DE3833055C2 - Zumischvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zumischvorrichtung zum dosierten
Zugeben eines Zusatzmittels wie Schaummittel in das
von einer Feuerlöschpumpe geförderte Löschmittel, insbesonde
re Löschwasser, mit einer Meß- und Steuereinrichtung, die
über ein vom geförderten Löschmittel durchströmtes Gehäuse
verfügt, in dem im Strömungsweg des Löschmittels eine Schwenk
klappe angeordnet ist, deren jeweilige Schwenkstellung vom
jeweiligen Löschmitteldurchsatz abhängt, wobei sich jeweils
eine mehr oder weniger große Durchströmöffnung für das Lösch
mittel einstellt, und mit einer mit der Meß- und Steuer
einrichtung in Wirkverbindung stehenden, die Zugabe des
Zusatzmittels in Abhängigkeit von der jeweiligen Schwenk
stellung der Schwenkklappe dosierenden Dosiereinrichtung.
Um bei der Brandbekämpfung die Löschwirkung des zur
Verfügung stehenden Löschwassers zu verbessern, wird selbigem
häufig ein Schaummittel zugemischt. Die Zumischung erfolgt
mit Hilfe einer sogenannten Zumischvorrichtung, die eine
Dosierung der Menge des zuzugebenden Schaummittels in Ab
hängigkeit von der Menge des z. B. von einer Feuerlöschpumpe
geförderten Löschwassers ermöglicht. Zu diesem Zwecke verfügt
eine aus der AT-PS 304 272 bekannte Zumischvorrichtung über eine Meß- und Steuereinrichtung,
die eine im Strömungsweg des geförderten Löschwassers angeord
nete, schwenkbar gelagerte Schwenkklappe enthält. Sie nimmt
in Abhängigkeit vom momentanen Löschwasserdurchfluß eine
bestimmte Schwenkstellung ein, wobei sich jeweils eine mehr
oder weniger große Durchflußöffnung im Gehäuse einstellt,
deren Querschnitt von Null bis zu einem Maximum variieren
kann. Die Schwenkstellung der Schwenkklappe läßt sich ab
greifen und zur Ansteuerung einer Dosiereinrichtung verwenden,
die in Abhängigkeit von der Schwenkstellung bzw. dem je
weiligen Schwenkwinkel den Schäummittelzusatz reguliert.
Nachteilig ist bei dieser Zumischvorrich
tung, daß sich die jeweilige Durchflußmenge über die Schwenk
klappe nur ungenau bestimmen läßt, da zwischen der Schwenk
klappe und dem sie umgebenden Gehäuse ein relativ großer
Bewegungsspalt vorhanden ist, durch den unabhängig von der
Schwenkstellung Löschmittel ungehindert hindurchtreten kann.
Dies wirkt sich vor allem bei geringem Löschwasserdurchsatz,
wie er bei Verwendung von Handstrahlrohren die Regel ist,
besonders negativ aus, da hier der Meßfehler sehr groß ist.
Bei derartigen Einsatzbedingungen lassen sich bisher bekannte
Zumischvorrichtungen der oben genannten Art deshalb praktisch
nicht einsetzen.
Der Erfindung liegt daher das Ziel zugrunde, eine Zumisch
vorrichtung gemäß der eingangs genannten Art zu schaffen,
die unabhängig von der Menge des geförderten Löschmittels
bzw. dem Löschmitteldurchsatz eine genau dosierte Zumischung
eines Zusatzmittels, insbesondere eines Schaummittels, ge
stattet, so daß sie vor allem auch bei geringer Löschmittel-Durchflußmenge
zuverlässig wirksam einsetzbar ist.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß zwischen der Schwenk
klappe und dem sie enthaltenden Gehäuse eine Abdichtmembran
angeordnet ist, die den Bereich zwischen der Schwenkklappe
und dem Gehäuse mit Ausnahme im abdichtungslosen Bereich der Durchströmöffnung
zumindest zum größten Teil löschmitteldicht abdichtet. Auf
diese Weise ist zwischen der Schwenkklappe und dem sie ent
haltenden Gehäuse der Meß- und Steuereinrichtung eine Abdicht
membran angeordnet, die die Bereiche der für die Schwenk
bewegung der Schwenkklappe notwendigen Bewegungsspalte bzw.
