DE3851568T2 - Streuer. - Google Patents

Streuer.

Info

Publication number
DE3851568T2
DE3851568T2 DE3851568T DE3851568T DE3851568T2 DE 3851568 T2 DE3851568 T2 DE 3851568T2 DE 3851568 T DE3851568 T DE 3851568T DE 3851568 T DE3851568 T DE 3851568T DE 3851568 T2 DE3851568 T2 DE 3851568T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spreading
machine according
discharge
control device
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3851568T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3851568D1 (de
Inventor
Der Lely Cornelis Van
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Application granted granted Critical
Publication of DE3851568D1 publication Critical patent/DE3851568D1/de
Publication of DE3851568T2 publication Critical patent/DE3851568T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices
    • A01C17/008Devices controlling the quantity or the distribution pattern
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/005Driving mechanisms for the throwing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Streumaschine, insbesondere für körnigen und/oder pulverigen Dünger wie Kunstdünger, mit einem Rahmen, einem Vorratsbehälter und mindestens einem antreibbaren Streuglied, mittels dessen das Gut auf dem Boden auszustreuen ist; die Maschine hat eine Verteilervorrichtung mit mindestens zwei Austragsgliedern, über welche das Gut dem Streuglied zuzuführen ist, wobei die Austragskapazität des einen Austragsgliedes relativ zu der Austragskapazität des anderen Austragsgliedes einstellbar ist.
  • Eine derartige Maschine ist aus der DE-A-2132041 bekannt. Bei dieser bekannten Maschine sind zwei Auslässe in Form von Auslaßöffnungen vorhanden. Eine der Auslaßöffnungen kann weiter geschlossen werden, während die andere auf eine größere Öffnungsweite eingestellt ist und umgekehrt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine dieser Art derart zu verbessern, daß das Ausstreuen des Gutes besser zu steuern ist. Gemäß der Erfindung ist dies dadurch zu erzielen, daß mehrere Meßelemente vorgesehen und über mindestens einen Abschnitt der Peripherie des Streugliedes verteilt sind, oder daß mindestens ein Meßelement vorgesehen ist, das entlang eines Abschnittes der Peripherie des Streugliedes zu bewegen ist, um an mindestens einigen verschiedenen, über diesen Abschnitt der Peripherie verteilten Punkten eine Messung vorzunehmen, wobei das/die Meßelement(e) jeweils eine Anzeige bezüglich der Menge des pro Zeiteinheit ausgestreuten Gutes liefert/liefern, von dem es/sie getroffen wurde(n), und wobei die Meßelemente bzw. das bewegbare Meßelement mit einer Steuervorrichtung verbunden sind/ist, die die Daten der Meßelemente bzw. des bewegbaren Meßelementes verarbeitet und Daten bezüglich der Verteilung des Gutes auf den Abschnitt der Peripherie des Streugliedes liefert, und wobei die Austragskapazität der Austragsglieder entsprechend den verarbeiteten Daten der Steuervorrichtung einstellbar ist.
  • Aufgrund der Anzahl der Meßelemente oder des bewegbaren Meßelementes kann die Verteilung des Gutes auf den Streusektor und damit auf die Breite des zu bestreuenden Bodenstreifens in wirksamer Weise gemessen und gesteuert werden. Die Streuung des Gutes kann beispielsweise an unterschiedliche Gutarten derart angepaßt werden, daß eine vorteilhafte Verteilung auf die Streubreite erzielt und das Gut pro Flächeneinheit so gleichmäßig wie möglich ausgestreut wird. Insbesondere bei landwirtschaftlichen Maschinen zum Streuen von körnigen und/oder pulverigen Kunstdüngern ist eine solche gleichmäßige Streuung wichtig, um ein geeignetes Wachstum der Pflanzen zu gewährleisten. Sie kann auch beim Streuen beispielsweise von Gut zum Zwecke des Pflanzenschutzes und/oder der Schädlingsbekämpfung von Bedeutung sein. Aufgrund der von den Meßelementen bzw. dem bewegbaren Meßelement gelieferten Anzeige kann die Einstellung der Austragsglieder und somit die Verteilung des Gutes auf das Zielgebiet des Streugliedes vorteilhaft gesteuert und durchgeführt werden.
  • Die GB-A-2058533 offenbart eine Maschine zum Streuen von Gut, die eine Meßvorrichtung mit einem Detektor aufweist, welcher eine Anzeige bezüglich der Breite liefert, in der das Gut während des Betriebes von dem Streuer ausgestreut wird. Der Detektor kann ferner die Verteilung des Gutes im Verhältnis zur Breite anzeigen, in der das Gut ausgestreut wird.
  • Gemäß der Erfindung ist das Merkmal einer einstellbaren Verteilung des Gutes auf die Breite des Bodenstreifens beim Ziehen der Maschine über das Feld in einfacher Weise dadurch zu erzielen, daß die Austragsglieder mit einer Fördervorrichtung zusammenwirken, mittels der das Gut der Verteilervorrichtung zugeführt wird, wobei die Austragsglieder relativ zueinander unterschiedlich ausgebildet und/oder relativ zu der Fördervorrichtung unterschiedlich angeordnet sind, und wobei das Gut mittels der Austragsglieder von der Fördervorrichtung zu dem Streuglied zu befördern ist.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform wird dadurch erzielt, daß die Austragsglieder in der Maschine bewegbar angeordnet sind. Die Verteilung des Gutes auf den zu bestreuenden Bodenstreifen ist in einfacher Weise dadurch zu beeinflussen, daß die Geschwindigkeit, mit der die Austragsglieder im Betrieb zu bewegen sind, einstellbar ist.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine ist das Gut in vorteilhafter Weise der Verteilervorrichtung zuzuführen, wenn die Fördervorrichtung die Form einer Rinne hat und um eine Drehachse drehbar ist. Dabei kann die Verteilervorrichtung in einfacher Weise derart ausgebildet sein, daß das gesamte der Fördervorrichtung zugeführte Gut durch die Verteilervorrichtung von der Fördervorrichtung zu dem Streuglied geleitet wird, wenn die Fördervorrichtung die Verteilervorrichtung passiert.
  • Das Streugut ist der Fördervorrichtung vorteilhaft dadurch zuzuführen, daß zwischen einem Vorratsbehälter und der rinnenförmigen Fördervorrichtung ein Auslaßstutzen vorgesehen ist, dessen Unterseite an die Oberseite der rinnenförmigen Fördervorrichtung und dessen oberes Ende an eine Auslaßöffnung des Vorratsbehälters angrenzt. Gemäß der Erfindung ist die von der Fördervorrichtung der Verteilervorrichtung zugeführte Gutmenge vorteilhaft dadurch zu steuern, daß nahe der Unterseite des Auslaßstutzens ein ventilartiger Mechanismus vorgesehen ist, mittels dessen die rinnenförmige Fördervorrichtung in deren Querschnitt betrachtet wahlweise mehr oder weniger weitgehend zu schließen ist.
  • Die Verteilung des Gutes an der Stelle, an der das Gut dem Streuglied zugeführt wird, ist vorteilhaft dadurch zu beeinflussen, daß die Austragsglieder an einen Zuführkanal angrenzen, der zwischen den Austragsgliedern und dem Streuglied angeordnet ist.
  • Gemäß der Erfindung ist die Streurichtung, in der das Gut von dem Streuglied ausgestreut wird, vorteilhaft dadurch zu beeinflussen, daß die Verteilervorrichtung relativ zu der Position einstellbar ist, in der das Streuglied in der Maschine angeordnet ist.
  • Die dem Streuglied zuzuführende Gutmenge kann in vorteilhafter Weise dadurch gesteuert werden, daß über der Fördervorrichtung mindestens ein Entfernungsmesser zum Messen der Dicke der auf der Fördervorrichtung befindlichen Gutschicht angeordnet ist. Der Entfernungsmesser ist vorzugsweise nahe dem Auslaßstutzen angeordnet, durch welchen hindurch das Gut der Fördervorrichtung zugeführt wird.
  • Eine einfache Ausführungsform wird dadurch erzielt, daß der Entfernungsmesser erfindungsgemäß mit einer Steuervorrichtung verbunden ist, die eine elektronische Steuervorrichtung aufweist, mittels der die Drehgeschwindigkeit der Fördervorrichtung und/oder die Bewegungsgeschwindigkeit der Austragsglieder und/oder der Verteilervorrichtung einzustellen sind. Die Daten, die von den Entfernungsmessern und/oder den Meßelementen bzw. dem bewegbaren Meßelement geliefert werden, welche entlang der Peripherie des Streugliedes angeordnet sind, können in einfacher Weise an eine Steuervorrichtung oder ein Display für den Fahrer weitergeleitet werden, wenn die Meßelemente bzw. das bewegbare Meßelement mit der Steuervorrichtung über eine Leitung aus Lichtleiterfasern verbunden sind. Eine vorteilhafte Streuung des Gutes durch das Streuglied wird ferner dadurch erzielt, daß die Maschine gemäß der Erfindung Antriebselemente aufweist, mittels derer die Drehgeschwindigkeit des Streugliedes zu steuern ist.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und um darzutun, wie sie umgesetzt werden kann, wird im folgenden beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen zweier Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Maschine Bezug genommen. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht einer an einen Schlepper angeschlossenen erfindungsgemäßen Maschine;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Maschine, vergrößert dargestellt;
  • Fig. 3 eine Draufsicht der in Fig. 2 gezeigten Maschine in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2;
  • Fig. 4 eine Rückansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3;
  • Fig. 5 eine vergrößert dargestellte Teildraufsicht der Maschine entlang der Linie V-V in Fig. 4, wobei der Vorratsbehälter weggelassen ist;
  • Fig. 6 eine Teilseitenansicht der Maschine entlang der Linie VI-VI in Fig. 4;
  • Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 5;
  • Fig. 8 einen vergrößert dargestellten Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 6;
  • Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 8;
  • Fig. 10 eine Rückansicht nach Fig. 4 einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine;
  • Fig. 11 eine vergrößert dargestellte Teildraufsicht der in Fig. 10 gezeigten Maschine entlang der Linie XI-XI in Fig. 10;
  • Fig. 12 einen Vertikalschnitt entlang der Linie XII-XII in Fig. 11;
  • Fig. 13 eine Teilansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles XIII in Fig. 11;
  • Fig. 14 eine Seitenansicht nach Fig. 2 einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine;
  • Fig. 15 eine Teildraufsicht der Maschine nach Fig. 14, und
  • Fig. 16 ein Streumuster der Streuung des Gutes unter Verwendung einer Maschine nach den Fig. 14 und 15.
