HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein
Bildverarbeitungsverfahren zum Verarbeiten eines Bildes in Form digitaler
Signale und eine dafür geeignete Vorrichtung, und insbesondere
auf ein Bildverarbeitungsverfahren zur Wiedergabe von
Pseudozwischenschattierungen durch Digitalisierung eines
eingegebenen Bildes und einer dafür geeigneten Vorrichtung.
Diesbezüglicher Stand der Technik
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Bereits bekannt sind Drucker mit binärem
Aufzeichnungsverfahren, die eine Aufzeichnung durch den Druck oder Nicht-Druck
von Bildpunkten bilden, wie ein Laserstrahldrucker (LBP) oder
ein Tintenstrahldrucker. Zur Wiedergabe eines Bildes, das, wie
eine Photographie oder ein Siebschattierungsoriginal, eine
Zwischendichte aufweist, mit einem Kopiergerät, das einen
derartigen Binärdrucker verwendet, werden die von einem
derartigen Original mit Zwischenschattierungen gelesenen Bilddaten
durch einen Bildverarbeitungsschaltkreis zur Wiedergabe von
Pseudozwischenschattierungen verarbeitet.
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Das sogenannte Dither-Verfahren wird verbreitet als eines
dieser Verarbeitungsverfahren für Pseudozwischenschattierungen
verwendet.
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Das Dither-Verfahren ist dahingehend vorteilhaft, daß es zu
der Wiedergabe von Pseudozwischenschattierungen mit einem
einfachen Geräteaufbau und mit niedrigen Kosten in der Lage ist,
aber es weist die nachstehenden Nachteile auf:
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(1) Wiederkehrende bzw. Periodische Fransenmuster
(Moire-Fransenmuster)
werden auf dem wiedergegebenen Bild ausgebildet,
wenn das Original ein Siebschattierungsbild wie ein gedrucktes
Bild ist, wodurch die Bildqualität herabgesetzt ist; und
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(2) wenn das Original Zeilenschattierungsbilder oder -zeichen
umfaßt, ist die Bildqualität herabgesetzt, da die Zeilen nicht
zufriedenstellend wiedergegeben werden.
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Der Nachteil (1) kann durch ein Glättungsverfahren
(Raumfilterung), das auf die gelesenen
Zwischenschattierungsbilddaten angewendet wird, reduziert werden, während der
Nachteil (2) beispielsweise durch Kantenanhebung bzw. -betonung
reduziert werden kann. Allerdings ist es schwierig, eine
zufriedenstellende Wiedergabefähigkeit für verschiedene Bilder
wie eine Photographie, ein Siebschattierungsbild, ein
Zeilenschattierungsbild und -zeichen zu erhalten. Zudem erfordern
derartige Prozesse einen komplizierten Schaltungsaufbau, der
den dem Dither-Verfahren innewohnenden Vorteil herabsetzt.
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Basierend auf diesem Hintergrund wurden kürzlich Entwicklungen
hinsichtlich des sogenannten Fehlerverteilungs- oder
streuverfahrens als einer der Verarbeitungen für
Pseudozwischenschattierungen durchgeführt.
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Das Fehlerstreuverfahren, das beispielsweise beschrieben ist
durch R. S. Floyd und L. Steinberg in "An adaptive algorithm
for spatial grey scale", SID 75 Digest, ist gekennzeichnet
durch binäres Digitalisieren von eingegebenen Bilddaten durch
Streuen des Dichtefehlers zwischen den eingegebenen Bilddaten
und den ausgegebenen Bildaten in Umgebungsbildpunkte, wodurch
die originale bzw. ursprüngliche Bilddichte beibehalten wird.
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Ein derartiges Fehlerstreuverfahren ist gegenüber dem
vorstehend genannten Dither-Verfahren hinsichtlich
Schattierungswiedergabe und -auflösung überlegen, aber ihm liegen Nachteile
hinsichtlich der Bildung von spezifischen Streifenmustern in
dem Bereich einheitlicher Dichte des Bildes sowie von körnigen
Störungen in dem hochbelichteten Bereich des Bildes auf Grund
der vereinzelten Bildpunktausbildung zugrunde.
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Zur Verhinderung derartiger Nachteile sind verschiedene
Verfahren vorgeschlagen worden, beispielsweise in den US-Patenten
US-A-4, 876, 610, US-A-4, 878, 125 und US-A-5, 008, 950.
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Ein derartiges Fehlerstreuverfahren ist zufriedenstellend
anwendbar in einem Kopiergerät, das eine Raster-Abtastung
verwendet, wie in Figur 1B gezeigt ist, aber es wird den
nachstehend beschriebenen Nachteil zeigen, wenn es bei einer
seriellen Abtastung verwendet wird, wie in Figur 1A gezeigt ist. Ein
Kopiergerät, das eine derartige serielle Abtastung verwendet,
ist in dein US-Patent US-A-4, 876, 712 gezeigt.
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In Figur 1A wird das Bild aufeinanderfolgend zunächst in einem
Bereich (a) und dann in einem Bereich (b) gelesen und dann
einer Verarbeitung durch das Fehlerstreuverfahren unterzogen.
Die bei der Verarbeitung des Bildes des Bereichs (a)
erhaltenen Fehler sind verloren, wenn die Verarbeitung zu dem Bereich
(b) fortschreitet. Genauer sind beim binären Digitalisieren
des Bereichs (b) keine Übertragsfehler von dem Bereich (a)
verfügbar, so daß ein passendes binäres Digitalisieren des
Bereichs (b) nicht erreicht werden kann. Folgerichtig ergibt
sich eine Diskontinuität zwischen der Verarbeitung des
Bereichs (a) und der des Bereichs (b), wodurch ein Streifen oder
eine schwarze Zeile an der Grenze auftreten kann.
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Auch das binäre Digitalisieren der 255. und 256. Bildpunkte
jeder Zeile in dem Bereich (a) erfordert Fehlerinformation,
die beim binären Digitalisieren der ersten und zweiten
Bildpunkte in jeder Zeile des Bereichs (b) erzeugt wird. Eine
passende binäre Digitalisierung kann aufgrund des Fehlens von
derartiger Fehlerinformation an der Grenze der Bereiche (a)
und (b) nicht erreicht werden und ein Streifen wird auf der
Grenze gebildet.
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Zur weiteren Erläuterung der Streifenbildung auf der Grenze
der Verarbeitungsbereiche wird nun auf die Figuren 2A und 2B
Bezug genommen.
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Berücksichtigt wird ein Fall der Verwendung einer 3 x 5
Fehlerstreu- bzw. verteilungsmatrix, die in Figur 2A gezeigt ist,
in der Ziffern ein Beispiel eines
Fehlerverteilungsverhältnisses anzeigen.
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In Figur 2B ist angenommen, daß jede Hauptabtastzeile 256
Bildpunkte aufweist und daß eine Notation a(255, 2) den 255.
Bildpunkt in der 2. Abtastzeile in der Unterabtastrichtung des
Bereichs (a) kennzeichnet.
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Zunächst soll das binäre Digitalisieren in einem
Objektbildpunkt a(255, 1) betrachtet werden. Die beim binären
Digitalisieren des Bildpunkts erzeugten Fehler werden, wie aus der in
Figur 2A gezeigten Streumatrix ersichtlich ist, zu Bildpunkten
b(1, 1), b(1, 2) und b(1, 3) addiert.
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Gleichfalls werden die beim binären Digitalisieren eines
Bildpunkts a(256, 1) erzeugten Fehler zu Bildpunkten b(1, 1), b(1,
2), b(1, 3), b(2, 1), b(2, 2) und b(2, 3) addiert. Auf gleiche
Weise werden die in den 255. und 256. Bildpunkten in jeder
Zeile des Bereichs (a) erzeugten Fehler zu den ersten und
zweiten Bildpunkten der Zeilen in dem Bereich (b) addiert.
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Nun soll das binäre Digitalisieren eines Objektbildpunkts b(1,
1) betrachet werden. Die beim binären Digitalisieren des
Bildpunkts b(1, 1) erzeugten Fehler werden, wie aus Figur 2A
ersichtlich ist, zu Bildpunkten a(255, 2), a(256, 2) und a(256,
3) addiert.
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Gleichfalls werden die in einem Bildpunkt b(2, 1) erzeugten
Fehler zu Bildpunkten a(256, 2) und a(256, 3) addiert.
Gleichermaßen werden die Fehler, die in den ersten und zweiten
Bildpunkten in jeder Zeile des Bereichs (b) erzeugt werden, zu
den 255. und 256. Bildpunkten der Zeile in dem Bereich (a)
addiert.
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Daher stehen, falls das Fehlerstreuverfahren ohne
Berücksichtigung der in Figur 1A gezeigten Grenze zwischen den Bereichen
(a) und (b) durchgeführt wird, die beim binären Digitalisieren
der ersten und zweiten Bildpunkte in jeder Zeile des Bereichs
(b) erzeugten Fehler beim binären Digitalisieren der 255. und
256. Bildpunkte in jeder Zeile des Bereichs (a) nicht zur
Verfügung, so daß das Digitalisieren der 255. und 256. Bildpunkte
nicht auf passende Weise erreicht werden kann. Gleichermaßen
müssen die in den 255. und 256. Bildpunkten in jeder Zeile des
Bereichs (a) erzeugten Fehler zu den ersten und zweiten
Bildpunkten in den Zeilen des Bereichs (b) addiert werden. Somit
kann das binären Digitalisieren der ersten und zweiten
Bildpunkte nicht auf passende Weise erreicht werden, solange nicht
die Fehler des Bereichs (a) bis zur Verarbeitung des Bereichs
(b) zurückgehalten werden. Auf diese Weise wird ein Streifen
an der Grenze der Bereiche (a) und (b) erzeugt.
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Dementsprechend bzw. aus diesem Grund stellt die Erfindung
eine Bildverarbeitungsvorrichtung gemäß dem Patentanspruch 1
bereit.
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Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden nun
verschiedene Ausführungsbeispiele davon beispielhaft und unter
Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
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Figuren 1A und 1B schematische Ansichten eines Beispiels einer
Bildverarbeitung, die einen Nachteil von bekannten
Verarbeitungsschemata darstellt,
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Figuren 2A und 2B weitere Ansichten, die einen Nachteil eines
bekannten Bildverarbeitungsschemas darstellen,
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Figuren 3A, 3B und 3C schematische Ansichten, die ein erstes
und zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
erläutern,
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Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines digitalen
Farbkopiergeräts, das die vorliegende Erfindung verwendet,
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Figur 5 eine laterale Querschnittsansicht des digitalen
Farbkopiergeräts, das in Figur 4 gezeigt ist,
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Figur 6 eine detaillierte Ansicht um einen Abtastschlitten 34,
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Figur 7 eine Ansicht, die Mechanismen in einer Abtasteinheit 1
zeigt,
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Figur 8 eine schematische Ansicht, die einen Bildlesevorgang
in der Buch-Betriebsart und der Blatt-Betriebsart zeigt,
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Figur 9 ein Blockschaltbild eines digitalen Farbkopiergeräts,
das die vorliegende Erfindung verwendet,
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Figur 10 ein Zeitdiagramm, das ein Beispiel einer
Bilderstellung zeigt,
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Figur 11 ein Blockschaltbild einer Bildverarbeitungseinheit
107 in Ausführungsbeispielen 1 bis 4,
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Figur 12 ein Blockschaltbild eines
Blockverarbeitungsschaltkreises 207,
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Figur 13A ein Blockschaltbild einer Binärisierungseinheit
eines beispielhaft bzw. bezugsmäßig aufgenommenen
Ausführungsbeispiels,
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Figur 13B eine Ansicht einer Fehlerstreumatrix, die in dem
Ausführungsbeispiel der Figur 13A und in einem ersten
Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
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Figur 14 ein Zeitdiagramm einer Binärisierungseinheit 108,
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Figur 15 ein Blockschaltbild der Binärisierungseinheit des
ersten Ausführungsbeispiels,
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15 Figur 16 ein Zeitdiagramm der Binärisierungseinheit des
Ausführungsbeispiels der Figur 15,
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Figuren 17A, 17B und 17C schematische Ansichten, die ein
zweites Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigen,
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Figur 18A ein Blockschaltbild der Binärisierungseinheit des
zweiten Ausführungsbeipiels der Erfindung,
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Figur 18B eine Ansicht einer Fehlerstreumatrix,
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Figur 19 ein Zeitdiagramm einer Binärisierungseinheit,
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Figur 20 eine schematische Ansicht, die ein drittes
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt,
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Figur 21 ein Blockschaltbild einer Binärisierungseinheit,
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Figur 22 ein Zeitdiagramm der Binärisierungseinheit der Figur
21,
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Figur 23 eine schematische Ansicht, die ein viertes
Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
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Figur 24 ein Blockschaltbild einer Bildverarbeitung,
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Figur 25 ein Blockschaltbild einer beispielhaft bzw.
bezugsmäßig aufgenommenen Binärisierungseinheit,
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Figur 26 ein Zeitdiagramm der Binärisierungseinheit, die in
Figur 25 gezeigt ist,
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Figur 27 eine schematische Ansicht, die das Prinzip einer
Signalwandlung zeigt, und
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Figuren 28, 29 und 30 Ansichten, die Beispiele einer
Signalausgabe zeigen, die Bildverbindungsinformation benötigt.
