DE3832003C2 - - Google Patents

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DE3832003C2
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DE3832003A
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DE3832003A1 (de
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Atsushi Hiratsuka Kanagawa Jp Hirata
Hisahiko Tokio/Tokyo Jp Fukase
Kunio Matsui
Akihiro Yokohama Kanagawa Jp Nomura
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IHI Corp
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Ishikawajima Harima Heavy Industries Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/064Accessories therefor for supplying molten metal
    • B22D11/0642Nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweiwalzen-Stranggußma­ schine zum ununterbrochenen Gießen eines Metallbandes nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine gattungsgemäße Stranggußmaschine ist aus der DE-38 09 416-A1 bekannt. Bei dieser Zweiwalzen-Stranggußma­ schine wird, wie in Fig. 1 gezeigt ist, eine Schmelze 4 der Oberfläche eines Schmelzbades zugeführt, das von einem Paar von Kühlwalzen 2 und 3 bestimmt wird. Die Kühlwalzen liegen horizontal, sind parallel zueinander ausgerichtet und haben seitliche Abschlußplatten 1, die an beiden Stirnseiten der Walzen angeordnet sind und ein Schmelzbad bilden. Die Schmel­ ze 4 wird von den sich drehenden Kühlwalzen 2 und 3 gekühlt, und ein Gußstück 5 wird aus dem Spalt zwischen den Walzen 2 und 3 herausgezogen.
Die Schmelze 4 wird durch zylindrische Düsen 8 zugeführt, die in Verbindung mit Gießöffnungen 7 stehen, die im Boden einer Gießwanne 6 in deren Breitenrichtung ausgebildet sind, so daß der Fluß der Schmelze 4 im Schmelzbad ungleichmäßig bzw. die Schmelzbad-Oberfläche gestört wird, wodurch sich kleine oder winzige Änderungen im statischen Druck der Schmel­ ze ergeben. Das Gießen kann daher nicht unter stabilen Bedin­ gungen ablaufen. Wenn die Schmelze durch die zylindrischen Düsen 8 auf das Schmelzbad läuft, wird ferner der oxidierte Film auf der Schmelzbad-Oberfläche von der Schmelze 4 mit­ genommen und in das Gußstück 5 eingebracht, so daß die Quali­ tät des Gußstücks 5 verschlechtert wird.
Um obige Probleme zu umgehen, ist eine Stranggußmaschine vorgeschlagen worden, bei der, wie in den Fig. 2 und 3 ge­ zeigt ist, ein Kern 9 mit einer Breite, die im wesentlichen gleich der des Gußstücks 5 ist, fest am Boden der Gießwanne 6 derart angebracht ist, daß Durchgänge 10 im Kern 9 mit den Gießöffnungen 7 verbunden sind, wobei die Austrittsöffnungen der Durchgänge 10 am Boden des Kerns 9 in das Schmelzbad eintauchen.
Wenn das Stranggießen durchgeführt wird, während der untere Teil des Kerns 9 in das Schmelzbad eintaucht, und wenn der Kern 9 aus einem harten, feuerfesten Material mit großer thermischer Leitfähigkeit besteht, wird jedoch die Wärme der Schmelze 4 im Schmelzbad, die in Berührung mit dem unteren Teil des Kerns 9 ist (insbesondere die Wärme an der Oberflä­ che des Schmelzbades) von dem Kern 9 absorbiert, so daß im Verlauf der Zeit, ausgehend vom unteren Teil des Kerns, eine erstarrte Schale anwächst. Es ist daher experimentell nachge­ wiesen, daß der Kern 9 vorgeheizt werden muß.
In Anbetracht der obigen Umstände wurde vorgeschlagen, porö­ ses, feuerfestes Material zu verwenden, wie z.B. Hartpappe, um den Kern herzustellen, so daß der Kern 9 die Wärme gut isoliert, wodurch die Absorption der Wärme aus der Schmelze 4 im Schmelzbad verhindert und das Wachsen der erstarrten Schale vom unteren Teil des Kerns 9 aus ohne Vorheizung des Kerns 9 vermieden werden können.
Wenn jedoch der Kern 9 insgesamt aus einem porösen, hitze­ beständigen Material besteht, neigen die die Durchgänge 10 bildenden Bereiche zum Aufschmelzen, da Schmelze 4 mit hoher Temperatur immer aus der Gießwanne 6 hindurchfließt, so daß sich die Gestalt der Durchgänge 10 ändert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zwei­ walzen-Stranggußmaschine zu schaffen, bei der das Aufschmel­ zen der die Durchgänge bildenden Bereiche des Kerns verhin­ dert und das Anwachsen einer erstarrten Schale vom unteren Teil des Kerns aus vermieden werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Stranggußma­ schine durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an­ hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung einer herkömmlichen Stranggußmaschine;
Fig. 2 die Ansicht einer kürzlich entwickelten Strangguß­ maschine;
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-III in der Fig. 2;
Fig. 4 eine zu Fig. 3 gleichartige Schnittansicht einer be­ vorzugten Ausführungsform einer Stranggußmaschine gemäß der Erfindung.
Gemäß Fig. 4 sind die Bereiche, die die Durchgänge 10 des Kerns 9 bestimmen und direkt der aus der Gießwanne 6 abflie­ ßenden heißen Schmelze 4 ausgesetzt sind, aus einem harten, feuerfesten Material 9 a, wie z.B. Aluminiumoxid, herge­ stellt. Abgesehen von diesen Bereichen besteht der Kern 9 aus einem porösen, feuerfesten Material 9 b, wie z.B. Hartfaser.
Bei der oben beschriebenen Konstruktion fließt Schmelze 4 hoher Temperatur aus der Gießwanne 6 durch die Gießöff­ nungen 7 und die Durchgänge 10, die aus einem harten, feuer­ festen Material 9 a hergestellt sind, in das von den Kühl­ walzen 2 und 3 abgegrenzte Schmelzbad, so daß die Durchgänge 10 gegenüber einem Aufschmelzen und einer Verformung ge­ schützt sind.
In das Schmelzbad fließende Schmelze 4 berührt den unteren Teil des Kerns 9, der aus porösem, feuerfesten Material 9 b besteht, so daß eine Wärmeabsorption durch den mit der Schmel­ ze 4 in Berührung befindlichen Kern 9 im wesentlichen verhin­ dert werden kann. Damit kann das Anwachsen einer erstarrten Schale, ausgehend vom unteren Teil des Kerns 9, ohne Vorhei­ zung des Kerns 9 verhindert werden.
Es sind unterschiedliche Ausführungen möglich. Beispiels­ weise können nur die mit der Schmelze 4 in Berührung kommen­ den Oberflächen des Kerns 9 aus porösem, feuerfesten Ma­ terial 9 b bestehen, wobei der andere Teil des Kerns 9 aus hartem, feuerfesten Material 9 a besteht.
Wie aus den obigen Darlegungen hervorgeht, werden durch die Erfindung hervorragende Eigenschaften erreicht insofern, als das Aufschmelzen der die Durchgänge bildenden Bereiche des Kerns, durch die das heiße Metall aus der Gießwanne fließt, verhindert und das Anwachsen einer erstarrten Schale, ausge­ hend vom unteren Teil des Kerns, ohne dessen Vorheizung ver­ mieden werden können.