-zwischenräume abdichtet. Lediglich derjenige Bereich ver
bleibt dadurch abdichtungslos, in dem sich bei einen Strömungs
weg für das Löschmittel nicht vollständig verschließender
Schwenkklappe eine Durchströmöffnung einstellt. Der dichtungs
lose Bereich ist folglich auf die Zone beschränkt, die sowie
so keine Dichtung benötigt, da sie den Meßbereich darstellt,
der vom geförderten Löschmittel durchströmt wird. Die Folge
ist, daß unregulierte, die Schwenkklappe unregistriert passie
rende Spaltströmungen eliminiert sind und die gesamte Durch
flußmenge durch die Meß- und Steuereinrichtung erfaßt wird.
Somit gibt die abgreifbare Schwenkstellung der Schwenkklappe
ein präzises Maß vor, anhand dessen die exakt dosierte Zugabe
eines Zusatzmittels zum Löschmittel erfolgen kann. Auch
Einsätze mit geringem Löschmitteldurchsatz, wie sie bei
der Verwendung von Handstrahlrohren gang und gäbe sind,
lassen sich nunmehr unter Verwendung der Zumischvorrichtung
durchführen. Bei alledem ist der Aufwand zur Erzielung der
augenfälligen Vorteile sehr gering.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen aufgeführt.
Die Weiterbildung nach Anspruch 3 hat den Vorteil, daß der ab
dichtungslose Bereich hinsichtlich seiner Abmessungen sehr
gering gehalten werden kann, was die Genauigkeit der Durchfluß
messung weiter erhöht.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 hat den Vorteil, daß
die konstruktiven Maßnahmen zur Erzielung einer guten Dicht
wirkung nur wenig Aufwand erfordern. Vor allem bei in Rand
nähe gelagerter Schwenkklappe hat diese Ausführungsform
außerdem den Vorteil, daß unabhängig von der jeweiligen
Schwenkstellung zuverlässig gleichbleibende Schwenkfreiheit
für die Schwenkklappe zur Verfügung steht. Das Bewegungs
spiel bleibt ohne Beeinträchtigung der Dichtfunktion im
wesentlichen dauernd konstant.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 5 ist besonders kostengünstig
herstellbar. Zur Abdichtung des der Schwenkachse zugeord
neten Schwenkklappenrandbereichs kann an der Schwenkklappe oder
am Gehäuse z. B. eine feststehende Dichtung angebracht werden,
die am jeweils anderen Bauteil während der Schwenkklappen
bewegung mit Gleitspiel ablaufen kann. Eine wesentlich bessere
Dichtwirkung wird allerdings mit der Weiterbildung gemäß
Anspruch 6 erzielt, bei der auch im Bereich des schwenkachsen
seitigen Schwenkklappenrandbereichs eine Abdichtung mit einer
an beiden Bauteilen fest angeordneten und daher besonders
zuverlässigen Abdichtmembran erfolgt.
Die Weiterbildungen gemäß den Ansprüchen 8 und 9 zeichnen
sich durch hohe Verschleißfestigkeit und hohe Lebensdauer
bei optimaler Abdichtqualität aus.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich
nung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine der Erläuterung der Verwendungsweise der
erfindungsgemäßen Zumischvorrichtung dienende
Prinzipskizze,
Fig. 2 eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Zumisch
vorrichtung in perspektivischer Darstellung, wobei
das Gehäuse der Meß- und Steuereinrichtung teilweise
aufgebrochen ist und die Dosiereinrichtung der
Übersichtlichkeit halber weggelassen wurde,
Fig. 3 die Zumischvorrichtung gemäß Fig. 2 in Vorder
ansicht gemäß Pfeil III, wobei das Gehäuse zur
Sichtbarmachung der Schwenkklappe aufgebrochen
ist,
Fig. 4 die Zumischvorrichtung der Fig. 2 und 3 in Seiten
ansicht und im Schnitt gemäß Schnittlinie IV-IV
aus Fig. 3 und
Fig. 5 eine bevorzugte Ausführungsform einer einstückigen
Abdichtmembran im aus dem Gehäuse der Meß- und
Steuereinrichtung ausgebauten, an eine Schwenk
klappe montierten Zustand.
Alle Figuren enthalten schematisierte Darstellungen.
