DE3842762C2 - - Google Patents
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- DE3842762C2 DE3842762C2 DE3842762A DE3842762A DE3842762C2 DE 3842762 C2 DE3842762 C2 DE 3842762C2 DE 3842762 A DE3842762 A DE 3842762A DE 3842762 A DE3842762 A DE 3842762A DE 3842762 C2 DE3842762 C2 DE 3842762C2
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Hochgeschwindigkeits-Datenpaket
vermittlungssystem nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Datenpaketvermittlungsnetzwerke werden bei der Datenkommu
nikation vielfältig verwendet, da sie Kommunikationskanal-
Betriebsmittel wirtschaftlich verwenden. Bei ihnen ist eine
Verbindung der Sende- und Empfangsstationen nur dann erfor
derlich, wenn Daten tatsächlich übertragen werden, und
nicht während der Leerlaufzeiten zwischen den Übertragungen.
Dabei werden Daten in Datenpakete übertragen, die jeweils
die Adresse der Empfangsstation enthalten. Die Daten
paketvermittlung im Netzwerk muß in der Lage sein, die
Adresse in jedem Datenpaket lesen und das Datenpaket
schnell an den richtigen Bestimmungsort weiterleiten zu
können.
Die Druckschrift DE 37 28 805 A1 beschreibt eine Daten
paketvermittlung mit einer Vielzahl von Eingangsleitungen und
Ausgangsleitungen, die jeweils mit einer Eingangsschaltung
und einer Ausgangsschaltung verbunden sind, welche mit
Durchlaufspeichern versehen sind. Die Daten werden im Time-
Sharing-Betrieb (Multiplexer) von den Eingangsschaltungen
in einen Datenspeicher geschrieben, der als Pufferspeicher
ausgelegt ist. Von dort werden die Daten über einen Demulti
plexer an die Ausgangsschaltungen weitergegeben. In einer
speziellen Ausführungsform können mehrere dieser Daten
paketvermittlungseinheiten stufenweise in einer Kaskade ange
ordnet sein, um ein größeres Vermittlungsnetzwerk zu bil
den. Zwischen zwei hintereinanderfolgenden Datenpaketver
mittlungseinheiten kann dann ein Steuerkanal vorhanden
sein, über den Signale laufen, die von einer Quittierungs
steuerung verarbeitet werden, um die Datenübertragung von
einer Vermittlungseinheit zur nächsten zu steuern.
Bei einem bekannten Aufbau für eine Hochgeschwindigkeits-
Datenpaketvermittlung wird ein Selbstleit-Vermittlungsnetz
werk verwendet, das eine Vielzahl 2×2-Koppelpunkt-Ver
mittlungselementen aufweist, die entsprechend den einzelnen
Bits in der Datenpaketadresse betrieben werden. Die Ver
mittlungs- bzw. Koppelelemente sind so miteinander verbun
den, daß gewährleistet ist, daß ein Datenpaket automatisch
an die richtige Adresse weitergeleitet wird, vorausgesetzt,
daß keine Kollisionen mit anderen Datenpaketen auf dem Weg
auftreten.
Ein Problem bei einem derartigen Datenpaketvermittlungsauf
bau besteht darin, daß dann, wenn Kollisionen auftreten,
eines der zwei miteinander kollidierenden Datenpakete an
die falsche Adresse weitergeleitet wird. Eine bekannte
Lösung dieses Problems besteht darin, ein Sortier- oder
Unterbrechungsnetzwerk vorzusehen, das die Datenpakete sor
tiert oder in anderer Weise vorverarbeitet, bevor sie in
das Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk eintreten. Auf diese
Weise ist es möglich zu gewährleisten, daß die für verschie
dene Adressen bestimmten Datenpakete richtig weitergeleitet
werden, ohne daß sie miteinander kollidieren. Dieses Schema
löst jedoch nicht das Problem von Mehrfach-Datenpaketen,
die die gleiche Bestimmungsadresse haben. Derartige Daten
pakete kollidieren immer noch, was zur Folge hat, daß einige
von ihnen zur falschen Adresse weitergeleitet werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein
Datenpaketvermittlungssystem zu schaffen, das das Problem
der Kollisionen wirkungsvoll löst und eine Datenpaketver
mittlung hoher Qualität ermöglicht, wobei sichergestellt
wird, daß jedes Datenpaket die richtige Adresse erreicht.