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Zunächst wird das Prinzip zum Auflösen der Streifenbildung an
der Grenze zwischen den Abtastbereichen beschrieben.
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Figur 3A zeigt das Verfahren zum Einbringen des in dem in
Figur 2B gezeigten Bereich (b) erzeugten Fehlers in die binäre
Digitalisierung der Bildpunkte in dem Bereich (a).
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Im Fall einer Streumatrix, die den Fehler in einer zu der
Vorgehensrichtung der Bildverarbeitung, die in Figur 2A gezeigt
ist, entgegengesetzten Richtung streut, liegt einer der Gründe
der Bildung schwarzer Zeilenstreifen in der Tatsache, daß die
in dem Bereich (b) gemäß Figur 2B erzeugten Fehler nicht auf
das binäre Digitalisieren des Bereichs (a) reflektiert bzw.
zurückgeführt werden. Figur 3A zeigt ein Verfahren zum
Auflösen des Fehlers durch Expandieren des Bereichs des Bildlesens
und des binären Digitalisierens in Richtung des Bereichs (b),
wodurch ein überlappendes Lesen einbezogen wird.
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Genauer wird, basierend auf der Tatsache, daß die Fehler von
dem Bereich (b) prinzipiell von einem dem Bereich (a)
benachbarten Abschnitt eingebracht werden, die Bildverarbeitung
durch ein mehrere Bildpunkte (beispielsweise 5 Bildpunkte)
hinter dem aktuellen Ausgabebereich des binären
Digitalisierens beinhaltendes, überlappendes Lesen durchgeführt.
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Figur 3B zeigt ein Näherungsverfahren für den Übertrag von
Fehlern in dem Bereich (a) nach (b) mit einem ähnlichen
Prinzip.
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Es ist daher bei der Verarbeitung eines in Figur 3C gezeigten
Objektbereichs möglich, mit einer wie in der Figur 2A
gezeigten Streumatrix durch überlappendes Lesen von einigen
Bildpunkten in jeder Zeile des Objektbereichs und der benachbarten
zwei Bereiche den Streifen an der Grenze der Abtastbereiche zu
unterdrücken.
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Die vorliegende Erfindung wird durch ihre Ausführungsbeispiele
genauer, d.h. in größeren Einzelheiten dargestellt.
Erstes Ausführungsbeispiel
Außenansicht
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Figur 4 ist eine Außenansicht eines digitalen
Farbkopiergeräts, das die vorliegende Erfindung verwendet.
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Das Gerät kann in zwei Abschnitte geteilt werden.
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Der in Figur 4 gezeigte obere Abschnitt besteht aus einer
Farbbildabtasteinheit 1 zum Erzeugen digitaler Farbbilddaten
durch Lesen eines Vorlagenbilds und einer Steuereinheit 2, die
in der Abtasteinheit 1 eingebaut ist und in der Lage ist, die
digitalen Farbbilddaten zu verarbeiten und weitere Funktionen
wie eine Schnittstellenbedienung zu externen
Einrichtungsgegenständen auszuführen.
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Die Abtasteinheit 1 ist mit einem Mechanismus zum Lesen nicht
nur eines Objekts oder eines Vorlagenblatts ausgestattet, das
abwärts gerichtet unter einer Vorlagenabdeckung 11 angeordnet
ist, sondern auch eines sehr großen Vorlagenblatts.
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Eine Bedieneinheit 10 zum Eingeben verschiedener Informationen
für das Kopiergerät ist mit der Steuereinheit 2 verbunden, die
Anweisungen an die Abtasteinheit 1 und eine Druckereinheit 3
als Reaktion auf die eingegebene Information gibt.
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Durch einen Austausch der Vorlagenabdeckung 11 mit einem mit
der Steuereinheit verbundenen Digitalisierer kann auch ein
komplexes Editieren durchgeführt werden.
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In dem unteren Teil der Figur 4 ist eine Druckereinheit 3 zum
Auf zeichnen auf einem Aufzeichnungsblatt des von der
Steuereinheit 2 abgegebenen digitalen Farbbildsignals gezeigt.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht die
Druckereinheit 3 aus einem Vollfarbtintenstrahldrucker, der einen
Tintenstrahlaufzeichnungskopf verwendet, der in der
ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung (Kokai) No. 54-59936
beschrieben ist.
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Die vorstehend beschriebenen zwei Abschnitte sind so
aufgebaut, daß sie voneinander trennbar sind und in verschiedenen
Positionen unter Verwendung eines Verbindungskabels angeordnet
werden können.
Druckereinheit
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Figur 5 ist eine laterale Querschnittsansicht des digitalen
Farbkopiergeräts, das in Figur 4 gezeigt ist.
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Das Bild einer Vorlage, die auf einem Vorlagenhalteglas 17
angeordnet ist, oder ein projiziertes Bildl oder das Bild eines
Vorlagenblatts, das durch einen Blattzufuhrmechanismus 12
zugeführt wird, wird mittels einer Belichtungslampe, einer Linse
15 und eines Bilderzeugers 16 gelesen, der in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel eine ladungsgekoppelte Einrichtung (CCD)
ist und der in der Lage ist, ein Zeilenbild vollfarbig zu
lesen. Das derart gelesene Bild wird verschiedenen
Verarbeitungen in der Abtasteinheit 1 und der Steuereinheit 2 unterzogen
und auf einem Aufzeichnungsblatt in der Druckereinheit 3
aufgezeichnet.
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In Figur 5 wird das Aufzeichnungsblatt entweder von einer
Blattkassette 20, die zugeschnittene Blätter mit kleinen
festgelegten Größen (A4 bis A3 Größen in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel) speichert, oder von einem aufgerollten Blatt
zum Aufzeichnen von großen Größen (A2 bis A1 Größen in dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel) zugeführt.
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Eine manuelle Blattzuführung ist ebenfalls möglich, indem ein
Blatt von einem in Figur 4 gezeigten Einlaß 22 längs einer
Abdeckung 21 der Blattzuführungseinheit eingeführt wird.
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Eine Aufnahmerolle 24 führt zugeschnittene Blätter einzeln von
der Kassette 20 zu und das derart zugeführte zugeschnittene
Blatt wird durch Transportrollen 25 zu einer ersten
Blattzufuhrrolle 26 transportiert.
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Das aufgerollte Blatt 29 wird durch Zufuhrrollen 30 zugeführt,
durch eine Schneideeinrichtung 31 in vorbestimmte Längen
geschnitten und zu der ersten Blattzufuhrrolle 26 transportiert.
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Gleichermaßen wird das manuell eingeführte Blatt von dem
Einlaß
22 zu der ersten Blattzufuhrrolle 26 mittels
Handeinführrollen 32 transportiert.
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Die Aufnahmerolle 24, die Transportrollen 25, die Zufuhrrollen
30 für das aufgerollte Blatt, die ersten Blattzufuhrrollen 26
und die Handeinführrollen 32 werden durch einen nicht
dargestellten Blattzufuhrmotor angetrieben (der in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus einem Gleichstrom-Servomotor besteht)
und dabei mittels an diesen Rollen befestigten
elektromagnetischen Kupplungen ein- und ausgesteuert.
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Wenn ein Druckvorgang durch eine Anweisung von der Steuere
inheit 2 begonnen wird, wird das von einem der vorstehend
beschriebenen Pfade zugeführte Aufzeichnungsblatt zu den ersten
Blattzufuhrrollen 26 transportiert. Nachdem ein vorbestimmter
Bogen in dem Blatt zur Verhinderung einer Schrägbeförderung
ausgebildet ist, werden die Zufuhrrollen 26 gedreht, um das
Blatt zu zweiten Blattzufuhrrollen 27 zu überführen.
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Zwischen den ersten Blattzufuhrrollen 26 und den zweiten
Blattzufuhrrollen 27 wird dem Aufzeichnungsblatt ein
Pufferbogen eines vorbestimmten Ausmaßes vermittelt, um eine exakte
Blattbeförderung zwischen der zweiten Blattzufuhrrolle 27 und
den Transportrollen zu erhalten. Ein Puffersensor 33 ist zum
Erfassen des Ausmaßes des Pufferbogens vorgesehen. Eine
gleichmäßige Ausbildung des Pufferbogens während der
Blattbeförderung reduziert die Belastung der zweiten
Blattzufuhrrollen 27 und der Transportrollen 28, insbesondere bei dem
Transport von großen Blättern, und ermöglicht ein exaktes bzw.
genaues Blattfortkommen.
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Während des Druckvorgangs mit dem Aufzeichnungskopf 37 führt
ein Schlitten 34, der den Aufzeichnungskopf 37 trägt, mittels
eines Abtastmotors 35 eine Hin- und Herbewegung auf einer
Schlittenbahn 36 durch. Während der Vorwärtsbewegung wird das
Bild auf dem Aufzeichnungsblatt gedruckt und während der
Rückwärtsbewegung wird das Blatt um ein vorbestimmtes Ausmaß durch
einen Blattfördermotor 28 vorbewegt. Während dieses Vorgangs
wird der Blattfördermotor so gesteuert, daß dieser in
Zusammenarbeit mit dem Puffersensor 33 das vorbestimmte Ausmaß des
Pufferbogens beibehält.
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Das bedruckte Aufzeichnungsblatt wird auf eine Ausstoßschale
23 ausgestossen und der Druckvorgang ist beendet.
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Zur Erläuterung der Einzelheiten des Aufbaus um den Schlitten
34 wird nun auf die Figur 6 Bezug genommen.
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Ein Blattfördermotor 40 zum intermitierenden bzw.
unterbrochenen Vorschieben des Aufzeichnungsblatts steuert die zweiten
Blattzufuhrrollen 27 über eine Kupplung 43 und die
Transportrollen 28 an.
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Ein Abtastmotor 35 bewegt den Schlitten 34 in einer Richtung A
oder B mittels eines Abtastriemens 42. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel werden zum Erhalt einer exakten Steuerung
der Blattförderung Schrittmotoren für den Blattfördermotor 40
und den Abtastmotor 35 verwendet.
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Wenn das Aufzeichnungsblatt die zweiten Blattzufuhrrollen 27
erreicht, werden die dafür vorgesehene Kupplung 43 und der
Blattfördermotor 40 aktiviert, um das Auf zeichnungsblatt auf
eine Platte 39 zu den Transportrollen 28 zu transportieren.
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Das Blatt wird durch einen Blattsensor 44, der auf der Platte
angeordnet ist, erfaßt und die Information von dem Sensor wird
für die Positionssteuerung und Stauerfassung verwendet.
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Wenn das Aufzeichnungsblatt die Transportrollen 28 erreicht,
werden die Kupplung 43 und der Blattfördermotor 40
abgeschaltet
und das Blatt wird durch Ansaugen von dem Inneren der
Platte 39, das durch einen nicht dargestellten Ansaugmotor
bewirkt wird, in engen Kontakt mit der Platte 39 gebracht.
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Vor dem Bildaufzeichnungsvorgang auf dem Aufzeichnungsblatt
wird der Schlitten 34 zu der Position (home position) eines
Heimatpositionssensors 41 bewegt. Dann werden zum Erhalt einer
Bildauf zeichnung während der Vorwärtsbewegung in der Richtung
A von dem Aufzeichnungskopf 37 an vorbestimmten Positionen
Tinten von Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Y) und Schwarz (K)
ausgestossen. Nach der Bildaufzeichnung einer vorbestimmten
Länge wird der Schlitten 34 gestoppt und in die Richtung B zu
der Position des Heimatpositionssensors 41 umgekehrt bewegt.