Bevor der Aufbau der erfindungsgemäßen Zumischvorrichtung
detailliert beschrieben wird, sei grundsätzlich eine bevor
zugte Verwendungsform und Wirkungsweise anhand der Fig.
1 beschrieben. Darin ist eine insbesondere als Kreiselpumpe
ausgestaltete Feuerlöschpumpe 1 angedeutet, die saugseitig
über ein Saugrohr 2 verfügt, das zu einem nicht näher darge
stellten Löschmittelspeicher 3 führt, z. B. einem Löschwasser
tank oder einem Löschwasserteich. Die erfindungsgemäße Zu
mischvorrichtung 4 ist der Druckseite der Feuerlöschpumpe
1 zugeordnet und enthält eine in die Druckleitung 5 einge
schaltete Meß- und Steuereinrichtung 6. Selbige steht in
Wirkverbindung mit einer Dosiereinrichtung 7 der Zumisch
vorrichtung 4. Die Dosiereinrichtung 7 enthält beim Ausfüh
rungsbeispiel eine Dosierleitung 8, die mit einem gestrichelt
angedeuteten Zusatzmitteltank 9 verbunden ist. Darin befindet
sich ein dem geförderten Löschmittel zuzumischendes Zusatz
mittel, z. B. ein Schaummittel, das nach dem Zusatz zu Wasser
zur Schaumbildung beiträgt. Andererseits führt die Dosier
leitung 8 in eine Saugeinrichtung 10, die Teil einer Wasser
strahlpumpe 14 ist, die noch über zwei im inneren der Saug
einrichtung 10 voneinander getrennte, mit der Druckleitung
5 und dem Saugrohr 2 verbundene Pumprohre 15, 15′ verfügt.
Im Betrieb der Feuerlöschpumpe 1 erzeugt die Wasserstrahl
pumpe 14 im Innern der Saugeinrichtung 10 einen Unterdruck,
demzufolge aus dem Zusatzmitteltank 9 Zusatzmittel angesaugt
und über das mit dem Saugrohr 2 verbundene Pumprohr 15′
in den Löschmittelstrom gelangt. Es versteht sich, daß die
Energie zum Ansaugen des Zusatzmittels auch auf andere Art
und Weise erzeugt werden kann.
Um eine dosierte bzw. geregelte Zumischung von Zusatzmittel
zu erhalten, besitzt die Dosiereinrichtung 7 beim Ausführungs
beispiel ein Gehäuse 16, in dem eine Drosselklappe 17 zur
Veränderung des Durchflußquerschnittes schwenkbar gelagert
ist. Die Stellung der Drosselklappe 17 bestimmt direkt die
Menge des zugesetzten Zusatzmittels und steht mit der Meß-
und Steuereinrichtung 6 in Wirkverbindung, so daß unabhängig
vom jeweils geförderten Volumenstrom an Löschmittel der
Anteil des zugemischten Zusatzmittels konstant bleibt.
Die Meß- und Steuereinrichtung 6 dient dazu, die Durchfluß
menge durch die Druckleitung 5 bzw. den an ihr anstehenden,
durch die Feuerlöschpumpe 1 erzeugten Förderdruck momentan
zu messen und in Abhängigkeit vom Meßergebnis die Dosier
einrichtung 7 bzw., beim Ausführungsbeispiel, deren Drossel
klappe 17 anzusteuern, so daß das gewünschte Mischungsverhält
nis zwischen Löschmittel und Zusatzmittel erhalten wird.
Die Meß- und Steuereinrichtung 6 weist ein in Fig. 1 teilweise
aufgebrochenes Einrichtungsgehäuse 18 auf, das in die Druck
leitung 5 zwischengeschaltet ist und vom geförderten Lösch
mittel, je nach Betriebszustand eventuell bereits mit Zusatz
mittel angereichert, durchströmt wird. Die Durchströmrichtung,
die nachfolgend allgemein als Strömungsrichtung bezeichnet
wird, ist durch die Pfeile 19 angedeutet. Im Innern des
Einrichtungsgehäuses 18 befindet sich im Strömungsweg des
Löschmittels eine gegenüber dem Gehäuse 18 verschwenkbar
gelagerte Schwenkklappe 20, deren Schwenkachse bei 21 ge
strichelt angedeutet ist. Sie wird durch das geförderte
Löschmittel flächig beaufschlagt und nimmt, je nach Lösch
mitteldurchsatz, unterschiedliche Schwenkstellungen ein.
