DE3842087C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3842087C2
DE3842087C2 DE19883842087 DE3842087A DE3842087C2 DE 3842087 C2 DE3842087 C2 DE 3842087C2 DE 19883842087 DE19883842087 DE 19883842087 DE 3842087 A DE3842087 A DE 3842087A DE 3842087 C2 DE3842087 C2 DE 3842087C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
firing
levers
auxiliary
pad
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19883842087
Other languages
English (en)
Other versions
DE3842087A1 (de
Inventor
Seppo Ruutana Fi Komssi
Markku Tampere Fi Liukkonen
Juha Dipl.-Ing. Nattari Fi Vainio
Juha Dipl.-Ing. Yloejaervi Fi Niemi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rautaruukki Oyj
Original Assignee
Rautaruukki Oyj
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rautaruukki Oyj filed Critical Rautaruukki Oyj
Publication of DE3842087A1 publication Critical patent/DE3842087A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3842087C2 publication Critical patent/DE3842087C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/50Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
    • B23Q1/54Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only
    • B23Q1/5468Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only a single rotating pair followed parallelly by a single rotating pair
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0408Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work for planar work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verschieben einer hinsichtlich eines Brenntisches be­ weglich montierten Brennunterlage oder dergleichen von einer Ladestellung in eine Brennstellung und zurück, welche Einrichtung zwischen der Brennunterlage und dem Brenntisch montierte Hebel, wobei jeder der Hebel an seinem einen Ende hinsichtlich des Brenntisches und in einem Abstand davon hinsichtlich der Brennunterlage um zwei wesentlich horizontale Achsen herum drehbar montiert ist, und Druckmediumzylinder aufweist, wobei jeder der Zylinder an seinem ersten Ende um eine hin­ sichtlich des Brenntisches wesentlich horizontale Achse herum am Brenntisch drehbar montiert ist und an seinem zweiten Ende um eine wesentlich horizontale Achse herum drehbar montiert ist, um auf irgendeinen Hebel einzuwirken, wobei alle Achsen wesentlich paral­ lel sind und die Brennunterlage von der Ladestellung in die Brennstellung und zurück zu verschieben ist, und zwar dadurch, daß die Hebel mittels der Druck­ mediumzylinder um die Achsen herum gedreht werden.
Bei Hantierung verschiedener Platten ist es oft in Verbindung mit deren Bearbeitung notwendig, die Plattenbehandlungsunterlage, wie einen Brenntisch oder dergleichen, in verschiedene Stellungen zu verschie­ ben, einerseits zur Aufnahme einer Platte und zur Ab­ schaffung einer bearbeiteten Platte oder bearbeiteter Stücke und anderseits zur eigentlichen Bearbeitung der Platte. Diese Frage ist aktuell besonders bei Brenn­ schneiden, wobei vor allem schwere Platten zur Elimi­ nierung von durch Schneiden verursachten Störungen und von die Betriebssicherheit gefährdenden Faktoren oft in einem Wasserbassin geschnitten werden. Dabei wird eine Platte auf die Brennunterlage geladet, wenn die Unterlage aus dem Bassin emporgehoben ist, und das Schneiden erfolgt, wenn die Unterlage in dem Wasser­ bassin versenkt ist.
Zum Heben von Platten oder ähnlichen Lasten sind verschiedene Mechanismen und Anordnungen ent­ wickelt worden, die durch eine Scherenbühne-Konstruk­ tion oder entsprechende Arbeitsmechanismen gekenn­ zeichnet sind. Typisch für diese Lösungen ist, daß ein Hebelmechanismus mittels eines Druckmedium­ zylinders so gedreht wird, daß er beim Drehen die Un­ terlage aufwärts hebt. Solche Konstruktionen sind bei­ spielsweise in der US-Patentschrift 32 46 876 und SE- Patentschrift 4 47 238 beschrieben.
In der Lösung des US-Patents 32 46 876 ist ein Zylinder gekoppelt, einen Hebelmechanismus direkt zu drehen, woraus jedoch einige Schwierigkeiten folgen. Weil zum Drehen des Hebelmechanismus ein Verdrehungs­ moment notwendig ist, kann der Zylinder nicht in eine Horizontalebene angeordnet werden, in der er den Hebel direkt in dessen Längsrichtung schieben würde, weil das Verdrehungsmoment in diesem Fall viel zu klein wäre. Weil der Zylinder zum Schaffen des Verdrehungs­ moments schräg genug montiert werden soll, wird die Gesamtkonstruktion unmäßig hoch und unnötig sperrig.
