DE3832016C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C9/00—Combustion apparatus characterised by arrangements for returning combustion products or flue gases to the combustion chamber
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C7/00—Combustion apparatus characterised by arrangements for air supply
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- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
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- F23D14/22—Non-premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air on arrival at the combustion zone with separate air and gas feed ducts, e.g. with ducts running parallel or crossing each other
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Description
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur Verbrennung
flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe, wobei dieser Verbrennung
ein aus Brennstoff und Primärluft bestehendes Gemisch sowie
zusätzlich Sekundärluft zugeführt wird.
Aus dem DE-GBM 85 20 263 ist es bekannt, entweder der speisenden
Luft Primär- oder Sekundärluft eines mit Gebläseunterstützung
arbeitenden Brenners eines Gas-Wasserheizers Abgas beizumischen.
Dies dient der Reduktion der Flammentemperatur und wirkt der
Bildung des thermischen Stickoxids entgegen.
Aus der DE-OS 23 58 097 ist es bekannt, Abluft eines Ofens
einem zweiten Ofen als Tertiärluft in die Verbrennungskammer
zuzuführen. Auch dies dient der Reinigung der eine Feuerstätte
verlassenden Abgase.
Eine Beimischung von Abgasen zur Primärluft verringert den
NOx-Anteil im Abgas wesentlich stärker als eine Abgasbeimischung
zur Sekundärluft oder zur gesamten aus Primär- und Sekundärluft
bestehenden Verbrennungsluftmenge. Allerdings steigt bei einer
Abgasbeimischung zur Primärluft der CO-Gehalt der Abgase.
Die Beimengung von Brennstoff zur Sekundärluft verringert gleichfalls
den NOx-Anteil in den Abgasen, zusätzlich kann hierdurch
aber auch der CO-Gehalt verringert werden.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich beiderlei
Methoden zur Verringerung der Schadstoffe im Abgas vorteilhaft
miteinander kombinieren lassen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für eine weitere
Verringerung der den Abgasen einer Verbrennung auftretenden
Schadstoffe zu sorgen.
Erfindungsgemäß wird der Primärluft ein Anteil des bei der
Verbrennung entstehenden Abgases und der Sekundärluft ein
Anteil des Brennstoffes beigemischt.
Dabei wird der Sekundärluft ein Anteil des Brennstoffes in
einem die Zündfähigkeit dieses Gemisches ausschließenden Anteil
beigemischt.
Im Zusammenhang mit dieser Lösung der eingangs definierten
Aufgabe erstreckt sich die Erfindung auch auf Vorrichtungen
zur Durchführung des Verfahrens.
Eine solche Vorrichtung besteht aus einem über eine Brennstoff
versorgungsleitung gespeisten Brenner für flüssigen oder gas
förmigen Brennstoff und aus einer Abgasführung dieses Brenners
und ist gekennzeichnet durch eine von der Abgasführung ab
zweigende und mit der Primärluftführung und der Brennstoff
versorgungsleitung in die Brennerkammer des Brenners mündende
Abgaszweigleitung und durch eine von der Brennstoffversorgungs
leitung abzweigende und in den Sekundärluftstrom einmündende
Brennstoffzweigleitung. Eine solche Vorrichtung ermöglicht
eine feinfühlige und zielführende Regelung der Anteile der
der Verbrennung zugeführten Komponenten im Sinne der Erfindung.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegen
standes münden die Primärluftführung und die Abgaszweigleitung
gemeinsam mit der zum Brenner führenden Brennstoffversorgungs
leitung in die Brennerkammer des Brenners, wodurch dessen
Speisung mit den richtig bemessenen Anteilen des Gemisches
sichergestellt wird.
Um außerdem auch die richtige Bemessung und gleichmäßige Ver
teilung des Brennstoffanteiles in der Sekundärluft sicherzu
stellen, kann gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal die
Brennstoffzweigleitung über einen sich über die Unterseite
des Brenners erstreckenden Brennstoffverteiler in den Sekundär
luftstrom münden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mündet die Brennstoffversorgungsleitung des
Brenners in eine über ein Gebläse beaufschlagte Primärluft
führung, die in ihrem die Mündung und den Brenner umgebenden
zentralen Bereich das aus Primärluft und Abgas bestehende
Gemisch und in ihrem peripheren Bereich ein aus Sekundärluft
und Brennstoff bestehendes Gemisch führt. Mit einer solchen
gebläsebetriebenen Vorrichtung kann der Zustrom der ver
schiedenen Komponenten zu den für sie bestimmten Bereichen
des Brenners auf einfache Weise gesteuert und gewährleistet
werden.
Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Vorrichtungen sind
in den beiden Zeichnungsfiguren schematisch veranschaulicht.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 das Schema eines atmosphärischen Brenners und
Fig. 2 das Schema eines gebläsebetriebenen Brenners.
Der atmosphärische Brenner nach Fig. 1 ist beispielsweise ein
Gasbrenner 1, bestehend aus einem eine Brennerkammer 3
einschließenden und an seiner Oberseite Gemischaustrittsöffnungen 2
aufweisenden Brennerstab. Die Brennerflammen 4 setzen mit
ihren Wurzeln an den Gemischaustrittsöffnungen 2 an und
beheizen einen Wärmetauscher 5, der sich in der Abgasführung
6 befindet, die ihrerseits in eine Abgassammelhaube 7 mündet,
an die der Kamin 8 und eine Strömungssicherung mit einem
Auslaß 9 in den Aufstellungsraum des brennerbeheizten
Gerätes, z. B. eines Wasserheizers, anschließen.
