DE3844556C2 - Druckeinrichtung - Google Patents

Druckeinrichtung

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckeinrichtung von der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Es ist bekannt, daß von einem Datenverarbeitungsgerät zu einem Drucker gesendete Daten aus Bilddaten für auszudruckende Bitmusterbilder bestehen und aus Steuerdaten zum Steuern des Druckverfahrens und der Betriebsart einer Druckeinheit des Druckers. Eine Steuereinrichtung des Druckers verarbeitet Bilddtaten, um sie in Bitmusterbilder umzuwandeln, die ausgedruckt werden sollen, und sendet Bitbilder an die Druckeinheit. Bei einer konventionellen Steuereinrichtung wird ein Pufferspeicher verwendet, der so gesteuert wird, daß er einen First-in-First-out- (FIFO-)Speicher durch Software bildet, für den internen Datenfluß, um den Dateneingang von dem Datenverarbeitungsgerät mit Daten zu synchronisieren, die an die Druckeinheit ausgegeben werden sollen.
Die Eingangsdaten von einem externen Datenverarbeitungsgerät werden zeitweilig in einem Pufferregister gespeichert, und gespeicherte Daten werden von der Steuereinrichtung ausgelesen. Die Steuereinrichtung führt eine sogenannte Paketverarbeitung in asynchroner Weise mit Eingangsdaten durch, um Paketdaten in dem FIFO zu speichern.
Bei der Paketverarbeitung erfolgt eine sequentielle Ausführung der Protokollanalyse, eine Voredition von Bilddaten, eine Transformation von Daten in Pakete (Zwischencodes) entsprechend dem Ergebnis der Voredition, welches eine Abbildung von Bitbildern auf einen Bildmusterspeicher vereinfacht, sowie eine Speicherung der Zwischencodes in einen Speicher. Bei der Voredition von Bilddaten werden jeweilige Drucklagen einzelner Bilddaten entsprechend dem Ergebnis der Analyse von Protokollen bestimmt. Daher umfassen Bilddaten-repräsentierende Zwischencodes Mustercodes von Bilddaten und Adressen zur Abbildung individueller Bitbilder auf den Bildmusterspeicher. Nach Ausgang aus der Steuereinrichtung transformiert diese Zwischencodes in Bitbilder und schreibt sie in den Bitmusterspeicher.
Eine konventionelle Steuereinrichtung mit einer CPU oder mehreren CPU, die mit einem gemeinsamen RAM verbunden sind, ist bekannt.
Bei einer konventionellen Steuereinrichtung mit einer CPU wird ein Ringpuffer als interner Speicher verwendet, und ein FIFO-Speicher wird durch Software erzeugt, indem der Ringpuffer unter Verwendung von hierfür bereitgestellten Steuerprogrammen gesteuert wird. Es ist jedoch bei einer derartigen Steuereinrichtung schwierig, die Datenverarbeitung zu beschleunigen, da es eine verhältnismäßig lange Zeit erfordert, den Ringpuffer zu steuern.
Darüber hinaus ist es selbst bei einer konventionellen Steuereinrichtung mit mehreren CPU, die das gemeinsame RAM benutzen, das üblicherweise im zeitversetzten System verwendet wird, schwierig, Daten großen Umfangs schnell zu übertragen, da der Datenzugang synchron mit Zeitunterteilungsuhren erfolgen muß.
Eine Druckeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der US-PS 40 48 625 bekannt. Bei dieser bekannten Druckeinrichtung verarbeitet eine erste Informationsverarbeitungseinrichtung die von einem externen Gerät eingehenden Datenpakete, und die codierten Datenpakete (Zwischencodes) werden dann in einem FIFO-Speicher eingeschrieben. Eine zweite Informationsverarbeitungseinrichtung kann die im FIFO-Speicher eingeschriebenen Zwischencodes nacheinander herauslesen und eine Druckeinheit weitergeben. Die Leseoperationen an sich und die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Datenpakete nacheinander herausgelesen werden können, werden von der Druckeinheit gesteuert. Die Steuerung erfolgt softwareunterstützt, d. h., die Lesegeschwindigkeit wird durch die für die Durchführung eines im Drucker vorgegebenen Algorithmus benötigte Zeit bestimmt.
