DE3850108T2 - Antrieb für eine dichtung der bauart mit eingeschlossenem ring. - Google Patents
Antrieb für eine dichtung der bauart mit eingeschlossenem ring.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft mechanische Drehdichtungen, wie sie verwendet werden, um Leckage von Fluiden längs einer in einem Gehäuse sich drehenden Welle zu verhindern. Solche Dichtungen verwenden ein Paar von kontaktierenden (Unterleg)scheiben: eine Ringscheibe oder ein Ring wird bezüglich der Welle abgedichtet und dreht sich mit der Welle; die andere wird bezüglich eines Gehäuses abgedichtet und ist stationär. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung schafft einen verbesserten Antrieb für die drehbare Scheibe, um sicherzustellen, daß die Dichtungsscheibe sich mit der Drehung der Welle dreht.
- Mechanische Drehdichtungen sind bekannt und sind besonders nützlich in einer Vielzahl von Anwendungsfällen, beispielsweise in Kühlpumpen in den Kühlsystemen von Brennkraftmaschinen. Bei solchen Dichtungen ist eine der Dichtungsscheiben typischerweise aus einem harten, steifen Material wie Keramik gemacht. In dieser Anwendung kann das Kühlmittel plötzlichen und extremen Temperaturänderungen ausgesetzt sein, die die keramische Dichtungsscheibe thermischen Schocks aussetzen. Die Dichtungsscheibe kann ungleichmäßig expandieren, was zum Reißen und zu einem Versagen der Dichtung führt.
- Um das Problem des thermischen Schocks zu lösen, offenbart das US-Patent Nr. 3 782 735, ausgegeben an Novosad, die Verwendung eines Metallbandes um die keramische Dichtungsscheibe. Das Metallband verfügt über Preßsitz mit der keramischen Dichtungsscheibe an einem Ende. Am gegenüberliegenden Ende definiert das Band eine radial gerichtete, ringförmige Rippe. Wegen des Preßsitzes zwischen der keramischen Dichtungsscheibe und dem Metallband steht die keramische Dichtungsscheibe in einem konstanten Kompressionszustand und erhöht so den Dichtungsscheibenwiderstand gegen Thermoschock. Die ringförmige Rippe trägt dazu bei, die Wärme von der keramischen Dichtungsscheibe in das im Pumpvorgang befindliche Fluid zu verteilen.
- In der im Novosad Patent Nr. 3 782 735 offenbarten Anordnung wird die keramische Dichtungsscheibe durch eine Hülse getragen, die auf die Welle gepreßt wird. Eine elastomere Dichtungsscheibe ist zwischen der Hülse und der Dichtungsscheibe angeordnet und sorgt für eine statische Dichtung und bildet auch ein Mittel zum Antriebe der Dichtungsscheibe. Während die im Novosad Patent Nr. 3 782 735 offenbarte mechanische Dichtung die keramische Dichtungsscheibe gegen Thermoschock schützt, fangen keramische Dichtungsscheiben, die allein durch Reibverbindung zwischen der Dichtungsscheibe und der Hülse angetrieben werden, in gewissen Fällen an, relativ zur Pumpenwelle sich zu drehen. Um gegen diese Möglichkeit sicher zu sein, schafft die Erfindung eine mechanische Drehdichtung, die einen verbesserten Antrieb verwendet, um die keramische Dichtungsscheibe zu drehen.
- Die Dichtungen nach der vorliegenden Erfindung sind besonders nützlich als Dichtungen in Kühlpumpen in den Kühlsystemen von Brennkraftmaschinen. Der angetriebene Ring ist mit Mitteln angeordnet, um sowohl die Dichtung gegen Beschädigung aufgrund von Thermoschock zu schützen als auch sicherzustellen, daß das Drehdichtungselement mit der Welle sich dreht.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine mechanische Drehdichtung des Typs zur Verfügung, wie sie in der US-Patentschrift 3 782 735 offenbart ist. Sie umfaßt eine mit Band versehene keramische Dichtungsscheibe, die sich mit der Welle dreht und mit einer zweiten Dichtungsscheibe, die stationär ist, zusammenwirkt, um relativ sich drehende kontaktierende Dichtungsflächen herzustellen. Die keramische Dichtungsscheibe ist mit Band entsprechend den Prinzipien der vorhergenannten Patentschrift versehen.
