DE3850907T2 - Magnetischer Näherungsschalter. - Google Patents

Magnetischer Näherungsschalter.

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Description

  • Diese Erfindung betrifft magnetische Näherungserfassungsvorrichtungen.
  • Im allgemeinen werden magnetisch betriebene Näherungsschalter benutzt, um die relative Bewegung zwischen zwei Elementen zu erfassen, wobei eines der Schalter selbst ist und das andere ein magnetisch permeables Element aus Eisen oder Stahl.
  • Das Patent Nr. 4,225,837 der Vereinigten Staaten offenbart eine Schwenkarmatur, die die Schalterkontakte trägt und die an ihren Enden mit magnetisch permeablen Lippen versehen ist, die sich in Richtung auf die Hauptfläche der Polseiten mit demselben magnetischen Vorzeichen von Permanentmagneten erstrecken, mit denen die Armatur zusammenwirkt. Um einen größeren Zug zu erzeugen oder um die schwenkbare Armatur in einer horizontalen Anordnung zu halten, befindet sich ein geringerer Luftspalt zwischen dem Magnet und der Armatur auf der einen Seite der Vorrichtung, wobei ein größerer Luftspalt auf der anderen Seite vorliegt. Dieser magnetische Abstand zwischen den Lippen erfordert es, daß beide Magnete in ihrer Stärke bezüglich ihres magnetischen Zuges identisch sind, um so die Möglichkeit auszuschalten, daß sich der magnetische Einfluß während des Betriebes des Schalters ändert. Die Polflächen der Magnete, die die Lippen der Kontaktbrücke beeinflussen, haben dieselbe Polarität oder dasselbe Vorzeichen. Die Vorgabe von Magneten identischer Polarität erfordert arbeitsintensives Prüfen und manuelles Positionieren und Neupositionieren der Magnete, um die erforderlich Intensität des magnetischen Flusses zu erhalten. Auch erfordert das Verfahren zum Herabsetzen der Stärke eines Poles desselben Magnetes, um ein Flußdifferential zu erzeugen, eine ausgefeilte Ausrüstung und Prüfeinrichtungen, um sicherzustellen, daß die korrekte Größe der Unausgeglichenheit für die Schwenkbewegung einer Armatur auf konsistente Weise beim Betrieb der Vorrichtung erreicht wird.
  • Weitere Beispiele magnetisch arbeitender Näherungserfassungsvorrichtungen sind in den Patenten Nrs. 3 176 096; 3 325 756; 3 361 995; 3 673 527; 3 732 512 und 4 117 431 der Vereinigten Staaten offenbart.
  • Im Stand der Technik, insbesondere bei der Schalterausbildung des obengenannten Patentes Nr. 4 225 837 der Vereinigten Staaten fehlt das Vermögen, auf konsistente Weise einen adäquaten Kontaktdruck zwischen den elektrischen Kontakten des Schalters bei akzeptablen Erfassungsentfernungen zu erhalten. Es fehlt weiterhin an einem Gerät, das in der Lage ist, große stromführende Möglichkeiten des Kontaktelementes zu schaffen. Es fehlen weiter im Stand der Technik Offenbarungen der Lehre für keinen Abstand der Magnete oder für das Nichtschwächen der magnetischen Felder, was üblicherweise die magnetische Unausgeglichenheit schafft, um das Schwenken oder die Bewegung der Armatur zu erlauben.
  • Es fehlt weiterhin im Stand der Technik eine Gestaltung für eine Armatur, die die Notwendigkeit zum Anbringen eines Kontaktpaares ausschaltet, dessen Zusammenwirken mit einem anderen Paar von Kontakten die Vorrichtung betreibt. Es fehlt weiterhin im Stand der Technik eine Armatur mit einer Einrichtung, die sich in Richtung auf ihre gegenüberliegenden Enden erstreckt, mit unterschiedlichen Längen und Massen, die mit unterschiedlichen Polflächen eines zugeordneten Permanentmagneten zusammenwirken. Es fehlt weiterhin im Stand der Technik einen Einrichtung, die sich von den gegenüberliegenden Enden einer schwenkbaren Armatur erstreckt, die sowohl als eine Kontaktfläche und als ein Mittel zum Vergrößern der Ansprechbarkeit benutzt wird. Es fehlt weiterhin im Stand der Technik ein Näherungsschalter, der keine arbeitsintensive Prüfung und manuelle Positionierung der Magnete für ihre optimale Operation erfordert.
  • Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, einen magnetischen Näherungsschalter zu schaffen, der leistungsfähig ist, gering in der Größe hergestellt werden kann und in Aufbau und Operation einfach ist, wobei er ein Minimum an Prüfung und manuellem "Versuch und Irrtum" beim Einlegen der Magnete in die Vorrichtungen erfordert.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung wird ein magnetischer Näherungsschalter zur Verfügung gestellt, mit: einer magnetisch permeablen Armatur, die verschwenkbar in einem Gehäuse untergebracht ist, wobei die Armatur einen Hauptkörper und ein Paar magnetisch permeabler Elemente aufweist, die in derselben Richtung von dem Hauptkörper in Richtung auf entsprechende Pole einer Permanentmagnet-Einrichtung abhängen, die in dem Gehäuse befestigt sind, wobei die Armatur zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar ist, wobei die Anordnung derart ist, daß in der ersten Position der Armatur, bei Fehlen magnetischen Einflusses von außerhalb des Schalters, die Nettowirkung der magnetischen Kräfte zwischen der Permanentmagnet-Einrichtung und den permeablen Elementen so ist, die Armatur in die erste Position zu zwingen, daß jedoch, wenn ausreichend magnetischer Fluß von der Armatur durch Annäherung eines magnetisch permeablen Operators abgelenkt wird, die Nettowirkung der magnetischen Kräfte zwischen der Permanentmagnet-Einrichtung und der Armatur so ist, daß die Armatur in die zweite Position bewegt wird, wobei die Armatur einen elektrischen Kontakt bildet, der, in einer der Positionen der Armatur, in Kontakt mit einem zusammenwirkenden elektrischen Kontakt ist, der in dem Gehäuse befestigt ist, und der, in der anderen der Positionen der Armatur, von seinem zusammenwirkenden festen elektrischen Kontakt beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die permeablen Elemente verschiedene Längen und Massen haben und daß in der ersten Position der Armatur der Spalt zwischen dem permeablen Element mit der geringeren Länge und der geringeren Masse und dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung größer ist als in der zweiten Position der Armaturmittel und auch größer ist als der Spalt, in der ersten Position der Armatur, zwischen dem permeablen Element mit der größeren Länge und Masse und dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden unten beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:- Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist, die die Flußlinien für das magnetische Feld zeigt;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Ausführungsform der Fig. 1 ist, und
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, entsprechend der Fig. 2, des entsprechenden Teiles einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung weist ein äußeres Gehäuse 100 auf, das einen magnetisch betriebenen Näherungsschalter 12 enthält, welcher Vielpol-Permanentmagnete 14, 16 benutzt, die in einem inneren Gehäuse 18 angeordnet sind. Das Gehäuse 18 umfaßt ein horizontales Element 20 und zwei aufrecht stehende Elemente (von denen eines bei 22 gezeigt ist), auf denen eine Armatur 24, die magnetisch permeabel ist, schwenkbar angebracht ist.
  • Das Gehäuse 18 hat einen inneren Abschnitt 26, der sich zwischen die Magnete 14, 16 erstreckt und diese trennt und das Gehäuse 18 in zwei Taschen zum Aufnehmen der Magnete 14, 16 aufteilt. Bevorzugt ist das Gehäuse 18 aus einem stoßabsorbierenden Epoxiharz hergestellt, das in der Lage ist, Wärme bis zu einer Temperatur von 300ºF zu widerstehen. Ein Paar von Kontakten 28, 30 ist auf geeignete Weise in dem horizontalen Element 20 angebracht, das Teil des Gehäuses 18 ist, und diese Kontakte sind durch nicht gezeigte Einrichtungen mit geeigneten Anschlüssen, nicht gezeigt, verbunden, die sich auf herkömmliche Weise von dem äußeren Gehäuse 10 weg erstrecken. Bei der Verwendung können diese Anschlüsse in Operations- oder Steuerschaltungen einer Maschine verschaltet werden, die durch den Schalter gesteuert wird. Die Kontakte 28, 30 werden bevorzugt geschraubt oder fest eingegossen, um die Ampere-Übertragung auf den Schalter zu erhöhen.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt besteht die Armatur 24 aus einem mittleren ebenen Abschnitt 32, der schwenkbar auf zwei aufrecht stehenden Elementen 22 angebracht ist. (Aus Klarheitsgründen sind die Elemente 22 in Fig. 2 nicht gezeigt.) Wie in Figur l gezeigt hat die Armatur 24 zwei gegenüberliegende L-förmige Elemente 34, 36, die sich vom Hauptmittelabschnitt 32 nach unten erstrecken. Diese L-förmigen Elemente 34, 36 haben untere horizontale Beine 38 bzw. 40. Jedes Bein 38, 40 ist so angeordnet, daß es in der Lage ist, Kontakt mit den entsprechenden Kontakten 28, 30 herzustellen, die wiederum, wie oben erwähnt, mit einem entsprechenden Anschluß verbunden sind.
