DE384802C - Kaffeemaschine - Google Patents

Kaffeemaschine

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DE384802C
DE384802C DEC28940D DEC0028940D DE384802C DE 384802 C DE384802 C DE 384802C DE C28940 D DEC28940 D DE C28940D DE C0028940 D DEC0028940 D DE C0028940D DE 384802 C DE384802 C DE 384802C
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DE
Germany
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boiler
coffee machine
coffee
metal
steam pressure
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DEC28940D
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00—Apparatus for making beverages
    • A47J31/16—Inverting coffee-making apparatus in which water is boiled in the lower part and the apparatus is subsequently inverted to pass the water through the filter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

  • Kaffeemaschine. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldungen in Italien vom 15- März igi5, 22. April igtg und 16. Dezember igig beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine Kaffeemaschine mit drehbar gelagertem und durch den Dampfdruck umkippbarem Kessel, bei der der Kessel mit dem Kaffeebehälter um exzentrisch zum Schwerpunkt angeordnete Zapfen kippen kann,. wobei ein am Träger des Kessels befestigter Stöpsel den Kessel in seiner senkrechten Lage verriegelt, währender beim Kochen durch den Dampfdruck angehoben wird und dadurch die Verriegelung aufhebt.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer elektrisch beheizten Kaffeeinaschine gemäß der Erfindung dargestellt. Es ist Abb. r ein Längsschnitt durch die Kaffeemaschine, Abb. 2 eine Ansicht der Kaffeemaschine mit gekipptem Kessel, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Drehzapfen mit selbsttätigem Stromkreisunterbrecher, Abb.4 eine Ansicht eines Einfülltrichters mit Stampfer, Abb. 5 eine Einzelansicht der Tragzapfen und Abb.6 eine Einzelansicht des selbsttätig die Kaffeemaschine in der gekippten Lage haltenden Anschlages.
  • Die Kaffeemaschine besteht im wesentlichen aus einem aus Blech hergestellten Kessel z mit einer Verengung 2. An der Verbindungsstelle zwischen Kessel und Verengung befindet sich das Filter 3, und am gegenüberliegenden Ende der Verengung 2 ist ein zweites Filter 4 eingeschraubt. Das Gewinde für diese Verschraubung kann schnell und billig durch Anlöten eines Metalldrahtes 5 an der Innenfläche der Verengung 2 erhalten werden, wobei die Schraubengänge des Drahtes 5 in geeignetem Abstand voneinander entfernt sind. An die Außenseite des Flansches 6 wird ebenfalls ein Draht 7 in entsprechender Weise angelötet. Das obere Filter 4 wird außer durch das Gewinde durch einen geeigneten Rand 8 abgedichtet, gegen den das Filter gepreßt wird. Der Rand 8 kann die Gestalt einer durchbrochenen Scheibe aufweisen oder besser, wie Abb. r zeigt, durch eine Platte 9 gebildet werden, in deren Mitte eine einzige genügend große, durch einen Deckel i i verschlossene Aussparung io vorgesehen ist. An der zylindrischen Wandung des Deckels i i sind eine oder mehrere Reihen kleiner Durchbrechungen 1 2 vorgesehen, durch welche hindurch der Aufguß filtriert wird. Infolge dieser Anordnung liegen die Durchbrechungen in einer Ebene, die mit der Richtung des durch den Kaffee ausgeübten Druckes gleichläuft, und sie verstopfen sich daher nicht leicht. Die Seitenwandung des Kessels ist zwecks elektrischer Beheizung finit dein in Abb. i durch die Zickzacklinie angedeuteten Heizwiderstand 13 ausgerüstet. Der Widerstand kann sich gegen die Wandung des Kessels i legen oder es kann zwischen ihm und der Wandung ein zweckmäßig aus Kupfer bestehender Metallzylinder eingefügt werden, der die Kesselwandung vollständig umgibt und eine bessere Wärmeverteilung gewährleistet.
  • Der Kessel kann um eine etwas unterhalb seines Schwerpunktes liegende Achse kippen. Er befindet sich daher im labilen Gleichgewicht und hat das Bestreben, zu kippen. Letzteres wird durch den Stöpsel 15 verhindert, der an dein Träger 27 des Kessels geführt ist und in die Auslaßöffnung der Verengung 2 gebracht werden kann. Der beispielsweise aus Hartgummi bestehende Stöpsel 15 kann kegelstumpfförniig ausgebildet und an seiner Oberfläche mit einer kreisförmigen Nut 16 versehen sein, so daß der Rand des Stöpsels zwecks vollständiger Abdichtung sich leichter ausbiegen läßt. Der Stöpsel liegt vorzugsweise zwischen einer unteren und einer oberen Scheibe 18 und 17, von denen letztere einen in die Nut 16 hineinragenden Ringflansch 5o besitzt. Die Scheiben 17, 18 und der Stöpsel 15 sind durch eine gleichzeitig zur Führung dienende Stange i9 miteinander verbunden. Der Stöpsel kann anstatt in Form einer genuteten Scheibe auch einfach becherartig mit flachem Boden und kegelstumpfförinigem seitlichen Rand ausgebildet werden. In diesem Falle muß der Boden zwischen den Scheiben liegen und die Seitenwandung frei ihre Gestalt verändern können. Die Führungsstange i9 geht durch die obere Wandung des Trägers 27 hindurch und hat das Bestreben, sich unter dem Einfluß der Feder 2o zu heben, derart, daß der außer Eingriff mit der Verengung 2 gekommene Stöpsel sich vollständig hebt und das Kippen der Kaffeemaschine nicht länger verhindert.
  • Dein uni die Kesselwandung gewickelten Widerstand 13 wird der Strom durch zwei Ä1 etallkontakte zugeführt, die den Stromkreis unterbrechen, wenn die Kaffeemaschine sich nicht in der in Abb. i dargestellten Lage befindet. Die Kontakte werden durch zwei metallische Stützzapfen 21 der Kaffeemaschine gebildet, die an den Platten 22 (Abb. 3) befestigt sind.
  • Diese Zapfen 21 haben an einem Ende einen Längsschlitz 23, während das andere Ende finit Gewinde versehen ist. Sie sind an dein Mantel vollständig stromdicht befestigt durch Zwischenfügung eines Nichtleiters (z. B. Glimmer). Eine über die Schraube gelegte Scheibe 2.I schließt den finit Gewinde versehenen Zapfen stromdicht ab, während zwischen dein Mantel 14 und den Metallplatten 2.? und 25 eingeführte Glimmero. dgl. Plättchen einen Stromabschluß zwischen diesen Körpern bilden. Das Ganze wird mittels einer Mutter 26 befestigt. Das Innenende des Zapfens wird durch irgendeinen Leiter finit dem Heizwiderstand 13 verbunden. In dein außerhalb des 'Mantels liegenden Schlitz 93 des Zapfens ist eine stromlichte Zunge 28 angeordnet. Letztere wird durch eine Metallkapsel 29 in Stellung gehalten, die auf dem Zapfen befestigt und iiiit einem der Zunge entsprechenden Schlitz ausgerüstet ist. Die Kapsel29 wird durch den Ring 3o befestigt.
  • Der Zapfenträger ist, wie Abb. 5 zeigt, in einer Stütze gelagert, die durch ein an den Träger 27 angelötetes Metallgehäuse 31 gehiIdet wird. In letzterem sind zwei Stromabschlußplatten 32 und 33 vorgesehen, zwischen denen eine dicke Platte 34 liegt. In der Platte 3.I liegt der in seinem oberen Teil bei 36 den Zapfen aufnehmende Metallblock 35.
  • Mit dem Block 35 ist der Leitungsdraht verbunden. Auf diese `'eise wird, wenn die Kaffeemaschine sich in der in Abb. i dargestellten Lage befindet, dem Widerstand 13 durch den Block 35, die Kapsel 29 und den Zapfen 2i Strom zugeführt. In der gekippten Stellung (Abb. 2) stützt die Kaffeeinaschine sich gegen die stromdichte Zunge 28, und der Stromkreis ist unterbrochen.
  • Der Kaffee wird mittels des Einfülltrichters 37 und des Stampfers 38 in den Raum :2 eingeführt, in welchem, auf dem Filter 3 ruhend, ein kegelförmiges Filter 39 angeordnet werden kann, wenn nur geringe Mengen Kaffee dem Zubereitungsprozeß unterworfen werden sollen.
  • Nachdem der Kaffee eingefüllt worden ist, wird das obere Filter d. in Stellung, die Kaffeemaschine auf den Träger 27 und der Stöpsel 15 in die Verengung 2 gebracht. Wird nunmehr Strom zugeführt, so erwärmt sich das Wasser im Kessel i und beginnt zu sieden, der Dampf streicht durch den Kaffee und der Stöpsel 15 wird außer Eingriff mit der Verengung :2 gebracht, so daß der Kessel, da er nicht mehr gehalten wird, umkippt und die Auslaßöffnung gegenüber dem den Kaffee aufnehmenden Behälter zu liegen kommt. Während des Kippens kann der aufwärts sich bewegende Stöpsel gegen eine Anzeigevorrichtung für Hör- oder Sichtzeichen stoßen. Gleichzeitig wird der Heizstromkreis unterbrochen.
  • Um nach dem Kippen die Kaffeemaschine in ihrer in Abb. 2 veranschaulichten Stellung zu halten und Schwingungen zu vermeiden, ist ein Anschlag vorgesehen. Damit die Kaffeemaschine kippt, sobald der Stöpsel 15 freigegeben wird, muß auf einer Seite ihrer Drehachse ein Übergewicht vorhanden sein, und von dieser Seite aus wird die Kippbewegung eingeleitet. Wird an dem Mantel 14 ein Bolzen 40 und an dem Träger 27 ein Anschlag 41 vorgesehen, so stößt beim Drehen der Kaffeemaschine der Bolzen gegen das Ende des Anschlages. Ist letzterer nachgiebig, so verschiebt er sich, ist er aber starr, so hebt sich die Kaffeemaschine, und auf jeden Fall steigt der Bolzen 4o bis zum Einfallen in die Aussparung 42 (Abb. 6), welche den Bolzen aufnimmt, die Kaffeemaschine in dieser Lage festhält und ihr keine Schwingbewegungen ermöglicht. Da die Kaffeemaschine stets nach der gleichen Seite kippt, so schwingt sie, falls sie umgekehrt auf die Zapfen 2 i gesetzt wird,- nach der anderen Seite des Trägers 27, und aus diesem Grunde muß auch an letzterem ein dem Anschlag 41 ähnlicher Anschlag 43 vorgesehen werden, welcher in entgegengesetztem Sinne angeordnet ist, derart, daß die Kaffeemaschine sich nach der entgegengesetzten Seite anheben muß, um mit ihrem Bolzen 40 in die Aussparung 42 einfallen zu können. Auf diese Weise wird die Kaffeemaschine, gleichgültig, wie sie eingesetzt worden ist, unmittelbar nach dem Kippen in senkrechter Lage festgehalten. Der aus der Maschine ausfließende Kaffee ist sehr heiß, und um ein Abkühlen durch die kalte Wandung des Saminelbehälters zu vermeiden, kann an der Grundplatte 44 eine elektrische Heizvorrichtung 45 (Abb. 2) vorgesehen. werden, die in Reihe oder im Nebenschluß ,finit der Heizvorrichtung 13 des Kessels i geschaltet ist, derart, daß der Sammelbehälter erwärmt oder warmgehalten wird, falls der Kaffee nicht sofort ausgeschenkt wird.
  • Um die Wandungen des Kessels und insbesondere an der Auslaßöffnung desselben ist die Anordnung eines (nicht dargestellten) Wärmesammlers an sich bekannter Art erforderlich. Ohne eine solche Anordnung könnte die Kaffeemaschine nicht arbeiten: Wenn der Kessel umgekippt ist, bildet sich nämlich zwischen dem Kesselboden und dem Wasserspiegel ein dicht abgeschlossener Raum, in welchem der Dampfdruck herrscht. Während der Wasserfiltration vergrößert sich dieser Raum und nimmt der Druck ab. Sollte während der Filtrierung die Wärmelieferung plötzlich unterbrochen werden, so würde die Temperatur abnehmen und der Druck unter den äußeren atmosphärischen Druck sinken, so daß das im Kessel noch befindliche Wasser infolge des höheren äußeren Druckes durch die Kaffeeschicht nicht mehr hindurchfiltrieren könnte. Wird dagegen um den Kessel ein Wärmesammler angeordnet, so wird dadurch im gekippten Kessel eine genügende Temperatur erhalten. Das ganze Wasser kann- dann durch die Kaffeeschicht filtrieren.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Kaffeemaschine mit drehbar gelagertem und durch den Dampfdruck umkippbarem Kessel, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel in seiner senkrechten Lage durch den die Auslaßöffnung verschließenden Stöpsel (15) verriegelt wird, der durch den Dampfdruck angehoben wird.
  2. 2. Kaffeemaschine nach Anspruch i mit elektrischer Beheizung, bei der eine selbsttätige Unterbrechung des Stromes durch die Kippbewegung des Kessels bewirkt wird, gekennzeichnet durch metallene, am Mantel (14) des Kessels (i) befestigte Stützzapfen (21), die in die Metallplättchen (22) eingreifen, die von auf den Zapfen befestigten stromdichten Kapseln (29) abstehen, wobei die Metallplättchen (22), wenn der Kessel sich in seiner senkrechten Kochlage befindet, mit einem im Metallgehäuse (31) gelagerten Block (35) in stromleitendem Eingriff stehen und beim Kippen des Kessels mit dem Block (35) außer Eingriff gelangen.
  3. 3. Kaffeemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung des Dampfdruckes während der Auslaugung des Kaffeegutes um die Auslaßöffnung des Kessels ein an sich bekannter Wärmesammler angeordnet ist.
DEC28940D 1915-03-15 1920-04-02 Kaffeemaschine Expired DE384802C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT384802X 1915-03-15
GB1929120A GB169317A (en) 1920-07-07 1920-07-07 Improvements in coffee making or brewing machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE384802C true DE384802C (de) 1923-11-06

Family

ID=26253969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC28940D Expired DE384802C (de) 1915-03-15 1920-04-02 Kaffeemaschine

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NL (1) NL11115C (de)

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