- Eine Hülse sitzt in Preßsitz koaxial auf einer Welle und ist so ausgelegt, daß sie sich mit der Welle dreht. Ein zylindrischer Körperteil, koaxial mit der Welle, nimmt die mit Band versehene Dichtungsscheibe auf. Ein Flansch erstreckt sich radial vom Körper und bildet Mittel, um das Metallband einer mit Band versehenen Dichtungsscheibe benachbart dem Außenumfangsdurchmesser des Bandes zu erfassen. Das Band umfaßt ein sogenanntes Zusammenwirkungsmittel, das durch das Mittel auf der Hülse erfaßt ist.
- Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch eine Ausführungsform einer dargestellten mechanischen Drehdichtung entsprechend den Prinzipien der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 ist ein Teilaxialschnitt einer zweiten Ausführungsform einer erläuternden mechanischen Drehdichtung.
- Fig. 3 ist eine Stirnansicht der mechanischen Drehdichtung von rechts in Fig. 2 gesehen.
- Fig. 4 ist eine Darstellung ähnlich der Fig. 2 und zeigt eine weitere alternative Ausführungsform einer mechanischen Drehdichtung.
- Fig. 5 ist eine Stirnansicht der mechanischen Drehdichtung von rechts in Fig. 4 gesehen.
- Fig. 6 ist eine Stirnansicht einer weiteren wahlweisen Ausführungsform in einer Richtung entgegengesetzt zur Darstellung der Fig. 5 gesehen.
- Fig. 7 ist eine perspektivische Teilexplosionsdarstellung der Dichtung der Fig. 6.
- Mechanische Drehdichtungen mit mit Band versehenen Dichtungsscheiben, welche die Prinzipien der Erfindung verwirklichen, sind in den beiliegenden Figuren gezeigt. Verschiedene Aspekte der dargestellten mechanischen Drehdichtung sind offenbart in der US-Patentschrift 3 782 735, ausgegeben an Novosad, deren Offenbarung als Bezug hiermit voll einverleibt ist.
- Die Dichtung, allgemein mit 10 bezeichnet, soll eine flüssigkeitsdichte Dichtung zwischen dem Gehäuse 11 und der Welle 12 einer Pumpe oder anderen Einrichtung schaffen. Sie wird koaxial auf die Welle 12 aufgebracht. Die Dichtung 10 verwendet zwei relativ rotierenden kontaktierende Dichtungsscheiben 14, 16, welche Dichtungslaufflächen bilden, die stationäre und rotierende Dichtungsflächen darstellen. Eine Dichtungsscheibe 14 ist zur nicht-drehenden, jedoch begrenzten Axialbewegung gelagert; die andere Dichtungsscheibe 16 ist drehbar, mit der Pumpenwelle 12 und ist in Axiallage fixiert. Die Teile könnten jedoch umgekehrt sein, wobei die axial bewegliche Dichtungsscheibe mit der drehbaren Welle verbunden wäre.
- Die sich nicht drehende Dichtungsscheibe 14 ist in einem metallischen Haltering 18 untergebracht, der in eine Bohrung des Pumpengehäuses 11 mit Preßsitz gepreßt ist. Die Haltevorrichtung 18 ist bezüglich des Pumpengehäuses durch Preßsitz der Halteeinrichtung im Gehäuse abgedichtet. Die Dichtungsscheibe 14 definiert eine flache, glatte, radial angeordnete Dichtungsfläche 20 auf der einen Seite. Die gegenüberliegende Seite der Dichtungsscheibe 14 liegt gegen ein flexibel federndes Balgenelement 22 an, das sich zwischen dem Ring oder der Dichtungsscheibe 14 und dem metallischen Halteglied 18 erstreckt. Eine Feder 24 ist zwischen die beiden Enden des Balgenelements 22 zwischengeschaltet und ruft eine fluiddichte Abdichtung zwischen dem Halteelement 18 und der Dichtungsscheibe 14 hervor. Die Feder 24 sorgt für eine Vorspannung der Dichtungsfläche 20 der ersten Dichtungsscheibe 14 gegen die drehbare Dichtungsscheibe 16. Der Ring 14 umfaßt eine Reihe von Nuten 15 auf seinem Innendurchmesser, definiert durch teilweise zylindrische Flächen. Die Hülse 18 umfaßt zusammenpassende Rastelemente 19, die in Nuten 15 reichen und den Ring 14 gegen Drehung fixieren, jedoch Axialbewegung längs der Welle 12 zulassen.
- Die Dichtungsfläche 20 der sich nicht drehenden Dichtungsscheibe 14 liegt gegen eine ähnlich flache, glatte, radial angeordnete Dichtungsfläche 26 der drehbaren Dichtungsscheibe 16 an. Die drehbare Dichtungsscheibe 16 besteht vorzugsweise aus keramischem Material. Um Thermoschockprobleme zu umgehen, ist der Umfang der sich drehenden Dichtungsscheibe 16 umfangsmäßig von einem Metallband 28 einbeschrieben, wie in der US-Patentschrift Nr. 3 782 735 beschrieben.
- Das Metallband 28 ist ringförmig und ein Ende 30 hat einen größeren Durchmesser als das gegenüberliegende Ende 32 und verjüngt sich, um einen Preßsitz um die Dichtungsscheibe 16 am Ende 32 zu schaffen. Das mit Übergröße versehene Ende erweitert sich nach außen und bildet eine kurze Radialrippe oder Flansch 34. Die Rippe 34 definiert eine axiale Randfläche 36 an ihrem Perimeter oder äußeren Umfang.
- Die Hülse 40 umfaßt einen zylindrischen Körper 42, der koaxial auf der Pumpenwelle 12 zur Drehung mit der Welle reibungsgelagert ist. Die Passung zwischen der Hülse 40 und der Welle 12 sollte bei einem Minimum von 2,5 · 10&supmin;&sup5;m (0,001 engl. Zoll) liegen. An einem Ende 44 der Hülse 40 benachbart dem metallischen Halteglied 18 ist der Körper von der Welle 12 fort vergrößert. Das sich aufweitende Ende 44 erfaßt das metallische Halteglied 18, wenn die Dichtung nicht in einer Pumpenwand installiert ist und bildet eine einheitliche Dichtungspackung. Nach der Installierung erfaßt das Halteglied das Gehäuse und ist in einer Axialposition fixiert, eine weitere Axialbewegung der Hülse 40 bewegt das sich aufweitende Ende 44 vom Halteglied fort und sorgt für eine Kompression der Feder 24. Auf diese Weise kann eine vorbestimmte Last auf die Dichtungsflächen während der Installation aufgebracht werden.
- Am gegenüberliegenden Ende schließt die Hülse 40 einen Radialflansch 46 ein, der vom Hülsenkörper sich radial forterstreckt. Der Flansch 46 ist mit einer integralen, ringförmigen axialgerichteten Wandung 48 versehen, die sich axial gegen die sich nicht drehende Dichtungsscheibe 14 konzentrisch mit dem und den Körper 44 überlagernd erstreckt.
- Ein mit Flansch versehender flexibler federnder Ring 38 ist zwischen die mit Band versehene drehbare Dichtungsscheibe 16 und die Hülse 40 zwischengeschaltet und dichtet gegen Fluidleckage. Sie ist aus einem Elastomer hergestellt und umfaßt einen Radialteil 39 und einen Axialteil 41.
- Der Hülsenkörper 42, der Flansch 46 und die axial innere Wand umschließen die mit Band versehene Dichtungsscheibe 16. Der federnde Ring 38 sorgt für eine statische Dichtung hierzwischen.
- Der federnde Ring 38 und die mit Band versehene Dichtungsscheibe 16 sind so bemessen, daß der Ring 38 in den Raum komprimiert wird, der durch den Hülsenkörper 42, den Flansch 46 gebildet wird und wird auf die Innenfläche der Hülse 40 und Wand 48 gepreßt. Wie in der Zeichnung dargestellt, liegt der federnde Ring oder die Dichtungsscheibe 38 gegen die Innenfläche des Hülsenkörpers 42 und des Flansches 46 an. Diese Anordnung schafft einen Reibungsantriebsweg zwischen Hülse 42 und Ring 16.
- Erfindungsgemäß sind die Rippe oder der Flansch 36 des Metallbandes 28 sowie der Innendurchmesser der Axialwand 28 so bemessen, daß die Oberfläche 36 die Innenfläche der Axialwand 48 kontaktiert und in Reibungseingriff hiermit steht. Dieser Reibungseingriff des Metallbands 28 und der Hülsenwandung 48 ergibt ausreichendes Antriebsmoment, um eine Drehung der drehbaren Dichtungsscheibe 16 sicherzustellen und ein Herumdrehen oder "Spinnen" relativ zur Hülse 40 und der Welle 12 zu verhindern. Ein Minimumsitz oder Zwischenraum von 2,54 · 10&supmin;&sup5; m (0,001 engl. Zoll) ist zwischen dem Außendurchmesser der Fläche 36 und dem Innendurchmesser der Axialwand 38, um Reibungsantrieb zu gewährleisten, vorgesehen.
- Wird die mechanische Drehdichtung wie oben beschrieben zusammengesetzt, so wird die mit Band versehene Dichtungsscheibe 16 zwischen der Hülsenwandung 48 und dem Federring 38 gehalten. Wegen der Kompression des Ringes 38 wird die Dichtungsscheibe 16 von der Hülse 40 durch den Ring 38 und auch durch Reibungseingriff der axialgerichteten Wand 48 mit der axialen Kantenfläche 36 des Flansches 34 angetrieben. Das so gelieferte Antriebsmoment ist größer als das vom Federring 38 allein zur Verfügung gestellte. So sorgen die kontaktierenden Flächen der Verlängerung sowie der Bandrippe für ein Mittel zum Antreiben der drehbaren Dichtungsscheibe und hierdurch dient die Erfindung dazu, die Dichtungsscheibe am Drehen oder Spinnen relativ zur Hülse 40 oder der Pumpenwelle 12 zu hindern.
- Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. In der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform umfaßt das Metallband 28 einen Radialflansch 34 und eine axiale Kantenfläche 36. In dieser Ausführungsform jedoch umfaßt der Flansch 34 auch eine Vielzahl von Schlitzen oder Kerben 80, die auf dem Außenumfang des Flansches 34 des Bandes 28 angeordnet sind. Die Schlitze bilden Paare von im wesentlichen parallel angetriebenen Flächen 81.
- Nach dieser Ausführungsform ist der integrale Flansch 46 der Hülse 40 radial wie bei der vorhergehenden Ausführungsform gerichtet. Anstatt einer mit der Hülse 40 konzentrischen Radialwand jedoch umfaßt er eine Vielzahl von axialen Antriebsnasen 82, die gegen das gegenüberliegende Ende 44 der Hülse reichen. Jede definiert ein Paar von im wesentlichen radialen Antriebsflächen 83, die zwischen den angetriebenen Flächen 81 angeordnet sind.
- Wie in Fig. 3 gezeigt, offenbart die dargestellte Ausführungsform ein Metallband 28, das vier Schlitze oder Kerben 80, die unter Abstand von 90º angeordnet sind, aufweist. Der Flansch 46 der Hülse 40 hat nur ein Paar von diametral sich gegenüberstehenden Nasen 82. Jede gewünschte Anzahl von Schlitzen und Nasen kann verwendet werden, solange nur eine positive Verbindung zwischen dem Band 28 und der Hülse 40 erreicht wird.
- Sind die Nasen 82 in den Schlitzen oder Kerben 80 angeordnet, so sorgt der Eingriff der Antriebsflächen 83 mit den angetriebenen Flächen 81 für einen Zwangsantrieb der mit Band versehenen Dichtungsscheibe 16, wodurch die mit Band versehene Dichtungsscheibe daran gehindert wird, relativ zur Welle 12 sich zu drehen oder zu "spinnen". Dies gilt unabhängig von der Drehrichtung der Welle. Signifikant erteilt diese Anordnung des Zwangsantriebs keinerlei Kompressionskraft auf die keramische Dichtungsscheibe 16. Diese letztgenannte Anordnung hat auch den Vorteil, daß sie geeignet zur Verwendung mit einem Dichtungsring ist, der axial beweglich längs der Welle 12 ist. Die Nasen 82 müssen nur lang genug ausgeführt werden, um einen Eingriff der Nasen 82 bezüglich der Schlitze 80 über die gesamte Erstreckung des Axialwegs des Rings längs der Welle sicherzustellen.
- Die Fig. 4 und 5 zeigen eine weitere alternative Anordnung, um einen positiven Antrieb zwischen einer Hülse und einer drehbaren Dichtungsscheibe zur Verfügung zu stellten. Diese Form von Hülse 50 umfaßt einen Körper 52, der so ausgelegt ist, daß er in Preßsitz auf dem Ende einer Welle wie bei den vorherigen Ausführungsformen sitzt. Das äußere Ende der Hülse 50 hat einen Radialflansch 54, der bis zur einer integralen, ringformigen axialgerichteten Wand 56 reicht, die unter Abstand vom Hülsenkörper 52 angeordnet ist. Eine nach außen sich erweiternde Lippe 58 ist längs der innenseitigen Kante der Wand 56 ausgebildet. Drei Auslöseausbildungen oder Bördelungen 60 sind in der Wandung 56 ausgeformt und erstrecken sich radial hiervon nach innen. In der dargestellten Ausführungsform sind die Auslöseausbildungen als halbkreisförmige Fläche ausgeformt, wobei irgendeine Anzahl alternativer Formen jedoch Verwendung finden kann.
- Ein federnder Ring 62 mit einem perspektivisch verkürzten Radialteil lagert die keramische drehbare Dichtungsscheibe 64. Die Dichtungsscheibe hat eine Ringnut 66 zur Aufnahme des Radialteils des Federrings 62. Der Teil der Dichtungsscheibe 64, der über die Nut 66 hinausgeht, erfaßt die Innenfläche des Flansches 54.
- Ein Metallband 68 ähnlich dem Band 28 erstreckt sich um den Umfang der Dichtungsscheibe 64. Das Band 68 hat eine radiale Rippe oder Flansch 70 an seiner Kante unterhalb der Wand 56. Bogenförmige Nuten oder Ausschnitte 72 sind an unter Abstand angeordneten Positionen um den Flansch 70 herum vorgesehen. Die Auslöseausbildungen 60 passen zu oder wirken zusammen mit den Nuten 72, wie am besten in Fig. 5 zu sehen, um zwangsweise die Hülse 50 und das Metallband 68 zur Drehung zu erfassen. Dies liefert einen Antrieb für das Band und damit die Dichtungsscheibe zur Drehung der Dichtungsscheibe mit der Welle. Die Fig. 6 und 7 zeigen noch ein weiteres alternatives Mittel zum positiven Antrieb der drehbaren Dichtungsscheibe. Hier ist die Hülse 50 im wesentlichen die gleiche wie in den Fig. 4 und 5 mit der Ausnahme, daß Auslöseausbildungen 60 ersetzt werden durch zwei Sätze von Laschen oder Zungen (Lex.: techn. Nase) 90 und 92. Jeder Satz hat zwei um 180º voneinander entfernt angeordnete Zungen in der radial gerichteten Wand 56. Die Zungen erstrecken sich nach innen von dem Ringgebilde der Wand 56. Die Zungen eines Satzes 92 sind im Uhrzeigersinn gerichtet. Die Zungen 90 des anderen Satzes sind im Gegenuhrzeigersinn gerichtet. Der Antrieb ist daher geeignet für jede Drehrichtung der Welle.
- Ein Metallband 94, das in Gestaltung und Funktion ähnlich dem Band 28 der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 ist, umschließt eine keramische Dichtungsscheibe 64. In dieser Ausführungsform hat die Rippe 34 eine Reihe von Axialnuten oder Kerben 96 auf ihrer Außenfläche. Die Zungen 90 und 92 erfassen die Kerben 96 und sorgen für einen positiven Antrieb zwischen Hülse und Dichtungsscheibe. Wie zu erkennen, können in einer besonderen Anwendung mit einer bekannten Drehrichtung nur eine Zunge 90 oder 92 und eine Kerbe 96 genügen.
- Zusätzliche Modifikation und/oder zusätzliche Ausbildungen können vom Fachmann, ohne den Rahmen der Erfindung, wie er in den Ansprüchen definiert ist, zu verlassen, miteingeschlossen werden.
Claims (22)
1. Mechanische Drehdichtung mit einer steifen Hülse (40; 50)
zur Anbringung auf einer drehbaren Welle (12) zur Drehung mit
dieser, einer ringförmigen Dichtungsscheibe (16; 64), die eine
radiale Dichtungsfläche (26) definiert und auf dieser Hülse (40;
50) zur Drehung mit dieser angebracht ist und einem gesonderten
ringförmigen Band (28; 68; 94), das diese Dichtungsscheibe (16;
64) in engem Reibungseingriff hiermit umschreibt, wobei dieses
Band (28; 68; 94) einen im wesentlichen radialen Flansch (34;
70) hat und diese Hülse (40; 50) in Eingriffskontakt mit diesem
radialen Flansch (34; 70) dieses Bandes (28; 68; 94) angeordnet
ist.
2. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 1, bei der diese
Dichtungsscheibe (16; 64) aus Keramik ist.
3. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 1, wobei diese
Hülse (40) einen ringformigen Körper (42) umfaßt, der so
ausgebildet ist, daß er unter Reibungseingriff eine drehbare Welle
(12) erfaßt, diese Hülse (40) weiterhin einen Radialflansch (46)
umfaßt, dieser Flansch (46) eine axiale Ringwand (48)
konzentrisch mit und diesen Körper (42) überlagernd umfaßt, diese
Scheibe (16) zwischen diesem Körper (42) und dieser axialen
Ringwand (48) angeordnet ist, dieser im wesentlichen radiale
Flansch (34) dieses Bandes (28) über eine axiale Kante (36)
verfügt und wobei diese Kante (36) unter Reibung diese Axialwand
(48) dieser Hülse (40) erfaßt.
4. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 2, wobei diese
Hülse (40) einen ringförmigen Körper (42) umfaßt, der so
ausgelegt ist, daß er unter Reibungseingriff eine drehbare Welle (12)
erfaßt, diese Hülse (40) weiterhin einen Radialflansch (46)
umfaßt, dieser Flansch (46) wenigstens eine axial gerichtete
Nase (82) umfaßt, diese Scheibe (16) zwischen diesem Körper (42)
und dieser radial gerichteten Nase (82) angeordnet ist, dieser
im wesentlichen radiale Flansch (34) dieses Bandes (28)
wenigstens eine hierin ausgebildete Kerbe (80) aufweist, die Nase
(82) wenigstens eine Antriebsfläche (83) bildet und diese Kerbe
(80) wenigstens eine angetriebene Fläche (81) definiert, diese
Nase (82) in dieser Öffnung angeordnet ist und wobei diese
Antriebsfläche (83) zum Eingriff mit dieser angetriebenen Fläche
(81) angeordnet ist, um einen zwangsantriebseingriff zwischen
diesem Band (28) und dieser Hülse (40) zu liefern.
5. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 4, wobei diese
Hülse (40) eine Vielzahl von Nasen (42) umfaßt und das Band (28)
eine Vielzahl von Kerben (80) umfaßt, jede Nase (82) wenigstens
eine Antriebsfläche (83) definiert und jede dieser Kerben (80)
wenigstens eineangetriebene Fläche (81) definiert, die in einer
dieser Kerben (80) angeordnet ist, wobei diese Antriebsfläche
(83) zum Antriebseingriff mit dieser angetriebenen Fläche (81)
angeordnet ist, um einen Antriebseingriff zwischen dieser Hülse
(40) und diesem Band (28) zu schaffen.
6. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 5, wobei diese
Nasen (82) und Öffnungen unter gleichem Umfangsabstand
angeordnet sind.
7. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 4, wobei dieser
Flansch (34) dieses Bandes (28) wenigstens eine
Umfangsausschnittskerbe (80) umfaßt, welche diese angetriebene Fläche (81)
definiert, wobei diese Antriebsfläche (83) auf dieser Nase (82)
und diese angetriebene Fläche (81) auf diesem Band (28) im
wesentlichen radial gerichtet sind und eine Nase (82) dieser Hülse
(40) aufnehmen.
8. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 3, bei der ein
federnder Ring (38) zwischen dieser Scheibe (16) und diesem
Körper (42) angeordnet ist, wobei dieser Körper (42) und diese
Scheibe (16) so bemessen sind, daß diese Scheibe (16)
hierzwischen zusammengepreßt wird und in Dichtungseingriff mit jedem
dieser Körper (42) und dieser Scheibe (16) steht.
9. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 5, wobei ein
federnder Ring (38) zwischen dieser Ringscheibe (16) und diesem
Körper (42) angeordnet ist, wobei dieser Körper (42) und diese
Scheibe (16) so bemessen sind, daß diese Scheibe (16)
hierzwischen zusammengedrückt wird und in Dichtungseingriff sowohl
mit diesem Körper (42) wie mit dieser Scheibe (16) steht.
10. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 6, wobei diese
Kerben (18) und Nasen (82) in diametral sich gegenüberstehenden
Paaren angeordnet sind.
11. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 10, wobei dieses
Band (28) zwei Paare dieser Kerben (80) umfaßt und dieser
Flansch (46) ein Paar dieser Nasen (82) umfaßt.
12. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 1, wobei diese
Hülse (50) einen Ringkörper (52) hat, der in Eingriff mit dieser
drehbaren Welle (12) steht und ein Radialflansch (54) mit diesem
Körper (52) verbunden ist, wobei der Flansch (54) weiterhin eine
axiale Ringwand (56) hat, die wenigstens über eine radial sich
erstreckende Auslöseausbildung (60) hierin verfügt, wobei die
axiale Wand (56) konzentrisch mit diesem Körper (52) ist und
diese überlagert und unter Abstand hiervon angeordnet ist, wobei
die Scheibe (64) zwischen diesem Körper (52) und der Axialwand
(56) unter Abstand vorgesehen ist und dieser Radialflansch (70)
dieses ringförmigen Bandes (68) über wenigstens eine Nut (72)
hierin verfügt, die mit der Auslöseausbildung (60)
zusammenwirkt, um einen positiven Antriebseingriff zwischen Hülse (50)
und Band (68) herzuschaffen.
13. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 12, wobei diese
ringförmige Axialwand (56) dieses Flansches (54) dieser Hülse
(50) drei radial sich erstreckende Auslöseausbildungen (60) hat,
die unter gleichem Abstand angeordnet sind und dieser Flansch
(70) dieses ringförmigen Bandes (68) drei Nuten hierin (72)
umfaßt, von denen jede mit einer dieser Auslöseausbildungen (60)
zusammenwirkt.
14. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 12, wobei diese
Auslöseausbildung (60) als eine halbzylindrische Fläche
ausgebildet ist und diese wenigstens eine Nut (72) in diesem Flansch
(70) dieses Bandes (68) gewölbt ausgebildet ist, um mit dieser
einen Auslöseausbildung (60) zusammenzupassen.
15. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 13, wobei jede
dieser Auslöseausbildungen (60) als halbzylindrische Fläche
ausgebildet ist und jede dieser Nuten (72) in diesem Flansch
(70) dieses Bandes (68) gewölbt geformt ist, um mit einer dieser
Auslöseausbildungen (60) zusammenzupassen.
16. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 1, wobei diese
Hülse (50) einen ringförmigen Körper (52) umfaßt, der so
ausgebildet ist, daß er unter Reibungseingriff eine drehbare Welle
(12) umfaßt und ein Radialflansch (54) mit dem Körper (52)
verbunden ist, wobei dieser Flansch (54) weiterhin eine ringförmige
Axialwand (56) hat, die wenigstens einen nach innen sich
erstreckenden Lappen (90, 92) hierin aufweist, wobei dieser
Flansch (54) dieser Axialwand (56) konzentrisch mit diesem
Körper (52) ist und diesen überlagert und hiervon unter Abstand
angeordnet ist, wobei die Scheibe (64) zwischen dem Körper (52)
und der Axialwand (56) angeordnet ist und das ringförmige Band
(54) wenigstens eine Kerbe (96) hierin aufweist, die von dieser
Lappenausbildung (90, 92) erfaßt ist, um einen positiven
Antriebseingriff zwischen der Hülse (50) und dem Band (94) zu
schaffen.
17. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 16, wobei diese
ringförmige Axialwand (56) dieses Flansches (54) dieser Hülse
(50) zwei entgegengesetzt gerichtete unter Abstand angeordnete
Lappen (90, 92) umfaßt und dieser Flansch (70) dieses
ringförmigen Bandes (94) wenigstens vier Kerben (96) umfaßt, von denen
eine jede von einem dieser Lappen (90, 92) erfaßt wird.
18. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 17, wobei diese
ringförmige Axialwand (56) dieses Flansches (54) dieser Hülse
(50) zwei unter Abstand angeordnete Paare von Lappen (90, 92)
umfaßt, wobei die Lappen (90, 92) jedes Paares entgegengesetzt
gerichtet sind und wobei dieser Flansch (70) dieses ringförmigen
Bandes (94) wenigstens vier Kerben (96) umfaßt, von denen jede
von einem dieser Lappen (90, 92) erfaßt wird.
19. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 18, wobei die
Lappen (90, 92) jedes Paares in etwa um 180º unter Abstand
angeordnet sind.
20. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 3, wobei diese
Dichtungsscheibe (16) aus Keramik gemacht ist.
21. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 12, wobei diese
Dichtungsscheibe (64) aus Keramik gemacht ist.
22. Mechanische Drehdichtung nach Anspruch 16, wobei diese
Dichtungsscheibe (64) aus Keramik gemacht ist.
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