Den dem Löschmitteldruck entgegenwirkenden Gegendruck liefert
z. B. eine Feder. In Fig. 1 ist bei 22 eine solche in Gestalt
einer Spiralfeder angedeutet, die außen am Gehäuse 18 angeord
net ist, die nach außen geführte körperliche Drehachse 23
der Schwenkklappe 20 umgibt und sich zwischen dieser und
dem Gehäuse 18 abstützt.
Bei dem in Fig. 1 angedeuteten Ausführungsbeispiel wird
die Wirkverbindung zwischen der Meß- und Steuereinrichtung
6 und der Dosiereinrichtung 7 über eine Mechanik 24 reali
siert, die den Drehwinkel der Schwenkklappe 20 von der Dreh
achse 23 abnimmt und in geeigneter Weise an die Drossel
klappe 17 weiterleitet. Die Mechanik 24 kann z. B. nach Art
eines Getriebes aufgebaut sein, Kurvensegmente und diese
abtastende Rollenhebel enthalten od. dgl. Darüber hinaus
kann die Wirkverbindung aber auch berührungslos über Funk
signale oder auf magnetischer Basis realisiert sein.
Es ist ersichtlich, daß die Stellung der Drosselklappe 17
von der Stellung der Schwenkklappe 20 abhängt, so daß die
Zumischung des Zusatzmittels in Abhängigkeit von der momen
tanen Durchflußmenge des Löschmittels durch die Druckleitung
5 erfolgen kann. Unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand
ergeben sich dadurch konstante Anteile des Zusatzmittels
im Löschmittel.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich hauptsächlich
mit der Optimierung der Meß- und Steuereinrichtung 6 der
Zumischvorrichtung 4 und soll nachfolgend im Detail anhand
der weiteren Fig. 2 bis 5 beleuchtet werden.
Das Gehäuse 18 der Meß- und Steuereinrichtung 6 kann unmittel
bar von der z. B. als Rohr ausgestalteten Druckleitung 5
gebildet sein. Beim abgebildeten Ausführungsbeispiel handelt
es sich um ein separates Bauteil, das über nicht näher darge
stellte Flanschverbindungen in die Druckleitung 5 einge
schaltet ist. In den Fig. 2 bis 4 ist das Einrichtungsgehäuse
18 der Übersichtlichkeit halber nur ausschnittsweise darge
stellt, und man erkennt die im Gehäuse angeordnete Schwenk
klappe 20. Die Drehachse 23 ist beispielsweise durch eine
Welle 25 repräsentiert, die drehfest mit der Schwenkklappe
20 verbunden ist, indem sie beispielsweise durch eine in
dieser ausgebildete Lageröffnung 26 hindurchgeführt ist.
Die Verdrehfestigkeit wird beispielsweise durch eine Keil
verbindung 29 garantiert. Die Welle 25 ist beidseits der
Schwenkklappe 20 bei 30 am Gehäuse drehbar gelagert (vgl. Fig. 1),
wobei zusätzlich Einrichtungen zu Abdichtung des Gehäuse
inneren gegenüber der Umgebung vorgesehen sein können (nicht
dargestellt).
Wenn kein Löschmittel durch die Druckleitung 5 oder das
Einrichtungsgehäuse 18 hindurchgefördert wird, befindet
sich die Schwenkklappe 20 in einer in den Fig. 2 bis 4 ange
deuteten Schließstellung, in der der mögliche Strömungsweg
für das Löschmittel verschlossen ist. In diesem Falle er
streckt sich die Schwenkklappe 20 im wesentlichen quer zur
möglichen Strömungsrichtung 19. Sobald aber die Feuerlösch
pumpe 1 fördert und Löschmittel durch die Druckleitung 5
hindurchströmt, wird die Schwenkklappe 20 aus ihrer Schließ
stellung ausgelenkt und nimmt eine andere Schwenkstellung
ein, die von der Menge des pro Zeiteinheit durch das Gehäuse
18 hindurchströmenden Löschmittels abhängt. Die jeweilige
Schwenkstellung der Schwenkklappe 20 ist also ein Indikator
für den Löschmitteldurchfluß. In Fig. 4 ist gestrichelt
bei 28 eine mögliche Schwenkstellung angedeutet, die die
Schwenkklappe 20 einnehmen kann, wenn sie aus der in durch
gezogenen Linien dargestellten Schließstellung durch das
strömende Löschmittel ausgelenkt wird. Man erkennt, daß
mit zunehmender Auslenkung aus der Schließstellung zwischen
der Schwenkklappe 20 und dem Einrichtungsgehäuse 18 eine
mehr oder weniger große Durchströmöffnung 32 freigegeben
wird, durch die das Löschmittel durchtreten kann.