Bei Vorliegen einer derartigen softwareunterstützten Steuerung ist es schwierig, die Datenverarbeitung zu beschleunigen, da immer eine verhältnismäßig lange Zeit für die Rechenoperation erforderlich ist. Zudem ist es aufwendig, die Software immer an neue leistungsfähigere Drucker anpassen zu müssen.
Aus "Ein- und Ausgabegeräte der Datentechnik" von H. J. Tafel/A. Kohl, Carl Hanser Verlag, München, 1982, S. 289, ist es bekannt, Informationsverabeitungseinrichtungen durch Zwischenschaltung eines FIFO-Speichers asynchron zu betreiben. Zwar können dadurch die Daten mit maximaler Geschwindigkeit eingelesen werden und in der an den Drucker angepaßten Rate ausgegeben werden, wobei jedoch die oben dargestellten Probleme hinsichtlich der Softwareunterstützung verbleiben.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Druckeinrichtung zu schaffen, bei der zur Verbesserung des Wirkungsgrades die Verarbeitung von Daten auf einfache Weise beschleunigt werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Druckeinrichtung mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen; der Unteranspruch betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung.
Bei der erfindungsgemäßen Druckeinrichtung erfolgt die Steuerung der Schreib- und Leseoperationen ohne eine Softwareunterstützung. Die Datenverarbeitung kann somit beschleunigt werden, da die Zeit für die Durchführung bisher notwendiger Rechenoperationen wegfällt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen sich weitere Vorteile und Merkmale ergeben. Es zeigt
Fig. 1 einen Systemaufbau eines Drucksystems,
Fig. 2 eine Perspektivansicht eines Druckers,
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein Bedienungsfeld des in Fig. 2 dargestellten Druckers,
Fig. 4 ein Blockschaltbild mit einer Darstellung einer Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung und einer in Fig. 1 dargestellten Druckeinheit,
Fig. 5 ein Blockschaltbild mit einer Darstellung einer Bitmustersteuerung gemäß Fig. 4,
Fig. 6 ein Flußdiagramm einer Seitenauswurf-(PAGE EJECT-) Verarbeitungsroutine, welche durch die erste Informationsverarbeitungseinrichtung ausgeführt wird,
Fig. 7 (a) und 7 (b) Teile eines Flußdiagramms einer Zwischencode-(INTERMEDIATE CODE-)Verarbeitungsroutine, welche durch die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung ausgeführt wird,
Fig. 8 ein Flußdiagramm einer Druckbeginn-(PRINT START-) Verarbeitungsroutine, welche durch die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung ausgeführt wird.
a) Aufbau des elektrofotografischen Druckers
Fig. 1 zeigt ein Bilderzeugungssystem einschließlich eines Druckers 10.
Daten von einem externen Datenverarbeitungsgerät 1 wie beispielsweise einem Primärrechner werden einmal in einem externen Dateipuffer 2 gespeichert, um den Durchsatz des externen Datenverarbeitungsgeräts 1 zu verbessern, und daraufhin von dem Dateipuffer 2 an das Druckersystem 10 ausgegeben.
Der Drucker 10 weist eine Datenverarbeitungseinrichtung 3 zur Bearbeitung eines Bitmusterspeichers auf, eine Druckeinheit 4 einschließlich einer Lasereinrichtung, einer elektrofotografischen Druckeinrichtung und Zusatzgeräten wie einer externen Papierversorgungseinheit 5, eines Sortierers 6 und dergleichen.
Fig. 2 ist eine Perspektivansicht des Druckers 10.
Die Druckeinheit 4 ist mit der Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 versehen, und die externe Papierversorgungseinheit 5 und der Sortierer werden an der Druckeinheit 4 angebracht. Im Vorderbereich der oberen Fläche des Gehäuses der Druckeinheit 4 ist ein Bedienungsfeld 44 vorgesehen, welches unterschiedliche Anzeigeeinrichtungen für verschiedene Parameter des Druckers und eine Tasteneinrichtung zur Eingabe von Daten und/oder Befehlen aufweist.