  • Die unteren horizontalen Beine 38 und 40 erstrecken sich nach außen in gegenüberliegende Richtungen, wie in Fig. 1 gezeigt, weg von den entsprechenden vertikalen Abschnitten der L-förmigen Elemente 34, 36. Der vertikale Abschnitt jedes L-förmigen Elementes 34 bzw. 36 erstreckt sich von dem Abschnitt 32 in Richtung auf seinen entsprechenden Magneten 14, 16, wie in Fig. 1 gezeigt. Der Näherungsschalter kann in einem ersten Operationsmodus die Position einnehmen, die in Fig. 1 gezeigt ist. Im Gegensatz dazu kann in einem zweiten Operationsmodus die Armatur 24 aus ihrer Position, im Uhrzeigersinn in Fig. 1, verschwenkt werden, so daß die horizontalen Beine 38 und 40 unter einem Winkel relativ zu ihren entsprechenden Magneten 14, 16 angeordnet werden, mehr darüber wird in Kürze diskutiert. Bevorzugt ist die Armatur 24 aus einem Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt.
  • Wieder mit Bezug auf die Fig. 1 sind die vertikalen Abschnitte der L-förmigen Elemente 34 und 36 untereinander von unterschiedlicher Länge, wobei das Element 36 länger ist als das Element 34. Die horizontalen Beine 38 und 40 liegen parallel zu der Ebene des Abschnittes 32.
  • Da der vertikale Abschnitt des L-förmigen Elemente 36 länger ist als der vertikale Abschnitt des Elementes 34, jedoch dieselbe Dicke hat, ist die Masse des L-förmigen Elementes 36, das mit dem elektrischen Kontakt 30 zusammenwirkt, größer als die des L-förmigen Elementen 34, das mit dem elektrischen Kontakt 28 zusammenwirkt.
  • Diese größere Massa des L-förmigen Elementes 36 gibt einen größeren magnetischen Einfluß auf die Armatur 24, so daß ohne äußeren Einfluß die Armatur in den Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gesehen, gezwungen wird, und der Kontakt zwischen der Kontaktfläche des horizontalen Beines des L-förmigen Elementes 36 und des Kontaktes 30 wird hergestellt und beibehalten.
  • Die kleinere Länge des L-förmigen Elementes 34 erzeugt einen Luftspalt zwischen dem Magnet 14 und dem horizontalen Bein 38, der etwas größer ist als der Spalt zwischen dem Magnet 16 und dem horizontalen Bein 40, des L-förmigen Elementes 36. Der kleinere Luftspalt, zusammen mit der größeren Masse des Elementes 36, liefert einen größeren magnetischen Zug, so daß das L-förmige Element 36, auf der linken Seite in Fig. 1 gelegen, in der gezeigten Position bei Fehlen irgendeines äußeren Einflusses bleibt.
  • Die Permanentmagnete 14 und 16 bestehen im allgemeinen aus zwei Polabschnitten, wie in Fig. 1 gezeigt, wobei die linke Seite eine Polarität hat, die durch ein "N" bezeichnet ist, und die rechte Seite die entgegengesetzte Polarität hat, die durch ein "S" bezeichnet ist. Das L-förmige Element 36 liegt nahe bei dem Nordpol, und das horizontale Bein 40 erstreckt sich über diesen, seines zusammenwirkenden Magneten 16, der die magnetischen Flußlinien erzeugt, die bei 46 gezeigt sind, und das L-förmige Element 34 liegt nahe bei dem Südpol und das horizontale Bein 38 erstreckt sich über diesen, seines zusammenwirkenden Magneten 14, der die bei 48 gezeigten Flußlinien erzeugt.