  • Die in den Fig. 1 bis 9 gezeigte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine hat einen Rahmen 1, an dem ein Vorratsbehälter 2 und ein Streuglied 3 angeordnet sind. Der Rahmen 1 hat einen Rahmenteil 4, der sich bei horizontaler Lage der Maschine in vertikaler Richtung nach oben erstreckt und mit Anschlüssen 5 und 6 versehen ist. Mittels der Anschlüsse 5 und 6 kann die Maschine an die Hebearme 7 bzw. den Oberlenker 8 der Hebevorrichtung eines Schleppers 9 angeschlossen werden, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Der Rahmen 1 hat einen horizontalen Rahmenteil 10, der an der Unterseite des Rahmenteiles 4 angeordnet ist. An dem Rahmenteil 10 ist ein Getriebe 11 abgestützt, in dem eine Welle 12 drehbar gelagert ist, die mit dem Streuglied 3 verbunden ist. Die in dem Getriebe 11 angeordneten Getriebeglieder sind mit einer Kupplungswelle 13 verbunden, deren vorderes Ende bis in die Nähe des Rahmenteiles 4 reicht. Das vordere Ende der Kupplungswelle 13 ist mittels einer Zwischenwelle 14 mit der Zapfwelle des Schleppers 9 oder eines ähnlichen Fahrzeuges zu verbinden, an das die Maschine über die Anschlüsse 5 und 6 anzuschließen ist.
  • Der Vorratsbehälter 2 ist in Draufsicht rechteckig und hat eine Länge 16, die vorzugsweise mehr als 225 cm beträgt. Bei dieser Ausführungsform beträgt die Länge 16 295 cm. Im Betrieb erstreckt sich die Länge 16 senkrecht zur Arbeitsrichtung 17 der Maschine. Die Breite 18 des Vorratsbehälters beträgt bei dieser Ausführungsform etwa 135 cm und vorzugsweise mehr als 100 cm. Die Tiefe 19 des Vorratsbehälters 2 beträgt etwa 70 cm. Nahe seiner Oberseite weist der Vorratsbehälter vertikale Ränder auf, deren Unterseiten an die nach unten konvergierenden Wandungsteile angrenzen. Der Vorratsbehälter hat ferner eine Stirnwand 20 und eine Rückwand 21, die nach unten konvergieren und durch einen gewölbten Boden 22 verbunden sind. Wie die Stirnwand 20 und die Rückwand 21 erstrecken sich die Seitenwände 23 und 24 in einem Winkel von etwa 45º zur Horizontalen und grenzen an den Boden 22 an. Der Boden 22 verläuft in seiner Längsrichtung quer zur Arbeitsrichtung 17 und weist zumindest nahe seiner Mitte eine Auslaßöffnung 25 auf, an die ein Auslaßstutzen 26 angrenzt. Bei dieser Ausführungsform ist der Auslaßstutzen 26 durch einen zylindrischen Auslaßstutzen von kreisrundem Querschnitt gebildet. Über dem Boden 22 sind zwei Zuführvorrichtungen 27 und 28 angeordnet. Bei dieser Ausführungsform sind die Zuführvorrichtungen wendelförmig ausgebildet und um eine Drehachse 29 drehbar. Die Drehachse 29 verläuft parallel zu dem Boden 22 und bildet den Mittelpunkt von dessen Krümmungskreis. Die wendelförmigen Zuführvorrichtungen 27 und 28 sind gegensinnig gewendelt.
  • Zwischen dem Vorratsbehälter 2 und dem Streuglied 3 ist ein Dosierer 32 angeordnet, der bei dieser Ausführungsform durch eine Dosierscheibe gebildet ist, die sich zumindest im wesentlichen parallel zu dem Streuglied 3 erstreckt. Die Dosierscheibe 32 ist um eine aufwärts gerichtete Drehachse 33 drehbar. Bei horizontaler Lage der Maschine ist die Drehachse 33 vertikal ausgerichtet. Die Drehachse 33 erstreckt sich parallel zu der Drehachse 34, um welche die in dem Getriebe 11 gelagerte Welle 12 des Streugliedes 3 drehbar ist. In horizontaler Lage der Maschine sind der Dosierer 32 und das Streuglied 3 horizontal ausgerichtet. Der Dosierer 32 ist mit einer Stützwelle 35 verbunden, die in einem Gehäuse 36 gelagert und abgestützt ist, das mittels einer Stütze 37 an dem Vorratsbehälter 2 abgestützt ist. In dem Gehäuse 36 sind Getriebeglieder zum Antrieb des Dosierers 32 angeordnet. Bei dieser Ausführungsform sind die Getriebeglieder durch Kegelräder 38 und 39 gebildet (Fig. 9).
  • Das Kegelrad 38 ist mit der Stützwelle 35 verbunden. Das Kegelrad 39 ist mit einer Antriebswelle 40 verbunden, die in einem Schutzrohr 41 angeordnet ist. Die Antriebswelle 40 erstreckt sich von dem Getriebegehäuse 36 bis in ein Gehäuse 42, in dem Getriebeglieder angeordnet sind. Das Gehäuse 42 ist an einer Seitenwand des Vorratsbehälters 2 angebracht. Die Welle 40 verläuft parallel zu einer Welle 43, an der die wendelförmigen Zuführvorrichtungen 27 und 28 angeordnet sind. Die Wellen 40 und 43 sind durch ein Getriebe 44 miteinander verbunden (Fig. 2). Mittels einer Schnecke und eines Schneckenradgetriebes 45 ist die Welle 44 mit einer Antriebswelle 46 eines Hydraulikmotors 47 verbunden, der ebenfalls an der Seitenwand 23 des Vorratsbehälters 2 in der Nähe des Getriebegehäuses 42 angeordnet ist.
  • Der Dosierer 32 ist mit einer Fördervorrichtung 51 versehen, die bei dieser Ausführungsform durch eine Förderrinne gebildet ist. Die Förderrinne 51 ist konzentrisch zur Drehachse 33 und nahe der Peripherie des scheibenförmigen Dosierers 32 angeordnet. Im Schnitt betrachtet (Fig. 7 und 9) ist die Förderrinne 51 bei dieser Ausführungsform durch einen gewölbten Boden gebildet, dessen Krümmungsmittelpunkt über dem Dosierer 32 liegt. Der Auslaßstutzen 26 endet über der Förderrinne 51, wie insbesondere aus den Fig. 6 und 7 deutlich wird. Die Breite des Auslaßstutzens 26 ist, wie bei dieser Ausführungsform, vorzugsweise gleich der Breite 52 der Förderrinne 51. Die Unterseite 53 des Auslaßstutzens 26 erstreckt sich bis nahe der Oberseite der Förderrinne 51.
  • Eine Verteilervorrichtung 56 ist derart angeordnet, daß sie an den Dosierer 32 angrenzt. Die Verteilervorrichtung 56 hat ein Austragsglied 57 und eine Abdeckhaube 58, die das Austragsglied 57 teilweise umschließt. Das Austragsglied 57 ist bei dieser Ausführungsform mit drei Sätzen von in gleichen Abständen angeordneten Austragsgliedern 60, 61 und 62 sowie einem Austragsglied 64 versehen. Die Austragsglieder sind um eine Drehachse 59 drehbar. Jeder Satz Austragsglieder 60, 61 und 62 hat vier Arme, die gleichmäßig um die Drehachse 59 verteilt und durch rinnenförmige Schaufeln gebildet sind, wie insbesondere aus Fig. 8 deutlich wird. Die Austragsglieder 60 bis 62 sind gerade und erstrecken sich bei dieser Ausführungsform senkrecht zur Drehachse 59. Die Austragsglieder 60, 61 und 62 sind unterschiedlich lang, wobei die Austragsglieder 60 am längsten und die Austragsglieder 62 am kürzesten sind. Die zwischen den Austragsgliedern 60 und 62 angeordneten Austragsglieder 61 haben eine Länge, die gleich dem Mittelwert der Gesamtlänge der Austragsglieder 60 und 62 ist. Die Enden der Austragsglieder 60 bis 62 liegen in einer konischen Ebene 63, die zur Drehachse 59 konzentrisch ist (Fig. 8). Das als Austragsscheibe ausgebildete Austragsglied 64 ist an der von den Austragsgliedern 61 und 62 abgewandten Seite des Austragsgliedes 60 angeordnet. Die Peripherie der Scheibe 64 liegt ebenfalls in der Ebene 63. Die Austragsglieder 60 bis 62 und 64 sind auf einer Welle 65 angeordnet, die um die Drehachse 59 drehbar und mit einem Hydraulikmotor 66 verbunden ist, der bei dieser Ausführungsform an der Abdeckhaube 58 angeordnet ist. Die Welle 65 ist in nicht näher gezeigter Weise in den Wandungen der Abdeckhaube 58 drehbar gelagert. Die Verteilervorrichtung 56 hat einen Tragring 67, der in dem unteren Teil des Getriebes 36 drehbar gelagert ist. Mittels eines Tragarmes 68 ist der Tragring 67 mit der Abdeckhaube 58 verbunden. Die Verteilervorrichtung 56 ist derart angeordnet, daß sich die Austragsscheibe 64 in bezug auf die Drehachse 33 des Dosierers 32 in einer annähernd radialen Position befindet. Die Verteilervorrichtung 56 ist ferner so angeordnet, daß die Austragsscheibe 64 und die Austragsglieder 60 bis 62 bis in die Förderrinne 51 des Dosierers 32 reichen (Fig. 9). Der Durchmesser der Austragsscheibe 64 ist so bemessen, daß sich ihre Peripherie bis zu dem Boden der Förderrinne 51 erstreckt. Die Austragsscheibe 64 und ihre Drehachse 59 befinden sich dann in einer solchen Position, daß die Peripherie der Austragsscheibe 64 an die Krümmung des gewölbten Bodens der Förderrinne 51 angrenzt. Da die Enden der Austragsglieder 60, 61 und 62 jeweils mit einem kürzeren Abstand von der Drehachse 59 angeordnet sind als die Peripherie der Austragsscheibe 64 und die Drehachse 59 senkrecht zu einer radialen Ebene verläuft, in der die Drehachse 33 und eine Seite der Scheibe 64 liegen, reichen die Austragsglieder 60, 61 und 62 beim Drehen um die Drehachse 59 mit ihren Enden zunehmend weniger weit in die Förderrinne 51 hinein.