Fig. 3 ist eine Aufsicht auf das Bedienungsfeld 44. Auf dem Bedienungsfeld 44 sind Eingabetasten 901 bis 903 und Anzeigen 910 bis 918 angeordnet. Taste 901 ist eine PAUSE-Taste zum momentanen Anhalten eines Druckvorgangs. Taste 902 ist eine TEST-Taste zur Durchführung eines Versuchsdruckvorgangs. Die Taste 903 ist eine VER­ SCHIEBUNGS-Taste und dient als LÖSCH-Taste zum Anhalten eines Druckvorgangs, wenn sie zusammen mit der TEST-Taste 902 gedrückt wird. Der Grund dafür, daß die LÖSCH-Funktion nur dann wirksam wird, wenn beide Tasten 902 und 903, gleichzeitig heruntergedrückt werden, besteht darin, daß eine unerwünschte Löschung durch eine unvorsichtige Betätigung vermieden werden soll.
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild des Druckers 10.
Die Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 weist eine Bitmustersteuereinrichtung (BMC) 30 auf, einen Bitmusterspeicher (BM-RAM) 32 mit wahlfreiem Zugriff, einen Bitmusterschreiber (BMW) 31 zur Abbildung von Bitbildern auf dem BM-RAM 32 und eine Schrifttypenspeichereinrichtung 33. Kommunikation zwischen der Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 und der Druckeinheit 4 geschieht über eine Buseinrichtung B3 für Steuerdaten wie beispielsweise die Anzahl von Drucken, zusätzliche Steuersignale und dergleichen, und eine Buseinrichtung B4 für Bilddaten.
Die Druckeinheit 4 weist im wesentlichen eine Interface- Steuereinrichtung 40 auf, eine Steuereinrichtung 41 für den elektrofotografischen Vorgang und eine Druckkopfsteuereinrichtung 42. Die Interface-Steuereinrichtung (IFC) 40 führt eine Bearbeitung von Steuerdaten von der Bitmustersteuereinrichtung 30 durch, eine Steuerung des Bedienungspults 44, und die Zeitablaufsteuerung der Druckeinheit 4 durch einen internen Bus B5. Die Steuereinrichtung 41 für den elektrofotografischen Vorgang steuert eine elektrofotografische Verarbeitungseinrichtung 45 entsprechend den von der Interface-Steuereinrichtung 40 durch den internen Bus B5 gesendeten Daten. Die Druckkopfsteuereinrichtung (PHC) 42 steuert einen Halbleiterlaser und einen Polygonspiegel, welcher in einem Druckkopf 43 vorgsehen ist, in Übereinstimmung mit Information, die vom IFC 40 durch den internen Bus B5 gesendet wurden, um von BMW 31 durch den internen Bus B4 gesendete Bilddaten zu schreiben. Ebenfalls werden durch IFC 40 über den internen Bus B5 die externe Papierversorgungseinheit 5 und der Sortierer 6 gesteuert.
Wie aus den voranstehenden Ausführungen deutlich wird, ist der Drucker 10 ein Laserdrucker des Bitmustertyps. Druckdaten (die gewöhnlich durch Codes repräsentiert werden), die von dem externen Datenverarbeitungsgerät 1 gesendet werden, werden als Punktbilder auf BM-RAM 32 der Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 entwickelt und dann an die Druckeinheit 4 ausgegeben. Die Druckeinheit 4 schreibt Punktbilder auf eine Photoleitertrommel durch Steuerung der Lasereinrichtung entsprechend den von der Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 gesendeten Daten und überträgt geschriebene Punktbilder auf ein leeres Papier in dem Fachleuten auf diesem Gebiet wohlbekannten elektrofotografischen Verfahren.
Von der externen Datenverarbeitungseinrichtung 1 gesandte Daten umfassen Codes zur Steuerung des Druckformats und Codes zum Setzen jeweiliger Betriebsarten der Druckeinheit 4 über Bilddaten hinaus. Die Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 analysiert Protokolle dieser Codes, abgesehen von Zeichencodes, und gibt Befehle zur Druckformatsteuerung aus sowie zur Zuführung eines leeren Papiers zur Druckeinheit 4, zur Änderung des Betriebszustands der Zusatzgeräte und dergleichen, in Übereinstimmung mit dem Ergebnis der Analyse des Protokolls. Die Druckeinheit 4 führt unterschiedliche Steuerungen aus wie eine Steuerung des Druckkopfes 43 sowie eine Zeitablaufsteuerung eines Papiers und synchrone Steuerungen mit einer Papierzufuhr zum Sortierer 6. Diese Steuerungen sind ähnlich wie bei einem elektrofotografischen Kopiergerät, abgesehen von einem Abtastsystem, welches für letzteres erforderlich ist.
b) Bitmustersteuereinrichtung
Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild eines Bitmustersteuergeräts 30.