  • Wenn ein Körper aus ferromagnetischem Material in den magnetischen Flußbereich am L-förmigen Element 36 eintritt, was im allgemeinen einen geschlossenen Kontakt erzeugt, wird das magnetische Feld durch Ablenken das magnetischen Flusses unterbrochen, was zu einem abgeschwächten magnetischen Zug auf das L-förmige Element 36 führt. Daraufhin wird bewirkt, daß die Armatur 24 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gesehen, durch das nun stärkere magnetische Feld, das zwischen dem L-förmigen Element 34 und der Kontaktfläche 38 existiert, verschwenkt wird. Es ist die Erfahrung des Erfinders gewesen, daß die Erfindung auf die oben beschriebene Weise mit den entsprechenden Polen der Magnete 14, 16 in ihren Positionen relativ zu den L-förmigen Elementen 36, 40, in Fig. 1 gezeigt, arbeitet. Die Armatur 24, die in Fig. 2 gezeigt ist, ist eine Einzelpol-Doppelkopplungs-Kontaktbrücke. Das heißt, der Näherungsschalter, der die Armatur 24 umfaßt, ist ein Einzelpol-Doppelkopplungs-Schalter. Fig. 3 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform, bei der die Einstoff-Armatur 24 der Figuren l und 2 durch zwei Armaturen 50 und 52 ersetzt ist, wodurch der Näherungsschalter in dieser Ausführungsform ein Doppelpol-Doppelkopplungs-Schalter ist. Fig. 3 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform, bei der die Einstoff-Armatur 24 der Fig. 1 und 2 durch zwei Armaturen 50 und 52 ersetzt ist, wodurch der Näherungsschalter in dieser Ausführungsform ein Doppelpol-Doppelkopplungs-Schalter ist. Bei dieser Anordnung sind die Armaturen 50 und 52 durch einen Luftspalt 54 getrennt, der zwischen ihnen die Isolierung erzeugt. Die Armaturen 50 und 52 sind in bezug aufeinander um die Medianebene des Luftspaltes 54 symmetrisch, die senkrecht zu der allgemeinen Schwenkachse der Armaturen 50 und 52 liegt, und jede Armatur ist in der Form identisch zu einer entsprechenden der beiden Hälften, die sich ergeben würden, wenn man die Armatur 24 durch Aufsägen entlang der Medianebene in zwei aufteilt, so daß diese zweite Ausführungsform in vertikalem Schnitt identisch zur Fig. 1 erscheint.
  • Bei dieser zweiten Ausführungsform hat jede Armatur 50, 52 ein jeweilige Paar zugeordneter Kontakte, wobei ein Kontakt unter ihrem längeren Bein und einer unterhalb ihres kürzeren Beines angeordnet ist. Somit ist ein Kontakt 56 unter dem längeren Bein der Armatur 50 angeordnet; ein Kontakt 58 ist unterhalb des längeren Armes der Armatur 52 angeordnet; ein Kontakt 60 ist unterhalb des kürzeren Beines der Armatur 50 angeordnet und ein Kontakt 62 ist unterhalb des kürzeren Beines der Armatur 52 angeordnet. Bei der Operation stellen diese Kontakte den direkten Kontakt mit ihren entsprechenden Armaturen bei entsprechenden Positionen des -Schalters her.
  • Die magnetischen Näherungsschalter, die mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben sind, sind kostengünstig und so ausgelegt, daß sie optimale Empfindlichkeit und Operation bieten. Die Form der Armatur schaltet die Notwendigkeit für Hilfskontakte auf der Armatur und die Notwendigkeit zum Anordnen eines Permanentmagnetes auf einer unterschiedlichen Höhe in bezug auf die anderen Permanentmagnete für den erforderlichen Abstand für die Schwenkbewegung der Armatur aus. Die Magnete haben an ihren Enden unterschiedliche Polaritäten, die die magnetische Kraft an den Enden der Armatur beeinflußt, was zu einem besseren Abgleich der Armatur führt.
