DE3836772C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß, -Haubenschloß
od. dgl. nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Aus der Praxis bekannte Kraftfahrzeug-Türschlösser, -Hauben
schlösser od. dgl., im folgenden stets der Einfachheit halber
nur als Kraftfahrzeug-Türschlösser bezeichnet, weisen an der
abgewinkelten Grundplatte einen am Innenblech der Kraftfahr
zeugtür relativ weit nach vorn gezogenen Innenschenkel auf.
Dieser Innenschenkel liegt wie der dem Stirnblech zugeordnete
Schenkel unmittelbar am Innenblech der Kraftfahrzeugtür an
und ist dort mit Hilfe entsprechender Verankerungsschrauben
verschraubt. An der Innenseite des Innenschenkels sind nahezu
sämtliche Hebel der Schloßmechanik angebracht, einige Hebel
sitzen allerdings auch seitlich versetzt im Freiraum zwischen
der Grundplatte und der Stützplatte, in dem ansonsten in einem
Kunststoffeinsatz nur die Schloßfalle und die Sperrklinke an
geordnet sind. In den Kunststoffeinsatz im Freiraum läuft
auch der Schließkloben in einen Einlaufschlitz ein. Insgesamt
handelt es sich hier also um ein innenliegendes, einteiliges
Kraftfahrzeug-Türschloß (vgl. beispielsweise das Seitentür
schloß des Typs W 124 der Firma Daimler-Benz AG).
Ein innenliegendes, einteiliges Kraftfahrzeug-Türschloß der
zuvor erläuterten Konstruktion ist hinsichtlich der An
bringungsmöglichkeiten für die Hebel der Schloßmechanik
beengt. Außerdem muß es auf die jeweiligen Einbauverhältnisse
an der entsprechenden Seitentür ganz im Detail konstruktiv
abgestellt werden. Veränderungen, die beispielsweise
auch mit Sonderwünschen eines Kunden zu tun haben,
beispielsweise der Einbau einer Zentralverriegelung, einer
motorisch betriebenen Kindersicherung, einer speziellen
Diebstahlsicherungsschaltung usw., bedürfen jeweils aufwendiger,
konstruktiver Maßnahmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte
innenliegende, einteilige Kraftfahrzeug-Türschloß, -Haubenschloß
od. dgl. so auszugestalten und weiterzubilden, daß
es, mit ausreichend Platz für die Anbringung der Hebel der
Schloßmechanik, universell einsetzbar und an Sonderwünsche
leicht anpaßbar ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird bei einem Kraftfahrzeug-
Türschloß nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 durch die Merk
male des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Er
findungsgemäß ist erkannt worden, daß die an sich bekannte
Sandwich-Konstruktion des Kraftfahrzeug-Türschlosses mit
einer parallel zum Stirnblech-Schenkel der Grundplatte ver
laufenden Stützplatte, die mit der Grundplatte fest ver
bunden ist, die ideale Voraussetzung dafür bietet, ein Uni
versalschloß zu konzipieren. Erfindungsgemäß bleibt es im
Bereich der Grundplatte und des Freiraums zwischen Grund
platte und Stützplatte bei der bisherigen Konstruktion.
Die Anbringung der Hebel der Schloßmechanik wird allerdings
von der Grundplatte weg zur Stützplatte verlegt. Dort
bietet der in den Winkelinnenraum ragende Tragschenkel
der Stützplatte ausreichend Platz zur Anbringung aller er
forderlichen Hebel der Schloßmechanik. Gleichzeitig bietet
die Stützplatte mit diesem Tragschenkel auch alle An
bringungsmöglichkeiten für Sonderwünschen entsprechende
Zusatzelemente, beispielsweise Pneumatikzylinder usw.
Durch Auswechseln bzw. Anbringen einer angepaßten Stütz
platte mit entsprechenden Elementen läßt sich der Grund
körper des Kraftfahrzeug-Türschlosses universell an alle
gewünschten Voraussetzungen anpassen.
Insgesamt ist mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ein innen
liegendes, einteiliges Kraftfahrzeug-Türschloß hinsichtlich
seiner Universalität praktisch wie ein zweiteiliges Kraft
fahrzeug-Türschloß gestaltet worden. Der in den Winkel
innenraum abragende Tragschenkel der Stützplatte weist
dabei in eine Richtung, in der in der Kraftfahrzeugtür
sowieso etwas Platz ist, so daß dort die Hebel der Schloß
mechanik und weitere Elemente ungehindert angebracht werden
können.
Die Lehre der vorliegenden Erfindung läßt sich weiter aus
gestalten, wozu auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche
und die nachfolgende Beschreibung eines bevorzugten Aus
führungsbeispiels anhand der Zeichnung verwiesen werden
darf. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur im Schnitt
den Winkelbereich zwischen Stirnblech und Innenblech einer
Kraftfahrzeugtür mit eingesetztem Kraftfahrzeug-Türschloß.