Im SE-Patent 4 47 238 wird ein Hebelmechanismus mittels eines von einem Zylinder getriebenen Keils ge­ dreht, wodurch eine mäßig niedrige Konstruktion ge­ schaffen wird. Aus der Konstruktion folgt jedoch, daß der größte zulässige Drehwinkel der Hebel 90° ist, was eine Verschiebung der Unterlage in horizontaler Richtung beschränkt. Das kommt daraus, daß der Hebel­ mechanismus zum Schieben des Hebels in einen Winkel von nur 90° verwendet werden kann und daß der Hebel mittels dieses Mechanismus nicht rückwärtsgezogen werden kann, falls der Winkel größer wird. Dabei sind während der Rückbewegung andere Zylinder oder eine entsprechende Konstruktion nötig, um die Hebel in einen kleineren Winkel als 90° zurückzuschieben.
Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Anordnung zum Verschieben einer Brenn­ unterlage oder dergleichen von einer Ladestellung in eine Brennstellung und zurück zu schaffen, die die obenangeführten Schwierigkeiten vermeidet, d.h. die mit der Brennunterlage in der Brennstellung eine mög­ lichst kleine Tischhöhe aufweist und mittels deren die Brennunterlage eine längere Strecke als früher in ho­ rizontaler Richtung verschoben werden kann. Diese Anordnung ist erfindungsgemäß so geschaffen worden, daß die Anordnung wenigstens einen Hilfshebel auf­ weist, der an seinem einen Ende montiert ist, sich hinsichtlich des Brenntisches koaxial mit wenigstens einem Hebel zu drehen, daß wenigstens ein Druck­ mediumzylinder an seinem einen Ende an jedem Hilfs­ hebel in einem Abstand von dessen am Brenntisch mon­ tierten Ende drehbar montiert ist, daß jeder Hilfs­ hebel und wenigstens ein koaxial damit drehbar mon­ tierter Hebel hinsichtlich einander so montiert sind, daß sie etwa einen vorausbestimmten Winkel wenigstens in eine Richtung gedreht werden, und daß nachdem sie etwa den erwähnten Winkel hinsichtlich einander ge­ dreht worden sind, der Hilfshebel durch Kupplungs­ mittel gekoppelt wird, zum Drehen der Brennunterlage gegen die Ladestellung auf den Hebel einzuwirken, und daß wenigstens ein Druckmediumzylinder an seinem einen Ende montiert ist, auf irgendeinen Hebel in einem Abstand von dessen am Brenntisch montierten Ende einzuwirken.
Die wesentliche Idee der Erfindung ist, daß koaxial mit einem der zum Verschieben der Brennunter­ lage benutzten Hebel oder mit mehreren dieser Hebel ein Hilfshebel am Brenntisch montiert ist, wobei ein entsprechender Druckmediumzylinder zum Drehen dieses Hilfshebels gekoppelt ist, welcher Zylinder gekoppelt ist, den an derselben Achse angelenkten Hebel erst dann zu drehen, wenn der Winkel zwischen dem Hilfs­ hebel und dem mit der Brennunterlage verbundenen Hebel groß genug ist und ein mittels des Druckmediumzylin­ ders an dem Hilfshebel und dadurch an dem eigentlichen Hebel zu erreichendes Verdrehungsmoment zum Emporheben der Brennunterlage aus dem Bassin groß genug ist, und anderseits, daß Druckmediumzylinder gekoppelt sind, auf einen oder mehrere Hebel direkt einzuwirken, wobei sie die Verschiebungsbewegung der Brennunterlage fort­ setzen, nachdem die mit den Hilfshebeln verbundenen Zylinder zu ihrer vollen Länge verlängert worden sind, wodurch sie eine möglichst große horizontale Ver­ schiebungsbewegung der Brennunterlage zulassen.