Während der Umkehrbewegung steuert der Blattfördermotor 40 die
Transportrollen 28 an, um das Aufzeichnungsblatt in einer
Richtung C um ein dem durch den Aufzeichnungskopf 37 bewirktes
Aufzeichnungsausmaß entsprechendes Ausmaß vorzubewegen.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
Aufzeichnungskopf 37 ein Tintenstrahlaufzeichnungskopf, der vier Baugruppen
mit jeweils 256 Düsen aufweist.
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Wenn der Schlitten 34 zu der von dem Heimatpositionssensor 41
erfaßten Position zurückgekehrt ist, wird ein
Wiederauffrischungsvorgang für den Aufzeichnungskopf 37 durchgeführt.
Dieser Vorgang dient zum Erhalt eines gleichbleibenden Auf
zeichnungsvorgangs und besteht aus einer Druckzufuhr zu dem
Aufzeichnungskopf 37 und/oder einem Blindtintenausstoß gemäß den
vorbestimmten Bedigungen der Blattförderzeit, Temperatur und
Ausstoßzeit, um einen mangelhaften Tintenausstoß zu Beginn des
Tintenausstosses zu verhindern, der beispielsweise durch eine
Änderung der Viskosität der Tinte verursacht wird, die in den
Düsen des Aufzeichnungskopfes 37 verblieben ist.
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Die Bildaufzeichnung auf der gesamten Oberfläche des
Aufzeichnungsblatts
kann durch Wiederholen des vorstehend
beschriebenen Ablaufs erreicht werden.
Abtasteinheit
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Zur Beschreibung der Arbeitsweise der Abtasteinheit l wird nun
Bezug auf die Figuren 7 und 8 genommen.
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Figur 7 zeigt den Aufbau der Abtasteinheit 1.
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Eine CCD-Einheit 18, die aus einer CCD 16, einer Linse 15 etc.
besteht, bewegt sich entlang einer Schiene 54 mittels eines
Hauptabtastansteuerungssystems, das aus einem an der Schiene
54 befestigtem Hauptabtastmotor 50, Riemenscheiben 51, 52 und
einem Draht 53 besteht, und liest dadurch das Bild auf dem
Vorlagenhalteglas 17 in der Hauptabtastrichtung. Eine
Lichtabschirmungsplatte 55 und ein Heimatpositionssensor (HP Sensor)
56 werden zur Positionssteuerung beim Bewegen der CCD-Einheit
18 zu einer Hauptabtast-Heimatposition verwendet, die in einem
Korrekturbereich 68 vorgesehen ist.
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Die Schiene 54 wird durch Schienen 65, 69 gehalten und wird
durch ein Unterabtastansteuerungssystem bewegt, das aus einem
Unterabtastmotor 60, Riemenscheiben 67, 68, 71, 76, Wellen 72,
73 und Drähten 66, 70 besteht. Eine Lichtabschirmungsplatte 57
und Heimatpositionssensoren 58, 59 werden zur
Positionssteuerung beim Bewegen der Schiene 54 zu
Unterabtast-Heimatpositionen für eine Buch-Betriebsart zum Lesen eines Buches oder
eines auf dem Glas 17 angeordneten Artikels oder einer
Blatt-Betriebsart zum Lesen eines Vorlagenblatts verwendet.
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Ein Blattfördermotor 61, Blattzufuhrrollen 74, 75,
Riemenscheiben 62, 64 und ein Draht 63 stellen einen Mechanismus zum
Zuführen von Blattvorlagen bereit. Der Mechanismus ist
oberhalb des Vorlagenhalteglases 17 angeordnet und abwärts
gerichtet
liegende Vorlagenblätter werden mit dem Blattzufuhrrollen
74, 75 um ein vorbestimmtes Ausmaß vorbewegt.
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Figur 8 verdeutlicht den Bildlesevorgang der Buch-Betriebsart
und der Blatt-Betriebsart.
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In der Buch-Betriebsart wird die CCD-Einheit 18 zu der
Buch-Betriebsart-Heimatposition (Schwarzbetriebsart-HP) bewegt, die
in dem Korrekturbereich 68 angeordnet ist, und die gesamte
Oberfläche der auf dem Glas 17 angeordneten Vorlage wird mit
der CCD-Einheit 18 beginnend mit der Heimatposition gelesen.
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Vor dem Abtasten der Vorlage wird eine Schattierungskorrektur,
Schwarzpegelkorrektur, Farbkorrektur etc. in dem
Korrekturbereich 68 durchgeführt. Danach wird die Abtastbewegung in der
Hauptabtastrichtung durch den Hauptabtastmotor 50 begonnen.
Nach dem Bildlesen eines Bereichs (1) wird der
Hauptabtastmotor 50 umgekehrt geschaltet und der Unterabtastmotor 60
aktiviert, wodurch die CCD-Einheit in der Unterabtastrichtung zu
dem Korrekturbereich eines Bereichs (2) bewegt wird. Dann
wird, falls erforderlich nach einer Schattierungskorrektur,
Schwarzpegelkorrektur, Farbkorrektur etc., der Bereich (2) auf
gleiche Weise wie der Bereich (1) gelesen.
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Bereiche (1) bis (7) werden durch Wiederholung der vorstehend
beschriebenen Abtastvorgänge gelesen und nachdem das Bildlesen
des Bereichs (7) beendet ist, wird die CCD-Einheit 18 zu der
Buch-Betriebsart-Heimatposition zurückgeführt.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird zum Lesen der
maximalen Größe einer Vorlage von A2 tatsächlich eine größere
Anzahl von Abtastvorgängen benötigt, aber die Abtastvorgänge
sind in der Beschreibung zum erleichterten Verständnis
vereinfacht dargestellt.
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In der Blatt-Betriebsart wird die CCD-Einheit 18 zu einer
Blatt-Betriebsart-Heimatposition bewegt und die gesamte
Oberfläche der Blattvorlage wird durch wiederholtes Lesen des
Bereichs (8) und intermittierendes bzw. unterbrochenes
Aktivieren des Blattfördermotors 61 gelesen.
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Vor der Abtastbewegung wird eine Schattierungskorrektur,
Schwarzpegelkorrektur, Farbkorrektur etc. in dem
Korrekturbereich 68 durchgeführt und dann wird die Abtastbewegung in der
Hauptabtastrichtung durch den Hauptabtastmotor begonnen. Nach
der Beendigung des Lesens in Vorwärtsrichtung in dem Bereich
(8) wird der Hauptabtastmotor umgekehrt geschaltet und der
Blattfördermotor 61 gleichzeitig aktiviert, um das
Vorlagenblatt um ein vorbestimmtes Ausmaß in der Unterabtastrichtung
zu bewegen. Der vorstehend beschriebene Vorgang wird
wiederholt, um die gesamte Oberfläche des Vorlagenblatts zu lesen.
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Wenn der vorstehend beschriebene Bildlesevorgang für eine
Bildwiedergabe gleicher Größe konstruiert ist, kann die CCD-
Einheit 18 tatsächlich einen wie in Figur 5 gezeigten weiten
Bereich lesen. Dieses liegt darin begründet, daß das digitale
Farbkopiergerät gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
Funktionen der Bildvergrößerung und der Bildverkleinerung
aufweist. Da der Aufzeichnungskopf 37 wie vorstehend beschrieben
zu einem Zeitpunkt lediglich 256 Bits auf zeichnen kann, wird
zur Bildverkleinerung um beispielsweise 50% Bildinformation
eines doppelt so großen Bereichs von zumindest 512 Bit
benötigt.
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Die Abtasteinheit 1 ist ebenfalls zum überlappenden Bildlesen
über eine Vielzahl von Abtastbereichen in der Lage.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist jeder in Figur 8
gezeigte Abtastbereich 256 Bildpunkte in der
Unterabtastrichtung auf.
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Das überlappende Lesen bedeutet gleichzeitiges Lesen von 5
Bildpunkten jedes von zwei benachbarten Bereichen. Daher
werden beim überlappenden Lesen 266 Bildpunkte aus zwei
benachbarten Bereichen gelesen.
Blockschaltbildbeschreibung
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Nachstehend werden funktionale Blöcke des digitalen
Farbkopiergeräts gemäß dem in Figur 9 gezeigten vorliegenden
Ausführungsbeispiel beschrieben.
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Steuereinheiten 102, 111, bzw. 121 steuern die Abtasteinheit
1, die Steuereinheit 2 und die Druckereinheit 3 und bestehen
jeweils aus einem Mikrocomputer, einem
Programmfestwertspeicher, einem Datenspeicher, einem Kommunikationsschaltkreis
etc. Die Steuereinheiten 102 bis 111 und die Steuereinheiten
111 bis 121 sind durch Kommunikationsleitungen verbunden und
eine sogenannte Master-Slave-Steuerung ist vorgesehen, bei der
die Steuereinheiten 102, 121 anhand der Anweisungen der
Steuereinheit 111 betrieben werden.
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In der Funktion als ein Farbkopiergerät führt die
Steuereinheit 111 Steuervorgänge in Reaktion auf den Eingang von der
Bedieneinheit 10 und dem Digitalisierer 114 durch.
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Die Bedieneinheit 10 besteht beispielsweise aus einer
Flüssigkristallanzeige, auf der eine aus transparenten Elektroden
bestehende Berührungsfläche angeordnet ist, um Auswahlvorgänge
wie die Auswahl von Farben und Editiervorgängen zu
ermöglichen. Sie ist zudem mit getrennten Tasten einer höheren
Bedienhäufigkeit versehen, wie einer Starttaste zum Beginnen
eines Kopiervorgangs, einer Stoptaste zum Unterbrechen des
Kopiervorgangs und einer Rücksetztaste zum Rücksetzen der
Betriebsart auf einen Standardzustand.
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Der Digitalisierer 114 zum Eingeben von Positionsinformation,
die den Bereich einer Einjustage bzw. -messung, Maskierung,
Farbwandlung etc. anzeigt, ist optional verbunden, wenn ein
komplexes Editieren erwünscht ist.
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Die Steuereinheit 111 steuert ebenfalls eine (Schnittstellen-
bzw. Interface-) I/F Steuereinheit 112, die ein
Steuerschaltkreis für eine übliche Parallelschnittstelle wie eine IEEE-488
oder sogenannte GP-IB Schnittstelle ist, wobei die
Schnittstelle für die Eingabe/Ausgabe von Bilddaten mit einer
externen Einrichtung oder der Fernsteuerung durch eine externe
Einrichtung verwendet wird.
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Zusätzlich steuert die Steuereinheit 111 eine Mehrpegelwert-
Syntheseeinheit 106, eine Bildverarbeitungseinheit 107, eine
binäre Digitalisiereinheit 108, eine binäre Syntheseeinheit
109 und einen Pufferspeicher 110 zum Bewirken verschiedener
Bildverarbeitungen.
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Die Steuereinheit 102 steuert eine mechanische Ansteuereinheit
105 zum Steuern des Mechanismus der vorstehend beschriebenen
Abtasteinheit 1, eine Belichtungssteuereinheit 103 zur
Lampenbelichtungssteuerung beim Lesen eines reflektierenden
Originals und eine Belichtungssteuereinheit 104 zur
Belichtungs-Steuerung einer Halogenlampe 90, wenn ein Projektor verwendet
wird. Die Steuereinheit 102 steuert auch eine
Analogsignalverarbeitungseinheit 100 und eine
Eingangsbildverarbeitungseinheit 101 zum Bewirken verschiedener Bildverarbeitungen.
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Die Steuereinheit 121 steuert eine mechanische Ansteuereinheit
105 zum Steuern des Mechanismus der vorstehend beschriebenen
Druckereinheit 3 und einen
Synchronisationsverzögerungsspeicher 115 zum Absorbieren der Zeitverschiebung durch die
mechanische Funktion der Druckereinheit 3 und zum Kompensieren der
Verzögerung, die auf Grund des mechanischen Aufbaus der
Aufzeichnungsköpfe 117 bis 120 auftritt.
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Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Figur 9 der Bildfluß
detaillierter beschrieben.
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Das auf der CCD 16 fokussierte Bild wird in ein analoges
elektrisches Signal gewandelt, das der
Analogsignalverarbeitungseinheit 100 seriell zugeführt wird, beispielsweise in Zyklen
von Rot, Grün und Blau.