  • Das Vorsehen von Beinen 34 und 36 mit unterschiedlichen Massen und Längen schaltet die Notwendigkeit unterschiedlicher Abstände der Magnete zum Erzeugen eines Luftspaltes aus, der zum Schwenken der Armatur für den notwendigen elektrischen Kontakt notwendig ist. Die Verwendung von Vielpolmagneten, deren unterschiedliche Polaritäten sich angrenzend an die Armatur erstrecken, erleichtert das Erzeugen eines magnetischen Feldes mit Flußlinien, die in Längsrichtung der Vorrichtung laufen.
  • Die Armatur oder Armaturen können maschinenbearbeitet oder auf andere Weise geformt werden, um die Masse an gegenüberliegenden Enden der Kontaktbrücke für die genaue Schalteraktivierung zu kontrollieren. Die Komponenten des Schalters können relativ klein gemacht werden, so daß das Gehäuse für den Schalter klein sein kann, verglichen mit dein Näherungsschaltern des Standes der Technik.
  • Die Merkmale, die in der vorangehenden Beschreibung, in den folgenden Ansprüchen und/oder in den beigefügten Zeichnungen offenbart sind, können sowohl einzeln als auch in jeglicher Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren unterschiedlichen formen wesentlich sein.

Claims (7)

1. Magnetischer Näherungsschalter, mit: einer magnetisch permeablen Armatur (24, 50, 52), die verschwenkbar in einem Gehäuse (10, 18) untergebracht ist, wobei die Armatur einen Hauptkörper (32) und ein: Paar magnetisch permeabler Elemente (34, 38; 36, 40) aufweist, die in derselben Richtung von dem Hauptkörper (32) in Richtung auf entsprechende Pole einer Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16) abhängen, die in dem Gehäuse befestigt sind, wobei die Armatur (24, 50, 52) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar ist, wobei die Anordnung derart ist, daß in der ersten Position der Armatur (24, 50, 52), bei Fehlen magnetischen Einflusses von außerhalb des Schalters, die Nettowirkung der magnetischen Kräfte zwischen der Permanentmagnet- Einrichtung (14, 16) und den permeablen Elementen (34, 38; 36, 40) so ist, die Armatur (24, 50, 52) in die erste Position zu zwingen, daß jedoch, wenn ausreichend magnetischer Fluß von der Armatur durch Annäherung eines magnetisch permeablen Operator 8 abgelenkt wird, die Nettowirkung der magnetischen Kräfte zwischen der Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16) und der Armatur so ist, daß die Armatur in die zweite Position bewegt wird, wobei die Armatur (24, 50, 52) einen elektrischen Kontakt (38, 40) bildet, der, in einer der Positionen der Armatur, in Kontakt mit einem zusammenwirkenden elektrischen Kontakt (28, 30) ist, der in dem Gehäuse (10, 18) befestigt ist, und der, in der anderen der Positionen der Armatur (24, 50, 52), von seinem zusammenwirkenden festen elektrischen Kontakt (28, 30) beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die permeablen Elemente (34, 38; 36, 40) verschiedene Längen und Massen haben und daß in der ersten Position der Armatur (24, 50, 52) der Spalt zwischen dem permeablen Element (34, 35) mit der geringeren Länge und der geringeren Masse und dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung größer ist als in der zweiten Position der Armaturmittel und auch größer ist als der Spalt, in der ersten Position der Armatur (24, 50, 52), zwischen dem permeablen Element (36, 40) mit der größeren Länge und Masse und dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16)
2. Magnetischer Näherungsschalter nach Anspruch 1, bei dem jedes der permeablen Elemente im Querschnitt einen L-förmigen Aufbau hat und jedes als ein jeweiliger elektrischer Kontakt arbeitet, der mit einem entsprechenden der zusammenwirkenden elektrischen Kontakte (28, 30), die in dem Gehäuse befestigt sind, zusammenarbeitet.