In der Zeichnung erkennt man zunächst gestrichelt dargestellt
ein Stirnblech 1, also das beispielsweise zur B-Säule der
Karosserie weisende Blech, sowie ein Innenblech 2, also
ein zum Innenraum hinweisendes Blech, einer Kraftfahrzeugtür.
Im vom Stirnblech 1 und vom Innenblech 2 gebildeten
Winkel der Kraftfahrzeugtür ist von innen her eine abge
winkelte Grundplatte 3 des Kraftfahrzeug-Türschlosses an
bringbar. Die Grundplatte 3 weist einen dem Stirnblech 1
zugeordneten Schenkel 4 und einen dem Innenblech 2 zuge
ordneten Innenschenkel 5 auf, die jeweils mit dem ent
sprechenden Blech der Kraftfahrzeugtür verbunden, bei
spielsweise verschraubt sind. Weiter zeigt das Kraftfahr
zeug-Türschloß eine im Abstand von dem dem Stirnblech 1
zugeordneten Schenkel 4 der Grundplatte etwa parallel zu
diesem angeordnete Stützplatte 6. Im Freiraum 7 zwischen
dem Schenkel 4 der Grundplatte 3 und der Stützplatte 6, im
dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Kunststoffeinsatz,
sind die nicht dargestellte Schloßfalle, die nicht dargestellte
Sperrklinke und ggf. weitere unmittelbar wirksame
Schloßelemente angeordnet. Im übrigen ist vorhanden eine
Schloßmechanik 8 mit der üblichen Vielzahl von Hebeln sowie,
im hier dargestellten Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter
Lehre, ein Schließhilfsantrieb 9 für die Schloßfalle.
Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem die Grundplatte
3 einen relativ weit nach vorne reichenden Innenschenkel 5
aufwies, an dem die Hebel der Schloßmechanik 8 angebracht
waren, weist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel die
Grundplatte 3 nur einen relativ kurzen, gerade den Einlauf
bereich für den gestrichelt angedeuteten Schließkloben ab
deckenden Innenschenkel 5 auf. Am Innenschenkel 5 der Grund
platte 3 sind auch Hebel der Schloßmechanik 8 nicht ange
bracht. Vielmehr gilt, daß auch die Stützplatte 6 abgewinkelt
mit einem in einem stumpfen, minimal etwa rechten
Winkel zum Schenkel 4 der Grundplatte 3 verlaufenden Trag
schenkel 10 ausgeführt ist und daß nahezu sämtliche Hebel der
Schloßmechanik 8 an der Stützplatte 6 und dort, vorzugsweise
auf beiden Seiten, auch an dem Tragschenkel 10 angebracht
sind. Die Vorteile dieser Konstruktion sind im allgemeinen
Teil der Beschreibung schon erläutert worden.
Um wirklich die Anbringung der Hebel der Schloßmechanik 8
am Tragschenkel 10 optimal zu ermöglichen, empfiehlt es
sich, daß der Tragschenkel 10 mit einem die Anbringung
von Hebeln der Schloßmechanik 8 erlaubenden Abstand von
dem dem Innenblech 2 zugeordneten Innenschenkel 5 der
Grundplatte 3 angeordnet ist. Im dargestellten Ausführungs
beispiel ist, wie gesagt, ein Schließhilfsantrieb 9 vor
gesehen. Der Schließhilfsantrieb 9 muß auf die Schloßfalle
wirken, um nach Einfallen der Sperrklinke in die Vorrast
der Schloßfalle die Schloßfalle motorisch in die vollständige
Schließstellung zum Einrasten der Sperrklinke in die Hauptrast
zu drehen. Folglich muß der Antriebshebel des Schließ
hilfsantriebs 9 im Freiraum 7 zwischen
dem Schenkel 4 der Grundplatte 3 und der Stützplatte 6 an
geordnet sein. Nach vorliegender Lehre ist nun aber der An
triebsmotor 11 des Schließhilfsantriebs 9 nicht dort angeordnet,
sondern im Winkelinnenraum 12 der Stützplatte 6.
Zur Kraftübertragung vom Antriebsmotor 11 auf den nicht
dargestellten Antriebshebel ist eine Antriebswelle 13 vorgesehen.
Diese erstreckt sich etwa parallel zum Tragschenkel
10 in den Winkelinnenraum 12 hinein und ist an der Stütz
platte 6 drehbar gelagert. Der Antriebsmotor 11 greift am
freien Ende der Antriebswelle 13 im Winkelinnenraum 12 an.