Diese Aufgabe wird durch das Datenpaketvermittlungssystem
nach Anspruch 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Datenpaketvermittlungssystem weist
auf: eine Vielzahl von externen Ausgangsanschlüssen, eine
Vielzahl von externen Eingangsanschlüssen zum Empfang von
Eingangsdatenpaketen, wobei jedes Datenpaket die Adresse
eines externen Ausgangsanschlusses enthält, ein Selbstleit-
Vermittlungsnetzwerk, eine Vielzahl von Warteschlangenein
richtungen, von denen eine jeweils mit dem externen Ein
gangsanschluß zum Empfang der Eingangsdatenpakete von den
externen Eingangsanschlüssen, zum vorübergehenden Speichern
derselben in FIFO (first-in-first-out)-Warteschlangen, zum
Senden der vorderen Datenpakete in diesen Warteschlangen
zum Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk und zum Löschen der
vorderen Datenpakete von diesen Warteschlangen in Abhängig
keit von den Quittungssignalen, sowie eine Vielzahl von
Adressenprüfeinrichtungen, von denen jeweils eine mit jedem
externen Ausgangsanschluß verbunden ist, zum Empfang der
Datenpakete von dem Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk, zum
Prüfen der Adressen und, wenn ein Paket zur richtigen
Adresse weitergeleitet wurde, zum Senden desselben zu dem
entsprechenden externen Ausgangsanschluß und zur Rückgabe
eines Quittungssignals über das Selbstleit-Vermittlungs
netzwerk an die Warteschlangeneinrichtungen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeich
nungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Aus
führungsform der Erfindung;
Fig. 2A bis 2D schematische Darstellungen zur Erläute
rung der Betriebsweise der Koppelelemente
in Fig. 1.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der schema
tischen Darstellung in Fig. 1 beschrieben. Fig. 1 zeigt
ein neues Datenpaketevermittlungssystem, das ein Selbstleit-
Vermittlungsnetzwerk 1 mit einer Vielzahl von Eingangsan
schlüssen 1-10 bis 1-17 und einer Vielzahl von Ausgangsan
schlüssen 1-20 bis 1-27, eine Vielzahl von externen Ein
gangsanschlüssen 10-0 bis 10-7, eine Vielzahl von externen
Ausgangsanschlüssen 20-0 bis 20-7, eine Vielzahl von FIFO
(first-in-first-out)-Warteschlangeneinrichtungen 30-0 bis
30-7, die zwischen den externen Eingangsanschlüssen 10-0
bis 10-7 und den Eingangsanschlüssen 1-10 bis 1-17 des
Selbstleit-Vermittlungsnetzwerks 1 angeordnet sind, und
eine Vielzahl von Adressenprüfeinrichtungen 40-0 bis 40-7
aufweist, die zwischen den Ausgangsanschlüssen 1-20 bis
1-27 des Selbstleit-Vermittlungsnetzwerks 1 und den exter
nen Ausgangsanschlüssen 20-0 bis 20-7 angeordnet sind. Das
Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk 1 weist 2×2-Koppelpunkt-
Vermittlungselemente 1-1 bis 3-4 auf, die entsprechend den
individuellen Bits in der Datenpaketadresseninformation
autonom arbeiten. Die Vermittlungs- bzw. Koppelelemente
1-1 bis 1-4 arbeiten entsprechend dem niederwertigsten Bit
der Datenpaketadresse, die Koppelelemente 2-1 bis 2-4 ent
sprechend dem nächstwertigen Bit und die Koppelelemente
3-1 bis 3-4 entsprechend dem höchstwertigen Bit. In anderen
Worten, die Koppelelemente sind in einer Vielzahl von Stu
fen angeordnet und sie nehmen in den entsprechenden Stufen
einen der Vermittlungszustände an, der dem entsprechenden
Bit der Adresseninformation des ihm eingegebenen Daten
pakets entspricht.
