DE3851646T2 - Probenübertragungsvorrichtung. - Google Patents

Probenübertragungsvorrichtung.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Übertragungsvorrichtung zur Übertragung von Flüssigkeiten zwischen einer Mehrzahl von Orten mit einem ersten Abstand zueinander und einer Mehrzahl von Orten mit einem zweiten anderen Abstand voneinander.
  • Mikroskopteller, die aus einem Kunststoff-Formkörper bestehen, der zahlreiche Austrittsbohrungen in einer rechteckigen Matrix enthält, werden weitgehend in medizinischen Labors als Gefäße benutzt, in welchen eine Anzahl von Proben gleichzeitig untersucht werden kann.
  • Eine grundlegende Schwierigkeit bei der Gestaltung eines Gerätes für die Überführung von Proben in Mikroskoptellerbohrungen ist, daß die Bohrungen einen typischen kleinen Abstand zwischen den jeweiligen Mitten haben, während die Proben anfänglich in größeren Gefäßen angeboten werden, welche wegen ihrer Größe einen größeren Abstand voneinander haben. Dies ist insbesondere bei Blutproben der Fall. Eine Blutprobe wird von einer Abgabeeinheit in einem Reagenzglas entnommen. Um die Blutprobe zu untersuchen, ist es notwendig, einen Teil der Blutprobe in eine Mikroskoptellerbohrung zu überführen. Automatische Probenübertragungseinrichtungen sind bekannt, z. B. DE 36 21 586 und EP 185 330, doch sind solche Einrichtungen auf die Verwendung von nur einer, höchstens von zwei Proben begrenzt. Solche Einrichtungen sind groß und aufwendig und können nicht eine nennenswert große Anzahl von Proben auf einmal überführen.
  • US-A-3,444,742 beschreibt eine Übertragungsvorrichtung für die Übertragung von Flüssigkeiten zwischen einer Mehrzahl von Orten mit einem ersten Abstand zueinander und einer Mehrzahl von Orten mit einem zweiten, von dem ersten verschiedenen Abstand zueinander, wobei die Vorrichtung ein längliches geradliniges Führungsteil, eine Mehrzahl von im wesentlichen identischen Trägerelementen, welche verschiebbar entlang des geradlinigen Führungsteils sind, um eine Reihenanordnung von Trägerelementen zu bilden, und eine Mehrzahl von Proben-Sensoren zur Aufnahme der zu übertragenden Flüssigkeit aufweist, wobei jeder Proben-Sensor von jeweils einem der Trägerelemente getragen wird, wobei die Trägerelemente in eine erste Position positionierbar sind, in der die Trägerelemente im wesentlichen in Berührung miteinander sind und in der die Proben-Sensoren einen ersten, vorgegebenen, minimalen Abstand zueinander haben, und wobei die Trägerelemente in eine zweite Position positionierbar sind, in der die Trägerelemente Abstand voneinander haben und in der die Proben-Sensoren einen zweiten, vorgegebenen, maximalen Abstand zueinander haben, und wobei die Vorrichtung weiter Antriebsmittel zum Bewegen der Trägerelemente in die erste oder in die zweite Position aufweist.
  • Diese bekannte Vorrichtung ist eine "Scherenzangen"-Anordnung, die in der Lage ist, proben-Sensoren in einer Anzahl unterschiedlicher Abstände voneinander zu tragen.