Die Erfindung wird mittels beigefügter Fig. 1-5 ausführlicher erläutert, wobei
Fig. 1 eine Draufsicht eines mit einer erfin­ dungsgemäßen Anordnung versehenen Wasserbrenntisches mit einer Brennunterlage in einer Brennstellung zeigt,
Fig. 2 den Wasserbrenntisch der Fig. 1 ent­ lang der Linie A-A geschnitten zeigt,
Fig. 3 den Wasserbrenntisch der Fig. 1 beim Emporheben der Brennunterlage zeigt, wobei Hilfshebel beginnen, den Tisch aufwärts zu drehen,
Fig. 4 den Wasserbrenntisch mit emporgehobener Brennunterlage zeigt, wenn die Hilfshebel in ihre äußerste Stellung gedreht sind und
Fig. 5 den Wasserbrenntisch mit der Brennunterlage in einer Ladestellung zeigt.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Brenntisch und in diesem Fall einen Wasserbrenntisch mit einem dazu gehörenden, mit Wasser gefüllten Bassin 2 und einer gitterförmigen Brennunterlage 3. Die Brennunterlage 3 ist mit Hebeln 4a, 4b, 5a und 5b an dem Wasserbrenn­ tisch 1 befestigt, die um zueinander parallele Achsen herum sowohl an der Brennunterlage 3 als auch an dem Wasserbrenntisch 1 drehbar befestigt sind. Die Hebel 4a und 4b sind mit Gelenken 6a und 6b am Wasserbrenn­ tisch 1 respektive mit Gelenken 7a und 7b an der Brennunterlage 3 befestigt. Die Hebel 5a und 5b sind entsprechend mit Gelenken 8a und 8b am Wasserbrenn­ tisch 1 und mit Gelenken 9a und 9b an der Brennunter­ lage 3 befestigt.
An die Gelenke 4a und 4b sind Druckmediumzylin­ der 10a und 10b angeschlossen, die an ihrem ersten Ende durch Gelenke 11a und 11b mit dem Wasserbrenn­ tisch 1 und an ihrem zweiten Ende durch Gelenke 12a und 12b mit den Hebeln 4a und 4b verbunden sind, die Achsen der Gelenke 11a, 11b, 12a und 12b sind zusammen mit den übrigen, sich an die Hebel 4a, 4b, 5a, 5b an­ schließenden Gelenken um parallele Achsen herum dreh­ bar.
Zum Drehen der Hebel 5a und 5b sind Druck­ mediumzylinder 13a und 13b an ihrem ersten Ende um Ge­ lenke 14a und 14b herum an den Wasserbrenntisch 1 drehbar angeschlossen. Um die Gelenke 8a respektive 8b herum sind koaxial mit den Hebeln 5a und 5b hinsicht­ lich des Wasserbrenntisches 1 Hilfshebel 15a und 15b drehbar montiert, mit den wieder die Zylinder 13a und 13b an ihrem einen Ende durch Gelenke 16a und 16b drehbar verbunden sind. Die Gelenke 14a, 14b, 16a und 16b drehen sich zusammen mit den Achsen der übrigen obenerwähnten Gelenke um parallele Achsen herum. Die Hilfshebel 15a und 15b können einen hinsichtlich der Hebel 5a und 5b vorausbestimmten Winkel gedreht wer­ den, wonach sie in die Hebel 5a und 5b eingreifen und diese mit sich drehen, falls die Hilfshebel 15a und 15b weiter um die Gelenke 8a und 8b herum gedreht wer­ den.
Die Funktion der Einrichtung wird im folgenden mittels Fig. 2-5 erläutert, und zwar so, daß nur die Funktion oder Einwirkung der Teile 1-3 und 4a-16a erklärt werden. Die Komponenten mit den Bezugszeichen 4b-16b fungieren in entsprechender Weise, weshalb ihre Funktion nicht separat erläutert wird.