Die Art und Weise, in der die Koppelelemente 1-1 bis 3-4
arbeiten, ist in den Fig. 2A bis 2D dargestellt. Jedes
Koppelelement weist zwei Eingabeklemmen und zwei Ausgabe
klemmen auf, die als obere und untere Eingabe- und Ausgabe
klemmen bezeichnet werden. Wenn ein Datenpaket an einer
der beiden Eingabeklemmen eines Koppelelements empfangen
wird, liest das Koppelelement das relevante Datenpaketadres
senbit und nimmt einen Zustand an, bei dem diese Eingabe
klemme mit der oberen Ausgangsklemme verbunden ist, um das
Datenpaket zur oberen Ausgangsklemme weiterzuleiten, wenn
das Bit eine "0" ist, oder nimmt einen Zustand an, bei dem
diese Eingabeklemme mit der unteren Ausgabeklemme verbunden
ist, um das Datenpaket zur unteren Ausgabeklemme weiterzu
leiten, wenn das Bit eine "1" ist. Wenn das Koppelelement
nur ein Datenpaket empfängt, kann es das Datenpaket immer
auf diese Weise weiterleiten. Wenn das Koppelelement am
Eingang zwei Datenpakete gleichzeitig empfängt und wenn
diese Datenpakete im relevanten Adressenbit sich unterschei
den, so arbeitet das Koppelelement wie in Fig. 2A und Fig.
2B, so daß beide Datenpakete zur richtigen Ausgangsklemme
weitergeleitet werden. Wenn die beiden Datenpakete identi
sche Werte in dem relevanten Adressenbit haben, tritt eine
Bedingung auf, die als Kollision bezeichnet wird. Dabei
ist eine der beiden Eingangsklemmen mit der richtigen Aus
gangsklemme verbunden, so daß eine der Eingangsklemmen mit
der richtigen Ausgangsklemme verbunden ist, während die
andere Eingangsklemme mit der falschen Ausgangsklemme ver
bunden ist, so daß eines der eingegebenen Datenpakete zur
falschen Ausgangsklemme weitergeleitet wird, wie es in
Fig. 2C und Fig. 2D dargestellt ist. In Fig. 2C und Fig.
2D wird das untere Datenpaket zur richtigen Ausgangsklemme
und das obere Datenpaket zur falschen Ausgangsklemme weiter
geleitet.
Jedes Koppelelement behält den Zustand, in den es durch
ein Adressenbit eines Datenpakets gebracht wurde, solange
bei, bis ein weiteres Datenpaket empfangen wird. Die Koppel
elemente sind zu einer Zweirichtungs-Übertragung der Si
gnale in der Lage. So ermöglicht das Koppelelement insbe
sondere nicht nur die Weiterleitung der Datenpakete in eine
Richtung von den Eingabe- zu den Ausgabeklemmen, sondern
auch den Durchgang von Quittungssignalen in die andere
Richtung von den Ausgangs- zu den Eingangsklemmen, was spä
ter beschrieben wird.
Die Koppelelemente 1-1 bis 3-4 sind entsprechend dem in
Fig. 1 dargestellten wohl bekannten Selbstleit-System mit
einander verbunden. Daraus ist leicht ersichtlich, daß die
ses Verbindungssystem - mit Ausnahme von Kollisionen - ein
Datenpaket immer zum richtigen Ausgangsanschluß weiterlei
tet.
