DE3842087C2 - - Google Patents
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Description
Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung zum
Verschieben einer hinsichtlich eines Brenntisches be
weglich montierten Brennunterlage oder dergleichen von
einer Ladestellung in eine Brennstellung und zurück,
welche Einrichtung zwischen der Brennunterlage und dem
Brenntisch montierte Hebel, wobei jeder der Hebel an
seinem einen Ende hinsichtlich des Brenntisches und in
einem Abstand davon hinsichtlich der Brennunterlage um
zwei wesentlich horizontale Achsen herum drehbar
montiert ist, und Druckmediumzylinder aufweist, wobei
jeder der Zylinder an seinem ersten Ende um eine hin
sichtlich des Brenntisches wesentlich horizontale
Achse herum am Brenntisch drehbar montiert ist und an
seinem zweiten Ende um eine wesentlich horizontale
Achse herum drehbar montiert ist, um auf irgendeinen
Hebel einzuwirken, wobei alle Achsen wesentlich paral
lel sind und die Brennunterlage von der Ladestellung
in die Brennstellung und zurück zu verschieben ist,
und zwar dadurch, daß die Hebel mittels der Druck
mediumzylinder um die Achsen herum gedreht werden.
Bei Hantierung verschiedener Platten ist es oft
in Verbindung mit deren Bearbeitung notwendig, die
Plattenbehandlungsunterlage, wie einen Brenntisch oder
dergleichen, in verschiedene Stellungen zu verschie
ben, einerseits zur Aufnahme einer Platte und zur Ab
schaffung einer bearbeiteten Platte oder bearbeiteter
Stücke und anderseits zur eigentlichen Bearbeitung der
Platte. Diese Frage ist aktuell besonders bei Brenn
schneiden, wobei vor allem schwere Platten zur Elimi
nierung von durch Schneiden verursachten Störungen und
von die Betriebssicherheit gefährdenden Faktoren oft
in einem Wasserbassin geschnitten werden. Dabei wird
eine Platte auf die Brennunterlage geladet, wenn die
Unterlage aus dem Bassin emporgehoben ist, und das
Schneiden erfolgt, wenn die Unterlage in dem Wasser
bassin versenkt ist.
Zum Heben von Platten oder ähnlichen Lasten
sind verschiedene Mechanismen und Anordnungen ent
wickelt worden, die durch eine Scherenbühne-Konstruk
tion oder entsprechende Arbeitsmechanismen gekenn
zeichnet sind. Typisch für diese Lösungen ist, daß
ein Hebelmechanismus mittels eines Druckmedium
zylinders so gedreht wird, daß er beim Drehen die Un
terlage aufwärts hebt. Solche Konstruktionen sind bei
spielsweise in der US-Patentschrift 32 46 876 und SE-
Patentschrift 4 47 238 beschrieben.
In der Lösung des US-Patents 32 46 876 ist ein
Zylinder gekoppelt, einen Hebelmechanismus direkt zu
drehen, woraus jedoch einige Schwierigkeiten folgen.
Weil zum Drehen des Hebelmechanismus ein Verdrehungs
moment notwendig ist, kann der Zylinder nicht in eine
Horizontalebene angeordnet werden, in der er den Hebel
direkt in dessen Längsrichtung schieben würde, weil
das Verdrehungsmoment in diesem Fall viel zu klein
wäre. Weil der Zylinder zum Schaffen des Verdrehungs
moments schräg genug montiert werden soll, wird die
Gesamtkonstruktion unmäßig hoch und unnötig sperrig.
Im SE-Patent 4 47 238 wird ein Hebelmechanismus
mittels eines von einem Zylinder getriebenen Keils ge
dreht, wodurch eine mäßig niedrige Konstruktion ge
schaffen wird. Aus der Konstruktion folgt jedoch, daß
der größte zulässige Drehwinkel der Hebel 90° ist,
was eine Verschiebung der Unterlage in horizontaler
Richtung beschränkt. Das kommt daraus, daß der Hebel
mechanismus zum Schieben des Hebels in einen Winkel
von nur 90° verwendet werden kann und daß der Hebel
mittels dieses Mechanismus nicht rückwärtsgezogen
werden kann, falls der Winkel größer wird. Dabei sind
während der Rückbewegung andere Zylinder oder eine
entsprechende Konstruktion nötig, um die Hebel in
einen kleineren Winkel als 90° zurückzuschieben.
Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine solche Anordnung zum Verschieben einer Brenn
unterlage oder dergleichen von einer Ladestellung in
eine Brennstellung und zurück zu schaffen, die die
obenangeführten Schwierigkeiten vermeidet, d.h. die
mit der Brennunterlage in der Brennstellung eine mög
lichst kleine Tischhöhe aufweist und mittels deren die
Brennunterlage eine längere Strecke als früher in ho
rizontaler Richtung verschoben werden kann. Diese
Anordnung ist erfindungsgemäß so geschaffen worden,
daß die Anordnung wenigstens einen Hilfshebel auf
weist, der an seinem einen Ende montiert ist, sich
hinsichtlich des Brenntisches koaxial mit wenigstens
einem Hebel zu drehen, daß wenigstens ein Druck
mediumzylinder an seinem einen Ende an jedem Hilfs
hebel in einem Abstand von dessen am Brenntisch mon
tierten Ende drehbar montiert ist, daß jeder Hilfs
hebel und wenigstens ein koaxial damit drehbar mon
tierter Hebel hinsichtlich einander so montiert sind,
daß sie etwa einen vorausbestimmten Winkel wenigstens
in eine Richtung gedreht werden, und daß nachdem sie
etwa den erwähnten Winkel hinsichtlich einander ge
dreht worden sind, der Hilfshebel durch Kupplungs
mittel gekoppelt wird, zum Drehen der Brennunterlage
gegen die Ladestellung auf den Hebel einzuwirken, und
daß wenigstens ein Druckmediumzylinder an seinem
einen Ende montiert ist, auf irgendeinen Hebel in
einem Abstand von dessen am Brenntisch montierten Ende
einzuwirken.
Die wesentliche Idee der Erfindung ist, daß
koaxial mit einem der zum Verschieben der Brennunter
lage benutzten Hebel oder mit mehreren dieser Hebel
ein Hilfshebel am Brenntisch montiert ist, wobei ein
entsprechender Druckmediumzylinder zum Drehen dieses
Hilfshebels gekoppelt ist, welcher Zylinder gekoppelt
ist, den an derselben Achse angelenkten Hebel erst
dann zu drehen, wenn der Winkel zwischen dem Hilfs
hebel und dem mit der Brennunterlage verbundenen Hebel
groß genug ist und ein mittels des Druckmediumzylin
ders an dem Hilfshebel und dadurch an dem eigentlichen
Hebel zu erreichendes Verdrehungsmoment zum Emporheben
der Brennunterlage aus dem Bassin groß genug ist, und
anderseits, daß Druckmediumzylinder gekoppelt sind,
auf einen oder mehrere Hebel direkt einzuwirken, wobei
sie die Verschiebungsbewegung der Brennunterlage fort
setzen, nachdem die mit den Hilfshebeln verbundenen
Zylinder zu ihrer vollen Länge verlängert worden sind,
wodurch sie eine möglichst große horizontale Ver
schiebungsbewegung der Brennunterlage zulassen.
Die Erfindung wird mittels beigefügter Fig. 1-5
ausführlicher erläutert, wobei
Fig. 1 eine Draufsicht eines mit einer erfin
dungsgemäßen Anordnung versehenen Wasserbrenntisches
mit einer Brennunterlage in einer Brennstellung zeigt,
Fig. 2 den Wasserbrenntisch der Fig. 1 ent
lang der Linie A-A geschnitten zeigt,
Fig. 3 den Wasserbrenntisch der Fig. 1 beim
Emporheben der Brennunterlage zeigt, wobei Hilfshebel
beginnen, den Tisch aufwärts zu drehen,
Fig. 4 den Wasserbrenntisch mit emporgehobener
Brennunterlage zeigt, wenn die Hilfshebel in ihre
äußerste Stellung gedreht sind und
Fig. 5 den Wasserbrenntisch mit der Brennunterlage
in einer Ladestellung zeigt.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Brenntisch und
in diesem Fall einen Wasserbrenntisch mit einem dazu
gehörenden, mit Wasser gefüllten Bassin 2 und einer
gitterförmigen Brennunterlage 3. Die Brennunterlage 3
ist mit Hebeln 4a, 4b, 5a und 5b an dem Wasserbrenn
tisch 1 befestigt, die um zueinander parallele Achsen
herum sowohl an der Brennunterlage 3 als auch an dem
Wasserbrenntisch 1 drehbar befestigt sind. Die Hebel
4a und 4b sind mit Gelenken 6a und 6b am Wasserbrenn
tisch 1 respektive mit Gelenken 7a und 7b an der
Brennunterlage 3 befestigt. Die Hebel 5a und 5b sind
entsprechend mit Gelenken 8a und 8b am Wasserbrenn
tisch 1 und mit Gelenken 9a und 9b an der Brennunter
lage 3 befestigt.