Fig. 2 zeigt die Brennunterlage 3 in der Brennstellung in dem Bassin 2, wobei die Zylinder 10a und 13a und entsprechend die Hebel 4a, 5a und 15a we­ sentlich horizontal sind und ihre Drehachsen sich we­ sentlich in derselben Ebene befinden. Wenn man be­ ginnt, die Brennunterlage 3 in die Ladestellung zu verschieben, wird den Zylindern 10a und 13a mit einer nicht-gezeigten und an sich bekannten Anordnung Druck­ medium zugeführt, wobei der Zylinder 13a den Hilfs­ hebel 15a schiebt und ihn von der Horizontalebene um die Achse des Gelenks 8a herum aufwärts dreht, bis er die in Fig. 3 gezeigte Lage erreicht, in der zwischen dem Hilfshebel 15 und dem Hebel 5a ein vorausbestimm­ ter Winkel α vorgesehen ist. In dieser Stellung wird der Hilfshebel 15a gekoppelt, den Hebel 5a mittels se­ parater Kupplungsmittel zu drehen, wobei eine auf den Hilfhebel 15a aus dem Zylinder 13a wirkende Kraft den Hebel 5a in entsprechender Weise um die Achse des Ge­ lenks 8a herum dreht. Vor der in Fig. 3 gezeigten Si­ tuation war der Zylinder 13a praktisch nicht belastet, d.h. er wurde nur mit dem Gewicht des Hilfshebels 15a belastet. In der Phase der Fig. 3 hat sich der Hebel 15a in eine Stellung gedreht, in der die Kraft des Zy­ linders 13a schon einen genügenden Dreharm hinsicht­ lich des Gelenks 8a aufweist und dieser Zylinder zu­ sammen mit dem am anderen Ende der Brennunterlage 3 befindlichen entsprechenden Zylinder fähig ist, die Brennunterlage 3 aus der Brennstellung emporzuheben. Während der Hebel 5a die Brennunterlage 3 aus der Brennstellung empordreht, dreht sich der Hebel 4a um die Gelenke 6a und 7a herum in demselben Takt wie der Hebel 5a. Nachdem der Hebel 4a sich aus seiner hori­ zontalen Stellung hochgedreht hat, wobei der Abstand zwischen dem Gelenk 12a und der Linie zwischen den Ge­ lenken 11a und 6a zunimmt, wächst der Drehhebelarm des Zylinders 10a hinsichtlich der Achse des Gelenks 6a, und der Zylinder 10a beginnt, zusammen mit dem Zylin­ der 13a den Tisch aufwärts zu schieben. In Fig. 4 be­ findet sich die Brennunterlage 3 in einer Lage, in der der Zylinder 13a sich so weit wie möglich erstreckt hat und der Hilfshebel 15a sich in seiner äußersten Stellung befindet. Was die Richtung betrifft, befindet sich der Hebel 4a dabei wesentlich in einer ähnlichen Situation wie der Hilfshebel 15a sich befand, als die Brennunterlage 3 begann, aus der Brennstellung auf­ wärts zu steigen. Somit ist die Torsionswirkung des Zylinders 10a durch Vermittlung des Hebels 4a groß, und der Zylinder 10a ist dazu fähig, die Brennunter­ lage zusammen mit dem auf deren anderen Seite befind­ lichen Zylinder ohne Hilfe des Zylinders 13a vorwärts, bis in die Ladestellung der Fig. 5 zu verschieben. In dieser Stellung können die geschnittene Platte und die Plattenstücke auf der Brennunterlage 3 leicht mit einem Gabelstapler oder irgendeiner entsprechenden An­ ordnung beseitigt werden, weil die Unterlage sich au­ ßerhalb des Wasserbrenntisches 1 erstreckt und die Gabeln des Gabelstaplers oder eine andere entspre­ chende Anordnung somit reicht, diese aus dem Tisch ab­ zunehmen. Entsprechend wird in dieser Stellung eine neue, zu schneidende Platte auf die Brennunterlage 3 geladet, wonach sie in die Brennstellung verschoben wird.
Beim Übergang in die Brennstellung wird Druck­ medium zuerst dem Zylinder 10a zugeführt, wobei er die Brennunterlage 3 von der Ladestellung abwärts zieht und gleichzeitig die Hebel 4a und 5a um die Gelenke 6a respektive 8a herum dreht, wobei der Hilfshebel 15a unbeweglich an seinem Platz bleibt. Nachdem die Brenn­ unterlage 3 die Vertikalstellung der Hebel 4a und 5a passiert hat, beginnt das Gewicht der Platte und der Unterlage eine schiebende Einwirkung auf den Zylinder 10a auszuüben, wobei ein Sinken der Brennunterlage 3 dadurch gebremst wird, daß die Strömung des Druck­ mediums aus dem Zylinder 10a gedrosselt wird. Nachdem die Brennunterlage 3 die Stellung gemäß Fig. 4 er­ reicht hat, beginnt die Belastung auch auf den Hilfs­ hebel 15a einzuwirken, wobei sowohl der Zylinder 10a als auch 13a dieser Belastung ausgesetzt wird, in wel­ chen Zylindern zum Beispiel ein geeigneter, konstanter Druck zur Regelung des Sinkens erhalten werden kann, wodurch ein Zylinder somit weniger beansprucht wird. Die Brennunterlage 3 wird weiter abwärtsgesenkt, bis sie ganz unten ist, wonach der Hebel 15a mit dem Zy­ linder 13a nach unten gezogen wird und ein neuer Schneidvorgang beginnen kann.