Die Warteschlangeneinrichtungen 30-0 bis 30-7 arbeiten wie
folgt. Jede Warteschlangeneinrichtung 30-0 bis 30-7 weist
eine Speichereinrichtung zum vorübergehenden Speichern von
Datenpaketen in einer FIFO-Warteschlange auf. Wenn ein
Datenpaket von einer externen Eingangsklemme empfangen
wird, wird es mit dem hinteren Ende der Warteschlange ver
bunden. Bei einem Taktsignal TS, das wiederholt, z. B.
periodisch von einer Steuereinrichtung 50 erzeugt wird,
wird das Datenpaket vorne in der Warteschlange, wenn diese
nicht leer ist, zum Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk 1 gesen
det, das es zu einem der Ausgangsanschlüsse 1-20 bis 1-27
und damit zu den Adressenprüfeinrichtungen 40-0 bis 40-7
weiterleitet. Das gleiche Taktsignal TS wird allen Warte
schlangeneinrichtungen 30-0 bis 30-7 zugeführt, so daß sie
alle ihre Datenpakete gleichzeitig aussenden. Nach dem Aus
senden eines Datenpakets kann eine Warteschlangeneinrich
tung ein Quittungssignal AS über das Selbstleit-Vermitt
lungsnetzwerk 1 von einer der Adressenprüfeinrichtungen
40-0 bis 40-7 empfangen. Wenn eine Warteschlangeneinrich
tung ein solches Quittungssignal AS empfängt, löscht sie
das vordere Datenpaket in seiner Warteschlange. Wenn eine
Warteschlangeneinrichtung kein solches Quittungssignal
empfängt, löscht sie ihr vorderes Datenpaket nicht, so daß
das gleiche Datenpaket wieder mit dem nächsten Taktsignal
TS ausgesendet wird.
Jede der Adressenprüfeinrichtungen 40-0 bis 40-7 prüft die
Adresse des von dem Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk 1
empfangenen Datenpakets. Wenn ein Datenpaket an die rich
tige Adresse weitergeleitet wurde, d. h. an die Adressen
prüfeinrichtung, die mit dem externen Ausgangsanschluß der
Adresse des Datenpakets verbunden ist, so sendet die Adres
senprüfeinrichtung es an den externen Ausgangsanschluß und
gibt ein Quittungssignal AS über das Selbstleit-Vermitt
lungsnetzwerk 1 zurück, wodurch angezeigt wird, daß das
Datenpaket richtig empfangen wurde. Da zu diesem Zeitpunkt
die Koppelelemente des Selbstleit-Vermittlungsnetzwerks
1 sich immer noch im gleichen Zustand befinden, verfolgt
das Quittungssignal den Weg des Datenpakets rückwärts zu
rück und erreicht die Warteschlangeneinrichtung (eine von
30-0 bis 30-7), von der das Datenpaket stammt. Wenn ein
Datenpaket an eine falsche Adresse weitergeleitet wurde,
gibt die Adressenprüfeinrichtung es nicht an den externen
Ausgangsanschluß weiter und gibt auch kein Quittungssignal
zurück. Das vordere Datenpaket in der Warteschlangeneinrich
tung wird daher nicht gelöscht und es wird erneut übertra
gen, wenn das nächste Taktsignal der Warteschlangeneinrich
tung zugeführt wird.
Die Arbeitsweise dieses neuen Datenpaketvermittlungssystems
wird für den Fall dargestellt, bei dem drei Datenpakete
gleichzeitig eingegeben werden, wie es in Fig. 1 darge
stellt ist. Ein erstes Datenpaket, das an den externen Aus
gangsanschluß 20-7 (Binäradresse 111) adressiert ist, wird
an dem externen Eingangsanschluß 10-5 empfangen. Ein zwei
tes Datenpaket, das an den externen Ausgangsanschluß 20-5
(Binäradresse 101) adressiert ist, wird an dem externen
Eingangsanschluß 10-7 empfangen. Ein drittes Paket, das
auch an den externen Ausgangsanschluß 20-5 adressiert ist,
wird am externen Eingangsanschluß 10-1 empfangen. Nun soll
angenommen werden, daß sich keine weiteren Datenpakete im
System befinden, so daß diese drei Pakete sofort nach vorne
in den Warteschlangen in den Warteschlangeneinrichtungen
30-1, 30-5 und 30-7 sich bewegen und gleichzeitig an das
Selbstleit-Vermittlungsnetzwerk 1 ausgesendet werden.
Das erste Datenpaket wird entlang des Wegs 2 über die
Koppelelemente 1-3, 2-4 und 3-4 an die Adressenprüfeinrich
tung 40-7 weitergeleitet, die ihre Adresse prüft und heraus
findet, daß es den richtigen Bestimmungsort erreicht hat.
