DE3851345T2 - Kammfilterschaltungen. - Google Patents

Kammfilterschaltungen.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kammfilterschaltungen.
  • Wenn ein Heim-Videomagnetbandrecorder (VTR) wie ein 8-mm-VTR, ein Videosignal wiedergibt, wird üblicherweise eine Überkopplungskomponente zwischen benachbarten Spuren in dem Leuchtdichtesignal und dem Farbträgersignal erzeugt. In der folgenden Beschreibung wird aus Gründen der Vereinfachung auf die Überkopplungskomponente zwischen benachbarten Spuren als die "Übersprechkomponente" Bezug genommen.
  • Um dieses mit der Übersprechkomponente verbundene Problem, das während einer Aufzeichnung auftritt, zu lösen, zeichnet der 8-mm-VTR das Videosignal in einer Weise auf, daß das Leuchtdichtesignal und das Farbträgersignal miteinander zwischen einer Spur in einem ungeradzahligen Teilbild und einer Spur in einem geradzahligen Teilbild verschachtelt werden oder daß die Übersprechkomponente mit einem Hauptsignal verschachtelt wird. Das Hauptsignal ist ein solches, das aus der Originalspur wiedergegeben ist. Während der Wiedergabe löschen sich die Übersprechkomponenten, die in dem Leuchtdichtesignal und in dem Farbträgersignal enthalten sind, in einem Kammfilter gegenseitig aus.
  • Fig. 1 zeigt ein Beispiel für eine bereits vorgeschlagene Kammfilterschaltung zum Durchführen der zuvor beschriebenen Signalverarbeitung. In diesem Beispiel wird ein zusammengesetztes Farbfernsehsignal (Y + C) in ein Leuchtdichtesignal Y und ein Farbträgersignal C zerlegt.
  • Die Kammfilterschaltung, welche in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt einen Kammfilterabschnitt 10, der aus einer integrierten Schaltung (IC) gebildet ist, und einen Abschnitt 20 mit einer integrierten Schaltung (IC), der einen Teil einer Verarbeitungsschaltung zum Verarbeiten des Leuchtdichtesignals Y und des Farbträgersignals C enthält.
  • Der Kammfilterschaltungsabschnitt 10 enthält eine ladungsgekoppelte Einrichtung (CCD) als eine Verzögerungsschaltung 11, die eine Verzögerungszeit von 1H + ΔD hat, wobei 1H eine Horizontalperiode repräsentiert und ΔD eine vorbestimmte Anzahl von Bits der Verzögerungszeit repräsentiert, und CCD-Verzögerungsschaltungen 12 u. 13, wovon jede dieselbe Verzögerungszeit ΔD hat. Dementsprechend ist es, da die Ausgangssignale aus der Verzögerungsschaltung 11 und der Verzögerungsschaltung 12 (und 13) eine Zeitdifferenz von gerade einer Horizontalperiode (1H) zwischen sich haben, möglich, eine Kammfilterschaltung durch Addieren und Subtrahieren dieser Ausgangssignale zu bilden, wie dies im folgenden im einzelnen beschrieben wird. Der Kammfilterschaltungsabschnitt 10 enthält außerdem eine Addierschaltung 14 und ein Dämpfungsglied 15, welche im folgenden beschrieben werden.