  • FR-A-25 23 812 beschreibt eine Einrichtung für die Behandlung einer zähen Masse, die eine lineare Reihe von Elementen hat, welche in verschiedenen relativen Abständen voneinander angeordnet werden können.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird für eine Übertragungsvorrichtung zur Übertragung von Flüssigkeiten zwischen einer Mehrzahl von Orten mit einem ersten Abstand zueinander und einer Mehrzahl von Orten mit einem zweiten, von dem ersten verschiedenen Abstand zueinander gesorgt, wobei die Vorrichtung ein längliches geradliniges Führungsteil, eine Mehrzahl von im wesentlichen identischen Trägerelementen, welche verschiebbar entlang des geradlinigen Führungsteils sind, um eine Reihenanordnung von Trägerelementen zu bilden, und eine Mehrzahl von Proben-Sensoren zur Aufnahme der zu übertragenden Flüssigkeit aufweist, wobei jeder Proben-Sensor von jeweils einem der Trägerelemente getragen wird, wobei die Trägerelemente in eine erste Position positionierbar sind, in der die Trägerelemente im wesentlichen in Berührung miteinander sind und in der die Proben-Sensoren einen ersten, vorgegebenen, minimalen Abstand zueinander haben, und wobei die Trägerelemente in eine zweite Position positionierbar sind, in der die Trägerelemente Abstand voneinander haben und in der die Proben-Sensoren einen zweiten, vorgegebenen, maximalen Abstand zueinander haben, und wobei die Vorrichtung weiter Antriebsmittel zum Bewegen der Trägerelemente in die erste Position oder die zweite Position aufweist, wobei jedes der Trägerelemente ein rechteckiger Block ist, der eine äußere daran gebildete Berührungsfläche aufweist, und der einen länglichen Arm trägt, welcher von seiner äußeren Berührungsfläche weg verläuft und im wesentlichen parallel zur Längsausdehnung des geradlinigen Führungsteils verläuft, wobei jeder längliche Arm einen Vorsprung trägt, welcher durch den Arm beabstandet zu der Berührungsfläche liegt, und wobei jedes Trägerelement eine Schulter aufweist, die daran in der Weise ausgebildet ist, um durch den von dem Arm eines benachbarten Trägerelements getragenen Vorsprung berührt zu werden, wobei die Schulter jedes Trägerelements in dem Freiraum zwischen dem Vorsprung und der äußeren Berührungsfläche des jeweils benachbarten Trägerelements aufgenommen wird, wobei die Berührung jedes Vorsprungs mit der jeweiligen Schulter die zweite Position der Trägerelemente definiert, in der die Proben-Sensoren sich in dem vorgegebenen, maximalen Abstand befinden, und wobei jedes Trägerelement durch ein Mittel verschiebbar beweglich entlang des Führungsteils angebracht ist, wobei diese Mittel eine Bewegung jedes Trägerelements im wesentlichen senkrecht zur Längsausdehnung des geradlinigen Führungsteils verhindern.
  • Bei einer Ausführungsform umfaßt jedes Trägerelement ein Teil, das eine erste und eine zweite, voneinander in Abstand und einander gegenüberliegende äußere Oberflächen hat, wobei die erste äußere Oberfläche die äußere Berührungsfläche von jedem Trägerelement bildet und dazu ausgebildet ist, um im wesentlichen in Berührung mit der zweiten äußeren Oberfläche eines benachbarten Trägerelements zu sein, wenn sich die Trägerelemente in ihrer ersten Position befinden.
  • Vorzugsweise definiert die zweite äußere Oberfläche jedes Trägerelements eine äußere Berührungsfläche der Schulter, so daß die erste Position der Trägerelemente durch Berührung von jeder Schulter mit einer äußeren Berührungsfläche des jeweils benachbarten Trägerelements definiert wird, während die zweite Position durch Berührung jeder Schulter mit dem jeweiligen Vorsprung definiert wird.
  • Bei einer Ausführungsform umfassen die Mittel, die die im wesentlichen senkrechte Bewegung der Trägerelemente verhindern, wenigstens eine durch jedes der Trägerelemente in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Längsausdehnung des Arms verlaufende Öffnung, wobei das geradlinige Führungsteil wenigstens eine längliche Führungsstange aufweist, die dazu ausgelegt ist, sich durch die eine Öffnung jedes Trägerelements zu erstrecken, wodurch die Trägereleinente entlang der Führungsstange so angebracht sind, um eine Reihenanordnung zu bilden, und so, daß die Trägerelemente entlang der Führungsstange verschiebbar sind.
  • Vorzugsweise ist das Antriebsmittel so ausgelegt, daß wenigstens eines der Trägerelemente entlang der Führungsstange bewegt wird, wobei die Betätigungselemente dazu ausgelegt sind, daß die Bewegung eines Trägerelements weg von dem benachbarten Trägerelement die Schulter des einen Trägerelements in Berührung mit dem Vorsprung des benachbarten Trägerelements bringt und dadurch das benachbarte Trägerelement bewegt.
  • Dieses Antriebsmittel kann jedes beliebige geeignete Mittel umfassen, beispielsweise kann das Antriebsmittel eine Schnur, eine Kette, ein Gelenkarm, ein elastisches Glied, ein eingreifender Arm, eine Feder oder ein Kolben sein.