Um Punktbilder durch den Bitmusterschreiber 31 zu schreiben ist es erforderlich, individuelle Adressen in dem Schrifttypenspeicher und dem BM-RAM 32 zu berechnen. Dies erfordert eine verhältnismäßig lange Zeit.
Es wird angestrebt, unter­ schiedliche Bearbeitungsvorgänge zu beschleunigen, die in der Bitmustersteuereinrichtung 30 durchgeführt werden sollen, indem eine Vorbearbeitung von Daten der nächsten Seite zur Transformierung in Zwischencodes in der Bitmustersteuereinrichtung 30 während des Druckens von Punktbildern, die im BM-RAM 32 erzeugt werden, stattfindet.
Bei der vorliegenden Ausführungsform sind eine erste Informationsverarbeitungseinrichtung 320 zur Analyse von Daten und eine zweite Informationsverarbeitungseinrichtung 330 zur Drucksteuerung vorgesehen, und diese beiden Verarbeitungseinrichtungen 320 und 330 sind über ein P-RAM 305 verbunden, um Zwischencodes zu speichern, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Im einzelnen umfaßt die Bitmustersteuereinrichtung 30 zwei CPU, die sich die Datenverarbeitung teilen, die durch eine CPU bei einer konventionellen Bitmustersteuereinrichtung durchgeführt werden muß. Weiterhin ermöglicht es P-RAM 305, welches zwischen der ersten und zweiten Informationsverarbeitungseinheit 320 beziehungsweise 330 angeschlossen ist, diesen beiden Prozessoren, in asynchroner Weise miteinander zu arbeiten. Daher kann diese Anordnung eine mögliche Stagnation des Datenflusses verringern, welche durch eine Verzögerung der Datenverarbeitung durch einen der beiden Prozessoren hervorgerufen sein kann. Es wird nämlich der Datendurchsatz erhöht, und daher wird es möglich, die Druckgeschwindigkeit der Druckeinheit 4 zu erhöhen.
Die erste Informationsverarbeitungseinrichtung 320 führt eine PAKET-Verarbeitung von Daten durch, welche zeitweilig in einem R-Puffer 304 gespeichert sind, asynchron zur Dateneingabe. Bei dieser Paketverarbeitung werden sukzessiv eine Protokollanalyse, eine Voreditierung von Bilddaten in Zwischencodes, mit denen eine Abbildung in das BM-RAM 32 vereinfacht werden soll, und Speichern von Zwischencodes in das P-RAM 305 durchgeführt. Beim Voreditieren von Bilddaten werden jeweilige Drucklagen individueller Bilddaten entsprechend dem Ergebnis der Protokollanalyse bestimmt. Daher umfaßt jeder Zwischencode einen Mustercode der Bilddaten und eine Adresse auf dem BM-RAM 32, an welcher ein dem Zwischencode entsprechendes Punktbild erzeugt werden soll.
Als P-RAM 305 wird ein First-in-First-out-Speicher, nachstehend als FIFO bezeichnet, bei der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform verwendet. In dem FIFO 305 werden umgewandelte Zwischencodes sequentiell in einen leeren Bereich des FIFO geschrieben, während sie in der Reihenfolge ausgelesen werden, in welcher sie dort eingespeichert wurden. Daher wird das Schreiben und Lesen von Zwischencodes ohne Softwareunterstützung durchgeführt. Demzufolge kann jede Informationsverarbeitungseinrichtung 320 oder 330 unabhängig von der anderen Informationsverarbeitungseinrichtung arbeiten.
Im Gegensatz zur voranstehend beschriebenen Einrichtung liest die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung 330 gespeicherte Zwischencodes von dem FIFO 305, um diese zu verarbeiten. Sie gibt Steuerbefehle für die Druckeinheit 4 aus, welche zu Zwischencodes zum Druckeinheits-Interface 307 korrespondieren, gibt Zwischencodes aus, die nicht Steuerbefehle sind, für die Druckeinheit an das Bitmusterschreiber-Interface 306, und führt eine Abbildung von Punktbildern in das BM-RAM 32 sowie einen Druckvorgang aus.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist ferner eine Signalleitung CLREQ 1 vorgesehen, welche eine direkte Verbindung zwischen der ersten Informationsverarbeitungseinrichtung 320 und der zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung 330 herstellt. Die erste Informationsverarbeitungseinrichtung 320 kann ein Signal, beispielsweise ein Löschanforderungs-Signal oder dergleichen, über die Signalleitung CLREQ 1 in Echtzeit an die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung 330 senden.
Daher ermöglicht es die erste Informationsverarbeitungseinrichtung 320 der zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung 330, deren Daten zu löschen, ohne die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit zu verlangsamen.
Somit können zwei Arten von Löschverarbeitungen in der Bitmustersteuereinrichtung 30 durchgeführt werden.
Eine dieser beiden ist die Löschung der MOMENTANEN SEITE, wodurch Daten einer momentanen Seite, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt abgebildet wird, gelöscht werden, und eine andere ist die Löschung von ALLE SEITEN, wodurch sämtliche im FIFO 305 und BM-RAM 32 gespeicherten Daten gelöscht werden.
Des weiteren ist ein JOB-Zähler 310 zwischen der ersten und zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung 320 und 330 vorgesehen, welche durch die Signalleitung CLREQ 1 verbunden sind.
JOB-Zähler 310 ist ein Zähler zur Angabe einer Anzahl von JOB (Seiten), welche in FIFO 305 gespeichert ist, der durch ein INC-Signal von der ersten Informationsverarbeitungseinrichtung 320 inkrementiert und durch ein DEC-Signal von der zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung 330 dekrementiert wird. Die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung 330 kann überprüfen, ob FIFO 305 Daten speichert oder nicht, mittels eines EMPTY-(Leer-)Signals, welches vom JOB-Zähler 310 ausgegeben wird.
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm einer SEITENAUSSTOSS-Verarbeitung, welche durch die erste Informationsverarbeitungseinrichtung 320 ausgeführt werden soll.
Wird im Schritt #81 eine LPWRITE-Marke zur Anzeige eines Voreditierungs-Zustands gesetzt, so wird im Schritt #82 an FIFO 305 ein Zwischencode ausgegeben, welcher SEITENAUSSTOSS anzeigt. Weiterhin sendet im Schritt #83 die erste Informationsverarbeitungseinrichtung 320 ein INC-Signal an den JOB-Zähler 310, um diesen zu inkrementieren. Dann wird im Schritt #84 die nächste Schreibposition auf die oberste Position der nächsten Seite gesetzt, und im Schritt #85 wird die LPWRITE-Marke auf "0" zurückgesetzt.
Fig. 7 (a) und 7 (b) zeigen ein Flußdiagramm einer ZWISCHEN- CODE-Verarbeitung, welche durch die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung 330 ausgeführt wird.
Bei dieser Verarbeitung werden eine Abbildung eines Bitbilds auf das BM-RAM 32 entsprechend einem vom FIFO ausgelesenen Zwischencode und eine Ablaufsteuerung für die Druckeinheit 4 durch Ausgabe von Befehlen an diese durchgeführt. Zunächst wird ein Zwischencode, welcher im FIFO 305 gespeichert wurde, im Schritt #251 ausgelesen. Falls es sich um Zeichendaten handelt (JA im Schritt #252), werden diese an den Schrifttypenbildschreiber (FIW) 311 im Schritt #253 ausgegeben. Handelt es sich um Graphikdaten (JA im Schritt #255), so werden diese im Schritt #256 an den Graphikbildschreiber (GIW) 316 ausgegeben.
Handelt es sich um die ersten zu schreibenden Daten, wenn nämlich die BM-WRITE-Marke auf "0" im Schritt #257 gesetzt ist, so wird die Marke im Schritt #258 auf "1" gesetzt. Im Schritt #293 wird ein PFCMD-Befehl zum Voreinführen eines leeren Papiers an die Interfacesteuereinrichtung 40 ausgegeben, damit die Druckeinheit 4 eine Vorbereitung zum Drucken vornimmt. Infolge dieses Schrittes kann eine Belichtung der fotoleitfähigen Trommel durch den Laserstrahl begonnen werden, sobald die Vorbereitung zum Druck in der Bitmusterdatenverarbeitungseinrichtung 3 beendet ist. Daher wird der Datendurchsatz verbessert.
Bei einem auf IFC-bezogenen Code (im Schritt #261) oder einem JOB START-Code im Schritt #262 wird der Code im Schritt #263 an die Interfacesteuereinrichtung 40 ausgegeben.
Zwar wird die Ausgabe von Zwischencodes von dem FIFO 305 zum Bitmusterschreiber 31 fortgesetzt, soweit sie sich noch im FIFO 305 befinden (vergleiche Schritte #214 bis 216 in Fig. 18), jedoch wird, wenn ein SEITENAUSSTOSS- Code im Schritt #271 festgestellt wird, ein Druckvorgang begonnen, da die Datentransformation einer Seite beendet ist.
Falls ein Code zur Festlegung einer Anzahl von Kopien (im Schritt #281) vorliegt, wird COPY, welches die Kopienanzahl angibt, im Schritt #282 erneuert. Nach diesen Schritten gibt das Druckkopfsteuerinterface 315 Daten von dem BM-RAM 32 an die Druckkopfsteuereinrichtung 42 über den Bus B4 synchron mit hiervon gesendeten Impulsen aus.
Wenn der Zwischencode ein VORZUFÜHRUNGS-Code im Schritt #291 ist, so wird im Schritt #292 entschieden, ob ein VORZUFÜHRUNGS-Vorgang durchgeführt werden soll oder nicht. Soll er durchgeführt werden, so wird im Schritt #293 eine PECMD-Marke (VORZUFÜHRUNGS-Befehl) auf "1" gesetzt. Falls er nicht durchgeführt werden soll, wird im Schritt #294 die PFCMD-Marke auf "0" gesetzt.
Falls im Schritt #301 der Zwischencode ein LÖSCHMODUS SETZEN-Code ist, so wird im Schritt #302 entschieden, ob ein leeres Blatt ausgestoßen werden soll oder nicht. Falls JA, wird im Schritt #303 eine BPFM-Marke (LEERES BLATT ZUFÜHREN-Befehl) auf "0" gesetzt. Falls nein, wird im Schritt #304 die BPFM-Marke auf "1" gesetzt.
Im folgenden werden die im Zusammenhang mit dem Zähler stehenden Schritte erläutert.
Ist im Schritt #252 eine LÖSCH-Marke zur Anzeige einer DATENLÖSCHANFORDERUNG gesetzt, so geht die Verarbeitung zum Schritt #259 über, um einen SEITENAUSSTOSS- Code zu überprüfen. Ist der vom FIFO 305 ausgelesene vorliegende Zwischencode ein SEITENAUSSTOSS-Code, so wird im Schritt #260 der JOB-Zähler 310 dekrementiert durch ein DEC-Signal, welches von der zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung 330 ausgegeben wird, da dies bedeutet, daß Daten einer Seite gelöscht werden, und dann kehrt das Verfahren direkt zurück, ohne irgendeinen weiteren Schritt auszuführen. Falls kein SEITENAUS­ STOSS-Code vorliegt, so überspringt das Verfahren den Schritt #260, um direkt zurückzukehren.
In Fig. 7 (b) ist Schritt #273 zwischen Schritt #272 und Schritt #274 eingefügt. Stellt der gegenwärtige, von FIFO 305 eingelesene Zwischencode einen SEITENAUSSTOSS- Code dar, so wird im Schritt #273 der JOB-Zähler 310 dekrementiert, da dieser Code bedeutet, daß sämtliche Daten einer Seite verarbeitet worden sind.
Fig. 8 zeigt ein Flußdiagramm der DRUCKBEGINN-Verarbeitungsunterroutine.