  • Die Verzögerungsschaltung 11 hat die zusätzliche Verzögerungszeit ΔD, und der Kammfilterschaltungsabschnitt 10 enthält die Verzögerungsschaltungen 12 u. 13 aus folgendem Grund: Obgleich die Verzögerungszeit von einer CCD-Verzögerungsschaltung genau durch ein Taktsignal bestimmt werden kann, schwankt die Gegenverstärkungsfaktor-Gegenverstärkungsfaktor-Temperaturkennlinie einer CCD-Verzögerungsschaltung beträchtlich-so daß die schwankende Gegenverstärkungsfaktor-Temperaturkennlinie in irgendeiner Art und Weise kompensiert werden sollte. Um diese Probleme zu lösen werden in dem Kammfilterschaltungsabschnitt 10 Signale, die nicht durch die CCD-Verzögerungsschaltung 11 verzögert sind, durch die CCD-Verzögerungsschaltung 12 (und 13) verzögert, wodurch die schwankende Gegenverstärkungsfaktor- Temperaturkennlinie jedes Signale kompensiert wird. Ferner wird, da die CCD-Verzögerungsschaltungen 12 u. 13 jeweils das Signal um die Verzögerungszeit ΔD verzögern, die Verzögerungszeit der CCD-Verzögerungsschaltung 11 zu 1H + ΔD bestimmt, so daß dies die Zeitdifferenz dazwischen beseitigen kann.
  • Der IC-Abschnitt 20 umfaßt Bandpaßfilter 22 u. 38, wovon jedes einen Durchlaßbereich hat, der das Farbträgersignal C einschließt, eine Umschalteinrichtung 24, die sich in einer gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Schalterstellung entgegengesetzten Schalterstellung befindet, wenn ein Signalausfall auftritt, und Tiefpaßfilter 31 u. 33 zum Auslöschen unerwünschter Außerbandkomponenten, wie eine Taktkomponente einer CCD-Verzögerungsschaltung. In diesem Beispiel hat jedes der Tiefpaßfilter 31 bis 33 eine Verzögerungszeit von ΔD.
  • Der IC-Abschnitt 20 umfaßt ferner eine Verzögerungsschaltung 35 zur Phasenkompensation, eine Fangschaltung 37 zum Beseitigen der Bandkomponenten des Farbträgersignals C, eine Begrenzerschaltung 41, ein Dämpfungsglied 42 und Aufzeichnungs/Wiedergabe-Umschalteinrichtungen 91 bis 94. Jede der Umschalteinrichtungen 91 bis 94 hat einen beweglichen Kontakt, der mit einem Kontakt R während des Aufzeichnens und mit einem Kontakt P während des Wiedergebens verbunden ist.
  • Während des Aufzeichnens befindet sich die Filterschaltung in dem Zustand, der in Fig. 2 gezeigt ist, um dadurch das Leuchtdichtesignal Y und das Farbsignal C aus dem zusammengesetzten Fernsehsignal (Y + C) voneinander zu trennen. Die Umschalter 91 u. 92 sind in ihre R-Stellungen umgelegt. Sie-sind aus Gründen der Vereinfachung in Fig. 2 fortgelassen.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, wird das ankommende zusammengesetzte Farbfernsehsignal (Y + C) durch die Verzögerungsschaltung 12 der Addierschaltung 14 zugeführt und außerdem durch einen Phasenumkehrverstärker 21 und die Verzögerungsschaltung 11 der Addierschaltung 14 zugeführt, was ein C-Kammfilter 16 bildet. Demzufolge erzeugt die Addierschaltung 14 ein Signal 2C, das einen Pegel hat, der zweimal so hoch wie derjenige des Farbträgersignals C ist.
  • Da das C-Kammfilter 16 eine C-Kammfilterkennlinie über das gesamte Band des zusammengesetzten Farbfernsehsignals (Y + C) bietet, wie dies in dem Frequenzkennliniendiagramm gemäß Fig. 3 gezeigt ist, wird das Signal 2C aus der Addierschaltung 14 dem Dämpfungsglied 15 zugeführt, in dem es zu dem Farbträgersignal C des ursprünglichen Pegels herabgedämpft wird, und es wird dann durch das Tiefpaßfilter 32 dem Bandpaßfilter 38, einer Subtrahierschaltung 34 und der Fangschaltung 37 zugeführt. Demzufolge erzeugt das Bandpaßfilter 38 nur das Ursprungssignal C. In Fig. 3 repräsentiert fc die Farbträgersignalfrequenz, und fh repräsentiert die Horizontalfrequenz.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, wird das zusammengesetzte Farbfernsehsignal (Y + C) durch die Verzögerungsschaltung 13 und das Tiefpaßfilter 31 der Subtrahierschaltung 34 zugeführt, und das Signal C aus dem Tiefpaßfilter 32 wird ebenfalls der Subtrahierschaltung 34 zugeführt, was ein Kammfilter 17 bildet. Auf diese Weise erzeugt die Subtrahierschaltung 34 das Leuchtdichtesignal Y.
