DE3836772C2 - - Google Patents

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DE3836772C2
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Claus Dipl.-Ing. Toepfer
Gregor Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen De Szymik
Hans Dipl.-Ing. 7047 Jettingen De Deischl
Klaus Dipl.-Ing. 7268 Gechingen De Claar
Bernd 5600 Wuppertal De Weyerstall
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß, -Haubenschloß od. dgl. nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Aus der Praxis bekannte Kraftfahrzeug-Türschlösser, -Hauben­ schlösser od. dgl., im folgenden stets der Einfachheit halber nur als Kraftfahrzeug-Türschlösser bezeichnet, weisen an der abgewinkelten Grundplatte einen am Innenblech der Kraftfahr­ zeugtür relativ weit nach vorn gezogenen Innenschenkel auf. Dieser Innenschenkel liegt wie der dem Stirnblech zugeordnete Schenkel unmittelbar am Innenblech der Kraftfahrzeugtür an und ist dort mit Hilfe entsprechender Verankerungsschrauben verschraubt. An der Innenseite des Innenschenkels sind nahezu sämtliche Hebel der Schloßmechanik angebracht, einige Hebel sitzen allerdings auch seitlich versetzt im Freiraum zwischen der Grundplatte und der Stützplatte, in dem ansonsten in einem Kunststoffeinsatz nur die Schloßfalle und die Sperrklinke an­ geordnet sind. In den Kunststoffeinsatz im Freiraum läuft auch der Schließkloben in einen Einlaufschlitz ein. Insgesamt handelt es sich hier also um ein innenliegendes, einteiliges Kraftfahrzeug-Türschloß (vgl. beispielsweise das Seitentür­ schloß des Typs W 124 der Firma Daimler-Benz AG).
Ein innenliegendes, einteiliges Kraftfahrzeug-Türschloß der zuvor erläuterten Konstruktion ist hinsichtlich der An­ bringungsmöglichkeiten für die Hebel der Schloßmechanik beengt. Außerdem muß es auf die jeweiligen Einbauverhältnisse an der entsprechenden Seitentür ganz im Detail konstruktiv abgestellt werden. Veränderungen, die beispielsweise auch mit Sonderwünschen eines Kunden zu tun haben, beispielsweise der Einbau einer Zentralverriegelung, einer motorisch betriebenen Kindersicherung, einer speziellen Diebstahlsicherungsschaltung usw., bedürfen jeweils aufwendiger, konstruktiver Maßnahmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte innenliegende, einteilige Kraftfahrzeug-Türschloß, -Haubenschloß od. dgl. so auszugestalten und weiterzubilden, daß es, mit ausreichend Platz für die Anbringung der Hebel der Schloßmechanik, universell einsetzbar und an Sonderwünsche leicht anpaßbar ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird bei einem Kraftfahrzeug- Türschloß nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 durch die Merk­ male des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Er­ findungsgemäß ist erkannt worden, daß die an sich bekannte Sandwich-Konstruktion des Kraftfahrzeug-Türschlosses mit einer parallel zum Stirnblech-Schenkel der Grundplatte ver­ laufenden Stützplatte, die mit der Grundplatte fest ver­ bunden ist, die ideale Voraussetzung dafür bietet, ein Uni­ versalschloß zu konzipieren. Erfindungsgemäß bleibt es im Bereich der Grundplatte und des Freiraums zwischen Grund­ platte und Stützplatte bei der bisherigen Konstruktion. Die Anbringung der Hebel der Schloßmechanik wird allerdings von der Grundplatte weg zur Stützplatte verlegt. Dort bietet der in den Winkelinnenraum ragende Tragschenkel der Stützplatte ausreichend Platz zur Anbringung aller er­ forderlichen Hebel der Schloßmechanik. Gleichzeitig bietet die Stützplatte mit diesem Tragschenkel auch alle An­ bringungsmöglichkeiten für Sonderwünschen entsprechende Zusatzelemente, beispielsweise Pneumatikzylinder usw. Durch Auswechseln bzw. Anbringen einer angepaßten Stütz­ platte mit entsprechenden Elementen läßt sich der Grund­ körper des Kraftfahrzeug-Türschlosses universell an alle gewünschten Voraussetzungen anpassen.
