DE3832588C2 - Kontaktsatz - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kontaktsatz
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Kontaktsätze und Kontaktfedern sind bereits in einer außer
ordentlichen Vielfalt bekannt. Kontaktsätze zum Kontaktieren
von Chipkarten sind beispielsweise aus den deutschen
Offenlegungsschriften 35 31 318 und 36 02 668 bekannt. Bei
solchen Kontaktsätzen für Chip-Karten ist es wichtig, daß ein
möglichst geringer Verschleiß sowohl bei den Kontakten der
Chipkarte wie auch bei den Kontaktfedern auftritt. Aus diesem
Grunde wird häufig entweder die Chipkarte zum Zwecke der
Kontaktierung zu einem stationären Kontaktsatz hin
verschwenkt, oder aber umgekehrt wird ein Kontaktsatz zu einer
stationären Chip-Karte hin verschwenkt. Solche Konstruktionen
schonen die Kontakte, sind aber aber kompliziert und daher
teuer im Aufbau. Durch den komplizierten Aufbau können auch
mechanische und infolge davon elektrische Probleme auftreten.
Zum Stand der Technik sei noch auf die FR 25 64 643 A1 hingewiesen,
in der bereits ein Kontaktsatz gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 dargestellt ist. Bei dem Kontaktsatz sind die
Kontaktfedern so ausgebildet, daß sie einen Arm besitzen, der
bei Kontaktierung mit der Karte derart verschwenkt wird, daß
ein Teil des Armes in Kontakt mit einem auf der Karte vorhandenen
Kontakt kommt. Die Kontaktfedern weisen Rastmittel auf und der Kontaktträger Gegenrastmittel. Aus der EP 2 00 449 A2 ist ein
Kontaktsatz bekannt, der für eine gedruckte Schaltungsplatte
Verwendung findet und der Kontaktfedern besitzt, die durch
stachelartige Vorsprünge in einem Kontaktträger festgelegt
sind. Die GB 21 62 380 A zeigt einen weiteren Kontaktsatz zur
Kontaktgabe mit einer gedruckten Schaltungsplatte, wobei im
ganzen U-förmige Kontaktfedern elastisch in einem Kontaktträger
angeordnet sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und einen
Kontaktsatz derart vorzusehen, daß dieser kostengünstig in
großen Mengen herstellbar ist, eine gute Kontaktgabe ermöglicht
und eine leichte Montage der Kontaktfedern gewährleistet,
wobei es nicht erforderlich sein soll, die Kontakt
federn zu umspritzen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem
Kontaktsatz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Maßnahmen vor.
Dadurch, daß die Kontaktfedern vorgespannt sind, wird mit
einer Federkennlinie gearbeitet, die bei Werten der Kraft F<0
beginnt. Vorzugsweise werden die Kontaktfedern in der sogenannten
"Kamm-Montagetechnik" in den Kontaktträger eingerastet.
Mit "Kamm-Montagetechnik" ist dabei ein Verfahren
bezeichnet, bei dem mehrere Kontaktfedern gemeinsam, während
sie noch an einem Trägerstreifen hängen, in den vorzugsweise
einteiligen Kontaktträger eingerastet werden.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 schematisch einen gemäß der Erfindung ausgebildeten
Kontaktsatz zusammen mit einer Chipkarte und einem
Gerät, an dem der Kontaktsatz befestigt sein kann;
Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Kontaktsatz der Fig. 1,
d.h. auch einen Schnitt längs Linie 2-2 in Fig. 3;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Kontaktsatz gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Frontansicht des Kontaktsatzes der Fig. 2 von
links her;
Fig. 5 eine vergrößerte Teildraufsicht der Fig. 3;
Fig. 6 einen vergrößerten Ausschnitt der Fig. 2;
Fig. 7 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kontaktfeder
in ihrem nichteingebauten Zustand.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispiels beschrieben, und zwar eines Kontaktsatzes zur
Kontaktierung einer Chipkarte sowie einer insbesondere für
diesen Kontaktsatz geeigneten Kontaktfeder.
Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung einen
Kontaktsatz 1 mit seinen Kontaktfedern 2, die zur Kontaktie
rung einer Chip-Karte 3 geeignet sind. Der Kontaktsatz 1 kann
an einem bei 4 schematisch dargestellten Gerät, beispielsweise
einem Telefon, angebracht sein, welches in bekannter Weise
durch die Chipkarte 3 aktivierbar ist.