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Die Analogsignalverarbeitungseinheit 100 führt das Abtasten
und Halten, die Schwarzpegelkorrektur und die dynamische
Bereichssteuerung für jede Farbe von Rot, Grün und Blau durch
und führt eine Analog-Digital (A/D) Wandlung durch, um
serielle digitale Mehrwertbildsignale (im vorliegenden
Ausführungsbeispiel 8 Bits für jede Farbe) zu erhalten, die zu der
Eingangsbildverarbeitungseinheit 101 übertragen werden.
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Die Einheit 101 führt die Schattierungskorrekturen,
Farbkorrektur und Gammakorrektur, die in dem Bildlesesystem
erforderlich sind, in Form der seriellen digitalen Mehrwertbildsignale
durch.
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Die Mehrwertsyntheseeinheit 106 der Steuereinheit 2 führt eine
Auswahl und Synthese des seriellen digitalen
Nehrwertbildsignals, das von der Abtasteinheit 1 zugeführt wird, und des
seriellen digitalen Mehrwertbildsignals, das von der
Parallelschnittstelle zugeführt wird, durch. Die derart gewählten und
synthetisierten Bilddaten werden zu der
Bildverarbeitungseinheit 107 in der Form des seriellen digitalen
Mehrwertbildsignals übermittelt.
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Die Bildverarbeitungseinheit 107 führt eine Kantenbetonung
bzw. -anhebung, einen Schwarzauszug, eine Unterfarbentfernung
(UCR) und eine Maskierung zur Farbkorrektur der in den
Aufzeichnungsköpfen 117 bis 120 zu verwendenden
Aufzeichnungstinten durch. Das in Form eines seriellen digitalen
Mehrwertsignals erhaltene Ausgangssignal wird der binären
Digitalisiereinheit 108 und dem Pufferspeicher 110 zugeführt.
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Die binäre Digitalisiereinheit 108 digitalisiert das serielle
digitale Mehrwertbildsignal durch das Fehlerstreuverfahren
binär, um binäre parallele Bildsignale von vier Farben zu
erhalten. Die Bilddaten von vier Farben werden zu der binären
Syntheseeinheit 109 übermittelt, während die Bilddaten von drei
Farben zu dem Pufferspeicher 110 übermittelt werden.
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Die binäre Syntheseeinheit 109 führt eine Auswahl und Synthese
aus den von dem Pufferspeicher 110 übermittelten binären
parallelen Bildsignalen von drei Farben und denen von vier Farben
von der binären Digitalisiereinheit 108 durch, um binäre
parallele Bildsignale von vier Farben zu erhalten.
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Der Pufferspeicher 110 führt die Eingabe und Ausgabe von
Mehrwertbilddaten oder binären Bilddaten über die
Parallelschnittstelle durch.
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Der Synchronisationsverzögerungsspeicher 115 der
Druckereinheit 3 absorbiert die Zeitverschiebung auf Grund der
mechanischen Funktion der Druckereinheit 3, kompensiert die
Verzögerung, die auf Grund des mechanischen Aufbaus der
Aufzeichnungsköpfe 117 bis 120 auftritt, und erzeugt intern
Zeitansteuerungs- bzw. Taktsignale, die zum Ansteuern der
Aufzeichnungsköpfe 117 bis 120 benötigt werden.
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Eine Kopfansteuerung 116, die ein analoger
Ansteuerungsschaltkreis zum Ansteuern der Aufzeichnungsköpfe 117 bis 120 ist,
erzeugt intern Signale zum direkten Ansteuern der Köpfe.
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Die Aufzeichnungsköpfe 117 bis 120 stoßen Tinten von Cyan (C),
Magenta (M), Gelb (Y) und Schwarz (K) aus, wodurch ein Bild
auf einem Aufzeichnungsblatt aufgezeichnet wird.
Zeitansteuerungs- bzw. Taktsignale
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Figur 10 ist ein Zeitdiagramm, das Signale in dem bezüglich
Figur 9 beschriebenen Schaltkreisblock zeigt.
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Ein Signal BVE kennzeichnet den effektiven Bildabschnitt bei
jedem Abtastvorgang der Hauptabtastung, die mit Bezug auf die
Figur 8 beschrieben ist. Die Bildausgabe des Gesamtbereichs
wird durch Wiederholung des Signals BVE erhalten.
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Ein Signal VE kennzeichnet den effektiven Bildabschnitt in
jeder Zeile, die von der CCD 16 gelesen wird. Das Signal VE ist
nur bei Wirksamkeit des Signals BVE wirksam.
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Ein Signal VCK ist ein Taktsignal für die (Video-) Bilddaten
VD. Die Signale BVE und VE ändern sich synchron mit dem Signal
VCK.
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Ein Signal HS wird zum Wiederholen wirksamer und nicht
wirksamer Abschnitte in diskontinuierlicher Weise in einer Zeile des
Signals VE verwendet und wird nicht verwendet, falls das
Signal VE kontinuierlich während einer Zeile wirksam ist. Es
kennzeichnet ebenfalls den Beginn einer Bildausgabe einer
Zeile.
Schaltkreisaufbau der Bildverarbeitungseinheit 107
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Zur Beschreibung des Schaltkreisaufbaus der
Bildverarbeitungseinheit 107 wird nun auf die Figur 11 Bezug genommen.
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Die farbsequentielle Mehrwertbildinformation von drei Farben
(Cyan, Magenta und Gelb), die von der in Figur 9 gezeigten
Mehrwertsyntheseeinheit 106 zugeführt wird, wird einem
Farbwandlungsschaltkreis 201 zugeführt, um elektrisch eine
besondere Farbe, die beispielsweise durch den Digitalisierer 114
bestimmt ist, in eine andere Farbe zu wandeln. Dieser
Schaltkreis ermöglicht die Wandlung einer besonderen Farbe der
Vorlage (beispielsweise der Herstellungsfarbe beim Designen von
Kleidungsstücken) in eine willkürliche Farbe.
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Ein seriell-parallel (S/P) Signalwandlungsschaltkreis 203
trennt die farbsequentielle Mehrwertbildinformation von drei
Farben in entsprechende Farben für die Farbverarbeitung in
einem nachfolgenden Maskierschalkreis 204.
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Der Maskierschaltkreis 204 korrigiert die
Eingangsbildinformation unter Berücksichtigung der Farbwiedergabeleistung des
Druckers gemäß der nachstehenden Gleichung:
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wobei Y, M, C : Eingangsdaten
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Y', M', C' Ausgangsdaten, und
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a&sub1;&sub1; - a&sub3;&sub3; : Korrekturkoeffizienten sind.
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Ein Schwarzauszugsschaltkreis 202 zieht die schwarze (K)
Komponente aus der farbsequentiellen Mehrwertbildinformation von
drei Farben heraus. Eine Farbkomponente von niedrigster Dichte
unter den Komponenten von Cyan (c), Magenta (M) und Gelb (Y)
wird als die schwarze Komponente herausgezogen.
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Ein (UCR) Unterfarbentfernungsschaltkreis 205 führt eine
Berechnung hinsichtlich der schwarzen (K) Komponente, die in dem
Schwarzauszugsschaltkreis 202 herausgezogen wurde, und den
drei Komponenten von Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) zum
Verbessern der Farbwiedergabefähigkeit durch. Die
farbseguentielle Mehrwertfarbinformation von drei Farben (Cyan, Magenta
und Gelb) wird durch diesen Schaltkreis in die
farbsequentielle Mehrwertfarbinformation von vier Farben (Cyan, Magenta,
Gelb und Schwarz) gewandelt.
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Der Unterfarbentfernungsschaltkreis 205 kann falls
erforderlich ebenfalls zur Gammakorrektur und zum Bilddaten-Offset
verwendet werden.
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Ein Kantenbetonungsschaltkreis 206 extrahiert die
Kantenkomponente jeder Farbe und addiert oder subtrahiert die
Kantenkomponente zu oder von den Vorlagenbilddaten, wodurch die
Wiedergabe von feinen Linien verbessert ist und das Bild betont
wird. Der Kantenauszug wird beispielsweise durch eine wie
nachstehend gezeigte 3 x 3 Matrixverarbeitung durchgeführt:
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Ein Blockverarbeitungsschaltkreis 207 verringert insbesondere
Streifenmuster, die in dem Bild durch das Fehlerstreuverfahren
erzeugt wurden, und zwar insbesondere in dessen
hochbelichtetem Abschnitt.
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Die in dem Blockverarbeitungsschaltkreis 207 verarbeiteten
Bilddaten werden unter Verwendung des Fehlerstreuverfahrens in
der binären Digitalisiereinheit 108 binär digitalisiert.
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Der Blockverarbeitungsschaltkreis 207 ist konstruiert, um
Streifenmuster auszuschalten, die in der Nähe eines steilen
Dichtewechsels im hochbelichteten Bildbereich erzeugt werden.
Dieser Vorgang wird erreicht, indem das Bild in beispielsweise
4 x 4
Matrizen geteilt wird und indem erfaßt wird, welcher der
Blöcke sich in dem hochbelichteten Bildabschnitt befindet.
Falls der Objektblock in dem hochbelichteten Bereich ist, wird
die Dichte der Bildpunkte in dem Block auf einen besonderen
Bildpunkt konzentriert, um einen Pseudobildschirmpunkt zu
bilden, wodurch die Haufenbildung von Punkten und damit die
Bildung von besonderen Streifenmustern verhindert wird.
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Zur Beschreibung des Schaltkreisaufbaus des
Blockverarbeitungsschaltkreises 207 wird nun auf die Figur 12 Bezug
genommen.
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Ein Maximalerfassungsschaltkreis 210 und ein
Minimalerfassungsschaltkreis 211 erfassen eine maximale Dichte Dmax und
eine minimale Dichte Dmin in den Bildpunkten der 4 x 4 Matrix.
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Ein Summenberechnungsschaltkreis 212 bestimmt die Gesamtsumme
Dsum der Dichte der Bildpunkte in dem Block.
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Ein Entscheidungsschaltkreis 213 führt basierend auf der
maximalen Dichte Dm der minimalen Dichte Dmin und der Summe
Dsum gemäß den nachstehenden Bedingungen Entscheidungen durch:
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Dsum < Dconst1 (= constant)
-
Dmax - Dmin < -Dconst2 (= constant)
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Wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind, bildet ein
Punkterzeugungsschaltkreis 215 einen Pseudobildschirmpunkt für
die Bildpunkte in dem Block. Falls die Bedingungen nicht
erfüllt sind, werden die Bilddaten lediglich übermittelt.
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Ein Verzögerungsschaltkreis 214 ist ein Zeilenpuffer zum
Verzögern der Bildpunkte während der vorstehend beschriebenen
Entscheidung und sollte eine Kapazität von 4 Zeilen aufweisen,
falls eine 4 x 4 Matrix als jeder Block gebildet wird.
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Der Punkterzeugungsschaltkreis 215 führt die folgende
Verarbeitung der Bildpunkte in dem Block durch. Das folgende
Beispiel zeigt einen Fall einer 4 x 4 Matrix:
Block A
Block B
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wobei # ein Bildpunkt ist, dessen Dichte erniedrigt ist,
-
und * ein Bildpunkt ist, dessen Dichte konzentriert ist.
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Die Dichte wird auf 1/n für jeden Bildpunkt # erniedrigt und
die Dichte wird entsprechend in dem Bildpunkt * erhöht, um die
Gesamtdichte in dem Block beizubehalten. Der Vorteil des
Fehlersteuverfahrens geht durch diese Verarbeitung nicht
verloren, da die Gesamtdichte beibehalten wird.
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Die Verarbeitung kann auffeinere Weise durch Erhöhen der
vorstehend beschriebenen Entscheidungsbedingungen in Kombination
mit der Dichteverteilung und der Verarbeitungsblöcke
durchgeführt werden.
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Es ist auch möglich, verschiedene Blöcke wie die vorstehend
gezeigten Blöcke A und B für verschiedene Farben zu verwenden,
um ein Überlappen der Punkte von verschiedenen Farben zu
verhindern.
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Die Punkterzeugungswahrscheinlichkeit ist bei dem Bildpunkt
hoch, bei dem die Dichte konzentriert ist. Es ist daher
möglich, die Position der Dichtekonzentration durch Änderung des
Blocks wie durch A und B angedeutet zu ändern, wodurch die
Konzentrationswahrscheinlichkeit der Punkte von verschiedenen
Farben reduziert ist.
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Eine derartige Blockverarbeitung ermöglicht es, die gedruckten
Punkte zu streuen und die Bildung von Streifenmustern in der
Nähe einer steilen Dichteänderung in dem hochbelichteten
Abschnitt zu verhindern.
