DE384150C - Rechenmaschine - Google Patents
RechenmaschineInfo
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- DE384150C DE384150C DED43247D DED0043247D DE384150C DE 384150 C DE384150 C DE 384150C DE D43247 D DED43247 D DE D43247D DE D0043247 D DED0043247 D DE D0043247D DE 384150 C DE384150 C DE 384150C
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- rotation
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Links
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Landscapes
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
- Steering Controls (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
- Rechenmaschine. Es sind Rechenmaschinen mit einem Schaltwerk vorgeschlagen, bei dem durch Zusammenwirken einer festen und einer einstellbaren Scheibe mehr oder weniger Zähne freigelegt und von umlaufenden Gliedern erfaBt werden, wobei das eine der umlaufenden Glieder leerläuft, wenn das andere arbeitet. Rechenmaschinen dieser Art erfordern für jede Schaltwerkstelle zwei Zahnräder, eins zum Empfang des Antriebes, das eigentliche
Schaltrad, und eines zur Weitergabe des An- triebes ein (las Zählwerk. Durch Anwendung der Doppelräder für jede Stelle wird die Ma- scliine verteuert und in ihren Abmessungen ve rgrößert. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine IZecheninaschine, deren Schaltwerk für jede Stelle mir ein Zahnrad erfordert, wodurch die .Mängel der vorerwähnten behoben werden. In der Zeichnung (Abb, i bis 12) sind die Glieder einer Schaltwerkstelle dargestellt, von welchen bedeuten: Abb. i einen vollständigen Satz des Schalt- werkes, _Uib.2 einen Abschnitt einer Schaltwerk- stelle in einer besonderen Arbeitslage. Abb. 3 eine Schaltwerkstelle im Schnitt und eine in Ansicht. Abb. 4. und 5 Sperrlaben des Schaltwerkes, Ahh.6 (las Einstellglied, Abb. 7 die Sperrlage für die Zehnerschal- tung, Abb.8 das Einstellglied nach Abb.6 in Draufsicht, Abb.9 Einschaltglied, Abb. io das Antriebsglied in Arbeitslage, Abb. i i das Antriebsglied finit Sperr- gliedern, Abb. 12 das Antriebsglied im Schnitt. Auf der Achse i, die in bekannter Weise in Umdrehung versetzt wird, sind in eben- falls bekannter Weise in zusammengehörenden Sätzen vereint die Schaltglieder befestigt. Sie bestehen im wesentlichen aus der 'Mit- nehmerscheibe 2, dein Zahnrad 3, dem Hin- stellseginent :I, der Scheibe 5 und den Bit- nehniern 6 und ; . Die Mitnehmerscheibe 2 ist auf der Achse i fest verkeilt, auf einem Ansatz der Nabe trägt sie frei drehbar die Scheibe 8, auf welcher der innen und außen gezahnte Ring 3 derart befestigt ist, daß er die INMitnehnierscheibe übergreift bzw. die Mitnehinerscheibe in dein hohlen Zahnrad läuft, als welches die Scheibe 8 mit dem Ring 3 zu betrachten ist. Auf einem der Scheibe 8 entgegeligesetzteliAnsatz trägt die Mitnehmerscheihe ebenfalls drehbar (las Ein- stelMsegnient 4. und die Scheibe 5. Das Ein- stellsegment d. ist mit einem gezahnten Seg- ment 9 verbunden, dessen Griff io die Deck- platte der Maschine durchragt. In die Ver- zahnung des Segmentes o fällt der Rasthebel i i, wodurch das Segment in zehn verschie- denen Lagen, entsprechend den Werten o his 9, festgehalten wird. Die neben dem Segment liegende Scheibe 5 wird in bekannter ..'eise festgehalten, sie trägt, wie (las Segment 4., Aussparungen, die derart in bekannter .reise zueinander in Beziehung stehen, daß die Aus- sparung der festen Scheibe 5 durch (las Ei11- stellsegment 4 innerhalb der Grenzen 9 bis o gültig, in welcher Lage der Hebel i 8 infolge der Lage des Einstellsegnnentes 9 sich befindet. Die Klinke i 5 und (las bezügliche Ende des Hebels 18 liegen in einer Ebene, aber in einer anderen, wie die Klinke 16 und der 1-lehel 17, die wiederuni in einer und derselben Ebene liegen. Demgemäß bleibt die Klinke 16 auf den Hebel r$ und die Klinke 15 auf den Hebel 17 wirkungslos. Die Klinke 15 und der Hebel 18 sind n,-inilicli gekröpft (Abb.4, 12). Diese Maßnahmen wurden getroffen, damit, wenn in der einen Drehrichtung gearbeitet wird, die für die andere bestimmten Sperrungen