Der Kontaktsatz 1 weist im allgemeinen ein Gehäuse oder einen
Kontaktträger 5 auf, in dem die Kontaktfedern 2 angeordnet
sind. Die Chipkarte 3 wird beim Inkontaktbringen in geeigneter
(nicht gezeigter) Weise geführt und kann mit ihren Chipkarten
kontakten in eine Stellung zur Kontaktgabe mit den kuppen
förmigen Kontakten 2 bewegt werden.
Der Kontaktträger 5 weist gemäß Fig. 1 eine obere Wand 6, eine
Seitenwand 7, eine Vorderwand 8, eine weitere Seitenwand 9 und
eine Rückwand 13 auf.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sei nunmehr auf die
Fig. 2-7 Bezug genommen.
Im Kontaktträger 5 des Kontaktsatzes 1 ist mindestens eine
Kontaktfeder 2, vorzugsweise aber eine Vielzahl von
Kontaktfedern 2, angeordnet. Zur Aufnahme der Kontaktfedern 2
sind in der oberen Wand 6 (vgl. Fig. 3) Führungsnuten (Kammern) 14
ausgebildet, die einen schmalen Teil 15 sowie einen breiteren
Teil (Verbreiterung) 16 aufweisen. Der verbreiterte Teil 16
setzt sich auch, ohne daß dies näher bezeichnet wäre, in der
Seitenwand 7 fort, wie man dies in Fig. 4 erkennt. Mit 17 ist
die Trennlinie zwischen dem schmäleren Teil 15 und der Ver
breiterung 16 bezeichnet.
Bevor nun auf die Ausbildung des Kontaktträgers 5 weiter
eingegangen wird, sei zunächst eine
Kontaktfeder 2 beschrieben, die vorzugsweise als ein
ausgestanzter elastischer Metallstreifen ausgebildet ist. Die
Kontaktfeder 2 weist (vgl. dazu insbesondere Fig. 2) von links
ausgehend einen Anschlußteil 21 in der Form eines
Lötanschlusses auf, sodann zweite Rastmittel 22 in der Form
eines zweiten Stegabschnitts 22, und zwar gebildet durch zwei
Stege 23, 24 (vgl. Fig. 4). Anschließend an den zweiten
Stegabschnitt 22 erkennt man ein Winkelteil 28 sowie daran
anschließend erste Rastmittel in der Form eines ersten
Stegabschnitts 25, und zwar mit wiederum zwei Stegen 26 und 27
(vgl. Fig. 3). Anschließend an die ersten Rastmittel 25 ist
ein im wesentlichen in X-Richtung (vgl. Fig. 2) verlaufendes
Längsteil 29 vorgesehen, welches in einen Schrägteil 30 und
einen Schrägteil 32 unter Bildung einer Kuppe 31 übergeht. Das
daran anschließende freie Ende der Kontaktfeder 2 bildet ein
Anschlagteil 33.
Während der Längsteil 29 im wesentlichen in X-Richtung
verläuft, verläuft der Anschlußteil 21 im wesentlichen in
Y-Richtung.
Insgesamt kann man sagen, daß, wie in Fig. 7 gezeigt, die
Kontaktfeder 2 durch zwei Federschenkel gebildet ist, und zwar
einen ersten oder Kontaktfederschenkel 70 und einen zweiten
abgewinkelten Federschenkel 71. Vorzugsweise ist der Schenkel
71 um 90° gegenüber dem Schenkel 70 abgewinkelt. Ferner
erkennt man in Fig. 2, daß der sogenannte Winkelteil 28 einen
bogenförmigen Teil 73 und einen geradlinigen Teil 74 aufweist.
Fig. 7 zeigt ferner, daß der geradlinige Teil 74 und der
ebenfalls geradlinige Längsteil 29 nicht auf einer Linie
liegen, sondern einen Winkel alpha von kleiner als 180°
bilden, beispielsweise einen Winkel alpha von 170°. In Fig. 7
sieht man darüber hinaus, daß die Kuppenform des Kontakt
elements 2 durch einen flachen Auflaufwinkel gamma gebildet
wird, der beispielsweise in der Größenordnung von 30° liegt,
so daß beim Aufgleiten der Chipkarte 3 keine Verformung der
Kontaktfeder stattfindet.