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Nachstehend wird der Schaltkreisaufbau des binären
Digitalisierungsschaltkreises 108 anhand der Figuren 13A und 13B
beschrieben.
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Es wird angenommen, daß die Bilddaten zweidimensional
angeordnet sind und daß die Bilddaten bei dem i-ten Bildpunkt in der
Hauptabtastrichtung und dem j-ten Bildpunkt in der
Unterabtastrichtung durch Dij gekennzeichnet sind.
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Figur 13B zeigt eine die Betriebsart von Teilung und
Verteilung darstellende Fehlerverteilungsmatrix hinsichtlich der
umgebenden Bildpunkte der Fehlerdaten, die beim binären
Digitalisieren von Bilddaten Dij eines Objektbildpunkts erzeugt
wurden, der in die binäre Digitalisiereinheit 108 eingegeben
wurde. Der Index (ij) kennzeichnet, daß der Fehler von den
Bilddaten Dij erzeugt wurde.
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Beim binären Digitalisieren des vorliegenden
Ausführungsbeispiels werden die Fehler durch die aufeinanderfolgende
Verschiebung der in Figur 13B gezeigten Matrix in der
Hauptabtastrichtung zusammengefaßt und das binäre Digitalisieren wird
auf die gleichen der von einer Vielzahl von Bildpunkten und
den für den Objektbildpunkt eingegebenen Bilddaten verteilten
Fehler durchgeführt.
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Die in Figur 13B gezeigte Matrix ist zu der in Figur 2A
gezeigten äquivalent.
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Figur 13A zeigt den Schaltkreisaufbau einer binären
Digitalisierungseinheit.
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In Figur 13A ist jede von Verzögerungseinheiten 301 bis 310
aus vier Flip-Flops zusammengesetzt und verzögert die
farbseguentiellen Bilddaten um vier Taktsignale oder einen Bildpunkt
zum Verarbeiten der Bilddaten jeder Farbe.
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Addierer 311 bis 322 sind vorgesehen. Die Addierer 311 bis 321
werden für Additionen oder Subtraktionen von Fehlerdaten zum
Berechnen des Fehlers in der Fehlerstreumatrix verwendet,
während der Addierer 322 zum Addieren der in dieser Matrix
berechneten Fehlerdaten mit den eingegebenen Bilddaten dient.
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Jeder von Fehlerzeilenspeichern 323, 324, die beispielsweise
aus FIFO (first-in-first-out) Speichern bestehen, speichert
die berechneten Fehler jeder Zeile und bewirkt eine
Verzögerung einer Zeile.
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Zudem vorgesehen ist eine Fehlerverteilungseinheit 325, die
aus einem Nur-Lese-Speicher (ROM) besteht, ein Vergleicher 326
zum Vergleichen des Ergebnisses der Addition der Fehlerdaten
und der Bilddaten mit einem vorbestimmten Schwellenwert und
ein UND-Tor 327 zum Steuern der Datenausgabe durch ein
Steuersignal A.
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Nachstehend wird die Funktion des in Figur 13A gezeigten
Schaltkreises beschrieben.
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Die Bilddaten, die der binären Digitalisierungseinheit 108
zugeführt werden, werden in dem Addierer 323 mit den Fehlerdaten
addiert, die von der Verzögerungseinheit 310 zugeführt werden,
und werden der Fehlerverteilungseinheit 325 zugeführt, die
Fehlerdaten (a, b, c, d) eines vorbestimmten Verhältnisses
durch Verwendung einer in einem Festwertspeicher gespeicherten
Tabelle ausgibt. Der Vergleicher 326 vergleicht den Ausgang
des Addieres 322 mit einem vorbestimmten Schwellenwert und
gibt einen binären Ausgang "1" oder "0" aus. Die
Ausgangssignale des Vergleichers 326 werden lediglich den erforderlichen
Bildpunkten über das Tor 327 zugeführt.
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Als Reaktion auf die Bilddaten Dij gibt die
Fehlerverteilungseinheit 325 Fehlerdaten aij, bij, cij und dij aus. Die
Fehlerdaten dij werden in der Verzögerungseinheit 301 entsprechend
vier Farben verzögert und werden, wenn die Verarbeitung in der
Hauptabtastrichtung fortschreitet, in dem Addierer 311 mit den
Fehlerdaten c1+1, j derselben Farbe addiert, die aus den
Bilddaten Di+1, j erzeugt wurde.
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Die Addition von Fehlerdaten wird danach in den Addierern 302,
312, 303, 313, 304 und 314 mit fortschreitender Verarbeitung
wiederholt und der Ausgang des Addierers 314 wird dem
Zeilenspeicher 323 zugeführt. Die addierten Fehlerdaten, die derart
in dem Zeilenspeicher 323 gespeichert werden, werden nach
Verzögerung einer Zeile von diesem gelesen und dem Addierer 315
zugeführt.
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Danach werden die in anderen Bildpunkten erzeugten Fehlerdaten
in den Addierern 305, 316, 306, 317, 307, 318, 308 und 319
addiert. Nach der Addition in dem Addierer 319 der Fehlerdaten
ci+4, j+1, die aus den eingegebenen Bilddaten Di+4, j+1
erzeugt wurden, wird das Ergebnis dem Zeilenspeicher 324
zugeführt. Die von dem Zeilenspeicher 324 ausgegebenen Fehlerdaten
werden einer Fehlerdatenaddition in den Addierern 320, 321
unterzogen und zu den Bilddaten in dem Addierer 322 addiert.
Nachfolgend wird die Summe der Fehlerdaten und der Bilddaten
der Fehlerverteilungseinheit 325 und dem Vergleicher 326
zugeführt. Der Binärisierungsvorgang wird danach auf gleiche Weise
fortgesetzt.
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Die vorstehend beschriebene Vorgehensweise kann auffolgende
Weise zusammengefaßt werden, beispielsweise für die
eingegebenen Bilddaten
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DDi,j = Di,j + di-2,j-2 + ci-1,j-2 + bi,j-2
+ ai+1,j-2 + di+2,j-2 + ci-2,j-1 + bi-1,j-1
+ ai,j-1 + bi+1,j-1 + ci+2,j-1 + bi-2,j
+ ai-1,j
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wobei: DD: Daten nach der Verarbeitung, sowie
-
D: Bilddaten sind, und
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i: die Nummer des Bildpunkts in einer Zeile
(für jede Farbe), und
-
j: die Nummer der Zeile ist.
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Zur Beschreibung der Funktionsweise des Schaltkreises wird
nunmehr auf ein in Figur 14 gezeigtes Zeitdiagramm Bezug
genommen.
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Das in Figur 14 gezeigte Zeitdiagramm zeigt einen Fall einer
einzelnen Farbe, um das Verständnis der Funktion zu
erleichtern. In dem vorliegenden Schaltkreis wird die Anzahl an
Bildpunkten mit der Anzahl an Farben multipliziert, d.h. mal vier
für vier Farben.
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Wenn das überlappende Lesen über n Bildpunkte in den
benachbarten Bereichen (5 Bildpunkte in jedem Bereich im Fall der
Figur 3C) durchgeführt wird, wird das binäre Digitalisieren
nacheinander von dem ersten in dem Vergleicher 326
eingegebenen Bildpunkt durchgeführt. Die binärisierten Ausgangsdaten
von dem Vergleicher 326 werden durch die Ausgabesteuereinheit
327 lediglich für eine benötigte Anzahl von Bildpunkten
ausgegeben, wobei von dem (n+1)-ten Bildpunkt (erster Bildpunkt des
Objektbereichs im Fall der Figur 3C) aus begonnen wird. Somit
werden wie in Figur 14 gezeigt synchron mit VE1 die Bilddaten
von 2n + 256 Bildpunkten auf Grund des überlappenden Lesens
von 256 Bildpunkten in dem Objektbereich und n Bildpunkten in
jedem der benachbarten Bereiche eingegeben. Diese Daten werden
binär digitalisiert und die derart verarbeiteten Daten werden
über das Tor 327 in Übereinstimmung mit dem Steuerungssignal A
übermittelt, um die Daten von 256 Bildpunkten des gewunschten
Objektbereichs zu erhalten.
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Wie vorstehend beschrieben wurde, kann die Diskontinuität des
Bildes an dem Verbindungsabschnitt durch ein überlappendes
Lesen des Bildes unter Berücksichtigung von Bereichen, die
benachbart zu dem Objektbereich liegen, und durch Erhalten der
Ausgabe von den Bereichen, in denen die Fehler von den
benachbarten Bereichen zusammengefaßt sind, verringert werden.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel basiert die
Fehlerverteilungseinheit 325 auf einer Tabellenwandlung mittels eines
Festwertspeichers, aber es ist natürlich möglich, einen
Schreib/Lese-Speicher oder einen Multiplizierer zu verwenden.
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Wie vorstehend beschrieben wurde, ist es nicht erforderlich,
Schaltungselemente hinzuzufügen, sogar dann nicht, wenn eine
Fehlerstreumatrix zum Streuen von Fehlern in die Bereiche, die
zu dem Objektbereich benachbart sind, verwendet wird, und der
Streifen an dem Verbindungsabschnitt des Bildes kann auf einen
praktisch akzeptablen Pegel reduziert werden, indem ein
einfaches überlappendes Lesen der benachbarten Bereiche und binäres
Digitalisieren angewendet wird.
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In dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ist es möglich
geworden, den Streifen an der Grenze der Bereiche beim binären
Digitalisieren des Objektbereichs durch ein überlappendes Lesen
von einigen Bildpunkten in jeder Zeile zweier benachbarter
Bereiche und durch binäres Digitalisieren der derart durch das
überlappende Lesen erhaltenen Bildpunkte zu reduzieren.
-
Allerdings wird in dem Ausführungsbeispiel gemäß der
vorliegenden Erfindung, das in Figur 15 gezeigt ist, ein
Zeilenpuffer verwendet, um die Übertragsfehler von einem vorangehenden
Bereich zurückzuhalten, und beim Lesen des Objektbereichs
werden einige Bildpunkte in jeder Zeile eines nachfolgenden
Bereichs gleichzeitig gelesen. Beim Verarbeiten der ersten und
zweiten Bildpunkte jeder Zeile in dem Objektbereich werden die
Daten der Übertragsfehler von dem Zeilenpuffer gelesen, um ein
genaues binäres Digitalisieren des Objektbereichs zu
ermöglichen.
-
In diesem Ausführungsbeispiel sind die in den Figuren 4 bis 12
gezeigten Aufbauten bzw. Strukturen denen des ersten
Ausführungsbeispiels gleich und werden daher nicht beschrieben.
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Unter Bezugnahme auf die Figur 8 bewirkt das
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 15 ein binäres Digitalisieren durch ein
überlappendes Lesen, das lediglich den nachfolgenden Bereich
abdeckt, der zu dem Objektbereich benachbart ist.
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Figur 15 ist eine Schaltkreisdarstellung der in Figur 9
gezeigten binären Digitalisierungseinheit 108, die gegenüber dem
in Figur 13A gezeigten Schaltkreis des ersten
Ausführungsbeispiels teilweise modifiziert ist.
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Der in Figur 15 gezeigte Schaltkreis ist gegenüber dem in
Figur 13A gezeigten dahingehend unterschiedlich, daß ein
Verbindungsfehlerspeicher 328 vorhanden ist.
-
In Figur 15 sind die gleichen Bauelemente, wie die in Figur
13A gezeigten, durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
und nicht weiter beschrieben.
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Der Verbindungsfehlerspeicher 328 dient zum Speichern der
Fehlerdaten in dem Verbindungsabschnitt zwischen dem
Objektbereich und dem nachfolgenden Bereich, wie in Figur 3C gezeigt.
-
Ein Steuersignal C wird zum Steuern der Datenausgabe von dem
UND-Tor 327 verwendet.
-
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Figuren 15 und 16
die Arbeitsweise der Bildverbindungseinheit beschrieben.
-
Figur 16 ist ein Zeitdiagramm, das die Funktion für eine
einzelne Farbe darstellt, um das Verständnis zu erleichtern.
-
Ein Abtastvorgang der CCD-Einheit 18 in der Abtasteinheit 1,
die vorstehend beschrieben wurde, stellt Bilddaten einer
Vielzahl von Zeilen bereit.