  • Die Abdeckhaube 58 grenzt an die Oberseite und die Peripherie des scheibenförmigen Dosierers 32 an (Fig. 6 und 9). Das untere Ende desjenigen Teiles 69 der Abdeckhaube 58, der außerhalb der Peripherie des Dosierers 32 angeordnet ist, bildet zusammen mit der Peripherie der Dosierscheibe 32 einen Auslaßkanal 70, der über einem Mittelteil 73 des Streugliedes 3 endet. Das untere Ende des Auslaßkanals 70 schließt etwa bündig mit der Unterseite des Dosierers 32 ab und ist mit einem kurzen Abstand 74 über dem Mittelteil 73 des Streugliedes 3 angeordnet. Der Abstand 74 kann z. B. etwa 10 mm betragen. Der Auslaßkanal 70 hat eine Breite 75, die etwa gleich der Distanz ist, über die sich die Austragsglieder 60 bis 62 und 64 parallel zu der Drehachse 59 erstrecken. Die Seitenwände 77 und 78 des Teiles 69 erstrecken sich senkrecht zu der Drehachse 59, wie aus der in Fig. 8 gezeigten Draufsicht deutlich wird. Die Seitenwände 77 und 78 sowie die Außenwand 76 des Teiles 69 bilden zusammen mit dem unter der Abdeckhaube 58 angeordneten Teil des Umfangsrandes 79 des Dosierers 32 den Auslaßkanal 70.
  • Die Verteilervorrichtung 56 ist mit einer Stellvorrichtung 80 verbunden, die bei dieser Ausführungsform durch eine Hydraulikvorrichtung gebildet ist, die mit der Verteilervorrichtung sowie mit einer Stütze 81 schwenkbar verbunden ist, welche mit dem Rahmen der Maschine oder mit dem Vorratsbehälter starr verbunden ist.
  • Das Streuglied 3 hat einen scheibenförmigen Teil 83 mit einem Mittelteil 73, der an seiner Peripherie über einen steilen konischen Teil 84 in einen leicht aufwärts gerichteten konischen Teil 85 übergeht. Wie aus Fig. 6 deutlich wird, liegt der Mittelteil 73 etwas höher als die Peripherie des konischen Teiles 85, an dem Wurf schaufeln 86 angeordnet sind.
  • Das Streuglied hat vorzugsweise einen relativ großen Durchmesser 107, der bei dieser Ausführungsform etwa 110 cm und vorzugsweise mehr als 85 cm beträgt. Die Wurfschaufeln 86 erstrecken sich mit ihren Enden bis zur Peripherie des Streugliedes. Bei dieser Ausführungsform haben die Enden der Wurfschaufeln 86 etwa denselben Abstand zu der Drehachse 34 wie die Peripherie der Scheibe 83. Der Durchmesser der Scheibe 83 kann kleiner sein als der Durchmesser 107 und ist durch die Enden der Wurfschaufeln definiert.
  • Über dem Streuglied 3 ist ein Tragglied 89 angeordnet, das derart ausgebildet ist, daß es mehrere Meßelemente oder Sensoren tragen kann, die an der Peripherie des Streugliedes 3 angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform sind fünf Meßelemente 90 bis 94 vorgesehen, die konzentrisch zur Drehachse 34 des Streugliedes 3 verteilt sind. Die äußeren Meßelemente 90 und 94 der Meßelemente 90 bis 94 sind in bezug auf die Drehachse 34 etwa diametral gegenüberliegend angeordnet. Bei dieser Ausführungsform ist das Tragglied 89 durch eine flache Scheibe gebildet, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser des Streugliedes 3. Alternativ kann das Tragglied 89 auch ringförmig ausgebildet sein. Das Tragglied 89 ist zentrisch zur Drehachse 34 angeordnet und weist eine Öffnung 95 auf, die mit etwas Spiel an die Peripherie des Dosierers 32 angrenzt. Die Meßelemente 90 bis 94 sind über Leitungen, die vorzugsweise durch Kabel 96 aus Lichtleiterfasern gebildet sind, mit einer Steuervorrichtung 97 verbunden, die über Leitungen 98 mit dem Hydraulikmotor 66 und über Leitungen 99 mit dem Hydraulikmotor 47 verbunden ist. Außerdem ist die Steuervorrichtung 97 über Leitungen 100 mit einem Meßelement 101 verbunden, das die Fahrgeschwindigkeit des Schleppers 9 ermittelt, und über Leitungen 102 mit der Stellvorrichtung 80.
  • Über der Förderrinne 51 ist mindestens ein Entfernungsmesser angebracht, vorzugsweise jedoch zwei Entfernungsmesser 103 und 104, wie es bei dieser Ausführungsform der Fall ist. Die Entfernungsmesser 103 und 104 sind über der Förderrinne 51 zwischen dem Auslaßstutzen 26 und der Verteilervorrichtung 56 und bei dieser Ausführungsform an einem Tragbügel 106 angeordnet, der mit dem Auslaßstutzen 26 verbunden ist. Über Leitungen 105 sind die Entfernungsmesser 103 und 104 mit der Steuervorrichtung 97 verbunden.
  • Im Betrieb ist die Maschine an die Hebevorrichtung eines Schleppers oder ähnlichen Fahrzeuges angeschlossen, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Zwecks Antriebes des Streugliedes 3 ist die Kupplungswelle 13 über die Zwischenwelle 14 mit der Zapfwelle des Schleppers verbunden.
  • Die Maschine hat zur Aufgabe, körniges und/oder pulveriges Gut, wie z. B. Kunstdünger, auszustreuen. Sie wird insbesondere zum Streuen von Gut auflandwirtschaftlichen Flächen eingesetzt, kann grundsätzlich jedoch auch zum Bestreuen anderer Flächen wie z. B. vereister Straßen verwendet werden.
  • Das Streugut wird beim Ziehen der Maschine in der durch den Pfeil 17 bezeichneten Richtung über einen breiten Bodenstreifen ausgestreut. Im Betrieb der Maschine strömt das auszustreuende Gut durch den Vorratsbehälter 2 und wird über die Auslaßöffnung 25 und den Auslaßstutzen 26 dem Dosierer 32 zugeführt. Das aus dem Auslaßstutzen 26 ausströmende Gut wird in der Förderrinne 51 aufgefangen und der Verteilervorrichtung 56 zugeführt. Der Dosierer 32 dreht sich im Betrieb in der durch den Pfeil 110 bezeichneten Richtung. Die eine Fördervorrichtung bildende Förderrinne 51 wird von dem Auslaßstutzen 26 ganz oder teilweise gefüllt. Das in der Förderrinne befindliche Gut wird durch Drehen in der durch den Pfeil 110 bezeichneten Richtung unter das Austragsglied 57 befördert, das mit den Austragsgliedern 60 bis 62 und der Austragsscheibe 64 versehen ist. Im Betrieb drehen sich die Austragsglieder 60 bis 62 und die Austragsscheibe 64 um die Drehachse 59 in einer durch den Pfeil 111 bezeichneten Richtung, wie aus Fig. 9 deutlich wird. Das in der Förderrinne befindliche Gut wird von den sich drehenden Austragsgliedern 60 bis 62 erfaßt und aus der Förderrinne in den Auslaßkanal 70 befördert. Das nach dem Durchgang der Austragsglieder 60 bis 62 in der Förderrinne 51 verbleibende Gut wird von der Austragsscheibe 64 aus der Rinne heraus in den Kanal 70 befördert. Über den Auslaßkanal 70 gelangt das Gut auf den Mittelteil 73 des Streugliedes 3. Die Stelle, an der das von den Austragsgliedern 60 bis 62 und 64 aus der Förderrinne 51 herausbeförderte Gut auf das Streuglied 3 auftrifft, ist durch die Projektionsebene bestimmt, in der das aus dem Auslaßkanal 70 austretende Gut auf das Streuglied 3 auftrifft. Die Stelle, an der das dem Streuglied zugeführte Gut relativ zu der Drehachse 34 und der Arbeitsrichtung 17 auf den Mittelteil 73 des Streugliedes auftrifft, bestimmt zusammen mit der Drehgeschwindigkeit und der Form des Streugliedes 3 die Richtung, in der das Gut von dem Streuglied ausgestreut wird. Dabei bestimmt die Drehgeschwindigkeit des Streugliedes hauptsächlich die Streuweite des Gutes.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Form des Streugliedes 3 und die Aufprallstelle des Gutes auf das Streuglied so gewählt, daß das Gut von dem Streuglied über dessen Peripherie in einem Winkel von etwa 180º um die Drehachse 34 ausgestreut wird. Dabei wird das Gut im allgemeinen in einem Streusektor 113 derart ausgestreut, daß die Streulinien 114 und 115 nahe den Enden des Sektors 113 mindestens annähernd senkrecht zu einer Ebene 112 verlaufen, die sich in Arbeitsrichtung 17 erstreckt und die Drehachse 34 enthält. Die Streulinien 114 und 115 verlaufen jedoch von dem Streuglied in entgegengesetzten, von der Ebene 112 abgewandten Richtungen nach außen. In bezug auf die Arbeitsrichtung 17 verläuft die Streulinie 114 rechts und die Streulinie 115 links von der Ebene 112. Der Streusektor 113 nimmt dann seine im allgemeinen verwendete mittige Lage ein, in der das Gut beiderseits der Ebene 112 in gleicher Weite ausgestreut wird.