An die Gelenke 4a und 4b sind Druckmediumzylin
der 10a und 10b angeschlossen, die an ihrem ersten
Ende durch Gelenke 11a und 11b mit dem Wasserbrenn
tisch 1 und an ihrem zweiten Ende durch Gelenke 12a
und 12b mit den Hebeln 4a und 4b verbunden sind, die
Achsen der Gelenke 11a, 11b, 12a und 12b sind zusammen
mit den übrigen, sich an die Hebel 4a, 4b, 5a, 5b an
schließenden Gelenken um parallele Achsen herum dreh
bar.
Zum Drehen der Hebel 5a und 5b sind Druck
mediumzylinder 13a und 13b an ihrem ersten Ende um Ge
lenke 14a und 14b herum an den Wasserbrenntisch 1
drehbar angeschlossen. Um die Gelenke 8a respektive 8b
herum sind koaxial mit den Hebeln 5a und 5b hinsicht
lich des Wasserbrenntisches 1 Hilfshebel 15a und 15b
drehbar montiert, mit den wieder die Zylinder 13a und
13b an ihrem einen Ende durch Gelenke 16a und 16b
drehbar verbunden sind. Die Gelenke 14a, 14b, 16a und
16b drehen sich zusammen mit den Achsen der übrigen
obenerwähnten Gelenke um parallele Achsen herum. Die
Hilfshebel 15a und 15b können einen hinsichtlich der
Hebel 5a und 5b vorausbestimmten Winkel gedreht wer
den, wonach sie in die Hebel 5a und 5b eingreifen und
diese mit sich drehen, falls die Hilfshebel 15a und
15b weiter um die Gelenke 8a und 8b herum gedreht wer
den.
Die Funktion der Einrichtung wird im folgenden
mittels Fig. 2-5 erläutert, und zwar so, daß nur
die Funktion oder Einwirkung der Teile 1-3 und
4a-16a erklärt werden. Die Komponenten mit den
Bezugszeichen 4b-16b fungieren in entsprechender
Weise, weshalb ihre Funktion nicht separat erläutert
wird.
Fig. 2 zeigt die Brennunterlage 3 in der
Brennstellung in dem Bassin 2, wobei die Zylinder 10a
und 13a und entsprechend die Hebel 4a, 5a und 15a we
sentlich horizontal sind und ihre Drehachsen sich we
sentlich in derselben Ebene befinden. Wenn man be
ginnt, die Brennunterlage 3 in die Ladestellung zu
verschieben, wird den Zylindern 10a und 13a mit einer
nicht-gezeigten und an sich bekannten Anordnung Druck
medium zugeführt, wobei der Zylinder 13a den Hilfs
hebel 15a schiebt und ihn von der Horizontalebene um
die Achse des Gelenks 8a herum aufwärts dreht, bis er
die in Fig. 3 gezeigte Lage erreicht, in der zwischen
dem Hilfshebel 15 und dem Hebel 5a ein vorausbestimm
ter Winkel α vorgesehen ist. In dieser Stellung wird
der Hilfshebel 15a gekoppelt, den Hebel 5a mittels se
parater Kupplungsmittel zu drehen, wobei eine auf den
Hilfhebel 15a aus dem Zylinder 13a wirkende Kraft den
Hebel 5a in entsprechender Weise um die Achse des Ge
lenks 8a herum dreht. Vor der in Fig. 3 gezeigten Si
tuation war der Zylinder 13a praktisch nicht belastet,
d.h. er wurde nur mit dem Gewicht des Hilfshebels 15a
belastet. In der Phase der Fig. 3 hat sich der Hebel
15a in eine Stellung gedreht, in der die Kraft des Zy
linders 13a schon einen genügenden Dreharm hinsicht
lich des Gelenks 8a aufweist und dieser Zylinder zu
sammen mit dem am anderen Ende der Brennunterlage 3
befindlichen entsprechenden Zylinder fähig ist, die
Brennunterlage 3 aus der Brennstellung emporzuheben.