Der Hilfshebel 15a wird durch Verriegelungs- und Kupplungsmittel, die von verschiedener Art sein können, gekoppelt, den Hebel 5a zu drehen. Als ein solches Mittel kann ein zwischen den Hebeln befind­ licher, daran angeschlossener Begrenzer fungieren, wie eine Kette, eine Gelenkstange oder dergleichen, die dazu fähig ist, die erforderliche Belastung zu tragen. Weiter kann ein solches Mittel aus zwischen den Hebeln 15a und 5a befindlichen Kupplungsstücken oder -zähnen bestehen, die mit ihren Anschlagflächen aneinander haften und einander hindern, zu passieren, nachdem der Hilfshebel 15a und der Hebel 5a etwa einen vorausbe­ stimmten Winkel hinsichtlich einander gedreht worden sind. Weiter kann ein solches Kupplungsmittel aus einem Gelenk zwischen den Hebeln 15a und 5a bestehen, das mit irgendeinem an sich bekannten Mechanismus zum Begrenzen des Drehens versehen ist, mittels welches Mechanismus ein vorausbestimmter Winkel α zwischen dem Hebel und dem Hilfshebel abgegrenzt werden kann.
In der angeführten Ausführungsform ist der Drehwinkel zwischen dem Hilfshebel 15a und dem Hebel 5a vorzugsweise 60°, wobei die erforderliche Kraft und entsprechend die Größe der erforderlichen Zylinder möglichst klein gemacht werden kann. Dabei wird die Konstruktion möglichst niedrig, weil ihre Höhe in der Praxis nur von der Dicke der Zylinder begrenzt wird. Durch diese Lösung ist es weiter möglich, einen Ge­ samtdrehwinkel von 120° der Hebel zum Verschieben der Brennunterlage zu erreichen, mittels welches Winkels die Brennunterlage in den meisten Fällen eine aus­ reichende Strecke in horizontaler Richtung verschoben wird.
In der bevorzugten Ausführungsform der Fig. 1-5 werden vier Hebelmechanismen verwendet, wobei ein Druckmediumzylinder an zwei von diesen mittels eines Hilfshebels und an zwei direkt angeschlossen ist. In dieser Weise werden eine gleichmäßige Kraft­ verteilung auf den beiden Seiten der Brennunterlage und entsprechend möglichst kleine Zylinder wegen der halbierten Belastung zustandegebracht. Die Hilfshebel können entweder symmetrisch oder schräg hinsichtlich der Brennunterlage angeschlossen sein, die Hauptsache ist, daß einer davon auf den beiden Seiten gelegen ist. Weiter, wenn mehr als vier zwischen der Brenn­ unterlage 3 und dem Wasserbrenntisch 1 gekoppelte He­ bel in der Konstruktion verwendet werden, können Hilfshebel entsprechend an mehrere Hebel angeschlossen werden, wenn nur an wenigstens ein Hebelpaar die Druckmediumzylinder direkt, ohne Hilfshebel, ange­ schlossen sind.
Die Brennunterlage 3 und die Hebel 4a, 4b, 5a, 5b brauchen nicht aneinander festmontiert sein, son­ dern die Hebel und die Brennunterlage können zueinan­ der passende Anschluß- oder Kupplungsteile aufweisen, mittels deren die Hebel und die Brennunterlage zum Beispiel in der Ladestellung voneinander losgemacht werden können, aber dank deren die Hebel sich an ihren Gelenken in der Längs- und Breitenrichtung der Brenn­ unterlage nicht bewegen können, sondern sich nur hin­ sichtlich der Unterlage drehen können. Dabei können als Brennunterlage mehrere separate Brennunterlagen verwendet werden, die nur je eine gehoben werden, um sich auf die Hebel zu stützen, wenn diese in der Lade­ stellung sind, und die entsprechend zur Beseitigung und Weiterbehandlung von geschnittenen Platten anders­ wohin verschoben werden, nachdem die Brennunterlage von der Brennstellung in die Ladestellung gehoben wor­ den ist.