  • Die fünf Meßelemente 90 bis 94 sind über die Peripherie des Streugliedes 3 derart verteilt, daß sie von dem Streugut getroffen werden, wenn das Gut bei mittiger Lage des Sektors 113 in diesem Sektor ausgestreut wird. Dabei sind die Meßelemente 90 und 94 innerhalb des Streusektors 113 nahe den Streulinien 114 und 115 angeordnet. Die Meßelemente sind derart ausgebildet, daß sie bei Kontakt mit dem Streugut über die Leitung 96 eine Anzeige bezüglich des Gutes an die Steuervorrichtung 97 liefern. Werden im Betrieb alle Meßelemente 90 bis 94 von dem Gut getroffen, so zeigt dies an, daß der Streusektor 113 seine Mittellage hat. Die Steuervorrichtung 97 weist eine elektronische Vorrichtung auf, die derart ausgebildet ist, daß sie die von den Meßelementen 90 bis 94 gelieferten Daten verarbeiten und eine Anzeige bezüglich der Lage des Streusektors 113 liefern kann. Diese Anzeige kann auf einem Display 116 der Steuervorrichtung 97 sichtbar gemacht werden. Das Display 116 ist zu diesem Zweck mit einem Zeiger 117 versehen, der beispielsweise bei in Mittellage befindlichem Streusektor in der Mitte des Displays steht. Hat sich der Streusektor aus seiner Mittellage heraus auf die eine oder andere Seite verlagert, so wird im Betrieb mindestens eines der Meßelemente 90 und 94 von keinem Gut oder von zu wenig Gut pro Zeiteinheit getroffen. Dies zeigt an, daß der Streusektor nicht ordnungsgemäß liegt. Die Anzeige der Meßelemente 90 und 94 kann über den Zeiger 117 insbesondere einen Hinweis auf die Lage des Streusektors 113 in bezug auf dessen Mittellage liefern. Bewegt sich der Zeiger 117 von seiner mittigen Position in die eine oder andere Richtung, so zeigt dies an, daß sich der Streusektor aus seiner Mittellage, die in Fig. 3 durch die Streulinien 114 und 115 definiert ist, um die Drehachse 34 in die eine oder andere Richtung verschoben hat. Der Fahrer des Schleppers und der Maschine erhält auf diese Weise eine Information über die Lage des Streusektors 113.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 9 gezeigten Ausführungsform ist die Steuervorrichtung 97 derart ausgebildet, daß die von dem Zeiger 117 gelieferte Anzeige von der Steuervorrichtung 97 verarbeitet und über die Leitungen 102 an die Stellvorrichtung 80 weitergeleitet werden kann. Die Stellvorrichtung 80 kann durch die Steuervorrichtung 97 hydraulisch verlängert oder verkürzt werden, so daß sich die Verteilervorrichtung 56 um die Drehachse 33 dreht. Durch das Drehen der Verteilervorrichtung 56 verschiebt sich die Stelle, an der das Gut dem Streuglied zugeführt wird, um die Drehachse 34 und relativ zur Arbeitsrichtung 17. Aufgrund dieser Verschiebung trifft das Gut relativ zur Drehachse 34 an einer anderen Stelle auf das Streuglied 3 auf. Durch Verschieben der Stelle, an der das Gut dem Streuglied zugeführt wird, kann die Richtung eingestellt werden, in der das Gut von dem Streuglied ausgestreut wird, so daß sich der Streusektor 113 um die Achse 34 dreht. Die Verlagerung des Streusektors kann durch die Steuervorrichtung 97 derart gesteuert werden, daß beispielsweise die beiden Meßelemente 90 und 94 in ausreichendem Maße von Streugut getroffen werden. Werden die Meßelemente 90 und 94 wieder ordnungsgemäß von dem Gut getroffen, so liefern sie eine Anzeige an die Steuervorrichtung, die besagt, daß sich der Streusektor 113 in der gewünschten Lage relativ zu der Drehachse 34 befindet. In diesem Fall wird von der Steuervorrichtung 97 keine weitere Einstellung über die Stellvorrichtung 80 vorgenommen, so daß die Verteilervorrichtung 56 in der gewünschten Position verbleibt und beispielsweise die Mittellage des Sektors 113 beibehalten wird. Auf diese Weise kann mittels der Steuervorrichtung die gewünschte Lage des Streusektors automatisch beibehalten werden. In die Steuervorrichtung 97 kann beispielsweise eingegeben werden, daß der Streusektor 113 seine Mittellage beibehalten soll. Daraus wird deutlich, daß alternativ auch die Möglichkeit besteht, die Lage des Streusektors so zu wählen, daß er auf die eine oder andere Seite verlagert ist, so daß das Gut überwiegend nur auf der einen oder der anderen Seite der Ebene 112 ausgestreut wird. Der Streusektor liegt dann beispielsweise so, daß entweder die Meßelemente 90 und 91 oder die Meßelemente 93 und 94 nicht von Streugut getroffen werden. Die Meßelemente können auch diese Lage des Streusektors anzeigen. Alternativ kann die Steuervorrichtung 97 derart programmiert sein, daß auch andere Lagen des Streusektors automatisch eingestellt werden. Vorzugsweise sind die Meßelemente 90 bis 94 derart ausgebildet, daß sie auf die Gutmenge reagieren, die im Betrieb pro Zeiteinheit auf sie auftrifft. Das Gut wird im Betrieb in einem vorgegebenen Streubild vom Streusektor 113 aus verteilt. In der Mitte des Streusektors 113 wird von dem Streuglied 3 z. B. mehr Gut ausgestreut als nahe den Streulinien 114 und 115. Demzufolge wird das Meßelement 92 von einer größeren Gutmenge getroffen als die Meßelemente 91 und 93. Die Meßelemente 91 und 92 werden z. B. von einer Gutmenge getroffen, die größer ist als die auf die Meßelemente 90 und 94 auftreffende Gutmenge. Die Meßelemente sind derart ausgebildet, daß sie eine Anzeige bezüglich der pro Zeiteinheit auf sie auftreffenden Gutmenge liefern können. Diese Anzeige kann über die Leitungen 96 an die Steuervorrichtung 97 weitergeleitet werden, die die von den Meßelementen 90 bis 94 gelieferten Daten verarbeitet. Erfolgt die Verteilung des Gutes auf den Sektor 113 nicht in der gewünschten Weise, so wird dies aufgrund der Verarbeitung der Daten von der Steuervorrichtung 97 beispielsweise auf einem Display angezeigt. Alternativ ist es auch möglich, daß die Anzeige nicht, wie bei dieser Ausführungsform, auf einem Display sichtbar gemacht wird, sondern über die Leitungen 98 an den Hydromotor 66 weitergeleitet wird. Auf diese Weise können die Drehzahl des Hydromotors 66 und damit die Geschwindigkeit geändert werden, mit der sich das Austragsglied 57 um die Drehachse 59 dreht. Das Austragsglied 57 ist derart ausgebildet, daß bei Änderung seiner Rotationsgeschwindigkeit um die Achse 59 die Verteilung des von dem Austragsglied aus der Förderrinne 51 herausbeförderten Gutes geändert werden kann. Dadurch ist es möglich, die Verteilung des Gutes auf den Querschnitt der Auslaßöffnung des Auslaßkanals 70 und auf den Bereich zu ändern, in dem das Gut auf das Streuglied auftrifft. Wird dem Streuglied beispielsweise eine größere Gutmenge entlang der Seitenwand 77 über den Auslaßkanal 70 zugeführt, so wird das Gut weitgehend in Richtung der Streulinie 114 ausgestreut. Wird dem Streuglied entlang der Seitenwand 78 eine größere Gutmenge zugeführt, so wird ihm entlang der Seitenwand 77 über den Auslaßkanal 70 eine kleinere Gutmenge zugeführt. Folglich wird nahe der Streulinie 114 eine kleinere Gutmenge ausgebracht. Auf diese Weise kann die Verteilung der Gutmenge auf den Streusektor 113 durch Änderung der Rotationsgeschwindigkeit des Austragsgliedes 57 um die Drehachse 59 geändert werden. Die Änderung der Verteilung des Gutes auf die Breite 75 des Auslaßkanals 70 und somit auf den Bereich, in dem das Gut auf das Streuglied auftrifft, ist hauptsächlich dadurch möglich, daß die Gutmenge gesteuert werden kann, die jedes Austragsglied 62, 61, 60 oder 64 pro Zeiteinheit von der Förderrinne 51 zu dem Auslaßkanal 70 befördert. Wird die Rotationsgeschwindigkeit des Austragsgliedes 57 um die Drehachse 59 erhöht, so können die Austragsglieder 62 mehr Gut aus der Förderrinne 51 austragen. In diesem Fall verbleibt für die anderen Austragsglieder weniger Gut in der Förderrinne 51. Bei einer höheren Rotationsgeschwindigkeit kann auch das Austragsglied 61 eine größere Gutmenge aus der Förderrinne herausbefördern, so daß für das Austragsglied 60 weniger Gut und für die Austragsscheibe 64 noch weniger Gut verbleibt. Auf diese Weise wird infolge der höheren Rotationsgeschwindigkeit des Austragsgliedes 57 nahe der Wand 78 mehr Gut über den Auslaßkanal 70 abgeführt als nahe der Wand 77. Dadurch wird die Verteilung des gutes auf den Bereich beeinflußt, in dem das Gut auf das Streuglied auftrifft. Diese gesteuerte Zufuhr zu dem Streuglied wirkt sich auf die Verteilung des Gutes auf den Streusektor 113 aus. Dreht sich das Austragsglied 57 mit geringer Geschwindigkeit um die Drehachse 59, so führen die Austragsglieder 62 weniger Gut aus der Förderrinne 51 ab. Auch die Austragsglieder 61 führen dann von der relativ großen Gutmenge, die nach Durchlauf der Austragsglieder 62 in der Förderrinne 51 verbleibt, weniger Gut ab, als es bei einer höheren Rotationsgeschwindigkeit der Fall ist. Dadurch können die Austragsglieder 60 und die Scheibe 64 mehr Gut aus der Förderrinne 51 abführen, so daß nahe der Wand 77 mehr Gut über den Auslaßkanal 70 abgeführt wird. Die Austragsscheibe 64 funktioniert derart, daß sie im Zusammenwirken mit der Förderrinne 51 das gesamte, nach Durchlauf der Austragsglieder 60 bis 62 in der Förderrinne 51 verbleibende Gut über den Auslaßkanal 70 zu dem Streuglied abführt
  • Durch die oben beschriebene Arbeitsweise der Verteilervorrichtung 56 und der Meßelemente 90 bis 94 ist es also möglich, sowohl die Streurichtung des Gutes als auch seine Verteilung auf den Streusektor 113 automatisch zu steuern.