  • Da das Y-Kammfilter 17 eine Y-Kammfilterkennlinie für das gesamte Band des Signals (Y + C) zeigt, wird das Leuchtdichtesignal Y aus der Subtrahierschaltung 34 (durch die Umschalteinrichtung 93, die in Fig. 1 gezeigt ist) der Verzögerungsschaltung 35 zugeführt, um die Verzögerung der Fangschaltung 37 zu kompensieren, und wird dann einer Addierschaltung 36 zugeführt, während das Signal C mit der C-Kammfilterkennlinie für das gesamte Band aus dem Tiefpaßfilter 32 durch die Fangschaltung 37 der Addierschaltung 36 zugeführt wird. Demzufolge erzeugt die Addierschaltung 36 das Signal Y, welches die Y-Kammfilterkennlinie nur für das Band des Signals C zeigt.
  • Dann werden die derart getrennten vorbestimmten Formatsignale Y u. C auf einem Magnetband (nicht gezeigt) aufgezeichnet.
  • Während der Wiedergabe befindet sich die Filterschaltung gemäß Fig. 1 in einem Zustand, wie er in Fig. 4 gezeigt ist, wodurch die Übersprechkomponenten YX u. CX aus dem wiedergegebenen Leuchtdichtesignal Y bzw. dem Farbträgersignal C entfernt werden.
  • Gemäß Fig. 4 wird das Farbträgersignal C mit der Übersprechkomponente CX von dem Magnetband, d. h. ein Signal (C + CX), durch das Bandpaßfilter 22 einer Addierschaltung 23 zugeführt. Gleichzeitig wird das wiedergegebene Leuchtdichtesignal Y mit der Übersprechkomponente YX von dem Magnetband, d. h. ein Signal (Y + YX), durch einen Ruheseitenkontakt N der Umschalteinrichtung 24 der Addierschaltung 23 zugeführt. Demzufolge erzeugt die Addierschaltung 23 ein summiertes Signal S, das durch (Y + YX + C + CX) ausgedrückt werden kann. Das Signal S wird dem C-Kammmfilter 16 zugeführt, was das Tiefpaßfilter 32, welches mit diesem verbunden ist, veranlaßt, das Signal C und die Übersprechkomponente YX (C + YX) zu erzeugen. Dann wird das Signal (C + YX) dem Bandpaßfilter 38 zugeführt, welches das Signal C erzeugt.
  • Ferner wird das Signal (Y + YX) aus der Umschalteinrichtung 24 durch die Verzögerungsschaltung 13, das Tiefpaßfilter 31 und die Verzögerungsschaltung 35 einer Subtrahierschaltung 39 zugeführt. Gleichzeitig wird das Signal (C + YX) aus dem Tiefpaßfilter 32 der Fangschaltung 37 zugeführt, die dann die Übersprechkomponente YX erzeugt. Diese Übersprechkomponente YX wird durch die Begrenzerschaltung 41 und das Dämpfungsglied 42 der Subtrahierschaltung 39 zugeführt, was eine Y-Kammfilterschaltung 18 bildet. Auf diese Weise erzeugt die Subtrahierschaltung 39 das Signal Y.
  • Da die Übersprechkomponente YX außerdem eine nichtvertikale Korrelationskomponente ist und linear der Begrenzerschaltung 41 und dem Dämpfungsglied 42 zugeführt wird, ändert das Filter 18 die Tiefe (den Durchgangsanteil) der Kurve der Außerbandfrequenz in Übereinstimmung mit der Übersprechkomponente YX.