Die Erfindung ist auch nicht auf den Wasser­ brenntisch gemäß des Beispiels beschränkt, sondern sie kann in derselben Weise auf Trockenbrenntische an­ gewandt werden, obgleich diese kein Wasserbassin auf­ weisen.

Claims (6)

1. Einrichtung zum Verschieben einer hinsicht­ lich eines Brenntisches (1) beweglich montierten Brennunterlage oder dergleichen (3) von einer Lade­ stellung in eine Brennstellung und zurück, welche Einrichtung
  • - zwischen der Brennunterlage (3) und dem Brenntisch (1) montierte Hebel (4a, 4b, 5a, 5b), wobei jeder dieser Hebel an seinem einen Ende hinsichtlich des Brenntisches (1) und in einem Abstand davon hin­ sichtlich der Brennunterlage (3) um zwei wesentlich horizontale Achsen herum drehbar montiert ist, und
  • - Druckmediumzylinder (10a, 10b, 13a, 13b) auf­ weist, wobei jeder der Zylinder an seinem ersten Ende um eine hinsichtlich des Brenntisches wesentlich hori­ zontale Achse herum am Brenntisch (1) drehbar montiert ist und an seinem zweiten Ende um eine wesentlich ho­ rizontale Achse herum drehbar montiert ist, um auf ir­ gendeinen Hebel (4a, 4b, 5a, 5b) einzuwirken, wobei alle Achsen wesentlich parallel sind und die Brenn­ unterlage (3) von der Ladestellung in die Brennstel­ lung und zurück zu verschieben ist, und zwar dadurch, daß die Hebel (4a, 4b, 5a, 5b) mittels der Druck­ mediumzylinder (10a, 10b, 13a, 13b) um die Achsen herum gedreht werden, dadurch gekenn­ zeichnet,
  • - daß die Anordnung wenigstens einen Hilfs­ hebel (15a, 15b) aufweist, der an seinem einen Ende montiert ist, sich hinsichtlich des Brenntisches (1) koaxial mit wenigstens einem Hebel (5a, 5b) zu drehen,
  • - daß wenigstens ein Druckmediumzylinder (13a, 13b) an seinem einen Ende an jedem Hilfshebel (15a, 15b) in einem Abstand von dessen am Brenntisch (1) montierten Ende drehbar montiert ist,
  • - daß jeder Hilfshebel (15a, 15b) und wenig­ stens ein koaxial damit drehbar montierter Hebel (5a, 5b) hinsichtlich einander so montiert sind, daß sie etwa einen vorausbestimmten Winkel (α) wenigstens in eine Richtung gedreht werden, und daß nachdem sie etwa den erwähnten Winkel (α) hinsichtlich einander gedreht worden sind, der Hilfshebel (5a, 5b) durch Kupplungsmittel (8a, 8b) gekoppelt wird, zum Drehen der Brennunterlage (3) gegen die Ladestellung auf den Hebel (5a, 5b) einzuwirken, und
  • - daß wenigstens ein Druckmediumzylinder (10a, 10b) an seinem einen Ende montiert ist, auf irgend­ einen Hebel (4a, 4b) in einem Abstand von dessen am Brenntisch (1) montierten Ende einzuwirken.
2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß sie wenigstens zwei Hilfshebel (15a, 15b) aufweist, die koaxial mit verschiedenen Hebeln (5a, 5b) drehbar montiert sind und
  • - daß wenigstens zwei Druckmediumzylinder (10a, 10b) an ihrem einen Ende direkt an zwei anderen Hebeln (4a, 4b) montiert sind.
3. Einrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß alle Hebel (4a, 4b, 5a, 5b) und die Hilfshebel (15a, 15b) so zu drehen sind, daß alle Achsen sich wesentlich in der­ selben Ebene befinden.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Pa­ tentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel einen zwischen dem Hilfs­ hebel (15a, 15b) und dem Hebel (5a, 5b) befindlichen, an diesen beiden befestigten Begrenzer, wie eine Kette oder dergleichen, aufweisen.