  • Die Gutmenge, die dem Streuglied pro Zeiteinheit von dem Austragsglied 57 zugeführt wird, hängt von der Gutmenge ab, die dem Austragsglied 57 pro Zeiteinheit von dem Dosierer 32 zugeführt wird. Diese dem Austragsglied 57 von dem Dosierer 32 zugeführte Gutmenge kann dadurch gesteuert werden, daß die Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 um die Drehachse 33 geändert werden kann, und zwar dadurch, daß die Drehzahl des Hydraulikmotors 47 steuerbar ist. Wird die Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 erhöht, so wird der Verteilervorrichtung pro Zeiteinheit eine größere Gutmenge über die Förderrinne 51 zugeführt. Die Drehzahl des Hydraulikmotors 47 kann z. B. von dem Fahrer manuell eingestellt werden. Vorzugsweise sind die Meßelemente 90 bis 94 derart ausgebildet, daß sie auch eine Anzeige bezüglich der pro Zeiteinheit auf sie auftreffenden Gutmenge liefern können, beispielsweise in Kilogramm oder Anzahl der Körner. Diese Daten liefern auch eine Anzeige bezüglich der pro Zeiteinheit in dem Streusektor 113 ausgestreuten Gutmenge. Diese Anzeige kann über die Leitung 96 an die Steuervorrichtung 97 weitergeleitet werden. In Abhängigkeit dieser von den Meßelementen 90 bis 94 gelieferten Daten und von der Fahrgeschwindigkeit der Maschine, die die Vorrichtung 101 über das Kabel 100 dem Steuerglied 97 meldet, kann die Steuervorrichtung 97 eine Anzeige bezüglich der pro Hektar ausgestreuten Gutmenge liefern. Zu diesem Zweck kann über die Schalttafel 118 der Steuervorrichtung 97 in die elektronische Vorrichtung eingegeben werden, in welcher Breite das Gut auszustreuen ist. Aufgrund dieser Daten liefert die Steuervorrichtung 97 eine Anzeige bezüglich der pro Flächeneinheit ausgestreuten Gutmenge, die auf dem Display 119 der Steuervorrichtung 97 angezeigt werden kann. Ist diese Menge zu groß oder zu klein, kann die Drehzahl des Motors 47 geändert werden, so daß dem Austragsglied 57 über den Dosierer 32 wahlweise eine größere oder kleinere Gutmenge zugeführt wird. Die Steuervorrichtung 97 kann derart ausgebildet sein, daß die Anzeige bezüglich der pro Flächeneinheit ausgestreuten Istmenge von der Elektronik der Steuervorrichtung mit der pro Flächeneinheit auszustreuenden Sollmenge verglichen wird. Die pro Hektar auszustreuende Sollmenge kann z. B. in die Elektronik der Steuervorrichtung eingegeben werden. Entsprechend der Abweichung dieses Sollwertes von den Istwerten, die aufgrund der von den Meßelementen 90 bis 94 und dem Element 101 gelieferten Daten ermittelt wurden, kann der Motor 47 mittels der Steuervorrichtung 97 derart gesteuert werden, daß er den Dosierer 32 so antreibt, daß er sich mit höherer oder niedrigerer Geschwindigkeit um die Drehachse 33 dreht. Auf diese Weise kann die Gutmenge, die dem Streuglied pro Zeiteinheit zugeführt und von ihm ausgestreut wird, in Übereinstimmung mit der Sollmenge gebracht werden, die bei vorgegebener Fahrgeschwindigkeit pro Zeiteinheit und damit pro Flächeneinheit auszustreuen ist. Der Dosierer 32 ist relativ zu dem Auslaßstutzen 26 derart angeordnet, daß die Förderrinne 51 beim Drehen des Dosierers vollständig gefüllt wird. Die Füllhöhe der Förderrinne kann mittels der Entfernungsmesser 103 und 104 geprüft werden. Ist die Förderrinne nicht ordnungsgemäß gefüllt, liefern die Entfernungsmesser 103 und 104 über die Leitung 105 eine Anzeige an die Steuervorrichtung 97. Für den Fahrer der Maschine kann diese Anzeige von der Steuervorrichtung auf einem Display sichtbar gemacht werden. Bei dieser Ausführungsform ist die Steuervorrichtung 97 derart ausgebildet, daß diese Daten verarbeitet werden und die Drehzahl des Hydraulikmotors 47 gegebenenfalls automatisch geändert wird, damit der Verteilervorrichtung und dem Streuglied pro Zeiteinheit die gewünschte Gutmenge zugeführt werden kann. Über die Getriebeglieder in dem Getriebe 42 treibt der Motor 47 auch die Förderschnecken 27 und 28 an. Bei höherer Drehzahl der Förderschnecken wird dem Auslaßstutzen 26 über den Auslaß 25 eine große Gutmenge zugeführt, so daß der Förderrinne 51 pro Zeiteinheit mehr Gut zugeführt werden kann. Auf diese Weise lassen sich die Drehgeschwindigkeit des Dosierers und die Füllhöhe der Förderrinne 51 aufeinander abstimmen, so daß dem Streuglied 3 pro Zeiteinheit die gewünschte Gutmenge zugeführt werden kann. Aufgrund der von den Entfernungsmessern 103 und 104 gelieferten Anzeigen und der von den Meßelementen 90 bis 94 gelieferten Daten kann eine Anzeige bezüglich der pro Zeiteinheit in dem Sektor 113 ausgestreuten Gutmenge erzielt werden. Bei Verwendung der Entfernungsmesser 103 und 104 brauchen die Meßelemente 90 bis 94 nicht derart ausgebildet zu sein, daß sie auch eine Anzeige bezüglich der pro Zeiteinheit ausgestreuten Gutmenge liefern. Bei der gezeigten Ausführungsform können die Meßelemente 90 bis 94 und die Entfernungsmesser 103 und 104 so ausgebildet sein, daß sie sich bezüglich der pro Zeiteinheit und damit pro Hektar ausgestreuten Gutmenge gegenseitig überprüfen. Stimmen diese Daten nicht überein, kann die Steuervorrichtung 97 eine Anzeige liefern, daß bei der Maschine eine Betriebsstörung vorliegt. Mittels der erfindungsgemäßen Maschine kann auf diese Weise die Streuung des Gutes in der gewünschten Richtung und korrekten Menge pro Flächeneinheit in vorteilhafter Weise automatisch gesteuert werden. Gleichzeitig kann die Verteilung des Gutes auf den Streusektor und somit auf die Breite des Bodenstreifens gesteuert werden, in der das Gut beim Ziehen der Maschine in Richtung 17 ausgestreut wird. Dadurch können die mittels der Maschine erzielten Sollwerte des Streumusters in einfacher Weise und vollautomatisch beibehalten werden. Die von den Meßelementen 90 bis 94 und den Entfernungsmessern 103 und 104 gelieferten Daten sind über die zugehörigen Leitungen 96 und 102 an die Steuervorrichtung 97 vorteilhaft dadurch weiterzuleiten, daß die Leitungen aus Lichtleiterfasern bestehen. Leitungen aus Lichtleiterfasern sind insbesondere bei landwirtschaftlichen Maschinen vorteilhaft einzusetzen, da diese Maschinen mit Erde und außerdem leicht mit Hindernissen in Kontakt kommen. Die Steuervorrichtung 97 ist derart ausgebildet, daß sie in einfacher Weise im Fahrerhaus eines Schleppers oder ähnlichen Fahrzeuges, an das die Maschine angeschlossen ist, ein- oder wieder ausgebaut werden kann. Nachdem der Einsatz der Maschine beendet ist, kann die Steuervorrichtung 97 leicht von dem Schlepper entfernt werden, wenn die Maschine von dem Schlepper abgekoppelt ist.
  • Die verschiedenen Leitungen zu den Hydraulikelementen wie z. B. den Hydromotoren können mit dem Hydraulikkreis des Schleppers verbunden werden. Die Menge der Hydraulikflüssigkeit, die den verschiedenen Elementen, beispielsweise den Motoren 47, 66 und der Vorrichtung 80, von dem Hydraulikkreis zuzuführen ist, kann von der Steuervorrichtung 97 gesteuert werden, die vorteilhaft insbesondere computergesteuert ist.
  • Die Weite, in der das Gut von dem Streuglied ausgestreut wird, kann durch Änderung der Drehzahl des Streugliedes 3 eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist in dem Getriebegehäuse 11 ein Getriebe mit zwei Wechselgetrieberädern 120 und 121 vorgesehen, die zwischen der Kupplungswelle 13 und der Welle 12 angeordnet sind, an welcher das Streuglied 3 angebracht ist. Durch Austausch der Wechselgetrieberäder 120 und 121 untereinander oder gegen einen unterschiedlichen Satz Zahnräder kann der Antrieb der Welle 12 durch die Kupplungswelle 13 eingestellt werden. Ändert sich z. B. die Breite des Bodenstreifens, in der das Gut ausgestreut wird, weil das Gut von dem Streuglied während der Fahrt in Richtung 17 in einer größeren Weite ausgestreut wird, so kann sich auch die pro Hektar ausgestreute Gutmenge ändern. Die Änderung der Streubreite kann über die Tasten 118 in die Steuervorrichtung eingegeben werden. Die Steuervorrichtung stellt - teilweise in Abhängigkeit von der Streubreite, in der das Gut ausgestreut wird - die Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 ein. Außerdem kann mittels der Meßelemente 90 bis 94 und der Entfernungsmesser 103 und 104 geprüft werden, ob die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, wie zuvor beschrieben.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 9 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine erfolgt die Zuführung des Gutes zu dem Streuglied in Kombination mit Meßelementen, die das Streuglied umgeben, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Steuerung der Streurichtung, der Gutverteilung auf den Streusektor und der pro Flächeneinheit auszustreuenden Gutmenge insgesamt automatisch einzustellen ist. Dabei liefern die verschiedenen Meßelemente die gewünschte Anzeige an die Steuervorrichtung 97, die die Stellvorrichtung 80 und die Drehzahl der Hydromotoren 47 und 66 steuert. Obwohl bei der gezeigten Ausführungsform die Gesamtheit der zu steuernden Elemente von der Steuervorrichtung 97 automatisch gesteuert wird, ist es alternativ auch möglich, ein oder mehrere zu steuernde Elemente manuell zu steuern, beispielsweise aufgrund von Anzeigen, die von den Meßelementen auf einem Display sichtbar gemacht werden. Die Zuführung des Gutes zu dem Streuglied mittels einer Verteilervorrichtung und/oder eines Dosierers, wie z. B. der Verteilervorrichtung 56 und des Dosierers 32, kann auch ohne Einsatz von Meßelementen, wie z. B. den Elementen 90 bis 94 und den Entfernungsmessern 103 und 104, durchgeführt werden. Das Einstellen der Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 und der Verteilervorrichtung 57 sowie das der Vorrichtung 80 kann manuell erfolgen, beispielsweise aufgrund zuvor durchgeführter Abdrehproben oder von Tabellen, die zuvor aufgrund verschiedener Abdrehproben bei unterschiedlichen Bedingungen und Verwendung anderer Gutarten erstellt wurden.