  • Die Verzögerungsschaltung 11 ist mit einem Zwischenanschluß oder Abgriff versehen, von dem ein Signal -Sc, das beispielsweise um 1H - ΔD verzögert ist, abgeleitet wird. Das Signal -Sc wird dem Tiefpaßfilter 33 zugeführt und dadurch um die Verzögerungszeit ΔD verzögert. In anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß das Signal -Sc in ein Signal -Sd mit einer Verzögerungszeit von 1H durch Addieren der Verzögerungszeit 1H - ΔD der Verzögerungsschaltung 11 und der Verzögerungszeit ΔD umgesetzt wird. Das Signal -Sd wird einem Phasenumkehrverstärker 25 zugeführt und wird dadurch in seiner Phase gedreht, um dadurch zu einem Signal Sd zu werden, das der Umschalteinrichtung 24 zugeführt wird. Wenn ein Signalausfall auftritt, wird die Umschalteinrichtung 24 zu dem Kompensationsseiten- Kontakt C derselben in Reaktion auf ein Signalausfall-Erfassungsausgangssignal aus einer Signalausfallerfassungsschaltung (nicht gezeigt) umgeschaltet, wodurch der Signalausfall durch ein um eine Horizontalperiode verzögertes Signal Sd kompensiert wird
  • Indessen ist, da das C-Kammfilter 16 die C-Kammfilterkennlinie nur durch Subtrahieren des Hauptsignals und des um eine Horizontalperiode verzögerten Signals desselben bietet, dessen Bandbreite Δf breit, wie dies durch eine gestrichelte Linie in Fig. 5 gezeigt ist. Demzufolge kann das C-Kammfilter 16 die Übersprechkomponente CX nicht zufriedenstellend beseitigen.
  • Um diesen Mangel zu beheben, könnte das C-Kammfilter zu einem C-Kammfilter 6 wie in Fig. 6 gezeigt, modifiziert werden, das als Rückkopplungs-Kammfilter ausgebildet ist, welches eine verbesserte C-Kammfilterkennlinie aufweisen kann.
  • Das C-Kammfilter 6 umfaßt eine 1-Horizontalperiode-Verzögerungsschaltung 1, ein Bandpaßfilter 2, Subtrahierschaltungen 3 u. 4 und eine Addierschaltung 5. Die Übersprechkomponente CX wird von der Addierschaltung 5 abgeleitet und durch das Bandpaßfilter 2 zu der Subtrahierschaltung 3 zurückgeführt.
  • Dementsprechend löscht, da die C-Kammfilterkennlinie des Filters 6 eine schmale Durchlaßbereichsbreite Δf hat, wie dies durch eine durchgehende Linie in Fig. 5 gezeigt ist, dieses die Übersprechkomponente CX in einer in bezug auf das C-Kammfilter 16 verbesserten Art und Weise aus.
  • Indessen muß die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 1 des C-Kammfilters 6 sorgfältig ausgewählt werden, damit sie 1 Horizontalperiode beträgt. Wenn die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 1 so ausgewählt ist, daß sie 1H + ΔD wie bei der CCD-Verzögerungsschaltung 11 beträgt, tritt eine Zeitdifferenz ΔD zwischen dem Eingangssignal (C + CX) und dem Rückkopplungssignal CX auf, so daß das C Kammfilter 6 keine C-Kammfilterkennlinie bieten kann.
  • Um eine C-Kammfilterkennlinie darzustellen, müßte die Verzögerungsschaltung 1 in dem C-Kammfilter 6 aus einer Glas-Verzögerungsleitung gebildet sein. Indessen ist eine Glas-Verzögerungsleitung vom Standpunkt der Bauelemente-Anzahl und dem für die Montage erforderlichen Raum nachteilig.
  • Die Europäische Patentanmeldungsdruckschrift EP-A-0186514 beschreibt ein Kammfilter des Typs, der eine negative Rückkopplung von dem Ausgangssignal eines Verzögerungselements zu dem Eingang des Verzögerungselements benutzt, um die Frequenzkennlinie des Kammfilters zu verbessern.