3. Magnetischer Näherungsschalter nach Anspruch 1, bei dem jedes der permeablen Elemente (34, 38; 36, 40) einen ersten Abschnitt (34, 36), der sich senkrecht zu einer Normalebene der Armatur (24, 50, 52) über eine Entfernung erstreckt, die die Länge des entsprechenden magnetisch permeablen Elementes bildet, und einen zweiten Abschnitt (38, 40), der an den ersten Abschnitt angrenzt und sich parallel zu der Normalebene der Armatur (24, 50, 52) erstreckt, hat, wobei der zweite Abschnitt der Abschnitt des entsprechenden permeablen Elementes ist, der dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16) am nächsten liegt.
4. Magnetischer Näherungsschalter nach Anspruch 1, bei dem die Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16) aus wenigstens zwei Magneten (14, 16) besteht und bei dem sich eines der magnetisch permeablen Elemente (34, 38) über einen magnetischen Südpol eines der Magnete (14) erstreckt und sich das andere der magnetisch permeablen Elemente (36, 40) über einen magnetischen Nordpol eines anderen (16) der Magnete erstreckt.
5. Magnetischer Näherungsschalter nach Anspruch 1, bei dem die Armatur (24) eine einzelne Kontaktbrücke mit einem einzelnen Pol und einer Doppelkopplung ist.
6. Magnetischer Näherungsschalter nach Anspruch 1, bei dem zwei solche Armaturen (50, 52) vorgesehen sind, die voneinander beabstandet sind und jede eine entsprechende Kontaktbrücke bildet, welche mit einem entsprechenden Paar fester Kontakte (56, 60; 58, 62) zusammenwirkt, so daß der Näherungsschalter ein Doppelpol-Doppelkopplungs-Schalter ist.
7. Magnetischer Näherungsschalter nach Anspruch 2, der zwei solche magnetisch permeablen Armaturen (50, 52) aufweist, die schwenkbar in dem Gehäuse angebracht sind, wobei jede Armatur (50, 52) einen Hauptkörper und ein Paar magnetisch permeabler Elemente aufweist, die in derselben Richtung von dem Hauptkörper in Richtung auf entsprechende Pole einer Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16) abhängen, wobei jede Armatur (50, 52) ein Einstoffkörper aus Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt ist, der die magnetisch permeablen Elemente bildet, wobei der Schalter, für jede Armatur (50, 52), ein Paar elektrischer Kontakte (56-62) umfaßt, die in dem Gehäuse befestigt sind, wobei jeder der festen Kontakte so angeordnet ist, daß er mit einem entsprechenden permeablen Element der jeweiligen Armatur (50, 52) zusammenwirkt, das somit einen entsprechenden zusammenwirkenden Kontakt des Schalters bildet, so daß der Näherungsschalter ein Doppelpol- Doppelkopplungs-Schalter ist, wobei jede Armatur (50, 52) zwischen einer ersten Position, in der eines von dessen permeablen Elementen an seinem festen elektrischen Kontakt liegt, und einer zweiten Position, in der das andere von dessen permeablen Elementen an seinem festen elektrischen Kontakt liegt, verschwenkbar ist, wobei die Anordnung derart ist, daß in der ersten Position der Armaturen (50, 52), bei Fehlen magnetischen Einflusses von außerhalb des Schalters, die Nettowirkung der magnetischen Kräfte zwischen der Permanentmagnet-Einrichtung (14, 16) und den permeablen Elementen (34, 38; 36, 40) so ist, die Armaturen (50, 52) in ihre ersten Positionen zu zwingen, daß jedoch, wenn ausreichend magnetischer Fluß von den Armaturen durch Annäherung eines magnetisch permeablen Operators abgelenkt wird, die Nettowirkung der magnetischen Kräfte zwischen der Permanentmagnet- Einrichtung (14, 16) und den Armaturen (50, 52) so ist, daß die Armaturen in ihre zweiten Positionen bewegt werden, wobei die permeablen Elemente jeder der Armaturen verschiedene Längen und Massen haben und die Anordnung derart ist, daß in der ersten Position jeder Armatur (50, 52) der Spalt zwischen dem permeablen Element mit der geringeren Länge und der geringeren Masse und dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung größer ist als in der zweiten Position der Armatur und auch größer ist als der Spalt, in der ersten Position der Armatur, zwischen dem permeablen Element mit der größeren Länge und Masse und dem entsprechenden Pol der Permanentmagnet-Einrichtung.
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