  • Eine erfindungsgemäße Maschine, bei der das Gut dem Streuglied zugeführt wird, ohne daß die Zuführvorrichtungen von den Meßelementen automatisch gesteuert werden, kann im Prinzip in derselben Weise ausgebildet sein wie die Maschine, die in der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 9 gezeigt ist, bei der die Meßelemente 90 bis 94 und die Entfernungsmesser 103 und 104 sowie die Steuervorrichtung 97 weggelassen sind. Bei dieser einfacheren Maschine kann beispielsweise der gesteuerte Antrieb der Förderschnecken 27 und 28 und des Dosierers 32 durch einen Hydraulikmotor 47 erfolgen, dessen Drehzahl manuell einzustellen ist. Der Hydraulikantrieb kann alternativ durch einen Zahnradantrieb mit Wechselgetrieberädern ersetzt werden, der die Drehgeschwindigkeit ,der Förderschnecken 27 und 28 und des Dosierers 32 steuert. Auch für den Antrieb des Austragsgliedes 57 kann anstelle des Hydraulikmotors 66 auch ein Zahnradantrieb verwendet werden. Ein Antrieb unter Einsatz von Zahnrädern kann beispielsweise durch die Antriebswelle 13 erfolgen, die an die Zapfwelle anzuschließen ist. So kann z. B. das Einstellen der Verteilervorrichtung 56 mittels einer hydraulischen Stellvorrichtung 80 statt dessen in einfacher Weise durch eine Stellvorrichtung erfolgen, die manuell einzustellen ist.
  • In den Fig. 10 bis 13 sind weitere Einzelheiten einer erfindungsgemäßen Maschine gezeigt, bei der die automatische Steuerung nicht durch Meßelemente erfolgt, sondern durch einen Antrieb und eine Stellvorrichtung, die manuell zu betätigen sind. Bei dieser zweiten Ausführungsform sind Bauteile, die denen der ersten Ausführungsform entsprechen, mit denselben Bezugszeichen versehen. Auch die jeweiligen Elemente sind nicht nochmals im einzelnen gezeigt. Bei der in den Fig. 10 bis 13 dargestellten zweiten Ausführungsform sind daher nur Hauptbestandteile wie z. B. der Vorratsbehälter 2, das Streuglied 3 und der Dosierer 32 mit der Verteilervorrichtung 56 gezeigt. Bei der zweiten Ausführungsform erfolgt der Antrieb der Förderschnecken 27 und 28, des Dosierers 32 und des Austragsgliedes 57 durch die Antriebswelle 13, die in den Fig. 10 bis 13 nicht gezeigt ist. Die Antriebswelle 13 treibt die Antriebswelle 125 derart an, daß sie sich mit derselben Geschwindigkeit dreht wie die Welle 13. Der Antrieb der Welle 125 durch die Welle 13 erfolgt demzufolge unabhängig von den Wechselgetrieberädern 120 und 121. Die Welle 125 treibt die zugehörigen anzutreibenden Elemente über Getriebeglieder an, die in einem Getriebe 126 angeordnet sind. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 125 ein Zahnrad 127 vorgesehen, das über ein Zahnrad 128 mit einem Zahnrad 129 verbunden ist, das auf einer Welle 130 angeordnet ist, die in dem Getriebe 126 gelagert und abgestützt ist. Eine Welle 133, die die Förderschnecken 27 und 28 abstützt oder mit ihnen verbunden ist, wird durch die Wechselgetrieberäder 131 und 132 angetrieben. Mittels der Zahnräder 134 und 135 ist die Welle 133 mit der Welle 40 verbunden, die den Dosierer 32 antreibt, wie es auch bei der vorhergehenden Ausführungsform der Fall ist. Bei der zweiten Ausführungsform ist die Drehgeschwindigkeit der Förderschnecken 27 und 28 und des Dosierers 32 folglich dadurch einzustellen, daß die Zahnräder 131 und 132 gegeneinander ausgetauscht oder durch unterschiedliche Zahnräder ersetzt werden. Die Drehgeschwindigkeit der Förderschnecken 27 und 28 und des Dosierers 32 kann also durch die Wechselgetrieberäder 120 und 121 geändert werden, unabhängig von einem Wechsel der Rotationsgeschwindigkeit des Streugliedes 3. Das in dem Getriebe 126 angeordnete Zahnrad 128 ist mit einer Welle 136 verbunden, auf der ein Wechselgetrieberad 137 angeordnet ist. Das Wechselgetrieberad 137 greift in ein Wechselgetrieberad 138 ein, das auf einer Welle 139 angeordnet ist. Die Welle 139 ist über eine Kupplungswelle 140 mit der Welle des Austragsgliedes 57 verbunden. Der Antrieb der Welle 140 und somit des Austragsgliedes 57 kann mittels der Wechselgetrieberäder 137 und 138 eingestellt werden, unabhängig von der Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 und der Förderschnecken 27 und 28 sowie unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit des Streugliedes 3, die mittels der Wechselgetrieberäder 120 und 121 geändert werden kann. Bei dieser Ausführungsform können die Drehgeschwindigkeiten der verschiedenen gezeigten Elemente, wie z. B. der Förderschnecken 27 und 28, des Dosierers 32 und des Austragsgliedes 57, sowie die Rotationsgeschwindigkeit des Streugliedes 3 über die gezeigten Wechselgetrieberäder auf der Basis von Abdrehproben und/oder Tabellen eingestellt werden. Bei der in den Fig. 10 bis 13 gezeigten Ausführungsform kann die Streurichtung, die ebenfalls durch Abdrehproben zu ermitteln ist, mittels der Verteilervorrichtung 56 über eine manuell zu betätigende Stellvorrichtung 141 eingestellt werden. Die Stellvorrichtung kann zu diesem Zweck verkürzt oder verlängert werden und ist deshalb mit einer Hülse 142 versehen, die mit zwei in ihr angeordneten Gewindeenden von Spindeln 143 und 144 zusammenwirkt, von denen eine mit dem Rahmen und eine mit der Verteilervorrichtung 56 verbunden ist. Auf diese Weise kann die Position des Auslaßkanals 70 über dem Streuglied in bezug auf die Drehachse 34 eingestellt werden.
  • Da bei der Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 der Einstellungsspielraum aufgrund des Zahnradgetriebes begrenzt ist, kann in dem Auslaßstutzen 26 ein manuell einstellbares Regelglied vorgesehen sein, mittels dessen die aus der Förderrinne abzuführende Gutmenge einzustellen ist. Wie aus den Fig. 11 bis 13 deutlich wird, ist zwischen dem Vorratsbehälter 2 und dem Dosierer 32 ein Auslaßstutzen 152 angeordnet, der dem Auslaßstutzen 26 entspricht. Wie dieser ist der Auslaßstutzen 152 ein zylindrisches Element, dessen unteres Ende in der Schnittansicht nach Fig. 12 vergrößert dargestellt ist. Nahe dem unteren Ende des Auslaßstutzens 152 ist ein Regelglied 145 angeordnet, das mittels einer Schwenkachse 153 zu bewegen und durch einen Stellarm 146 einzustellen ist. Das Regelglied 145 ist derart einzustellen, daß es in eine annähernd horizontale Position bewegt werden kann, in der es höher liegt als die Oberseite der Seitenwände der Förderrinne 51, sowie in eine untere Position, in der es sich bis in die Nähe des Bodens der Förderrinne 51 erstreckt. Das Regelglied 145 hat einen solchen Umfangsrand 147, daß es in vertikaler Position den Boden der Förderrinne im wesentlichen berührt, so daß in der Förderrinne kein Gut unter dem Regelglied 145 hindurch befördert werden kann. Das Gut wird der Förderrinne 51 über den Auslaßstutzen 152 an der Seite des Regelgliedes 145 zugeführt, die von der Seite des Regelgliedes 145 abgewandt ist, der das Gut aufgrund der Drehrichtung 110 des Dosierers 32 zugeführt werden kann. In der von der Vertikalen abweichenden Position des Regelgliedes 145 erstreckt sich das Regelglied 145 von der Schwenkachse 153 in Richtung der Drehrichtung 110. In seiner horizontalen Position ist das Regelglied daher von dem Auslaßstutzen 152 abgewandt, durch den hindurch das Gut der Förderrinne 51 zugeführt wird. Die Position des Regelgliedes 145 ist durch einen Verriegelungsstift 148 einzustellen, der an dem Stellarm 146 angeordnet ist. Der Verriegelungsstift 148 kann durch die Kraft einer Feder 149 wahlweise in eine von mehreren Öffnungen 150 eingesetzt werden, die in einem mit dem Auslaßstutzen 152 verbundenen Flachteil 151 ausgebildet sind.
  • Bei der zweiten Ausführungsform kann die der Verteilervorrichtung 56 pro Zeiteinheit zugeführte Gutmenge dadurch eingestellt werden, daß die Drehgeschwindigkeit des Dosierers 32 und/oder die Dicke der in der Förderrinne 51 befindlichen Gutschicht geändert werden. Die Dicke der in der Auslaßrinne befindlichen Schicht ist einzustellen durch Anordnung des Regelgliedes 145 derart, daß sein unterer Rand 147 einen größeren oder kleineren Abstand zum Boden der Förderrinne 51 hat.
  • Bei Verwendung der in den Fig. 10 bis 13 gezeigten Ausführungsform ist eine erfindungsgemäße Maschine zu erzielen, die durch den Wegfall der automatischen Steuerung billiger ist. Die in den Fig. 10 bis 13 gezeigte Maschine ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil die Zufuhr des Gutes zu dem Streuglied trotz Fehlen einer automatischen Steuerung in der erfindungsgemäßen Weise erfolgen kann. Auf diese Weise können nicht nur die Streurichtung und die pro Zeiteinheit auszustreuende Gutmenge eingestellt werden, sondern auch die Verteilung des Gutes auf den Streusektor vorteilhaft gesteuert werden. Vorzugsweise ist die Verteilervorrichtung 56 sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Ausführungsform relativ nahe an dem jeweiligen Auslaßstutzen 26 bzw. 152 angeordnet. Auf diese Weise kann die Verteilung des Gutes in der Förderrinne zwischen den jeweiligen Auslaßstutzen 26 bzw. 152 und der Verteilervorrichtung 56 nicht durch ruckartige Bewegungen beeinträchtigt werden, die beim Ziehen der Maschine über unebenen Boden auftreten.
