DE3841213C2 - - Google Patents

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DE3841213C2
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Walter Dipl.-Ing. 6252 Diez De Weiler
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Aqseptence Group GmbH
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Passavant Werke AG and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • E02D29/14Covers for manholes or the like; Frames for covers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft einen Deckel aus Gußeisen und Beton für Schachtabdeckungen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art. Ein solcher Deckel ist aus der DE-AS 10 10 464 bekannt und auch Gegenstand der DIN 19 584. Damit der bekannte Deckel die seiner Nennlast, z.B. 400 kN, entsprechenden Verkehrsbelastungen aufnehmen kann, muß insbesondere der die Lüftungsöffnungen auf­ weisende Auflagering als ein sehr massiver Gußkranz ausge­ bildet sein. Daraus folgt, daß der Gewichtsanteil des Guß­ eisens am gesamten Deckelgewicht sehr hoch ist. Zum Beispiel gemäß DIN 19 584 beträgt der Gußeisenanteil 64 kg und der Beton­ anteil nur 29 kg.
Das Bestreben bei der Weiterentwicklung solcher Deckel geht dahin, den Gewichtsanteil des teuren Gußeisens zu­ gunsten des billigeren Betons zu verringern, ohne daß die Belastbarkeit des Deckels beeinträchtigt wird. So hat man z.B. gemäß AT-PS 2 28 722 versucht, die Radial­ rippen zwischen den Lüftungsöffnungen zu verbreitern und als hohle, betongefüllte Ausbuchtungen der betongefüllten Schale auszubilden. Eine nennenswerte Verringerung des Gußeisenanteils ist damit nicht verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Deckel der angegebenen Art so auszubilden, daß er ohne Beein­ trächtigung seiner Belastbarkeit einen geringeren Gewichtsanteil des Gußeisens am gesamten Deckelgewicht aufweist. Dabei soll der Deckel, wie bisher, eine durchgehende ringförmige Auflagefläche für den Einsatz in einem genormten Schachtabdeckungsrahmen aufweisen und die Möglichkeit für die Anbringung einer elastischen Dämpfungseinlage bieten.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben. Die Unteransprüche beziehen sich auf wei­ tere vorteilhafte Merkmale des erfindungsgemäßen Deckels und auf eine Gießform zu seiner Herstellung.
Durch die Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß die Lüftungsöffnungen im Vergleich zum gattungsgemäßen Deckel sehr weit nach außen verlagert sind, nämlich zu einem beträchtlichen Teil in dem Bereich oberhalb der ringförmigen Auflagefläche des Auflagerings. Ein er­ heblicher Teil der bisher im Auflagering vorhandenen Gußeisenmasse entfällt deshalb durch das Anbringen der Lüftungsöffnungen an dieser Stelle. Die relativ dünn­ wandige Deckelschale kann entsprechend weit radial nach außen bis nahe an den Auflagering herangerückt werden, so daß auch der bisher vorhandene, die Lüftungsöffnungen aufnehmende massive Gußeisenkranz zwischen Auflagering und Deckelschale entfallen kann. Werden die Lüftungs­ öffnungen zusätzlich als im Querschnitt trapez- bzw. ringsektorförmige Schächte ausgebildet, die lediglich durch die Radialrippen voneinander getrennt sind, so ergibt sich eine relativ grazile, leichtgewichtige Kon­ struktion mit trotzdem völlig ausreichenden Festigkeits­ werten.
Schräg zur Deckelachse verlaufende Lüftungsöffnungen können beim Gießen des Gußeisenteils des Deckels Pro­ bleme bereiten und die Verwendung von separaten Gieß­ kernen erforderlich machen. Erfindungsgemäß wird dies vermieden durch Anwendung der im Anspruch 5 angegebenen Gießform.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 und 2 einen Vertikalschnitt und eine Draufsicht eines randnahen Teilbereichs des Schacht­ deckels und des zugehörigen Deckelrahmens,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Rand­ bereichs des erfindungsgemäßen Deckels,
Fig. 4 eine vereinfachte schematische Schnittdar­ stellung durch den Randbereich einer zwei­ teiligen Gießform zur Herstellung des er­ findungsgemäßen Deckels.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist ein runder Deckel 1 in den zu­ gehörigen Rahmen 3 einer Schachtabdeckung eingelegt. Der größte Teil der Deckelfläche wird gebildet von einer re­ lativ dünnwandigen, muldenförmigen, nach oben offenen Schale 5, die mit einer Betonfüllung 7 versehen ist und an ihrer Innenseite auch mit Versteifungsrippen 9 ver­ sehen sein kann. Die Schale 5 verläuft bis zur oberen Begrenzungsfläche des Deckels mit im wesentlichen kon­ stanter Wanddicke und stetig gekrümmter Innen- und Außenfläche. Durch radiale Rippen 11 ist die Schale 5 mit einem Auflagering 13 verbunden. Die Oberkante der Ver­ steifungsrippen 11 liegt bündig mit der Oberfläche des Deckels 1, die Unterkante der Versteifungsrippen 11 ver­ läuft von der unteren Innenkante des Auflagerings 13 schräg nach unten und geht etwa tangential in die Außen­ fläche der Schale 5 über.
Der Auflagering 13 hat in seinem unteren Bereich etwa die gleiche Breite wie eine von einer Ringschulter 15 gebildete Abstützfläche des Rahmens 3, so daß der Deckel 1 hier eine untere Auflagefläche 17 aufweist, in der eine in eine Nut eingelegte Dämpfungseinlage 19 aus elastischem Material angeordnet sein kann. Die Innen­ fläche 21 des Auflagerings 13 verläuft im oberen Be­ reich schräg bzw. konkav gekrümmt nach außen, so daß der Auflagering 13 im oberen Bereich nur eine relativ ge­ ringe radiale Dicke hat, die etwa der Wanddicke der Schale 5 entsprechen kann.
Zwischen den Radialrippen 11 sind Lüftungsöffnungen 23 freigelassen, die von den Seitenflächen der Radialrippen 11, von der gleichförmig glattgekrümmten Außenfläche der Schale 5 und von der Innenfläche 21 des Auflagerings 13 begrenzt werden, die, wie beschrieben, innerhalb der radia­ len Breite der Auflagefläche 17 liegt. Die Lüftungs­ öffnungen 23 haben somit die Form von Schächten (siehe auch Fig. 3), die im Grundriß gesehen einen trapezför­ migen oder ringsektorförmigen Querschnitt haben und im Vertikalschnitt gesehen einen schräg bzw. gekrümmt von oben nach unten innen gerichteten Verlauf haben. Im oberen Bereich liegen die Lüftungsöffnungen 23 mit einem beträchtlichen Teil ihres Querschnitts oberhalb der Auflagefläche 17.
Fig. 4 zeigt zwei Gießformhälften 27, 29, zwischen denen ein Gießhohlraum 31 zum Gießen des Gußeisenanteils (Schale 5, Radialrippen 11, Auflagering 13) des Deckels gebildet ist. Die Formung der Lüftungsöffnungen 23 kann ohne Ver­ wendung von separaten Gießkernen erfolgen, wenn die Trennfuge 33 zwischen den Gießformen im Bereich der Lüftungsöffnungen wie dargestellt angeordnet ist, so daß sie von der Innenkante des Auflagerings zur oberen Außenkante der Schale verläuft.