Der Brenner 1 wird über eine Brennstoffversorgungsleitung 10
mit Brennstoff gespeist. Dieser Brennstoff wird mit einem
bestimmten, über eine Luftführung 11 zuströmenden, eine
optimale Verbrennung ergebenden Anteil von Primärluft gemeinsam
der Brennerkammer 3 des Brenners 1 zugeführt.
Außerdem strömt den Brennerflammen 4 von unten her längs des
Brenners 1 bzw. aus den Zwischenräumen zwischen benachbarten
Brennerstäben Sekundärluft in Richtung der Pfeile 12 zu und
gelangt an den Brennerstäben gemeinsam mit dem Brennstoff-
Primärluft-Gemisch zur Verbrennung.
Erfindungsgemäß zweigt nun von der Abgasführung 6 im Bereich
ihrer Sammelhaube 7 eine Abgaszweigleitung 13 ab und mündet
gemeinsam mit dem Brennstoff 10 und der Primärluft 11 in der
Brennerkammer 3 des Brenners 1.
Ferner ist unterhalb der Sekundärluftströme 12 der Verteiler
14 einer Brennstoffzweigleitung 15 vorgesehen, der sich an der
Unterseite der Brennerstäbe über deren gesamte Länge und Breite
des Brenners erstreckt und dafür sorgt, daß der zusätzlich
zugeführte Brennstoff gemeinsam mit der Sekundärluft gleich
mäßig verteilt zu den Brennerflammen 4 gelangt.
Dieser zusätzlich mit dem Sekundärluftstrom 12 zugeführte
Brennstoff kann gegebenenfalls mit einem Luftanteil vermischt
sein, der so bemessen sein muß, daß das Gemisch nicht zündfähig
ist.
Im übrigen sind die Vorrichtungen zur Durchführung der eingangs
definierten Verfahren im Rahmen der Erfindung mannigfach
abwandelbar und durchaus nicht auf die dargestellten und oben
erläuterten Beispiele beschränkt.
So könnte beispielsweise die Sekundärluft schon bei ihrem
Eintritt in das Gehäuse 16 des brennerbeheizten Gerätes mit
dem Brennstoffanteil vermischt und erst anschließend über die
Fläche der Unterseite des Brenners verteilt werden.
Fig. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel einen Brenner 1, dessen
Brennstoffversorgungsleitung 10 in einer über ein Gebläse
mit Verbrennungsluft beaufschlagbaren Primärluftführung 11
mündet, und zwar in einer Brennerdüse 17 mit radialen Brennstoff
austrittsöffnungen.
Die Luftführung teilt sich in eine Primärluftführung im
Bereich 18 und eine Sekundärluftführung im peripheren Bereich
19 auf. Die Primärluftführung führt in ihrem zentralen, die
Brennerdüse 17 umgebenden Bereich 18 ein aus Primärluft und
Abgas bestehendes Gemisch. Im peripheren Bereich 19 der
Sekundärluft wird Brennstoff im bestehenden Gemisch mitgeführt,
wobei für die Zusammensetzung des Brennstoffes das Obengesagte
gilt: Der Brennstoff muß einen so großen Luftanteil enthalten,
daß er nicht zündfähig ist.
Claims (6)
1. Verfahren zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger
Brennstoffe, wobei dieser Verbrennung ein aus Brennstoff
und Primärluft bestehendes Gemisch sowie Sekundärluft
zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Primärluft
ein Anteil der bei der Verbrennung entstehenden Abgase und
der Sekundärluft ein Anteil des Brennstoffes beigemischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
dem der Sekundärluft beizumischenden Anteil des Brennstoffes
Luft in einem die Zündfähigkeit dieses Gemisches gerade noch
ausschließenden maximalen Anteil beigemischt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1 oder 2, bestehend aus einem über eine Brennstoffversorgungs
leitung gespeisten Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brenn
stoff und einer gemeinsam mit einer Primärluftführung in die
Mischzone zur Brennerkammer einmündende Brennstoffversorgungs
leitung sowie einer Abgasführung dieses Brenners, gekennzeichnet
durch eine von der Abgasführung (6) abzweigende und gemeinsam
mit der Primärluftführung (11) und der Brennstoffversorgungs
leitung (10) in die Mischzone der Brennerkammer (3) mündende
Abgaszweigleitung (13) und durch eine von der Brennstoffversorgungs
leitung (10) abzweigende und in den Sekundärluftstrom (12)
einmündende Brennstoffzweigleitung (15).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Primärluftführung (11) und die Abgaszweigleitung (13)
gemeinsam in eine zum Brenner (1) führende Brennstoff
versorgungsleitung (10) münden (Fig. 1).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Brennstoffzweigleitung (15) in einen sich über die Fläche
der Unterseite des Brenners (1) erstreckenden Brennstoff
verteiler (14) mündet.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffversorgungs
leitung (10) des Brenners (1) in einer über ein Gebläse
beaufschlagbaren Primärluftführung (11) mündet, die in ihrem
die Mündung und eine Brennerdüse (17) umgebenden zentralen
Bereich (18) das aus Primärluft und Abgas bestehende
Gemisch und in ihrem peripheren Bereich (19) ein aus Sekundär
luft und Brennstoff bestehendes Gemisch führt.
Applications Claiming Priority (1)
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