  • Der große Durchmesser des Streugliedes hat den Vorteil, daß das Gut von dem Streuglied in der vergleichsweise größtmöglichen Weite ausgestreut wird, da auch der Abstand zwischen den Streulinien 114 und 115 entlang der Peripherie des Streugliedes groß ist. Demzufolge können die Streurichtung und die Verteilung des Gutes auf den Streusektor durch die Verteilervorrichtung 56 vorteilhaft beeinflußt werden.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 9 gezeigten Ausführungsform ist das Streuglied 3 von fünf Meßelementen 90 bis 94 umgeben. Jedes dieser Meßelemente ist in bezug auf die Drehachse des Streugliedes und den Rahmen 1 der Maschine lagefest angeordnet. Die fünf Meßelemente liefern zusammen eine Anzeige bezüglich der Streurichtung, in der das Gut von dem Streuglied ausgestreut wird, d. h. der Lage des Streusektors 113 in bezug auf die Ebene 112. Die Meßelemente liefern ferner eine Anzeige bezüglich der Verteilung des Gutes auf den Streusektor 113 und bezüglich der Gutmenge, die von dem Streuglied pro Zeiteinheit ausgestreut wird. Alternativ können die fünf Meßelemente 90 bis 94 durch ein Meßelement ersetzt werden, das sich im Betrieb der Maschine zumindest um einen Teil, der Peripherie des Streugliedes bewegt. Ein derartiges Meßelement kann sich z. B. zentrisch zur Drehachse 34 des Streugliedes über einen Winkel bewegen, der gleich dem Winkel ist, über den die Meßelemente 90 bis 94 um die Drehachse 34 des Streugliedes verteilt sind. Eine solche Ausführungsform ist in den Fig. 14 und 15 gezeigt.
  • Bei der in den Fig. 14 und 15 gezeigten Ausführungsform sind Bauteile, die denen der vorhergehenden Ausführungsformen entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Ein Meßelement 156 ist an einem Arm 157 angeordnet, der in einem Lager 158 abgestützt ist. Wie die Meßelemente 90 bis 94 liefert das Meßelement 156 eine Anzeige bezüglich der Gutmenge, von der es pro Zeiteinheit getroffen wird. Das Lager 158 ist unabhängig von der Drehung des Streugliedes 3 in einem Winkel um die Drehachse 34 bewegbar. Mittels eines nicht näher gezeigten Antriebes ist das Lager 158 um die Drehachse 34 in einem Winkel 159 drehbar, der dem Winkel entspricht, über den die Meßelemente 90 bis 94 um die Drehachse 34 verteilt sind. Bei der in den Fig. 1 bis 9 gezeigten Ausführungsform beträgt dieser Winkel etwa 180-. Dabei kann das Meßelement 156 beispielsweise um den Winkel 159 hin und zurück bewegt werden. Die Enden des Bewegungsweges entlang der Peripherie des Streugliedes, auf dem sich das Meßelement innerhalb des Winkels 159 bewegt, sind durch die Endpositionen 160 und 161 gebildet, die den Positionen der Meßelemente 90 und 94 bei der ersten Ausführungsform entsprechen. Das Lager 158 kann derart angetrieben sein, daß sich das Meßelement 156 von der Ausgangsposition 160 in Richtung auf die Endposition 161 bewegt. Das Meßelement 156 kann den Winkel 159 innerhalb einer bestimmten Zeitspanne durchlaufen. Diese Zeitspanne ist so gewählt, daß sich das Meßelement um die Drehachse 34 mit einer Geschwindigkeit bewegt, die von der des Streugliedes 3 abweicht. Die Zeitspanne kann beispielsweise zehn Sekunden betragen. Es kann jedoch auch eine unterschiedliche Zeitspanne und somit eine unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeit des Meßelementes gewählt werden. Beim Durchlaufen des Winkels 159 wird das Meßelement 156 von dem Gut getroffen, das von dem Streuglied 3 im Betrieb der Maschine ausgestreut wird. Die Meßdaten, die von dem Meßelement 156 anhand des ausgestreuten Gutes ermittelt werden, können an die Steuervorrichtung 97 übermittelt und kontinuierlich zu der Position des Meßelementes 156 innerhalb des Winkels 159 in Beziehung gesetzt werden.
  • Durch Verwendung eines Meßelementes, das sich um die Drehachse 34 und damit um die Peripherie des Streugliedes 3 bewegt, kann die Messung innerhalb des Winkels 159 kontinuierlich oder in Abständen von beispielsweise 10º erfolgen. Das Meßelement 156 kann auch intermittierend durch den Winkel 159 bewegt werden, d. h. daß es nach Durchlaufen eines bestimmten Winkels von beispielsweise 10º oder 20º eine oder mehrere Sekunden lang angehalten wird, um eine Messung vorzunehmen. Auf diese Weise kann insbesondere die Verteilung des Gutes auf den Streusektor 113 in beliebiger Weise gemessen werden.
  • Die von dem Meßelement 156 gelieferten Anzeigen können von der Steuervorrichtung 97 verarbeitet werden, die dieselben Steuerfunktionen hat, wie sie oben bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 9 beschrieben sind. Die Daten können auch auf einem Display oder in sonstiger Weise angezeigt werden, so daß aufgrund dieser Daten die verschiedenen Steuerglieder manuell betätigt werden können, wie in bezug auf die vorhergehenden Ausführungsformen bereits erläutert.
  • Der Antrieb des Meßelementes 156 kann beispielsweise durch die Welle 13 erfolgen und, falls gewünscht, derart ausgeführt sein, daß er mittels einer in der Steuervorrichtung 97 vorgesehenen Stellvorrichtung in der gewünschten Weise einzustellen ist. Das Meßelement 156 kann sich z. B. mit einer gewünschten Geschwindigkeit von der Ausgangsposition 160 in Richtung auf die Endposition 161 bewegen, um mit einer schnellen Bewegung in die Ausgangsposition 160 zurückzukehren und seine Bewegung wiederaufzunehmen, bei der es kontinuierlich oder intermittierend Messungen vornimmt. In derselben Weise kann das Meßelement 156 auch zwischen den Endpositionen 160 und 161 hin und zurück bewegt werden, so daß es beim Bewegen in Richtung sowohl der einen als auch der anderen Endposition Messungen durchführt. Der Antrieb des Lagers 158, in dem der Arm 157 abgestützt ist, kann so eingestellt werden, daß sich das Meßelement 156 in der gewünschten Weise bewegt.
  • Die von dem Meßelement 156 gelieferten Daten können auf einem Display der Steuervorrichtung 97, beispielsweise auf den Displays 116 und 119, angezeigt werden. Auf dem Display 116 kann das Streumuster angezeigt werden, das schematisch in Fig. 16 dargestellt ist. Wird das Gut von dem Streuglied 3 beispielsweise in der Weise ausgestreut, daß die pro Flächeneinheit ausgestreute Gutmenge nahe der Mittelebene 112 am größten ist und zu den Seiten der Streubreite hin stetig abnimmt, so wird das in Fig. 16 gezeigte dreieckige Streubild erzielt, das auf dem Display 116 in dieser Form angezeigt werden kann. Führt das Meßelement 156 die Messungen kontinuierlich durch, so können auf dem Display 116 die Linien 162 und 163 als Anzeige für die Verteilung des Gutes auf den Streusektor sichtbar gemacht werden. Liefert das Meßelement beispielsweise in Abständen von jeweils 10º um die Drehachse 34 ein Signal, so kann auf dem Display 116 eine Anzeige erscheinen, wie sie in Fig. 16 mittels der Linien 164 dargestellt ist, deren obere Enden aufimaginären Linien 162 und 163 liegen. Auf diese Weise kann auf dem Display 116 schnell und gut lesbar angezeigt werden, ob die gewünschte Verteilung des Gutes auf den Streusektor 113 erzielt wird. Die Lage des Streusektors kann z. B. in der in Fig. 16 gezeigten Weise beispielsweise relativ zu der Mitte des Displays 116 angezeigt werden. Liegt das in Fig. 16 gezeigte Bild außerhalb der Mitte des Displays, so kann dies anzeigen, daß sich der Streusektor 113 nicht gleich weit beiderseits der Mittelebene 112 erstreckt. Durch die Bewegung des Meßelementes in dem Winkel 159 kann daher auch die Lage des Streusektors überprüft werden. Wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen liefert das Meßelement eine Anzeige bezüglich der pro Zeiteinheit ausgestreuten Gutmenge. Auf diese Weise kann auch die Gutmenge eingestellt werden, die pro Zeiteinheit der Verteilervorrichtung 56 und dem Streuglied 3 zugeführt wird, wobei die Anordnung so getroffen ist, wie sie in bezug auf die vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben ist.
  • Obwohl bei der in den Fig. 14 bis 16 gezeigten Ausführungsform nur ein bewegbares Meßelement gezeigt ist, können auch zwei oder mehr Meßelemente vorgesehen sein. In diesem Fall kann jedes der verschiedenen Meßelemente über einen Teil des zu messenden Winkels 159 hin und zurück bewegt werden. Es ist jedoch auch möglich, ein oder verschiedene Meßelemente entlang der Peripherie des Streugliedes in einer kreisenden Bewegung um die Drehachse 34 zu bewegen. In diesem Fall sammeln die Meßelemente positive Meßdaten nur über den Peripherieabschnitt, über den von dem Streuglied Gut ausgestreut wird.

Claims (21)

1. Streumaschine, insbesondere für körnigen und/oder pulverigen Dünger wie Kunstdünger, mit einem Rahmen (1), einem Vorratsbehälter (2) und mindestens einem antreibbaren Streuglied (3), mittels dessen das Gut auf dem Boden auszustreuen ist; die Maschine hat einen Verteiler (56) mit mindestens zwei Austragsgliedern (60 bis 64), über welche das Gut dem Streuglied zuzuführen ist, wobei die Austragskapazität des einen Austragsgliedes relativ zu der Austragskapazität des anderen Austragsgliedes einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Meßelemente vorgesehen und über mindestens einen Abschnitt der Peripherie des Streugliedes verteilt sind, oder daß mindestens ein Meßelement vorgesehen ist, das entlang eines Abschnittes der Peripherie des Streugliedes zu bewegen ist, um an mindestens einigen verschiedenen, über diesen Abschnitt der Peripherie verteilten Punkten eine Messung vorzunehmen, wobei das/die Meßelement(e) jeweils eine Anzeige bezüglich der Menge des pro Zeiteinheit ausgestreuten Gutes liefert/liefern, von dem es/sie getroffen wurde(n), und wobei die Meßelemente bzw. das bewegbare Meßelement mit einer Steuervorrichtung (97) verbunden sind/ist, die die Daten der Meßelemente bzw. des bewegbaren Meßelementes verarbeitet und Daten bezüglich der Verteilung des Gutes auf den Abschnitt der Peripherie des Streugliedes liefert, und wobei die Austragskapazität der Austragsglieder entsprechend den verarbeiteten Daten der Steuervorrichtung einstellbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßelemente (90 bis 94) bzw. das bewegbare Meßelement (156) eine Anzeige bezüglich der an der Peripherie des Streugliedes vorhandenen Streurichtung liefern/liefert.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßelemente (90 bis 94) bzw. das bewegbare Meßelement (156) eine Anzeige bezüglich der pro Oberflächeneinheit ausgestreuten Gutmenge liefern/liefert.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Meßelement (156) die Messung innerhalb des Abschnittes der Peripherie des Streugliedes kontinuierlich oder intervallmäßig durchführt.