5. Einrichtung nach einem der Patentansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel sowohl am Hilfshebel (15a, 15b) als auch am Hebel (5a, 5b) befindliche Kupplungsstücke aufweisen, die einander hindern, zu passieren.
6. Einrichtung nach einem der Patentansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel (8a, 8b) einen Drehbegrenzer auf­ weisen, der an den Gelenken (8a, 8b) des Hilfshebels (15a, 15b) und des Hebels (5a, 5b) ausgeformt ist.
DE19883842087 1987-12-29 1988-12-14 Einrichtung zum bewegen einer werkstueckunterlage, insbesondere fuer eine brennschneidevorrichtung Granted DE3842087A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI875750A FI78662C (fi) 1987-12-29 1987-12-29 Anordning foer att flytta ett braennunderlag eller dylikt.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3842087A1 DE3842087A1 (de) 1989-07-13
DE3842087C2 true DE3842087C2 (de) 1991-05-23

Family

ID=8525628

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883842087 Granted DE3842087A1 (de) 1987-12-29 1988-12-14 Einrichtung zum bewegen einer werkstueckunterlage, insbesondere fuer eine brennschneidevorrichtung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE3842087A1 (de)
FI (1) FI78662C (de)
SE (1) SE8804580L (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112536503A (zh) * 2020-11-25 2021-03-23 广州诺星智能科技有限公司 一种用于机械零件加工的火焰切割设备

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3246876A (en) * 1963-12-26 1966-04-19 Jeddeloh Bros Sweed Mills Inc Scissor-lift mechanism
SE447238B (sv) * 1985-04-16 1986-11-03 Hymo Ab Anordning vid ett hydrauliskt lyftbord av saxtyp, der bordet har e-form

Also Published As

Publication number Publication date
FI875750A0 (fi) 1987-12-29
FI78662B (fi) 1989-05-31
FI78662C (fi) 1989-09-11
SE8804580L (sv) 1989-06-30
DE3842087A1 (de) 1989-07-13
SE8804580D0 (sv) 1988-12-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE569894C (de) Vorrichtung zur Sperrung der Bewegung von Kraftuebertragungsgliedern
DE2062506A1 (de)
DE2530400A1 (de) Keileinrichtung fuer pressen oder dergleichen
DE2119479B2 (de) Tragrahmen für Frachtcontainer unterschiedlicher Länge
DE2838170C2 (de) Lebensmittelgefrierer
DE3842087C2 (de)
DE3243086C1 (de) Vorrichtung zum Trennen von Paletten auf einer Rollenbahn
DE2818292C2 (de)
DE2712645C2 (de) Kreiselmähwerk mit einer Konditioniereinrichtung
DE3126561A1 (de) Lagerung fuer druckwerkszylinder oder dergleichen mit einstellbarem seitenregister
DE2430215C3 (de) Verfahrbarer Lagerrahmen für schwere Maschinen oder Anlagen
DE3422524C2 (de)
CH664617A5 (de) Hilfseinrichtung zum austragen von verbrennungsrueckstaenden bei feuerungsanlagen, insbesondere muellverbrennungsanlagen.
DE3334618A1 (de) Hydraulischer schraubenschluessel mit rolle
DE29704533U1 (de) Zwischenlage zur Höhenmäßigen Distanzierung und Abstützung von Langschienen
DE2920117A1 (de) Hebeklemme
DE2554112C2 (de) Vorrichtung zum Vorschub schwerer Lasten, insbesondere von Brücken oder Brückenplatten
DE69608000T2 (de) System zum lenkbaren Rollen einer Schwerlast
DE827545C (de) Doppelbesaeumkreissaege
DE69103082T2 (de) Profilwalzmaschine.
DE2059856A1 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Entwaesserung
DE69206929T2 (de) Heuwerbungsmaschine mit verstellbaren Rädern
DE2728929C2 (de) Vorrichtung zum Absperren eines Durchgangs in einer Wand zwischen zwei mit Wasser gefüllten Becken
DE2339196C3 (de) Bodenbearbeitungsvorrichtung
DE2906168B1 (de) Walzenbahntrockner fuer breite Furniere

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee