylinderraum 14 mit Druckmittel beaufschlagt, die Kupplung
8 eingeschaltet und die Kupplung 9 gelöst, so daß das
Fahrzeug mit der niedrigsten Getriebestufe vorwärtsfährt,
obwohl die Wechselschaltkupplung 11 in Eingriffsstellung mit dem
Losrad 6a verbleibt. Bei neuerlicher Betätigung des
Schalters 20 kehrt das Magnetventil 17 in die dargestellte
Stellung zurück, es wird dadurch die Kupplung 8 gelöst
und die Kupplung 9 eingerückt, so daß der Kraftfluß
wieder über das Losrad 6a erfolgt und im Rückwärtsgang
gefahren wird.
Wie schon im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnt wurde
soll der Schalter 20 zur Veränderung der Fahrtrichtung
nur unter bestimmten Bedingungen betätigt werden können.
Nach Fig. 2 ist deshalb vorgesehen, daß der Schalter 20a
einen Schaltkontakt eines Schrittschaltwerkes 21 bildet,
das bei jeder Aktivierung umschaltet, also bei der ersten
Aktivierung den Schalter 20a schließt, bei der nächsten
Aktivierung öffnet usw.
Es wurde die Schaltkulisse 22 für den Schalthebel (nicht
dargestellt) schematisch veranschaulicht, wobei dieser
Schalthebel in die schon erwähnten Stellungen H, M, N und
R verstellt werden kann, von denen im vorliegenden Zu
sammenhang nur die Stellung R weiter interessiert.
Befindet sich der Schalthebel in der Stellung R, so kann
er mit Hilfe einer Sperrvorrichtung 23, 24 verriegelt
werden. Beim Ausführungsbeispiel besteht diese Sperrvorrich
tung aus einer in die Verstellspur des in der Stellung R
befindlichen Schalthebels einklappbaren Verriegelungsplatte
23, die den Schalthebel in der Stellung R verriegelt.
Durch
das Verschwenken der Verriegelungsplatte 23 über die Ver
stellspur wird ein mit der Achse 24 gekuppelter Sicherungs
schalter 25 geschlossen. Ferner ist am Kupplungspedal 26
des Fahrzeuges ein Fühler 27 vorgesehen, der einen zugeord
neten Schalter 28 nur bei in der Auskupplungsstellung be
findlichem Pedal schließt. Ein von einem Handhebel 29 be
tätigter Schalter 30 dient der Handsteuerung.
Durch seine
Betätigung soll bei ordnungsgemäßem Betrieb erreicht werden,
daß bei in der Stellung R befindlichem, gesichertem Schalt
hebel und ausgerückter Kupplung jeweils von der Rückwärts
fahrt auf die Vorwärtsfahrt und umgekehrt umgeschaltet
werden kann.
Soweit bisher beschrieben wurde, würde bei
geschlossenen Schaltern 25 und 28 jede Betätigung des Hand
hebels 29 und damit des Schalters 30 zu einer Umsteuerung
führen. Es ist nun aber die Lage des Schrittschalters 21
bei der Verstellung des Schalthebels in die Stellung R
nicht eindeutig definiert.
Um zu gewährleisten, daß die
erste Fahrbewegung nach Erreichen dieser Schaltstellung
und Einlegen der Sperrvorrichtung 23 in Rückwärtsrichtung
erfolgt, ist eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung
vorgesehen, die bereits zur Wirkung kommt, ehe noch das
Kupplungspedal 26 im Auskupplungssinn betätigt wird.
Diese Sicherungsvorrichtung kann auf verschiedenste Weise
ausgebildet sein. Beim Ausführungsbeispiel ist zwischen
den Schaltern 28 und 30 über einen Kondensator 31 ein
Relais 32 angeschlossen, das einen Kontakt 33 betätigt.
Werden die Schalter 25 und 30 geschlossen, so lädt der
Kondensator 31 auf, wonach das Relais 32 verzögert an
spricht und über seinen Kontakt 33 den Schrittschalter 21
in die dem Fahren in Rückwärtsrichtung entsprechende
Schaltstellung des Schaltkontaktes 20a stellt, soferne
der Schalter nicht ohnehin diese Stellung einnimmt.
Wird nun
das Kupplungspedal 26 betätigt und der Schalter 28 ge
schlossen, so erfolgt die erste Fahrtbewegung in Rück
wärtsrichtung. Die elektrische Zusatzeinrichtung 31-33
wurde in Fig. 2 nur vereinfacht dargestellt. Sie kann
auch zur Aktivierung einer Zusatzwicklung des Schrittschalt
relais 21 verwendet werden.