Insgesamt ist mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ein innen­ liegendes, einteiliges Kraftfahrzeug-Türschloß hinsichtlich seiner Universalität praktisch wie ein zweiteiliges Kraft­ fahrzeug-Türschloß gestaltet worden. Der in den Winkel­ innenraum abragende Tragschenkel der Stützplatte weist dabei in eine Richtung, in der in der Kraftfahrzeugtür sowieso etwas Platz ist, so daß dort die Hebel der Schloß­ mechanik und weitere Elemente ungehindert angebracht werden können.
Die Lehre der vorliegenden Erfindung läßt sich weiter aus­ gestalten, wozu auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche und die nachfolgende Beschreibung eines bevorzugten Aus­ führungsbeispiels anhand der Zeichnung verwiesen werden darf. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur im Schnitt den Winkelbereich zwischen Stirnblech und Innenblech einer Kraftfahrzeugtür mit eingesetztem Kraftfahrzeug-Türschloß.
In der Zeichnung erkennt man zunächst gestrichelt dargestellt ein Stirnblech 1, also das beispielsweise zur B-Säule der Karosserie weisende Blech, sowie ein Innenblech 2, also ein zum Innenraum hinweisendes Blech, einer Kraftfahrzeugtür. Im vom Stirnblech 1 und vom Innenblech 2 gebildeten Winkel der Kraftfahrzeugtür ist von innen her eine abge­ winkelte Grundplatte 3 des Kraftfahrzeug-Türschlosses an­ bringbar. Die Grundplatte 3 weist einen dem Stirnblech 1 zugeordneten Schenkel 4 und einen dem Innenblech 2 zuge­ ordneten Innenschenkel 5 auf, die jeweils mit dem ent­ sprechenden Blech der Kraftfahrzeugtür verbunden, bei­ spielsweise verschraubt sind. Weiter zeigt das Kraftfahr­ zeug-Türschloß eine im Abstand von dem dem Stirnblech 1 zugeordneten Schenkel 4 der Grundplatte etwa parallel zu diesem angeordnete Stützplatte 6. Im Freiraum 7 zwischen dem Schenkel 4 der Grundplatte 3 und der Stützplatte 6, im dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Kunststoffeinsatz, sind die nicht dargestellte Schloßfalle, die nicht dargestellte Sperrklinke und ggf. weitere unmittelbar wirksame Schloßelemente angeordnet. Im übrigen ist vorhanden eine Schloßmechanik 8 mit der üblichen Vielzahl von Hebeln sowie, im hier dargestellten Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Lehre, ein Schließhilfsantrieb 9 für die Schloßfalle.
Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem die Grundplatte 3 einen relativ weit nach vorne reichenden Innenschenkel 5 aufwies, an dem die Hebel der Schloßmechanik 8 angebracht waren, weist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel die Grundplatte 3 nur einen relativ kurzen, gerade den Einlauf­ bereich für den gestrichelt angedeuteten Schließkloben ab­ deckenden Innenschenkel 5 auf. Am Innenschenkel 5 der Grund­ platte 3 sind auch Hebel der Schloßmechanik 8 nicht ange­ bracht. Vielmehr gilt, daß auch die Stützplatte 6 abgewinkelt mit einem in einem stumpfen, minimal etwa rechten Winkel zum Schenkel 4 der Grundplatte 3 verlaufenden Trag­ schenkel 10 ausgeführt ist und daß nahezu sämtliche Hebel der Schloßmechanik 8 an der Stützplatte 6 und dort, vorzugsweise auf beiden Seiten, auch an dem Tragschenkel 10 angebracht sind. Die Vorteile dieser Konstruktion sind im allgemeinen Teil der Beschreibung schon erläutert worden.