Um zu gewährleisten, daß die jeweilige Schwenkklappenstellung
die tatsächlichen Strömungsverhältnisse exakt wiedergibt,
ist vorgesehen, daß zwischen der Schwenkklappe 20 und dem
Einrichtungsgehäuse 18 eine Abdichtmembran 31 angeordnet
ist, die die zum Erhalt der Schwenkfähigkeit der Schwenk
klappe 20 notwendigen Bewegungsspalte bzw. Bewegungszwischen
räume 33, 34 zwischen der Schwenkklappe 20 und dem Gehäuse
18 mit Ausnahme des der jeweils entstehenden Durchström
öffnung 32 zugeordneten Bereiches 35 so abdichtet, daß kein
Löschmittel übertreten kann. Ein Löschmittelübertritt von
Bereichen vor der Schwenkklappe 20 zu Bereichen nach der
Schwenkklappe 20 kann folglich nur im Bereich 35 durch die
je nach Schwenkstellung der Schwenkklappe 20 in ihrem Quer
schnitt variierende Durchströmöffnung 32 erfolgen.
Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
das Gehäuse 18 im Bereich der Schwenkklappe 20 und vorzugs
weise über seine gesamte Länge mit einer in Strömungsrichtung
19 gesehen quadratischen oder rechteckförmigen Innenkontur
versehen. Herstellungstechnisch vorteilhaft ist dabei, wenn
das Einrichtungsgehäuse 18 außen entsprechend konturiert
ist, so daß es insgesamt die Gestalt eines hohlen Quaders
oder Würfels einnimmt. Auch die Schwenkklappe 20 verfügt,
in Strömungsrichtung 19 und in der Schließstellung gesehen,
über eine zumindest im wesentlichen quadratische bzw. recht
eckförmige Außenkontur, so daß sie problemlos im Gehäuse
innern angeordnet werden kann. Zweckmäßigerweise ist die
Schwenkklappe 20 nach Art eines einarmigen Hebels gelagert,
das heißt, die Schwenkachse 21 bzw. die Drehwelle 25 ist
einem (37) der in Strömungsrichtung 19 gesehen sichtbaren
vier Schwenkklappen-Randbereiche bzw. Schwenkklappenrändern
zugeordnet, von wo aus der größte Teil der Schwenkklappe
20 zum entgegengesetzten Schwenkklappenrand 37′ hin flügel
artig abgeht. Die Schwenkachse 21 verläuft quer zur Strömungs
richtung 19 und parallel zur unmittelbar benachbarten ebenen
Gehäuse-Innenfläche 38 des zugeordneten Gehäusewandabschnittes
39. in der Schließstellung liegt die Schwenkklappe 20 mit
ihrem der Schwenkachse 21 entgegengesetzten Randabschnitt
37′ an einem Bewegungsanschlag 40 an, der zweckmäßigerweise
von einer Partie des zugeordneten Gehäusewandabschnittes
39′ gebildet ist.
Bei einer derartigen Ausführungsform bleiben die Bewegungs
spalte 33, 34 unabhängig von der jeweiligen Schwenkstellung
konstant, so daß eine störungsfreie Schwenkbewegung ohne
Klemmgefahr möglich ist und außerdem die Anordnung der Abdicht
membran 31 nicht behindert wird.
Diese Abdichtmembran 31 ist bei dem abgebildeten bevorzugten
Ausführungsbeispiel sowohl dem der Schwenkachse 21 zugeord
neten Schwenkklappenrand 37 als auch den sich daran anschlie
ßenden, quer zur Schwenkachse 21 im Bereich der Bewegungs
spalte 33 verlaufenden Schwenkklappenrändern 36 zugeordnet.
In Strömungsrichtung 19 betrachtet, ist die Schwenkklappe
20 folglich mit Ausnahme des Bereiches 35 der Durchström
öffnung 32 vollständig von der Abdichtmembran 31 bzw. Teilen
dieser Abdichtmembran umgeben.