  • Man wird verstehen, daß bei der Übertragungsvorrichtung der Erfindung das Betätigungselement eines Trägerelements so angeordnet ist, daß es mit einem angrenzenden Trägerelement zusammenarbeitet. Infolgedessen bestimmt die Größe des Betätigungselements und insbesondere die Länge des entsprechenden Arms den maximalen Abstand zwischen aneinandergrenzenden Trägerelementen. Wenn jedes Trägerelement so angeordnet ist, daß es einen Proben- Sensor trägt, dann wird dadurch der maximale Abstand dieser Sonden bestimmt. Weiterhin ist jeder Arm so angeordnet, daß er den Antrieb auf ein zweites Trägerelement überträgt, so daß eine fortgesetzte Bewegung eines ersten Trägerelements das zweite Trägerelement bei seiner Wanderung antreibt.
  • Vorzugsweise sind diese Trägerelemente verschiebbar auf der Führungsschiene montiert. Wenn die Trägerelemente verschiebbar montiert sind, dann können sie aus einem Material hergestellt sein, welches niedrige Reibungskennwerte hat, z. B. einen Kunststoff wie beispielsweise Polypropylen.
  • Die Trägerelemente sind in einer linearen Reihe angeordnet. Bei einer Ausführungsform umfaßt die Übertragungsvorrichtung eine Mehrzahl solcher Reihen, beispielsweise zwei. Die Trägerelemente in einer ersten Reihe können mit einem Mittel versehen sein, das so angeordnet ist, daß es mit der zweiten angrenzenden Reihe von Trägerelementen zusammenarbeitet. Das zusammenarbeitende Mittel kann auch so angeordnet sein, daß eine Bewegung der ersten Reihe von Trägerelementen eine Bewegung der zweiten Reihe von Trägerelementen bewirkt. Das zusammenarbeitende Mittel kann z. B. eine Schnur, eine Kette, ein Gelenkarm, ein elastisches Glied, ein eingreifender Arm oder ein Kolben sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt ein Trägerelement eine Rippe, die so angeordnet ist, daß sie mit einem oder mehreren Trägerelementen einer zweiten Reihe zusammenarbeitet.
  • Die vorliegende Erfindung ist vorteilhaft, weil sie leicht und tragbar ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Übertragungsvorrichtung ist, daß sie funktionell mit einem Rechner derart gekoppelt werden kann, daß Daten, die sich auf eine Stichprobe in einem Proben-Sensor an einem ersten Ort beziehen, mit derselben Sonde in Beziehung gesetzt werden können, wenn sie zu einem zweiten Ort bewegt wird. Dies kann besonders dann vorteilhaft sein, wenn man mit Blutproben umgeht. Wenn Blutspenden verabfolgt werden, dann wird eine Stichprobe in einem Reagenzglas aufbewahrt, und jedem Glas wird ein digitaler Code gegeben, beispielsweise ein Strichcode. Eine solche Kennzeichnung hilft bei der Registrierung aller Daten, die einer gegebenen Stichprobe zugeordnet sind. Ein grundlegendes Problem bei einer solchen Datenspeicherung ist, daß die Gefahr besteht, daß dann, wenn eine Stichprobe von einem Reagenzglas beispielsweise auf einen Mikroskopteller überführt wird, zwei Proben miteinander verwechselt und unrichtige Daten einer Probe zugeordnet werden können. Die Übertragungsvorrichtung der Erfindung kann solche Fehler vermeiden, indem ein zweiter digitaler Code jeder Probe zugeordnet wird. Dieser zweite Code kann sich auf eine Position einer Probe in einem gegebenen Mikroskopteller beziehen. Infolgedessen kann das Risiko einer Verwechslung reduziert werden.
  • Die Übertragungsvorrichtung der Erfindung ist speziell für die Übertragung von Flüssigkeiten und insbesondere für die Übertragung solcher Flüssigkeiten wie Blut anwendbar. Die Übertragungsvorrichtung kann jedoch auch für die Übertragung von Feststoffen angepaßt werden. Mit dem Begriff Blut meinen wir normales menschliches oder tierisches Blut, Serum, Hämoglobin oder irgendwelche konventionell verwendeten Blutprodukte.