Die Adressenprüfeinrichtung 40-7 sendet daher dieses Paket
an den externen Ausgangsanschluß 20-7 und gibt ein Quit
tungssignal - dargestellt durch die gestrichelte Linie in
der Zeichnung - entlang des Wegs 2 zurück, um der Warte
schlangeneinrichtung 30-5 anzuzeigen, daß das Datenpaket
richtig empfangen wurde. Die Warteschlangeneinrichtung 30-5
löscht dann dieses Datenpaket von seiner Warteschlange und
wird frei zum Aussenden eines weiteren Datenpakets zum
nächsten Zeitpunkt.
In ähnlicher Weise wird das zweite Datenpaket auf den Weg
3 über die Koppelelemente 1-4, 2-4 und 3-2 zur Adressenprüf
einrichtung 40-5 weitergeleitet. Da es die richtige Adresse
erreicht, wird es an den externen Ausgangsanschluß 20-5
weitergeleitet und ein Quittungssignal wird an die Warte
schlangeneinrichtung 30-7 zurückgegeben, die wiederum die
ses Datenpaket von seiner Warteschlange löscht.
Das dritte Datenpaket wird entlang des Wegs 4 über die
Koppelelemente 1-1 und 2-3 zum Koppelelement 3-2 weiterge
leitet, wo es mit dem zweiten Datenpaket kollidiert. Das
Ergebnis ist, daß das dritte Datenpaket zur falschen Adres
se weitergeleitet wird. So wird es zu der Adressenprüfein
richtung 40-1 weitergeleitet. Diese stellt die falsche
Adresse fest und sendet dieses Datenpaket nicht zum exter
nen Ausgangsanschluß 20-1 weiter und gibt auch kein Quit
tungssignal zurück. Damit bleibt dieses Datenpaket in der
Warteschlangeneinrichtung 30-1 und wird zum nächsten Zeit
punkt ausgesendet.
Da ein Datenpaket so lange nicht gelöscht wird, bis es die
richtige Adresse erreicht hat, wird jedes Datenpaket fort
während ausgesendet, bis es den beabsichtigten Bestimmungs
ort erreicht hat. Fehlgeleitete Datenpakete bleiben im Ver
mittlungssystem, ohne daß sie entweder falsch weitergegeben
werden oder verlorengehen. Das erfindungsgemäße Datenpaket
vermittlungssystem vermeidet damit die Ineffektivität der
bekannten Datenpaketvermittlungssysteme, bei denen fehlge
leitete Datenpakete an den falschen externen Ausgangsan
schluß abgegeben werden, wo sie aufgegeben werden und dem
externen Eingangsanschluß erneut übertragen werden müssen.
Das erfindungsgemäße Paketvermittlungssystem verbindet da
mit hohe Vermittlungsgeschwindigkeit mit hoher Vermittlungs
güte.
Der Schutzumfang der Erfindung ist nicht auf die oben be
schriebene Ausführungsform beschränkt, sondern umfaßt auch
Änderungen und Ausgestaltungen, die für den Fachmann ohne
weiteres ersichtlich sind. So kann insbesondere das Selbst
leit-Vermittlungsnetzwerk eine Konfiguration aufweisen,
die von der in Fig. 1 dargestellten verschieden ist, und
die Zahl der Eingangs- und externen Ausgangsanschlüsse
kann variiert werden, wie es je nach der Größe des Paket
vermittlungssystems erforderlich ist.