nicht in Erscheinung treten und umgekehrt. Um aber auch zu erreichen, (laß korrespondierende Hebel und Klinken, -wie 15 und 18, 16 und 17, nicht auch sperren, wenn die für sie bestimmte Drehrichtung umgekehrt wird, sind die Sperrklinken 15, 16 derart knickbar angeordnet, daß, wenn ein Sperrliebel von der anderen Seite getroffen wird,. die Klinke umknickt. Nach Abb.4 tritt die Klinke bei Rechtsdrehung unter den Hebel 18 und sperrt, nach Abb. 7 legt er sich jedoch bei Linksdrehung uin und bleibt wirkungslos.' verkleinert werden kann, leas durch das ge- zahnte Segment 9 mit fleh Griff- io ver- anlaßt \i-irrl. An der aitnehnierscheihe 2 sind die beiden Mitliehinerkliuken 6 und 7 ge- lenkig befestigt, die durch den Druck der Feder 12 sich mit dein umgekröpften Ende auf (gen Rand der festen Scheibe 5 1)nv. Segment .g legen, deren Peripherie lief Einstellung »o« einen geschlo,senen Kreis bilde11, sei (Maß (las andere Ende eines -Mitliehiners von (laclif<ir- mig;er Gestalt auf die Innenverzahnung des Rades 3 wirkungslos bleibt. Die Mitnehiner 7 der Alb. i zeigen diese wirkungslose Lage. Ist hingegen die Aussparung; der Scheibe 5 geöffnet, wie Abb. 2 und i o -zeigen, legt sich die LImkröpfung in die Aussparung und (las dachfürinige Ende in die Verzahnung, uni (las Rad 3 so lange. mitzunehmen, bis ein Mitnehiner wieder auf (gen Rand der Scheibe 5 oder Segment d. tritt.. Diesen Zustand -zeigen Abb. io, wo der Mitnehiner inmitten seiner Tätigkeit ist und Abb. 2, wo er im Begriff ist, sich auszulösen; desgleichen Abh.5 in ent- gegengesetzter Arbeitsrichtung. Durch den Sperriegel 13, der in die Außenverzahnung greift, wird (las Zahnrad 3 in seiner Ruhe- Jage gehalten. Die Außenverzahnung greift in die Räder 14. des Zählwerkes, uni (fiesem die empfangenen `N-erte abzugeben. Wenn, wie üblich. mit großer Geschwindig- keit die Räder 3 angetrieben werden, Zenügt die Bremswirkung des Sperriegels 13 nicht, die Trägheit aufzufangen. Um diese wir- kungslos zu machen, sind die Klinken 15, 16 vorgesehen, die pen(lelnd und unter der Wir- kung einer "Zugfeder stehend, mit der Mit- nehnierscheihe 2 derart verbunden sind, (Maß 1 sie nach der einen Seite umknicken I:üllnell, '' nach der anderen hingegen feststehen. Wie je ein Mutnehmer für die -lZeclits- und Links- ' drehurig vorgesehen ist, ist auch von den Sperrklinken 15, 16 je eine für eine Dreh- richtung bestimmt. Im Zusammenhang mit j den Sperrklinken arbeiten die Sperrhebel 17, i 18, von welchen 1 7 einen festgelagerten Dreh- ; Punkt, 18 hingegen einen verstellbaren hat, i er ist mit dem Einstellsegment 9 verbunden und nimmt an dessen Bewegung mit teil. i Findet eine Drehung entgegengesetzt dein Uhrzeiger nach Abb. 5 statt, so tritt in dein ` Augenblick lies Austretens des Mitnehniers 6 aus der Innenverzahnung des Zahnrades 3 die Sperrklinke 16 unter die kreisförmige Bahn I des Sperrhebels 17 und drückt dessen IEn(le 13 in die Verzahnung, um ihn in der Sperr- lage eine Weile festzuhalten, his die Trägheit zur Ruhe gekommen. Findet jedoch eine I Drehung im Sinne des Uhrzeigers statt, wie in Abb. 2 und .4 dargestellt. tritt die Sperr- klinke 1,5 unter den Sperrhebel IS und drückt dessen Ende i9 in die Verzahnung, gleich- - Die Zehnerschaltung kämmt dadurch zustande, daß sie in bekannter Weise durch Freilegung des Ausschnittes 2o vorbereitet wird. In den Ausschnitt 2o legt sich das umgebogene Ende eines 14Titnehmers 6 oder 7, je nach Drehrichtung, uin das Rad 3 um einen Zahn zu verstellen. Nach erfolgter Verstellung wird ebenfalls Trägheitswirkung auftreten, die auch zu beseitigen ist. Das- wird dadurch erreicht, daß eine der Sperrklinker 15 oder 16, wiederum je nach Drehrichtung, nach erfolgter Verstellung des Rades 3, das mit (lein ftad 2 in Verbindung steht, den Sperrlieben 22 in die Verzahnung des Rades 21 drängt und dadurch schließlich das Rad 3 festhält (Abb.7). Uni auch hier für eine und dieselbe Drehrichtung nur die zugeordnete Klinke wirken zu lassen, knickt die nicht zugeordnete beim Auftreffen auf den Hebel 22 um (Abb. 4. und 5).