  • Die Übertragungsvorrichtung ist speziell für die Übertragung kleiner Flüssigkeitsvolumina an einen genauen Abscheidungsort geeignet, wie beispielsweise die Übertragung von Blutproben zu einer Blutgruppen- oder anderen Bestimmung auf der Basis von Hämoglobinreaktionen. Wenn sie für die Übertragung von Blutproben verwendet werden, dann sind die Trägerelemente vorzugsweise in der Lage, sich von einer offenen Position, in welcher jedes Element um einen Abstand von 13 bis 18 mm, z. B. 15 mm, von einem angrenzenden Trägerelement getrennt ist, in eine geschlossene Position, in welcher der Abstand der Elemente von 6 bis 12 mm, z. B. 9 mm, beträgt und umgekehrt zu bewegen. Eine solche Übertragung ist speziell für die Übertragung von Proben von Reagenzgläsern in Mikroskoptellerbohrungen geeignet.
  • Die Trägerelemente sind so angeordnet, daß sie sich nur in einer Ebene bezogen aufeinander bewegen, beispielsweise horizontal.
  • Die Trägerelemente können einzeln vorgespannt und das Antriebsmittel so vorgesehen sein, daß bewirkt wird, daß sich die Trägerelemente berühren, oder die Trägerelemente werden zusammen vorgespannt, und der Antrieb wird so vorgesehen, daß eine Trennung der Trägerelemente bewirkt wird. Wenn zwei Reihen Trägerelemente vorgesehen sind, dann kann der Antrieb bei einer oder beiden Reihen vorgesehen sein.
  • Die Anzahl der Trägerelemente kann je nach der speziellen Verwendung, für welche die Vorrichtung eingesetzt wird, unterschiedlich sein. Für die Verwendung bei der Übertragung von Blut wird bevorzugt, daß die Anzahl der Trägerelemente von 2 bis 24 reicht, vorzugsweise von 6 bis 16 und am meisten vorzugsweise von 8 bis 12.
  • Jedes Trägerelement kann eine Mehrzahl von Proben-Sensoren tragen, jedoch wird bevorzugt, daß jedes Trägerelement nur zwei Sonden und noch stärker vorzugsweise nur eine Sonde trägt.
  • Der Zyklus der Flüssigkeitsübertragung ist schneller, wenn man die vorliegende Erfindung mit bekannten Probenentnahmetechniken vergleicht. Insbesondere kann der Zyklus durch Verwendung der Flüssigkeitsübertragungsvorrichtung in Verbindung mit einer Schlauchpumpe beschleunigt werden, beispielsweise einer Druckluft-Schlauchpumpe, wie jene, die in der europäischen Patentanmeldung, Veröffentlichung Nr. 02 42 077 beschrieben ist.
  • Es ist ein weiteres Merkmal der Erfindung, für ein individuelles Trägerelement zu sorgen, das für eine Verwendung bei einer Probenübertragungseinrichtung angepaßt ist, wie im Vorstehenden beschrieben.
  • Im Nachstehenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Form eines Beispiels beschrieben. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen in
  • Fig. 1 und 2 eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Trägerelements;
  • Fig. 3 eine Grundrißansicht, die drei Trägerelemente in einander berührender Position zeigt;
  • Fig. 4 eine Grundrißansicht einer Reihe von Trägerelementen in geschlossener Position;
  • Fig. 5 eine Grundrißansicht einer Reihe von Trägerelementen in einer Zwischenposition und
  • Fig. 6 eine Grundrißansicht einer Reihe von Trägerelementen in der offenen Position.
  • Fig. 1 und 2 zeigen ein Trägerelement 1, welches aus einem rechteckigen Block 2 besteht, der auf einer Seite 3 mit einem Paar Schultern 4 und 5 versehen ist. Eine Schulter 5 ist mit einem Arm 6 versehen, der sich senkrecht zu der Schulter 5 erstreckt, und der Arm 6 ist mit einem Vorsprung 7 am Ende versehen, der ein Betätigungselement bildet. An der den Schultern 4 und 5 gegenüberliegenden Seite ist der Block 2 mit einer äußeren Rippe 9 versehen, wobei die Rippe 9 parallel zu den Schultern und in der Mitte zwischen diesen angeordnet ist und eine Längsöffnung 10 zum Tragen eines (nicht gezeigten) Proben-Sensors aufweist. Der Körper des Blocks 2 ist auch mit einer Öffnung 11 versehen, welche senkrecht zur Öffnung 10 liegt.