Claims (6)
1. Datenpaketvermittlungssystem, das aufweist
ein Vermittlungsnetzwerk (1) mit Eingangsklemmen (1-10 bis 1-17) und Ausgangsklemmen (1-20 bis 1-27), wobei das Ver mittlungsnetzwerk (1) autonom Datenpakete, die an irgendeinem der Eingangsklemmen (1-10 bis 1-17) empfangen werden, an die Ausgangsklemme (1-20 bis 1-27) gemäß einer Adres seninformatioin des Datenpakets weiterleiten kann,
eine Vielzahl von externen Ausgangsanschlüssen (20-0 bis 20-7),
eine Vielzahl von externen Eingangsanschlüssen (10-0 bis 10-7) zum Empfang von Datenpaketen, wobei jedes Datenpaket eine einen externen Ausgangsanschluß bezeichnende Adreß information aufweist,
eine Vielzahl von Speichereinrichtungen (30-0 bis 30-7), von denen jeweils eine mit jeweils einem externen Eingangs anschluß (10-0 bis 10-7) verbunden ist, wobei jeweils eine der Eingangsklemmen (1-10 bis 1-17) des Vermittlungsnetz werkes (1) mit jeweils einer der Speichereinrichtungen (30-0 bis 30-7) verbunden ist und über die jeweilige Speicher einrichtung mit dem jeweiligen äußeren Eingangsanschluß verbunden ist,
wobei jede der Speichereinrichtungen Datenpakete vom je weils zugeordneten externen Eingangsanschluß erhält, die Datenpakete kurzzeitig speichert und die gespeicherten Datenpakete der jeweils zugeordneten Eingangsklemme des Ver mittlungsnetzwerks (1) zuführt,
gekennzeichnet durch
eine Vielzahl von Adreßprüfeinrichtungen (40-0 bis 40-7), von denen jeweils eine mit jeweils einem der externen Aus gangsanschlüsse verbunden ist,
wobei jeweils eine der Ausgangsklemmen des Vermittlungs netzwerks mit jeweils einer der Adreßprüfeinrichtungen verbunden ist und über die jeweilige Adreßprüfeinrichtung mit dem jeweils zugeordneten äußeren Ausgangsanschluß ge koppelt ist, und
wobei jede der Adreßprüfeinrichtungen (40-0 bis 40-7) Datenpakete von dem Vermittlungsnetzwerk (1) erhält, die Adressen der Datenpakete überprüft und, wenn ein erhal tenes Datenpaket eine Adresseninformation hat, die den je weils verbundenen externen Ausgangsanschluß bezeichnet, das Datenpaket an den jeweils verbundenen Ausgangsanschluß wei tergibt und ein Quittungssignal (AS) über das Vermittlungs netzwerk zu der Speichereinrichtung zurückgibt, von der das Datenpaket über das Vermittlungsnetzwerk der Adreßprüfein richtung zugeführt worden ist, und
die Speichereinrichtung die gespeicherten Datenpakete in Antwort auf das zugeführte Quittungssignal (AS) löscht.
ein Vermittlungsnetzwerk (1) mit Eingangsklemmen (1-10 bis 1-17) und Ausgangsklemmen (1-20 bis 1-27), wobei das Ver mittlungsnetzwerk (1) autonom Datenpakete, die an irgendeinem der Eingangsklemmen (1-10 bis 1-17) empfangen werden, an die Ausgangsklemme (1-20 bis 1-27) gemäß einer Adres seninformatioin des Datenpakets weiterleiten kann,
eine Vielzahl von externen Ausgangsanschlüssen (20-0 bis 20-7),
eine Vielzahl von externen Eingangsanschlüssen (10-0 bis 10-7) zum Empfang von Datenpaketen, wobei jedes Datenpaket eine einen externen Ausgangsanschluß bezeichnende Adreß information aufweist,
eine Vielzahl von Speichereinrichtungen (30-0 bis 30-7), von denen jeweils eine mit jeweils einem externen Eingangs anschluß (10-0 bis 10-7) verbunden ist, wobei jeweils eine der Eingangsklemmen (1-10 bis 1-17) des Vermittlungsnetz werkes (1) mit jeweils einer der Speichereinrichtungen (30-0 bis 30-7) verbunden ist und über die jeweilige Speicher einrichtung mit dem jeweiligen äußeren Eingangsanschluß verbunden ist,
wobei jede der Speichereinrichtungen Datenpakete vom je weils zugeordneten externen Eingangsanschluß erhält, die Datenpakete kurzzeitig speichert und die gespeicherten Datenpakete der jeweils zugeordneten Eingangsklemme des Ver mittlungsnetzwerks (1) zuführt,