Um wirklich die Anbringung der Hebel der Schloßmechanik 8 am Tragschenkel 10 optimal zu ermöglichen, empfiehlt es sich, daß der Tragschenkel 10 mit einem die Anbringung von Hebeln der Schloßmechanik 8 erlaubenden Abstand von dem dem Innenblech 2 zugeordneten Innenschenkel 5 der Grundplatte 3 angeordnet ist. Im dargestellten Ausführungs­ beispiel ist, wie gesagt, ein Schließhilfsantrieb 9 vor­ gesehen. Der Schließhilfsantrieb 9 muß auf die Schloßfalle wirken, um nach Einfallen der Sperrklinke in die Vorrast der Schloßfalle die Schloßfalle motorisch in die vollständige Schließstellung zum Einrasten der Sperrklinke in die Hauptrast zu drehen. Folglich muß der Antriebshebel des Schließ­ hilfsantriebs 9 im Freiraum 7 zwischen dem Schenkel 4 der Grundplatte 3 und der Stützplatte 6 an­ geordnet sein. Nach vorliegender Lehre ist nun aber der An­ triebsmotor 11 des Schließhilfsantriebs 9 nicht dort angeordnet, sondern im Winkelinnenraum 12 der Stützplatte 6. Zur Kraftübertragung vom Antriebsmotor 11 auf den nicht dargestellten Antriebshebel ist eine Antriebswelle 13 vorgesehen. Diese erstreckt sich etwa parallel zum Tragschenkel 10 in den Winkelinnenraum 12 hinein und ist an der Stütz­ platte 6 drehbar gelagert. Der Antriebsmotor 11 greift am freien Ende der Antriebswelle 13 im Winkelinnenraum 12 an.
Eine besonders sichere Lagerung der Antriebswelle 13 zeigt die Zeichnung dadurch, daß im Winkelinnenraum 12 von der Stützplatte 6 ein Tragwinkel 14 etwa U-förmig bzw. L-förmig vorspringt und am freien Ende ein Lager 15 für die Antriebswelle 13 trägt, so daß die Antriebswelle 13 eine zweiseitige Lagerung in der Stützplatte 6 und im Lager 15 erfährt. Auf diese Weise ist der im Inneren der Kraftfahrzeugtür vorliegende Freiraum an dieser Stelle optimal ausgenutzt worden.

Claims (4)

1. Kraftfahrzeug-Türschloß, mit einer abgewinkelten, im vom Stirnblech (1) und vom Innenblech (2) einer Kraftfahrzeugtür gebildeten Winkel von innen her anbringbaren Grundplatte (3), einer im Abstand von dem dem Stirnblech (1) zugeordneten Schenkel (4) der Grundplatte (3) etwa parallel zu diesem angeordneten Stützplatte (6), einer im Freiraum (7) zwischen dem Schenkel (4) der Grundplatte (3) und der Stützplatte (6) angeordneten Schloßfalle mit Sperrklinke und einer mehrere Hebel umfassenden Schloßmechanik (8), deren Hebel seitlich an einem Tragschenkel des Schlosses angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Stützplatte (6) abgewinkelt mit einem in einem stumpfen bis rechten Winkel zum Schenkel (4) der Grundplatte (3) verlaufenden Tragschenkel (10) ausgeführt ist, und daß die Hebel der Schloßmechanik (8) an dem Tragschenkel (10) der Stützplatte (6) angebracht sind, wozu der Tragschenkel (10) in einem die Anbringung von Hebeln der Schloßmechanik (8) erlaubenden Abstand von dem dem Innenblech (2) zugeordneten Innenschenkel (5) der Grundplatte (3) angeordnet ist.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel der Schloßmechanik (8) auf beiden Seiten an dem Tragschenkel (10) der Stützplatte (6) angebracht sind.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Türschloß mit einem Schließhilfsantrieb (9) versehen ist, dessen Antriebshebel im Freiraum (7) zwischen dem Schenkel (4) der Grundplatte (3) und der Stützplatte (6) und dessen Antriebsmotor (11) im Winkelinnenraum (12) der Stützplatte (6) angeordnet sind, und daß an der Stützplatte (6) eine sich etwa parallel zum Tragschenkel (10) in den Winkelinnenraum (12) erstreckende Antriebswelle (13) des Schließhilfsantriebs (9) gelagert ist, an welcher der Antriebsmotor (11) angreift.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Winkelinnenraum (12) von der Stützplatte (6) ein U-förmiger Tragwinkel (14) L-förmig vorspringt und am freien Ende ein Lager (15) für die Antriebswelle (13) trägt, wobei die Antriebswelle (13) in der Stützplatte (6) einerseits und im Lager (15) des Tragwinkels (14) andererseits gelagert ist.
DE19883836772 1988-07-16 1988-10-28 Kraftfahrzeug-tuerschloss, -haubenschloss oder dergleichen mit einer abgewinkelten, von innen anbringbaren grundplatte Granted DE3836772A1 (de)

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