Eine besonders sichere Lagerung der Antriebswelle 13 zeigt
die Zeichnung dadurch, daß im Winkelinnenraum 12 von der
Stützplatte 6 ein Tragwinkel 14 etwa U-förmig bzw. L-förmig
vorspringt und am freien Ende ein Lager 15 für die Antriebswelle
13 trägt, so daß die Antriebswelle 13 eine zweiseitige
Lagerung in der Stützplatte 6 und im Lager 15 erfährt. Auf
diese Weise ist der im Inneren der Kraftfahrzeugtür vorliegende
Freiraum an dieser Stelle optimal ausgenutzt worden.
Claims (4)
1. Kraftfahrzeug-Türschloß, mit einer abgewinkelten, im vom
Stirnblech (1) und vom Innenblech (2) einer Kraftfahrzeugtür
gebildeten Winkel von innen her anbringbaren Grundplatte (3),
einer im Abstand von dem dem Stirnblech (1) zugeordneten
Schenkel (4) der Grundplatte (3) etwa parallel zu diesem angeordneten
Stützplatte (6), einer im Freiraum (7) zwischen dem
Schenkel (4) der Grundplatte (3) und der Stützplatte (6) angeordneten
Schloßfalle mit Sperrklinke und einer mehrere Hebel
umfassenden Schloßmechanik (8), deren Hebel seitlich an einem
Tragschenkel des Schlosses angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Stützplatte (6) abgewinkelt mit einem in einem
stumpfen bis rechten Winkel zum Schenkel (4) der Grundplatte
(3) verlaufenden Tragschenkel (10) ausgeführt ist, und daß die
Hebel der Schloßmechanik (8) an dem Tragschenkel (10) der
Stützplatte (6) angebracht sind, wozu der Tragschenkel (10) in
einem die Anbringung von Hebeln der Schloßmechanik (8) erlaubenden
Abstand von dem dem Innenblech (2) zugeordneten
Innenschenkel (5) der Grundplatte (3) angeordnet ist.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel der Schloßmechanik (8) auf beiden Seiten an dem
Tragschenkel (10) der Stützplatte (6) angebracht sind.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Türschloß mit einem Schließhilfsantrieb (9) versehen
ist, dessen Antriebshebel im Freiraum (7) zwischen dem Schenkel
(4) der Grundplatte (3) und der Stützplatte (6) und dessen
Antriebsmotor (11) im Winkelinnenraum (12) der Stützplatte (6)
angeordnet sind, und daß an der Stützplatte (6) eine sich etwa
parallel zum Tragschenkel (10) in den Winkelinnenraum (12) erstreckende
Antriebswelle (13) des Schließhilfsantriebs (9) gelagert
ist, an welcher der Antriebsmotor (11) angreift.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Winkelinnenraum (12) von der Stützplatte (6) ein U-förmiger
Tragwinkel (14) L-förmig vorspringt und am freien Ende
ein Lager (15) für die Antriebswelle (13) trägt, wobei die
Antriebswelle (13) in der Stützplatte (6) einerseits und im Lager
(15) des Tragwinkels (14) andererseits gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883836772 DE3836772A1 (de) | 1988-07-16 | 1988-10-28 | Kraftfahrzeug-tuerschloss, -haubenschloss oder dergleichen mit einer abgewinkelten, von innen anbringbaren grundplatte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809150 | 1988-07-16 | ||
| DE19883836772 DE3836772A1 (de) | 1988-07-16 | 1988-10-28 | Kraftfahrzeug-tuerschloss, -haubenschloss oder dergleichen mit einer abgewinkelten, von innen anbringbaren grundplatte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3836772A1 DE3836772A1 (de) | 1990-01-18 |
| DE3836772C2 true DE3836772C2 (de) | 1990-11-29 |
Family
ID=25873711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883836772 Granted DE3836772A1 (de) | 1988-07-16 | 1988-10-28 | Kraftfahrzeug-tuerschloss, -haubenschloss oder dergleichen mit einer abgewinkelten, von innen anbringbaren grundplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3836772A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4108507C2 (de) * | 1991-03-15 | 2003-10-16 | Kiekert Ag | Kraftfahrzeugtürverschluß mit Zentralverriegelungsantrieb |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2721979A1 (de) * | 1977-05-14 | 1978-11-23 | Porte Soehne D La | Gabelfallenschloss fuer insbesondere traktoren |
| DE3409996C2 (de) * | 1984-03-19 | 1986-01-23 | Bomoro Bocklenberg & Motte Gmbh & Co Kg, 5600 Wuppertal | Kraftfahrzeug-Türschloß, -Haubenschloß o.dgl. mit motorischer Schließhilfe |
-
1988
- 1988-10-28 DE DE19883836772 patent/DE3836772A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4108507C2 (de) * | 1991-03-15 | 2003-10-16 | Kiekert Ag | Kraftfahrzeugtürverschluß mit Zentralverriegelungsantrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3836772A1 (de) | 1990-01-18 |
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