  • Die US-Patentschrift US-A-4,510,522 beschreibt ein Kammfilter, das Ladungsübertragungseinrichtungen als die Verzögerungselemente benutzt. Ein Paar von Ladungsübertragungseinrichtungen wird parallel mit einem Eingangssignal versorgt und ist so angeordnet, daß diese eine relative Differenz in deren Verzögerung um 1 Horizontalperiode aufweisen.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 angegeben.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, wovon jedes eine verbesserte C-Kammfilterschaltung hat. Die C-Kammfilterschaltung kann in ausgezeichneter Weise C-Kammfilterkennlinien bieten, kann als integrierte Schaltung ausgebildet sein, kann Fertigungsvorteile wie die Verringerung der Anzahl von Bauelementen und Verringerung des für die Montage erforderlichen Raums bieten, kann ein Ausfallsignal kompensieren und ist zur Benutzung in einem Videomagnetbandrecorder, wie einem 8-mm-Videomagnetbandrecorder oder dgl. geeignet.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines nichteinschränkenden Beispiels mittels der Figuren beschrieben, wobei durchwegs gleiche Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Elemente und Teile bezeichnen.
  • Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer bereits vorgeschlagenen Kammfilterschaltung.
  • Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild des Verbindungszustands der Filterschaltung gemäß Fig. 1 während einer Aufnahme.
  • Fig. 3 zeigt die Filterkennlinie der Filterschaltung, wenn diese sich in dem Verbindungszustand befindet, der in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild, das den Verbindungszustand der Filterschaltung gemäß Fig. 1 während einer Wiedergabe darstellt.
  • Fig. 5 zeigt die Filterkennlinie der Filterschaltung, wenn diese sich in dem Verbindungszustand befindet, der in Fig. 4 dargestellt ist.
  • Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild einer bereits vorgeschlagenen Filterschaltung, die als eine Rückkopplungs- Filterschaltung ausgebildet ist.
  • Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild einer C-Kammfilterschaltung, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt
  • Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild einer Ersatzschaltung eines Teils der C-Kammfilterschaltung, die in Fig. 7 gezeigt ist.
  • Fig. 9 zeigt die Frequenzkennlinie der Ersatzschaltung, die in Fig. 8 gezeigt ist.
  • Fig. 10 zeigt ein Blockschaltbild einer weiteren C-Kammfilterschaltung, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 7 zeigt eine C-Kammfilterschaltung, die ein Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung darstellt, wobei diese hauptsächlich den Verbindungszustand derselben während einer Wiedergabe zeigt. In Fig. 7 sind Teile, die gleichen Teilen in Fig. 4 entsprechen, durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet und müssen nicht nochmals im einzelnen beschrieben werden.
  • Gemäß Fig. 7 wird das Signale (C + CX) aus dem Bandpaßfilter 22 einem Dämpfungsglied 51 zugeführt, in welchem es zu einem Signal eines vorbestimmten Pegels (1 - k) heruntergedämpft wird, das dann durch eine Subtrahierschaltung 52 der Addierschaltung 23 zugeführt wird, wobei 0 < k < 1 ist.
  • Die CCD-Verzögerungsschaltung 11 ist mit einem Zwischenanschluß, wie einem Abgriff oder dgl., versehen. Das Signal -Sc mit einer Verzögerungszeit von 1H - &Delta;D wird an diesem Abgriff abgeleitet und einem Bandpaßfilter 53 zugeführt, welches dann ein Signal -(C + CX) erzeugt. Indessen wird zu diesem Zeitpunkt, da die Verzögerungszeit des Bandpaßfilters 53 so ausgewählt ist, daß sie die Periode &Delta;D ist, das Signal -(C + CX) aus dem Filter 53 zu einem Signal -Cd, dessen Verzögerungszeit l Horizontalperiode (1H) wird, das durch Addieren der Verzögerungszeit &Delta;D und der Verzögerungszeit 1H - &Delta;D der CCD-Verzögerungsschaltung 11 erzeugt wird.
