DE383776C - Elektrischer Wasserstandsregler fuer Dampfkessel - Google Patents

Elektrischer Wasserstandsregler fuer Dampfkessel

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DE383776C
DE383776C DES55460D DES0055460D DE383776C DE 383776 C DE383776 C DE 383776C DE S55460 D DES55460 D DE S55460D DE S0055460 D DES0055460 D DE S0055460D DE 383776 C DE383776 C DE 383776C
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water level
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water
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DES55460D
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Siemens Elektrowaerme GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/24Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with electric switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Elektrischer VYasserstandsregler für Dampfkessel. Die Erfindung betrifft einen elektrischen Wasserstandsregler für Dampfkessel. Solche Regler haben sich, auch ohne Verwendung eines Schwimmers, Eingang in das Erwerbsleben nicht verschaffen können. Wesentliche Schwierigkeiten verursachten die infolge der Dampfbildung auftretenden. Wallungen des Wasserspiegels im Kessel, infolge deren der Regeleinrichtung dauernd- einzelne Stromstöße zuflossen. Den-hieraus sich ergebenden schlagartigen Beanspruchungen sind die mechanischen Teile der Regelvorrichtung nicht gewachsen. Um diese Stromstöße zu verhindern oder ihre Wirkung zu beseitigen, wurde vorgeschlagen, die. Kontakte für den Regelstromkreis im Wasserstandsglas unterztihringen oder eine Wärmekapazität in den Regelstromkreis einzuschalten, die erst aufgeladen werden muß, ehe sie ihrerseits mit, Hilfe eines Thermoeleinentes die Regelivirx kun - auslösen kamt. Diese Vorscliläg= konnten jedoch auch nicht zum Ziele führen. Denn selbst wenn sie den erstrebten Erfolg gehabt hätten, so würde die Speisewasserregelting iinnier noch einen zweiten grundsätzlichen Fehler aller bisherigen elektrischen Speiseregler aufweisen, nämlich die absatzweise Zufuhr des Speisewassers, die daher rührt, daß nur die Endstellungen z. B. eines Regelventiles mit Hilfe des Regelstromes eingestellt werden.
  • Die Schwierigkeiten werden gemäß der F_rfindung durch eine Vorrichtung l:eseitigt, welche die Änderung der Speisewasserztifuhr so weit verlangsamt, claß etwa auftretende Wallungen des Wasserspiegels ini Kessel einzeln die Speisewasserzufulir nicht merklich ändern können. Die einzelnen Stromstöße, welche durch derartige Wallungen hervorgerufen werden, beanspruchen dann die mechanischen Regeleinrichtungen so gut wie gar nicht. Sie können ini Gegenteil unter Uniständen dazu beitragen, die Stetigkeit des Speisewasserzuflusses günstig ztt beeinflussen.
  • .auf der Zeichnung sind zwei _-@usführungs-1eispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. In _1b11. i ist mit i ein Dampfkessel, mit 2 seine Speiseleitung und mit 3 sein Speiseventil bezeichnet. Der Ventilteller ist durch eine. Spindel 4. mit einem Eisenkern 5 verbunden, der seinerseits als Kolben in einem aus unniagnetischein Material bestehenden Zylinder 6 hin und her gleiten kann. Der Zylinder ist an heilen Enden durch Deckel 7 1111d 8 geschlossen. Gegen diese stützen sich zwei Federn to und 16, die den Kolben 5 in einer bestimmten Lage halten. Um den Zylinder sind zwei Spulen i i und 12 gelegt, die von einem F_isenjoch 13 t"llsclllossen werden. Die Spule 1 i liegt unmittelbar am Netz. Sie sticht den Kolben 5 zu lieben und dadurch das Speiseventil 3 zu öffnen. Die Spule 12, die entsprechend kräftiger als i i ausgebildet ist, ist an das Netz über die Kontakte 1:I und 15 angeschlossen. Der Kontakt 14 ist stabförmig ausgebildet und taucht ständig in das Wasser ein, während der ihn umfassende Kontakt 1,3 röhrenförmig gestaltet ist, um auch bei geringer Eintauchtiefe schon einen sicheren Stroinschluß zti veranlassen. Wird zwischen den Kontakten durch den Wasserspiegel eine Verbindung hergestellt, dann schließt die Spule 12 (las Speiseventil entgegen der Wirkung (ler Spule r r.