Während in Fig. 7 die Feder 2 in ihrer Gestalt gezeigt ist,
die sie einnimmt, wenn sie nicht in das Gehäuse oder den
Kontaktträger 5 eingesetzt ist, zeigen die übrigen Fig. 2-6
die in den Kontaktträger 5 eingesetzte Feder 2.
Die Kontaktfeder 2 ist symmetrisch zu einer Mittellinie
53 ausgebildet und sitzt in einer zugehörigen
Führungsnut 14.
Nachdem nunmehr die Kontaktfeder 2 im einzelnen beschrieben
wurde, sei auf die Erläuterung des vorzugsweise einteiligen
Kontaktträgers 5 zurückgekommen, in dem die Kontaktelemente 2
derart eingerastet werden können, daß sie vorgespannt sind, so
daß die Federkennlinie bei einer Kraft F größer 0 beginnt.
Zur Arretierung der Kontaktfeder in Richtung x sind erste
Gegenrastmittel in der Form von zwei Rastnasen 42 am
Kontaktträger 5 ausgebildet, und zwar im dargestellten
Ausführungsbeispiel an einem Verbindungsstück 38 des
Kontaktträgers 5. Diese ersten Gegenrastmittel 42 arbeiten mit
den ersten Rastmitteln 25 der Kontaktfeder 2 zusammen.
Zur Arretierung der Kontaktfeder 2 in der Y-Richtung sind
zweite Gegenrastmittel 42 in der Form von zwei Rastnasen 42
ebenfalls am Kontaktträger 5, speziell dem Verbindungssteg 38,
ausgebildet. Die Nasen 43 bzw. 42 bilden um 90° zueinander
versetzte Rastflächen. Die zweiten Rastmittel 22 arbeiten mit
den zweiten Gegenrastmitteln 42 zusammen.
Der Verbindungssteg 38 bzw. der Kontaktträger 5 bildet im
Bereich jeder Kontaktfeder zwei Führungsflächen 40 in der Form
schiefer Ebenen, die zwischen den ersten und zweiten
Gegenrastmitteln 43 bzw. 42 verlaufen. Zwischen den beiden
(vgl. Fig. 3) Führungsflächen 40 ist ein Nutabschnitt 39
gebildet.
Die ersten und zweiten Stegabschnitte 25 und 22 besitzen im
wesentlichen die gleiche Gestalt und jeweils eine Breite (vgl.
Fig. 4) 51, die in etwa der Breite der Verbreiterung 16
entspricht, natürlich aber etwas kleiner ist, damit die
Kontaktfedern eingesetzt werden können. Die Breite 50 (vgl.
Fig. 4) der Kontaktelemente 2 entspricht im wesentlichen, ist
aber natürlich etwas kleiner als die Breite des schmäleren
Teils 15 der Führungsnut 14. Dadurch ergibt sich eine gute
Führung der Kontaktelemente 2.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Montage der Kontaktelemente 2
gemäß der sogenannten "Kamm-Montagetechnik", d.h. es wird ein
Kamm aus Kontaktelementen 2 verwendet, die durch einen
Verbindungsstreifen noch von der Stanzherstellung her in
Verbindung stehen. Dieser gesamte Kamm wird auf den Kontakt
träger 5 derart aufgelegt, daß zunächst die zweiten Rastmittel
22 mit den zweiten Gegenrastmitteln 42 in Eingriff gebracht
werden, worauf dann die Kontaktfedern 2 über die schiefene
Ebene 40 gleitend gedrückt werden, bis die ersten Rastmittel
hinter den ersten Gegenrastmitteln einrasten, wobei gleich
zeitig die freien Enden der Federn, d.h. die Anschlagteile 33,
unter Vorspannung (alpha=180°) unter Anschlagmittel in der
Form eines Winkelstegs 36 eingeschoben werden, so daß die
Stege 26, 27 des ersten Stegabschnitts 25 auf der seitlichen
Verbreiterung der Führungsnut (Nutabschnitt 39), d.h. den
Rastnasen 42 kraftschlüssig anstehen.