  • Das Signal -Cd wird einem Phasenumkehrverstärker 54 zugeführt und durch diesen in seiner Phase gedreht, um zu einem Signal Cd zu werden. Das Signal Cd wird zu einem Signal eines vorbestimmten Pegels k durch ein Dämpfungsglied 55 heruntergedämpft und dann der Subtrahierschaltung 52 zugeführt.
  • Ferner wird das Signal -Sc aus der Verzögerungsschaltung 11 durch das Tiefpaßfilter 33 und den Phasenumkehrverstärker 25 in ein Signal Sd umgesetzt. Das Signal Sd wird dann der Umschalteinrichtung 24 als ein Signalausfall-Kompensationssignal zugeführt.
  • Entsprechend dieser Anordnung wird eine Ersatzschaltung zur Verarbeitung des Signals (C + CX) gebildet, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Gemäß Fig. 8 bilden der Zwischenanschluß der CCD- Verzögerungsschaltung 11 und das Bandpaßfilter 53 eine Horizontalverzögerungsschaltung 59. Ferner kann der Phasenumkehrverstärker 54 durch Umkehrung der Position des Phasenumkehrverstärker 21 und der CCD-Verzögerungsschaltung 11 entfernt werden.
  • Gemäß dieser Ersatzschaltung hat, da das um 1 Horizontalperiode verzögerte Signal Cd auf die Eingangsseite derselben zurückgekoppelt wird, die Frequenzkennlinie derselben eine schmale Durchlaßbereichsbreite &Delta;f, wie dies durch eine ausgezogene Linie in Fig. 9 dargestellt ist. Ferner wird, wenn das Verhältnis (1 - k)/(1 + k) in Übereinstimmung mit der Vertikalkorrellation geregelt wird, die Frequenzkennlinie der zuvor beschriebenen Ersatzschaltung zu einer solchen verändert, daß sie eine wie durch eine gestrichelte Linie in Fig. 9 dargestellte Kennlinie wird, um auf diese Weise eine dynamische Frequenzcharakteristik zu erzielen.
  • Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie es zuvor beschrieben ist, kann, da die CCD-Verzögerungsschaltung 11 mit dem Zwischenanschluß versehen ist und das verzögerte Signal von dem Zwischenanschluß auf die Eingangsseite der Filterschaltung rückgekoppelt wird, ein C-Kammfilter verwirklicht werden, um auf diese Weise eine ausgezeichnete Kammfilter-Charakteristik mit einer schmalen Durchlaßbereichsbreite &Delta;f zu erzeugen.
  • Da die Verzögerungsschaltung 11 als eine CCD-Verzögerungsschaltung ausgebildet sein kann, kann die C-Kammfilterschaltung als eine integrierte Schaltung (IC) ausgebildet sein. Demzufolge ist die C-Kammfilterschaltung vom Standpunkt der Anzahl von Bauelementen und des für die Montage erforderlichen Raums verglichen mit einer Kammfilter, das eine Glas-Verzögerungsleitung benutzt, vorteilhaft.
  • Ferner ist, da die C-Kammfilterschaltung Signalausfälle kompensieren kann, diese zur Benutzung als eine Kammfilterschaltung für einen Videomagnetbandrecorder geeignet.
  • Fig. 10 zeigt eine weitere C-Kammfilterschaltung, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt. In Fig. 10 sind Teile, die gleichen Teilen in dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechen, das in Fig. 8 gezeigt ist, durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet und werden daher nicht mehr im einzelnen beschrieben.