5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (97) dem Fahrer der Maschine eine Anzeige bezüglich der von den Meßelementen (90 bis 94) bzw. dem bewegbaren Meßelement gelieferten Meßdaten liefert.
6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsglieder (60 bis 64) mit einer Fördervorrichtung (32, 51) zusammenwirken, mittels der das Gut dem Verteiler (56) zugeführt wird, wobei die Austragsglieder (60 bis 62, 64) relativ zueinander unterschiedlich ausgebildet und/oder relativ zu der Fördervorrichtung unterschiedlich angeordnet sind, und wobei das Gut mittels der Austragsglieder von der Fördervorrichtung (32) zu dem Streuglied zu befördern ist.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsglieder (60 bis 64) in der Maschine um eine Drehachse (59) bewegbar angeordnet sind, und daß die Geschwindigkeit, mit der die Austragsglieder im Betrieb zu bewegen sind, einstellbar ist.
8. Maschine nach Anspruch 6 oder den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (32, 51) die Form eines Kanals (51) hat, der um eine Drehachse (33) drehbar ist, und daß die kanalartige Fördervorrichtung (51) im Schnitt ein Kreissegment darstellt, wobei die Peripherie mindestens eines Austragsgliedes (64) so ausgebildet ist, daß sie zumindest teilweise dem Querschnitt des Förderkanals (51) angepaßt ist und an dessen Innenseite derart anliegt, daß dieses Austragsglied (64) den Förderkanal (51) in seiner Transportrichtung (110) verschließt.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung (51) zu steuern ist.
10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vorratsbehälter (2) und dem Förderkanal (51) eine Leitvorrichtung (26) vorgesehen ist, deren Unterseite an die Oberseite des Förderkanals (51) und deren oberes Ende an eine Auslaßöffnung (25) des Vorratsbehälters (2) angrenzt.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß nahe der Unterseite der Leitvorrichtung (26) ein ventilartiger Mechanismus (145) vorgesehen ist, mittels dessen die kanalartige Fördervorrichtung (51) in deren Querschnitt betrachtet wahlweise mehr oder weniger weitgehend zu schließen ist.
12. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsglieder (60 bis 64) an einen Auslaßkanal (70) angrenzen, der zwischen den Austragsgliedern (60 bis 64) und dem Streuglied (3) angeordnet ist.
13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (56) relativ zu der Position einstellbar ist, in der das Streuglied (3) in der Maschine angeordnet ist.
14. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß über der Fördervorrichtung mindestens ein Entfernungsmesser (103, 104) zum Messen der Dicke der auf der Fördervorrichtung (51) befindlichen Gutschicht angeordnet ist.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5 sowie einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (97) eine elektronische Steuervorrichtung aufweist, mittels der die Drehgeschwindigkeit der Fördervorrichtung (32, 51) und/oder die Bewegungsgeschwindigkeit der Austragsglieder (60 bis 62, 64) und/oder der Verteiler (56) einzustellen sind.
16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Vorrichtung Tasten (118) aufweist, mittels der die pro Hektar auszustreuende Menge in Kilogramm und/oder die Breite, in der das Gut ausgestreut wird, in die elektronische Vorrichtung (97) einzugeben ist.
17. Maschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsmesser (103, 104) mit der Steuervorrichtung (97) verbunden sind, wobei die Entfernungsmesser eine Steuervorrichtung zum Steuern der Geschwindigkeit bilden, mit der sich die Fördervorrichtung (32, 51) bewegt.
18. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsmesser (103, 104) und/oder die Meßelemente (90 bis 94, 156) mit der Steuervorrichtung (97) über eine Leitung aus Lichtleiterfasern verbunden sind.
19. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (2) einen langgestreckten Boden (22) hat, der mindestens eine Auslaßöffnung (25) aufweist, und daß mindestens eine Zuführvorrichtung (27, 28) in Längsrichtung über dem Boden angeordnet ist, um das Gut von dem Vorratsbehälter zu der Auslaßöffnung (25) zu befördern, wobei die Zuführvorrichtung mit Antriebselementen verbunden ist, mittels derer die Bewegung der Zuführvorrichtung zu steuern ist.
20. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine Antriebselemente aufweist, mittels derer die Drehgeschwindigkeit des Streugliedes (3) zu steuern ist.
21. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Dosierers (32) und/oder der Zuführvorrichtungen (27, 28) und/oder der Antrieb der Austragsglieder (60 bis 62, 64) und/oder des einstellbaren Verteilers mittels hydraulischer Motoren (47, 66) erfolgt, die von der Steuervorrichtung (97) anzutreiben sind.
DE3851568T 1987-04-29 1988-04-27 Streuer. Expired - Fee Related DE3851568T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL8701009A NL8701009A (nl) 1987-04-29 1987-04-29 Machine voor het verspreiden van materiaal.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3851568D1 DE3851568D1 (de) 1994-10-27
DE3851568T2 true DE3851568T2 (de) 1995-05-04

Family

ID=19849926

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3851568T Expired - Fee Related DE3851568T2 (de) 1987-04-29 1988-04-27 Streuer.

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP0289095B1 (de)
DE (1) DE3851568T2 (de)
NL (1) NL8701009A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2017071690A3 (de) * 2015-10-27 2017-06-22 Lemken Gmbh & Co Kg Dosiereinrichtung einer landwirtschaftlichen verteilmaschine

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1017479C2 (nl) 2001-03-02 2002-09-03 Lely Entpr Ag Inrichting geschikt voor gebruik in de landbouw en inrichting voor het verspreiden van korrel- en/of poedervormig materiaal.
CN117888310A (zh) * 2024-01-06 2024-04-16 辽宁金谷炭材料股份有限公司 一种电极石墨毡制备用活化处理设备及其方法

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR596921A (de) * 1925-11-04
BE552762A (de) *
US2162689A (en) * 1936-03-16 1939-06-20 Ken Jon Inc Fertilizer distributor
US2619355A (en) * 1950-05-15 1952-11-25 Alonzo F Trees Seeder attachment for vehicle bodies
GB698656A (en) * 1952-05-29 1953-10-21 Humberside Agricultural Produc Improvements in or relating to fertiliser distributors
NL154910B (nl) * 1965-01-28 1977-11-15 Lely Nv C Van Der Verbetering van een inrichting voor het uitstrooien van verspreidbaar materiaal.
DE2132141C3 (de) * 1971-06-29 1979-08-16 Gutehoffnungshuette Sterkrade Ag, 4200 Oberhausen Verfahren zum kondensatfreien Betrieb von mehrstufigen Turbokompressoren
DE2843487A1 (de) * 1978-10-05 1980-04-17 Josef Gail Streumaschine
NL178645C (nl) * 1979-09-10 1986-05-01 Lely Nv C Van Der Inrichting voor het over de grond verspreiden van materiaal.
FR2571209B1 (fr) * 1984-10-09 1987-06-19 Lebon Cie Sarl Procede de regulation du debit d'une epandeuse de produit en fonction du grammage, dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede et epandeuse pourvue de ce dispositif
EP0197288B1 (de) * 1985-03-13 1989-05-03 Franz Kirchberger Rotierender mechanischer Werfer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2017071690A3 (de) * 2015-10-27 2017-06-22 Lemken Gmbh & Co Kg Dosiereinrichtung einer landwirtschaftlichen verteilmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
NL8701009A (nl) 1988-11-16
EP0289095A2 (de) 1988-11-02
EP0289095B1 (de) 1994-09-21
EP0289095A3 (en) 1988-12-21
DE3851568D1 (de) 1994-10-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3886130T2 (de) Streuer.
DE3887218T2 (de) Streuer.
DE4223585A1 (de) Vorrichtung zum Ausbringen von landwirtschaftlichem Material
DE69022147T2 (de) Streuer.
CH641318A5 (de) Streugeraet fuer koerniges und/oder pulveriges gut.
EP0540889B1 (de) Schleuderdüngerstreuer
DE3050904C2 (de)
EP0545894B2 (de) Schleuderdüngerstreuer
DE3783400T2 (de) Saemaschine.
DE3850291T2 (de) Streuer.
DE3442465C2 (de) Streugerät, insbesondere Mineraldungstreuer
DE19513423A1 (de) Schleuderdüngerstreuer
DE3851568T2 (de) Streuer.
DE4134315A1 (de) Schleuderduengerstreuer
DE2044566C3 (de) Streugerät
EP0278251B1 (de) Zentrifugaldüngerstreuer
EP0292874B1 (de) Grossflächendüngerstreuer
EP0292873A2 (de) Ausbring- und Verteilverfahren von Düngemittel
DE4002172C1 (en) Agricultural implement for preparing soil - has self propelled vehicle with platform which has movable working arm
DE10214652A1 (de) Verfahren zum Verteilen von Streugut und Zentrifugalstreuer zur Durchführung des Verfahrens
DE10010347A1 (de) Vorrichtung zum Ausbringen von Gut auf landwirtschaftliche Flächen
EP0485898B1 (de) Schleuderdüngerstreuer
DE2628798B2 (de) Anbauvorrichtung für Schleuderdüngerstreuer
EP0870423A1 (de) Verfahren zum Ausbringen einer einzingen Düngersorte oder von gleichzeitig mehreren Düngersorten mit einem Schleuderdüngerstreuer
DE69104643T2 (de) Gerät zum Streuen von Material.

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: C. VAN DER LELY N.V., MAASSLUIS, NL

8339 Ceased/non-payment of the annual fee