Anhand der Fig. 8 bis 11 sei nunmehr ein zweites
Ausführungsbeispiel eines Kontaktsatzes 100 sowie einer
Kontaktfeder 200 beschrieben. Man erkennt, daß wiederum ein
Kontaktträger oder -gehäuse ähnlich dem Gehäuse 5 vorgesehen
ist, welches allerdings in den Fig. 8-11 mit dem Bezugszeichen 500
bezeichnet wurde. Die obere Wand ist in Fig. 9 mit dem
gleichen Bezugszeichen, nämlich 6, wie beim ersten
Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel sind im Kontaktträger
500 Führungsnuten, die auch als Kontaktkammern 140 (im ersten
Ausführungsbeispiel mit 14 bezeichnet) bezeichnet sind,
vorgesehen, in denen die Kontaktelemente 200 verlaufen. Die
Verbreiterung der Führungsnut oder Kontaktkammer 140 ist mit
160 bezeichnet (vgl. Fig. 9).
Ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist ein Winkelsteg
36 zur Bildung von Anschlagmitteln für das freie Ende oder den
Anschlagteil 33 des Kontaktelements 200 vorgesehen.
Ferner ist ein Verbindungssteg 380, ähnlich wie der
Verbindungssteg 38, vorhanden, der hier aber nur ein
Gegenrastmittel in der Form von zwei Rastnasen 430 bildet.
Ähnlich wie anhand der Fig. 6 beschrieben, ist hier eine der
Führungsflächen 40 entsprechende Führungsfläche 400 vorhanden.
Nach oben und (in Fig. 8) nach links versetzt gegenüber dem
oberen Ende des Verbindungsstegs 38 befindet sich ein Steg
oder Anschlag 80, an dessen Unterseite die Kontaktfeder
anliegt.
Die Kontaktfeder 200 ist hier anders als die der Fig. 7
ausgebildet. Zwar sind die ersten Kontaktschenkel 70 der
Federn 2 und 200 identisch ausgebildet, aber der zweite
Schenkel 710 der Feder 200 besteht hier einfach aus einem
geraden Teil 48, besitzt also kein dem Winkelteil 28
entsprechendes Teil. Der geradlinige Teil 48 dient wiederum
als Anschlußteil. Vorzugsweise wird ein stumpfer Winkel Alpha
in der Größenordnung von 170° zwischen dem geradlinigen Teil
48 und dem Längsteil 29 des ersten Schenkels 70 gebildet. Die
Kontaktfeder 200 besitzt lediglich erste Rastmittel in der
Form eines ersten Stegabschnitts 25, wobei der Stegabschnitt
25 wiederum Stege 26 und 27 wie bei der Kontaktfeder 2 bildet.
Der Stegabschnitt 25 liegt vorzugsweise noch im Längsteil 29,
so daß die Abwinklung um den Winkel Alpha erst links (in Fig.
11) anschließend an den Steg 25 erfolgt.
Es ist auch denkbar, eine Kontaktfeder 200 mit einem Winkel
Alpha=180° zu verwenden, wobei dann die Anordnung der Stege
80 und 36 sowie die obere Auflagefläche des Stegs 380 derart
gewählt sind, daß die Feder 200 nach dem Einbauen vorgespannt
ist.
Die Erfindung sieht zur Bildung eines Kontaktsatzes in einfacher Weise einrastbare
Kontaktfedern vor.
Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt, daß das Prinzip der
vorgespannten Feder auch bei einer geraden Feder funktioniert.
Hier übernehmen den Anschlag in beiden Längsrichtungen die
Rastmittel 25. An die Stelle der Nase 42, die ein Gegenlager
zur Erzeugung der Vorspannung darstellt, tritt der Steg 80 im
Kontaktträger 500.
Claims (24)
1. Kontaktsatz zum Kontaktieren einer Chipkarte, wobei dieser
Kontaktsatz einen einteiligen Kontaktträger (5) und
mindestens eine, vorzugsweise mehrere, im Kontaktträger
angeordnete Kontaktfedern (2), jeweils mit einem Anschlußteil
(21, 210), aufweist, die in Nuten (Kammern) (14) des
Kontaktträgers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Nuten (Kammern) (14) in der oberen Wand des
Kontaktträgers zur Aufnahme der Kontaktfedern erstrecken,
daß die Kontaktfedern (2) erste Rastmittel aufweisen, daß
die Kontaktfedern in den Kontaktträger an von diesem
gebildeten Gegenrastmitteln derart einrastbar sind, daß die
Kontaktfedern zwischen zwei Punkten eingespannt sind, und
daß die Kontaktfedern im eingerasteten, d. h. im
Kontaktträger eingebauten Zustand vorgespannt sind.