Während der Hebel 5a die Brennunterlage 3 aus der
Brennstellung empordreht, dreht sich der Hebel 4a um
die Gelenke 6a und 7a herum in demselben Takt wie der
Hebel 5a. Nachdem der Hebel 4a sich aus seiner hori
zontalen Stellung hochgedreht hat, wobei der Abstand
zwischen dem Gelenk 12a und der Linie zwischen den Ge
lenken 11a und 6a zunimmt, wächst der Drehhebelarm des
Zylinders 10a hinsichtlich der Achse des Gelenks 6a,
und der Zylinder 10a beginnt, zusammen mit dem Zylin
der 13a den Tisch aufwärts zu schieben. In Fig. 4 be
findet sich die Brennunterlage 3 in einer Lage, in der
der Zylinder 13a sich so weit wie möglich erstreckt
hat und der Hilfshebel 15a sich in seiner äußersten
Stellung befindet. Was die Richtung betrifft, befindet
sich der Hebel 4a dabei wesentlich in einer ähnlichen
Situation wie der Hilfshebel 15a sich befand, als die
Brennunterlage 3 begann, aus der Brennstellung auf
wärts zu steigen. Somit ist die Torsionswirkung des
Zylinders 10a durch Vermittlung des Hebels 4a groß,
und der Zylinder 10a ist dazu fähig, die Brennunter
lage zusammen mit dem auf deren anderen Seite befind
lichen Zylinder ohne Hilfe des Zylinders 13a vorwärts,
bis in die Ladestellung der Fig. 5 zu verschieben. In
dieser Stellung können die geschnittene Platte und die
Plattenstücke auf der Brennunterlage 3 leicht mit
einem Gabelstapler oder irgendeiner entsprechenden An
ordnung beseitigt werden, weil die Unterlage sich au
ßerhalb des Wasserbrenntisches 1 erstreckt und die
Gabeln des Gabelstaplers oder eine andere entspre
chende Anordnung somit reicht, diese aus dem Tisch ab
zunehmen. Entsprechend wird in dieser Stellung eine
neue, zu schneidende Platte auf die Brennunterlage 3
geladet, wonach sie in die Brennstellung verschoben
wird.
Beim Übergang in die Brennstellung wird Druck
medium zuerst dem Zylinder 10a zugeführt, wobei er die
Brennunterlage 3 von der Ladestellung abwärts zieht
und gleichzeitig die Hebel 4a und 5a um die Gelenke 6a
respektive 8a herum dreht, wobei der Hilfshebel 15a
unbeweglich an seinem Platz bleibt. Nachdem die Brenn
unterlage 3 die Vertikalstellung der Hebel 4a und 5a
passiert hat, beginnt das Gewicht der Platte und der
Unterlage eine schiebende Einwirkung auf den Zylinder
10a auszuüben, wobei ein Sinken der Brennunterlage 3
dadurch gebremst wird, daß die Strömung des Druck
mediums aus dem Zylinder 10a gedrosselt wird. Nachdem
die Brennunterlage 3 die Stellung gemäß Fig. 4 er
reicht hat, beginnt die Belastung auch auf den Hilfs
hebel 15a einzuwirken, wobei sowohl der Zylinder 10a
als auch 13a dieser Belastung ausgesetzt wird, in wel
chen Zylindern zum Beispiel ein geeigneter, konstanter
Druck zur Regelung des Sinkens erhalten werden kann,
wodurch ein Zylinder somit weniger beansprucht wird.
Die Brennunterlage 3 wird weiter abwärtsgesenkt, bis
sie ganz unten ist, wonach der Hebel 15a mit dem Zy
linder 13a nach unten gezogen wird und ein neuer
Schneidvorgang beginnen kann.
Der Hilfshebel 15a wird durch Verriegelungs-
und Kupplungsmittel, die von verschiedener Art sein
können, gekoppelt, den Hebel 5a zu drehen. Als ein
solches Mittel kann ein zwischen den Hebeln befind
licher, daran angeschlossener Begrenzer fungieren, wie
eine Kette, eine Gelenkstange oder dergleichen, die
dazu fähig ist, die erforderliche Belastung zu tragen.