- Zur Sichtbarmachung der Einstellung des Segmentes 4 treibt das Zahnsegment 9 mittels des Zwischenrades 23 (las "Zahnrad 24 an, mit welchem das Zifferrad 25 verbunden ist. Auf (las Zwischenrad 23 wirkt die Feder 26 derart ein, daß sie das Segment 9 stets in die Nullage und den Griff 1o gegen einen Anschlag treibt, wenn der Rasthebel r i ausgelöst wird. Auf eine Reihe dieser Rasthebel, die einer Reihe von Schaltwerksätzen angehören, wirkt die Universalklappe 27 ein, die durch den Stift 28 dann betätigt wird, wenn sich sämtliche Einstellsegmente .4 in ihre Nullage begeben sollen.
Claims (1)
-
PATENT-ANsPRi, cHE r. Rechenmaschine, gekennzeichnet durch ein Schaltwerk, das für jede Stelle der 1laschine ein einziges-Zahnrad (3) mit Außen- und Innenverzahnung auf- «-eist, in welch letztere Mitnehmer (6,-7) greifen, die in Bekannter Weise durch eine feste Scheibe (5) und ein ein=, stellbares Segment (4) gesteuert werden, uni (las Zahnrad (3) entsprechend der Einstellung des Segmentes in der einen oder andern Richtung zu drehen, wobei nach Beendigung der Wirkung der Mit- nehmer (6, 7) diesen nacheilende Sperr- klinken (15, 16) Sperrhebel (17, 18) be- tätigen, uni die Trägheit aufzuheben und die Sperrklinken (15, 16) so angeordnet sind, daß sie für die eine Drehrichtung wirkungslos werden, wenn sie in der an- dern arbeiten. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach voll- endeter Zehnerschaltung die für die Sper- rung des Rades (3) vorgesehenen Sperr- klinken (15, 16) eineu Sperrhebel (22) in die Sperrlage treiben, um das Rad (3) am Weiterschwingen zu hindern. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die eine Drehrichtung ortsfeste Sperrhebel (17), die zugleich als Sperrklinke (13) wirken, während für die andere Drehrichtung wan- dernde, am Einstellglied (9) angebrachte .Sperrhebel (18) vorgesehen sind. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. das einstell- bare Segtnent (4) mit einem Zahnsegment (9) in Verbindung steht, .das ein Ziffer- rad (a5) -antreibt, um die Stellung des Segmentes (4)- kenntlich zu machen und das Zahnsegment (9)' derart festgehalten wird, daß es der Wirkung einer Feder (26) widersteht, aber von Hand nach beiden Richtungen verstellt werden kann und nach Auslösung des festhaltenden Gliedes (11) vermöge der Feder (26) in (nie Nullage getrieben wird. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43247D DE384150C (de) | 1923-02-24 | 1923-02-24 | Rechenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43247D DE384150C (de) | 1923-02-24 | 1923-02-24 | Rechenmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE384150C true DE384150C (de) | 1923-10-27 |
Family
ID=7047442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43247D Expired DE384150C (de) | 1923-02-24 | 1923-02-24 | Rechenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384150C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922552C (de) * | 1950-11-23 | 1955-01-20 | Kurt Goeddertz | Rechenmaschine |
-
1923
- 1923-02-24 DE DED43247D patent/DE384150C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922552C (de) * | 1950-11-23 | 1955-01-20 | Kurt Goeddertz | Rechenmaschine |
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