DE3836877C1 - Device in a water heater for preventing dripping - Google Patents
Device in a water heater for preventing drippingInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung bei einem
Warmwasserbereiter zum Vermeiden des Tropfens an seinem
zur Umgebung offenen Überlauf beim Aufheizen des
Wasserspeichers, mit einer Wasserstrahlpumpe im
Kaltwasserzulauf des Wasserspeichers, die beim Öffnen des
im Wasserweg vor dem Wasserspeicher liegenden Zapfventils
Wasser an einer Ansaugöffnung aus einer Kammer absaugt,
wobei nach dem Schließen des Zapfventils Wasser über die
Ansaugöffnung in die Kammer zurückfließt, die gegen die
Umgebung wenigstens dann abgeschlossen ist, wenn das
Wasser aus der Kammer gesaugt ist, und daß der
wasseraufnehmende Raum der Kammer gegen die Umgebung
wenigstens dann abgeschlossen ist, wenn die Kammer
wassergefüllt ist, nach Patent 37 24 068.
Hier ist die Wasserstrahlpumpe in den Kaltwasserstrang zum
Niederdruck-Warmwasserspeicher gelegt, also in einen
Strangabschnitt, der nur dann von Kaltwasser durchflossen
ist, wenn durch entsprechende Stellung an einem
Mischventil einer Armatur Warmwasser angefordert wird.
Dies liegt daran, daß immer nur so viel Warmwasser aus dem
Wasserspeicher gedrückt wird, wie gleichzeitig Kaltwasser
zufließt. Will der Benutzer Kaltwasser zapfen, so wird das
Mischventil so verstellt, daß unter Umgehung des
Warmwasserspeichers und der Wasserstrahlpumpe Kaltwasser
über das Zapfventil direkt in den Überlauf überführt wird.
In solchen Fällen, wo nur niedrig temperiertes Wasser
gezapft wird, fließt auch nur wenig Wasser durch die
Wasserstrahlpumpe, so daß in diesen Fällen nur ein
geringer Unterdruck an der Wasserstrahlpumpe erzeugt wird.
Dadurch kommt es auch nur zu einem Zurücksaugen von wenig
Wasser aus der Verrohrung der Armatur bzw. aus dem
Warmwasserbereiter. Es besteht in solchen Fällen die
Gefahr, daß es trotz dieser Einrichtung dennoch zu einem
Nachtropfen an der Armatur kommt, wenn nämlich mehr
Ausdehnungswasser entsteht, als vorher abgesaugt wurde.
Solange Kaltwasser gezapft wird, führt dies zu einem
Druckanstieg innerhalb des Warmwasserbereiters und damit
auch in der Kammer. Dieser Druckanstieg kann je nach
Zapfmenge pro Zeiteinheit durchaus 1 bar betragen. Daher
muß die Kammer so ausgebildet sein, daß sie diesem Druck
standhalten kann. Dies ist fertigungstechnisch aufwendig.
Im Patent 37 24 068 ist aber auch bereits der
Vorschlag gemacht worden, die Wasserstrahlpumpe
unmittelbar an die tiefste Stelle sowohl des warmwasser-
als auch des kaltwasser-führenden Auslaufs zu legen, was
dann dazu führt, daß die gesamte Wassermenge, also
Kaltwasser, Mischwasser wie auch Heißwasser, über die
Wasserstrahlpumpe geführt wird, so daß es hier zu einem
kräftigen Unterdruck kommt, der gewährleistet, daß in
jedem Fall so viel Wasser während des Zapfens abgesaugt
wird, daß das Volumen des abgesaugten Wassers in jedem
Falle größer ist als das Volumen, das sich bei einem
nachfolgenden Nacherwärmungs-Vorgang möglicherweise
einstellen kann.
Der Nachteil dieser Anordnung besteht einmal darin, daß
die Wasserstrahlpumpe eine zusätzliche Rohrverengung
darstellt, was bei Niederdruck-Heißwasserspeichern
grundsätzlich während des Zapfens zu einer unerwünschten
Druckerhöhung innerhalb des Gerätes führt. Andererseits
besteht ein weiterer Nachteil dieser Anordnung darin, daß
die Wasserstrahlpumpe im heißwasser-führenden Bereich
liegt, so daß sie doch einer erheblichen Verkalkungsgefahr
ausgesetzt ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die obengenannten
Nachteile zu vermeiden, d. h. zu erreichen, daß einerseits
die gesamte, einer Warmwasserarmatur entnehmbare
Wassermenge über die Wasserstrahlpumpe geführt wird, und
dies mit einer Wassertemperatur, bei der Wasser kaum zum
Kalkausfall neigt. Zusätzlich soll erreicht werden, daß
die Kammer nicht druckfest ausgebildet zu sein braucht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Wasserstrahlpumpe in einem Rohrabschnitt angeordnet ist,
der zwischen dem Zapfventil und dem Mischventil liegt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 den Aufbau der Verrohrung eines Niederdruck-
Untertisch-Heißwasserspeichers schematisch,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Innere einer
Niederdruck-Mischarmatur,
Fig. 3 einen Querschnitt eines Teilbereichs des
Rohrabschnittes einer Niederdruck-Mischarmatur,
in dem die Wasserstrahlpumpe angeordnet ist, und
Fig. 4 eine Wasserstrahlpumpe als separat gefertigtes
Bauteil.
In Fig. 1 ist einer aus dem Hausversorgungsnetz kommenden
Leitung 1 ein Zapfventil 2 nachgeordnet, das über einen
Rohrabschnitt 3 mit einem Mischventil 4 in Verbindung
steht. Mit dem Mischventil 4 wird mittels einer
Kurvenscheibe eingestellt, ob das zufließende Wasser mit
seinem Gesamtvolumen der Kaltwasser-Zuflußleitung 5 eines
Niederdruck-Warmwasserspeichers 9 zugeführt wird, was
einer Temperatur-Einstellung "Heiß" gleichkäme; ob die
gesamte zufließende Wassermenge über eine Leitung 8 einem
Überlauf 7 einer Niederdruck-Mischarmatur 15 direkt zugeführt wird, was einer
Temperatur-Einstellung "Kalt" gleichkäme; oder ob durch
eine dazwischenliegende Position erreicht ist, daß eine
Teilwassermenge in den Speicher überführt wird, während
eine weitere Teilmenge direkt über die Leitung 8 in
den Überlauf 7 fließt, was einer Temperatur-Einstellung
"Mittel" gleichkäme. In die Kaltwasser-Zuflußleitung 5
eintretendes Kaltwasser verdrängt gleichzeitig Heißwasser
aus dem Niederdruck-Warmwasserspeicher 9, welches über die Warmwasser-
Rohrleitung 6 in den Überlauf 7 fließt.
Zwischen Zapfventil 2 und Mischventil 4 ist nun
eine Wasserstrahlpumpe 10 angeordnet, die
über eine Ansaugleitung 11 mit einer Kammer 12 in
Verbindung steht, welche eine Ansaugöffnung 13 aufweist,
wobei diese Ansaugöffnung 13 gegen die Umgebung
wenigstens dann abgeschlossen ist, wenn das Wasser aus der
Kammer 12 abgesaugt ist, und daß der wasseraufnehmende
Raum der Kammer 12 gegen die Umgebung wenigstens dann
abgeschlossen ist, wenn die Kammer 12 wassergefüllt ist.
Die Kammer 12 selbst kann dabei aus einem Faltenbalg,
einem Schlauch oder einem ballonartigen, elastischen
Körper bestehen. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß die
Kammer 12 so aufgebaut ist, daß sie einerseits dem durch
die Wasserstrahlpumpe 10 erzeugten Unterdruck standhält, daß
sie andererseits aber auch zumindest dem Druck des sie
füllenden Tropfwassers gewachsen ist.
In Fig. 2 ist eine solche Niederdruck-Mischarmatur 15
gezeigt. Hier ist die vom Hausinstallationsnetz kommende
Leitung 1 erkennbar, die an einem Zapfventil 2 endet,
von wo aus ein Rohrabschnitt 3 abgeht, der seinerseits in
einer Mischkammer 14 endet. Die Mischkammer 14 steht
über eine Kurvenscheibe in Verbindung mit einer Leitung 8
und einer weiteren Bohrung, die zur Kaltwasser-
Zuflußleitung 5 führt, die ihrerseits als Zuflußleitung
zum Niederdruckspeicher wirkt. Entsprechend der
Einstellung der Kurvenscheibe des Mischventils 4 kann nun
die gezapfte Wassermenge entweder insgesamt der Leitung 8
oder der zum Niederdruck-Warmwasserspeicher 9 führenden
Kaltwasser-Zuflußleitung 5 zugeführt werden, oder es kann
der Wasserstrom auf diese beiden Rohrleitungen auch in
einem Mischungsverhältnis aufgeteilt werden, so daß am
Überlauf 7 Wasser mit einer gewünschten Temperatur
ausfließt.
Innerhalb der Verbindung zwischen Zapfventil 2 und
Mischventil 4 ist - wie oben bereits ausgeführt - ein
Rohrabschnitt 3 vorgesehen, der die Wasserstrahlpumpe 10
aufnimmt. Solange der Hahnkörper des Mischventils 4 bzw.
der Dichtkörper des Zapfventils 2 noch nicht in die
Armatur eingebracht ist, ist der Rohrabschnitt 3 von
außen erreichbar, so daß eine zuvor gefertigte
Wasserstrahlpumpe in diesen Rohrabschnitt eingebracht und
dort fixiert werden kann. Eine solche separat gefertigte
Wasserstrahlpumpe ist in Fig. 4 dargestellt.
Wie die Fig. 3 erkennen läßt, kann die
Wasserstrahlpumpe 10 aber auch während der Herstellung
des Rohrabschnittes 3 mitgefertigt werden. Dazu sind zwei
Bohrer erforderlich, wobei der eine vorn die Kontur des
Einlaufquerschnittes und der andere vorn die Kontur des
Auslaufquerschnittes der Wasserstrahlpumpe 10 aufweist.
Beide Bohrer bewegen sich bei der Herstellung des
Rohrabschnittes 3 und der Wasserstrahlpumpe 10 auf
gleicher Ebene aufeinander zu, daß sie sich dort, wo die
Ansaugleitung 11 mündet, treffen, und zwar so, daß die
Ansaugleitung 11 in einem Bereich der
Wasserstrahlpumpe 10 mündet, wo sie beim Durchfluß von
Wasser Unterdruck erzeugt.
Die Ansaugleitung 11, die eine Verbindung zwischen
Wasserstrahlpumpe 10 und Kammer 12 herstellt, ist hier
ebenfalls wie die Leitungen 5, 6 als Bohrung in den
Armaturenkörper eingebracht. An die Ansaugleitung 11 ist
die Kammer 12 in in Fig. 2 nicht näher dargestellter
Weise angeschlossen. Die Kammer 12 ist vorzugsweise in
den Totraum hinter einer Spüle bzw. einem Waschbecken,
oder hinter den Niederdruck-Warmwasserspeicher 9 verlegt,
so daß sie optisch nicht in Erscheinung tritt. Eine
möglicherweise defektgegangene Kammer 12 kann dadurch
leicht gegen eine neue ausgewechselt werden.
In die Leitung 8 ist bedarfsweise ein
Rückschlagventil 16 eingesetzt. Das Rückschlagventil 16
hat die Aufgabe, daß die Kammer 12 nach einem Zapfvorgang
Wasser ausschließlich aus dem Warmwasserspeicher 9
zurücksaugt. Damit ist erreicht, daß auch größere
Wassermengen zurückgesaugt werden können, etwa dann, wenn
ein größerer Warmwasserspeicher betrieben wird, der
zwangsläufig während eines Aufheizvorganges auch mehr
Ausdehnungswasser produziert. Mit dieser Maßnahme kann
daher nicht nur Wasser aus der Armatur, sondern auch aus
dem Warmwasserspeicher unter Absenkung des Wasserspiegels
abgesaugt werden. Die Kammer 12 muß in einem solchen Fall
unter den Wasserspiegel des Warmwasserbereiters gelegt
werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wird das Zapfventil 2 geöffnet, dann fließt Kaltwasser
über den Rohrabschnitt 3 in die Mischkammer 14 des
Mischventils 4 und von hier aus entweder in die
Kaltwasser-Zuflußleitung 5 bzw. in die Leitung 8 oder
aber mit entsprechenden Teilwassermengen in die
Rohrleitungen 5, 8 gemeinsam. Wasser, das in die
Kaltwasser-Zuflußleitung 5 fließt, drückt aus dem
Niederdruck-Warmwasserspeicher 9 Warmwasser über die
Warmwasser-Rohrleitung 6 zum Überlauf 7. Der Übergang
von der Warmwasser-Rohrleitung 6 zum Überlauf 7 befindet
sich in der Armatur nach Fig. 2 hinter dem
Rohrabschnitt 3. Dabei saugt die Wasserstrahlpumpe 10
über die Ansaugleitung 11 und die Ansaugöffnung 13 aus
der Kammer 12 Wasser heraus und mischt es dem
Kaltwasserstrom entsprechend bei.
Bei einem Niederdruck-Warmwasserspeicher 9 mit einem
Wasservolumen von 5 l sollte das Volumen der Kammer 12 so
groß sein, daß ca. 3%, d. h. etwa 150 cm3 Wasser in ihr
Platz haben. Bei guter Wirkung der Wasserstrahlpumpe 10 kann
diese zu ihrem eigenen Volumenstrom noch ca. 30% Wasser
aus der Kammer 12 dazumischen, so daß in etwa ein
durchfließendes Volumen von ca. 450 cm3 notwendig ist, um
die Kammer 12 völlig zu entleeren. Dies ist knapp 1/2 l,
der praktisch bei jedem Zapfvorgang anfällt.
Selbstverständlich wirkt die Einrichtung aber genauso
einwandfrei, wenn weniger Wasser gezapft wird, weil dann
auch davon auszugehen ist, daß entsprechend weniger Wasser
dem Speicher entnommen und damit wieder weniger Wasser
nachzuheizen ist.