Im Schritt #321 wird die JOBACT-Marke gesetzt, um eine Erneuerung des BM-RAM 32 zu verhindern. Ist im Schritt #322 die PFREQ-Marke gleich "1", und ist eine leeres Papierblatt nicht bei der Verarbeitung nach der letzten DRUCKSTART-Verarbeitung zugeführt worden, so wird im Schritt #323 ein Papierzuführungsanforderungsbefehl START an die Interfacesteuereinrichtung 14 ausgegeben. Dann wird im Schritt #324 das Druckkopfsteuerinterface 315 in den Druckmodus gesetzt. Infolge dieses Schrittes gibt das PHC-Interface 315 Bitbilder von dem BM-RAM 32 durch den Bus B4 synchron zu Impulsen aus, welche von der Druckkopfsteuereinrichtung 42 gesendet werden.
Ist im Schritt #325 CCOUNT gleich 1 und im Schritt #326 PFCMD gleich 0, so wird im Schritt #328 die PEREQ-Marke auf "1" gesetzt, und im Schritt #392 wird ein DRDY-Befehl, der anzeigt, daß keine Reservierung einer Vorzuführung vorgenommen wird, an die Interfacesteuereinrichtung ausgegeben.
Ist im Schritt #325 CCOUNT nicht gleich "1", oder ist im Schritt #326 PECMD gleich 1 und im Schritt #327 der JOB-Zähler nicht gleich "0", wenn nämlich zumindest ein Datum sich im FIFO neben jetzt gedruckten Daten befindet, so wird im Schritt #330 die PFREQ-Marke auf "0" gesetzt, um den Durchsatz zu verbessern. Dann wird im Schritt #331 ein Druckbefehl DRDYPF zur Festlegung eines Vorbereitungsvorgangs durch Zuführung des nächsten Papierblatts ausgegeben, nachdem ein Papier an die Druckeinheit 4 ausgestoßen wurde.
In dem anderen Falle von NEIN im Schritt #326 oder von JA im Schritt #327 wird eine PFREQ-Marke im Schritt #328 gesetzt, und dann wird der DRDY-Befehl an die Interfacesteuereinrichtung 14 ausgegeben.

Claims (2)

1. Druckeinrichtung zum Empfang von Bilddaten von einem externen Gerät, zum Umwandeln der Bilddaten in Bitbilder und zum Wiedergeben der Bitbilder auf Papierblätter, mit einer ersten Informationsverarbeitungseinrichtung zum Umwandeln der empfangenen Bilddaten in Zwischencodes und zum Einschreiben der Zwischencodes in einen ersten Speicher, und mit einer zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung zum Herauslesen der Zwischencodes aus dem ersten Speicher asynchron zum Einschreibprozeß der ersten Informationsverarbeitungseinrichtung, zum Umwandeln der Zwischencodes in Bitbilder und Einschreiben der Bitbilder in einen zweiten Speicher und zum Steuern einer Druckeinheit, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zähler (310) mit der ersten und zweiten Informationsverarbeitungseinrichtung (320, 330) derart verbunden ist, daß ein Zählwert erhöht wird, wenn die erste Informationsverarbeitungseinrichtung (320) die Zwischencodes für eine Seite in den ersten Speicher (305) eingeschrieben hat, und daß der Zählwert verringert wird, wenn die zweite Informationsverarbeitungseinrichtung (330) die Zwischencodes für eine Seite aus dem ersten Speicher (305) herausgelesen hat, und daß die Papierzufuhr in Abhängigkeit von dem Zählwert des Zählers (310) gesteuert wird.
2. Druckeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierzufuhr vor der Vollendung der Speicherung der Bitbilder für eine Seite in den zweiten Speicher durchgeführt wird, falls der aktuelle Zählwert gleich oder größer als 1 ist.
DE19883844556 1987-04-07 1988-04-07 Druckeinrichtung Expired - Lifetime DE3844556C2 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4048625A (en) * 1976-05-05 1977-09-13 General Electric Company Buffered print control system using fifo memory

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Title
DE-B.: H.J. Tafel/A. Kohl, Ein- und Ausgabegeräte der Datentechnik, Carl Hanser Verlag München 1982,S. 289 *

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