  • Wie man in Fig. 3 sehen kann, kommt dann, wenn ein Trägerelement 1 zwei angrenzende Trägerelemente 12 und 13 berührt, die Außenseite 14 des Vorsprungs 7 in Eingriff mit der Innenseite 15 der Schulter 5 des angrenzenden Trägerelements 12. In ähnlicher Weise kommt die Außenseite 16 der Schulter 4 in Eingriff mit der Außenseite 17 der Schulter 5 des zweiten angrenzenden Trägerelements 13.
  • Wie man in Fig. 4, 5 und 6 sehen kann, können zwei Reihen der Trägerelemente verschiebbar auf zwei geradlinigen Führungselementen in der Form von Schienen 23 und 24 mit Hilfe der Öffnungen 11 derart montiert sein, daß dann, wenn die Trägerelemente 1, 13 der ersten Reihe stumpf gegeneinander stoßen, die beiden angrenzenden Rippen 9 und 18 so zusammenwirken, daß für einen zurückgesetzten Teil 19 zwischen den Rippen 9, 18 gesorgt wird. Die Breite des Blocks 2 und der Rippe 9 ist derart, daß der Rezeß 19 angemessene Abmessungen hat, um die Rippe 20 eines gegenüberstehenden Trägerelements 21 einer zweiten Reihe unterzubringen. Die Breite des Blocks 2 und der Rippe 9 bestimmen den Abstand der beiden angrenzenden Öffnungen 10, wenn sich die Trägerelemente 1 in der geschlossenen Position befinden.
  • Antrieb wird auf die beiden äußersten Trägerelemente an einem Ende jeder Reihe aufgebracht, und die beiden äußersten Elemente werden von einem ersten Abstand bezogen auf die anderen Trägerelemente zu einem zweiten Abstand verschoben. Wenn der maximale Abstand erreicht ist, kommt die Schulter 4 in Eingriff mit dem Vorsprung 7 des Arms 6 eines angrenzenden Trägerelements, und der Antrieb wird auf jenes Trägerelement überführt.
  • Der Antrieb wird solange fortgesetzt, bis sich alle Trägerelemente in ihrem maximalen Abstand befinden, wie er durch die Länge des Arms 6 bestimmt wird.
  • Die Probe kann aus einer Reihe von Orten mit einem ersten Abstand entnommen werden. Die Reihen der Trägerelemente können dann zu einem zweiten Abstand vorwärtsgetrieben und zu einem Abgabeort verschoben werden. Die Proben können dann an einer Reihe von Orten mit einem zweiten Abstand abgegeben werden.

Claims (7)

1. Übertragungsvorrichtung zur Übertragung von Flüssigkeiten zwischen einer Mehrzahl von Orten mit einem ersten Abstand zueinander und einer Mehrzahl von Orten mit einem zweiten, von dem ersten verschiedenen Abstand zueinander, wobei die Vorrichtung ein längliches, geradliniges Führungsteil (23, 24), eine Mehrzahl von im wesentlichen identischen Trägerelementen (1, 13, 21), welche verschiebbar entlang des geradlinigen Führungsteils (23, 24) sind, um eine Reihenanordnung von Trägerelementen zu bilden, und eine Mehrzahl von Proben-Sensoren zur Aufnahme der zu übertragenden Flüssigkeit aufweist, wobei jeder Proben-Sensor von jeweils einem der Trägerelemente getragen wird, wobei die Trägerelemente (1, 13, 21) in eine erste Position positionierbar sind, in der die Trägerelemente im wesentlichen in Berührung miteinander sind und in der die Proben-Sensoren einen ersten, vorgegebenen, minimalen Abstand zueinander haben, und wobei die Trägerelemente (1, 13, 21) in eine zweite Position positionierbar sind, in der die Trägerelemente Abstand voneinander haben und in der die Proben-Sensoren einen zweiten, vorgegebenen, maximalen Abstand zueinander haben, und wobei die Vorrichtung weiter Antriebsmittel zum Bewegen der Trägerelemente in die erste Position oder in die zweite Position aufweist, wobei jedes der Trägerelemente (1, 13, 21) ein rechteckiger Block ist, der eine äußere daran gebildete Berührungsfläche (17) aufweist, und der einen länglichen Arm (6) trägt, welcher von seiner äußeren Berührungsfläche (17) weg verläuft und im wesentlichen parallel zur Längsausdehnung des geradlinigen Führungsteils (23, 24) verläuft, wobei jeder längliche Arm (6) einen Vorsprung (7) trägt, welchem durch den Arm beanstandet zu der Berührungsfläche (17) liegt, und wobei jedes Trägerelement (1, 13, 21) eine Schulter (4) aufweist, die daran in der Weise ausgebildet ist, um durch den von dem Arm (6) eines benachbarten Trägerelements getragenen Vorsprung (7) berührt zu werden, wobei die Schulter (4) jedes Trägerelements in dem Freiraum zwischen dem Vorsprung (7) und der äußeren Berührungsfläche (17) des jeweils benachbarten Trägerelements aufgenommen wird, wobei die Berührung jedes Vorsprungs (7) mit der jeweiligen Schulter (4) die zweite Position der Trägerelemente definiert, in der die Proben-Sensoren sich in dem vorgegebenen, maximalen Abstand befinden, und wobei jedes Trägerelement (1, 13, 21) durch Mittel (11) verschiebbar beweglich entlang des Führungsteils (23, 24) angebracht ist, welche Mittel eine Bewegung jedes Trägerelements im wesentlichen senkrecht zur Längsausdehnung des geradlinigen Führungsteils (23, 24) verhindern.
2. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei jedes Trägerelement ein Teil (2) aufweist, das erste und zweite, voneinander in Abstand und einander gegenüberliegende äußere Oberflächen (16, 17) hat, wobei die erste äußere Oberfläche (17) die äußere Berührungsfläche von jedem Trägerelement bildet und dazu ausgebildet ist, um im wesentlichen in Berührung mit der zweiten externen Oberfläche (16) eines benachbarten Trägerelements zu sein, wenn sich die Trägerelemente in ihrer ersten Position befinden.
3. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die zweite äußere Oberfläche (16) von jedem Trägerelement eine äußere Berührungsfläche der Schulter (4) bildet, so daß die erste Position der Trägerelemente durch Berührung von jeder Schulter (4) mit einer äußeren Berührungsfläche (17) des jeweils benachbarten Trägerelements definiert wird, während die zweite Position durch Berührung von jeder Schulter (4) mit dem jeweiligen Vorsprung (7) definiert wird.
4. Übertragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mittel (11), welche im wesentlichen senkrechte Bewegungen der Trägerelemente verhindern, wenigstens eine durch jedes der Trägerelemente in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Längsausdehnung des Armes (6) verlaufende Öffnung (11) aufweisen und wobei das geradlinige Führungsteil wenigstens eine längliche Führungsstange (23, 24) aufweist, die dazu ausgelegt ist, sich durch die eine Öffnung (11) von jedem Trägerelement zu erstrecken, wodurch die Trägerelemente entlang der Führungsstange so angebracht sind, um eine Reihenanordnung zu bilden, und so, daß die Trägerelemente entlang der Führungsstange verschiebbar sind.
5. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Antriebsmittel dazu ausgelegt ist, wenigstens eines der Trägerelemente entlang der Führungsstange zu bewegen, und wobei die Betätigungselemente dazu ausgelegt sind, daß die Bewegung eines Trägerelementes weg von dem benachbarten Trägerelement die Schulter (4) des einen Trägerelements in Berührung mit dem Vorsprung (7) des benachbarten Trägerelementes bringt und dadurch das benachbarte Trägerelement bewegt.
6. Übertragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche eine Mehrzahl von Anordnungen von Trägerelementen (1, 13, 21) aufweist, wobei jede Anordnung geradlinig ist und mit Mitteln versehen ist, die dazu ausgelegt sind, mit einer benachbarten Anordnung von Trägerelementen zusammenzuwirken.
7. Übertragungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Übertragungsvorrichtung betriebsmäßig mit einem Computer so verbunden ist, daß Daten bezüglich einer Probe in einem Proben-Sensor an einem ersten Ort in Beziehung gesetzt werden können mit der gleichen Probe, wenn sie an einen zweiten Ort gebracht ist.
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