Eine andere Möglichkeit besteht
darin, den Schalter 33 als Ruhekontakt in Serie mit dem
Schalter 20a zu schalten. Bei geschlossenem Schalter 28
wird das Relais 32 bei weiteren Schaltverstellungen des
Schalters 30 wirkungslos, da es gegenüber dem Schritt
schalter 21 wegen des Kondensators 31 nicht oder nur
verzögert anspricht. Der Handhebel 29 kann als Zusatz
hebel am Lenkrad des Fahrzeuges angebracht werden.
Claims (5)
1. Mehrstufiges Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere für
Kraftfahrzeuge mit mehreren aus dauernd in Eingriff stehenden
Zahnrädern, dessen Losräder der einzelnen Zahnradstufen
mittels Wechselschaltkupplungen in den Kraftfluß schaltbar
sind und zwei durch Druckmittelbeaufschlagung betätigbare,
wechselweise unter Last schaltbaren Kupplungen (8, 9) für
die Losräder der Zahnradstufen, wobei die erste Kupplung (9) mit dem Losrad (3a) der Zahnradstufe
(3) der mittleren Getriebeübersetzung (M) in Verbindung
steht, mit der zweiten Kupplung (8) die Losräder
(4a, 5a) der Zahnradstufen (4, 5) der beiden übrigen Getriebeübersetzungen
(N, H) über eine Wechselschaltkupplung
(10) verbunden sind und ein den Druckmittelzu- und -abfluß steuerndes, über einen
Schalter (20) betätigbares Ventil (17) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite unter Last schaltbare Kupplung (8) über die Wechselschaltkupplung (10) mit einem der Losräder (4a, 5a) der Zahnradstufen der jeweiligen Getriebeübersetzung (N, H) in Verbindung steht,
daß die erste unter Last schaltbare Kupplung (9) über eine weitere Wechselschaltkupplung (11) mit dem Losrad (3a) der Zahnradstufe der mittleren Übersetzung (M) und dem Losrad (61) der Zahnradstufe (R) für die Rückwärtsfahrt in Verbindung steht und
daß der Schalter (20; 30) bei in das Losrad (6a) der Zahnradstufe (R) für die Rückwärtsfahrt eingerückter Wechselschaltkupplung (11) und zunächst geschlossener erster Kupplung (9) durch seine Betätigung jeweils einen Beaufschlagungswechsel der beiden unter Last schaltbaren Kupplungen (8, 9) herbeiführt.
daß die zweite unter Last schaltbare Kupplung (8) über die Wechselschaltkupplung (10) mit einem der Losräder (4a, 5a) der Zahnradstufen der jeweiligen Getriebeübersetzung (N, H) in Verbindung steht,
daß die erste unter Last schaltbare Kupplung (9) über eine weitere Wechselschaltkupplung (11) mit dem Losrad (3a) der Zahnradstufe der mittleren Übersetzung (M) und dem Losrad (61) der Zahnradstufe (R) für die Rückwärtsfahrt in Verbindung steht und
daß der Schalter (20; 30) bei in das Losrad (6a) der Zahnradstufe (R) für die Rückwärtsfahrt eingerückter Wechselschaltkupplung (11) und zunächst geschlossener erster Kupplung (9) durch seine Betätigung jeweils einen Beaufschlagungswechsel der beiden unter Last schaltbaren Kupplungen (8, 9) herbeiführt.
2. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer pedalbetätigbaren
Trennkupplung (2) im Antriebsstrang des
Wechselgetriebes ein in Serie zum Schalter (30) zur Verän
derung der Fahrtrichtung angeordneter, nur bei Betätigung
des Pedals (26) geschlossener Sicherungsschalter (25)
vorgesehen ist.
3. Zahnräderwechselgetriebe nach den Ansprüchen
1 und 2, gekennzeichnet durch einen ebenfalls in Serie
zum Schalter (30) zur Veränderung der Fahrtrichtung vorge
sehenen weiteren Sicherungsschalter (25), der bei in Rück
wärtsgangstellung befindlichem Betätigungsglied der Ge
triebeschalteinrichtung schließbar ist.
4. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem weiteren Sicherungs
schalter (25) eine die Verstellung des Betätigungsgliedes
bei geschlossenem Schalter (25) hindernde Sperrvor
richtung (23) verbunden ist.
5. Zahnräderwechselgetriebe nach den Ansprüchen
1-4, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrische Zusatz
einrichtung (31-33) vorgesehen ist, die bei in Rückwärts
gangstellung befindlichem Betätigungsglied der Getriebe
schalteinrichtung (22) nach jeder Fahrtunterbrechung und
unabhängig von der Stellung des weiteren Sicherungsschal
ters (25) die Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges sichert.
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Family Applications (1)
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1987
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1988
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