Die Abdichtmembran 31 ist einerseits an der Schwenkklappe
und andererseits am Gehäuse 18 und hierbei an den die Schwenk
klappe im Bereich deren Rändern 36, 37′ umgebenden Gehäuse
bereichen fest angeordnet. Beim Ausführungsbeispiel handelt
es sich um in den Zeichnungen schematisch angedeutete Schraub
verbindungen 42. Um bei alledem die Schwenkfähigkeit der
Schwenkklappe 20 nicht zu beeinträchtigen, ist die Abdicht
membran 31 in den Bewegungszwischenräumen 33, 34 einmal
gefaltet, wobei die Membranfalten vorzugsweise zwischen
den Schwenkklappenrändern 36, 37′ und den gegenüberliegenden
Gehäuseabschnitten zu liegen kommen. Von Vorteil ist es
dabei, wenn die Faltenöffnungen 45 entgegen der Strömungs
richtung 19 weisen und die Abdichtmembran 31 schwenkklappen
seitig an entgegen der Strömungsrichtung 19 weisenden Schwenk
klappenbereichen festgelegt ist. Da der bei der Schwenk
bewegung zurückzulegende Schwenkweg mit zunehmendem Abstand
von der Schwenkachse 21 zunimmt, ist es vorteilhaft, wenn
sich die Tiefe der im Bereich der seitlichen Bewegungszwischen
räume 33 angeordneten Membranfalten 44 in Richtung zum dich
tungslosen Schwenkklappenrand 37′ entsprechend zunehmend
vergrößert. Die Membranfalten 44, 44′ stellen quasi Bewegungs
falten dar, die die Bewegungsfähigkeit der Abdichtmembran
31 gewährleisten, die im übrigen vorzugsweise aus Material
mit gummielastischen Eigenschaften besteht.
Bei dem abgebildeten Ausführungsbeispiel ist die Abdicht
membran 31 als sogenannte Rollmembran ausgebildet, die sich
während der Schwenkbewegung der Schwenkklappe 20 an den
gegenüberliegenden Gehäuse-Innenflächen abrollen kann, wobei
sich die Lage der Faltenkrümmung 47 in und entgegen der
Strömungsrichtung 19 ändert.
Bei einem nicht näher dargestellten Ausführungsbeispiel
ist im Bereich des schwenkachsenseitigen Schwenkklappenrandes
37 keine Abdichtung vorgesehen, was die Konstruktion verein
facht,die Meßgenauigkeit jedoch geringfügig verschlechtert.
Bei einem ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Abdichtmembran in diesem Bereich durch eine einfache
Dichtleiste ersetzt, die an der Schwenkklappe 20 oder am
Gehäuse befestigt ist und am jeweils entgegengesetzten Bauteil
mit Gleitspiel anliegt. Höchste Meßgenauigkeit wird aber
nur mit der gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgestalteten Abdicht
membran 31 erzielt, da hier in den Kontaktbereichen zwischen
der Membran und den Bauteilen 18, 20 keine Relativbewegungen
stattfinden.
Die Abdichtmembran 31 kann unter Umständen mehrteilig aufge
baut sein, es ist jedoch von Vorteil, eine einstückige Abdicht
membran 31 zu verwenden, was bessere Dichtheit und einfachere
Befestigungsmöglichkeit garantiert. Eine bevorzugte Membran
form läßt sich der Fig. 5 entnehmen, woraus man erkennt,
daß die Abdichtmembran 31 im aus dem Gehäuse 18 entnommenen
Zustand zweckmäßigerweise eben ist. Sie verfügt hier über
drei einstückig miteinander verbundene Membranabschnitte
48, 48′, 48′′, wobei ein zentraler Membranabschnitt 48 recht
eckförmig gestaltet und etwas länger als die quer zur Schwenk
achse 21 gemessene Länge der gestrichelt angedeuteten Schwenk
klappe 20 ist. Dieser zentrale Membranabschnitt 48 ist seit
lich von zwei flügelartig abstehenden Membranabschnitten
48′, 48′′ flankiert. Diese beiden stellen im ins Gehäuse
18 montierten Zustand die im Bereich der seitlichen Bewegungs
zwischenräume 33 angeordneten Membranpartien dar. Demgegen
über stellt der über die Schwenkklappe 20 überstehende Be
reich 49 des zentralen Membranabschnittes 48 diejenige Membran
partie dar, die dem schwenkachsenseitigen Schwenkklappenrand
37 im eingebauten Zustand zugeordnet ist. Um die Montage
zu erleichtern, befinden sich zwischen dem Bereich 49 und
den beiden seitlichen Membranabschnitten 48′,48′′ vorzugs
weise Einschnitte 50, die im montierten Zustand in etwa
in Eckenbereichen des Gehäuses zu liegen kommen, wobei die
Ränder der Einschnitte in Dichtkontakt miteinander stehen.