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In dem ersten Abstastvorgang wird ein Schalter SW1 zu
Zeitpunkten geschlossen, die durch ein in Figur 16 gezeigtes
Steuersignal B bestimmt sind, wodurch die zu den Bildaten der 257.
und 258. Bildpunkte in jeder Zeile des in Figur 3A gezeigten
Bereichs (a) [entsprechend den ersten und zweiten Bildpunkten
in dem Bereich (b)] zu addierenden Fehlerdaten von der
Verzögerungseinheit 310 zugeführt und in dem
Verbindungsfehlerspeicher 328 gespeichert werden. Diese Fehlerdaten werden synchron
mit den Bilddaten der ersten und zweiten Bildpunkte von
entsprechenden, in dem nachfolgenden Abtastvorgang erhaltenen
Zeilen von dem Verbindungsfehlerspeicher 328 ausgelesen. Zu
diesem Zweck wird ein Schalter SW2 zu Zeitpunkten geschlossen,
die durch ein in Figur 16 gezeigtes Steuerungssignal A
bestimmt sind. Die derart gelesenen Fehlerdaten werden über den
Schalter SW2 zu dem Addierer 322 übertragen, dann zu den
entsprechenden Bilddaten addiert und zur Fehlerverteilung und zum
binären Digitalisieren der Fehlerverteilungseinheit 325 und
dem Vergleicher 326 zugeführt. Dann werden die zu den
Bilddaten
der 257. und 258. Bildpunkte des Bereichs (b) [die den
ersten und zweiten Bildpunkten eines dem Bereich (b)
nachfolgenden Bereichs entsprechen] zu addierenden Fehlerdaten in dem
Verbindungsfehlerspeicher 328 über den Schalter SW1 wie bei
dem ersten Abtastvorgang gespeichert. Danach wird das
Schreiben und Lesen der Fehlerdaten des Verbindungsabschnitts in und
von dem Verbindungsfehlerspeicher 328 zu den in Figur 1
gezeigten Zeitpunkten durchgeführt.
-
Wie vorstehend beschrieben ist, kann durch Berücksichtigung
der den Verbindungsabschnitt beeinflussenden Fehler mittels
eines überlappenden Lesens des nachfolgenden Bereichs und
durch Behalten der Fehlerinformation des Verbindungsbereichs
ein geglättes Ausgabebild ohne Streifen in dem
Verbindungabschnitt erhalten werden.
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Auf diese Weise ist es möglich geworden, den Streifen an dem
Verbindungsabschnitt der Bildbereiche durch ein überlappendes
Lesen des Objektbereichs sowie des nachfolgenden Bereichs und
durch die Verwendung eines Speichers zum Speichern der von dem
vorherigen Bildbereich übertragenen Fehler zu beseitigen.
-
Das vorstehende Ausführungsbeipiel der Erfindung beseitigt die
Streifenbildung an dem Verbindungsabschnitt des Bildes durch
die Verwendung einer in Figur 2A gezeigten Streumatrix.
-
Bei der Verarbeitung der in Figur 2A gezeigten Streumatrix
kann das binäre Digitalisieren der 255. und 256. Bildpunkte in
jeder Zeile des Bereichs (a) ohne die in den ersten und
zweiten Bildpunkten in jeder Zeile des Bereichs (b), der in Figur
2B gezeigt ist, erzeugten Fehler nicht genau erreicht werden.
Zum Erhalt einer korrekten binären Digitalisierung der 255.
und 256. Bildpunkte in jeder Zeile des Bereichs (a) kann
folgerichtig die Form der Streumatrix so modifiziert werden, daß
die in dem Bereich (b) erzeugten Fehler nicht zu dem Bereich
(a) addiert werden.
-
Eine in Figur 17A gezeigte Streumatrix ist so aufgebaut, daß
die Fehler nicht auf Bildpunkte in einer zu der
Hauptabtastrichtung entgegengesetzten Richtung verteilt werden. Diese
Streumatrix ist als eine 4 x 4 Matrix ausgebildet, aber sie
kann jedwede Form annehmen, solange die Fehler nicht auf
Bildpunkte verteilt werden, die in einer zu der
Hauptabtastrichtung entgegengesetzten Richtung angeordnet sind.
-
Wenn die in Figur 17A gezeigte Streumatrix, die die Fehler
nicht auf Bildpunkte in einer zu der Hauptabtastrichtung
entgegengesetzten Richtung verteilt, verwendet wird, kann das
binäre Digitalisieren der 255. und 256 Bildpunkte in jeder
Zeile des Bereichs (a), der in Figur 2B gezeigt ist, korrekt
erreicht werden, da keine Fehler zu den 255. und 256.
Bildpunkten in jeder Zeile des Bereichs (a) von den ersten und
zweiten Bildpunkten in jeder Zeile des Bereichs (b) zu
addieren sind. Allerdings kann das binäre Digitalisieren der ersten
und zweiten Bildpunkte in jeder Zeile des Bereichs (b) nicht
korrekt erreicht werden, da wie vorstehend beschrieben keine
Übertragsfehler von dem Bereich (a) existieren.
-
Zur Lösung dieses Nachteils ist es möglich, ein überlappendes
Lesen zu bewirken, das wie in Figur 17B gezeigt ist, beim
Lesen des Bereichs (b) mehrere zu dem Bereich (b) benachbarte
Bildpunkte (beispielsweise 5 Bildpunkte) in jeder Zeile des
Bereichs (a) abdeckt, und das Verarbeitungsergebnis nur von
dem Bildbereich (b) zu erhalten.
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Dieses Verfahren gibt die Übertragsfehler von dem Bereich (a)
nicht exakt wieder, aber die Näherungsdaten, die mit diesem
Verfahren erzeugt werden, sind in der Praxis akzeptabel, da
nur die Bildpunkte des Bereichs (a), die nahe dem Bereich (b)
liegen, den Bereich (b) beeinflussen.
-
Es ist daher möglich geworden, durch Verwendung einer in Figur
17A gezeigten Streumatrix und durch Lesen mehrerer Bildpunke
(beispielsweise 5 Bildpunke) in jeder Zeile des vorherigen
Bereichs gleichzeitig mit dem Lesen des wie in Figur 17C
gezeigten Objektbereichs den an der Grenze zwischen den
Bildbereichen gebildeten Streifen zu beseitigen.
-
Die in den Figuren 4 bis 12 gezeigten Aufbauten werden auch in
dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet und werden daher nicht erneut beschrieben.
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Unter Bezugnahme auf die Figur 8 wird das Bildlesen dieses
zweiten Ausführungsbeispiels in überlappender Art
durchgeführt, wobei für das binäre Digitalisieren lediglich der
vorherige Bereich, der benachbart zu dem Objektbereich liegt,
abgedeckt wird.
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Die Figuren 18A und 18B zeigen den Schaltkreisaufbau der in
dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendeten binären
Digitalisierungseinheit 108.
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Die Bilddaten sind zweidimensional angeordnet und Dij
kennzeichnet die Bilddaten eines Bildpunkts an einer i-ten Postion
in der Hauptabtastrichtung und einer j-ten Position in der
Unterabtastrichtung.
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Figur 18B zeigt eine Fehlerverteilungsmatrix, die die
Verteilung von 15 umgebenden Bildpunkten mit vorbestimmten
Abmessungen definiert, desjenigen Fehlers, der beim binären
Digitalisieren der Bilddaten Dij eines willkürlichen Bildpunkts, der
in die binäre Digitalisierungseinheit 108 eingegeben wird,
erzeugt wurde. Die Indizes i, j, die zu den Fehlerdaten gehören,
kennzeichnen, daß der Fehler von den Bilddaten Dij erzeugt
wurde.
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Auf diese Weise werden beim vorliegenden binären
Digitalisieren die Fehler durch aufeinanderfolgendes Verschieben der in
Figur 18B gezeigten Matrix um einen Bildpunkt in
Hauptabtastrichtung zu einer Zeit zusammengefaßt und der binäre
Digitalisierungsvorgang wird auf die Summe der Bilddaten des Objekt
bildpunkts und der Summe der anhand einer Vielzahl von
Bildpunkten verteilten Fehlern durchgeführt.
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Figur 18A ist eine Schaltkreisdarstellung, die die in dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendete binäre
Digitalisierungseinheit zeigt.
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In Figur 18A besteht jede von Verzögerungseinheiten 401 bis
412 aus vier Flip-Flops und verzögert die farbsequentiellen
Bilddaten um vier Taktsignale oder einen Bildpunkt, um die
Bilddaten jeder Farbe zu verarbeiten.
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Es sind Addierer 413 bis 427 vorgesehen. Die Addierer 413 bis
426 werden für Additionen oder Subtraktionen von Fehlerdaten
zum Berechnen der Fehler in der Fehlerstreumatrix verwendet,
während der Addierer 427 zum Addieren der in dieser Matrix
berechneten Fehlerdaten mit den eingegebenen Bilddaten verwendet
wird.
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Jeder von Fehlerzeilenspeichern 428, 430 die beispielsweise
aus FIFO (first-in-first-out) Speichern bestehen, speichert
die berechneten Fehler jeder Zeile und bewirkt eine
Verzögerung um eine Zeile.
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Ebenfalls vorgesehen ist eine Fehlerverteilungseinheit 431,
die aus einem Festwertspeicher (ROM), einem Vergleicher 432
zum Vergleichen des Additionsergebnisses der Fehlerdaten und
der Bilddaten mit einem vorbestimmten Schwellwert und einem
Tor 433 zum Steuern der Datenausgabe besteht.
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Nachstehend wird die Arbeitsweise des in Figur 18A gezeigten
Schaltkreises beschrieben.
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Die der binären Digitalisierungseinheit 108 zugeführten
Bilddaten werden in dem Addierer 427 mit den von der
Verzögerungseinheit 412 zugeführten Fehlerdaten addiert und der
Fehlerverteilungseinheit 431 zugeführt, die Fehlerdaten (a, b, c, d, e,
f, g) eines vorbestimmten Verhältnisses unter Verwendung einer
in einem Festwertspeicher gespeicherten Tabelle ausgibt. Der
Vergleicher 432 vergleicht die Ausgabe von dem Addierer 427
mit einem vorbestimmten Schwellwert und gibt eine binäre
Ausgabe "1" oder "0" aus. Die Ausgangssignale von dem Vergleicher
432 werden lediglich den erforderlichen Bildpunkten durch das
Tor 433 übermittelt.
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Als Reaktion auf die Bilddaten Dij gibt die
Fehlerverteilungseinheit 431 Fehlerdaten aij, bij, cij, dij, eij, fij und gij
aus. Die Daten gij werden in der Verzögerungseinheit 401 vier
Farben entsprechend verzögert und werden, wenn die
Verarbeitung in der Hauptabtastrichtung fortschreitet, in dem Addierer
413 mit den Fehlerdaten gi+1,j derselben Farbe, die von den
Bilddaten Di+1,j erzeugt wird, addiert.
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Danach wird die Addition der Fehlerdaten in den Addierern 402,
414, 403 und 415 mit dem Fortschreiten der Verarbeitung
wiederholt und der Ausgang des Addierers 415 wird dem
Zeilenspeicher 428 zugeführt. Die derart in dem Zeilenspeicher 428
gespeicherten addierten Fehlerdaten werden von diesem nach einer
Verzögerung um eine Zeile gelesen und dem Addierer 416
zugeführt.
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Danach werden die in anderen Bildpunkten erzeugten Fehlerdaten
in den Addieren 404, 417, 405, 418, 406 und 419 addiert. Nach
der Addition in dem Addierer 419 der Fehlerdaten ci+3, j+1,
die aus den eingegebenen Bilddaten Di+3,j+1 erzeugt wurden,
wird das Ergebnis dem Zeilenspeicher 427 zugeführt. Die von
dem Zeilenspeicher 427 ausgegebenen Fehlerdaten werden dem
Addierer 420 zugeführt, dann auf gleiche Weise in den Addierern
407, 421, 408, 422, 409 und 423 verarbeitet und nach der
Addition der Fehlerdaten in dem Addierer 423 dem Zeilenspeicher
430 zugeführt.
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Die von dem Zeilenspeicher 430 ausgegebenen Fehlerdaten werden
den Fehlerdatenadditionen in den Addierern 424, 410, 425, 411
und 426 unterzogen und zudem in dem Addierer 247 mit den
Bilddaten addiert. Das Ergebnis der Addition der Fehlerdaten und
der Bilddaten wird der Fehlerverteilungseinheit 331 und dem
Vergleicher 332 zugeführt.
