DE3838331A1 - Zange zum foerdern und anheben von blechen, platten oder dergleichen - Google Patents

Zange zum foerdern und anheben von blechen, platten oder dergleichen

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/44Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces
    • B66C1/48Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces to vertical edge portions of sheets, tubes, or like thin or thin-walled articles

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zange zum Fördern und Anheben von Blechen, Platten oder dergleichen.
Es ist bekannt, für das Handhaben von Blechen, aus anderen Materialien hergestellten Platten oder anderen ähnlichen Teilen geringer Dicke Zangen zu verwenden, die mit einem bügelförmigen Körper mit Mitteln zur Befestigung an einer Handhabungs- oder Fördervorrichtung, beispielsweise einem Laufkran ausgestattet sind, wobei der Bügel einen festen Schenkel und einen schwenkbaren Schenkel in Form einer Nocke besitzt, der durch eine Rückholfeder antreibbar ist, die Bestandteil eines Mechanismus ist, in welchem ein Totpunkt übersprungen wird. Die Befestigung des Bleches im Inneren der Zange erfolgt durch Klemmung zwischen deren beiden Backen.
Es ist üblich, die Zange nach dem Einklemmen eines Bleches oder dergleichen manuell in der Schließposition zu blockieren und die Blockierung vor dem Öffnen der Zange wieder manuell zu lösen. Die Benutzung solcher Zangen ist deshalb sehr umständlich und lästig.
Es ist auch bekannt, die Schließbewegung der beweglichen Backe mit Hilfe eines transversal in der Öffnung des Bügels angeordneten Aufhalters zu steuern, der durch einen Rand des Bleches betätigt wird, wenn die Backe über dieses greift. Dieser schwenkbare Aufhalter hält normalerweise die bewegliche Backe in Öffnungsstellung, d.h. in der Position, in der die Zange gespannt ist.
Wenn die Zange mit einem Blech in Berührung gebracht wird, bewirkt das Abstützen des Blechs an dem Aufhalter, daß letz­ terer verschwenkt wird, wodurch die bewegliche Backe frei­ gegeben wird und durch Verschwenken unter der Wirkung einer Feder an dem Blech zum Anschlag kommt. Anschließend findet auf Grund der Form der Nocke, die die bewegliche Backe bildet, eine Selbstklemmung des Bleches statt, wenn auf die Zange eine Zugkraft ausgeübt wird. Diese Technik ist deshalb interessant, weil sie ein automatisches Schließen der Zange ermöglicht, wenn diese mit dem zu ergreifenden Stück in Berührung kommt.
Um eine solche Zange zu öffnen, genügt es, einen der beweg­ lichen Backe zugeordneten Hebel zu betätigen, der diese in die Öffnungstellung zurückführt, in der sie normalerweise von dem Aufhalter gehalten wird. Da das Öffnen der Zange jedoch er­ folgt, wenn das Blech an dem Aufhalter anliegt, kann dieser nicht dafür sorgen, daß die bewegliche Backe in Öffnungs­ stellung gehalten wird.
Hieraus ergibt sich, daß gleichzeitig mit dem Öffnen der Zange ein Lösen der Zange von dem Blech erfolgen müßte, damit der Aufhalter seine Funktion als Organ zur Verriegelung der beweglichen Backe in Öffnungsstellung erfüllen kann. Ein solches Vorgehen ist für den Benutzer sehr lästig und er­ fordert große Geschicklichkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese Nachteile zu beseitigen. Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben.
Wenn die Zange sich in ihrer Spannstellung befindet, genügt es, zum Ergreifen eines Bleches, den Bügel über das Blech greifen zu lassen, bis ein Rand des Bleches sich gegen den Aufhalter abstützt, der daraufhin die Verriegelungsmittel freigibt und das Verschwenken der beweglichen Backe in ihre Schließstellung ermöglicht. Um die Zange zu öffnen, wird nach dem Ablegen des Bleches, die bewegliche Backe mit Hilfe eines ihr zugeordneten Hebels in Öffnungsstellung gebracht, in der sich durch die Verriegelungsmittel auch dann blockiert bleibt, wenn das Blech sich noch gegen den Aufhalter abstützt.
Auf Grund der Trennung der Funktionen des Aufhalters einer­ seits und der Mittel zur Verriegelung der beweglichen Backe anderseits ist es somit möglich, die Zange zu öffnen, ohne sie gleichzeitig von dem zu handhabenden Blech zu lösen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben, auf die hiermit zur Verkürzung der Beschreibung ausdrücklich verwiesen wird.
Wenn der Aufhalter durch ein zu handhabendes Blechteil nach oben verschwenkt wird, stützt sich die in Anspruch 3 genannte Sperrklinke gegen den Vorsprung des Hakens und verschwenkt diesen, der daraufhin die bewegliche Backe freigibt, so daß diese in ihre Schließstellung verschwenkt wird. Beim Öffnen der beweglichen Backe, wird diese von dem Haken in Spann­ stellung gehalten. Wenn das freigegebene Blechteil keinen Druck mehr auf den Aufhalter ausübt, kippt dieser unter der Wirkung der ihr zugeordneten Feder nach unten, wobei die dem Aufhalter zugeordnete Sperrklinke versenkt wird, und mit dem Haken in Berührung kommt, ohne dessen Position zu ändern, d.h. ohne die bewegliche Backe zu entriegeln.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sei diese im folgenden an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs­ beispiels näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Aufsicht einer erfindungsgemäßen Zange in gespannter Position, wobei der obere Flansch zurückgezogen ist,
Fig. 2 bis Fig. 5 zeigen vier maßstabskleinere Ansichten der Zange von Fig. 1, in verschiedenen Betriebszuständen, nämlich beim Ergreifen eines Blechs, beim Halten des Blechs, wobei die Zange dann geschlossen ist, beim Freigeben des Bleches, sowie beim Entfernen von dem freigegebenen Blech.
Fig. 1 zeigt eine Zange 2 zum Handhaben und Halten von Blechen oder anderen flachen Teilen. Die Zange 2 besitzt einen Körper, der aus zwei parallelen Flanschen besteht, die durch Niet­ bolzen mit einander verbunden sind und von denen in der Zeich­ nung nur der untere Flansch 3 dargestellt ist.
Die Zange 2 besitzt einen bügelförmigen Teil 4. Einer der Arme dieses Bügels besteht aus einer einen Teil des Zangen­ körpers bildenden festen Backe 5. Der andere Arm besteht aus einer schwenkbaren Backe 6, die von einem Teil mit einer nockenförmigen Oberfläche 7 gebildet ist. Die Schwenkachse der Backe 6 ist mit 8 bezeichnet. Die Backe 6 steht unter der Wir­ kung einer Feder 9, durch die sie in ihre Schließstellung vor­ gespannt wird. Das Profil 7 der Backe 6 ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß sie eine Selbstklemmung eines Blechs er­ möglicht, nachdem dieses zwischen die Backen 5 und 6 einge­ führt wurde.
An der beweglichen Backe 6 sind die Enden zweier paralleler Pleuelhebel 10 angelenkt. Ihre anderen Enden sind an einem gelenkig mit einem Teil 12 in Form eines Steuerhebels ange­ lenkt, der seinerseits an dem Zangenkörper um eine Achse 13 schwenkbar montiert ist. In der Nähe des anderen Endes des Steuerhebels ist eine Kette 14 eingehakt, deren anderes Ende mit einem Haken 15 zur Befestigung an einem Laufkran oder der­ gleichen ausgestattet ist. Es ist erkennbar, daß dann, wenn beim Handhaben eines Blechteils eine Zugkraft auf die Kette 14 ausgeübt wird, die Resultierende der von dem Steuerhebel 12 und den Pleuelhebeln 10 übertragenen Kräfte die Klemmung der beweglichen Backe 6 unterstützt.
An dem Zangenkörper ist außerdem ein Haken 17 um eine Achse 16 angelenkt, der an seinem der Gelenkachse entgegengesetzten En­ de eine Nase 18 besitzt, die sich gegen einen mit dem Steuer­ hebel 12 festverbundenen Finger 17 abstützen kann, um diesen in einer Position zu halten, in der die bewegliche Backe ge­ öffnet ist. Dieser Haken 17 steht unter der Wirkung einer Feder 21, die ihn in Richtung auf seine Schließstellung vor­ spannt, in der er an einem Anschlag 20 anliegt.
Die Zange ist außerdem mit einem Teil 20 in Form eines Auf­ halters versehen, der um eine zu den Achsen der vorangehend beschriebenen Teile parallele Achse 23 schwenkbar montiert ist. Dieser Aufhalter 22 steht unter der Wirkung einer Feder 24, so daß er in die Öffnung des Bügels 4 hineinragt, wenn keine Kraft auf ihn ausgeübt wird.
Der Aufhalter 22 besitzt an seinem freien Ende eine Sperr­ klinke 25, die um eine Achse 26 schwenkbar montiert ist und die gegen die Wirkung einer Feder 27 versenkt werden kann, wenn der Aufhalter im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird.
Die Länge des Aufhalters ist so gewählt, daß im Verlauf seiner Schwenkbewegung die sein Ende bildende Sperrklinke 25 an einem an dem Haken 17 ausgebildeten Vorsprung 28 zur Anlage kommt.
Im folgenden sei die Funktion der Zange erläutert:
Vor dem Ergreifen eines Blechteils befindet sich die Zange in der in Fig. 1 dargestellten Position. Sie wird sodann über ein Blechteil 29 geführt, derart, daß die von ihrem Bügel gebil­ dete Öffnung mit dem oberen Rand des Blechteils in Eingriff kommt. Im Verlauf dieses Eingriffs kommt der Rand des Blech­ teils an dem Aufhalter zur Anlage (Fig. 2) und verschwenkt diesen nach oben. Im Verlauf dieser Schwenkbewegung schlägt die Sperrklinke 25 gegen den Vorsprung 28 an, was ein Kippen des Hakens 17 in Öffnungsrichtung zur Folge hat, wodurch der Steuerhebel 12 und anschließend die bewegliche Backe 6 frei­ gegeben werden. Die bewegliche Backe 6 wird daraufhin durch die Wirkung der Feder 9 in ihre Schließstellung verschwenkt. Die Zange befindet sich dann in der in Fig. 3 dargestellten Schließstellung, in der eine Handhabung des Blechteils möglich ist.
Nach dem Ablegen des Blechteils 29 an seinem Bestimmungsort, wird die bewegliche Backe mit Hilfe eines mit dem Steuerhebel 12 festverbundenen Hebels 30 geöffnet. Im Verlauf dieser Be­ wegung werden der Steuerhebel 12, die Pleuelhebel 10 und die bewegliche Backe 6 verschwenkt, wobei diese Teile in Öffnungs­ stellung bleiben, weil die Nase 18 des Hakens 17 sich hinter dem Finger 19 des Steuerhebels 12 abstützt. Wenn die Zange sich in Öffnungsstellung befindet, kann sie von dem Blechteil gelöst werden. Im Verlauf dieser Bewegung wird der Aufhalter, wie in Fig. 5 dargestellt, freigegeben und geht in seine An­ fangsstellung zurück, nachdem die Sperrklinke bei Ihrem Vorbei­ gang an dem Vorsprung 28 des Hakens versenkt wurde.
Die vorangehende Beschreibung zeigt, daß die erfindungsgemäße Zange, trotz einfacher Konzeption praktisch und sicher im Gebrauch ist, weil sie eine Trennung der Spann- und Auslöse­ funktion der beweglichen Backe ermöglicht.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorangehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt sondern umfaßt alle Realisierungsvarianten.
So muß die erfindungsgemäße Zange nicht notwendigerweise den Steuerhebel 12 aufweisen, der Verriegelungshaken 17 kann vielmehr auch direkt auf die bewegliche Backe 6 einwirken, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (4)

1. Zange zum Fördern und Anheben von Blechen, Platten oder dergleichen
mit einem mit Greifmitteln (14, 15) ausgestatteten Körper (2),
mit einem Teil in Form eines Bügels (4), dessen Arme einer­ seits von einer festen Backe (5) und andererseits von einer beweglichen Backe (6) in Form einer unter der Wirkung einer Feder stehenden schwenkbaren Nocke gebildet sind, wobei die bewegliche Backe durch einen Aufhalter (22), der schwenkbar an dem Zangenkörper montiert ist und ins Innere des Bügels hineinragt, aus ihrer Öffnungsstellung freigegeben werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (17) zur Verriegelung der beweglichen Backe in ihrer Öffnungsstellung vorgesehen sind, die von dem Auf­ halter (22) unabhängig und durch diesen betätigbar sind, wenn er durch Anschlag an einem Blechteil oder dergleichen in Richtung des Heraustretens aus der Öffnung des Bügels (4) verschwenkt wird.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Verriegelung der beweglichen Backe aus einem Haken (17) bestehen, der an dem Zangenkörper um eine zu den Achsen der beweglichen Backe (6) und des Aufhalters (22) parallele Achse schwenkbar montiert ist und durch Federwirkung in seiner Verriegelungsstellung gehalten ist, und der (17) direkt oder über ein mit der beweglichen Backe (6) bewegungsgekuppeltes Teil auf die bewegliche Backe (6) einwirkt,
und daß dieser Haken an seiner dem Aufhalter zugewandten Seite einen Vorsprung (28) besitzt, an welchem das freie Ende des Aufhalters (22) im Verlauf seiner Schwenkbewegung zum Anschlag kommt, und daß dieser Anschlag ein Ver­ schwenken des Hakens (17) in Richtung einer Freigabe der beweglichen Backe (6) hervorruft, wenn der Aufhalter nach oben kippt, d.h. aus der zentralen Öffnung des Bügels (4) heraustritt.
3. Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende des Aufhalters (22) eine Sperrklinke (25) montiert ist, die um eine zur Achse des Aufhalters parallele Achse (26) verschwenkbar und gegen die Wirkung einer Feder (27) versenkbar ist, wenn sie im Verlauf der Schwenkbewegung des Aufhalters nach unten, d.h. in Richtung eines Verschließens der zentralen Öffnung des Bügels (4) an dem Verriegelungshaken (17) zum Anschlag kommt.
4. Zange nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerhebel (12) vorgesehen ist, der an dem Zangen­ körper um eine zur Achse der beweglichen Backe (6) paral­ lele Achse (13) verschwenkbar ist, daß an einem Ende dieses Steuerhebels (12) wenigstens ein Pleuelhebel (10) angelenkt ist, dessen anderes Ende an der beweglichen Backe angelenkt ist, und daß das andere Ende des Steuerhebels (12) zum Einhaken einer Aufhängungskette (14) dient und mit einem Finger (19) ausgerüstet ist, der mit dem nasenförmigen End­ bereich (18) des Verriegelungshebels (17) zusammenwirkt und dadurch die Zange in ihrer Spannstellung hält.
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