Weiter kann ein solches Mittel aus zwischen den Hebeln
15a und 5a
befindlichen Kupplungsstücken oder -zähnen
bestehen, die mit ihren Anschlagflächen aneinander
haften und einander hindern, zu passieren, nachdem der
Hilfshebel 15a und der Hebel 5a etwa einen vorausbe
stimmten Winkel hinsichtlich einander gedreht worden
sind. Weiter kann ein solches Kupplungsmittel aus
einem Gelenk zwischen den Hebeln 15a und 5a bestehen,
das mit irgendeinem an sich bekannten Mechanismus zum
Begrenzen des Drehens versehen ist, mittels welches
Mechanismus ein vorausbestimmter Winkel α zwischen
dem Hebel und dem Hilfshebel abgegrenzt werden kann.
In der angeführten Ausführungsform ist der
Drehwinkel zwischen dem Hilfshebel 15a und dem Hebel
5a vorzugsweise 60°, wobei die erforderliche Kraft und
entsprechend die Größe der erforderlichen Zylinder
möglichst klein gemacht werden kann. Dabei wird die
Konstruktion möglichst niedrig, weil ihre Höhe in der
Praxis nur von der Dicke der Zylinder begrenzt wird.
Durch diese Lösung ist es weiter möglich, einen Ge
samtdrehwinkel von 120° der Hebel zum Verschieben der
Brennunterlage zu erreichen, mittels welches Winkels
die Brennunterlage in den meisten Fällen eine aus
reichende Strecke in horizontaler Richtung verschoben
wird.
In der bevorzugten Ausführungsform der Fig.
1-5 werden vier Hebelmechanismen verwendet, wobei
ein Druckmediumzylinder an zwei von diesen mittels
eines Hilfshebels und an zwei direkt angeschlossen
ist. In dieser Weise werden eine gleichmäßige Kraft
verteilung auf den beiden Seiten der Brennunterlage
und entsprechend möglichst kleine Zylinder wegen der
halbierten Belastung zustandegebracht. Die Hilfshebel
können entweder symmetrisch oder schräg hinsichtlich
der Brennunterlage angeschlossen sein, die Hauptsache
ist, daß einer davon auf den beiden Seiten gelegen
ist. Weiter, wenn mehr als vier zwischen der Brenn
unterlage 3 und dem Wasserbrenntisch 1 gekoppelte He
bel in der Konstruktion verwendet werden, können
Hilfshebel entsprechend an mehrere Hebel angeschlossen
werden, wenn nur an wenigstens ein Hebelpaar die
Druckmediumzylinder direkt, ohne Hilfshebel, ange
schlossen sind.
Die Brennunterlage 3 und die Hebel 4a, 4b, 5a,
5b brauchen nicht aneinander festmontiert sein, son
dern die Hebel und die Brennunterlage können zueinan
der passende Anschluß- oder Kupplungsteile aufweisen,
mittels deren die Hebel und die Brennunterlage zum
Beispiel in der Ladestellung voneinander losgemacht
werden können, aber dank deren die Hebel sich an ihren
Gelenken in der Längs- und Breitenrichtung der Brenn
unterlage nicht bewegen können, sondern sich nur hin
sichtlich der Unterlage drehen können. Dabei können
als Brennunterlage mehrere separate Brennunterlagen
verwendet werden, die nur je eine gehoben werden, um
sich auf die Hebel zu stützen, wenn diese in der Lade
stellung sind, und die entsprechend zur Beseitigung
und Weiterbehandlung von geschnittenen Platten anders
wohin verschoben werden, nachdem die Brennunterlage
von der Brennstellung in die Ladestellung gehoben wor
den ist.