  • Die 1>1s jetzt beschriebene Vorrichtung würde infolge der Wallungen des Kesselwassers das Ventil ständig stoßartig öffnen und schließen und so seinen Verschleiß heschleimigen. Dies wird dadurch verhütet, daß der Zylinder 6 als Puffer ausgebildet ist. Zu 'liesein Zweck ist er bis zu seinem oberen Rand mit Ö1 gefüllt. Eine Bohrung q durch den Kolben 5 gestattet dein 01 den Durchtritt von der einen Seite des Kolbens auf die andere. Durch entsprechende Bemessung des Otierscliiiittes dieser Bohrung wird die Ventilbewegung erfindungsgemäß so weit verlangsamt, daß die etwa auftretenden Wallungen des Wasserspiegels nur verschwindend kleine Ventil! ewegungen hervorrufen.
  • Der schädliche Einfluß der Wallungen ist Ia'lurch ausgeschlossen. Wie sie ini Gegenteil dazu l:eitragen können, den Speisewasserzuiluß gleichmäßiger zu machen, soll an Hand der Darstellung in Abb.2 erläutert werden. Diese zeigt die Bewegung der Wellen des Wasserspiegels, die von links nach rechts an den Kontakten 30 vorbeiwandernd gedzcht werden können. .1-.4 ist der normale Wasscrstand, dessen Aufrechterhaltung gewünscht ist. Von dieser Höhe aus möge er infolge verringerter Danipfentnahnie im Steigen begriffen sein. Bei ebener Wasseroberfläche würde dann der Stromkreis über die Kontakte 30 plötzlich geschlossen werden, (las Ventil würde langsam, aber stetig seinen Durchgangsquerschnitt verkleinern und das Speisewasser womöglich gänzlich absperren, ehe der Wasserstand wieder so weit gefallen ist, (laß der Stromkreis über die Kontakte 30 unterbrochen wird. Die Wellenbewegung der U'asseroberfläche verändert den Vorgang. Wie Abb.2 bei I zeigt, ist der Stromkreis beim Vorbeigang der Wellen geschlossen, heim Vorbeigang der Wellentäler unterbrochen. Da die entsprechenden Zeitei e u11;1 j aber gleich sind, heben sich Offnungs-und Schließbewegung des Ventiles auf; der Speisewasserzufluß bleibt unverändert. Beim allmählichen Steigen des Wasserspiegels werden die Zeiten zugunsten der Schließbewegung verschoben, wie die Darstellung II zeigt, wo die Zeit d bereits erheblich größer als die Zeit c ist. Das Ventil verkleinert also seinen Durchgangsquerschnitt, die Schließbewegung ist jedoch von kürzeren Öffliungsbewegungen unterbrochen und wird dadurch so erheblich verlangsamt, (laß sie noch nicht beendet ist, wenn der Wasserspiegel bereits wieder auf die normale Höhe gesunken ist. Den entsprechenden Vorgang bei sinkendem Wasserstand stellt Abb. 2 bei 111 dar. Die Wasserwellen bewirken also eine Verlangsamung des Ventil-5chlusses bzw. der völligen Ventilöffnung, so daß die Endstellungen des Ventiles nur ausnahmsweise erreicht werden, dieses vielmehr uni eine dem Wasserbedarf entsprechende Mittellage pendelt. Bei gleichbleibender Dampfentnahme kann sich eine Zwischenstellung des Ventiles einstellen, bei der gerade so viel Wasser gespeist wird, wie dem Verbrauch entspricht.
  • Bleibt aus irgendeinem Grunde der zur Speisewasserregelung dienende elektrische Strom aus, so wird bei der Ausführung nach Abb. i das Speiseventil durch dizt Federn io und 16 in seine Mittellage gezogen, so daß ein dauernder Speisewasserzufluß aufrechterhalten wird, eine Vorsichtsmaßregel, die bei feuerbeheizten oder mit elektrischer Widerstandsheizung ausgerüsteten Dampfkesseln angebracht ist. Bei Elektrodenkesseln dagegen liegt die Gefahr in einem zu hohen Wasserstand. Deshalb empfiehlt es sich hier, daß bei Versagen des Stromes das Speiseventil sich selbsttätig schließt. Dieser Fall liegt dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 3 zugrunde. Bei dieser Ausführung ist außerdem ein dem Bogenlampenbau entnommener Schaltmotor verwendet. Es ist mit i wieder der Dampfkessel, mit 2 seine Speiseleitung und mit 3 sein Speiseventil bezeichnet. Der Ventilteller ist mit einem Hebel 17 verbunden. Mittels einer Schnur i9, die gleichfalls an dein Hebel 17 befestigt ist, kann das Ventil entgegen dem Druck einer Feder i8 geöffnet «erden. Die Schnur ig ist auf einer Trommel 2o befestigt, die durch ein mehrfaches Zahnradvorgelege von der Rotorscheibe 21 angetrieben wird. Diese wird von zwei Wechselstrommagneten 22 und 23 umfaßt. Die Spule des Magneten 22 liegt unmittelbar am Netz und übt ständig ein Drehmoment im Sinne der auf der Zeichnung angegebenen Pfeile, also im Sinne der Ventilöffnung auf die Rotorscheibe 21 aus. Die Spule des Magneten 23 wird von einem über den Kontakt 2d. und das Kesselwasser geführten Strom durchflossen. Wenn der Kontakt 24 den Wasserspiegel nicht berührt, dreht sich der Rotor 2i im Pfeilsinne und öffnet das Speiseventil 3, wobei gleichzeitig die Feder 18 gespannt wird. Berührt hingegen der Wasserspiegel den Kontakt 2.4, dann wird der Magnet 23 erregt. Sein Drehmoment hebt das des Magneten 22 auf, so daß die Feder 18 den Rotor 21 entgegen dem Pfeilsinn in Drehung versetzen und das Ventil 3 schließen kann. Auch hier werden ebenso wie lwim ersten Ausführungsbeispiel durch die Wallungen des Wasserspiegels nur kleine Ventilbewegungen ausgelöst, so daß es nur verschwindend wenig um seine Ruhelage pendelt. Beim Versagen des Regelstromes wird das Ventil 3 durch die Feder 18 geschlossen und dadurch der Speisewasserzufluß unterbrochen.
  • Man kann natürlich die Speisewasserzufuhr auch an anderer Stelle als an dem Speiseventil regeln. Z. B. kann man das Saugventil der .Speisepumpe während eines mehr oder minder großen Teiles des Druckhubes,geöffnet halten, indem man etwa mit Hilfe des Regelstromes einen entsprechend gestalteten Steuernocken verschiebt. Auch eine Regelung der Umlaufzahl der Antriebsmaschine ist mit Hilfe der Erfindung möglich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Elektrischer Wasserstandsregler für Dampfkessel, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (Flüssigkeitsbremse, Getriebe mit hoher Übersetzung o. dgl.), welche die Änderung der Speisewasserzufuhr so weit verlangsamt, daß etwa auftretende Wallungen des Wasserspiegels im Kessel einzeln die Speisewasserzufuhr nicht merklich ändern können.
  2. 2. Wasserstandsregler nach Anspruch i für Dampfkessel mit Elektrodenheizung, dadurch gekennzeichnet, daß das Speiseventil (3) über ein Getriebe (2o, 21) mit hoher Übersetzung ins Langsame durch einen Elektromotor (22, 23) geöffnet und durch unmittelbare Einwirkung einer Feder (18) geschlossen wird.
  3. 3. Wasserstandsregler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die' Verwendung eines Bogenlampenregelwerkes zum Antrieb des Speiseventiles.
DES55460D 1921-02-02 1921-02-02 Elektrischer Wasserstandsregler fuer Dampfkessel Expired DE383776C (de)

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