  • Gemäß Fig. 10 wird das Signal Cd aus dem Phasenumkehrverstärker 54 zu dem Signal (C + CX) aus dem Bandpaßfilter 22 durch eine Addierschaltung 56 addiert, so daß die Addierschaltung 56 an ihrem Ausgang die Übersprechkomponente CX erzeugt. Danach wird die Übersprechkomponente CX durch das Dämpfungsglied 55 rückgekoppelt, um in der Subtrahierschaltung 52 subtrahiert zu werden. Daher wird eine Ersatzschaltung zum Verarbeiten des Signals C und der Übersprechkomponente CX zu derselben, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist.
  • In diesem Fall sei angemerkt, daß die Periode &Delta;D der Verzögerungszeit 1H - &Delta;D des Signals an dem Zwischenanschluß der Verzögerungsschaltung 11 gleich der Verzögerungszeit des Tiefpaßfilters 33 sein muß, jedoch nicht unterschiedlich zu denen der Verzögerungsschaltungen 12 u. 13 gemacht werden muß.
  • Wenn eine C-Kammfilterschaltung, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt, benutzt wird, um ein Videosignal entsprechend dem PAL- (phase alternation line-)System zu verarbeiten, kann die Verzögerungszeit der CCD-Verzögerungsschaltung 11 so ausgewählt werden, daß sie 2H + &Delta;D beträgt.
  • Gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung, wie sie zuvor beschrieben sind, kann, da die CCD-Verzögerungsschaltung 11 mit einem Zwischenanschluß versehen ist und das verzögerte Signal von dem Zwischenanschluß auf die Eingangsseite des C-Kammfilters rückgekoppelt wird, ein Rückkopplungs-Kammfilter mit einer ausgezeichneten Kammfiltercharakteristik gebildet werden, das eine schmale Durchlaßbereichsbreite &Delta;f hat.
  • Ferner kann, da die Verzögerungsschaltung 11 aus einer CCD- Schaltung gebildet ist, die C-Kammfilterschaltung als eine integrierte Schaltung (IC) ausgeführt sein. Dies bringt bedeutende Vorteile vom Standpunkt der Anzahl der Bauelemente und des für die Montage erforderlichen Raums verglichen mit einer C-Kammfilterschaltung mit sich, die eine Glas-Verzögerungsleitung benutzt.
  • Überdies ist, da die C-Kammfilterschaltung in der Lage ist, Signalausfälle zu kompensieren, diese geeignet, als eine Kammfilterschaltung für einen Videomagnetbandrecorder benutzt zu werden.

Claims (5)

1. Farb-Videosignalverarbeitungsgerät zum Verarbeiten eines Signals, das aus Spuren auf einem Magnetband wiedergegeben ist, wobei das wiedergegebene Signal Leuchtdichte- und Farbdifferenzsignale enthält, die nichtüberlappende Frequenzbänder haben und jeweils eine betreffende Übersprechkomponente von Spuren enthalten, welche einer Spur auf dem Magnetband benachbart sind, die wiedergegeben wird, und wobei die Übersprechkomponenten relativ zu einem Farb-Videosignal aus einer Spur, die wiedergegeben wird, frequenzmäßig verschachtelt sind, welches Gerät eine Filterschaltung hat, die umfaßt:
a) ein Eingangsanschlußmittel (23) zum Aufnehmen eines wiedergegebenen Farbträgersignals (C) und eines wiedergegebenen Leuchtdichtesignals (Y), welches Eingangsanschlußmittel wirksam ist, um ein summiertes Ausgangssignal aus diesen zu erzeugen,
b) eine erste Verzögerungsschaltung (12), die aus einer ladungsgekoppelten Einrichtung gebildet ist und mit dem Eingangsanschlußmittel (23) zum Verzögern des summierten Ausgangssignals um eine vorbestimmte Verzögerungszeit &Delta;D verbunden ist,