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Der vorstehend beschriebene Ablauf kann zusammengefaßt auf
folgende Weise dargestellt werden, beispielsweise für die
eingegebenen Bilddaten Dij:
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DDi,j = Di,j
+ gi-3,j-3 + gi-2,j-3 + fi-1,j-3 + ei,j-3
+ gi-3,j-2 + ei-2,j-2 + di-1,j-2 + ci,j-2
+ fi-3,j-1 + di-2,j-1 + bi-1,j-1 + ai,j-1
+ ei-3,j + ci-2,j + ai-1,j
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wobei: DD: Daten nach der Verarbeitung, sowie
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D: Bilddaten sind, und
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i: die Nummer des Bildpunkts in einer Zeile
(für jede Farbe), und
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j: die Nummer der Zeile ist.
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Zur Beschreibung der Arbeitsweise des Schaltkreises wird nun
auf ein in Figur 19 gezeigtes Zeitdiagramm Bezug genommen.
Dieses Zeitdiagramm zeigt einen Fall einer einzelnen Farbe, um
das Verständnis der Arbeitsweise zu erleichtern. In dem
tatsächlichen Schaltkreis wird die Anzahl der Bildpunkte mit
der Anzahl der Farben multipliziert, d.h. mal vier für vier
Farben.
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Wenn das überlappende Lesen über n Bildpunkte in dem
Nachbarbereich (beispielsweise 5 Bildpunkte in Figur 17C)
durchgeführt wird, wird das binäre Digitalisieren ausgehend von dem
ersten in den Vergleicher 432 eingegebenen Bildpunkt
nacheinander durchgeführt. Die binärisierten Ausgangsdaten von dem
Vergleicher 432 werden von der Ausgabesteuereinheit 433
lediglich um eine erforderliche Anzahl von Bildpunkten ausgegeben,
wobei mit dem (n + 1)-ten Bildpunkt (der dem ersten Bildpunkt
in dem Objektbereich in Figur 17C entspricht) begonnen wird.
Somit werden die Bilddaten von n + 256 Bildpunkten wie in
Figur 19 gezeigt synchron mit dem Signal VE1 aufgrund des
überlappenden Lesens von 256 Bildpunkten in dem Objektbereich von
n Bildpunkten in den vorherigen Bereich eingegeben. Diese
Daten werden binär digitalisiert und die derart verarbeiteten
Daten werden in Übereinstimmung mit dem Steuersignal A zum
Erhalt der Daten von 256 Bildpunkten übermittelt.
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Wie vorstehend beschrieben ist, kann die Streifenbildung an
dem Verbindungsabschnitt der Bildbereiche durch Verwendung
einer Matrix, die die Fehler nicht in einen dem Objektbereich
vorangehenden Bereich verteilt bzw. streut, und durch Bewirken
einer binären Digitalisierung durch ein überlappendes Lesen,
das den vorherigen Bereich abdeckt, verhindert werden.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel basiert die
Fehlerverteilungseinheit 431 auf einer Tabellenwandlung unter
Verwendung eines Festwertspeichers, aber natürlich kann auch ein
Schreib/Lese-Speicher oder ein Multiplizierer verwendet
werden.
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Das vorstehende zweite Ausführungsbeispiel verwendet eine
Matrix (Figur 17A), die hinsichtlich des Objektbildpunkts die
Fehler in den Bildpunkten nicht in einer Richtung entgegen der
Hauptabtastrichtung verteilt, wodurch die Verteilung , der in
den ersten und zweiten Bildpunkten jeder Zeile des
nachfolgenden Bereichs erzeugten Fehler in den Objektbereich verhindert
wird und dadurch eine korrekte binäre Digitalisierung der 255.
und 256. Bildpunkte in jeder Zeile des Objektbereichs erhalten
wird. Auch beim binären Digitalisieren der ersten und zweiten
Bildpunkte in jeder Zeile des nachfolgenden Bereichs sollten
lediglich die von dem Objektbereich zu dem nachfolgenden
Bereich übertragenen Fehler berücksichtigt werden, so daß die
binäre Digitalisierung durch ein den Objektbereich abdeckendes
überlappendes Lesen durchgeführt wird.
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In dem nächsten zu beschreibenden Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird ein Zeilenpuffer zum Festhalten der
Übertragsfehler von den 255. und 256. Bildpunkten jeder Zeile des
vorherigen Bereichs, der in Figur 20 gezeigt ist, zur Addition mit
den ersten und zweiten Bildpunkten in jeder Zeile des Objekt
bereichs verwendet. Somit werden bei der Verarbeitung des
Objektbereichs die Übertragsfehlerdaten von dem Zeilenpuffer
ausgelesen und zu den ersten und zweiten Bildpunkten in jeder
Zeile des Objektbereichs addiert.
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Dadurch ist es möglich geworden, den Streifen vollständig zu
beseitigen, der an der Grenze der Bildbereiche erzeugt wird,
indem eine wie in Figur 17A gezeigte Streumatrix und außerdem
zum Behalten der Übertragsfehler von den Bildpunkten des
vorherigen Bereichs zur Addition mit den Bildpunkten in dem
Objektbereich ein Zeilenpuffer verwendet wird.
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In diesem Ausführungsbeispiel sind die in den Figuren 4 bis 12
gezeigten Strukturen bzw. Aufbauten gleich denen, die in dem
ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden und werden daher
nicht beschrieben.
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Figur 21 ist ein Schaltkreisdiagramm der in Figur 9 gezeigten
binären Digitalisierungseinheit 108, das gegenüber dem in
Figur 18A gezeigten Ausführungsbeispiel teilweise modifiziert
ist. Der in Figur 21 gezeigte Schaltkreis ist gegenüber dem in
Figur 18A gezeigten dahingehend unterschiedlich, daß ein
Verbindungsfehlerspeicher 434 vorhanden ist.
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In Figur 21 sind die gleichen Bauteile wie die in Figur 18A
mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht
weiter beschrieben.
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Der Verbindungsfehlerspeicher 434 wird zum Speichern von
Fehlerdaten verwendet, die von dem vorherigen Bereich zu dem
Objektbereich zu übertragen sind.
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Nachstehend wird die Arbeitsweise des Schaltkreises unter
Bezugnahme auf ein in Figur 22 gezeigtes Zeitdiagramm
beschrieben, das zum erleichterten Verständnis nur einen Fall einer
einzelnen Farbe zeigt. In dem tatsächlichen Schaltkreis wird
die Anzahl der Bildpunkte mit der Anzahl an Farben
multipliziert, d.h. mal vier für vier Farben.
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Ein Abtastvorgang der CCD-Einheit 18 in der Abtasteinheit 1,
die vorstehend beschrieben ist, stellt Bilddaten einer
Vielzahl von Zeilen bereit.
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In dem ersten Abtastvorgang zur Verarbeitung des in Figur 20
gezeigten Objektbereichs wird ein Schalter SW1 zu Zeitpunkten
geschlossen, die durch ein in Figur 22 gezeigtes Steuersignal
B bestimmt sind, wodurch die zu den Bilddaten der 257., 258.
und 259. Bildpunkte in jeder Zeile des in Figur 20 gezeigten
Nachbereichs (entsprechend den ersten, zweiten und dritten
Bildpunkten in dem Nachbereich) zu addierenden Fehlerdaten von
der Verzögerungseinheit 112 zugeführt werden und in dem
Verbindungsfehlerspeicher
434 gespeichert werden. Diese
Fehlerdaten werden von dem Verbindungsfehlerspeicher 434 synchron mit
den Bilddaten der ersten, zweiten und dritten Bildpunkte von
entsprechenden Zeilen, die in dem nachfolgenden Abtastvorgang
erhalten werden, ausgelesen. Zu diesem Zweck wird ein Schalter
SW2 zu Zeitpunkten geschlossen, die durch ein in Figur 22
gezeigtes Steuersignal A bestimmt sind. Die derart gelesenen
Fehlerdaten werden über den Schalter SW2 dem Addierer 427
übermittelt, dann zu den entsprechenden Bilddaten addiert und
der Fehlerverteilungseinheit 431 und dem Vergleicher 432 zur
Fehlerverteilung und zur binären Digitalisierung zugeführt.
Dann werden die zu den Bilddaten der 257., 258. und 259.
Bildpunkte des Nachbereichs (die den ersten, zweiten und dritten
Bildpunkten eines dem Nachbereich nachfolgenden Bereich
entsprechen) zu addierenden Fehlerdaten in dem
Verbindungsfehlerspeicher 434 über den Schalter SW1 wie bei dem vorstehend
beschriebenen Abtastvorgang gespeichert.
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Danach wird das Schreiben und Lesen der Fehlerdaten des
Verbindungsabschnitts in und von dem Verbindungsfehlerspeicher
434 gemäß den in Figur 22 gezeigten Zeitpunkten durchgeführt.
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Wie im vorstehenden beschrieben ist, kann ein geglättetes
Ausgabebild ohne Streifen in dem Verbindungsabschnitt erhalten
werden, indem eine Matrix verwendet wird, die die Fehler in
den Bildpunkten nicht in eine Richtung entgegen der
Hauptabtastrichtung verteilt, und indem die Fehlerinformation in dem
Verbindungsabschnitt behalten wird.
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Auf diese Weise ist es möglich geworden, die Streifenbildung
an dem Verbindungsabschnitt der Bildbereiche vollständig zu
verhindern, indem in einem Speicher die bei der
Bildverarbeitung in einein derartigen Verbindungsbereich erzeugten
Fehlerdaten gespeichert werden und indem basierend auf den derart
gespeicherten Fehlerdaten eine nachfolgende Bildverarbeitung
durchgeführt wird.
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Wie ebenfalls in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gezeigt
ist, verhindert die Verwendung einer Fehlerstreumatrix, die
die Fehler von dem Objektbereich nicht zu einem vorherigen
Bereich streut, das Erfordernis einer Fehlerrückführung von dem
Objektbereich zu dem bereits verarbeiteten vorherigen Bereich.
Somit wird die Verbindung von Bildbereichen sehr einfach und
die Streifenbildung an der Grenze der Bildbereiche kann
verhindert werden.
Fünftes Ausführungsbeispiel
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Die in Figur 2A gezeigte Streumatrix wurde mit den Nachteilen
in Verbindung gebracht, die in Zusammenhang mit dem Stand der
Technik beschrieben sind. Das fünfte Ausführungsbeipiel der
vorliegenden Erfindung verhindert die Bildung eines Streifens
an der Grenze von Bereichen (a) und (b), die in Figur 23
gezeigt sind, durch Speichern der Daten eines Abtastvorgangs
[beispielsweise Daten des Bereichs (a)] in einem Speicher, der
die Signalverarbeitungsrichtung in der Haupt- und
Unterabtastrichtung wandelt.
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Genauer werden die durch das wie in Figur 1A gezeigte serielle
Abtasten erhaltenen Signale durch einen Speicher in die Form
gewandelt, die durch eine wie in Figur 1B gezeigte
Rasterabtastung erhalten wird, dem binären Digitalisieren mit dem
Fehlerstreuverfahren unterzogen und erneut umgekehrt mittels
eines Speichers gewandelt. Diese Wandlung wird nachstehend
detailliert beschrieben.
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Eine derartige Vorgehensweise erlaubt die Handhabung von
teilweise verbundenen Bilddaten als ein kontinuierliches Bild und
die Beseitigung der Streifenbildung an der Grenze der
Teilbildbereiche.
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In dem fünften Ausführungsbeispiel sind die in den Figuren 4
bis 10 und 12 gezeigten Aufbauten gleich denen in dem ersten
Ausführungsbeispiel und werden daher nicht beschrieben.
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Figur 24 ist eine Schaltkreisdarstellung der in Figur 9
gezeigten Bildverarbeitungseinheit 107, die gegenüber dem in
Figur 11 gezeigten Schaltkreis des ersten Ausführungsbeispiels
teilweise modifiziert ist.
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Der in Figur 24 gezeigte Schaltkreis ist dahingehend gegenüber
dem in Figur 11 gezeigten unterschiedlich, daß ein
Abtastwandlungsspeicher vorhanden ist. In Figur 24 sind die gleichen
Komponenten wie die in Figur 11 mit den gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet und werden nicht weiter beschrieben.
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Unter Bezugnahme auf die Figur 24 werden farbsequentielle
Mehrwertfarbinformationen von drei Farben (cyan, Magenta und
Gelb), die von der Mehrwertsyntheseeinheit 106 zugeführt
werden, in dem Abtastwandlungsspeicher 200 einer Wandlung der
Abtastrichtung von der in Figur 1A gezeigten Form von
Bildsignalen zu der in Figur 1B gezeigten unterzogen.
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Der Abtastwandlungsspeicher 200 benötigt eine Kapazität, die
zumindest derjenigen eines Abtastvorgangs des Bereichs (a) in
Figur 1A gleicht. Zum Erhalt eines
Hochgeschwindigkeitsvorgangs können sogenannte Doppelpuffersysteme verwendet werden,
in denen der Speicher eine Kapazität entsprechend zwei
Abtastvorgängen der Bereiche (a) und (b) aufweist und eine Hälfte
des Speichers 200 zum Einschreiben von Bilddaten verwendet
wird, während die andere Hälfte zum Bilddatenlesen verwendet
wird. Das Doppelpuffersystem wird nachstehend detaillierter
beschrieben.
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Figur 25 ist eine Schaltkreisdarstellung der in Figur 9
gezeigten binären Digitalisierungseinheit 108, die gegenüber dem
in Figur 13A gezeigten Schaltkreis des ersten
Ausführungsbeispiels teilweise modifiziert ist.
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In Figur 25 ist das UND-Tor 327 der Figur 13A durch den
Abtastwandlungsspeicher 300 ersetzt. In Figur 25 sind die
gleichen Bauteile wie die in Figur 13A gezeigten durch die
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und werden nicht weiter
beschrieben.
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Der Abtastwandlungsspeicher 300 führt an den farbseguentiellen
Mehrwertbildinformationen von vier Farben (Cyan, Magenta, Gelb
und Schwarz), die von dem Vergleicher 326 zugeführt werden,
eine Wandlung der Abtastrichtung von den rasterabgetasteten
Bildsignalen, die in Figur 1B gezeigt sind, zu den seriell
abgetasteten Bildsignalen, die in Figur 1A gezeigt sind, durch.
D.h., dieses ist eine Wandlung, die zu der durch den
Abtastwandlungsspeicher 200, der in Figur 24 gezeigt ist,
durchgeführten Wandlung invers ist.
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Der Abtastwandlungsspeicher 300 benötigt eine Kapazität, die
zumindest einem Abtastvorgang des in Figur 23 gezeigten
Bereichs (a) entspricht, wobei allerdings unterschiedlich zu dem
Abtastwandlungsspeicher 200 die Speicherkapazität unabhängig
von der Erhöhung der Farbenanzahl (Schwarz) reduziert ist, da
binäre Bilder gehandhabt werden. Zum Erhalt eines
Hochgeschwindigkeitsvorgangs können wie bei dem
Abtastwandlungsspeicher 200 sogenannte Doppelpuffersysteme verwendet werden, in
denen der Speicher eine Kapazität entsprechend zwei
Abtastvorgängen für die Bereiche (a) und (b) aufweist und eine Hälfte
des Abtastwandlungsspeichers 300 für das Schreiben von
Bilddaten verwendet wird, während die andere Hälfte zum Lesen von
Bilddaten verwendet wird.
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Nachstehend wird die Arbeitsweise des in Figur 25 gezeigten
Schaltkreises unter Bezugnahme auf ein in Figur 26 gezeigtes
Zeitdiagramm beschrieben, das zum erleichterten Verständnis
einen Fall einer einzelnen Farbe zeigt.
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Ein Signal VE1 stellt das Hauptabtastbereichssignal dar, das
in Figur 1B gezeigt ist. Die vorstehend beschriebene
Arbeitsweise wird durchgeführt, während das Signal VE1 Gültigkeit
aufweist, und das Verarbeitungsergebnis wird in dem
Abtastwandlungsspeicher 300 gespeichert.
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Ein Signal VE2, das dem Hauptabtastabschnittssignal in Figur
1A entspricht, wird in dem Abtastwandlungsspeicher 300 nach
der Wandlung der Abtastrichtung erzeugt und die gewandelten
binären Bilddaten werden als die dargestellten Ausgabedaten
synchron mit dem Abschnittssignal ausgegeben.
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Die Fehlerdaten an der Grenze der in Figur 1A gezeigten
Bereiche werden in den Zeilenspeichern 323, 324 derart gespeichert,
daß keine besondere Berücksichtigung derartiger Fehlerdaten
erforderlich ist.
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Zur Beschreibung eines Beispiels einer Signalwandlung in den
Abtastwandlungsspeichern 200, 300, die jeweils wie dargest,ellt
in zwei Speicherbänke a, b geteilt sind, wird nunmehr auf die
Figur 27 Bezug genommen.
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Zunächst werden in einem Schritt 1 die Bilddaten in die
Speicherbank a des Abtastwandlungsspeichers 200
eingeschrieben. In nachfolgenden Schritten werden die Bilddaten
abwechselnd in den Speicherbänken a und b gespeichert.
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Andererseits werden, wie in dem Schritt 2 dargestellt, die
Signale mit gewandelter Abtastrichtung aufeinänderfolgend aus
dem Abtastwandlungsspeicher 200 ausgelesen und der vorstehend
beschriebenen binären Digitalisierung unterzogen, wobei die
binärisierten Bilddaten aufeinanderfolgend in den
Abtastwandlungsspeicher 300 eingeschrieben werden.
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Dann werden, wie im Schritt 3 gezeigt, die binären Bildsig,nale
mit der wiederhergestellten Abtastrichtung von dem
Abtastwandlungsspeicher 300 ausgegeben.
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Auf diese Weise ermöglicht das Doppelpuffersystem eine
Hochgeschwindigkeitsabtastwandlung der Bilddaten.
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Obwohl das vorliegende fünfte Ausführungsbeispiel eine
Abtastwandlung mittels zwei Abtastwandlungsspeichern 200, 300
durchführt, ist es ebenfalls möglich, nur den
Abtastwandlungsspeicher 200 zu verwenden und die abtastgewandelten Signale
beispielsweise direkt zu einem Laserstrahldrucker zur
Bildaufzeichnung zuzuführen.
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Wie vorstehend beschrieben ist, stellt eine Wandlung der
Abtastrichtung ein geglättetes Ausgabebild ohne Streifen an der
Grenze von Bildbereichen bereit, wodurch die Aufgabe der
vorliegenden Erfindung gelöst ist.
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Das vorliegende Ausführungsbeispiel ermöglicht zudem die
Bildabtastung und den Bilddruck in zwei Richtungen, indem die
Abfolge des Datenschreibens und -lesens in den bzw. von dem
Speicher geändert wird.
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Genauer kann in Figur 8 nach Abtastung in dem Bereich (1) der
Abtastvorgang in entgegengesetzter Richtung statt der Rückkehr
zu dem Korrekturbereich 68 fortgesetzt werden und die
erhaltenen Signale können in dem Abtastwandlungsspeicher invertiert
werden. Auf diese Weise ist die Bildabtastung in zwei
Richtungen ermöglicht.
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Auch der Druckvorgang in zwei Richtungen ist ermöglicht, indem
die Signale in dem Abtastwandlungsspeicher invertiert werden,
wenn der Schlitten 34 in die Richtung B in Figur 8 umkehrt.
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Diese Vorgänge können erreicht werden, indem im wesentlichen
ein Auf/Abwärtszähler für die Adressensteuerung des
Signalschreibens und -lesens in den bzw. aus dem
Abtastwandlungsspeicher verwendet wird.
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Ein derartiges Bildabtasten oder Drucken in zwei Richtungen
ermöglicht einen schnelleren Kopiervorgang, da die Zeit, die
zur Rückkehr zu der Heimatposition benötigt wird, entbehrlich
ist.
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Ebenso kann die Bildung eines gespiegelten Bildes einfach
erreicht werden, indem die Auf/Abwärts-Adressensteuerung für das
Datenschreiben und -lesen umgeschaltet wird.
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Wie vorstehend beschrieben ist, ist das fünfte
Ausführungsbeispiel in der Lage, eine Streifenbildung an der Grenze von
Bildbereichen zu verhindern, indem das Fehlerstreuverfahren
durchgeführt wird, nachdem die Bilddaten in einem Speicher
gespeichert und einer Abtastwandlung unterzogen sind.
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Figuren 28 bis 30 zeigen weitere Beispiele einer Bildausgabe,
die die Verbindungsinformation bei der Durchführung des
Fehlerstreuverfahrens benötigen.
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Figur 28 zeigt einen Fall in dem vorstehend beschriebenen
Kopiergerät des Vergrößerns des Originalbilds und des Druckens
des vergrößerten Bilds in vier Teilabschnitten auf dem
aufgerollten Blatt 29.
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In diesem Beispiel wird die Bildverbindungsinformation an den
durchbrochenen Linien zwischen den Ausgabebildbereichen 1, 2,
3, 4 zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen
Bildbereichsgrenzen
benötigt. Die Streifenbildung an den durchbrochenen
Linien kann durch den Überlappungsabtastvorgang verhindert
werden, der in dem ersten und dritten Ausführungsbeispiel
beschrieben ist.
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Es ist ebenfalls möglich, die Streifenbildung wie in dem
ersten und dritten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden
Erfindung zu verhindern, indem in einem Speicher die
Fehlerdaten gespeichert werden, die in den Abschnitten durchbrochener
Linien unter den Ausgabebildbereichen 1, 2, 3, 4 erzeugt
wurden.
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Figur 29 zeigt einen Fall eines Druckens eines vergrößerten
Bildes eines Originals auf vier zugeschnittenen Blättern in
dem anhand der vorstehenden ersten bis fünften
Ausführungsbeispielen beschriebenen Kopiergerät oder in einem Kopiergerät
mit einem Drucker wie einem Laserstrahldrucker.
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In diesem Beispiel wird die Bildverbindungsinformation an den
Abschnitten durchbrochener Linien, die die Bildbereiche 1, 2,
3, 4 kreuzen, erneut benötigt. In einem derartigen Fall kann
die Streifenbildung in dem ersten und dritten
Ausführungsbeispiel durch einen Überlappungsprozess an all den
Verbindungsabschnitten der Bildbereiche verhindert werden.
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In dem zweiten und vierten Ausführungsbeispiel kann eine
Streifenbildung ebenfalls verhindert werden, indem in einem
Speicher die Fehlerdaten all der Verbindungsabschnitte der
Bildbereiche gespeichert werden.
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Figur 30 zeigt Bildverbindungsabschnitte im Fall einer
Bildsynthese mit dem Kopiergerät, das in den vorstehenden ersten
bis fünften Ausführungsbeispielen beschrieben wurde.
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Vorlagenbildbereiche A, B werden auf ein Aufzeichnungsblatt
mit Bildgrößenänderungen kopiert. In diesem Fall tritt, falls
der Kopiervorgang in Reihenfolge A1, B1, A2 und B2
durchgeführt wird, eine Bildverbindung an der durch eine
durchbrochene Linie dargestellten Grenze auf dem Aufzeichnungsblatt
auf.
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In diesem Fall wird im Gegensatz zu den in den Figuren 28 und
29 gezeigten Fällen, wenn der Kopiervorgang in Reihenfolge A1,
B1, A2 und B2 durchgeführt wird, eine Streifenbildung durch
den Überlappungsprozess an der Grenze zwischen den Bereichen
A1 und A2 und an der Grenze zwischen den Bereichen B1 und B2
verhinderbar.
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Auch das zweite und vierte Ausführungsbeispiel ist zur
Verhinderung der Streifenbildung anwendbar, indem in einem Speicher
die Fehlerdaten an den Grenzen zwischen den Bereichen A1 und
A2 und an der Grenze zwischen den Bereichen B1 und B2
gespeichert werden.
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Mithin kann die vorliegende Erfindung in den in den Figuren 28
bis 30 gezeigten Fällen das Problem der Bildverbindung durch
Verwendung des Fehlerstreuverfahrens lösen.
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In den vorstehenden Ausführungsbeispielen werden die Bilddaten
mittels des Fehlerstreuverfahrens binär digitalisiert, aber
die vorliegende Erfindung ist gleichermaßen anwendbar auf den
Fall der Digitalisierung in mehrere Pegel.
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Es ist zu begrüßen, daß die vorstehenden Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung ein Bildverarbeitungsverfahren
sowie ein dafür geeignetes Gerät bereitstellen, das frei von den
vorstehend beschriebenen Nachteilen der bekannten Technologie
ist und in der Lage ist, ein Bild mit einer hohen Qualität und
einer hohen Auflösung von jedem Vorlagenbild wiederzugeben.
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Zudem kann das beschriebene Gerät ein zufriedenstellendes Bild
wiedergeben und dabei relativ einfach sein.