Die Erfindung ist auch nicht auf den Wasser
brenntisch gemäß des Beispiels beschränkt, sondern
sie kann in derselben Weise auf Trockenbrenntische an
gewandt werden, obgleich diese kein Wasserbassin auf
weisen.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Verschieben einer hinsicht
lich eines Brenntisches (1) beweglich montierten
Brennunterlage oder dergleichen (3) von einer Lade
stellung in eine Brennstellung und zurück, welche Einrichtung
- - zwischen der Brennunterlage (3) und dem Brenntisch (1) montierte Hebel (4a, 4b, 5a, 5b), wobei jeder dieser Hebel an seinem einen Ende hinsichtlich des Brenntisches (1) und in einem Abstand davon hin sichtlich der Brennunterlage (3) um zwei wesentlich horizontale Achsen herum drehbar montiert ist, und
- - Druckmediumzylinder (10a, 10b, 13a, 13b) auf weist, wobei jeder der Zylinder an seinem ersten Ende um eine hinsichtlich des Brenntisches wesentlich hori zontale Achse herum am Brenntisch (1) drehbar montiert ist und an seinem zweiten Ende um eine wesentlich ho rizontale Achse herum drehbar montiert ist, um auf ir gendeinen Hebel (4a, 4b, 5a, 5b) einzuwirken, wobei alle Achsen wesentlich parallel sind und die Brenn unterlage (3) von der Ladestellung in die Brennstel lung und zurück zu verschieben ist, und zwar dadurch, daß die Hebel (4a, 4b, 5a, 5b) mittels der Druck mediumzylinder (10a, 10b, 13a, 13b) um die Achsen herum gedreht werden, dadurch gekenn zeichnet,
- - daß die Anordnung wenigstens einen Hilfs hebel (15a, 15b) aufweist, der an seinem einen Ende montiert ist, sich hinsichtlich des Brenntisches (1) koaxial mit wenigstens einem Hebel (5a, 5b) zu drehen,
- - daß wenigstens ein Druckmediumzylinder (13a, 13b) an seinem einen Ende an jedem Hilfshebel (15a, 15b) in einem Abstand von dessen am Brenntisch (1) montierten Ende drehbar montiert ist,
- - daß jeder Hilfshebel (15a, 15b) und wenig stens ein koaxial damit drehbar montierter Hebel (5a, 5b) hinsichtlich einander so montiert sind, daß sie etwa einen vorausbestimmten Winkel (α) wenigstens in eine Richtung gedreht werden, und daß nachdem sie etwa den erwähnten Winkel (α) hinsichtlich einander gedreht worden sind, der Hilfshebel (5a, 5b) durch Kupplungsmittel (8a, 8b) gekoppelt wird, zum Drehen der Brennunterlage (3) gegen die Ladestellung auf den Hebel (5a, 5b) einzuwirken, und
- - daß wenigstens ein Druckmediumzylinder (10a, 10b) an seinem einen Ende montiert ist, auf irgend einen Hebel (4a, 4b) in einem Abstand von dessen am Brenntisch (1) montierten Ende einzuwirken.
2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
- - daß sie wenigstens zwei Hilfshebel (15a, 15b) aufweist, die koaxial mit verschiedenen Hebeln (5a, 5b) drehbar montiert sind und
- - daß wenigstens zwei Druckmediumzylinder (10a, 10b) an ihrem einen Ende direkt an zwei anderen Hebeln (4a, 4b) montiert sind.
3. Einrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß alle Hebel
(4a, 4b, 5a, 5b) und die Hilfshebel (15a, 15b) so zu
drehen sind, daß alle Achsen sich wesentlich in der
selben Ebene befinden.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Pa
tentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsmittel einen zwischen dem Hilfs
hebel (15a, 15b) und dem Hebel (5a, 5b) befindlichen,
an diesen beiden befestigten Begrenzer, wie eine Kette
oder dergleichen, aufweisen.
5. Einrichtung nach einem der Patentansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsmittel sowohl am Hilfshebel (15a, 15b) als
auch am Hebel (5a, 5b) befindliche Kupplungsstücke
aufweisen, die einander hindern, zu passieren.
6. Einrichtung nach einem der Patentansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsmittel (8a, 8b) einen Drehbegrenzer auf
weisen, der an den Gelenken (8a, 8b) des Hilfshebels
(15a, 15b) und des Hebels (5a, 5b) ausgeformt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FI875750A FI78662C (fi) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Anordning foer att flytta ett braennunderlag eller dylikt. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3842087A1 DE3842087A1 (de) | 1989-07-13 |
| DE3842087C2 true DE3842087C2 (de) | 1991-05-23 |
Family
ID=8525628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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Families Citing this family (1)
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1987
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-
1988
- 1988-12-14 DE DE19883842087 patent/DE3842087A1/de active Granted
- 1988-12-20 SE SE8804580A patent/SE8804580L/ not_active Application Discontinuation
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| FI875750A0 (fi) | 1987-12-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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