c) eine zweite Verzögerungsschaltung (11), die aus einer ladungsgekoppelten Einrichtung gebildet ist und mit dem Eingangsanschlußmittel (23) zum Verzögern des summierten Ausgangssignals um ein ganzzahliges Vielfaches der Video-Horizontalabtastzeitperiode (H)+&Delta;D verbunden ist, und
d) ein Signalzusammensetzungsmittel (14), das zum Aufnehmen des summierten Ausgangssignals, wie es durch die erste Verzögerungsschaltung (12) verzögert ist, und des summierten Ausgangssignals, wie es durch die zweite Verzögerungsschaltung (11) verzögert ist, an betreffenden ersten und zweiten Eingängen zum Erzeugen eines Ausgangssignals geschaltet ist, das aus der Summe aus diesen gebildet ist und ein Farbträgersignal (C) sowie eine Übersprechkomponente (YX) des Leuchtdichtesignals enthält, gekennzeichnet durch
e) die zweite Verzögerungsschaltung (11), welche ein Zwischenabgriffsmittel enthält,
f) Mittel zum Ableiten eines verzögerten Signals von dem Zwischenabgriffsmittel und
g) Gegenkopplungsmittel (52-55; 52-56) zum Subtrahieren des abgeleiteten verzögerten Signals von dem wiedergegebenen Farbträgersignal, das dem Eingangsanschlußmittel zugeführt wird,
wobei die Gegenkopplungsmittel (52-55; 52-56) ein Bandpaßfilter (53) enthalten, das eine Verzögerungszeit von &Delta;D' hat, und das Zwischenabgriffsmittel wirksam ist, um ein Signal abzuleiten, dessen Verzögerungszeit gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Video-Horizontalabtastzeitperiode (H) - &Delta;D' ist.
2. Farb-Videosignalverarbeitungsgerät nach Anspruch 1, das umfaßt:
ein erstes Dämpfungsmittel (51) zum Dämpfen des wiedergegebenen Farbträgersignals auf einen vorbestimmten Pegel (1 - k), wobei 0 < k < 1 ist, bevor das wiedergegebene Farbträgersignal dem Eingangsanschlußmittel (23) zugeführt wird,
ein zweites Dämpfungsmittel (55) zum Dämpfen des abgeleiteten verzögerten Signals auf einen vorbestimmten Pegel k und
ein Subtrahiermittel (52) innerhalb der Gegenkopplungsmittel (52-55), das geschaltet ist, um mit dem gedämpften wiedergegebenen Farbträgersignal und dem verzögerten abgeleiteten Signal zum Liefern der Differenz zwischen diesen an das Eingangsanschlußmittel (23) versorgt zu werden.
3. Farb-Videosignalverarbeitungsgerät nach Anspruch 1, bei dem die Gegenkopplungsmittel (52-55) umfassen:
ein Addiermittel (56) zum Zusammensetzen des abgeleiteten verzögerten Signals und des wiedergegebenen Farbträgersignals und zum Ausgeben der Summe derselben,
ein Dämpfungsmittel (55) zum Dämpfen das Ausgangssignals des Addiermittels (56) um die Hälfte und
ein Subtrahiermittel (52), das geschaltet ist, um mit dem wiedergegebenen Farbträgersignal und dem gedämpften Ausgangssignal des Addiermittels (56) zum Liefern der Differenz zwischen diesen an das Eingangsanschlußmittel (23) versorgt zu werden.
4. Farb-Videosignalverarbeitungsgerät nach Anspruch 1, das ein Bandpaßfilter (22) zum Aufnehmen des wiedergegebenen Farbträgersignals und zum Durchleiten nur des Farbträgersignals und der Farbträgersignal-Übersprechkomponente zu dem Eingangsanschlußmittel (23) enthält.
5. Farb-Videosignalverarbeitungsgerät nach Anspruch 1, das ein Tiefpaßfilter (32) enthält, welches in Reihe mit einem Bandpaßfilter (38) angeordnet ist und geschaltet ist, um mit dem Ausgangssignal des Signalzusammensetzungsmittels (14) zum Durchleiten nur des Farbträgersignals versorgt zu werden.
DE3851345T 1987-02-03 1988-02-02 Kammfilterschaltungen. Expired - Fee Related DE3851345T2 (de)

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