Claims (5)

1. Deckel aus Gußeisen und Beton für Schachtabdeckungen, dessen einstückiger Gußeisenteil einen äußeren Auflagering (13) mit einer unteren Auflagefläche (17), eine kreisrunde, muldenförmige Schale (5) zur Aufnahme des Betons (7), und einen radial zwischen Auflagering (13) und Schale (5) angeordneten Kranz von Lüftungsöffnungen (23) aufweist, zwischen denen Radialrippen (11) zwischen der Außenseite der Schale (5) und der Innenseite des Auflagerings (13) verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen, im Vertikalschnitt des Deckels gesehen, die Form von schräg von unten innen nach oben außen verlaufenden Schächten haben, deren radial äußere Begrenzung innerhalb der radialen Breite der Auflagefläche (17) liegt und deren radial innere Begrenzung von der gekrümmten Außenfläche der Schale (5) gebildet wird.
2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Lüftungsöffnungen (23) im Grundriß gesehen die Form von durch die Radialrippen (11) abgeteilten, trapezförmigen Ringsektoren haben.
3. Deckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die die Lüftungsöffnungen (23) radial nach außen begrenzende Innenfläche (21) des Auflagerings (13) eine konkav nach unten-innen verlaufende Kontur hat.
4. Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Dicke des Auflagerings (13) in seinem oberen Bereich etwa gleich der Wanddicke der Schale (5) ist.
5. Gießform zum Gießen des Gußeisenteils eines Deckels nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend aus einer oberen und einer unteren Gießform, da­ durch gekennzeichnet, daß die obere und untere Gießform (27, 29) so ausgebildet sind, daß ihre Trennfuge (33) im Bereich der Lüftungsöffnungen von der oberen Außenkante der Schale (5) schräg nach unten außen zur radial inneren Begrenzungskante des Auflagerings (13) verläuft.
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