Die Montage der Abdichtmembran 31 an der Schwenkklappe 20
erfolgt bevorzugt dadurch, daß der die Schwenkklappe 20
überdeckende Bereich des zentralen Membranabschnittes 48
als Befestigungsabschnitt 51 verwendet wird, auf den eine
Halteplatte 52 aufgelegt und mit der Schwenkklappe 20 bei
42 verschraubt wird, so daß die Abdichtmembran 31 dazwischen
eingespannt ist. Fig. 5 zeigt außerdem in den Randbereichen
der Membranabschnitte 48, 48′, 48′′ Montageöffnungen 53,
durch die zur Befestigung am Gehäuse 18 dienende Schrauben
durchführbar sind.
Hinsichtlich der Schwenkklappe 20 sei noch darauf hingewiesen,
daß diese im Querschnitt quer zur Schwenkachse 21 vorzugs
weise etwa keilförmig gestaltet ist, wobei ihr Querschnitt
ausgehend vom Bereich der Schwenkachse 21 hin zum Bereich
35 der Durchströmöffnung 32 zunimmt. Dort kann die entgegen
der Strömungsrichtung 19 weisende Klappenkante abgeflacht
sein (bei 54), was die Bewegungsfreiheit der Schwenkklappe
20 erhöht und bewirkt, daß schon bei geringem Schwenkwinkel
α (gemessen ausgehend von der Schließstellung) eine relativ
große Durchströmöffnung 32 freigegeben wird.
Es sei noch darauf verwiesen, daß insbesondere in Fig. 3
die Bereiche der Abdichtmembran 31 vergrößert dargestellt
sind, um die Übersichtlichkeit zu erleichtern. In Wirklich
keit werden die durch die Faltenkrümmung 47 voneinander
getrennten Membranbereiche regelmäßig aneinander anliegen
können.
Claims (16)
1. Zumischvorrichtung zum dosierten Zugeben eines Zusatz
mittels wie Schaummittel in das von einer Feuerlösch
pumpe geförderte Löschmittel, insbesondere Löschwasser,
mit einer Meß- und Steuereinrichtung, die über ein vom ge
förderten Löschmittel durchströmtes Gehäuse verfügt, in
dem im Strömungsweg des Löschmittels eine Schwenkklappe
angeordnet ist, deren jeweilige Schwenkstellung vom jeweili
gen Löschmitteldurchsatz abhängt, wobei sich jeweils eine
mehr oder weniger große Durchströmöffnung für das Lösch
mittel einstellt, und mit einer mit der Meß- und Steuer
einrichtung in Wirkverbindung stehenden, die Zugabe des
Zusatzmittels in Abhängigkeit von der jeweiligen Schwenk
stellung der Schwenkklappe dosierenden Dosiereinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schwenkklappe (20)
und dem sie enthaltenden Gehäuse (18) eine Abdichtmembran
(31) angeordnet ist, die den Bereich (33, 34) zwischen der
Schwenkklappe (20) und dem Gehäuse (18) mit Ausnahme im abdichtungslosen
Bereich (35) der Durchströmöffnung (32) zumindest zum größten
Teil löschmitteldicht abdichtet.
2. Zumischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdichtmembran (31) einerseits an der Schwenk
klappe (20) und andererseits am Gehäuse (18) und hierbei
insbesondere an den die Schwenkklappe (20) umgebenden Gehäuse
bereichen fest angeordnet ist.
3. Zumischvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkklappe (20) in Art eines
einarmigen Hebels gelagert ist, wobei sich eine Schwenkachse (21)
im einen Klappenrandbereich (37) in der Nähe der Gehäuse
wand (39) befindet, während der abdichtungslose Bereich
(35) der Durchströmöffnung (32) dem entgegengesetzten Schwenk
klappen-Randbereich (37′) zugeordnet ist.
4. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (18) der Meß- und
Steuereinrichtung (6) zumindest im Bereich des vom geförder
ten Löschmittel durchströmten und die Schwenkklappe (20)
aufnehmenden Gehäuseabschnittes einen in Strömungsrichtung (19)
gesehen quadratischen oder rechteckförmigen Innenquerschnitt
aufweist, wobei die Schwenkklappe (20) in Strömungsrichtung
(19) des Löschmittels gesehen ebenfalls eine zumindest im
wesentlichen quadratische bzw. rechteckförmige Außenkontur
besitzt.
5. Zumischvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkachse (21) einem der vier Schwenkklappen
randbereiche (37) zugeordnet ist, wobei die Abdichtmembran (31)
die Bereiche (33) zwischen den sich an diesen anschließenden,
einander entgegengesetzten Schwenkklappenrändern (36) und
dem Gehäuse (18) abdichtet.
6. Zumischvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdichtmembran (31) zusätzlich den Bereich
(34) zwischen dem der Schwenkachse (21) zugeordneten Schwenk
klappenrandbereich (37) und dem Gehäuse (18) abdichtet.
7. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) in Strö
mungsrichtung (19) des Löschmittels im Gehäuse (18) der
Meß- und Steuereinrichtung (6) gesehen die Schwenkklappe
(20) mit Ausnahme des abdichtungslosen Bereiches (35) der Durchströmöffnung
(32) umgibt und die dort befindlichen Bereiche (33,
34) zwischen der Schwenkklappe (20) und dem Gehäuse (18)
abdichtet.
8. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) eine
Rollmembran ist.
9. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) minde
stens eine im Bereich zwischen der Schwenkklappe (20) und
dem Gehäuse (18) angeordnete Bewegungsfalte (44, 44′) auf
weist, wobei die Öffnung (45) der Bewegungsfalte (44, 44′) zweck
mäßigerweise entgegen der Strömungsrichtung (19) weist.
10. Zumischvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tiefe der Bewegungsfalten (44) der an
den beiden sich an den abdichtungslosen Bereich (35) der Durchströmöffnung
(32) anschließenden Schwenkklappenrändern (36) angeordneten Ab
schnitte der Abdichtmembran (31) ausgehend vom Bereich der
Schwenkachse (21) in Richtung zum Bereich der Durchström
öffnung (32) zunimmt.
11. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) eine
mehrteilige Membran ist.
12. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) eine
einteilige und insbesondere einstückige Membran ist.
13. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) aus
Material mit gummielastischen Eigenschaften besteht.
14. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) im aus
dem Gehäuse (18) ausgebauten, an der Schwenkklappe (20)
montierten Zustand eben ist und drei Dichtabschnitte oder
Membranabschnitte (48, 48′, 48′′) enthält, die flügelartig
an drei Rändern (36, 37) der Schwenkklappe (20) abstehen,
wobei sich zwischen benachbarten Membranabschnitten (48, 48′) oder
(48, 48′′) zweckmäßigerweise jeweils ein Einschnitt
(50) befindet.
15. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmembran (31) flächig
an einer sich quer zur Strömungsrichtung (19) erstreckenden
Schwenkklappenfläche befestigt ist, wobei sie zweckmäßiger
weise mit einem Befestigungsabschnitt (51) zwischen der
Schwenkklappe (20) und einer an dieser festgelegten Halte
platte (52) eingespannt ist.
16. Zumischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkklappe (20) in Richtung
der Schwenkachse (21) gesehen ausgehend vom Bereich der
Schwenkachse (21) hin zum entgegengesetzten abdichtungslosen Bereich (35)
einen zunehmenden Querschnitt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3833055A DE3833055C2 (de) | 1988-09-29 | 1988-09-29 | Zumischvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3833055A DE3833055C2 (de) | 1988-09-29 | 1988-09-29 | Zumischvorrichtung |
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|---|---|
| DE3833055A1 DE3833055A1 (de) | 1990-04-05 |
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|---|---|---|---|
| DE3833055A Expired - Fee Related DE3833055C2 (de) | 1988-09-29 | 1988-09-29 | Zumischvorrichtung |
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1988
- 1988-09-29 DE DE3833055A patent/DE3833055C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE3833055A1 (de) | 1990-04-05 |
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