Claims (3)

1. Zweiwalzen-Stranggußmaschine mit einer Gießwanne (6), die mit Gießöffnungen (7) im Boden versehen und oberhalb eines Schmelzbades angeordnet ist, das von einem Paar Kühlwalzen (2, 3) und stirnseitigen Abschlußplatten (1) an seinen beiden Enden begrenzt ist, und mit einem fest mit dem Boden der Gießwanne derart verbundenen Kern (9), daß in dem Kern (9) ausgebildete Durchgänge (10) mit den Gießöffnungen (7) in Verbindung stehen und die Austrittsöffnungen der Durchgänge (10) in das Schmelzbad eintauchen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die die Durchgänge (10) bildenden Bereiche (9 a) des Kerns (9) aus einem harten feuerfesten Material hergestellt sind und daß mindestens die in Kontakt mit der Schmelze kommenden Bereiche (9 b) ausgenommen die die Durchgänge bildenden Bereiche (9 a) aus einem porösen feuerfesten Material hergestellt sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das harte, feuerfeste Material Aluminiumoxid ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse, feuerfeste Material Hartfaser ist.
DE3832003A 1987-09-22 1988-09-21 Zweiwalzen-stranggussmaschine Granted DE3832003A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP62238122A JPS6483338A (en) 1987-09-22 1987-09-22 Twin roll type continuous casting machine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3832003A1 DE3832003A1 (de) 1989-04-06
DE3832003C2 true DE3832003C2 (de) 1990-07-26

Family

ID=17025506

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3832003A Granted DE3832003A1 (de) 1987-09-22 1988-09-21 Zweiwalzen-stranggussmaschine

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPS6483338A (de)
KR (1) KR890004793A (de)
CN (1) CN1032505A (de)
AU (1) AU604354B2 (de)
DE (1) DE3832003A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
AU604354B2 (en) 1990-12-13
DE3832003A1 (de) 1989-04-06
AU2249188A (en) 1989-03-23
JPS6483338A (en) 1989-03-29
CN1032505A (zh) 1989-04-26
KR890004793A (ko) 1989-05-10

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