2. Kontaktsatz zum Kontaktieren einer Chipkarte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Rastmittel in
der Form zweier Stege ausgebildet sind.
3. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Kontaktträger (5)
Anschlagmittel (36) für das freie Ende (Anschlagteil 33) des
Kontaktfederschenkels (70) vorgesehen sind.
4. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenrastmittel
durch Nasen (43, 42) im Kontaktträger (5) gebildet sind.
5. Kontaktsatz nach
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen an einem
Verbindungssteg (38) des Kontaktträgers (5) ausgebildet sind.
6. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zu den
ersten Gegenrastmitteln (43) am Kontaktträger (5) Führungs
mittel (40; 400) gebildet sind, welche beim Montieren der
Kontaktfeder ein Darübergleiten der ersten Rastmittel (25)
ermöglichen, bis diese hinter den ersten Gegenrastmitteln
einrasten.
7. Kontaktsatz nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel als
in der Form einer schiefen Ebene (40; 400) ausgebildete Führungsflächen
gebildet sind.
8. Kontaktsatz nach einem der
Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen am
Verbindungssteg (38) ausgebildet sind.
9. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (14) einen
schmalen Teil (15) und daran anschließend einen breiten Teil
(16) aufweist.
10. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steg oder Anschlag
(80) derart vorgesehen ist, daß ein geradliniger Teil (48) der
Kontaktfeder (200) sicher gehalten ist, um mit seinem freien
Ende oder Anschlagteil (33) vorgespannt an den Anschlagmitteln
(36) anzuliegen.
11. Kontaktsatz nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (200)
an der Unterseite des Stegs (80) anliegt, auf dem
Verbindungssteg (38) aufliegt und an diesem durch einen ersten
Stegabschnitt (25) der Kontaktfeder gehalten ist.
12. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Kontakt
feder (200) bei in einer Ebene liegenden Befestigungspunkten dadurch vorgesehen wird, daß ein stumpfer Winkel Alpha
zwischen den ersten und zweiten Schenkeln (70, 71) vorgesehen
ist.
13. Kontaktsatz nach
Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der
Kontaktfeder (200) dadurch vorgesehen wird, daß in entsprechender
Weise ein Winkelsteg (36) höhenmäßig versetzt gegenüber der
Halterung der Kontaktfeder (200) durch Steg (38) und Steg (80)
angeordnet ist.
14. Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinklung zwischen
dem ersten und zweiten Schenkel (70, 71) der Kontaktfeder ungefähr 90° beträgt.
15. Kontaktsatz nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des zweiten Schenkels (71)
ein weiteres, zweites Rastmittel (22) vorgesehen ist.
16. Kontaktsatz nach
Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten
Rastmittel (25, 22) identisch ausgebildet sind.
17. Kontaktfeder für einen Kontaktsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel in der
Form von Stegabschnitten ausgebildet sind.
18. Kontaktfeder nach
Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stegabschnitt
(25, 22) zwei symmetrisch zur Mittellinie angeordnete Stege
aufweist.
19. Kontaktfeder nach
Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stegabschnitte
vorgesehen sind, und zwar ein erster Stegabschnitt (25) und
ein zweiter Stegabschnitt (22), wobei der eine Stegabschnitt
(25) im zweiten Federschenkel (11) ausgebildet ist.
20. Kontaktfeder nach einem oder mehreren der
Ansprüche 17-19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontaktkuppe mit einem
flachen Auflaufwinkel Gamma vorgesehen ist.
21. Kontaktfeder nach
Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zum zweiten
Stegabschnitt (22) ein Anschlußteil (21), z. B. ein
Lötanschluß, vorgesehen ist.
22. Kontaktfeder nach einem oder mehreren der
Ansprüche 17-21, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (50) der
Kontaktfeder in etwa dreimal die Dicke (52) der Kontaktfeder
beträgt.
23. Kontaktfeder nach einem oder mehreren der
Ansprüche 17-22, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite im Bereich
der Stegabschnitte das Doppelte der Breite (50) der
Kontaktfeder außerhalb der Stegabschnitte ist.
24. Kontaktsatz zum Kontaktieren einer Chipkarte nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern gemäß der Kamm-
Montagetechnik in den Kontaktträger eingesetzt sind.
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