gekennzeichnet durch
eine Vielzahl von Adreßprüfeinrichtungen (40-0 bis 40-7), von denen jeweils eine mit jeweils einem der externen Aus gangsanschlüsse verbunden ist,
wobei jeweils eine der Ausgangsklemmen des Vermittlungs netzwerks mit jeweils einer der Adreßprüfeinrichtungen verbunden ist und über die jeweilige Adreßprüfeinrichtung mit dem jeweils zugeordneten äußeren Ausgangsanschluß ge koppelt ist, und
wobei jede der Adreßprüfeinrichtungen (40-0 bis 40-7) Datenpakete von dem Vermittlungsnetzwerk (1) erhält, die Adressen der Datenpakete überprüft und, wenn ein erhal tenes Datenpaket eine Adresseninformation hat, die den je weils verbundenen externen Ausgangsanschluß bezeichnet, das Datenpaket an den jeweils verbundenen Ausgangsanschluß wei tergibt und ein Quittungssignal (AS) über das Vermittlungs netzwerk zu der Speichereinrichtung zurückgibt, von der das Datenpaket über das Vermittlungsnetzwerk der Adreßprüfein richtung zugeführt worden ist, und
die Speichereinrichtung die gespeicherten Datenpakete in Antwort auf das zugeführte Quittungssignal (AS) löscht.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es zusätzlich eine Steuereinrichtung (50) aufweist, die
wiederholt ein Taktsignal (TS) an alle Speichereinrichtungen (30-0
bis 30-7) abgibt, wobei die Speichereinrichtungen entsprechend dem
Taktsignal die gespeicherten Datenpakete zum Vermittlungs
netzwerk (1) übertragen.
3. System nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Speichereinrichtung (30-0 bis 30-7) eine Warteschlangeneinrichtung
aufweist, die die Datenpakete von den externen Eingangsanschlüssen
(10-0 bis 10-7) in FIFO-Warteschlangen speichert, die vorderen
Datenpakete in der Warteschlange entsprechend dem Taktsignal
(TS) an das Vermittlungsnetzwerk (1) sendet und das vordere
Datenpaket von den Warteschlangen in Abhängigkeit vom Quit
tungssignal (AS) löscht.
4. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Vermittlungsnetzwerk (1) eine Vielzahl von Vermittlungs
elementen (1-1 bis 3-4) aufweist, die jeweils autonom einen ihrer
Vermittlungszustände entsprechend der Adresseninformation des
eingegebenen Datenpakets annehmen, diesen Zustand so lange
aufrechterhalten, bis ein weiteres Datenpaket eintrifft
und in der Lage sind, einen Durchgang der Datenpakete in
die eine Richtung und den Durchgang der Quittungssignale (AS)
in die entgegengesetzte Richtung zu ermöglichen.
5. System nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vermittlungselemente (1-1 bis 3-4) im Vermittlungsnetzwerk
(1) in einer Vielzahl von Stufen angeordnet sind und jedes
Vermittlungselement in den entsprechenden Stufen in den Ver
mittlungszustand übernimmt, der dem entsprechenden Bit der
Adresseninformation der eingegebenen Datenpakete entspricht.
6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Vermittlungsnetzwerk (1) eine Übertragung des Quittungs
signals (AS) von der jeweiligen Adreßprüfeinrichtung (40-0
bis 40-7) über einen Weg bewerkstelligt, über den das Daten
paket, das von der Adreßprüfeinrichtung entgegengenommen
worden ist, zugeführt worden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP62322735A JPH01165246A (ja) | 1987-12-22 | 1987-12-22 | パケット交換方式 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3842762A1 DE3842762A1 (de) | 1989-07-13 |
| DE3842762C2 true DE3842762C2 (de) | 1992-03-12 |
Family
ID=18147041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3842762A Granted DE3842762A1 (de) | 1987-12-22 | 1988-12-19 | Datenpaketvermittlungssystem |
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| JP (1) | JPH01165246A (de) |
| DE (1) | DE3842762A1 (de) |
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