Wird das Zapfventil 2 geschlossen, dann ist die gesamte
Vorrichtung vom Netzdruck frei. Es fließt jetzt Wasser aus
dem Überlauf 7 und den mit ihm verbundenen Rohrleitungen
in die Kammer 12 zurück, so daß dieser nun von Wasser
befreite Raum zur Aufnahme von beim Nachheizen
entstehenden Tropfwasser zur Verfügung steht.
Ist das Mischventil 4 auf direkten Durchgang zum
Niederdruck-Warmwasserspeicher 9 geschaltet, was einer
Temperatur-Einstellung "Heiß" entspricht, saugt die
Kammer 12 nach abgeschlossenem Zapfvorgang Wasser über
die Kaltwasser-Zuflußleitung 5 aus dem Speicher 9
zurück, so daß es auch jetzt zu einem Absenken des
Wasserspiegels innerhalb der Armatur bzw. in der mit der
Armatur in Verbindung stehenden Verrohrung kommt, wenn
nicht sogar zu einem Absenken des Wasserspiegels innerhalb
des Speichers selbst. Dies wird von der Größe der
Kammer 12 bestimmt.
In solchen Fällen, wo besonders viel Ausdehnungswasser
produziert wird, z. B. bei einem größeren
Warmwasserspeicher, ist es notwendig, in die Leitung 8
ein Rückschlagventil 16 einzusetzen. Dadurch wird
erreicht, daß die Kammer 12 ausschließlich Wasser aus dem
Niederdruck-Warmwasserspeicher 9 zurücksaugt, so daß auch
ein Absenken des Wasserspiegels möglich ist. Bei dieser
Maßnahme ist darüber hinaus erforderlich, daß die
Kurvenscheibe des Mischventils 4 in der Stellung "Kalt"
in Richtung zur Kaltwasser-Zuflußleitung 5 einen
Restquerschnitt freiläßt, damit ein Zurücksaugen von
Wasser auch in den Fällen möglich ist, wenn Kaltwasser
unter sonst üblicher Umgehung des Warmwasserspeichers
gezapft wird.
In der Beschreibung und in den Ansprüchen ist stets eine
Wasserstrahlpumpe als unterdruck-erzeugendes Element
angegeben. Selbstverständlich kann hier auch eine
Venturidüse zum Einsatz kommen, die in ihrer Wirkung der
Wasserstrahlpumpe gleichzusetzen ist.
Claims (5)
1. Vorrichtung bei einem Warmwasserbereiter zum Vermeiden
des Tropfens an seinem zur Umgebung offenen Überlauf beim
Aufheizen des Wasserspeichers, mit einer Wasserstrahlpumpe
im Kaltwasserzulauf des Wasserspeichers, die beim Öffnen
des im Wasserweg vor dem Wasserspeicher liegenden
Zapfventils Wasser an einer Ansaugöffnung aus einer Kammer
absaugt, wobei nach dem Schließen des Zapfventils Wasser
über die Ansaugöffnung in die Kammer zurückfließt, die
Ansaugöffnung gegen die Umgebung wenigstens dann
abgeschlossen ist, wenn das Wasser aus der Kammer gesaugt
ist, und der wasseraufnehmende Raum der Kammer gegen die
Umgebung wenigstens dann abgeschlossen ist, wenn die
Kammer wassergefüllt ist, nach Patent 37 24 068, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (10) im
Rohrabschnitt (3) zwischen dem Zapfventil (2) und dem
Mischventil (4) einer Niederdruck-Mischarmatur (15)
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserstrahlpumpe (10) als integrierter Bestandteil der
Niederdruck-Mischarmatur (15) ausgebildet ist (Fig. 3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe als separates Bauteil ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugleitung (11) durch
den Armaturenkörper geführt ist, wobei die Kammer (12)
außerhalb der Niederdruck-Mischarmatur (15), vorzugsweise im Totraum hinter
einer Zapfstelle, d. h. einer Küchenspüle oder eines
Handwaschbeckens installiert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der von dem Mischventil (4) zum Überlauf (7)
führenden Leitung (8) ein Rückschlagventil (16) angeordnet
ist, und daß die Kurvenscheibe des Mischventils (4) so
ausgebildet ist, daß in der Stellung "Kalt" in bezug auf
die Kaltwasser-Zuflußleitung (5) ein Restquuerschnitt verbleibt, der das
Rücksaugen von Wasser aus dem Niederdruck-
Warmwasserspeicher (9) erlaubt.
Priority Applications (3)
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| DE19883836877 DE3836877C1 (en) | 1987-07-21 | 1988-10-29 | Device in a water heater for preventing dripping |
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Publications (1)
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Ref country code: DE Ref document number: 3724068 Format of ref document f/p: P |
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| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |